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Deleted member 23883

  • #1

Was ich mir von dem Menschen, den ich liebe, wünsche..

Ich habe in letzter Zeit viel darüber nachgedacht, was an mir falsch ist, was mit mir nicht stimmt, dass es mit der Liebe bei mir momentan nicht funktioniert. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir viel zu wenig Gedanken darüber gemacht habe, was ich mir eigentlich in einer Beziehung wünsche, was ich brauche, um mit diesem einen Menschen glücklich zu sein. Ich war oftmals viel zu sehr auf mein Gegenüber fokussiert, was er wohl braucht und will und habe mich und meine Bedürfnisse darüber völlig vernachlässigt. Doch wie soll der andere gut für mich sein, wenn ich selber noch nicht mal weiß, was mir gut tut?

Deshalb habe ich meine Wünsche mal formuliert. Vielleicht inspirieren sie euch bzw. Ich werde innerhalb dieses threads von euren Wünschen inspiriert und komme mir selbst wieder ein Stück näher.

Was ich mir von dem Menschen, den ich liebe, wünsche:

1. Dass er frei im Kopf ist und sich mit derselben Intensität auf mich einlässt, wie ich mich auf ihn.
2. Dass er mich als den Menschen wertschätzt und liebt, der ich bin, auch mit meinen Macken und dunklen Seiten.
3. Gegenseitige Fürsorge, Ehrlichkeit und Achtsamkeit.
4. Dass er eine positive Lebenseinstellung hat, Träume und Visionen von der Zukunft und offen ist für Neues.
5. Dass er meinen Körper liebt und begehrt und genauso viel Freude an Sex und Zärtlichkeit hat, wie ich.
6. Dass er weiß, wer er ist und was er will und frei darüber reden kann und auch wissen will, wer ich bin und was ich möchte und mit mir zusammen einen gemeinsamen Lebensweg gehen möchte. Einen Lebensweg, den wir uns nach unseren Bedürfnissen gestalten und alle Höhen und Tiefen miteinander durchschreiten, keiner rennt voraus, keiner bleibt zurück.

Liebe Grüße
Lou
 
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  • #2
Ich glaub, ich brauch einen Mann, der etwas weniger sensibel ist als ich. Der alles ein bisschen weniger wichtig nimmt und mich erdet, wenn ich mir zu viele Gedanken mache.
Ich wünsche mir, dass er gerne draußen ist in der Natur, dass man zusammen im Sommer picknicken, zum baden, spazieren gehen und lauter schöne Dinge zusammen unternehmen kann.
Ähnliche Interessen wären schön. Wenn er z.b. auch gern mal ne Ausstellung im Museum besucht, Kabarett mag, oder sich für Politik und Philosophie interessiert, dann hätten wir schonmal jede Menge Gesprächsstoff. :)
Er sollte seinen eigenen Freundeskreis haben und nicht an mir kletten, sondern ein eigenständiges Leben führen, wo man sich auch gegenseitig Freiraum lassen kann.
Welchen Beruf er ausübt, ist mir fast egal. Am besten finde ich es, wenn er was arbeitet, was er gerne macht und so im Großen und Ganzen zufrieden damit ist. Aber wenn er einen Beruf ausüben würde, in dem er Menschen tötet, z.b. als Soldat oder als Polizist, dann käme er nicht für mich infrage. Dann sogar erst recht nicht, wenn er noch sagen würde, dass er das gerne macht. :eek:
Im Idealfall ist er verschmust und kuschelt und küsst sehr gerne. Sex ist sehr schön, aber nicht das aller Wichtigste für mich. Es reicht mir, wenn er nicht asexuell ist. :D
Er sollte im besten Fall eine Neigung zu Ehrlichkeit und Treue haben. ;)
Und keine Kinder wollen. Ich mag Kinder total gerne, aber ich will keine eigenen haben.
Hm.... hab ich noch mehr Wünsche? Bestimmt! Aber grad fallen mir keine mehr ein. Und nachher kommt sowieso alles anders als man denkt. :p
 
