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  • #106
Und Finanzkrisen als Fundamentalkritik am Kapitalismus, den es in seiner puren Form ja ohnehin nicht gibt, der Staat reguliert, wie gesagt, vieles, auch Märkte, in die er eingreift, ist m.E. falsch gedacht.
Dass der Kapitalismus auch eine häßliche Seite hat, ist mir klar. Dafür brauche ich solch ein Buch nicht.
 
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  • #107
Zitat von chiller7:
Ja, auf andere Weise. In der Haltung zu von sozusagen anständiger realer Produktion abgekoppelten Finanzspekulationen gibts da schon Unterschiede.
Eigenheiten dieser Spekulationen rücken anläßlich von Finanzkrisen wie der zurückliegenden ins Bewußtsein, insofern da was auf die Spitze getrieben wurde.
Und der "kleine Mann" darf dann wieder auf die da oben schimpfen, die Banker und Hedgefondmanager, denen es immer nur um ihren Profit geht.
Während er im Kleinen eigentlich auch nicht so sehr was anderes macht. Vielleicht weniger gewitzt und auch weniger mit der Faszinationskraft eines Hasardeurs. Aber auch ihn kümmert in der Regel ja nicht, wie etwas wirklich ist und worauf es hinausläuft, sondern daß es ihm gut geht. Daß er seinen Glücksprofit macht. Man muß doch noch träumen dürfen usw. Man ist ja Idealist.
So schließt sich der Kreis.
 
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  • #108
Also plädierst Du für den Realismus und nicht für real existierende Traumfabriken? Das fände ich gut. Es wäre sogar romantisch.
 
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  • #109
Ich plädiere da zunächst für gar nichts, sondern interessiere mich für Zusammenhänge.
 
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  • #110
Das wird auch in vielen Deiner Beiträge deutlich. Du bist angenehm unideologisch, hast kaum Denkbarrieren oder immergleiche Brillen auf.
Nicht jeder mag das, weil es sich der Einfachheit widersetzt, der Zuordnung. Es ist aber nicht beliebig, sondern hat Stringenz.
 
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  • #111
Sagt mal.........redet Ihr mit euren vorhandenen/möglichen Partner/in auch so?
Ich geh erstmal eine Denkbarriere aufbauen. :)


LG
Wasweißich
 
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  • #112
Habe gelesen, dass keine andere Altersgruppe so heterogen ist wie die 50Plus, die aber über die meiste Kaufkraft verfügen. Sie sind die Differenziertesten und deswegen am Schwierigsten und nur in einer Vielfalt zu "bedienen". So könnte man jetzt schließen, dass dieser Individualismus eine Unmenge an Konsumgütern hervorgebracht hat, die meiner Meinung nach oft überflüssig sind. Oder - ist es umgekehrt, und die Macht liegt nicht beim Konsument?
 
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  • #113
Die Macht ist verteilt. Gewaltenteilung gewissermaßen.
"Überflüssiges" Zeug verschwindet meist schnell wieder vom Markt.
Und kein Bedarf, kein Produkt. Wenn Du wissen willst, ob eine Geschäftsidee was taugt, geh' zu einer Bank OHNE Sicherheiten. Die kennen sich da aus.
Und ich möchte keinen Staat, der mir vorschreibt, was ich brauche und was nicht. Den Kack gab es schon weiter östlich von hier. Da bin ich sehr unnostalgisch.
Was Du überflüssig findest, gefällt vielleicht jemandem anderen oder er braucht es. Ich maße mir nicht an, das zu entscheiden oder zu beurteilen.
 
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  • #114
Der Markt kommt nicht einfach nach den Bedürfnissen, sondern gestaltet und schafft Bedürfnisse.
Das ist wie mit der Kultur. Erst kommt das Fressen. Wenn das im Überfluß da ist, die Tischsitten.
 
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  • #115
Beides ist der Fall. Er schafft sie und berücksichtigt sie. Das meinte ich mit verteilt.
Und höhere Kultur ist nicht Fressen. Da ist immer Moral, Anstand, Humanismus, Manieren.
 
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  • #117
Wenn ich so auf meine teilweise wirklich schmerzhaften Wehwehchen gucke und mir das ganze potenziert und als Dauerzustand vorstelle UND mir dann noch vergegenwärtige, dass meine Lebenserwartung irgendwo bei 90 liegt - dann graust es mir und ich hoffe, ich finde einen Weg, rechtzeitig die Bremse zu ziehen. Ganz rational und unaufgeregt geschrieben,
 
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  • #118
Schreiberin, Du hast mich zu diesem Thread inspiriert. An anderer Stelle hast Du es so formuliert und ich habe es aufgenommen.
 
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  • #119
Ich würde mich sehr freuen , wenn Du zum Thema etwas beitragen würdest. Ich schätze Deine Ansichten sehr. Gehe zwar nicht immer konform, aber betrachte sie als Anregung und Bereicherung.
 
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  • #120
Zitat von chiller7:
Ich würde mich sehr freuen , wenn Du zum Thema etwas beitragen würdest. Ich schätze Deine Ansichten sehr. Gehe zwar nicht immer konform, aber betrachte sie als Anregung und Bereicherung.
Na, ihr seid ja jetzt zu Realismus, Kapitalismus und anderen schwierigen Themen gedriftet..Dazu habe ich nichts beizutragen - dazu bin ich zu dumm oder .... zu alt ? ...;-)
 
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