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fleurdelis

  • #62
Zitat von FAZ:
Das hat mit dem Weltanschauungsbild von Rätsel zu tun. Der M hat das ganz gut "cartoonartig" auf den Punkt gebracht. Aber im direkten Bezug: "Männer wissen intuitiv wie schmerzhaft es für eine Frau ist ..... wenn man ihr sagt .... " .... ist der Bezug zum Püppchen hier so schwer zu finden? Also wenn mich jemand nicht mag, will ich das wissen. Dieses "Frauchen" ist schwach und Männer wissen das, ..... da stellts mir die Nackenhaare hoch ..... eine Frauenbild, 50 Jahre alt. .... brrrr.....
 
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  • #63
Zum Thema wie sich Konkurrenz zwischen Männern auswirkt, fällt mir gerade ein Beispiel ein - eine ziemlich außergewöhnliche Geschichte, dennoch aus dem wahren Leben genommen. Vielleicht kennen einige von euch Benjamin Prüfers Buch „Same same but different“? Ist auch verfilmt worden. Die wahre Liebesgeschichte eines jungen deutschen Tourists und einer kambodschanischen HIV-positiven Prostituierten. Sie macht so ziemlich alles falsch, was eine Frau in einer Beziehung falsch machen kann. Aber sie ist in einer verzweifelten Lage und hat kaum eine Wahl. Er ist immerhin engagiert genug, um sie über einen längeren Zeitraum finanziell zu unterstützen und kümmert sich darum, dass sie die notwendigen Untersuchungen und Medikamente bekommt. Ihr größter Wunsch ist dennoch nicht, dem Elend zu entkommen, sondern zu heiraten und eine Familie zu gründen. Er macht schon bei vielem mit, aber heiraten? Nein, das möchte er sicher nicht, er ist zu jung! Der Moral in Kambodscha ist sehr hoch, nur eine Jungfrau kommt für einen kambodschanischen Mann als Braut infrage. Also sind ihre Möglichkeiten sehr eingeschränkt, da sie ihren Traum nur mit einem Ausländer verwirklichen kann. Irgendwann nach ein paar Jahren begreift sie, dass ihr Freund ihr nur die Zeit stiehlt und ihr wohl nicht das geben wird, was sie sich wünscht und fängt endlich an - trotz ihrer verzweifelten und abhängigen Lage - sich nach Alternativen umzusehen. Sie lernt einen anderen Deutschen kennen, der sie gut behandelt und Hoffnungen in ihr erweckt. Sie schreibt mit ihm E-Mails. Ihr Freund findet diese E-Mails. Und was glaubt ihr – denkt er sich „Na prima, nachdem ich so viel für sie getan habe, macht sie hinter meinem Rücken etwas mit einem anderen! Das war es dann, jetzt kann sie gehen, wo der Pfeffer wächst!“? Nein, paradoxerweise genau das ist der Moment, in dem er sich entscheidet, sie zu heiraten.
 
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fleurdelis

  • #64
Rätsel, dein Beispiel passt aber so gar nicht zu deinem sonstigen Weltbild, außer du findest hier möglicherweise eine Berechnung dahinter, und hälst die noch für positiv. Wenn ein Mann mich erst dann heiraten würde, wenn ich mich von ihm abwende und er es vorher nicht für notwendig hält, und nicht "gesehen" hat, was für ein Mensch ich bin und mich nicht als wertvoll genug erachtet, um mich aus seinem Wunsch heraus zu heiraten, dann braucht er es auch nicht zu machen, wenn ich gegangen bin.

Mit Tricks zu arbeiten um sein eigenes Ziel zu erreichen, mag ja teilweise erfolgreich sein, aber man beschummelt sich in dem Moment immer selbst.
 
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  • #65
Zitat von Rätsel:
Irgendwann nach ein paar Jahren begreift sie, dass ihr Freund ihr nur die Zeit stiehlt und ihr wohl nicht das geben wird, was sie sich wünscht und fängt endlich an - trotz ihrer verzweifelten und abhängigen Lage - sich nach Alternativen umzusehen. Sie lernt einen anderen Deutschen kennen, der sie gut behandelt und Hoffnungen in ihr erweckt. Sie schreibt mit ihm E-Mails. Ihr Freund findet diese E-Mails.
Ja, ist wohl einfacher als mal das Maul aufzumachen... Alternativen sind ja schnell gefunden, selbst als HIV-postive Prostituierte.
Wahnsinn... einfach Wahnsinn, wenn das ne wahre Geschichte ist. Aber gut... der Typ muss ja auch irgendwo ziemlich durch sein, wenn er das als seine einzige Option sieht.
 