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  • #3
Also, ich mache mir darüber überhaupt keine Gedanken.
Das wichtigste für mich ist, dass sowohl mein ❤️
als auch mein Verstand im Einklang sind.
Das blöde ist nur, im richtigen Leben, da macht es plötzlich Peng, ❤️klopfen, ein riiiesiger Schmetterlingsschwarm im Bauch, aber es passt leider halt gar nicht. Hundertmal sage ich : macht nichts, ich habe ihn lieb, aber irgendwann geht es nicht mehr.
Und dann kommt der nächste, ein richtig perfekter Mann,
alles passt, aber das ❤️ schweigt.
Da versuche ich es nicht einmal,
❤️ geht halt vor Verstand.
( Und dann natürlich noch : fitter Rentner aus der Nähe )
 
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Deleted member 23883

  • #4
Ich glaub, ich brauch einen Mann, der etwas weniger sensibel ist als ich. Der alles ein bisschen weniger wichtig nimmt und mich erdet, wenn ich mir zu viele Gedanken mache.
Ich wünsche mir, dass er gerne draußen ist in der Natur, dass man zusammen im Sommer picknicken, zum baden, spazieren gehen und lauter schöne Dinge zusammen unternehmen kann.
Ähnliche Interessen wären schön. Wenn er z.b. auch gern mal ne Ausstellung im Museum besucht, Kabarett mag, oder sich für Politik und Philosophie interessiert, dann hätten wir schonmal jede Menge Gesprächsstoff. :)
Er sollte seinen eigenen Freundeskreis haben und nicht an mir kletten, sondern ein eigenständiges Leben führen, wo man sich auch gegenseitig Freiraum lassen kann.

Dem kann ich nur zustimmen. :)
 
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Deleted member 23883

  • #5

Da gebe ich dir recht. Wenn es Peng macht, macht es Peng. Wenn aber die eigenen Bedürfnisse völlig unerfüllt bleiben, dann hält man das, glaube ich, nicht lange aus. Aber ich war so frech, das "Peng" schon vorauszusetzen in meiner Wunschliste, deshalb die Wortwahl: was ich mir von dem Menschen, den ich liebe, wünsche. :rolleyes:
 
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  • #6
Das ist ein ganz schön kitschiger Thread hier. ;):rolleyes::)

Na gut, dann wünsche ich mir noch, dass er mir ein echtes Einhorn schenkt. :D:D:D
 
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Deleted member 7532

  • #8
Ich wünsche mir auf alle Fälle, dass ich den Mann einfach so kennenlerne. Ohne Erwartungshaltung und Abklopfen, ob es vielleicht mehr werden könnte. o_O - ich bin hier völlig falsch :(:eek::oops:.
Falscher Typ im falschen Medium!!!!
 
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  • #9
Aber wenn er einen Beruf ausüben würde, in dem er Menschen tötet, z.b. als Soldat oder als Polizist,
Schluck, da hast du aber ein verquertes Berufsbild eines Polizisten. Beim Soldaten lässt sich da ja noch (je nach "Fachrichtung") darüber streiten, aber nicht beim Polizisten. Ansonsten müsstest du ja auch noch Ärzte und Forscher und sicher noch viele Andere mit einschliessen.
Nachtrag:
Autofahrer töten (gelegentlich) auch Menschen...
Und Kranführer auch, manchmal...
 
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  • #10
Was für ein schöner, romantischer Thread!
Bis auf das Einhorn;) stimmen die meisten eurer Vorstellungen mit den meinen überein.
Ich möchte wieder in den Arm genommen werden und mich geborgen fühlen. Gemeinsam lachen, diskutieren, einander unterstützen und für einander da sein. Zeit zusammen verbringen, aber nicht 24/7. Sich aufeinander freuen. Einander begehren. Nächte, von denen sich beide wünschen, sie mögen nie enden. Jemand, der mich mag, wie ich bin.
 
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  • #12
Schluck, da hast du aber ein verquertes Berufsbild eines Polizisten. Beim Soldaten lässt sich da ja noch (je nach "Fachrichtung") darüber streiten, aber nicht beim Polizisten. Ansonsten müsstest du ja auch noch Ärzte und Forscher und sicher noch viele Andere mit einschliessen.
Nachtrag:
Autofahrer töten (gelegentlich) auch Menschen...
Und Kranführer auch, manchmal...

Kann schon sein, aber ich mag es auch nicht, wenn ich im Fernsehen sehe, wie Demonstranten von Polizisten niedergeschlagen werden. Kommt immer wieder vor und ist für mich nicht dasselbe wie Kranfahrer.
 
