Wolverine

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  • #181
es disqualifiziert dich vielleicht genau für den Typ Frau, den du jetzt eigentlich gerne hättest.
Nein. Frauen, die selbst Beziehungsmaterial suchen, verstehen was ich meine. Ich reibe diesen Frauen das nicht als solches Wort unter die Nase. Das sind dann eher die Beschreibungen für gewisse Eigenschaften, die ihr Frauen immer verwendet wie "mit beiden Beinen im Leben stehend" und co..
 
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Dreamerin

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  • #182
Nein. Frauen, die selbst Beziehungsmaterial suchen, verstehen was ich meine.
Ich komme gerade von einem Tanzabend. Es hat mir super Spaß gemacht, aber "brauchbares Beziehungsmaterial" war nicht anwesend.......:eek::D......Hmmmm, andererseits......verdammt..... wie definiere ich jetzt für mich "brauchbar"? Kinder zeugen.....nee, dafür ist mein zukünftiger Mann nicht mehr brauchbar, selbst wenn er grundsätzlich noch dafür brauchbar wäre, brauche ich ihn dafür nicht mehr.....hhhmmmm. Grübel, grübel.....".brauchbares Beziehungsmaterial"....wie definiere ich das am besten.......?:rolleyes:
 
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  • #183
Ich möchte es auch nicht, wenn ich als brauchbar bezeichnet werde.
Das ist aber nicht relevant, ob Du es möchtest, ob Dich ein Mann als 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bezeichnet, geehrte @mone7!
Wenn Dich jemand so bezeichnet, ist es halt so. Oder willst Du dann die Sprachpolizei holen?

Ich kann mich unserem geehrten @Wolverine anschließen und benutze auch diesen Begriff, was ich für legitim halte. Ich bin sowieso der Meinung, dass heutzutage sprachlich manches viel zu sehr vernebelt wird und man endlich wieder Tacheles reden sollte. Z. B. verwenden etliche Damen nach einem Date die ganz, ganz furchtbare Floskel "Du bist ja ganz nett!", die in Wirklichkeit bedeutet "Mach Dich vom Acker, Du Lusche! Ich will Dich nicht!"

'Brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bedeutet, für mein weiteres Leben 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar'. Und bei allem was mein (!) Leben betrifft, pflege ich klar zu denken und es sprachlich genauso klar auszudrücken. Ob das jemand gut findet oder nicht, ist mir völlig wumpe!
 
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  • #184
Das ist aber nicht relevant, ob Du es möchtest, ob Dich ein Mann als 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bezeichnet, geehrte @mone7!
Wenn Dich jemand so bezeichnet, ist es halt so. Oder willst Du dann die Sprachpolizei holen?

Ich kann mich unserem geehrten @Wolverine anschließen und benutze auch diesen Begriff, was ich für legitim halte. Ich bin sowieso der Meinung, dass heutzutage sprachlich manches viel zu sehr vernebelt wird und man endlich wieder Tacheles reden sollte. Z. B. verwenden etliche Damen nach einem Date die ganz, ganz furchtbare Floskel "Du bist ja ganz nett!", die in Wirklichkeit bedeutet "Mach Dich vom Acker, Du Lusche! Ich will Dich nicht!"

'Brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bedeutet, für mein weiteres Leben 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar'. Und bei allem was mein (!) Leben betrifft, pflege ich klar zu denken und es sprachlich genauso klar auszudrücken. Ob das jemand gut findet oder nicht, ist mir völlig wumpe!
Ich stimme dir selten vollständig zu aber damit hast du dem Nagel auf den Kopf getroffen. Warum sollte ich Floskeln suchen, wenn sie keine Kinder will und ich aber schon? Oder wenn sie schon Kinder hat, ich aber keine Frau mit Kindern suche? Warum die Lage beschönigen?
Sowas macht das Leben nur unnötig schwer für Alle. Es wird Zeit, dass man wieder das ausspricht, was man denkt. Hier in der CH ist das noch extremer. Da habt ihr in DE uns hier defintiv was voraus. Kaum sagst du Jemandem hier, was du denkst, will der nicht mehr mit der zusammen arbeiten etc. Total verweichlicht und nur noch um Worte bemüht und nicht um Action. Das ist die Realität hier in der Schweiz. Wie in Japan bald. Lächeln und nicken und gleichzeitig denken *man ist das ein inkompetenter Arbeitskollege, wieso hat er X und nicht Y gemacht...*
Ich sehe das sehr gut in meinem Job. Die alten Firmenbosse, die wir dann und wann beraten, fordern von uns, dass wir Tacheles reden. Weil ihre Zeit wirklich kostbar ist und weil sie wissen, was sie wollen. Eine Präsentation wird gemacht, weil sie wirklich benötigt wird und nicht als Alibiübung. Darin darf man sagen, was das Unternehmen für Fehler macht, dass der Webshop veraltet und scheisse aussieht und das das geändert werden muss.
Dieses ewige hin und her und sich Fragen aus der Nase ziehen, nur damit man auch noch etwas gesagt hat kennen die nicht. Mit sowas kann man arbeiten und etwas erreichen.
Im Gegensatz dazu lerne ich auch Firmengründer kenne, denen du garnix sagen darfst. "Ich besitze das Unternehmen und ich mach was ich will bla bla bla". Und dann heulen, wenns nicht läuft.
Sowas kann ich nicht ab. Ich bin da einfach zu erfahren für den Scheiss. Und so gehe ich auch beim Dating vor. Wenn sie beim ersten Date auf mich so wirkt, als hätte sie ihr eigenes Leben nicht im Griff oder so, warum sollte ich dann noch verstecken, was ich denke?? Sie ist dann für mich nicht brauchbar für diese oder diese Form der Beziehung. Fertig.
 
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  • #185
Das ist aber nicht relevant, ob Du es möchtest, ob Dich ein Mann als 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bezeichnet, geehrte @mone7!
Wenn Dich jemand so bezeichnet, ist es halt so. Oder willst Du dann die Sprachpolizei holen?

Ich kann mich unserem geehrten @Wolverine anschließen und benutze auch diesen Begriff, was ich für legitim halte. Ich bin sowieso der Meinung, dass heutzutage sprachlich manches viel zu sehr vernebelt wird und man endlich wieder Tacheles reden sollte. Z. B. verwenden etliche Damen nach einem Date die ganz, ganz furchtbare Floskel "Du bist ja ganz nett!", die in Wirklichkeit bedeutet "Mach Dich vom Acker, Du Lusche! Ich will Dich nicht!"

'Brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bedeutet, für mein weiteres Leben 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar'. Und bei allem was mein (!) Leben betrifft, pflege ich klar zu denken und es sprachlich genauso klar auszudrücken. Ob das jemand gut findet oder nicht, ist mir völlig wumpe!
Ein Mensch - egal ob Mann oder Frau - ist kein Gegenstand. Und für mich ist nur ein Gegenstand brauchbar oder unbrauchbar - daran störe ich mich und nicht daran, dass man sich klar positioniert. Und wenn ein Mann mich als brauchbar bezeichnen würde, brauche ich keine Sprachpolizei - ich weiß dann einfach, dass wir nicht zueinander passen, weil die Werthaltung nicht kompatibel ist.
 
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  • #186
Und wenn ein Mann mich als brauchbar bezeichnen würde, brauche ich keine Sprachpolizei - ich weiß dann einfach, dass wir nicht zueinander passen
Na gut, geehrte @mone7, dann passt Du ja mit gar keinem Mann zusammen, weil ja alle so denken!
Dass sie es nicht aussprechen, ist eine völlig andere Kiste. Ich formuliere es bei der Dame auch nicht mit 'brauchbar' oder 'unbrauchbar', sondern mit "Wir passen nicht zusammen!" Die 'Brauchbarkeitserwägung' ist Teil eines Denkschemas, dass die Effizienz eines Kontaktes in den Vordergrund stellt, aber nie die Abwertung eines Menschen selbst oder Betrachtung des Menschen als Sache. Es geht nur um sein Wollen und Handeln, das hinsichtlich 'Brauchbarkeit', für eine Beziehung, überprüft wird.

Und sorry, ich möchte es für mich schon gedanklich klar sortiert haben, ob die Dame 'XY' für eine Beziehung, wie ich (!) sie mir vorstelle, brauchbar ist. Das ist keine Bewertung, dass z. B. 'XY' ein schlechter Mensch ist, falsch denkt..., sondern eine 'Brauchbarkeitsanalyse' für mein (!) Leben. Und nur darum geht es mir.
 
