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Deleted member 21128

  • #76
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  • #77
Meinen Beitrag. Manchmal gibt es Posts, die ich sehr gerne direkt "nur" an eine Person richten würde, unter vier Augen sozusagen. Weil das nicht möglich ist, ist der Kompromiss für mich, den Beitrag zu löschen, wenn er von dieser Person gelesen wurde. Hab ich jetzt auch gemacht. :)
@WolkeVier
technische Frage:
woran erkennst du, dass die Person ihn gelesen hat, wenn sie nicht reagiert hat?
Oder ist das für Aussenstehende dann auch nicht erkennbar, weil ihr sozusagen im Einvernehmen und gleichzeitig euer Post-Repost löscht?
 
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Deleted member 21128

  • #78
woran erkennst du, dass die Person ihn gelesen hat, wenn sie nicht reagiert hat?
Gar nicht. Manchmal sehe ich, dass die Person online war, und da gehe ich davon aus, dass sie den Post grlesen hat.
Oder ist das für Aussenstehende dann auch nicht erkennbar, weil ihr sozusagen im Einvernehmen und gleichzeitig euer Post-Repost löscht?
Wenn wir löschen, dann ist das nur für diejenigen nachvollziehbar, die den Post bereits gelesen haben. Glaub ich zumindest. :)
 
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  • #79
... du nimmst also in Kauf, dass jemand eingeschnappt sein könnte, von dem was du schreibst, weil du eine Warnung raus gibst, dass es nicht persönlich gemeint ist, es aber doch sein könnte, und somit ist es dir wichtiger, das billigend in Kauf zu nehmen, damit du deine Meinung posten kannst ....
oh, jetzt begreife ich langsam, warum das U-Wort in der Vergangenheit so oft verwendet wurde;)
Item.
Zwei Fragen:
Wie würde deiner Meinung nach ein sachliche Reaktion meinerseits auf dein Votum oben aussehen?
Betrachtest du dein Votum oben als sachlich?
(ich frage u.a. weil Sachlichkeit ja das eigentliche Thema dieses Threads ist und ich immer noch hoffe, dabei etwas zu lernen.)
 
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fleurdelis*

  • #81
oh, jetzt begreife ich langsam, warum das U-Wort in der Vergangenheit so oft verwendet wurde;)
da bin ich mir nicht sicher, weil:

das ist nur ein eine kleine Auswahl von Beispielen, nicht persönlich gemeint, also bitte nicht "einschnappen";)
....

wohlgemerkt, das Wort wird fast immer OHNE Absicht verwendet, betr. oben genannte Tendenzen ;)
will heissen: das hier ist auch keine Unterstellung:rolleyes:
... mein Einwand galt deiner Art der Kommunikation.

Weil du ein Beispiel bringst, dich aber gleichzeitig dafür rechtfertigst, dass du es bringst. Rechtfertigung bedeutet, sich sein recht zu fertigen ... und das bedeutet, du möchtest hier etwas zeigen, zum Ausdruck bringen, durch heranziehen von anderen Teilnehmern, aber die Verantwortung für deine Wahl nicht tragen. Genauso eine Aussage treffen, aber gleichzeitig wiederum revidierst, dass das keine Unterstellung sein soll .... das sich also in deinem gesamten Post widerspricht.
 
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  • #84
Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen, was macht sie aus die Sachlichkeit?
Die Sachlichkeit beschreibt den ISt Zustand, alles andere bewertet.
Menschen sind Wesen mit Emotionen, Erfahrungen welche sie bewerten. Aus diesem Grund sind Beschreibungen von Menschen immer subjektiv. Wichtig ist , dass man sich dessen bewusst ist und niemandens Beschreibung eine objektive ist oder sein kann . Aus diesem Grund arbeiten ja auch immer Teams zusammmen um möglichst viele "sachliche" Einschätzungen unterschiedlicher Sichtweisen zu bekommen und den größt möglichen gemeinsamen Nenner zu entdecken.
In einer Beziehung würde ich mich auf mein Gefühl verlassen, denn mit diesen Menschen lebe ja ich zusammen und es spielt eine eher untergeordnete bis gar keine Rolle wie andere das sehen. In diesem Fall ist wichtig vertrauen auf das eigene Gefühl, die Bereitschaft sich selber durch andere besser kennenzulernen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen um ein glückliches Leben zu leben.
 
