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  • #526
Du erinnerst Dich ? Hatten wir schon mal, wenn auch mehr aus der humoristischen Sicht ...
https://www.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I
... ist aber immer wieder gut !

Witzig, aber Du sprichst bei den Männern von "gut" und bei den Frauen von "gut aussehend". Aber das nur am Rande.

Es ja immer auch so ne Frage, wie man an das "Problem" heran geht, also eine Frage der Formulierung. Sind es die Männer die down- oder die Frauen, die bevorzugt up-daten? Oder vielleicht beide ??? Würde ja irgendwie passen.

Und klar, wenn Frauen zunehmend mit den Männern beruflich gleich ziehen (und unter der Annahme, dass wir die Frage des up and downs überwiegend am beruflichen Erfolg fest machen), dann schrumpft das Angebot an Männern zwangsläufig. Es sei denn wir würden die Männer gleichzeitig auch erfolgreicher machen ...

Es bleibt also die Frage zu diskutieren, was sich ändern müsste. Oder wer sich wie ändern müsste.
Ich stehe selber absolut nicht "weit oben" in Eurer skizzierten "Nahrungskette", weder bildungsmäßig noch sonst wie. Da müsste es also genug Auswahl geben.

Für mich ist die "Hürde der Passung" eine Frage des unterschiedlichen Interesses an Persönlichkeitsentwicklung.
Bisschen verallgemeinert:
Ich denke, dass Frauen vielfach eher bereit sind, sich persönlich weiterzuentwickeln, Altes aufzuarbeiten, Neues zu entdecken, auszuprobieren. Warum sonst trifft man überall auf quirlige attraktive Frauen.

Für Männer ist das oft Esokram, Weiberquatsch, vor allem unbequem (außer, sie müssen es im Rahmen beruflicher Fortbildungen mitmachen). Mit zunehmendem Alter macht sich dieser Unterschied immer mehr bemerkbar.

Wenn "erwachsene", selbst ü60, Männer sich als völlig unreif entpuppen, scheinbar aus nix im Leben etwas mitgenommen haben. Kind halt. Sowas brauche ich persönlich nicht.

Diese Kluft macht es deutlich schwieriger, sich miteinander "auf Augenhöhe" zu begegnen , als die Frage, wer beruflich wo steht.
Wer für sich klar ist, ist eben selbstsicherer und vermeintlich stärker. Wer es in Bezug auf seine Persönlichkeit nicht ist, dem nutzt auf Dauer in einer Beziehung auch der berufliche Status nix.
 
D

Deleted member 24688

  • #528
Du erinnerst Dich ? Hatten wir schon mal, wenn auch mehr aus der humoristischen Sicht ...
https://www.youtube.com/watch?v=QAp7PmrjP7I
... ist aber immer wieder gut !

Und klar, wenn Frauen zunehmend mit den Männern beruflich gleich ziehen (und unter der Annahme, dass wir die Frage des up and downs überwiegend am beruflichen Erfolg fest machen), dann schrumpft das Angebot an Männern zwangsläufig. Es sei denn wir würden die Männer gleichzeitig auch erfolgreicher machen ...
Die Evolutionsbiologie, also ein Thema aus der Wissenschaft ist ja schon herrlich, um die verqueren Gedanken des religiösen Patriarchats mit der damaligen Polygamie in Frage zu stellen .... da waren die Frauen auch gut mit dabei, das zu modernisieren ... aber jetzt ist das echt fies ... und ich denke, wir Frauen sollten die weiße Fahne hissen ... und uns dem ergeben, akzeptieren zu müssen, dass wir die Männer einfach teilen müssen. .... Kein Anspruch mehr auf einen Partner für sich alleine ... wenn wir einen guten Mann haben wollen ... (die anderen bleiben halt dann alleine ... :rolleyes:) ok. ... Nur ein Gedanke bleibt mir eine Hürde ... "er derf jo net bleder sei" ... wie soll das dann mit dem "verkaufen" dieses Konstruktes funktionieren? .... :)

.... nur so ein Gedankenspiel ... ;)
 
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  • #529
Witzig, aber Du sprichst bei den Männern von "gut" und bei den Frauen von "gut aussehend". Aber das nur am Rande.
Stimmt, aber von gutaussehenden, intelligenten Frauen. ;)
Und ja, bei den Männern nur von "gut", da dieses Adjektiv auch in den vorherigen Beiträgen so erwähnt wurde.
Und klar, wenn Frauen zunehmend mit den Männern beruflich gleich ziehen (und unter der Annahme, dass wir die Frage des up and downs überwiegend am beruflichen Erfolg fest machen), dann schrumpft das Angebot an Männern zwangsläufig. Es sei denn wir würden die Männer gleichzeitig auch erfolgreicher machen ...

