Spike1505

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  • #1

Was haltet ihr von "Liebe auf den zweiten Blick"

Man sieht ja in den meisten Filmen immer, wie sich die Protagonisten das erste Mal sehen, und meist weiß man schon direkt, dass sie sich verlieben und am Ende zusammen kommen.

Nun sehe ich das im realen Leben nicht ganz so idealisiert. Wenn sich zwei Menschen treffen und kennenlernen, beide vom jeweils anderen geflasht sind, ist es ja meist klar, dass es in einer Beziehung endet. Ich schreibe hier bewußt nicht von Liebe, sondern von dem Gefühl der Verliebtheit.

Wenn ich aber einen Menschen kennenlerne, der vielleicht nicht genau mein Typ ist, bei dem ich also nicht geflasht bin, mich aber in seiner Nähe total wohlfühle, sein darf wie ich bin, wir gemeinsame Hobbys und auch sonst eine recht ähnliche Lebenseinstellung haben, wie geht ihr damit um?

Wer meinen ersten Beitrag verfolgt hat, mag meinen, dass ich eine Rechtfertigung für eine weitere Chance suche, dem ist aber nicht so.

Ich frage mich tatsächlich, ob man gerade bei den Singles mittleren Alters (45 - 55, jeder hat ein halbes Leben gelebt, hat Erfahrungen gemacht, Verletzungen erlitten) noch auf die "große Liebe" warten sollte, wo es beide flasht, wo die Funken sprühen, wenn sie sich sehen, oder ob man mit einen Menschen, den man mag, mit dem man sich super versteht und bei den man sich wohlfühlt möglichst viel Zeit verbringen sollte, um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben. Auch in dem Bewußtsein, dass es nach ein paar Monaten noch mehr schmerzen könnten, wenn man feststellt, dass es doch nicht reicht.

Ich kann es auch mit einer Metapher zusammenfassen: Sollte man auf der Suche nach dem großen Glück an dem Kleinen vorüberziehen?
 
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  • #2
Sollte man auf der Suche nach dem großen Glück an dem Kleinen vorüberziehen?
Du kannst nur für dich selbst entscheiden, woran du vorüberziehen magst und wann du stehen bleiben möchtest.
Wenn du stehenbleibst, wird sich erst noch zeigen müssen, ob der andere auch stehenbleibt. Beeinflusst wird das wohl davon, in wieweit wahrgenommen wird, ob du einfach nur lieber für einen faulen Kompromiss stehen bleibst, anstatt mit leeren Händen weiterzugehen.
 
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Spike1505

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  • #3
Du kannst nur für dich selbst entscheiden, woran du vorüberziehen magst und wann du stehen bleiben möchtest.
Wenn du stehenbleibst, wird sich erst noch zeigen müssen, ob der andere auch stehenbleibt. Beeinflusst wird das wohl davon, in wieweit wahrgenommen wird, ob du einfach nur lieber für einen faulen Kompromiss stehen bleibst, anstatt mit leeren Händen weiterzugehen.

Danke für deine Antwort, allerdings möchte ich auch bei diesem Thema keinen Tipp, sondern eure Meinung, wie ihr es bei euch seht. Deshalb stelle ich die Frage auch noch einmal konkret:

Wartet ihr auf die große Liebe, wo sich von Beginn an ALLES richtig anfühlt (immer auf die Gefahr, diese nie zu finden), oder gebt ihr Menschen eine Chance, bei denen ihr euch "nur" wohlfühlt (in der Hoffnung, dass ihr euch später verliebt, aber auch auf die Gefahr, dass es nicht passiert und ihr euch eben später trennen müsst)?

PS: Es muss kein fauler Kompromiss sein. Ich selbst habe bereits eine 20jährige Beziehung hinter mir, bei der ich mich erst später in die Frau verliebt hatte, dafür richtig. Und ich war während dieser Zeit total glücklich und zufrieden.
 
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fleurdelis

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  • #4
Wenn sich zwei Menschen treffen und kennenlernen, beide vom jeweils anderen geflasht sind, ist es ja meist klar, dass es in einer Beziehung endet.

'Meist klar' finde ich zu viel geboten. Gleich zu Beginn geflasht zu sein, heißt noch nicht, dass das in einer Beziehung endet.

um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben. Auch in dem Bewußtsein, dass es nach ein paar Monaten noch mehr schmerzen könnten, wenn man feststellt, dass es doch nicht reicht.

