lisalustig

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  • #1

Was machen die, denen das Schicksal den Job nahm? Downdaten - gar nicht daten?

Eine Bekannte von mir ist jetzt mit 50 J. von ihrem langjährigen Lebensgefährten verlassen worden. Sie hat mit ihm zusammengearbeitet - als Partnerin und war nicht im Angestelltenverhältnis. Nun steht sie vor dem NICHTS - ca. 20 Jahre aus dem "offiziellen Berufsleben" raus. Er hat übrigens ein Millionenvermögen. Er ist "juristisch" zu nichts verpflichtet, weil sie nicht verheiratet waren. Moral und Anstand sind nicht einklagbar. Dass sie mal studiert hat, hilft auch nicht wirklich. Sie ist der Meinung, dass sie gar nicht erst mit der Partnersuche beginnen kann, weil sie ja keinen Job hat und dies keinem Mann zuzumuten ist.... Ich weiß auch nicht, was ich ihr raten soll.

Vor kurzem habe ich von einem 45-jährigen Dipl.-Ing. gelesen, der bei amazon Paktete packt, weil er keinen adäquaten Job findet....

Ein Date erzählte mir von einer 37-jährigen Betriebswirtin, die bei einem Autozulieferer arbeitete und durch die VW-Krise ihren Job verloren hat und nichts Neues findet....
 

fafner

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  • #2
Ich sag mal so: ohne Job hätt ich persönlich jetzt wohl auch keinen Nerv zur Partnersuche... Manchmal muß man andere Prioritäten setzen.
 
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  • #3
Deine Bekannte kann sich doch einen arbeitslosen Akademiker als Partner suchen. Dann passt es wieder und ist für niemand ein "downdaten".
 

Kirsche

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  • #4
Heftige Geschichte von deiner Bekannten - kommt leider immer wieder vor, dass Frauen dem Partner ohne entsprechenden Arbeitsvertrag in der Firma unterstützen und am Ende vor dem Nichts stehen. Merkt euch Mädls, das muss man immer voneinander trennen, wenns um Arbeitsleistung, Einkommen und Pensionsansprüche geht braucht man IMMER einen Vertrag, auch wenn es der Partner ist der einen gelegentlich mit Glitzerkram beschenkt und euch auf diese Weise bei Laune hält.

Um zur eigentlichen Frage zu kommen: Natürlich ist man wenn man arbeitslos ist im Selbstbewusstsein etwas angeknackst. Fakt ist aber, dass die Arbeitslosigkeit in unserer Gesellschaft heutzutage relativ hoch ist und in nächster Zeit wohl auch nicht sinken wird. Besonders die Gruppe 50+ tut sich schwer.
Es ist aber noch etwas zu bedenken: Partnersuche braucht Zeit. Und wenn man gerade einen neuen Job gefunden hat, gibt es wieder eine Ausrede, warum sie nicht suchen kann. Dann muss sie sich nämlich auf die Arbeit konzentrieren und hat keine Zeit für eine neue Partnerschaft, für schlaflose Nächte und verlängerte Wochenenden.

Ich würde in diesem Fall in das Feld "Beruf" nicht arbeitslos eintragen, sondern den Beruf, den man gelernt hat/zuletzt ausgeübt hat oder anstrebt. Oder das Feld mit "in Weiterbildung" ausfüllen - letzeres wäre oben beschriebener Dame ohnehin zu empfehlen.
Aber suchen würde ich. Es gibt eigentlich - in Bezug auf Freizeit - keinen besseren Zeitpunkt als diesen.
 
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  • #5
Zitat von Kirsche:
Heftige Geschichte von deiner Bekannten - kommt leider immer wieder vor, dass Frauen dem Partner ohne entsprechenden Arbeitsvertrag in der Firma unterstützen und am Ende vor dem Nichts stehen. Merkt euch Mädls, das muss man immer voneinander trennen, wenns um Arbeitsleistung, Einkommen und Pensionsansprüche geht braucht man IMMER einen Vertrag, auch wenn es der Partner ist der einen gelegentlich mit Glitzerkram beschenkt und euch auf diese Weise bei Laune hält.


. Es gibt eigentlich - in Bezug auf Freizeit - keinen besseren Zeitpunkt als diesen.
Ich habe wenig Mittleid mit Damen, die in wilder Ehe leben und dann jammern, wenn der Mann sie sitzen lässt und sie ihre Finanzen nicht geregelt bekommen. Entweder man liebt sich, dann sollte man auch heiraten, ansonsten ist es ein unverbindliches Techtelmechtel und man muss die Konsequenzen tragen.

