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  • #46
AW: Weiß nicht mehr weiter

Eigentlich halte ich mich aus solchen "Diskussionen" raus. Aber leider habe ich die selbe Frage auch schon von einigen meiner "Dates" zu hören bekommen.
Ich denke wir sind hier alle schon ein gutes Stück älter, und haben schon die eine oder andere Beziehung hinter uns. Ich dachte wir hätten schon in jungen Jahren gelernt wie man eine Beziehung beginnt, aufbaut und führt. Aber anscheinend fehlt diese Lebenserfahrung bei vielen irgendwie. Und das in dem Alter!
Das läßt für mich nur einen Schluß zu. Wer jetzt noch nicht fähig ist seine eigenen Gefühle zu verstehen, der ist sicherlich nicht in der Lage mit den Gefühlen des Partners umzugehen. Und das bedeutet er/sie ist nicht fähig eine ernsthafte und befriedigende Beziehung zu führen.
Geht mal in Euch und analysiert wo eure wirklichen Probleme sind. Habt ihr vielleicht zu hohe Ansprüche und Erwartungen, schätzt ihr Euch selbst falsch ein? Es gibt viele Möglichkeiten, aber dazu müßt ihr bereit sein ehrlich zu euch selbst zu sein!
 
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  • #47
AW: Weiß nicht mehr weiter

Welche Frage bekamst Du konkret gestellt? Wie bist Du damit umgegangen? Beziehungsfägig wäre für mich, wenn beide in der Lage sind, auf solche Fragen einzugehen und sich damit auseinanderzusetzen. Wenn Fragen wie die meine für Dich eine Frau abqualifizieren, sind Deine Ansprüche ebenfalls sehr hoch. Hier treffen sich diejenigen, denen über viele Jahre auch Beziehungen gelungen sind. Teilweise sind sie sicher auch an der Unfähigkeit zur beidseits befriedigenden Kommunikation gescheitert.
Aber nochmal zurück, was genau empfindest Du als unreif? Die Tatsache, dass Unsicherheiten auftauchen oder die, sich nicht zu wagen, sie anzusprechen?
 
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  • #48
AW: Weiß nicht mehr weiter

@Delfin
Vor Drei Jahren lernte ich einen Mann kannen - anfänglich war alles super und toll. Wir machten Pläne für die Zukunft, er reichte die Scheidung ein (war getrennt lebend) und ich wußte: der ist es - für den Rest meines Lebens!
Die Scheidung gestaltete sich als etwas schwierig und er zog sich zurück - wollte mich aus dieser "unschönen Sache" raushalten.
Und ich habe ihn einfach weiter geliebt - und gewartet - und geliebt - und gewartet - zwischendurch ist er dann wieder ganz bei mir gewesen - und wir haben geplant - Urlaub - unser Leben - und er ist wieder abgetaucht und ich habe ihn weiter geliebt und gewartet.
Das Ganze erstreckte sich über drei Jahre im 3-5 monats-Rythmus.
Bis letztes Jahr kurz vor Weihnachten.
Wir haben die halbe Nacht per mail diskutiert, da er beruflich weiter weg war.
Er schlug mir vor, "in Ruhe darüber zu reden". Diesmal aber wirklich - sagte er.
Der Tag dafür war nicht festgelegt. Er wollte sich spätestens bis 6. Jan. gemeldet haben.
Wollte.... ich wurde dann aktiv - habe ich angerufen, ging er nicht ans Telefon - meine mails hat er auch nicht beantwortet - Alles klar? - Alles klar!
Ich hätte schon viel früher um ein Gespräch bitten sollen - mir wäre viel Leid und Traurigkeit erspart geblieben - daher Rede mit ihm - oder versuch es wenigstens- dann hast Du Gewissheit - denn wenn es vorbei sein sollte, aufgrund dessen, dann geht es über kurz oder lang eh in die Brüche - und - lieber ein Ende mit Schrecken als endlos ungute Gefühle!
 