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  • #187
Na gut, geehrte @mone7, dann passt Du ja mit gar keinem Mann zusammen, weil ja alle so denken!
Dass sie es nicht aussprechen, ist eine völlig andere Kiste. Ich formuliere es bei der Dame auch nicht mit 'brauchbar' oder 'unbrauchbar', sondern mit "Wir passen nicht zusammen!" Die 'Brauchbarkeitserwägung' ist Teil eines Denkschemas, dass die Effizienz eines Kontaktes in den Vordergrund stellt, aber nie die Abwertung eines Menschen selbst. Es geht nur um sein Wollen und Handeln, das hinsichtlich 'Brauchbarkeit', für eine Beziehung, überprüft wird.

Und sorry, ich möchte es für mich schon gedanklich klar sortiert haben, ob die Dame 'XY' für eine Beziehung, wie ich (!) sie mir vorstelle, brauchbar ist. Das ist keine Bewertung, dass z. B. 'XY' ein schlechter Mensch ist, falsch denkt..., sondern eine 'Brauchbarkeitsanalyse' für mein (!) Leben. Und nur darum geht es mir.
Oh doch, es gibt schon Männer, mit denen es passt. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass es sehr wohl auch Männer gibt, die die einen sorgsamen und vor allem wertschätzenden Umgang mit Sprache haben und Frauen nicht in brauchbares und unbrauchbares Beziehungsmaterial einteilen.
Sprache (auch gedachte Sprache) macht etwas mit uns - in jede Richtung. Aber dass wir zwei keine gute Kombination darstellen, wissen wir doch ohnehin beide - Vorliebe für Mozarts Klarinetten Konzert hin oder her ;).
 
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Pit Brett

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  • #188
… einfach mal, dass es sehr wohl auch Männer gibt, die die einen sorgsamen und vor allem wertschätzenden Umgang mit Sprache haben …
Was möchte denn ein wertschätzender Umgang mit Sprache sein? Der Genderstar? Das Binnen-I? Der Bürgerinnen- und Bürgerobermeister (a.k.a Oberbürgerinnenundbürgermeister)? Und vor allem: hat «wertschätzend» irgend einen Nettogehalt, oder ist es ein Euphemismus für die artige Lüge? Ist wertschätzend (die Sprache wertschätzend), wenn aus Negerkönigen Südseekönige werden?
Ich bin befangen, das gebe ich zu. Aber ich lese seit inzwischen mehr als zehn Jahren überwiegend ausländische Zeitungen und Zeitschriften, weil mir das wertschätzende Gebrabbel der SZ, FAZ und Spiegel* schwer auf die Nüsse geht. Sagt @Wolverine nicht bloß was er denkt, und man versteht ihn sogar?
______________________________
* Über den angeblichen Fall Relotius kann ich mich gar nicht erregen: Er hat geschrieben, was die Leser lesen wollen. Wer sich da die Augen reibt, weil's nicht stimmt, muss sich einiges fragen lassen.
 
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equinox

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  • #189
ad 'brauchbar':

Bedeutungen:
Eigenschaft, brauchbar, verwendbar zu sein, sich in brauchbarem Zustand zu befinden
Synonyme:
Verwendbarkeit, Tauglichkeit
Oberbegriffe:
Nutzen
Unterbegriffe:
Nützlichkeit, Qualifikation, Zweckdienlichkeit, Zweckmäßigkeit
Beispiele:
„Sind solche Leitlinien nicht erarbeitet, kann die Brauchbarkeit durch eine europäische technische Zulassung nach § 6 Abs. 4 Satz 2 nachgewiesen werden.“
Wortbildungen:
Unbrauchbarkeit, Brauchbarkeitsnachweis, Brauchbarkeitsprüfung
Quelle: wiktionary

Jeder weitere Kommentar dürfte sich erübrigen.
 