Im Grunde sollte man es so sehen. Die Praxis zeigt bedauerlicherweise immer wieder, dass Arbeitssuchende einen sehr schweren Stand haben. Sie sollte es nach Möglichkeit etwas verschleiern.
 
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  • #6
Zitat von lisalustig:
Vor kurzem habe ich von einem 45-jährigen Dipl.-Ing. gelesen, der bei amazon Paktete packt, weil er keinen adäquaten Job findet....
Und? Es ist eine ehrliche Arbeit. dafür muss sich niemand schämen.
Hast du mal hinterfragt, wie es sein kann, dass ein Dipl-Ing keinen adäquaten Job findet? Denn die sind hoch begehrt, auch noch mit 45.
 
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MmeBovarie

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  • #7
Zitat von Truppenursel:
Ich habe wenig Mittleid mit Damen, die in wilder Ehe leben und dann jammern, wenn der Mann sie sitzen lässt und sie ihre Finanzen nicht geregelt bekommen. Entweder man liebt sich, dann sollte man auch heiraten, ansonsten ist es ein unverbindliches Techtelmechtel und man muss die Konsequenzen tragen.

Im Grunde sollte man es so sehen. Die Praxis zeigt bedauerlicherweise immer wieder, dass Arbeitssuchende einen sehr schweren Stand haben. Sie sollte es nach Möglichkeit etwas verschleiern.

Truppenursel formuliert es etwas hart, aber grundsätzlich schließe ich mich ihrer Meinung an: deine Bekannte ist Akademikerin, also nicht dumm und dass sie ohne Trauschein keine Ansprüche aufs Vermögen des Ex hat, hätte sie wissen können.
Zum andren: ich war selber 3 Jahre lang arbeitslos und hätte mir alle zehn Finger geschleckt, wenn ich die Regale beim Hofer (Aldi) einräumen hätte dürfen!!?? Ich weiß nicht, wieso man nicht-akademische Arbeit immer so "minderwertig" hinstellt, stell dir mal vor, alle Reinigungskräfte würden für 5 Tage die ARbeit neiderlegen: wir hätten Ausnahmezustand (keine Toiletten, OP-Tische, Krankenhäuser etc. würden mehr gereinigt werden) und sofort ein massives Gesundheitsproblem! Und bevor man gar kein Einkommen mehr hat, tut man viele Dinge, die man sich vorher nicht vorstellen hätte können. Ein anderes Problem ist, dass man oft keinen Job bekommt, weil man überbezahlt wäre und viele Dienstgeber lieber eine billige ausländische Kraft anstellen, als einen Inländer, der Anspruch auf dies und jenes hätte, hab ich selber erlebt; liegt NICHT an den Ausländern, sondern am Geiz der Arbeitgeber!!
Aber Ja, als ich arbeitslos war, hatte ich gottweiß andere Sorgen, als hier auf Parship eine Beziehung zu suchen; meine Sorge galt mehr der Frage: wie soll ich weiter von 150 Euro im Monat leben (für Essen, Hygieneartikel etc.). Ich kenne das Gefühl, wenn sich an deinem einzigen Paar Winterstiefel die Sohle vorne löst und im Frühjahr dann das Regenwasser reinläuft und du kein Geld hast für ein neues paar Stiefel!! Also: wenn du am eigenen Leib erfährst, was Armut bedeutet, dann tust du (fast) alles, um das zu ändern und beneidest jene, die bei Amazon einen Job ergattert haben, weil sie immer noch mehr verdienen, als du vom AMS bekommst! :)
 

Mentalista

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  • #8
Zitat von Kirsche:
Merkt euch Mädls, das muss man immer voneinander trennen, wenns um Arbeitsleistung, Einkommen und Pensionsansprüche geht braucht man IMMER einen Vertrag, auch wenn es der Partner ist der einen gelegentlich mit Glitzerkram beschenkt und euch auf diese Weise bei Laune hält.

Richtig, bei Geld hört Freundschaft und Liebe auf. Ich helfe gerne, ich borge gerne, aber nur mit Vertrag. Erspart beiden Seiten Stress.
 
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  • #9
Zitat von Truppenursel:
Ich habe wenig Mittleid mit Damen, die in wilder Ehe leben....