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  • #49
AW: Weiß nicht mehr weiter

@delfin
Die Art eurer Diskussion klingt für mich eher als würden sich Psychotherapeuten unterhalten. Wenn ich die Art deiner Fragestellungen über nicht erfolgte Telefonanrufe lese, dann fallen mir dazu spontan zwei Aussagen ein:
1. Diplomatisch sehr geschickt weil emotionslos formuliert.
2. Wenn ich mit meiner Freundin so emotionslos reden würde, wäre ich mir sicher, daß ich für sie keinerlei Gefühl mehr empfände.
Das ist doch das ganze Geheimnis der Liebe. Sie ist rein emotional. Ich liebe eine Frau nicht weil sie zu mir paßt, oder weil wir phantastisch harmonieren. Ich verliebe mich ohne sachlich relevante Gründe. Und wenn es passiert ist, dann muß ich dieses Gefühl zu pflegen und in eine funktionierende Beziehung einzubetten. Und das geht nicht nach dem System "jeder hat den gleichen Anteil zu leisten" oder "ich erwarte folgendes von Dir". Wenn es dauerhaft funktionieren soll, dann wahrscheinlich nur auf der Basis "aus zwei wird eins". Ich muß bereit sein einen Teil meiner Persönlichkeit zu ändern. Und das muß ich ohne Gegenleistung tun. Liebe ist etwas das man geben will, und nicht etwas das man bekommen muß.
Nur wer ohne wenn und aber bereit ist zu geben der liebt. Alles andere ist eine Mischung von Sympathie, Gefallen, Fortpflanzungstrieb und Erwerb von Vorteilen. Oder anders gesagt ein Geschäft.
Also wenn du nicht weiter weißt, dann stell Dir mal vor dieser Mann hätte Morgen einen Unfall. Wärst Du bereit ihm eine Niere zu spenden? Oder wenn er gelähmt wäre, würdest Du weiterhin bei ihm bleiben? Kennst DU Deine Antwort jetzt?
 
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  • #50
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von delfin 1988:
Ich stelle eindeutig Bedürfnisse zurück. Und Du hast Recht: Ich muss mit ihm reden. Immer wieder ist das die Erkenntnis, allein, ich tu es nicht. Angst vor einem möglichen Ende.
Das einzig bestehende Gefühl, welches ein Gespräch beenden würde, wäre die Unsicherheit, die mehr und mehr an Dir nagt. Du wirst etwas gewinnen, egal, wie er darauf reagieren wird. Aber das wurde ja schon in dem anderen Threat „zwei schritte vor, einen zurück“ durchgekaut. Im Grund weißt Du ja, dass Du es ansprechen musst. Und die Praktik-Tipps, die vivalavita Dir dort gegeben hat, finde ich ziemlich gut. (Ich hätte Dir auch gern welche gegeben, aber ich bin ein Mensch (geworden), der solche Gefühle und Situationen direkt und spontan anspricht und solche „Päckchen“, wie Du es gerade mit Dir herumträgst, gar nicht erst entstehen lässt.)


Zitat von natalie:
Es fiel ihm grundsätzlich schwer, seine Gefühle mitzuteilen und sich in die Situation eines anderen Menschen hineinzuversetzen. Ich war so verliebt, dass ich meinte, mit Geduld und Verständnis kann ich damit umgehen.

Nach diesem besagten halben Jahr fühlte ich mich "einfach" ungeliebt und abgelehnt. Er teilte mir mit, dass er gar nicht wisse, warum ich so empfindlich und ärgerlich reagiere. So dachte ich mir, dass bilde ich mir nur ein, da "Ablehnung" mein kritisches Thema ist und ich zu lernen habe, meine Empfindlichkeit abzubauen.
Auch ich war in einer Beziehung, in der mein Partner nicht in der Lage war, seine Gefühle zu offenbaren (auch wenn er sie im Gegensatz zum Ex-Partner von Natalie definitiv hatte). Wir haben deswegen oft Streit bekommen, es war immer das gleiche Muster: Ich konnte nicht spüren, dass er mich liebt und habe mich unendlich einsam gefühlt. Er hat das nicht verstanden und immer wieder gesagt: „Wenn Du das nicht spürst, ist Dein Herz blind.“

