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  • #184
Sehr wohl aber schwerwiegende Verletzungen, wenn zb ein Hund oder Kind unvermittelt deine Bahn am Radweg kreuzt und du daraufhin Kopf voran über den Lenker absteigst.
Wenn man sich die Datenlage ansieht, dann haben Fahrradhelme im Mittel bestenfalls keine Wirkung. Natürlich helfen sie im Einzelfall, dafür schaden sie in anderen Fällen dann aber auch. Bei der Sachlage im Zusammenhang mit Fahrradhelmen das "Wer Hirn hat schützt es auch"-Spürchlein zu bringen ist, nun ja, gewagt.
 
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  • #187
1 und 2 scheinen übrigens in keiner Unfallstatistik auf, weil zwar der Helm jeweils eine ordentliche Delle hatte, sonst aber außer Schürfwunden nichts passiert ist.
Das ist mit und ohne Helm der Regelfall. Von all den Fahrradunfällen und Stürzen die ich in den letzten fast 40 Jahren so hatte hat's genau einer in eine offizielle Unfallstatistik geschafft. Das war auch der einzige mit Kopfverletzung, ein leichtes SHT inkl. retrograder Amnesie. Und in der Tat, bei dem Unfall hätte ein Helm die Verletzung wohlmöglich signifikant abgemildert. Das ändert aber nichts daran, dass unter der Summe aller unmittlbaren Wirkungen von Fahrradhelmen bestenfalls eine leicht rot gefärbte Null steht. Und ein Helm hätte auch nichts daran geändert, dass das leichte SHT, vulgo "Gehirnerschütterung", unschön, aber nach ein paar Tagen Ruhe erledigt war, die Prellung im Huftgelenk jedoch auch nach zwei Monaten noch für "Spaß" sorgte, wobei Fahrradfahren lustigerweise das erste war, was wieder recht schmerzfrei ging.

Letztlich ist's mir egal, ob jemand Helm trägt oder nicht, aber die leicht verbrämte Unterstellung, wer keinen Helm trage habe auch kein schützenswertes Hirn und der damit mitunter einhergehende Missionseifer schreit geradezu danach mit den Fakten konfrontiert zu werden.
 
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  • #188
Reden wir jetzt in diesem(!) Thread über Fahrradhelme und mögliche Verletzungen, oder was?!?!?! Das hält man im Kopf nicht aus... :eek:
Ok, drehen wir's wieder ontopic:
Welche Helmfarben und -modelle wären den überhaupt datingtauglich?
Und welche passenden Fahrradschuhe kann Sie oder Er dazu tragen (es gibt tatsächlich einige wenige Modelle denen man den Fahrradschuh erst auf den zweiten Blick ansieht)? Papageientrikots und Polsterhosen sind vermutlich ein Punkt, über den wir halbwegs Einigkeit erzielen können, aber wie sieht denn dann die dateingtaugliche Fahrradkleidung aus? Und muss die Rahmenfarbe zum Schuh passen?;)
 
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  • #189
Angetrunken mit Flipflps Fahrrad fahren, kann ich nur von abraten, auch wenn die Ärztin sehr nett und hübsch war.
Das gute war kaum Schmerzen verspürt und nach Krankenhaus ab in die Disco:D
 
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  • #191
Ist meine Schuld, ich habe die Statistik in die Höhe getrieben:D
4 Kopfverletzungen:oops:
 
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  • #193
Der große Karl Lagerfeld war mir nie wirklich sympathisch. Aber er sagte ein paar Sätze, über die ich mich bis heute im Sinne eines Maßstabs freue. Denn was sich heutzutage "modern angezogen" nennt, gleich ob Mann oder Frau, würde für viele (und mich) nicht gereichen, um überhaupt den Müll vor die Tür zu bringen. Für andere wiederum ist es cool und stylisch, andere gar scheren sich einen nassen Staub um das persönliche Erscheinungsbild.

Soziopsychologen behaupten hingegen, in weniger als einer Sekunde würde ein Mensch entscheiden, ob das Gegenüber als potenzieller Partner (gleich der Artung) überhaupt in Frage käme. Also ist anzunehmen, es ginge bei der Partnersuche zu allererst um das äußere Erscheinungsbild. Ist das mit den eigenen Vorstellungen nicht kompatibel, wird der Rest umso schwieriger, wenngleich nicht ausgeschlossen. Tinder bedient sich dieses Prinzips und wurde damit die Dating-App No 1 weltweit.

Um den Thread-Titel aufzunehmen: Ja, Oxforder nennt man Schnürschuhe im klassischen britischen Stil und im Sinne der "Klasse" das Maß der Dinge beim Herren. Alternative ist der klassische "Budapester" - im Grunde derselbe Schnitt, nur etwas verschnörkelter.

Um auf das Zitat einzugehen
gestehe ich offenherzigst, nicht aus Scham auf den Boden zu schauen, sondern am Schuhwerk die Grundhaltung meines Gegenübers auszumachen.

Lagerfeld-Zitat 1: "Schuhe sind der Spiegel der Seele."

Das unterstütze ich voll und ganz. Wer auf ansehnliches Schuhwerk schon keinen Wert legt, hat in meinen Augen keinen Stil. Wer stillos ist, löst bei mir auch kein zwischengeschlechtliches Interesse aus, weil Stil und Ästhetik mir enorm wichtige Werte sind. So schnell fällt jemand bei mir durchs Raster.

Woran stößt Ihr Euch, was spricht Euch an? Was sind äußerliche No-Gos und Must-haves? Mit welchen optischen Sünden disqualifiziert sich jemand vom ersten Moment an und mit welch vielleicht einfachen Dingen erregt er/sie Euer Interesse? Und vor allem - warum?
Jetzt aber back to topic :):
Ich denke, dass jeder sehr individuell ästhetische Vorlieben und auch äußerliche NoGos hat.
Wenn Körper und Kleidung gepflegt sind - darauf legt, glaube ich, fast jede/r Wert -, ist es eher der Gesamteindruck, der ausmacht, ob man sich zu jemandem hingezogen fühlt.
Ein charismatischer Mensch wie Herr Lagerfeld wirkte in seiner Klugheit und Exzentrik sicher komplett anders als ein anderer alter Herr, der im gleichen Outfit vermutlich lächerlich gewirkt hätte.
Auf mich wirkt jemand anziehend, der in jedem in meinem Universum üblichen Outfit nicht verkleidet wirkt, der also von der Jogginghose über Sportoutfit oder Jeans bis zum Anzug oder noch Schickerem etwas findet, was zu ihm (z.B. der Augen-, Haut- und Haarfarbe sowie der Figur) passt. Wenn er sich dann darin erkennbar wohl fühlt und er darüber heraus einfach „er selbst“ sein kann, ohne aufgesetztes Gehabe, dann gefällt mir das.
 
D

Deer One

  • #195
Welche Kopfbedeckung darf die Lady zu ihren Stilettos deiner Ansicht nach tragen? :D
Also, wenn schon Kopfbedeckung, dann darfs ruhig etwas mondäner sein als ein Fascinator. Einen großen eleganten Derby oder Ascot fände ich sehr sexy, aber das ist heutzutage leider so anti-en-vouge wie ein Zylinder beim Mann.