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  • #16
Zitat von Truppenursel:
Kindchen, du hast nichts, aber auch gar nichts davon begriffen, was ich eben geschrieben habe. Denn deine ganzen Horrorszenarien sind kein Trost für jemanden, der sich wirklich einsam fühlt oder es ist.
Denn jeder halbwegs normale Mensch weiss, dass es auch anders geht und dass nach dem "anderen" fast jeder strebt.
Lach, Kindchen? Lieb von dir! Sorry! Ich habe mehr begriffen als du ahnst .. die Wahrheit ist ... es gibt keinen Trost, man sollte sich von diesem Gefühl emanzipieren ... das geht aber ned, wenn man trauert, ich glaube, dass das Gefühl eine Form und eine Phase der Trauer ist ... bis man sich irgendwann schüttelt, sich freut, dass man - hoffentlich halbwegs gesund - leben darf und dann wieder beginnt, sein Leben zu gestalten ... brauchte selbst 2,5 Jahre dazu ... es ist eine lange Zeit und Trost spenden kann man im Grunde nicht .. vielleicht gelingt es anderen auch schneller, ich brauchte dafür diese Zeit, eine Krise, eine Durststrecke ... Kindchen kannste streichen, danke!
 

vhe

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  • #17
Zitat von Delfin1968:
Hallo Liebe Parshipper? Wie kann man die Einsamkeit zu Weihnachten aushalten? hat jemand ein Patentrezept? Grüße Delfin1968
VBT594Z4
Eine Woche vorher bis eine Woche danach irgendwohin, wo es kein Weihnachten gibt. Kanaren. Oder Israel oder irgendein muslimisches Land. Singapur oder Malaysia?

Die hier mehrmals gebrachte Flüchtlingsweihnachtsaktion kann bei Muslimen natürlich auch heftig nach hinten losgehen.
 
G

Gast

  • #18
t.b.d.,
Weihnachten hat mit Jesus zu tun. Es ist sein Geburtstag, der an diesem Tag gefeiert wird. Ist das so schwer zu verstehen?
 
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  • #19
Auf solche Interpretationen können auch nur die (Film-)Marines kommen. ;-)

Aber die Szene hat was...
 
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  • #24
Zitat von Truppenursel:
Es geht auch nicht darum, ob Weihnachten kommerziell ist oder nicht, sondern darum, dass dann alle Menschen beisammen sind, die sich liebhaben oder sonstwie verbunden sind. DAS ist Weihnachten. Beisammensein, gemeinsam essen und kommunizieren. Was man dann daraus macht, ist ein anderes Thema. Aber es geht darum, das ist der Knackpunkt, dass man genau weiss, dass an diesem Tag alle beisammen ist, und nur die ganz wenigen alleine sind, die es auch wirklich bewusst so wollen, und es aber auch einige gibt, die dieser Tag sehr traurig macht, da sie gerne auch mit anderen die sie liebhaben zusammen wären, aber eben leider niemanden haben. Genau das wird ihnen an diesem Tag bewusst und das macht es so traurig.
Ich möchte weder Weihnachten "schlechtmachen" noch fordern, traurige Leute sollten sich "nicht so anstellen". Aber trotzdem finde ich die Idee des "sich von dem Gefühl emanzipieren" schon nachdenkenswert.

Ursprünglich geht es also darum, dass Jesus Geburt gefeiert wird. Prima - wer feiert denn Weihnachten wirklich unter dieser Überschrift ? Stattdessen ist es ein sehr hochgehängtes Familienfest - was eifrig von der Konsumindustrie und "den Medien" gestützt wird. Glaubt man dem, was uns da vorgegaukelt wird, müssten wir uns alle im Reich der Glückseligkeit befinden... Ich finde es geht sehr wohl auch um die Kommerzialisierung - die übergroßen Familienbande sollen ja zu übergroßen Geschenkebergen führen - also wird da kräftig emotional zugebuttert. Mit dem Muttertag und Halloween ist es ja der gleiche Schmuh.

