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  • #1

Was macht das Alter mit uns

und wir mit dem Alter?
 

Pit Brett

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  • #3
Die einen trocknen aus, die andern werden weich. Wenn überhaupt. Du hast doch Zeit -- dauert noch.
 
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  • #4
Weißt Du eigentlich, Sir Brett, dass ich Dich manchmal für derart gute Kommentare liebe. Auch wenn Du mir oft rätselhaft bist. Ich werde nicht vollends schlau aus Dir, was eine hohe Auszeichnung ist, moin Sir Brett.
 
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  • #5
Meine Überzeugungen und Ideale haben sich aufgeweicht und zum Teil verschoben. Ich bin "großzügiger" und "kleinlicher" in Manchem geworden. Das Älterwerden gefällt mir, solange ich noch keine Schmerzen habe. Das Alter bringt mir einen Erfahrungsschatz und ich habe den Eindruck, dass ich meine kleine Welt mehr verstehe auf seinem Hintergrund.
 

BellaDonna

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  • #6
Ich gehe mit Marlene konform.
Ich bin in einigen Dingen geduldiger geworden. Merke aber für mich, dass ich z.B. immer weniger bereit bin, mit einem Mann in eine Wohnung zu ziehen.
Ich bin kleinlich geworden im Punkt, dass Unordnung herrscht, die ich nicht selbst verursacht habe.
 
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  • #7
Das finde ich legitim. Der Zuwachs an Erkenntnis schießt Unordnung aus.
Aber ich möchte nicht nur (billig) fragen, sondern auch meine Sicht der Dinge kennzeichnen, gerne mache ich mich damit auch angreifbar.

Ich spüre ein Verlangen nach Alter. Ich bin über 50 Jahre alt. Das Jugendliche ist mir kein Trost mehr. Ich kann dem nichts mehr abgewinnen.
 
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  • #8
Zitat von chiller7:
Ich spüre ein Verlangen nach Alter. Ich bin über 50 Jahre alt. Das Jugendliche ist mir kein Trost mehr. Ich kann dem nichts mehr abgewinnen.
Das Jugendliche in/an Dir? Wenn ich jetzt das "Jugendliche" als das Rastlose, Bewegliche, Neugierige für mich bezeichne, dann habe ich auch kein Bedürfnis mehr danach. Ich möchte ankommen, Ruhe finden und haben.
 

Pit Brett

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  • #9
Erlaubst Du eine Bemerkung neben der Sache? Das ergibt sich aus vielen Frauenprofilen, oft ungesagt, meist nur zwischen den Zeilen. Aber ich fürchte, so bis 75 oder 80, wenn sie alert sind auch später, haben Männer am Ankommen kein ausgeprägtes Interesse. Und noch weniger an Frauen, die ankommen wollen. Das klingt so hoffnungslos, bedrückend, Sofa, Schwarzwald, Rente. Heimkommen vielleicht, aber ankommen?
 
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  • #11
:)
 
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  • #12
Übrigens habe ich das Nicht in Hinblick auf die Partnersuche gemeint. Eigentlich wollte ich auch "Heimkommen" schreiben, dachte dann aber, das ist zu viel, wenigstens ein bisschen Ankommen reicht mir schon.
 
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  • #13
Heimkommen, ankommen, was ist daran hoffnungslos? Weil man dann keine Hoffnung mehr hat?
Hoffnung auf was? Auf Schwarzwälder Kirsch?
Nein, ich finde nicht, dass es das beinhaltet.
 