Es bleibt also die Frage zu diskutieren, was sich ändern müsste. Oder wer sich wie ändern müsste.
Wir kommen immer wieder auf die rasanten Veränderungen innerhalb der Geschlechtergruppen zurück. Die Frauen holen schnell auf, sind sozusagen auf der Überholspur. Die Männer stagnieren eher in ihrer Entwicklung (und nein, nicht weil sie bereits die Spitze der Evolution erklommen haben! :p).

Die Bereiche, in denen Männer den Frauen oftmals überlegen waren, werden immer kleiner. Frauen ziehen allmählich (und immer schneller) gleich. Somit entfallen für "einfache", relativ schwach gebildete Männer die einstigen "Vorsprünge" in typischen Männerdomänen wie z.B. in technischen Bereichen (Handwerk etc.). Da diese Männer lediglich mit exakt diesen Fähigkeiten "punkten" (jedoch geistig auch schon früher nicht mit bestimmten Frauen mithalten konnten), fühlen sich möglicherweise einige von diesem Typus Mann den "heutigen" Frauen unterlegen - weil das ihrem auf diesem "vereinfachten Rollenverständnis" aufgebauten Geschlechterbild widerspricht.
 
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  • #530
Ich stehe selber absolut nicht "weit oben" in Eurer skizzierten "Nahrungskette", weder bildungsmäßig noch sonst wie.
Da differiert Selbst- und Fremdwahrnehmung aber gewaltig :eek:o_O
Ach herrje ... und wieder mal eine anscheinend echt tolle und beeindruckende Frau, die es selber nicht sieht und Komplexe hat!!!
Ich lese hier wirklich sehr viel mehr im Forum aus dir heraus (köpfchenmäßig, Herzenswärme), und ebenso die Schwärmereien von den Rheinlandstammtischlern bleiben in meinen Augen hängen.
Selbst wenn die Männerwelt in punkto Liebe blind an dir vorbei läuft, bist du anscheinend doch eine unheimlich beliebte und hübsche Frau!
Also, nur nicht den Kopf hängen lassen, :rolleyes: ,
weil grad kein Märchenprinz zur Hand ist
:):):)
 
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  • #531
Ich stehe selber absolut nicht "weit oben" in Eurer skizzierten "Nahrungskette", weder bildungsmäßig noch sonst wie. Da müsste es also genug Auswahl geben.

Für mich ist die "Hürde der Passung" eine Frage des unterschiedlichen Interesses an Persönlichkeitsentwicklung.
Bisschen verallgemeinert:
Ich denke, dass Frauen vielfach eher bereit sind, sich persönlich weiterzuentwickeln, Altes aufzuarbeiten, Neues zu entdecken, auszuprobieren. Warum sonst trifft man überall auf quirlige attraktive Frauen.

Für Männer ist das oft Esokram, Weiberquatsch, vor allem unbequem (außer, sie müssen es im Rahmen beruflicher Fortbildungen mitmachen). Mit zunehmendem Alter macht sich dieser Unterschied immer mehr bemerkbar.

Wenn "erwachsene", selbst ü60, Männer sich als völlig unreif entpuppen, scheinbar aus nix im Leben etwas mitgenommen haben. Kind halt. Sowas brauche ich persönlich nicht.

Diese Kluft macht es deutlich schwieriger, sich miteinander "auf Augenhöhe" zu begegnen , als die Frage, wer beruflich wo steht.
Wer für sich klar ist, ist eben selbstsicherer und vermeintlich stärker. Wer es in Bezug auf seine Persönlichkeit nicht ist, dem nutzt auf Dauer in einer Beziehung auch der berufliche Status nix.
Das war wieder ein Beitrag von Dir, in dem klar ersichtlich ist, dass Du keines Falles irgendwo am "unterem Ende" der Was-auch-immer-Kette zu finden bist...:)
 
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  • #532
Ich stehe selber absolut nicht "weit oben" in Eurer skizzierten "Nahrungskette", weder bildungsmäßig noch sonst wie.
Nun, auch wenn dieser kabarettistische Vortrag für den einen oder anderen Lacher gut (und auch schon 10 Jahre alt) ist , so skizziert er doch - aus meiner Sicht - nach wie vor recht gut - zumindest einen Teil der - Probleme bei der Partnersuche.

Daran ist erst mal weder etwas gut oder schlecht. Und sicherlich gibt es daneben auch noch andere Punkte.

Man kann darauf nun polemisch, abweisend, abwertend oder sonstwie reagieren. Völlig ok. Für mich. An der Sache an sich, ändert es erst mal nichts.