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  • #191
Oh doch, es gibt schon Männer, mit denen es passt. Und ich behaupte jetzt einfach mal, dass es sehr wohl auch Männer gibt, die die einen sorgsamen und vor allem wertschätzenden Umgang mit Sprache haben und Frauen nicht in brauchbares und unbrauchbares Beziehungsmaterial einteilen.
Sprache (auch gedachte Sprache) macht etwas mit uns - in jede Richtung. Aber dass wir zwei keine gute Kombination darstellen, wissen wir doch ohnehin beide - Vorliebe für Mozarts Klarinetten Konzert hin oder her ;).
Ich mag keine Wertschätzungsdiktatur, geehrte @mone7! Deswegen, weil sie auf einem Verdrängungs- und Lügengebäudenfundament basiert.
Sorry, ich kann und möchte auch nicht alles wertschätzen und womöglich noch als Bereicherung empfinden. Ganz, ganz furchtbar finde ich dazu noch die modische Worthülse 'Achtsamkeit'. Schlimmer geht's nimmer!o_O
 
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AlexBerlin

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  • #192
Wenn man wenig Zeit hat und schnell und effizient agieren muss, ist eine rationale Sprache hilfreich. Beruflich ist sie eine wichtige und notwendige Basis.
Wenn ich im Beruf aber ein bisschen mehr Zeit habe, dann rede ich mehr als das nur Notwendigste - und das einfach, weil mir ein kurzer freundlicher Austausch mit jemand anderem guttut. Freundlichkeit gehört zu den Werten, die mir wichtig sind.
Privat möchte ich viel mehr als nur das nötigste kommunizieren und privat fallen mir immer verbindlichere Umschreibungen auch unangenehmer Wahrheiten ein. Ich finde das besser so.
Wer natürlich so selten zusätzlich zum Allernotwendigsten kommuniziert, dass er da ins Schwimmen kommt, kann ja bei der schnörkellosen Sprache bleiben.
Dann weiß der/das/die Partner/*/in :D in spe wenigstens gleich Bescheid :).
 
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Wolverine

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  • #193
ad 'brauchbar':

Bedeutungen:
Eigenschaft, brauchbar, verwendbar zu sein, sich in brauchbarem Zustand zu befinden
Synonyme:
Verwendbarkeit, Tauglichkeit
Oberbegriffe:
Nutzen
Unterbegriffe:
Nützlichkeit, Qualifikation, Zweckdienlichkeit, Zweckmäßigkeit
Beispiele:
„Sind solche Leitlinien nicht erarbeitet, kann die Brauchbarkeit durch eine europäische technische Zulassung nach § 6 Abs. 4 Satz 2 nachgewiesen werden.“
Wortbildungen:
Unbrauchbarkeit, Brauchbarkeitsnachweis, Brauchbarkeitsprüfung
Quelle: wiktionary

Jeder weitere Kommentar dürfte sich erübrigen.
Ich Schweizerdeutschen sagt man sehr wohl, dass eine Person brauchbar ist, oder nicht. Damit könnt ihr euch eure Diskussion sparen. Man braucht das Wort hier so. Man sagt, wenn einer z.B. keine Ahnung von Buchhaltung hat, dass er nicht brauchbar ist als Buchhalter. Ist doch logisch.
Man man man.
Mir gehts einfach nur um eine direkte Sprache. Die, die hier auf PS so oft viel zu kurz kommt, weil man keine ordentliche Verabschiedung hin bekommt.
 

Barista

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  • #195
Seltsame Diskussion hier, die Mädels haben doch klar formuliert, dass die Verwendung der diskutierten Begrifflichkeiten ein möglicher Hinweis auf in vereinzelten Situationen eventuell potentiell missverständliche Ausdrucksweise sein könnte.

Oder - weil ja klare Sprache gewünscht ist - in dieser speziellen Situation bestünde hier eventuell sogar die Möglichkeit, die eigene Sozialkompetenz noch ein paar Quentschen zu erweitern.
 
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fafner

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  • #196
An eine Dame für etwas Festes stelle ich nunmal ganz klare Anforderungen. Erfüllt sie diese nicht ist sie nicht brauchbar für mich. Einfach. Oder halt nicht brauchbar für etwas Festes.
Du checkst es ja echt nicht. :rolleyes: Hältst die Frauen tatsächlich für doof. :eek:
Die "Brauchbaren" riechen es aber sieben Meilen gegen den Wind, daß Du nur ein Hallodri bist. Also selbst völlig unbrauchbar.
Deshalb hattet Ihr ja noch nie 'ne echte Partnerschaft. Und kommt auch nicht dahin.
 