Dazu habe ich (wieder mal) ein passendes Zitat: Nur weil Dich jemand nicht so liebt, wie Du es Dir wünschst, heißt das nicht, dass er Dich nicht mit ganzer Seele liebt. (Gabriel Garcia Marquez)
In meinem Fall war es genau das. Und unsere Beziehung ist genau daran zerbrochen: meine Unfähigkeit, seine Liebe zu spüren und seine Unfähigkeit, mir seine Liebe zu zeigen. Beide haben wir seitdem eine Menge dazugelernt, vieles davon in gemeinsamen Gesprächen, und wir haben unser „Missverständnis“ aufgeklärt. Wir haben uns letztendlich gegen einen Neuanfang entschieden und so sind wir uns heute „nur noch“ freundschaftlich eng verbunden. Er hat eine neue Partnerin, die ihm offensichtlich gut tut und bei der er sich endlich öffnen kann und auch bei mir bahnt sich gerade etwas an, dass sich sehr „gleichwertig“ anfühlt.


Zitat von delfin 1988:
Derjenige, um den es mir geht, ist auch so, dass ich ihn so nehmen will, wie er ist. Nicht wegen der rosaroten Brille, es gibt durchaus Dinge, die ich kritisch sehe. Aber insgesamt und emotional würde das für mich stimmen.
Aber genau das kannst Du doch gerade nicht. Und gerade emotional kann es ja (zur Zeit) nun wirklich nicht stimmen, sonst hättest Du Dein Problem doch gar nicht!?


Zitat von delfin 1988:
Andererseits bin ich der Meinung und empfinde ich, dass eine Verliebtheit weiterführen sollte in einen Zustand, den ich Beziehung nennen kann, weil einige Dinge selbstverständlich werden. In meinem Fall handelt es sich um zwei Leben, die sich zwar regelmäßig berühren und seit Beginn auch zunehmend, die aber dennoch immer noch ganz getrennt voneinander sind und wo auch von ihm in keinster Weise etwas kommt, dass auch nur ahnen ließe, er wolle an diesem Zustand etwas ändern.
Wie ist der Zustand denn im Moment und wie soll er werden?


Zitat von delfin 1988:
Frage ich mich, ob von mir eindeutige Signale in diese Richtung kommen, muss ich auch mit Nein antworten. Genau hier steckt das Dilemma. Ich wünsche mir anderes, doch die unsichtbare Grenze, die ich zu spüren meine, schreckt mich ab, es auszusprechen und hindert mich vor allem daran, einfach Ich zu sein und so zu handeln. Wenn wir uns sehen, ist immer Gehemmtheit in mir, mal mehr, mal weniger. Gerade, weil er mir so viel bedeutet.
Und wo soll das hinführen?
 
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  • #51
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von IndianaJones:
Eigentlich halte ich mich aus solchen "Diskussionen" raus. Aber leider habe ich die selbe Frage auch schon von einigen meiner "Dates" zu hören bekommen.
Ich denke wir sind hier alle schon ein gutes Stück älter, und haben schon die eine oder andere Beziehung hinter uns. Ich dachte wir hätten schon in jungen Jahren gelernt wie man eine Beziehung beginnt, aufbaut und führt. Aber anscheinend fehlt diese Lebenserfahrung bei vielen irgendwie. Und das in dem Alter!
Das läßt für mich nur einen Schluß zu. Wer jetzt noch nicht fähig ist seine eigenen Gefühle zu verstehen, der ist sicherlich nicht in der Lage mit den Gefühlen des Partners umzugehen. Und das bedeutet er/sie ist nicht fähig eine ernsthafte und befriedigende Beziehung zu führen.
Geht mal in Euch und analysiert wo eure wirklichen Probleme sind. Habt ihr vielleicht zu hohe Ansprüche und Erwartungen, schätzt ihr Euch selbst falsch ein? Es gibt viele Möglichkeiten, aber dazu müßt ihr bereit sein ehrlich zu euch selbst zu sein!
Super geschrieben!!! :)

Daher kann ich auch die Leute nicht verstehen, die dann sagen "ich habe ein Problem mit ...., der ANDERE muss sich ändern".
 
