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  • #31
@Rebekka
Ein paar Leute hier hatten offenbar ein frustrierendes Osterfest und lassen es gerade hier aus. Lass dich davon nicht vergraulen ;)

- Wird der Begriff "Dominanz" negativ gepraegt?
- Bedeutet das wirklich in erster Lienie "das machen was gesagt wird und gezeigt wird"?
- Inwieweit erstreckt sich diese (wie gut ich verstanden habe - negative) Konnotation? Ich meine nur im Alltag? Beruf? Oder trifft das auch die private Beziehung (ich meine Geschlechtsverkehr)?

Danke im voraus fuer eure Hilfe :)
Zu Deiner Frage: Wenn du in einer Partnerbörse gefragt wirst, ob du dominante Männer magst, kannst du zu 100% davon ausgehen, dass es sexuell gemeint ist. Google mal nach BDSM, dann weißt du was die wollen. Nicht dass du bei einem Date eine negative Überraschung erlebst o_O

Mich würde interessieren, ob andere Frauen auch solche Fragen gestellt bekommen oder ob die russische Herkunft von Rebekka die Männer zu einem anderen Verhalten verleitet. Bei mir haben sich bisher alle benommen.
 
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  • #32
In meinem Heimatland wird dieser Begriff eher mit Respekt zu tun. Und Entscheidungskraft - und Faehigkeit ersten Schritt zu machen - z.B. ein schoenes Restaurant zum ersten Date auszuwaehlen und eine Frau einladen. Die meisten Maenner neigen aber eher dazu sowas zusammen mit einer Frau zu entscheiden und erwarten auch bestimmte Teilnahme im Enstcheidungsprozess. Ich hab nichts dagegen - ich habe es nicht vor , hier meine Regeln (aus meiner Heimat) jemandem aufzubinden.
Ich nehme an, dass du auf viele eben nicht dominante Männer getroffen bist.
Meine Meinung:
Hier in Zentraleuropa (auch in der CH) wird Dominanz tatsächlich als etwas Anderes, eher Negatives, wahrgenommen. Wenn ich mich etwa im Job zu stark durchsetze werde ich schnell mal als undiplomatisch abgestempelt. Diese ewige Gleichberechtigungsdiskussion hat hier dazu geführt, dass sich Männer schlecht fühlen, wenn sie sich dominant zeigen.

Ich habe eine Frau kennen gelern, die darauf steht, wenn der Mann bewusst dominant ist in der Beziehung (ja, auch im Bett) mir gefällt diese Rolle und ich fühlte mich bestätigt, mit dem, was ich von dieser Frau gelernt hab.
Das hier steht in meinem EliteP. Profil:
Das Besondere an mir ist, dass...

...ich mir eine Beziehung wünsche, bei der ich meiner Partnerin auf Augenhöhe begegne, in der sie es aber schätzt, wenn ich in gewissen Bereichen die dominante Rolle übernehme.

Such weiter. Du findest deinen dominanten Mann schon. Es ist schön, dass du weisst was du willst. Viele Männer fühlen sich dadurch verunsichert.. ;)
 
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  • #33
Guten Tag, liebe Mitglieder :)

Ich bin seit einem Jahr bei Parship (Ende April laeuft meine Mitgliedschaft aus) und ich bin eine Russin - ich wohne seit 2015 in Deutschland. Ich bin 38 Jahre alt.

Und haette jetzt eine Frage. Einige Maenner fragen mich ob ich dominante Maenner mag.
Meine Antwort ist "ja". Das ist halt so - ich mag sowas. Aber ich merke, dass hier in DE wird der Begriff anders verstanden.

In meinem Heimatland wird dieser Begriff eher mit Respekt zu tun. Und Entscheidungskraft - und Faehigkeit ersten Schritt zu machen - z.B. ein schoenes Restaurant zum ersten Date auszuwaehlen und eine Frau einladen. Die meisten Maenner neigen aber eher dazu sowas zusammen mit einer Frau zu entscheiden und erwarten auch bestimmte Teilnahme im Enstcheidungsprozess. Ich hab nichts dagegen - ich habe es nicht vor , hier meine Regeln (aus meiner Heimat) jemandem aufzubinden.