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  • #197
Beim Adjektiv "brauchbar" fehlt mir jedoch (logischerweise, da meist im Zusammenhang mit Gegenständen benutz) völlig die emotionale Ebene.
Dieses Attribut sagt ja lediglich aus, dass die entscheidenden "Ausschlusskriterien" nicht gegeben sind.
"Brauchbar" könnten dementsprechend diverse Partner sein. Stellt sich die Frage, ob darüber hinaus noch weitere "Kriterien" (wie z.B. Gefühle) erfüllt werden.
 

Wolverine

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  • #199
Beim Adjektiv "brauchbar" fehlt mir jedoch (logischerweise, da meist im Zusammenhang mit Gegenständen benutz) völlig die emotionale Ebene.
Dieses Attribut sagt ja lediglich aus, dass die entscheidenden "Ausschlusskriterien" nicht gegeben sind.
"Brauchbar" könnten dementsprechend diverse Partner sein. Stellt sich die Frage, ob darüber hinaus noch weitere "Kriterien" (wie z.B. Gefühle) erfüllt werden.
Stimmt schon so. Brauchbar oder nicht entscheide ich daher auch ziemlich schnell. Je weiter drin, dessto eher vernebeln eventuelle Gefühle die Sicht. Damit, das zu zu lassen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. So kann ich mich an ein paar gebrochene Herzen erinnern, die wir uns hätten sparen können.
 
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fleurdelis*

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  • #200
Deshalb hattet Ihr ja noch nie 'ne echte Partnerschaft. Und kommt auch nicht dahin.

Du tust geradeso, als wäre nur das der Olymp ... o_O Was soll an dieser Ansicht verkehrt sein:

An eine Dame für etwas Festes stelle ich nunmal ganz klare Anforderungen. Erfüllt sie diese nicht ist sie nicht brauchbar für mich. Einfach. Oder halt nicht brauchbar für etwas Festes.

.... oder stellst du @fafner .... keine klaren Anforderungen an die Person, mit der du eine "echte Partnerschaft" führst? ... Ich finde an dem was @Wolverine hier schreibt nichts auszusetzen, im Gegenteil, man nimmt doch nicht jede x beliebige Person ....
 
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  • #203
... Ich finde an dem was @Wolverine hier schreibt nichts auszusetzen, im Gegenteil, man nimmt doch nicht jede x beliebige Person ....
Natürlich nicht. Jedoch gibt es noch andere Kriterien als dieses "Abchecken der Rahmenbedingungen", oder nicht?
Wenn die Gefühle stimmen/passen und man sich zu diesem Menschen hingezogen fühlt, dann treten doch womöglich die vermeintlich zu einer "Unbrauchbarkeit" führenden "Ausschlusskriterien stärker in den Hintergrund, oder?
Diese angebliche "Unbrauchbarkeit" ist vermutlich eine der Hauptursachen, dass es so selten mit der Partnerfindung klappt.
Frau mit Kind - passt nicht - aussortiert.
Mann mit Hobby Angeln - aussortiert.
Die Gefühlsebene kommt gar nicht erst auf den Prüfstand, da es sich offensichtlich um "unbrauchbare Kandidaten" handelt.
 
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  • #204
Wenn die Gefühle stimmen/passen und man sich zu diesem Menschen hingezogen fühlt, dann treten doch womöglich die vermeintlich zu einer "Unbrauchbarkeit" führenden "Ausschlusskriterien stärker in den Hintergrund, oder?
Beides trifft in verschiedenen Datingphasen zu, geehrter @IMHO!
Beim Online-Dating liegt es in der Natur der Sache, dass in der ersten Phase nach Brauchbarkeit selektiert wird.

1. Phase Profilbetrachtung
Selektion hinsichtlich Brauchbarkeit, wie z. B. Entfernung...Person unbekannt. Gefühlsneutrales Verfahren

2. Phase gegenseitige Antworten
Sondierung noch nach Brauchbarkeit und weitere Interessenssondierung

3. Phase Transformationsphase
Übergang zum WhatsAppen und Telefonieren. Aufbau von Projektionen und Vorgefühlen. Brauchbarkeitsprüfung nimmt geringeren Raum ein.

4. Persönliches Treffen
Kaum noch Abwägung nach Brauchbarkeitskriterien. Sondierung des Zuneigungsgrades und der Gefühle.
Am Ende entscheidet die "Chemie".
 
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fleurdelis*

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  • #205
Natürlich nicht. Jedoch gibt es noch andere Kriterien als dieses "Abchecken der Rahmenbedingungen", oder nicht?