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  • #13
Kann schon sein, aber ich mag es auch nicht, wenn ich im Fernsehen sehe, wie Demonstranten von Polizisten niedergeschlagen werden. Kommt immer wieder vor und ist für mich nicht dasselbe wie Kranfahrer.
OK, dann musst du aber auch die Demonstranten ausschließen, die Polizisten angreifen. Kommt sehr häufig vor und ist für mich nicht dasselbe wie Polizisten.
 
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  • #14
OK, dann musst du aber auch die Demonstranten ausschließen, die Polizisten angreifen. Kommt sehr häufig vor und ist für mich nicht dasselbe wie Polizisten.
Boah, echt mal! Ich hab sowas von keine Lust, darüber zu diskutieren, wen ich für mich als unpassend ausschließe und wen nicht! Mein Leben, meine Entscheidung! Vielen Dank auch. Schwätzt doch anderen Leuten auf, wen die wollen müssen und wen sie ablehnen müssen, damit es in eure Logik passt! Ich bin raus hier fürs erste!
 
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Deleted member 20013

  • #15
Boah, echt mal! Ich hab sowas von keine Lust, darüber zu diskutieren, wen ich für mich als unpassend ausschließe und wen nicht! Mein Leben, meine Entscheidung! Vielen Dank auch. Schwätzt doch anderen Leuten auf, wen die wollen müssen und wen sie ablehnen müssen, damit es in eure Logik passt! Ich bin raus hier fürs erste!
Da ist aber jemand empfindlich.....
 
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  • #16
Boah, echt mal! Ich hab sowas von keine Lust, darüber zu diskutieren, wen ich für mich als unpassend ausschließe und wen nicht! Mein Leben, meine Entscheidung! Vielen Dank auch. Schwätzt doch anderen Leuten auf, wen die wollen müssen und wen sie ablehnen müssen, damit es in eure Logik passt! Ich bin raus hier fürs erste!
Du kannst ausschließen, wen immer Du möchtest. Aber dafür, dass Du mal eben ganz lässig eine sehr oberflächliche Moralkeule geschwungen hast, reagierst Du hier m.E. über.

Ein kritischer Blick auf Bundeswehr- und Polizeieinsätze ist wichtig. Aber Menschen pauschal zu verurteilen, die die Verantwortung übernehmen, in Sekundenbruchteilen über Leben - fremde und das eigene - zu entscheiden, ist moralisch auch nicht gerade erste Kajüte.
Unterhalte Dich mal mit Soldaten nach Einsätzen in Afghanistan oder Mali.
 
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  • #17
Boah, echt mal! Ich hab sowas von keine Lust, darüber zu diskutieren, wen ich für mich als unpassend ausschließe und wen nicht! Mein Leben, meine Entscheidung! Vielen Dank auch. Schwätzt doch anderen Leuten auf, wen die wollen müssen und wen sie ablehnen müssen, damit es in eure Logik passt! Ich bin raus hier fürs erste!
Ich will mit dir auch gar nicht diskutieren. Nur wenn du so eine Aussge machst, muss du auch mit anderen Meinungen rechnen. Wenn du damit nicht umgehen kannst, ist das dein Problem. Und deine Reaktion sagt viel über dich und deine Kommunikations(un)fähigkeit aus.
Deine "Logik" ist ziemlich einseitig und nicht zu Ende gedacht.
Und ich habe verdammt viel Hochachtung für die Polizisten, die ihren Kopf herhalten (müssen), wenn Idioten nicht friedlich demonstrieren, sondern Steine werfen und Gewalt anwenden.
 
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  • #18
Bis vor nicht allzulanger Zeit habe ich auch so oder so gedacht, wie meine Vorschreiber in diesem Thread. Vor ein paar Wochen aber bin ich morgens aufgewacht und habe gespürt, das einzig wichtige ist, dass der Mensch den ich liebe, mich auch liebt. Alles andere ist sekundär und ergibt sich, oder eben nicht. Eigenschaften, die mir vorher wichtig oder gar unabdingbar erschienen, sehe ich hinterher möglicherweise in einem völlig anderen Licht.
Vielleicht gar liebe ich diesen Menschen erst, wenn ich erkenne, dass er mich liebt.
Diese Erkenntnis drang zwar relativ plötzlich in mein Bewußtsein, aber sie ist die Quintessenz der Erfahrungen meines ganzen Lebens
 
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  • #19
... und habe gespürt, das einzig wichtige ist, dass der Mensch den ich liebe, mich auch liebt. Alles andere ist sekundär und ergibt sich...
Das kann ich viel leichter nachvollziehen, als immer diese Wünscherei an den anderen. Jemanden, der sich freut, dass es mich gibt. Der das annehmen kann, was ich geben mag. Der mich als Bereicherung in seinem Leben empfindet, nicht als Belastung.
 