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Gast

  • #66
Zitat von Rätsel:
Zum Thema wie sich Konkurrenz zwischen Männern auswirkt, fällt mir gerade ein Beispiel ein - eine ziemlich außergewöhnliche Geschichte, dennoch aus dem wahren Leben genommen. Vielleicht kennen einige von euch Benjamin Prüfers Buch „Same same but different“? Ist auch verfilmt worden. Die wahre Liebesgeschichte eines jungen deutschen Tourists und einer kambodschanischen HIV-positiven Prostituierten. Sie macht so ziemlich alles falsch, was eine Frau in einer Beziehung falsch machen kann. Aber sie ist in einer verzweifelten Lage und hat kaum eine Wahl. Er ist immerhin engagiert genug, um sie über einen längeren Zeitraum finanziell zu unterstützen und kümmert sich darum, dass sie die notwendigen Untersuchungen und Medikamente bekommt. Ihr größter Wunsch ist dennoch nicht, dem Elend zu entkommen, sondern zu heiraten und eine Familie zu gründen. Er macht schon bei vielem mit, aber heiraten? Nein, das möchte er sicher nicht, er ist zu jung! Der Moral in Kambodscha ist sehr hoch, nur eine Jungfrau kommt für einen kambodschanischen Mann als Braut infrage. Also sind ihre Möglichkeiten sehr eingeschränkt, da sie ihren Traum nur mit einem Ausländer verwirklichen kann. Irgendwann nach ein paar Jahren begreift sie, dass ihr Freund ihr nur die Zeit stiehlt und ihr wohl nicht das geben wird, was sie sich wünscht und fängt endlich an - trotz ihrer verzweifelten und abhängigen Lage - sich nach Alternativen umzusehen. Sie lernt einen anderen Deutschen kennen, der sie gut behandelt und Hoffnungen in ihr erweckt. Sie schreibt mit ihm E-Mails. Ihr Freund findet diese E-Mails. Und was glaubt ihr – denkt er sich „Na prima, nachdem ich so viel für sie getan habe, macht sie hinter meinem Rücken etwas mit einem anderen! Das war es dann, jetzt kann sie gehen, wo der Pfeffer wächst!“? Nein, paradoxerweise genau das ist der Moment, in dem er sich entscheidet, sie zu heiraten.
Er hat erkannt, was ihr wirklich wichtig ist und er liebt sie so sehr, daß ihm ihre Wünsche wichtiger sind als sein Egoismus. Eine schöne, romantische Geschichte.
 
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Gast

  • #67
Zitat von fleurdelis:
Das hat mit dem Weltanschauungsbild von Rätsel zu tun. Der M hat das ganz gut "cartoonartig" auf den Punkt gebracht. Aber im direkten Bezug: "Männer wissen intuitiv wie schmerzhaft es für eine Frau ist ..... wenn man ihr sagt .... " .... ist der Bezug zum Püppchen hier so schwer zu finden? Also wenn mich jemand nicht mag, will ich das wissen. Dieses "Frauchen" ist schwach und Männer wissen das, ..... da stellts mir die Nackenhaare hoch ..... eine Frauenbild, 50 Jahre alt. .... brrrr.....
Du bezeichnest Frauen, die sensibel und verletzlich sind, abwertend als "Püppchen"?
 
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fleurdelis

  • #68
G

Gast

  • #69
Ich hatte dich vorhin gebeten, deine Bemerkung zu erläutern. Das hast du getan. Ich kann es aber trotzdem nicht nachvollziehen, wieso du empfindsame Menschen als Püppchen degradierst und wieso du sie auch noch eher als antiquiert darstellst?
 
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Gast

  • #71
Also in dem Moment, an dem seine Felle davonzuschwimmen drohen, greift er zu oder was?
Was ist das denn für ein Schmarrn.
Der deutsche Tourist und die kabodschanische HIV-positive Prostituierte, au weia. Und daraus zimmerst Du Dir dann so ein Konkurrenz-Dingens des Hofierens?
 
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  • #73
Also hieraus:
Zitat von Rätsel:
Viel besser ist es einfach keine oder nur spärlich Auskunft darüber zu geben, was mit wem sie tut, wenn sie nicht mit ihm zusammen ist, und geheimnisvoll zu wirken. Wenn sie sich am Anfang nicht so oft mit ihm trifft, sehr beschäftigt ist und für kurzfristige Verabredungen nicht zur Verfügung steht, wird er sehr wahrscheinlich denken, dass sie noch andere Männer trifft.
Folgt unmittelbar das:
Zitat von Rätsel:
„Ich hatte den Eindruck, dass du nicht interessiert bist, deshalb habe ich mich nicht gemeldet“.
War da nicht neulich mal ein Mann durch Deine Prüfungskaskade hindurchgekommen? Was ist denn aus dem geworden?
 
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  • #75
Ich bin jetzt mit diesem Mann fest zusammen und es läuft mit ihm wunderbar bisher.
 