Wieder so ein Ja-Aber-Satz ... o_O ... ich möchte gerne jemanden fragen, wie sich das anfühlt, keine "Rahmenbedingungen" zu haben .... Sind denn Rahmenbedingungen etwas Schlechtes? ... Schlecht wäre doch dann rein subjektiv ... und der der die Rahmenbedingungen eines anderen negativ, subjektiv bewertet, was ist der? Fair?... Was bewertet jemand als Rahmenbedingung: wenn ein Mann sagt, ich möchte, dass eine Frau nicht mein Geld will .... ist das eine Rahmenbedingung. Wenn eine Frau sagt: ich möchte gerne, dass ein Mann nicht so viel arbeitet und Zeit mit mir verbringt, ist das eine Rahmenbedingung .... mich würde das wirklich interessieren, wie das ist, wenn jemand keine hat ... ich bin nicht frei davon...... Mal ein ganz gruseliges Bsp. wenn ich einen Mann kennen lernen würde, der mich unglaublich anziehen würde .... aber er seine Popel essen würde .... wäre ich weg, weil es mich ständig würgen würde ... da wäre jegliche Anziehung aber so was von gestorben .... ich würde das unter soziales Verhalten einordnen ... ich denke, @IMHO ... du bist da etwas zu voreilig.
 
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fafner

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  • #206
Du tust geradeso, als wäre nur das der Olymp ...
Ich sehe nur einen deutlichen Unterschied zwischen Partnerschaft auf der einen Seite und Affären, CS, F+ & Co auf der anderen Seite, anders als der Welpe und die Lusche. Und klar verorte ich mich entschieden auf der einen Seite. Weiters glaube ich, daß jemand, der sich mal sein Leben auf der anderen Seite eingerichtet hat (was natürlich völlig ok ist, wenn man das so möchte), sich was vormacht, wenn er meint, das spiele alles gar keine Rolle. Weil ich nämlich überzeugt bin, daß die weitaus meisten auf "meiner" Seite es so sehen wie ich: die auf der andern Seite sind "unbrauchbar für was Festes".
.... oder stellst du @fafner .... keine klaren Anforderungen an die Person, mit der du eine "echte Partnerschaft" führst? ...
Jedenfalls nicht nach "Liste zum Abhaken". Da spielte einfach sehr viel Gefühl rein, von mir aus auch Bauchgefühl. Minimalanforderung war aber, was ja nun einigermaßen klar sein sollte, daß es sich um keine Hallodrine handelte.
Ich finde an dem was @Wolverine hier schreibt nichts auszusetzen, ...
Uff. Es ist so aushilfsmachomäßig. Deshalb bin ich sicher, daß er nie "was Festes" zustandebekommt. Findest Du es tatsächlich attraktiv? o_O
Und wie definierst Du die sogenannte 'echte Partnerschaft', geehrter
@fafner? Anhand der zeitlichen Quantität?
Ich bin sicher, von allen Deinen vielen Beziehungen war eine besser als die andere. Und selbstverständlich bin in auch total neidisch, daß ich da gar nicht mitreden kann. :)

Eine "rein formale Definition" kann ich mir näherungsweise so vorstellen: ist Heirat (mental) ausgeschlossen, dann ist es auch keine richtige Partnerschaft. Aber vielleicht tue ich Dir da ja unrecht. Wie oft warst Du denn verheiratet? :oops:

Oder vielleicht verstehst Du es so: wenn Dir Strumpfhosen wichtiger sind als die Person darin, dann wird es keine Partnerschaft... :eek:
 
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  • #207
1. Phase Profilbetrachtung
Selektion hinsichtlich Brauchbarkeit, wie z. B. Entfernung...Person unbekannt. Gefühlsneutrales Verfahren
2. Phase gegenseitige Antworten
Sondierung noch nach Brauchbarkeit und weitere Interessenssondierung
3. Phase Transformationsphase
Übergang zum WhatsAppen und Telefonieren. Aufbau von Projektionen und Vorgefühlen. Brauchbarkeitsprüfung nimmt geringeren Raum ein.
"Nimmt geringeren Raum ein"? Ist diese "Prüfung" nicht bereits ganz am Anfang bereits gelaufen? Oder finden etwa immer weitere, kleinere Prüfungen statt?
Das Ganze klingt eher nach "Projektabarbeitung" als nach zwischenmenschlichem Kontakt.
 

