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  • #121
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Zitat von natalie:
Wichtig ist es mir trotzdem, dass mein potentieller Partner einen ähnlichen Bildungsstand aufweist.
Wobei hier wiederum ähnliches gilt wie für deine Aussage zu Beruf vs. Mensch. Rein formal bin ich ziemlich ungebildet, aber da ich im schwärzesten Grunde meiner Seele Autodidakt bin, weiß und kann ich trotzdem viel.
 
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  • #122
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

@ Andre
Das sehe ich jezt anders.Eine Person mit geringerer formaler Bildung, die Autodidakt ist und viel weiß und kann, hat eventuell mehr Bildung vorzuweisen, als eine formal gebildete Person. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich gleichen Bildungsstand nicht rein formal sehe, sondern dass ich den gesamten Menschen kennenlernen muss, bevor ich mir ein Urteil erlaube.
Vielleicht hast Du ja mehr Bildung vorzuweisen als ich? :)
 
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  • #123
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Zitat von natalie:
Öm, möglicherweise haben wir uns jetzt missverstanden. Ich finde deine Haltung "dass ich einen Partner nicht nach seinem Beruf auswähle, sondern nach seinem Mensch sein" ja gut und richtig. Ich meinte nur, dass sich dieses Prinzip dann konsequenterweise auch auf den Bildungsstand übertragen sollte - wohlgemerkt, wenn es um *formale* Bildung geht.

Zitat von natalie:
Vielleicht hast Du ja mehr Bildung vorzuweisen als ich? :)
Ach, natalie, diese Frage treibt mich nun wirklich nicht um ;-)
 
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  • #124
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

worin besteht denn das sogenannte menschsein?
was alles soll nicht dazu gehören?
was soll dazu gehören?
 
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  • #125
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Zitat von mil:
worin besteht denn das sogenannte menschsein?
was alles soll nicht dazu gehören?
was soll dazu gehören?
Für diese drei Fragen gibt es bestimmt zahlreiche - auch anspruchsvolle - Literatur.
Ich kann es nicht so umfangreich beantworten und komme eventuell auch an meine Grenzen von Wunsch und Wirklichkeit.
Trotzdem möchte ich es versuchen:
Aus meiner Sicht gehört zum Menschsein alles, Körper, Geist und Seele verbunden mit seinen verschiedensten Gefühlen, Ansichten, Fähigkeiten und Schwächen und seinem Sein in der Gesellschaft. Im Grunde genommen kann ich nichts davon streichen.
Aus christlicher Sicht gilt es zu lernen, die Menschen in ihrer Art nicht zu verurteilen, trotzdem muss und kann ich nicht alles akzeptieren.
Also meine ich, dass dort, wo Liebe waltet, unterschiedliches Menschsein also auch unterschiedliche Bildungen akzeptiert werden können.

In der Partnerschaft und in jeder nahen Beziehung kommen meine Schwächen zum Tragen.

So drängt sich mir die Frage auf, ob ich nicht wirklich lieben kann, wenn ich einen Partner mit ähnlicher Bildung - Status - Ansichten - ... suche, oder ob ich mir mein restliches Leben mit einem Partner vorstelle, der eher zu mir paßt, mit dem ich in Gelassenheit und Ruhe und damit friedlich mein weiteres Leben leben kann, weil ich nicht single bleiben möchte.

Vielleicht ist es aber auch so, dass heutzutage Partnerschaft eher etwas mit Vertragsabschluss zu tun hat als mit einer Liebesbeziehung.

Trotzdem wünsche ich mir eine partnerschaftliche Liebesbeziehung bzw. eine liebevolle Partnerschaft - ein Wunsch, der verwirklicht werden kann!?!

Das zum Begriff "MENSCH SEIN"
 
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  • #126
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Hm, ich dachte einfach nur, Menschsein bedeutet, wie der Mensch halt so ist. Also dieser eine.
 
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  • #128
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

um menschsein ging es doch im zusammenhang mit solchen gegenüberstellungen: beruf contra wie der mensch ist.
und da ist meine frage eben, was man damit meint. ob der mensch schließlich etwas ist, was ganz entblößt von all seinen tätigkeitsfeldern und erscheinungsweisen ist, oder ob man ihn als etwas versteht, was sich gerade in diesen feldern und weisen zeigt.
geht man vom zweiten fall aus, hören sich diese gegenüberstellungen sehr seltsam an.
 