Mir ist es lieber, wenn ich mir selber aussuchen darf, wann ich eine schöne Zeit mit meiner Familie verbringe und wann nicht. Bei uns gibt es nur ein Minimum an Geschenken (meist eher in Form von gemeinsamen Events), wir sind in den letzten jahren nicht immer alle zusammen gewesen und mir ist es auch lieber, wenn meine Kinder übers Jahr verteilt nett zu mir sind als nur an diesem zudiktierten "Muttertag".
Ich habe in der letzten Zeit eine zunehmende Abneigung gegen alles, was in den Massenmedien hochgehängt wird und fühle mich zunehmend manipuliert. Es ist nicht nötig, alles für bare Münze zu nehmen und gerade in dem Bereich, wo Emotionen gepusht werden, kriege ich eher eine Gänsehaut.
 
G

Gast

  • #25
Manche Dinge werden dadurch groß, daß sie für groß gehalten werden. Insofern, zu diesem Anteil, sind sie dann keine Illusion. Der Fuffziger ist dann, wenn er kein falscher Fuffziger ist, keine Illusion, sondern tatsächlich 50 Euro wert.
Aber natürlich ranken sich auch viele Illusionen und Träume um das Weihnachten. Kommerzialisierung hat ein Interesse an denen. Sie tut da gerne mit. Wie sie es auch bei der romantischen Liebe tut. Oder auch bei der Selbstliebe.
An Weihnachten geschieht es vergleichsweise ehrlich. Das zeigt sich unter anderem daran, daß die Spatzen von den Dächern pfeifen: "Weihnachten ist Kommerz". Während sich das im HInblick auf romantische Liebe oder Selbstliebe noch etwas ungewohnter anhört.
Das wäre ja sonst ein seltsames Phänomen: alle die Selbstbetrügereien, die man hier in so einem Forumsjahr mitbekommt, und all der Kommerz mit den billig eingekauften Meinungen. Nur an Weihnachten, da wird durchschaut, da wird glasklar erkannt und entlarvt. - Ich glaube, das geht nur, weil der Kommerz die Entlarvung gleich mitpräsentiert. Weil er Traum als solchen verkauft. Das ist eigentlich höchst ehrenwert.
Meine Empfehlung deswegen: liebe Weihnachten wie dich selbst.
 
G

Gast

  • #26
Schreiberin,
das kannst Du doch. Niemand zwingt Dich, Weihnachten zu feiern oder Muttertag oder irgend etwas nach dem Kalender. Mir geht das alles am A. vorbei. Fasching oder Karneval, Silvester und all dieses Generve. Denn so empfinde ich es. Es nervt mich. Das ganze Getue und der Kitsch und all das. An Jesus finde ich nichts kitschig.
 
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  • #27
Zitat von t.b.d.:
Wenn man in Australien, Brasilien, Südafrika oder Neuseeland leben würde, dann könnte man an Weihnachten eine Grillparty am Strand machen.
Ich bin mal Weihnachten nackig durch die Wellen getobt. Und musste dafür garnicht so weit fliegen. Eine tolle Erfahrung!
 
G

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  • #28
Butte,
"es gleich mitliefert". Denkst Du, sie liefert es mit, indem sie es so "steigert"?
Quasi ins Operettenhafte.
 
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  • #29
Ich finde es total schade, dass es soviele Singles gibt, die das betrifft - alleine an Weihnachten und auch sonst - die einen Partner suchen und nicht finden! Ich habe eine gute Freundin, hübsch, gepflegt, auch nicht dumm, bei ihr geht es nun schon seit Jahren so - sie möchte eine feste Beziehung, aber es klappt einfach nicht! Es scheitert an den Männern! Einmal sind sie unentschlossen, wissen nicht was sie wollen, fühlen sich genervt, wenn ihrer Meinung nach zuviel Interesse kommt, dann gibt es wieder das Gegenteil, Männer, die wir Kinder am Rockzipfel hängen, enorm eifersüchtig, und zum Stalker werden. Ich vermute allerdings, dass das doch an deren Bildungs-( bzw. Nichtbildungs-) grad hängt. Gibt es denn wirklich keine einigermaßen gut gebildeten Männer um die 40, die noch normal sind? Mit denen eine Frau sich eine Beziehung aufbauen kann? Oder laufen manchen Frauen einfach notorisch immer die Falschen über den Weg? Ich verstehe es nicht. Hatte selbst nie diese Probleme.