Ich denke, dass Frauen vielfach eher bereit sind, sich persönlich weiterzuentwickeln, (...)
Na ja. Ich sehe es so, dass in den zurück liegenden Jahren, man muss wohl inzwischen von Jahrzehnten sprechen, viel versäumt wurde. Dass Männern aber diese Bereitschaft, sich weiter zu entwickeln, generell fehlt, bezweifle ich.

Mir ist nur nach wie vor nicht so ganz klar, in welche Richtung wir uns - aus Sicht der Frauen - denn nun entwickeln sollen. Wenn ich mir hier den "Leistungskatalog" so anschaue, der sich da mit der Zeit angesammelt hat, dann kommen mir doch Zweifel, ob das für einen Einzelnen realistisch noch zu schaffen ist.

(... Fortsetzung folgt ...)
 
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  • #533
Mir ist nur nach wie vor nicht so ganz klar, in welche Richtung wir uns - aus Sicht der Frauen - denn nun entwickeln sollen. Wenn ich mir hier den "Leistungskatalog" so anschaue, der sich da mit der Zeit angesammelt hat, dann kommen mir doch Zweifel, ob das für einen Einzelnen realistisch noch zu schaffen ist.

(... Fortsetzung folgt ...)
Solche Leistungskataloge sind Banane. Utopisch. Und ausgesprochen individuell. Und damit unerfüllbar.

Sei klar mit Dir, Deinen Werten. Hab eine Haltung zu den Dingen. Stell Dich Deinen Dämonen, Monstern. Das gibt Sicherheit, Souveranität. Und die ist enorm sexy. Finde ich :)

(das sag ich nicht Dir persönlich, ich kenne Dich ja nicht :), nur als Antwort auf Deine Frage)
 
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  • #534
Dass Männern aber diese Bereitschaft, sich weiter zu entwickeln, generell fehlt, bezweifle ich.

Mir ist nur nach wie vor nicht so ganz klar, in welche Richtung wir uns - aus Sicht der Frauen - denn nun entwickeln sollen. Wenn ich mir hier den "Leistungskatalog" so anschaue, der sich da mit der Zeit angesammelt hat, dann kommen mir doch Zweifel, ob das für einen Einzelnen realistisch noch zu schaffen ist.
Absolutely!
Wie @Luzi99 schrieb: Seid sportlich, nett ... etc. - aber seid vor allem "ihr selbst". Tja, was denn nun? Auf welche der gefühlt 120 unterschiedlichen Eigenschaften soll ich denn nun meinen Fokus der Weiterentwicklung legen?
 
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  • #537
Ich stehe selber absolut nicht "weit oben" in Eurer skizzierten "Nahrungskette", weder bildungsmäßig noch sonst wie. Da müsste es also genug Auswahl geben.

Für mich ist die "Hürde der Passung" eine Frage des unterschiedlichen Interesses an Persönlichkeitsentwicklung.
Bisschen verallgemeinert:
Ich denke, dass Frauen vielfach eher bereit sind, sich persönlich weiterzuentwickeln, Altes aufzuarbeiten, Neues zu entdecken, auszuprobieren. Warum sonst trifft man überall auf quirlige attraktive Frauen.

Für Männer ist das oft Esokram, Weiberquatsch, vor allem unbequem (außer, sie müssen es im Rahmen beruflicher Fortbildungen mitmachen). Mit zunehmendem Alter macht sich dieser Unterschied immer mehr bemerkbar.

Wenn "erwachsene", selbst ü60, Männer sich als völlig unreif entpuppen, scheinbar aus nix im Leben etwas mitgenommen haben. Kind halt. Sowas brauche ich persönlich nicht.

Diese Kluft macht es deutlich schwieriger, sich miteinander "auf Augenhöhe" zu begegnen , als die Frage, wer beruflich wo steht.
Wer für sich klar ist, ist eben selbstsicherer und vermeintlich stärker. Wer es in Bezug auf seine Persönlichkeit nicht ist, dem nutzt auf Dauer in einer Beziehung auch der berufliche Status nix.
Das hast du sehr gut formuliert.

Genau da sehe ich auch das Problem bei vielen Männern, sie bleiben irgendwo stehen.

Das hat alles genau nichts mit beruflichen Erfolgen zu tun, oft geht das natürlich Hand in Hand. Aber Augenhöhe, was Intellekt angeht, hat nichts mit dem Job zu tun. Ich kenne mehrere Künstler, Lebenskünstler und Männer, die beruflich den Karren an die Wand gefahren haben. Teil wohlüberlegt, teils aus Versehen. Das sind und bleiben natürlich trotzdem gebildete, interessante Menschen.

Ich glaube ja eher, daß Männer viel am beruflichen Erfolg messen, eher als gebildete Frauen. Wobei.. Auch das kann man nicht verallgemeinern. Ach ist das alles kompliziert.