Die Liebe auf den zweiten Blick ist keine zweite Chance. Sie ist auch kein fauler Kompromiss. Die Liebe auf den zweiten Blick erfährt man mit einem Menschen den man bereits kennt, dem man vertraut und irgendwann merkt, dass man Gefühle für ihn entwickelt hat. Darauf zu warten, dass das passiert ist genauso unvorhersehbar, wie auf eine Liebe auf den ersten Blick zu treffen.
 
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Rise&Shine

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  • #6
Ich frage mich tatsächlich, ob man gerade bei den Singles mittleren Alters (45 - 55, jeder hat ein halbes Leben gelebt, hat Erfahrungen gemacht, Verletzungen erlitten) noch auf die "große Liebe" warten sollte, wo es beide flasht, wo die Funken sprühen, wenn sie sich sehen,
Romantische und märchenhafte Vorstellung. Kino und Disney lassen grüßen.

Liebe kommt in vielen Facetten.

ob man mit einen Menschen, den man mag, mit dem man sich super versteht und bei den man sich wohlfühlt möglichst viel Zeit verbringen sollte, um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben.

Liebe kann wachsen und entstehen und dann plötzlich genauso funken und sprühen.

Auch in dem Bewußtsein, dass es nach ein paar Monaten noch mehr schmerzen könnten, wenn man feststellt, dass es doch nicht reicht.
Kann auch schmerzen, wenn man plötzlich sich doch verliebt und der andere das feststellt.
Risiko für Schmerz besteht immer.

Sollte man auf der Suche nach dem großen Glück an dem Kleinen vorüberziehen?
Wieso sollte das kleine nicht das große Glück werden?
 
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Spike1505

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  • #7
Für andere Menschen mag Wohlfühlen bereits eine große, oder die größte, Errungenschaft sein.
So sehe ich das auch, und wenn ich mich in der Nähe von jemanden wohlfühle und ich gerne in seiner Nähe bin, auch wenn nicht die "großen Funken sprühen", dann würde ich es laufen lassen und schauen was passiert. Wenn ich dann ständig zweifle, dann ist es wohl nicht das Richtige, wenn die Zweifel weniger werden, dann könnte doch LIebe daraus entstehen.
 
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Spike1505

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  • #8
Liebe kann wachsen und entstehen und dann plötzlich genauso funken und sprühen.
Aber dann muss man es eben laufen lassen, muss sich selbst drauf einlassen und darf den Kontakt nicht abbrechen
Wieso sollte das kleine nicht das große Glück werden?
Aber das weiß man halt vorher nicht. Ich hatte dieses Glück 20 Jahre gehabt.
 
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Spike1505

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  • #9
'Meist klar' finde ich zu viel geboten. Gleich zu Beginn geflasht zu sein, heißt noch nicht, dass das in einer Beziehung endet.
Du hast natürlich recht. Ich habe mich da wohl falsch ausgedrückt. Ich meinte, wenn zwei Menschen ineinander verliebt sind, ist man ja quasi schon in einer Beziehung, auch wenn diese nach 4 Wochen wieder beendet sein kann, weil man neue untolerierbare Macken kennenlernt.
Die Liebe auf den zweiten Blick ist keine zweite Chance. Sie ist auch kein fauler Kompromiss. Die Liebe auf den zweiten Blick erfährt man mit einem Menschen den man bereits kennt, dem man vertraut und irgendwann merkt, dass man Gefühle für ihn entwickelt hat. Darauf zu warten, dass das passiert ist genauso unvorhersehbar, wie auf eine Liebe auf den ersten Blick zu treffen.
Das ist aus meiner Sicht eine sehr gute Antwort und regt mich total zum Nachdenken an.

Du meinst also, man darf es nicht erzwingen wollen, weil man sich so gut versteht und sich total in der Gegenwart des anderen wohlfühlt, sondern auch die zweite Liebe muss passieren?
 
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Luzi100

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  • #10
Zu deiner Frage: Ja, ich habe nur Beziehungen geführt (und jetzt auch), wo ich irgendwann geflasht war (meist recht schnell).
Ich hatte einen "Verehrer", bei dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, der mir als Mensch sehr wichtig war und in den ich mich erst "verliebt" hatte, als er sich für eine andere entschieden hat.
Was rückblickend natürlich keine Verliebtheit war, sondern ... irgend ein seltsames "kann-ich-nicht-haben-finde-ich-interessant".
Ob das eine gute Beziehung geworden wäre? Ich glaube nicht.

Ich denke, im OD funktioniert das halt anders.
Es gibt kein unvoreingenommenes Kennenlernen. Das Ziel ist klar, und somit sind die "Spielregeln" andere, als im RL.
Dort trifft man sich ohne Erwartungen und kann folglich überrascht werden. Ich halte das für sehr schwierig im OD. Die Zeit und der Wille sind einfach nicht da, jemanden als "Freund" kennen zu lernen.
Das ist nicht "schlecht" oder "oberflächlich"; das ist der Logik des OD geschuldet.
Aber es hindert dich doch nichts daran, beides parallel zu "betreiben"?
Nur so meine Gedanken dazu.
Viel Glück!
 