Entweder man liebt sich, dann sollte man auch heiraten, ansonsten ist es ein unverbindliches Techtelmechtel und man muss die Konsequenzen tragen.

oh oh....das war für die 60er-Jahrgänge aber eine sehr konservative Einstellung.. Dabei wird für die Männer einer solchen "Wilden Ehe" sogar staatlicherseits eine Steuererleichterung ermöglicht..Nur die Frauen sehen dabei im Allgemeinen anschließend schlecht aus, wenn sich der wahre Charakter des Herrn zeigt. Das passiert dann meist im Alter von 42 bis 45.

@lisalustig.

Sag deiner Freundin, sie soll es immer wieder erzählen, was ihr geschehen ist - jedem, der es hören möchte oder auch nicht hören möchte, nur keinem potentiellen Arbeitgeber. Es ist sehr wichtig für alle jüngeren Frauen, die Gefahr laufen, sich in ähnlche Abhängigkeiten zu begeben. Deiner Freundin wird es gut tun, die Reaktionen der Menschen zu erleben, die ihre Geschichte hören und es wird sie davon abhalten zu glauben, sie habe das allein zu verantworten. Sie war in der Lage, vollkommen zu vertrauen...was jetzt vermutlich etwas anders aussieht (und für sie gesünder ist).
Diese Geschichten gibt es mehrfach, auch mit der Option Anstellung und dem Hinwirken des männlichen Partners, der Frau einen möglichst gering bezahlten Job aufzuschwatzen, damit für die "gemeinsame" Firma möglichst wenig Abgaben anfallen...die Variante ist u.U. etwas milder, aber schickt die Frau anschließend in ein ähnliches Nirwana, während der Firmeninhaber mit den Gewinnen gut ausgesorgt hat.

Sie sollte auch auf Partnersuche gehen und gleichzeitig nach einem Job suchen. Zumeist stärkt die Wahrnehmung des eigenen "Marktwertes", der sich automatisch bei der Partnersuche ergibt auch das Selbstbewusstsein, dass sie dann wieder bei der Jobsuche dringend braucht. Sie muss ja nicht gleich etwas neues Dauerhaftes eingehen, sondern kann sich damit etwas Zeit lassen, wenn sie mag.

Es ist m.E. die wichtigste Empfehlung, die man allen jungen Frauen mitgeben muss: Sich niemals in die Anhängigkeit von einem Mann zu begeben, sonder allzeit dafür zu sorgen, auf eigenen Beinen stehen zu können. Das war zu Zeiten der Eltern der 60ger-Jahrgänge noch anders und wurde dementsprechend an die Frauen des Jahrgangs so weitergegeben...mit den heutig vielfach zu beobachtenden Folgen. Und auch heute ist der Sexismus noch lange nicht überwunden.
 
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lisalustig

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  • #10
Zitat von Truppenursel:
Und? Es ist eine ehrliche Arbeit. dafür muss sich niemand schämen.
Hast du mal hinterfragt, wie es sein kann, dass ein Dipl-Ing keinen adäquaten Job findet? Denn die sind hoch begehrt, auch noch mit 45.

Ich kenne die Hintergründe nicht. Es ging in dem Artikel um die Schwierigkeit älterer qualifizierter Arbeitnehmer, einen adäquaten Job zu finden. Der Job bei amazon war nur befristet (Weihnachtszeit).
 

lisalustig

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  • #11
Zitat von Truppenursel:
Ich habe wenig Mittleid mit Damen, die in wilder Ehe leben und dann jammern, wenn der Mann sie sitzen lässt und sie ihre Finanzen nicht geregelt bekommen. Entweder man liebt sich, dann sollte man auch heiraten, ansonsten ist es ein unverbindliches Techtelmechtel und man muss die Konsequenzen tragen.

Im Grunde sollte man es so sehen. Die Praxis zeigt bedauerlicherweise immer wieder, dass Arbeitssuchende einen sehr schweren Stand haben. Sie sollte es nach Möglichkeit etwas verschleiern.

Sie konnte sich schlecht selbst einen Antrag machen! Er wusste wohl schon, warum er nicht heiraten wollte.... Sie waren sehr viele Jahre zusammen und sie hatte zur Absicherung sein Testament. Sie hat mit ihrer Arbeit dazu begetragen, dass er finanziell so gut dasteht. Es ist eine ganz fiese Geschichte.

Aus meiner Erfahrung wird über den Job ziemlich am Anfang gesprochen. Wie soll man da was verschleiern?
 

lisalustig

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  • #12
Zitat von fafner:
Ich sag mal so: ohne Job hätt ich persönlich jetzt wohl auch keinen Nerv zur Partnersuche... Manchmal muß man andere Prioritäten setzen.