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Deleted member 21128

  • #20
das einzig wichtige ist, dass der Mensch den ich liebe, mich auch liebt.
Das ist aber auch eine Wünscherei an den anderen, und zwar nicht gerade eine kleine.
Davon abgesehen kann ich es aber nachvollziehen. Mein Interesse an einer Frau hat auch immer schnell aufgehört, wenn das nicht erwidert wurde. Und ich hab die Menschen, die monate- und jahrelang in so einer vermeintlichen Liebe steckenbleiben immer bedauert. Was für eine Verschwendung!
 
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Deleted member 21128

  • #21
In dem Sinne würde ich @Lou Salome 's echt gute Aufzählung gerne um einen weiteren Punkt ergänzen:
Dass sie annehmen möchte und kann, was ich zu geben bereit bin.
 
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  • #22
Das ist aber auch eine Wünscherei an den anderen, und zwar nicht gerade eine kleine.
Davon abgesehen kann ich es aber nachvollziehen. Mein Interesse an einer Frau hat auch immer schnell aufgehört, wenn das nicht erwidert wurde. Und ich hab die Menschen, die monate- und jahrelang in so einer vermeintlichen Liebe steckenbleiben immer bedauert. Was für eine Verschwendung!
Es ist sogar mehr als ein Wunsch, ein Bedürfnis vielleicht? Sonst werden immer ellenlang Eigenschaften und Verhaltensweisen aufgezählt. Einseitig. Beliebig. Irgendwie auch naiv. Aber zurückgeliebt werden ist doch das Einzige, was wirklich zählt in einer Beziehung. Alles weitere lebt sich dann.

Edit: Nicht jeder mag etwas geben. Das ist nicht für jeden selbstverständlich. Für mich ist es sogar etwas Elementares. Das ist nicht einfach ein Punkt mehr auf einer Liste ;)
 
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Deleted member 7532

  • #23
@WolkeVier und @himbeermond, aber dass ich zurückgeliebt werde wünsche ich mir ja erst, wenn ich bereits liebe oder zumindest merke, dass ich auf dem Weg dahin bin.
Und damit das eintritt sollten halt mal so ein paar Basics stimmen - als die sehe ich diese genannten Wünsche.
 
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Deleted member 21128

  • #24
Aber zurückgeliebt werden ist doch das Einzige, was wirklich zählt in einer Beziehung.
Ich stimme dir zu, dass das elementar wichtig ist, aber wenn es das Einzige wäre, dann wäre die Partnerwahl schon sehr beliebig.
Die Lösung steckt wohl in dem Wortteil "zurück", denn das setzt ja voraus, dass man den anderen liebt, und dafür sind halt wieder die ellenlang aufgezählten Eigenschaften und Verhaltensweisen wichtig.
Wir sind ja nicht Jesus.
 
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Deleted member 21128

  • #25
Ich glaub, wir sind uns alle einig. :)
Geliebt werden ist sehr wichtig, genauso wichtig wie Lieben.
 
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  • #26
In dem Sinne würde ich @Lou Salome 's echt gute Aufzählung gerne um einen weiteren Punkt ergänzen:
Dass sie annehmen möchte und kann, was ich zu geben bereit bin.

Diesen Punkt finde ich ebenfalls wichtig.
Besonders auch im Hinblick auf das Was.
Es wäre dem gemeinsamen Glück ziemlich abträglich wenn sie lieber etwas anderes wollen würde was nicht oder nur in unzureichender Quantität oder Qualität vorhanden wäre.
 
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Deleted member 23883

  • #27
@WolkeVier @himbeermond @HrMahlzahn

Natürlich habt ihr damit recht, dass es das Wichtigste und Elementarste ist, wiedergeliebt zu werden.