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  • #129
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Zitat von mil:
um menschsein ging es doch im zusammenhang mit solchen gegenüberstellungen: beruf contra wie der mensch ist.
und da ist meine frage eben, was man damit meint. ob der mensch schließlich etwas ist, was ganz entblößt von all seinen tätigkeitsfeldern und erscheinungsweisen ist, oder ob man ihn als etwas versteht, was sich gerade in diesen feldern und weisen zeigt.
geht man vom zweiten fall aus, hören sich diese gegenüberstellungen sehr seltsam an.
Kommt das nicht auf die Persönlichkeit des Menschen an?
Manche führen ein "Doppellleben". Ich meine damit, ich habe Vorgesetzte erlebt, die waren in Ihrer Position genauso menschlich wie privat. Andere Vorgesetzte habe ich kennengelernt, die sich privat (im Kreis ihrer Bekannten und Freunde) sehr offen und umgänglich gezeigt haben, sich in ihrer beruflichen Position jedoch borniert, hinterhältig und "kalt" verhalten haben (oder umgekehrt).
 
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Wasserfee

  • #130
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Nachdem ich nun alle 13 Seiten gelesen und schon glupschige Augen habe, äußere ich mich auch mal zu dem Thema:

Bei Ansicht der Listen in PS schaue ich sehr wohl auf die Berufe, es bleibt mir ja nicht viel anderes übrig. Und ja, ich sortiere im Kopf vor. Ich könnte es jetzt nicht beschwören, aber die Wirtschaftsberufe fallen bei mir eher durch, Beamte ebenfalls - obwohl ich Beamte kenne, die nebenbei richtig tolle Sachen machen. Aber ich will auch nicht jedes Profil anklicken, also treffe ich eine Vorauswahl. Kreative Berufe wie Künstler oder Musiker finde ich spannend, weil ich damit so gar nichts zu tun habe und diesen Part selbst kaum abdecken kann. Ich habe aber auch schon gehört, dass Frauen meinten, Künstler seien arme Schlucker.

Meist schaue ich nach meinem Bildungsstand, getroffen habe ich aber auch schon einige "darunter". Alles sehr nette Menschen, mit denen ich (Akademikerin) durchaus ein ordentliches Gespräch führen konnte. Nebenbei bemerkt war ich viele Jahre in einer Beziehung mit einem Mann, der "nur" einen Realschulabschluss hatte. Seine Biografie hat etwas anderes nicht zugelassen.

Ich habe viele Jahre studiert, an einer technischen Uni, habe einen Dipl.-Ing.-Abschluss und übe heute eine Tätigkeit aus, für die ich ihn nicht bräuchte. Ich käme von mir aus nicht auf die Idee, im Privatleben Gedichte zu rezitieren und nur noch arte zu schauen. Mensch, sind wir Menschen doch verschieden!

Mit einer Bekannten hatte ich mal eine nette Unterhaltung. Sie sagte, sie habe Philosophie studiert. Ich: "Ach, das hatte ich mir auch überlegt! Aber dann dachte ich: Was fängt man damit an? Was arbeitet man damit?" Sie: "Na, dasselbe, was du heute auch machst!" Wie Recht sie hatte ...

Ich gebe im Übrigen meinen Job auch nur schwammig an, weil - gleiches Thema wie mit meinem Vornamen - man mich darüber sehr leicht ausfindig machen kann. Seltsam, mit einem Lehrer hatte ich noch nie Kontakt. Vermutlich lasse ich diese auch links liegen ...
 