Nun sucht man ja nicht 7/24.
Ein Partner wäre vlt. gerade in einer solchen Situation hilfreich - zum Anlehnen und Mut machen....
 

lisalustig

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  • #13
@Stern9 und Kirsche und Mme.Bovarie
Danke für Eure Meinungen. Sie hat sich schon beworben, aber bisher ohne Erfolg. Entweder kommen gar keine Antworten oder Ablehnung. Das macht natürlich zusätzlich nieder. Sie hatte viel Verantwortung bei ihrer Arbeit. Irgendein Hilfsjob ist auch nicht das, was sie sucht. Finanziell hat sie ein kleines Polster und ist (noch) nicht auf Harz 4 angewiesen.

Wenn ich ihr von meinen Partner-Such-Erfahrungen berichte, ist sie auch nicht gerade motiviert, sich da hinein zu stürzen....
 
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  • #14
Zitat von lisalustig:
.
Ein Partner wäre vlt. gerade in einer solchen Situation hilfreich - zum Anlehnen und Mut machen....
Dabei wird hier doch immer gepredigt, man dürfe einen Mann nur als Bereicherung suchen und nicht, wenn man bedürftig ist.
Ich glaube sogar, daß du, Lisalustig, das auch mal gesagt hast? Oder verwechsel ich dich?
 

lisalustig

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  • #15
FAZ, kann sein. Ist ja auch kein Widerspruch. Ein Partner wäre ja eine Bereicherung.
 

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  • #17
Zitat von lisalustig:
Ich kenne die Hintergründe nicht. Es ging in dem Artikel um die Schwierigkeit älterer qualifizierter Arbeitnehmer, einen adäquaten Job zu finden. Der Job bei amazon war nur befristet (Weihnachtszeit).

Wenn du die Hintergründe nicht kennst, würde ich aufpassen, solche Geschichten als Verallgemeinerung hinzustellen. Die Medien schreiben viel, wenn der Tag lang ist....

Truppenursel hat teilweise recht, anderseits gibt es noch Ecken in unserem Land, da haben es wirklich Akademiker schwer, gerade Ü40, wenn sie ihren Job verloren haben, was neues adäquates zu finden.
 

lisalustig

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  • #19
Zitat von Mentalista:
Wenn du die Hintergründe nicht kennst, würde ich aufpassen, solche Geschichten als Verallgemeinerung hinzustellen. Die Medien schreiben viel, wenn der Tag lang ist....

Truppenursel hat teilweise recht, anderseits gibt es noch Ecken in unserem Land, da haben es wirklich Akademiker schwer, gerade Ü40, wenn sie ihren Job verloren haben, was neues adäquates zu finden.

Dass ältere Arbeitnehmer es meist schwerer haben, als die jüngeren, ist wohl allgemein bekannt. Es sei denn, sie sind auf einer Ebene, die es für Headhunter interessant macht.... Aber das ist ja nicht die Mehrheit der Suchenden.

Sie wohnt - wie ich - in Berlin. Ich sehe die Schwierigkeit darin, dass sie eben so lange aus dem "offiziellen" Arbeitsmarkt raus ist.
Job und Partner zu verlieren ist schon ein harter Brocken - zumal in dem Alter....
 
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  • #20
Warum wäre es "downdaten", wenn sie während ihrer Arbeitslosigkeit einen Partner sucht? Und warum sollte sie während dieser Zeit keinen Partner suchen?
 

lisalustig

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  • #21
Zitat von chiller7:
Warum wäre es "downdaten", wenn sie während ihrer Arbeitslosigkeit einen Partner sucht? Und warum sollte sie während dieser Zeit keinen Partner suchen?

Hier hat man ja auch schon oft lesen können, dass ein Partner, der arbeitslos ist, nicht in Frage kommt. Ggf. denkt der Mann dann, Frau will nur einen "Durchfütterer" an Land ziehen. In dem Thread "Downdaten" ist dies ja auch zum Ausdruck gebracht worden.

Sie sagt, sie fühle es als Makel, keinen Job zu haben - eben weil ich ihr aus meiner Erfahrung berichten musste, dass die Frage nach der beruflichen Tätigkeit so ziemlich am Anfang steht. Und sie will eben auch keinen Partner, der in "geistiger" Ebene unter ihr steht.
 
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Philippa

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  • #22
Zitat von Truppenursel:
Ich habe wenig Mittleid mit Damen, die in wilder Ehe leben und dann jammern, wenn der Mann sie sitzen lässt und sie ihre Finanzen nicht geregelt bekommen. Entweder man liebt sich, dann sollte man auch heiraten, ansonsten ist es ein unverbindliches Techtelmechtel und man muss die Konsequenzen tragen.