Aber wie sieht es denn aus, wenn er/sie glaubhaft versichert, dich zu lieben und trotzdem
- bei jedem Treffen ausufernd von seiner Exfreundin/ Exfreund erzählt
- Ständig Kritik an deinen Eigenheiten/ deinem Körper übt
- Dich belügt
- Deine Bedürfnisse weit hinter seinen/ihren zurück stellt und auch kaum Achtsam dir gegenüber ist
- Nicht wertschätzt, was du für ihn/sie tust
- Wenn es dir schlecht geht, nicht oder kaum für dich da ist oder anschließend gegenrechnet.

Dann kann man vielleicht sagen: er/sie liebt mich nicht wirklich, ansonsten würde er/sie sich nicht so verhalten. Doch wie weit ist man selber bereit, Kompromisse zu machen? Was ist "verhandelbar" und was ist eine unbedingte Voraussetzung?

Meine Wünsche, die ich aufgezählt habe, sind in meiner Welt eine Selbstverständlichkeit, wenn man einen anderen liebt. Doch ich musste im Laufe der Jahre erkennen, dass es Menschen gibt, die Liebe anders interpretieren als ich oder Liebe ganz einfach nicht so leben können, wie ich mir das wünschen würde, vielleicht auch aus ihrer Biografie heraus.

Wie weit ist man dann bereit zu gehen?
 
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Deleted member 21128

  • #28
Es wäre dem gemeinsamen Glück ziemlich abträglich wenn sie lieber etwas anderes wollen würde was nicht oder nur in unzureichender Quantität oder Qualität vorhanden wäre.
Ja, schon, aber auch den anderen Aspekt, dass sie nicht annehmen kann, was gegeben werden will. Nicht weil sie etwas anderes will, sondern weil sie (so viel) nicht annehmen kann.
 
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Deleted member 21128

  • #29
Liebe an und für sich wäre für mich nicht verhandelbar.
Ich sehe das so wie du, das alles was du oben aufzählst, wären für mich Anzeichen dafür, dass ich nicht geliebt werde, und dann könnte ich gut auf eine Partnerschaft mit diesem Menschen verzichten.
Verhandelbar sind für mich Dinge im Spannungsfeld unterschiedlicher Bedürfnisse.
 
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  • #30
@WolkeVier @himbeermond @HrMahlzahn

Natürlich habt ihr damit recht, dass es das Wichtigste und Elementarste ist, wiedergeliebt zu werden.

Aber wie sieht es denn aus, wenn er/sie glaubhaft versichert, dich zu lieben und trotzdem
- bei jedem Treffen ausufernd von seiner Exfreundin/ Exfreund erzählt
- Ständig Kritik an deinen Eigenheiten/ deinem Körper übt
- Dich belügt
- Deine Bedürfnisse weit hinter seinen/ihren zurück stellt und auch kaum Achtsam dir gegenüber ist
- Nicht wertschätzt, was du für ihn/sie tust
- Wenn es dir schlecht geht, nicht oder kaum für dich da ist oder anschließend gegenrechnet.

Dann kann man vielleicht sagen: er/sie liebt mich nicht wirklich, ansonsten würde er/sie sich nicht so verhalten. Doch wie weit ist man selber bereit, Kompromisse zu machen? Was ist "verhandelbar" und was ist eine unbedingte Voraussetzung?

Meine Wünsche, die ich aufgezählt habe, sind in meiner Welt eine Selbstverständlichkeit, wenn man einen anderen liebt. Doch ich musste im Laufe der Jahre erkennen, dass es Menschen gibt, die Liebe anders interpretieren als ich oder Liebe ganz einfach nicht so leben können, wie ich mir das wünschen würde, vielleicht auch aus ihrer Biografie heraus.

Wie weit ist man dann bereit zu gehen?
Das ist ja schon ein anderer Ansatz als zu Beginn. Da war die Liebe, jetzt das Leiden.
Jede/r geht so weit, wie die eigene Leidensfähigkeit es zulässt und auch darüber hinaus. Die Kunst ist wohl, im Laufe des Lebens rechtzeitig(er) zu merken, wann es zu viel ist.

Ich hoffe nicht, dass Du oder sonst jemand, das in einer "Liebe" erleben muss, was Du da aufgezählt hast. Das ist keine Liebe, keine Freundschaft, das ist Nichts.
 
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