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fleurdelis

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  • #11
Du meinst also, man darf es nicht erzwingen wollen, weil man sich so gut versteht und sich total in der Gegenwart des anderen wohlfühlt,

Nein, erzwingen kann man das Gefühl von Liebe nicht. Wohlfühlen, kann man sich auch bei Menschen, die gar nichts mit einer Beziehung zu tun haben.

sondern auch die zweite Liebe muss passieren?

Ja. :)
 
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Spike1505

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  • #12
Ich denke, im OD funktioniert das halt anders.
Es gibt kein unvoreingenommenes Kennenlernen. Das Ziel ist klar, und somit sind die "Spielregeln" andere, als im RL.
Dort trifft man sich ohne Erwartungen und kann folglich überrascht werden. Ich halte das für sehr schwierig im OD. Die Zeit und der Wille sind einfach nicht da, jemanden als "Freund" kennen zu lernen.
Das ist nicht "schlecht" oder "oberflächlich"; das ist der Logik des OD geschuldet.
Aber es hindert dich doch nichts daran, beides parallel zu "betreiben"?
Nur so meine Gedanken dazu.
Viel Glück!
Sehr interessante Sichtweise, wobei ich sagen muss, früher hat man sich u.a. in einer Disco, getroffen, hat miteinander oberflächlich gequatscht, hat die Telefonnummern ausgetauscht und sich irgendwo verabredet. Ab dem Moment war das Ziel eigentlich auch klar.

Wenn ich OD betreibe, habe ich mir abgewöhnt, "Chatorgien" zu veranstalten. Chatten mit einer Online-Vision ist immer anders, als ein reales Treffen, egal wie lange das dauert. Ich versuche möglichst schnell ein Reales Date zu bekommen. Dabei hab ich schon fast alle Varianten erlebt, außer das es beide geflasht hat ;-)
 

Anthara

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  • #13
Wartet ihr auf die große Liebe, wo sich von Beginn an ALLES richtig anfühlt (immer auf die Gefahr, diese nie zu finden)
Nein. Da könnt ich schwarz-rosa gepunktet werden.

oder gebt ihr Menschen eine Chance, bei denen ihr euch "nur" wohlfühlt (in der Hoffnung, dass ihr euch später verliebt, aber auch auf die Gefahr, dass es nicht passiert und ihr euch eben später trennen müsst)?
Ja.

Der hält eh nicht.
 
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  • #14
Man sieht ja in den meisten Filmen immer, wie sich die Protagonisten das erste Mal sehen, und meist weiß man schon direkt, dass sie sich verlieben und am Ende zusammen kommen.

Nun sehe ich das im realen Leben nicht ganz so idealisiert. Wenn sich zwei Menschen treffen und kennenlernen, beide vom jeweils anderen geflasht sind, ist es ja meist klar, dass es in einer Beziehung endet. Ich schreibe hier bewußt nicht von Liebe, sondern von dem Gefühl der Verliebtheit.

Wenn ich aber einen Menschen kennenlerne, der vielleicht nicht genau mein Typ ist, bei dem ich also nicht geflasht bin, mich aber in seiner Nähe total wohlfühle, sein darf wie ich bin, wir gemeinsame Hobbys und auch sonst eine recht ähnliche Lebenseinstellung haben, wie geht ihr damit um?

Wer meinen ersten Beitrag verfolgt hat, mag meinen, dass ich eine Rechtfertigung für eine weitere Chance suche, dem ist aber nicht so.

Ich frage mich tatsächlich, ob man gerade bei den Singles mittleren Alters (45 - 55, jeder hat ein halbes Leben gelebt, hat Erfahrungen gemacht, Verletzungen erlitten) noch auf die "große Liebe" warten sollte, wo es beide flasht, wo die Funken sprühen, wenn sie sich sehen, oder ob man mit einen Menschen, den man mag, mit dem man sich super versteht und bei den man sich wohlfühlt möglichst viel Zeit verbringen sollte, um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben. Auch in dem Bewußtsein, dass es nach ein paar Monaten noch mehr schmerzen könnten, wenn man feststellt, dass es doch nicht reicht.

Ich kann es auch mit einer Metapher zusammenfassen: Sollte man auf der Suche nach dem großen Glück an dem Kleinen vorüberziehen?
Gut finden muss ich ihn von Anfang an. Sonst hab ich kein Interesse, weiter zu gehen.
 