Einige Mitglieder haben versucht diesen Begriff mir zu erklaeren - aber alle diese Diskussionen endeten mit "Machs gut aber.." :) Deswegen bitte ich um eure Hilfe.

- Wird der Begriff "Dominanz" negativ gepraegt?
- Bedeutet das wirklich in erster Lienie "das machen was gesagt wird und gezeigt wird"?
- Inwieweit erstreckt sich diese (wie gut ich verstanden habe - negative) Konnotation? Ich meine nur im Alltag? Beruf? Oder trifft das auch die private Beziehung (ich meine Geschlechtsverkehr)?

Danke im voraus fuer eure Hilfe :)
Wow, erst seit 3 Jahren in Deutschland lebend und so ein gutes Deutsch schreibend.

Für mich gibt es z.B. eine gesunde Form von Dominanz und eine ungesunde Form, die sich destruktiv auf die Beziehung, egal ob beruflich oder privat, auswirkt.
 
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  • #34
@Rebekka
Mich würde interessieren, ob andere Frauen auch solche Fragen gestellt bekommen oder ob die russische Herkunft von Rebekka die Männer zu einem anderen Verhalten verleitet. Bei mir haben sich bisher alle benommen.
Ich denke, es hat was mit ihrer russischen Herkunft zu tun.

Ich habe leider viele deutsche Männer mit ungesunder männlicher Dominanz kennengelernt. Da wo sie es hätten sein können, haben sie es nicht gezeigt.
 
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  • #35
Ich denke, es hat was mit ihrer russischen Herkunft zu tun.

Ich habe leider viele deutsche Männer mit ungesunder männlicher Dominanz kennengelernt. Da wo sie es hätten sein können, haben sie es nicht gezeigt.
Das vermute ich auch und empfinde es als Armutszeugnis für diese Männer. Vor allem, wenn pseudodominante Kerle auf Nachfragen dann nicht die Eier haben ihr zu erklären, was sie damit meinen.
Eine gesunde Form von Dominanz hat für mich sehr viel Souveränität zu tun. Die meisten Männer, die meinen ein dominantes Gehabe an den Tag legen zu müssen, empfinde ich allerdings eher als kleine Würstchen.
 
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  • #39
Danke an alle! Und wozu neigen mehr deutsche Frauen? Darf ich fragen? Dominante Maenner eher zu moegen oder umgekehrt?

Und wie werden dann die Frauen gennant die dominante Maenner moegen?
Jetzt bin ich aber irritiert. Warum fragst du das? Es sollte dir doch egal sein, was andere Frauen moegen oder nicht mögen. Ausserdem sagen die früheren Beiträge doch ausreichend aus, was ich z.B. über Dominanz bei Männern denke.

Als nicht selbstbewusste Frauen würde ich die Frauen bezeichnen, die dominante Männer mögen. Aber was hilft dir das zu wissen?
 
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  • #40
Als nicht selbstbewusste Frauen würde ich die Frauen bezeichnen, die dominante Männer mögen.
Diese Bezeichnung würde ich so pauschal nicht treffen.
Es gibt sicher auch eine Vielzahl an starken Frauen, die einen mindestens ebenbürtig starken Partner wünschen.
Ansonsten: volle Zustimmung.

Zur Ausgangsfrage: ich glaube auch, dass die Frage, in dem Zusammenhang, in ~90% der Fälle sexualisiert gemeint ist. Einer, der sowas (auch nicht sexualisiert) fragt, kann - meinem Verständnis nach - vieles sein, aber nicht dominant, geschweige denn selbstsicher.
 
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  • #41
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  • #45
Ich glaube - ich bin selbstbewusst. Und ich moechte auch glauben dass ich stark bin - aber tatsaechlich ist es nicht :(