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Deleted member 21128

  • #16
War sie denn schon immer eine Beziehungsanarchistin oder ist ihr das jetzt erst aufgefallen? Ich weiß so gut wie nichts darüber, aber ich finde es sehr irritierend, dass diese Beziehungsanarchie sich offensichtlich auch über die Mutter-Kind-Beziehungen erstreckt...
Bist du denn überhaupt nicht wütend?
 
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  • #17
Mir erschließt sich der Titel nicht.
Wieso ist der beste Freund das Problem?

Mit einer loyalen, sicher gebundenen, treuen Frau in einer intakten, funktionierenden, befriedigenden, zufriedenstellenden Beziehung, könnte George Clooney höchst persönlich bester Kumpel sein und wäre keine Gefahr für die Ehe.

In meinen Augen hat die Frau eine Entscheidung getroffen. Nach mehr oder minder wohl überlegten, oder auch nur erspührten, Abwägungen. Hätte sie das nicht getan, könnte der beste Kumpel Kopfstand machen, so lange er will.

Davon ab: Auch vom besten Kumpel ist das kein feiner Zug. Nur betrachte ich nicht ihn als das Kernproblem.
 
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*Andrea*

  • #18
aber ich finde es sehr irritierend, dass diese Beziehungsanarchie sich offensichtlich auch über die Mutter-Kind-Beziehungen erstreckt...
Wie kommst du denn darauf?
Es ist doch für die Kinder besser, wenn die Eltern keinen Krieg haben. Ich finde es gut und lobenswert, wenn er einigermassen ruhig bleibt.
 
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  • #19
Zu babe: ich versuche mich auf meine Kernproblematik zu konzentrieren. Das sind meine Kinder. Alles andere könnte und kann immer noch, for das Familiengericht führen und das möchte ich vermeiden den der Ausgang ist bei unserer Rechtssprechung ungewiss. Sie würde dann Evtl. Unterhalt von mir plus Kindergeld plus z.b. Hartz bekommen und ich vorallem meine Kinder verlieren.

Zu wolkevier: ich kann es nicht genau bennen. Wir waren die ganze Beziehung zu einander sehr erlich. Wir hatten probleme haben es aber immer auf die reihe bekommen. So richtig los ging das Ganze nach dem Heriatsantrag, den sie sich aber gewünscht hatte. Ich weiß nur das sie vorher 5 jahre verheiratet war. Wir habe beide guten Kontakt zu ihrem Ex Mann. Die hatten ungefähr 2 jahre eine Normale Ehe und danach hat sie eine offene Beziehung durchgezogen. Wärend der Zeit sind wir zusammen genommen und haben fast 6 Jahre Monogam gelebt.
 
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  • #20
Ich wüsste auch nicht wiso ich wütend sein sollte. Jeder Mensch ist für sein glück Verantwortlich und in dieser hinsicht bin ich sehr stolz auf meine Partnerin. Sie hat den Mut und die Kraft gefunden für sich und ihre Interessen Einzustehen. Ich glaube nur das sie ihre entscheidung noch bereuen wird. Weil ich nicht daran Glaube das dass der richtige weg für eine Mutter ist. Da sie sehr viel im Leben ihrer Kinder Verpassen wird. Was mich angeht habe ich das ganze als sehr schmerzhaft, aber auch lehreich empfunden. Ich kann erst jetzt wirklich sehen was mir meine Familie bedeutet. Es ist auch so das ich genug Lebenseefahrung und selbstbewustsein habe das ich weiß, das dass leben weitergehen wird.
 
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  • #21
Zu babe: ich versuche mich auf meine Kernproblematik zu konzentrieren. Das sind meine Kinder. Alles andere könnte und kann immer noch, for das Familiengericht führen und das möchte ich vermeiden den der Ausgang ist bei unserer Rechtssprechung ungewiss. Sie würde dann Evtl. Unterhalt von mir plus Kindergeld plus z.b. Hartz bekommen und ich vorallem meine Kinder verlieren.
Der Status deiner beiden Kinder und der des 8jährigen sind deutlich unterschiedlich.
Im Prinzip steht, wenn eure beiden Kinder bei dir leben, dir dasselbe zu wie es ihr zustünde, wenn sie bei ihr lebten.
Unterhalt bekämst du, wenn nicht von ihr, dann von Papa oder Mama Staat. Unterhaltsvorschuß. Dann schauen die Behörden, was sie von der Mutter wiederkriegen können.