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fleurdelis*

  • #85
Menschen sind Wesen mit Emotionen, Erfahrungen welche sie bewerten. Aus diesem Grund sind Beschreibungen von Menschen immer subjektiv. Wichtig ist , dass man sich dessen bewusst ist und niemandens Beschreibung eine objektive ist oder sein kann.
Ah ja ..... wie soll dann das hier:

die Bereitschaft sich selber durch andere besser kennenzulernen
funktionieren? .... Man soll sich durch die subjektive Meinung eines anderen besser kennen lernen?
 
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  • #86
Man soll sich durch die subjektive Meinung eines anderen besser kennen lernen?
Meinung ist immer subjektiv, was keineswegs bei der Selbsterkenntnis hindert, vorausgesetzt man ist reif genug Kritik offen anzunehmen und sein Verhalten mithilfe dieser Aussensicht eines wohlwollenden Mitmenschen abzugleichen. In einer Partnerschaft enorm wichtig, was leider selten erwähnt wird.
 
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  • #89
Diese Entwicklung der Unterhaltung finde ich jetzt ungemein interessant.
Denn es gibt ja ein paar Teilnehmer hier, deren Gedankengänge sich mir partout nicht erschließen wollen (und die mir im Gegenzug gern Argumentfreiheit anhängen).
Selbsterfahrung im Dialog mit anderen? Mag sein, dass das geht. Aber was kann man da erfahren? Gibt es da mehr als ein paar Anhaltspunkte, über was man mal nachdenken könnte? Gibt es Lernerfahrungen aus dem Dialog? Ich kann's mir nicht vorstellen – aber jetzt eben doch, dass es da sehr unterschiedliche Strickmuster der Selbsterfahrung gibt.
Meine Position ist, dass man sich nur auf der – pathetisch gesagt – Reise ins eigene Ich kennenlernen kann. Die Reise ist beschwerlich, manchmal anstrengend. Und nicht ungefährlich: es warten Abgründe, in die man nicht mal reingucken möchte. Trotzdem wollen sie erforscht sein.
Kann Ähnliches wirklich im Dialog geleistet werden (damit meine ich natürlich nicht den Dialog mit dem Fachmann ...)?
 
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Deleted member 21128

  • #90
Ich tu mich mit diesen Allgemeinaussagen immer etwas schwer. "Meint er jetzt mich? Warum? Worauf genau bezieht er sich?" Ich fände es klarer, die entsprechenden Aussagen zu zitieren und dann konkret darauf einzugehen.
deren Gedankengänge sich mir partout nicht erschließen wollen
Falls es sich um meine Gedankengänge handeln sollte:
Nicht im Dialog, sondern in Beziehung. Der Dialog ist da nur ein Teil davon, wenn auch ein wichtiger (und gern vernachlässigter).
Gibt es da mehr als ein paar Anhaltspunkte, über was man mal nachdenken könnte? Gibt es Lernerfahrungen aus dem Dialog?
Aber ja! Ich kann doch nur in Bezug (in Beziehung) zu anderen erfahren, wie ich bin. Ich erhalte ständig feed back, durch Aussagen, durch Reaktionen, durch Verhalten von anderen.
Meine Position ist, dass man sich nur auf der – pathetisch gesagt – Reise ins eigene Ich kennenlernen kann.
Völlig richtig, aber wie lerne ich mich kennen, wenn ich mich nicht in Beziehung zu anderen erlebe?
Kann Ähnliches wirklich im Dialog geleistet werden
Ich kann nicht sehen, dass das völlig ohne Dialog gehen kann.
und die mir im Gegenzug gern Argumentfreiheit anhängen
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass dir hier von irgendjemandem irgendwas angehängt worden wäre. Jedenfalls nicht als Pit Brett, das muss man ja inzwischen schon dazusagen... ;)