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  • #52
AW: Weiß nicht mehr weiter

@goldmarie
Es freut mich, dass Ihr aus Euren "Missverständnissen" gelernt habt und auch, dass Ihr nun auf dem Weg seid, eine Partnerschaft aufzubauen, dein früherer Partner mit einer Partnerin, bei der er sich öffnen kann und Du einen Partner, mit dem Du "Gleichwertigkeit" fühlst.
Dass mit den Erwartungen, wie der andere einen lieben soll sehe ich auch als sehr schwierig an.
Trotzdem ist es mir wichtig, zu fühlen, dass der andere mich grundsätzlich liebt. Es besteht für mich ein Unterschied, ob ich nicht mehr weiter weiß, weil der andere mich benutzt/ich mich benutzen lasse oder ob Mann und Frau sich mögen/lieben/vertrauen... und miteinander lernen, auf einer guten Basis ihren gemeinsamen Weg zu gehen. Dieser kann nun bei jeder Partnerschaft anders aussehen.
Für mich bedeutet dies, den anderen kennenlernen, Vertrauen aufbauen, mit den Schwächen und Stärken, mit der Persönlichkeit und ihrem Lebenshintergrund gegenseitig umgehen zu können. Dazu benötige ich das Gespräch aber auch das geschehen lassen und verstehen lernen. Wenn dies bei beiden Partnern überwiegend nicht möglich ist, lande ich dann in der Situation, dass ich nicht weiter weiß.
 
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  • #53
AW: Weiß nicht mehr weiter

@ Delfin

Meine Erfahrung ist:
Warten, dass der Typ Dir Deine Wünsche von den Augen abliest, bringt gar nichts. Du musst genau rausfinden, was Dir fehlt oder - formulier es doch positiv! - was Du willst/brauchst. Und das dann nicht als Anklage oder Vorwurf sondern als freundliche Bitte formulieren, sonst kann er sich nicht drauf einlassen. Du musst ihm schon einen Schritt entgegenkommen, wenn Du was willst... Soweit die Theorie, ich werde versuchen das in meiner nächsten Beziehung auch besser zu machen.

Eine andere große Gefahr - und da musst Du Dich mal ganz kritisch und ehrlich prüfen - ist: fatalerweise fühlt sich die Unsicherheit in einer Beziehung fast genauso an wie die berühmten Schmetterlinge im Bauch, nur ein bißchen schlechter, aber süchtig werden kann man danach auch. Verwechsele also nicht permanente Unsicherheit mit nicht endender Verliebtheit (die gibt es nicht, das wissen wir ja wohl alle), sonst wirst Du einfach nur leiden, und das will doch keiner ;-). Pass gut auf Dich auf, auf ihn aber auch...
Liebe Grüße,
Claudi
 
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  • #54
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von natalie:
Das "trotzdem" verstehe ich nicht ganz, denn das, was ihm folgt, ist genau das, was meine Erfahrungen mich gelehrt haben und was ich heute in einer gleichwertigen Liebesbeziehung "einfordere": eine angenäherte emotionale Augenhöhe.
 
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Wasserfee

  • #55
AW: Weiß nicht mehr weiter

Ich verstehe gerade hier einige Reaktionen nicht. Denn inhaltlich läuft einiges auf dasselbe heraus.

Wenn ich meine, der andere muss sich ändern, wähle ich den falschen Ansatz. Also muss ich bei mir schauen und mich auch mal von meinen Emotionen wegbewegen und auf soweit möglich sachlicher Ebene schauen, was die Miss-Stimmung verursacht.