In der faktischen Rechtssprechung gibt es vielerorts sicherlich noch einen gewissen Mutterbonus. Aber das muß nicht sein.
In deinem Interesse wäre es, Fakten zu schaffen. Sprich: wenn die Mutter auszieht, dann, sofern ihr gemeinsames Sorgerecht habt, sie nicht die Kinder mitnehmen lassen. Das Kontinuitätsprinzip gäbe dir dann bessere Karten.

Vielleicht haben ja die Alleinerziehenden im Forum ein paar gute Tipps, was du tun könntest. Kann aber auch sein, daß sich deswegen kaum jemand rührt, weil die Identifikation mit Geschlechtsgenossen die Hilfsbereitschaft einem Foristen gegenüber trumpft.
Es hat die Abwesende ja auch noch keiner "Arschloch" genannt, was bei umgekehrter Rollenverteilung sehr wahrscheinlich gewesen wäre. Wohltuend.

Zu wolkevier: ich kann es nicht genau bennen. Wir waren die ganze Beziehung zu einander sehr erlich. Wir hatten probleme haben es aber immer auf die reihe bekommen. So richtig los ging das Ganze nach dem Heriatsantrag, den sie sich aber gewünscht hatte. Ich weiß nur das sie vorher 5 jahre verheiratet war. Wir habe beide guten Kontakt zu ihrem Ex Mann. Die hatten ungefähr 2 jahre eine Normale Ehe und danach hat sie eine offene Beziehung durchgezogen. Wärend der Zeit sind wir zusammen genommen und haben fast 6 Jahre Monogam gelebt.
Der Exmann hätte nichts dagegen, daß sein Kind bei dir wohnen bleibt, ohne die Mutter?
 
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  • #22
Es ist doch für die Kinder besser, wenn die Eltern keinen Krieg haben. Ich finde es gut und lobenswert, wenn er einigermassen ruhig bleibt.
Ich bewundere @Hatorai für seine Ruhe und Umsicht.
Der Status deiner beiden Kinder und der des 8jährigen sind deutlich unterschiedlich.
Im Prinzip steht, wenn eure beiden Kinder bei dir leben, dir dasselbe zu wie es ihr zustünde, wenn sie bei ihr lebten.
Unterhalt bekämst du, wenn nicht von ihr, dann von Papa oder Mama Staat. Unterhaltsvorschuß. Dann schauen die Behörden, was sie von der Mutter wiederkriegen können.

In der faktischen Rechtssprechung gibt es vielerorts sicherlich noch einen gewissen Mutterbonus. Aber das muß nicht sein.
In deinem Interesse wäre es, Fakten zu schaffen. Sprich: wenn die Mutter auszieht, dann, sofern ihr gemeinsames Sorgerecht habt, sie nicht die Kinder mitnehmen lassen. Das Kontinuitätsprinzip gäbe dir dann bessere Karten.

Vielleicht haben ja die Alleinerziehenden im Forum ein paar gute Tipps, was du tun könntest. Kann aber auch sein, daß sich deswegen kaum jemand rührt, weil die Identifikation mit Geschlechtsgenossen die Hilfsbereitschaft einem Foristen gegenüber trumpft.
Es hat die Abwesende ja auch noch keiner "Arschloch" genannt, was bei umgekehrter Rollenverteilung sehr wahrscheinlich gewesen wäre. Wohltuend.


Der Exmann hätte nichts dagegen, daß sein Kind bei dir wohnen bleibt, ohne die Mutter?
Ich finde gut, dass dir @babe Optionen aufzeigt. In A***-Kategorien zu denken, finde ich nicht hilfreich.

Wenn ich den Erzählungen einiger meiner früheren Kontakte aus PS glauben darf, benutzen sowohl einige Männer als auch Frauen ihre Kinder, um ihre Interessen bei der Scheidung durchzusetzen. Da wird zudem nicht davor zurückgeschreckt sich in den gegenseitigen Ruin zu treiben. Die Kinder werden dann unterdessen gern vor dem Computer geparkt (Das ist tatsächlich ein sehr wunder Punkt bei mir, weil mir die Kinder sehr leid tun).

Ich bewundere dich @Hatorai für deine Besonnenheit und für deine gelebte Liebe zu den Kindern.
 