Das Problem in der Geschichte dünkt mich nicht der fehlende Trauschein. Egal ob verheiratet oder nicht, ich würde nie längerfristig und substanziell in der Firma meines Partners arbeiten wollen. Solche Abhängigkeiten würde ich nicht wollen. Ausserdem fände ich es langweilig.
 
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Philippa

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  • #23
Zitat von lisalustig:
Hier hat man ja auch schon oft lesen können, dass ein Partner, der arbeitslos ist, nicht in Frage kommt. Ggf. denkt der Mann dann, Frau will nur einen "Durchfütterer" an Land ziehen. In dem Thread "Downdaten" ist dies ja auch zum Ausdruck gebracht worden.

Sie sagt, sie fühle es als Makel, keinen Job zu haben - eben weil ich ihr aus meiner Erfahrung berichten musste, dass die Frage nach der beruflichen Tätigkeit so ziemlich am Anfang steht. Und sie will eben auch keinen Partner, der in "geistiger" Ebene unter ihr steht.

Hier hat man schon allerlei lesen können.
Klar kann es (zusätzliche) Frustrationen bedeuten, aber mit Frustrationen müssen ja auch viele Partnersuchende, die einen Job haben, umgehen lernen. Ich finde, die Frage, die sich eine Person stellen muss, bevor sie sich auf einer Single-Börse anmeldet, ist, ob sie einen Partner suchen mag oder nicht. Der Job tut doch nichts zur Sache. Vielleicht hat jemand ja sogar darüber Freude, dass die Frau viel Zeit hat, oder dass sie nicht jobmässig gebunden ist und deshalb umziehen kann, etc. etc.
 

lisalustig

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  • #24
Zitat von Philippa:
Das Problem in der Geschichte dünkt mich nicht der fehlende Trauschein. Egal ob verheiratet oder nicht, ich würde nie längerfristig und substanziell in der Firma meines Partners arbeiten wollen. Solche Abhängigkeiten würde ich nicht wollen. Ausserdem fände ich es langweilig.

Manchmal ergeben sich halt die Dinge. Nicht alles kann man planen. Es gibt durchaus Beziehungen, wo Mann und Frau gut zusammenarbeiten. Der Chef vom trigema hat mal in einem Interview gesagt, für ihn käme nur eine Frau in Frage, die sich auch in seinem Unternehmen engagiert. Und die hat er auch.

Mit Trauschein hätte sie finanzielle Ansprüche an ihn. Ohne konnte er sich einfach umdrehen und weggehen.....
 

lisalustig

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  • #25
Zitat von Philippa:
Ich finde, die Frage, die sich eine Person stellen muss, bevor sie sich auf einer Single-Börse anmeldet, ist, ob sie einen Partner suchen mag oder nicht. Der Job tut doch nichts zur Sache. Vielleicht hat jemand ja sogar darüber Freude, dass die Frau viel Zeit hat, oder dass sie nicht jobmässig gebunden ist und deshalb umziehen kann, etc. etc.

Ja, das ist eben die Frage, ob diese Frage reicht.
Es für Frauen ab einem bestimmten Alter schon mit guten Job schwer, jemanden zu finden....
 
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Philippa

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  • #26

Happy!

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  • #27
Ich hätte kein Problem mit ihrer Arbeitslosigkeit. Im Gegenteil, da hat sie wenigstens Zeit, mir ein bisschen in der Firma zu helfen ....
:)
 

lisalustig

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  • #28
Zitat von Happy!:
Ich hätte kein Problem mit ihrer Arbeitslosigkeit. Im Gegenteil, da hat sie wenigstens Zeit, mir ein bisschen in der Firma zu helfen ....
:)

Da war auch ihre Idee - einen Mann zu finden, bei dem sie mitarbeiten kann....
Ich stelle mir das schwer vor mit so einer konkreten Vorstellung zu suchen. Denn zuerst steht ja doch das Zwischenmenschliche....
 

Happy!

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  • #30
Zitat von lisalustig:
Da war auch ihre Idee - einen Mann zu finden, bei dem sie mitarbeiten kann...
Von meiner Seite war das natürlich ein Scherz, wie am Smiley zu erkennen wäre. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einer Beziehung nicht gut tut, wenn man die beruflichen Probleme (personell) mit ins Bett nimmt statt sie im Büro zu lassen.

Wenn sie das aber ernst meint, erscheint sie mir nicht sehr lernfähig. Wie verträgt sich das mit der "geistigen Ebene", auf der sie sich sieht?