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  • #131
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Der Job trügt manchmal. Nicht jede mit einem sozialen Beruf wie Ärztin, Krankenschwester, SozPäd ist hilfsbereit und menschenfreundlich.
Nicht jede mit einem "Geldberuf" wie Unternehmensberaterin, Bänkerin oder Betriebswirtin ist ein knallharter, geldgieriger Zahlenmensch.
Ich hatte bereits mehrere Dates mit Lehrerinnen. Es ist nie was draus geworden, war aber immer recht angenehm.
Ein Beruf sagt einiges über die Fertigkeiten eines Menschen aus aber nur wenig über den Charakter.
Daher würde ich ihn nicht als wichtig bei der Partnersuche erachten. Ein Beispiel aus meinem eigenen Bekanntenkreis. Ein Freund von mir ist Landwirt - ein intelligenter, sehr belesener Mensch mit abgeschlossenem sozialwissenschaftlichem Studium.
In seinem Falle sagt der Beruf recht wenig aus, außer dass er eben zu gewissen Zeiten im Jahr berufsbedingt halt etwas weniger Freiheit hat.
 
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  • #132
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Mir ist wichtig, daß er überhaupt einen Beruf hat bzw. ausübt. Bei Menschen, die wenig/unregelmäßig/ gar nicht arbeiten weicht der Lebensrhythmus nach meiner Erfahrung so sehr ab, daß ich mich mit meinem Alltag und teilweise "Zeitzwängen" unverstanden fühle.
Diese Erfahrung beziehe ich nicht (nur) auf arbeitslose Menschen, sondern z. B.auch auf den intellektuellen Privatier im Elfenbeinturm oder Freischaffende ...
 
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  • #133
Unternehmensberaterin

Zitat von Sarina:
... wenn Unternehmensberaterin so attraktiv ist, dann verstehe ich nicht, warum ich nicht angeschrieben werde.
An der Spitze wird die Luft halt dünner :)
Das ist auch nur meine persönliche Sichtweise, und der Beruf ist ja nur der erste "Aufmacher" neben dem Alter.
Vielleicht denken manche Männer, bei einer Frau in einem Männerberuf muss was nicht stimmen, sonst hätte sie schon im beruflichen Umfeld jemanden "abgegriffen". Könnte auch viele Reisen / Abwesenheit signalisieren.

Zitat von Jenny Treibel:
Dein Profil spricht eine andere Sprache. Möglicherweise könnte Dir der Parship Coach weiterhelfen.
Jenny, schick mir doch mal eine persönliche Nachricht, was Du das meinst ... ich hatte das Profil zuletzt schon etwas "seriöser" gestaltet.
 
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  • #134
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Es gibt wenig Berufe, die ich direkt "attraktiv" finde. Etwas, was ähnlich meinem eigenen Beruf ist gibt leichte Pluspunkte, da damit ja schonmal zumindest ein kleines gemeinsames Thema gegeben ist. Aber eben nur leichte Pluspunkte. Ich selektiere da auch nicht vor - ich schaue mir bei jeder das Profil an und lese die Selbstbeschreibung.

Und da gibt es deutlich wichtigeres als den Beruf. Vom Humor bis Vorlieben.

Es wäre übrigens schade, wenn alle jetzt anfangen würden nur wegen solcher Interessen ihre Profile anzupassen. Ich will ja wissen, wer die Frau ist, und nicht, wer sie glaubt sein zu müssen, damit ich sie mag.

Ich habe schon so viele Profile wehmütig weggeklickt. So viel Mühe in der Selbstbeschreibung, total nett und lieb gemacht, aber wir würden einfach nicht zusammen passen. Ich wünsche diesen Frauen aus vollem Herzen, dass sie jemanden finden, der sie genau so mag wie sie nunmal sind.

Denn dafür sind wir ja hier, oder?
 
J

Jenny Treibel

  • #135
AW: Welcher Job macht sie/ihn attraktiv?

Zitat von Balin:
Ein Beruf sagt einiges über die Fertigkeiten eines Menschen aus aber nur wenig über den Charakter.
Daher würde ich ihn nicht als wichtig bei der Partnersuche erachten. Ein Beispiel aus meinem eigenen Bekanntenkreis. Ein Freund von mir ist Landwirt - ein intelligenter, sehr belesener Mensch mit abgeschlossenem sozialwissenschaftlichem Studium.
In seinem Falle sagt der Beruf recht wenig aus, außer dass er eben zu gewissen Zeiten im Jahr berufsbedingt halt etwas weniger Freiheit hat.
Die Umstände seines Berufsfeldes dienen nicht jedermann dazu, es als für sich passend zu definieren. Ich möchte weder auf dem Land leben noch einen Partner haben, der mit den Hühnern zu Bett geht und aufsteht.