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Deleted member 21128

  • #23
Weil es für mich sehr nach Kinder zurücklassen klingt.
Es ist doch für die Kinder besser, wenn die Eltern keinen Krieg haben. Ich finde es gut und lobenswert, wenn er einigermassen ruhig bleibt.
D'accord. Für die Kinder und für deren Mutter ist das prima. Ob es für ihn so gut ist, ist die Frage.
Ich wüsste auch nicht wiso ich wütend sein sollte.
In dem Fall: Hut ab!
 
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  • #24
Abwesenheit von Wut in so nem Fall kann gute Gelassenheit und Souveränität bedeuten, aber auch drepressive Lähmung. Oder oder...
 
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Deleted member 21128

  • #25
@Hatorai Was erwartest du dir denn hier im Forum für dich?
 
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Dr. Bean

  • #26
Ich wüsste auch nicht wiso ich wütend sein sollte. Jeder Mensch ist für sein glück Verantwortlich und in dieser hinsicht bin ich sehr stolz auf meine Partnerin. Sie hat den Mut und die Kraft gefunden für sich und ihre Interessen Einzustehen. Ich glaube nur das sie ihre entscheidung noch bereuen wird. Weil ich nicht daran Glaube das dass der richtige weg für eine Mutter ist. Da sie sehr viel im Leben ihrer Kinder Verpassen wird. Was mich angeht habe ich das ganze als sehr schmerzhaft, aber auch lehreich empfunden. Ich kann erst jetzt wirklich sehen was mir meine Familie bedeutet. Es ist auch so das ich genug Lebenseefahrung und selbstbewustsein habe das ich weiß, das dass leben weitergehen wird.
Du gehst sehr anständig und vernünftig mit der Sache um, die wird sich noch ärgern, wenn ihr Bachelorstudent der nächsten schöne Augen macht ;). Aber das wollen wir ihr ja nicht wünschen.

ich drück dir die Daumen und nimm dir Zeit für was Neues. Im trennungsschmerz gehts immer wieder den bergrauf und dann hinab ins tiefe Tal. Das einzige was hilft ist Zeit, ist wie ein Drogenentzug :/.
 
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  • #27
Der Ex Mann möchte das sein Sohn seine Grundschule Beenden kann. Danach sollte er zu ihm ziehen. Was mich dabei schmerzt ist der umstand, das der 8 Jährige sich wünscht, auch nach der Grundschule bei uns Wohnnen zu bleiben. Aber das hat sich leider erledigt. Was ich erwarte weiß ich nicht. Gestern hat sie versucht mir wasser ins gesicht zu schütten und als das nicht geklappt hat mir ne Ohrfeige verpasst. Unsere Situation ist garnicht so einfach und ändert sich nahezu stündlich. Momentan scheint alles einigermassen Stabil zu sein und das war anders als ich das thema eröffnet habe. Ihr hat der gedanke, das die Kinder bei mir bleiben, nicht gut gefallen und es kann sein das morgen wieder alles kippt. Ich glaube Hauptsächlich suche ich einen Weg, das sie mir die Kinder nicht wegnimmt.
 
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Deleted member 21128

  • #28
Danke @Hatorai
Ich möchte dir raten, eine(n) sehr gute(n) Psychologen/in aufzusuchen und dich von ihm/ihr mal gründlich über deine Partnerin und dich bzw. eure Beziehung beraten zu lassen. Da ist offensichtlich einiges im Argen. Ich fürchte, da ist das Forum hier überfordert.
 
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  • #29
Wie ist denn deine Situation? Kannst du das finanziell und beruflich, also auch zeitlich gesehen, stemmen, die, ja noch ziemlich kleinen Kinder auf Dauer allein großzuziehen? Hast du den Wohnraum dafür? Hast du ein Umfeld, was dich unterstütz?
 
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  • #30
Ich bin seid mir die sache bekannt ist bei einem. Meine Partnerin seid über 10 Jahren. Die werden uns da nicht helfen können. An der Kommunikation liegt es auch nicht mehr. Wir reden sehr viel und wissen genau was der andere denkt und meint. Das problem liegt darin das wir voneinander Abstand brauchen. Da unserer Meinungen zu weit auseinander liegen. Eine gemeinsamkeit die wir zum glück noch haben, ist das wir uns das beste für unsere Kinder Wünschen. Was mich persönlich angeht, der Starke wunsch, nicht durch ihre entscheidung, nachteile für mich und meine Kinder zu bekommen. Das ich nicht mehr mit ihr zusammen sein kann und will steht für mich schon fest.