Von IndianaJones:
„Ich denke wir sind hier alle schon ein gutes Stück älter, und haben schon die eine oder andere Beziehung hinter uns. Ich dachte wir hätten schon in jungen Jahren gelernt wie man eine Beziehung beginnt, aufbaut und führt. Aber anscheinend fehlt diese Lebenserfahrung bei vielen irgendwie. Und das in dem Alter!
Das läßt für mich nur einen Schluß zu. Wer jetzt noch nicht fähig ist seine eigenen Gefühle zu verstehen, der ist sicherlich nicht in der Lage mit den Gefühlen des Partners umzugehen. Und das bedeutet er/sie ist nicht fähig eine ernsthafte und befriedigende Beziehung zu führen.“

Du kannst 88 Jahre alt sein, sehr weise, reif und reflektiert. Aber wenn es eine (dich belastende) Emotion gibt, die so stark ist, dass sie sich vor alles schiebt, was du an „Lebenserfahrung“ besitzt: Dann kannst du auch mit letztgenannter nichts anfangen!

Und ich glaube, darum geht es hier: Wie ein Schlag überkommt es Delfin, dass es irgendwie nicht passen könnte – und nun weiß sie nicht mehr weiter. Das ist menschlich und hat nichts mit mangelnder Lebenserfahrung zu tun.
 
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  • #56
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von delfin 1988:
Es fehlt etwas von seiner Seite. In mir wächst die Befürchtung, dass es mit uns einfach nicht richtig passt. Dass wir es beenden sollten, weil es nicht richtig hinhaut. Das hat mich heute beinah wie ein Schlag getroffen.
Was war der Anlaß, der konkrete Auslöser zu Deinen Gedanken?
 
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  • #57
AW: Weiß nicht mehr weiter

@Wasserfee zu Indiana Jones
Danke, Wasserfee! Besser hätte ich es nicht ausdrücken können!!!
 
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  • #58
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von Wasserfee:
Wieso Methode? Für mich ist es eine Haltung.

Warum taugt diese Haltung nichts für eine Beziehung?

Mal andersherum gefragt: Möchtest du eine Partnerin haben, die dich vor allem deshalb liebt, weil sie sich vor dem Alleinsein fürchtet?
Nein, und so meinte ich das auch nicht. Die Haltung, jemanden ohne Rückversicherung um seiner selbst willen zu lieben, ist grundsätzlich ja richtig. Nur, in der Praxis, also in einer bestehenden Beziehung ist das nicht auf Dauer durchzuhalten, wenn man nicht irgendwann auch zurückgeliebt wird.
 
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  • #59
AW: Weiß nicht mehr weiter

@Andrea
Den konkreten Anlass möchte ich hier nicht schildern. Es ist mir trotz Anonymität zu privat. Ich schreibe hier immer auch über ihn - ohne dass er das weiß. Darum habe ich die Verantwortung auch für ihn in diesem Forum.
 
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Wasserfee

  • #60
AW: Weiß nicht mehr weiter

Zitat von Andre:
Nein, und so meinte ich das auch nicht. Die Haltung, jemanden ohne Rückversicherung um seiner selbst willen zu lieben, ist grundsätzlich ja richtig. Nur, in der Praxis, also in einer bestehenden Beziehung ist das nicht auf Dauer durchzuhalten, wenn man nicht irgendwann auch zurückgeliebt wird.
Ah, jetzt verstehe ich! Dann war das ein Missverständnis ... Ich habe die ganze Zeit nie in Frage gestellt, dass der Partner den anderen liebt. Das habe ich für selbstverständlich genommen.

Es kann ja durchaus sein, dass der eine sich ungeliebt fühlt, während der andere liebt. Erfahrungsgemäß haben dann beide eine Hürde zu nehmen, um auf eine gemeinsame Ebene zu kommen, in der sie sich verständigen können und verstanden werden. Offen darüber zu sprechen, ist m.E. das einzige, was hilft.