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  • #77
Zitat von fleurdelis:
Rätsel, dein Beispiel passt aber so gar nicht zu deinem sonstigen Weltbild, außer du findest hier möglicherweise eine Berechnung dahinter, und hälst die noch für positiv. Wenn ein Mann mich erst dann heiraten würde, wenn ich mich von ihm abwende und er es vorher nicht für notwendig hält, und nicht "gesehen" hat, was für ein Mensch ich bin und mich nicht als wertvoll genug erachtet, um mich aus seinem Wunsch heraus zu heiraten, dann braucht er es auch nicht zu machen, wenn ich gegangen bin.

Mit Tricks zu arbeiten um sein eigenes Ziel zu erreichen, mag ja teilweise erfolgreich sein, aber man beschummelt sich in dem Moment immer selbst.
Fleurdelis, ich freue mich, endlich einen sinnvollen und sachlichen Beitrag von dir zu lesen, mit nachvollziehbarer Argumentation und fast ohne Zynismen. Schön, dass du über deinen Schatten gesprungen bist.

Wenn du mit deiner Vorgehensweise und Überzeugung, dass die schönen Dinge einfach von alleine passieren, ohne dass du gewisse Verhaltensregeln beachten oder mögliche Konsequenzen berücksichtigen musst, Erfolg hast und auf diesem Wege bereits einen liebevollen Ehemann gefunden hast, ist sicher nichts dagegen einzuwenden!
 
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  • #81
Zitat von DerM:
Nein, ich bin der Meinung dass eine Beziehung keine Einbahnstraße ist, bei der eine Seite die ganze Arbeit und das Risiko schultert und die andere Seite nur die Früchte genießt.
DerM, schau mal, mir fällt noch ein weiterer Vorteil ein, wenn du dich lieber für einen Mann entscheidest: Ihr könnt euch die Arbeit absolut fair teilen, da wäre keine stinkfaule Frau dabei, die sich nicht anstrengen will und nur die Früchte genießen möchte. Wäre das nicht ein Deal? ;-))
 
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  • #82
Zitat von Rätsel:
Nein. ;)

Zitat von Rätsel:
Ich bin jetzt mit diesem Mann fest zusammen und es läuft mit ihm wunderbar bisher.
"Bisher". Warten wir mal ab, was passiert, wenn er... hmmm... vergisst zu blinken beim Spurwechsel.
Aber ich hoffe es nicht. Vielleicht schafft ders ja, dir zu zeigen, dass es durchaus mehr Männer gibt, die würdig sind, dass eine Frau sie mal anschielt.
 
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Marlene

  • #83
Zitat von DerM:
Vielleicht schafft ders ja, dir zu zeigen, dass es durchaus mehr Männer gibt, die würdig sind, dass eine Frau sie mal anschielt.
Das ist eine gute Idee! Könnte man noch bei PS mit einbauen: ein schielender Blick, den man erstmal werfen kann. Das wäre lustig: He, ich hab dich angeschielt. Und wenn er/sie dann zurückschielt, käme erst das Lächeln. Das wäre echt mal noch eine Feinabstufung. Für die ganz Sensiblen.
 
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Dr. Bean

  • #84
@OP
Ne Einladung zu nem Dreier !
 
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Deleted member 10971

  • #85
Zitat von Caliban:
Hallo,

wenn eine Frau nach ein paar unverfänglichen Dates meint "Du, damit Du bescheid weißt, ich hab da noch etwas mit einem Nachbarn laufen, fühl mich dabei aber nicht mehr so richtig wohl, bekomme ihn nicht los..." ... welche (versteckte) Botschaft steckt eigentlich dahinter und welche Reaktion erwartet Sie aus Eurer Sicht?

Ist mir schon vor längerer Zeit (Jahren) passiert - ich bekomme die Szene aber nicht mehr aus dem Kopf. Meine Reaktion/Interpretation darauf und den weiteren Ablauf lege ich jetzt mal nicht dar. Will die Antworten nicht verfälschen... ;-)
Zurück zum Thread (Caliban hat sich sehr wahrscheinlich schon lange verabschiedet...):
Interpretationsversuche des Verhaltens: 1. Die Frau ist sehr offen (entweder ist sie das immer oder du bist tatsächlich in ihrer Friendzone gelandet) 2. Vielleicht nicht die Richtige für eine strikt monogame Beziehung 3. Die Moralistinnen und Moralisten unter den Forumsteilnehmenden dürfen ihr Verhalten ruhig verurteilen, ich rate zu mehr Gelassenheit: solche Dinge können passieren in der Liebe und im Leben (und nun singen wir Psalm 23) 4. Die Angst, dass sie sich in ein paar Monaten / Jahren fragt, wie sie dich "losbekommen" kann, ist vielleicht berechtigt.

Wer steuert die Punkte 5. bis x. bei?