fraumoh

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  • #61
Ah sooooo.

Hmmmm 😊
 

Julianna

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  • #64
Gestern Abend zum Beispiel bin ich spontan zu einem Kumpel gefahren und erst um 4:30 Uhr ölverschmiert und glücklich wieder nach Hause gekommen. Heute habe ich einfach mal bis 13:00 Uhr ausgeschlafen.

Diese Freiheit ist es, um die mich die unglücklichen, gebundenen Seelen immer beneiden. *schulterzuck*
Ich finde es traurig, wenn jemand glaubt, Partnerschaft wäre einschränkend, statt bereichernd.
Warum sollte jemand in einer Partnerschaft nicht dieselben Freiheiten haben, wie die, die du beschreibst?
Sehr seltsam. Komische Vorstellungen, die du da von Beziehung hast.
 
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Megara

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  • #65
Dabei gibt es bestimmt bei jedem Komplimente, die Jahrzehnte im Gedächtnis bleiben.
Andere vergisst man sofort.
Vor sehr vielen Jahren hat mal ein Dozent ( bei einerAbschluß-Feier ) zu mir gesagt:" du bist sehr weiblich aber kein Weibchen."
Tja ich habe mich nicht nur sehr gefreut damals, als sehr junge Frau, sondern es auch nie vergessen.
Es war mir wohl sehr wichtig, richtig eingeschätzt zu werden.
 
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Do_

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  • #66
Ich finde es traurig, wenn jemand glaubt, Partnerschaft wäre einschränkend, statt bereichernd.
Warum sollte jemand in einer Partnerschaft nicht dieselben Freiheiten haben, wie die, die du beschreibst?
Sehr seltsam. Komische Vorstellungen, die du da von Beziehung hast.

Eine Partnerschaft ist beides zugleich: einschränkend und bereichernd.

Ich finde es befremdlich, wenn jemand erwartet, das Zusammenleben zweier unterschiedlicher Menschen in einer engen Partnerschaft sei ohne ein gewisses Maß an Anpassungs- und Kompromissfähigkeit auf beiden Seiten möglich.

Natürlich steht es dir frei, jederzeit auf die Wünsche und Bedürfnisse deines Partners zu scheißen. Zum Beispiel was gemeinsam verbrachte Freizeit angeht. So fährst du dann halt jede Beziehung früher oder später an die Wand.
 
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Megara

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  • #67
Natürlich steht es dir frei, jederzeit auf die Wünsche und Bedürfnisse deines Partners zu scheißen. Zum Beispiel was gemeinsam verbrachte Freizeit angeht. So fährst du dann halt jede Beziehung früher oder später an die Wand.
Wir wissen nicht wie deine Partnerschaften so gelaufen sind.
An @Julianna Aussage war jedenfalls für mich nichts ungewöhnliches.
Bis morgens um 4.00 herumzuschrauben oder auszuschlafen, ist doch auch in einer Beziehung machbar.
 
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Maron

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  • #71
mein Lehrer sagte.....so eine kleine, zierliche, süße Person und wenn sie spricht singt der Rebroff

 

Savage

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  • #72
Warum muss frau am Montag so oft hoch-) aggressiv hier im Forum schreiben ?
Ja, frag dich mal.
Was genau geilt dich an Ausgangssperren für alle auf ? Arbeitest du für den Staat ?
Warum?
Atmen . Lesen. Charmant schreiben ( ohne gleich rumzuflirten, das kann er).
Willst du das auch noch verbieten lassen??
Okay, das war am Sonntag ...

Du kennst das Gleichnis mit dem Dorn im Auge?
 

Do_

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  • #74
Wir wissen nicht wie deine Partnerschaften so gelaufen sind.

In weiten Teilen sehr harmonisch und positiv.

An @Julianna Aussage war jedenfalls für mich nichts ungewöhnliches.

Dann werdet ihr schon recht haben. Wahrscheinlich lebe ich in einer Filterblase.

Denk bitte auch daran, sobald sich das nächste Mal eine Freundin bei dir darüber ausheult, dass ihr Mann das gemeinsame Familienwochenende spontan zugunsten eines Männerabends mit anschließender Regenerationszeit geopfert hat.

Du kannst deiner Freundin ja dann mitteilen, dass ihre Vorstellungen von einer Partnerschaft traurig, seltsam und komisch sind. (Juliannas Wortwahl) Vielleicht weiß deine Freundin das nämlich noch gar nicht.
 

Hoppel

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  • #75
@Do_ naja, du wirst dich mit deinem Kumpel schon auch irgendwie, ein wenig abstimmen. Meinst du das entfällt in einer Partnerschaft? Ist ein Beteiligter mehr mit dem etwas abzustimmen ist und nicht die Frage, ob der Partner übergangen wird, sondern wie man damit umgeht.