Dreamerin

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  • #14
Ich kann dem Alterungsprozess zwar einiges gutheißen, doch generell bin ich dem eher abgeneigt, denn voller Vorfreude.
Gut finde ich, dass ich zunehmend gelassener geworden bin in allen Dingen. Fahre nicht mehr so schnell hoch wie früher. Gut finde ich auch, dass ich inzwischen eine gute work-life-Balance habe. Die Kinder sind aus dem Haus, kein Eigenheim mit Garten mehr, noch keine Oma. Arbeite volltags und engagiert, aber danach gibt es momentan wenig "Zwänge". Keine Schulden und komme finanziell ganz gut klar. Mache jährlich schöne, interessante weite Reisen und schöpfe daraus Kraft und Zufriedenheit.
Aber: will nicht verleugnen, dass ich doch schon gesundheitlich einiges merke, was dem "Alter" geschuldet ist. Und das macht mir Angst. Die Partnersuche betreibe ich nicht mehr aktiv. Gern hätte ich wieder einen Partner, doch es ist bei mir kein zwingender Wunsch (mehr). Ich lasse es auf mich zu kommen, online-Suche ist nicht mein Ding. Ich empfinde es aber auch nicht ständig als Makel, den es zwingend abzustellen gilt. In meiner momentanen Lebenssituation komme ich ganz gut zurecht. Doch die Vorstellung, im Rentenalter immer noch ohne Partner zu sein, ist mir unangenehm.
Fazit: ich freue mich nicht wirklich auf "das Alter", weil mir dann alles so endlich erscheint und ich aus familiärer Erfahrung heraus große Angst vor Siechtum und Pflegebdürftigkeit habe.
 
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  • #15
Dreamerin, ich denke, dass eine ausgeglichene Frau wie Du (so empfinde ich Dich hier) sehr gut an die Seite eines Mannes passen würde, der das zu schätzen weiß (und er selbstverständlich an Deine). Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du ihn findest.
 

Dreamerin

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  • #16
Danke Chiller7, ich bleibe auf jeden Fall meinem Umfeld und meinen Lebensumständen gegenüber aufgeschlossen, aufmerksam, in mir ruhend (meistens), wohlwollend, humorvoll, selbstkritisch und augenzwinkernd, insgesamt (inzwischen eher) positiv. Aber eben nicht nur vorfreudig. Meine Gedanken schwanken oft um das Glas: mal ist es halb leer, mal ist es halb voll......doch immer ist zu wenig drin....;-)
 
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  • #19
Zitat von Dreamerin:
Danke Chiller7, ich bleibe auf jeden Fall meinem Umfeld und meinen Lebensumständen gegenüber aufgeschlossen, aufmerksam, in mir ruhend (meistens), wohlwollend, humorvoll, selbstkritisch und augenzwinkernd, insgesamt (inzwischen eher) positiv. Aber eben nicht nur vorfreudig. Meine Gedanken schwanken oft um das Glas: mal ist es halb leer, mal ist es halb voll......doch immer ist zu wenig drin....;-)

Dein Humor hat auch Klasse.

Vorfreudig, das kam eventuell verkehrt rüber und war ungeschickt formuliert, vorfreudig bin ich auch nicht. Aber ich spüre eine Aufgeschlossenheit, ein Interesse.
 

Dreamerin

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  • #22
Zitat von chiller7:
Dein Humor hat auch Klasse.

Vorfreudig, das kam eventuell verkehrt rüber und war ungeschickt formuliert, vorfreudig bin ich auch nicht. Aber ich spüre eine Aufgeschlossenheit, ein Interesse.
Na, gut dass wir drüber gesprochen, ähm geschrieben haben, aufgeschlossen und interessiert kann ich unterschreiben. Das kam (bei mir) wirklich erst mit "dem Alter" wieder mehr zum Vorschein. Davor war ich lange Jahre eben eher mir mir selbst und meiner Innersten Famile beschäftigt. Sprich, es ging vordergründig darum, den "innersten Kreis" am Laufen zu halten. Familie mit Mann, zwei Kindern, Eigenheim, Garten, Eltern, Schwiegerelten, viel Engament für die Arbeit bei beiden Elternteilen, ein paar verbleibende Hobbys, bestimmten eher den Alltag. Und das war zu der Zeit für mich auch gut und richtig und mehr Platz gab es auch gar nicht. Hinzu kam, dass ich vor ein paar Jahren erfuhr, schwer krank zu sein. Zukunft? Das war in meinen Gedanken gesund zu werden und zu bleiben, der hoffentlich sichere Job bis zur Rente, meine Ehe, bis das der Tod uns scheidet, für die Enkel und die eigenen Eltern da sein usw.......und dann kam alles anders. Nicht zu verbittern, musste ich lernen und es ist mir größtenteils gelungen.
 

hmm

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  • #25
Also , ich lese sogar mal einen Zahnprothesen Thread, das macht womöglich das Alter mit mir...???
 
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Dr. Bean

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  • #27
Ich werd nur noch jünger, nicht mehr alt :)
 
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