IMHO

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  • #208
.. ich möchte gerne jemanden fragen, wie sich das anfühlt, keine "Rahmenbedingungen" zu haben .... Sind denn Rahmenbedingungen etwas Schlechtes?
Nein, nicht per se. Ich wollte nur aufzeigen, dass eben das Festmachen (und vor allem daran FestHALTEN) eines Kennenlernens ausschließlich anhand bestimmter Bedingungen häufig dazu führt, dass sich Menschen gar nicht erst kennenlernen und somit die zwischenmenschliche, emotionale Ebene gar nicht erst betreten wird.
Das ist der große Unterschied zwischen OD und RL. Im RL gibt es zuerst einen direkten, sozialen Kontakt - ohne jeglichen Background oder Rahmenbedingungen vom anderen zu kennen (was womöglich einem "unbefangeneren" Umgang miteinander förderlich ist).
Beim OD treten als allererstes nüchterne Zahlen, Daten und Fakten als Kriterien auf, was ich persönlich, da die Gefühlsebene anfangs völlig ausgeblendet wird, für sehr "kontraproduktiv" halte. Das mag beim Vergleich von Staubsaugermodellen oder der Wahl einer elektrischen Zahnbürste funktionieren. Bei Menschen wohl eher nicht.
Was bewertet jemand als Rahmenbedingung: wenn ein Mann sagt, ich möchte, dass eine Frau nicht mein Geld will .... ist das eine Rahmenbedingung. Wenn eine Frau sagt: ich möchte gerne, dass ein Mann nicht so viel arbeitet und Zeit mit mir verbringt, ist das eine Rahmenbedingung .... mich würde das wirklich interessieren, wie das ist, wenn jemand keine hat
Sicher hat so ziemlich jeder bestimmte Vorstellungen von einem potentiellen Partner. Das ist ja im RL ebenso. Dort spreche ich auch nicht jede Frau an, in der Hoffnung, dass die Chemie schon so toll passen könnte, dass ich über das mir möglicherweise nicht so gefallende Erscheinungsbild hinwegsehen kann. Nur glaube ich, dass beim persönlichen Kennenlernen im RL die "Bedingungen" längst nicht so stark ausgeprägt bzw. nicht so eng gefasst sind, wie beim OD. Ich ziehe ja nicht los und sage mir: "Mir gefallen nur Frauen, die Pumps (oder schwarze, durchsichtige (oder waren es blickdichte?) Strumpfhosen ;)) tragen".
Aber genau das passiert beim OD. Zumal hier relativ schnell entschieden und "aussortiert" wird. Auch das passiert im RL oft nicht ganz so schnell. Es gibt oft die Chance auf einen 2. oder 3. Eindruck von einer Person. Im OD wäre diese Person nicht nur aus dem Fokus des Suchenden, sondern komplett aus dessen Leben verschwunden.
wenn ich einen Mann kennen lernen würde, der mich unglaublich anziehen würde .... aber er seine Popel essen würde .... wäre ich weg, weil es mich ständig würgen würde.
Diesen würdest du jedoch auch nicht anhand von Ausschlusskriterien beim OD als "unbrauchbar" aussortieren können, da er dieses Verhalten nicht unter "Hobbys" angeben würde, oder?
Im Übrigen sehe ich diesbezüglich keine Ausweglosigkeit. Du könntest ihm deinen Ekel verständlich machen und es gäbe die Möglichkeit, dass er darauf verzichtet.
 

IMHO

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  • #210
Und genau das ist ja auch das Online-Dating, geehrter @IMHO!
Hm, da habe ich eine offensichtlich völlig andere Auffassung. Für mich ist dies eher eine Art anderer Herangehensweise, wobei für mich immer der Mensch selbst (und nicht seine in einem Profil dargestellte Beschreibung) im Mittelpunkt steht. Der große Vorteil für mich wäre, dass ich erwarten kann, dass die Damen, die ich kontaktieren könnte (oder die mich kontaktieren) ebenfalls auf der Suche sind und ich somit (ausgenommen Fake-Profile) annähernd ausschließen kann, dass ich eine "gebundene" Frau näher kennenlerne, mich womöglich in diese verliebe - und sich im Nachhinein herausstellt, dass sie glücklich liiert ist.