Ich bin ja simpel gestrickt, d.h. je mehr Raum gewährt wird, um so eigenverantwortlicher ist der Umgang damit. Kann sie mir natürlich mit eigenwilligen Aktionen einen vor den Koffer kloppen, macht sie aber nicht, ich auch nicht. Kann man auch Rücksicht nennen.
 
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Do_

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  • #76
Ist ein Beteiligter mehr mit dem etwas abzustimmen ist und nicht die Frage, ob der Partner übergangen wird, sondern wie man damit umgeht. [..]
Kann sie mir natürlich mit eigenwilligen Aktionen einen vor den Koffer kloppen, macht sie aber nicht, ich auch nicht. Kann man auch Rücksicht nennen.


Du klärst es also mit deiner Partnerin ab, ob du eure Pläne für das Wochenende umschmeißen darfst? Du findest einen Kompromiss, mit dem ihr beide einverstanden seid? Könnte man das nicht auch eine Einschränkung deiner Spontanität nennen?

In diesem Fall würdest du mir sicherlich zustimmen, dass eine Beziehung nicht nur bereichernd, sondern gleichzeitig auch einschränkend sein kann.
 
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Deleted member 25040

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  • #78
jemand anderen auf etwas aufmerksam macht, was ihm gut gefällt?
So kann man es natürlich auch nennen.
Und genau so natürlich steht es dir vollkommen frei, dich als sozialen Puffer benutzen, und dann auch noch dafür loben, zu lassen.


Zur Erinnerung an den Kontext:
Zitat von Do_:
ich fand das echt toll, wie du auf der Weihnachtsfeier die Wogen geglättet hast. Meine Tante war gerade kurz davor, meinem Vater an die Gurgel zu gehen. Den Themenwechsel zu deinem letzten Winterurlaub hast du perfekt platziert.“
^wegen des letzten Systemupdates ( @Parship ) funktioniert die Verlinkung nicht mehr, weil Zitate nicht mehr ausgeschnitten und in andere Stränge eingefügt werden können.
 

Megara

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  • #79
Denk bitte auch daran, sobald sich das nächste Mal eine Freundin bei dir darüber ausheult, dass ihr Mann das gemeinsame Familienwochenende spontan zugunsten eines Männerabends mit anschließender Regenerationszeit geopfert hat.
Natürlich gab es schon mal "Klagen" über eingegangene Verpflichtungen oder tägliche Sportexzesse.
Das ganze Wochenende regelmäßig muss es auch nicht sein.
Aber Kurzreisen ( bei mir auch längere ) und zeitintensive Hobbys empfinde ich nicht als Einschränkung.
Wenn mein Ex z.B. eines seiner mehrtägigen Bergrennen gefahren ist, hatte er hinterher mindestens 6 Wochen, ausgesprochen gute Laune.
Das möchte man dem Partner doch nicht nehmen.Jedenfalls nicht, solange man nicht mitmachen muss.
In meiner Spontanität eingeschränkt habe ich mich bisher jedenfalls nicht gefühlt.
Wenn man das Gefühl hat, zeitlich irgendwie zu kurz zu kommen, gibt es vielleicht auch noch andere Schieflagen.
 

Hoppel

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  • #80
Du klärst es also mit deiner Partnerin ab, ob du eure Pläne für das Wochenende umschmeißen darfst? Du findest einen Kompromiss, mit dem ihr beide einverstanden seid? Könnte man das nicht auch eine Einschränkung deiner Spontanität nennen?

In diesem Fall würdest du mir sicherlich zustimmen, dass eine Beziehung nicht nur bereichernd, sondern gleichzeitig auch einschränkend sein kann.
Hm, offensichtlich verstehst du mich erst, wenn du den Unterschied berücksichtigst zwischen Priorität einfordern respektive gewähren.

Aber ja, jede Beziehung führt auch zu Einschränkungen. Vielleicht wird es dir hier deutlich, nämlich ob du dich selbst einschränkst oder vom anderen eingeschränkt wirst.

Wirst du vom Partner (welche Art Partnerschaft auch immer) nur wenig/kaum/nicht eingeschränkt kannst du verantwortungsvoll mit dem dir gewährten Raum umgehen.

Ich will nicht darauf hinaus, dass manche mit den gewährten Freiräumen nicht umgehen können, sondern auf das Wechselspiel von Freiraum/Verantwortung/Konsequenzen. Das kann jeder individuell handhaben, gestalten - und macht auch vor Lebenspartnerschaften nicht halt.
 
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  • #81
Du klärst es also mit deiner Partnerin ab, ob du eure Pläne für das Wochenende umschmeißen darfst? Du findest einen Kompromiss, mit dem ihr beide einverstanden seid? Könnte man das nicht auch eine Einschränkung deiner Spontanität nennen?

In diesem Fall würdest du mir sicherlich zustimmen, dass eine Beziehung nicht nur bereichernd, sondern gleichzeitig auch einschränkend sein kann.

Ich würde mich auch fürs miteinander reden entscheiden, nur einen Rahmen für jede Person festzulegen, wie die anderen es vorschlagen, wäre mir zu wenig aufeinander "bezogen sein". Das erlebe ich nicht als Einschränkung, aber durch das Reden kann schon mal eine Einschränkung in der Spontanität empfunden werden. Und ich seh auch keinen Zusammenhang zum Thema Eifersucht oder sonstigen dominanten Themen, die zum Problem in der Beziehung führen müssten.
 
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  • #82
So kann man es natürlich auch nennen.
Und genau so natürlich steht es dir vollkommen frei, dich als sozialen Puffer benutzen, und dann auch noch dafür loben, zu lassen.

Syni, das war doch nur ein Gedankenspiel. Ein Grenzfall, der mir in den Sinn kam.

Und ich war ganz ehrlich, als ich schrieb, dass ich die gleiche Aussage nicht als Manipulationsversuch gewertet hätte. Sondern halt als Kompliment für meine soziale Kompetenz.

Darüber, ob ich jetzt tendenziell zu gutgläubig bin oder du tendenziell zu misstrauisch bist, werde ich mir kein Urteil erlauben. Wahrscheinlich liegen wir beide von Fall zu Fall mal richtig oder falsch.

Manchmal eckt man ja mit einer Aussage an und weiß danach noch nicht einmal warum. Deshalb bin ich dir dankbar dafür, dass du mir deine Gedankengänge erklärt hast.
 
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Do_

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  • #84
Ich würde mich auch fürs miteinander reden entscheiden, nur einen Rahmen für jede Person festzulegen, wie die anderen es vorschlagen, wäre mir zu wenig aufeinander "bezogen sein".

Ich war auch immer ein Fan vom miteinander Reden! :)

Tatsächlich wollte ich auch gar nicht behaupten, dass man in einer Partnerschaft immer total eingeschränkt ist. Aber man sollte halt die Bedürfnisse seines Partners im Blick behalten. Und daraus folgt, dass man nicht so frei ist in seinen Entscheidungen, wie man es als Single wäre.

Miteinander reden hilft, unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Und die gemeinsame Freizeit ist eine Stelle, an der die Bedürfnisse gar nicht so selten auseinandergehen.
 
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fraumoh

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  • #85
...Urlaubsplanung / en auch :D
 
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  • #86
Und die gemeinsame Freizeit ist eine Stelle, an der die Bedürfnisse gar nicht so selten auseinandergehen.
Wie schon mehrfach erwähnt: da hapert es eben schon bei der Wahl des Partners, wenn so ein grundlegendes Bedürfnis, wie (gem)einsam verbrachte Freizeit, ein Problem darstellt.
Für mich ist das eines der bedeutendsten Merkmale, wo Passung gegeben sein muss. Schließlich ist es praktisch ausschließlich seine und meine Freizeit, die wir miteinander verbringen - Kollegen sind für mich Tabu.
 
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  • #87
Miteinander reden hilft, unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Und die gemeinsame Freizeit ist eine Stelle, an der die Bedürfnisse gar nicht so selten auseinandergehen.

ja, manche suchen einen Partner mit dem sie ihre Freizeit spaßiger verbringen können, dieses Thema als Beispiel für "einschränkend" zu beschreiben ist ev. wie ein rotes Tuch. Aber ich denke, es liegt am Wort ...Menschen lassen sich nicht gerne in ihren Freiheiten (Freizeiten) einschränken, ob vom Partner oder vom Staat. Ich schau auf die Persönlichkeit und kann den Unterschied von Einschränkung vs. Erweiterung schon im Profil erkennen.
 

Hoppel

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  • #88
Miteinander reden hilft, unterschiedliche Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Und die gemeinsame Freizeit ist eine Stelle, an der die Bedürfnisse gar nicht so selten auseinandergehen.
Und, wie oft gehst du bis 04:00 Uhr Schrauben?

Und ja, Freizeit kann nur eine mehr oder weniger große Schnittmenge sein. Es ist vor allem eine Frage wie beide damit umgehen. Es soll ja auch vorkommen, dass man mit seinem Partner auch noch lange jenseits der ersten Verliebtheitsphase einfach gerne zusammen ist. Auf das alles hat man selbst Einfluss.
 
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