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  • #15
Hm, mit meiner total umfangreichen Erfahrung in Sachen Beziehung...🥺 Liebe auf den 2. Blick sind die >100 Punkte, das sind die Kopfentscheidungen.
Vermutlich wird das eine super stabile gut funktionierende Beziehungen, man hat die selben Interessen, singt dir gleichen Lieder, lacht und weint miteinander, auch im Bett passt alles usw. usw.

Und dann wacht einer am Morgen auf und denkt sich Mensch, die Person von gestern, das wäre es doch und Bums alles vorbei. Eben weil das Herz nicht dran hängt.

Aber erfolgreich wird die Beziehung trotzdem gewesen sein.

Aber richtig echte Liebe, ich weiß noch wie sie riecht, wie sie sich anfühlt, höre ihre Stimme... wenn ich sie heute treffen würde, es wäre als ob die 20 Jahre nie vergangen wären.
 

chrissi22

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  • #16
Vor 20 Jahren warst du vermutlich gaaanz jung, diese Lieben sind was besonderes, eben weil man so jung ist. Eine Liebe auf den zweiten Blick ist schön, keine Vernunftentscheidung sondern ein Abrücken und Loslassen von Erwartungen, wie was und wer zu sein hat. Das hat auch was mit Reife zu tun und mit Überraschung, was ein Mensch für Gefühle wecken kann, dem man das im ersten Moment gar nicht zugetraut hat.
Vernunftentscheidung hat m.E. nicht soo viel mit Liebe zu tun, auch nicht mit der auf den zweiten Blick.
 
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  • #17
Vor 20 Jahren warst du vermutlich gaaanz jung, diese Lieben sind was besonderes, eben weil man so jung ist. Eine Liebe auf den zweiten Blick ist schön, keine Vernunftentscheidung sondern ein Abrücken und Loslassen von Erwartungen, wie was und wer zu sein hat.
Ich weiß nicht, rein subjektiv war die erste Liebe nicht besonders attraktiv vom Aussehen und auch die Stimme hatte den Liebreiz einer knarrenden Tür und dennoch, alles war so wow.

Ich glaube nicht das man so eine Person über OD finden kann, aber den Versuch ist es wert.
 

chrissi22

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  • #18
Ich weiß nicht, rein subjektiv war die erste Liebe nicht besonders attraktiv vom Aussehen und auch die Stimme hatte den Liebreiz einer knarrenden Tür und dennoch, alles war so wow.

Ich glaube nicht das man so eine Person über OD finden kann, aber den Versuch ist es wert.
Sei nicht traurig, die Menschen im OD sind auch Menschen und da kann genau so eine Type auftauchen. Warum auch nicht, die Statistik ist wahrscheinlich ( ;) ) die gleiche wie im analogen Leben.
 

IMHO

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  • #19
Ich glaube an Verliebtheit auf den ersten Blick. An Liebe glaube ich auch noch beim 100. Blick :)
 
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JoeKnows

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  • #20
Ich frage mich tatsächlich, ob man gerade bei den Singles mittleren Alters noch auf die "große Liebe" warten sollte, oder ob man mit einen Menschen, den man mag, mit dem man sich super versteht und bei den man sich wohlfühlt möglichst viel Zeit verbringen sollte, um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben.
Meines Erachtens wirfst du hier zwei verschiedene Dinge in den selben Topf.

Da ist zum einen die "Liebe auf den ersten Blick" und zum anderen die "Große Liebe". Das sind für mich zwei verschiedene und unabhängige Dinge; das eine ist weder notwendige noch hinreichende Voraussetzung für das andere: Einerseits kann sich eine "Liebe auf den ersten Blick" schnell als Strohfeuer herausstellen; andererseits kann sich auch auf den zweiten Blick die "Große Liebe" einstellen.

Letztendlich stellst du zwei verschiedene Fragen:
  • Wenn die "Liebe auf den ersten Blick" ausbleibt, lohnt es sich dann abzuwarten, ob sich daraus auf längere Zeit noch etwas entwickelt?
  • Sollte man unbedingt auf die "Große Liebe" warten, oder sollte man vielleicht besser die Ansprüche etwas zurückschrauben und sich auch mit weniger zufrieden geben, nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach"?
 
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Luzi100

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  • #21
@JoeKnows
Fragt sich nur, ob der Spatz das dann genauso sieht.
 

Spike1505

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  • #22
Ihr sehr das alle ähnlich wie ich. Wenn ich eine Frau toll finde und ich mich bei ihr wohlfühle, werde ich versuchen so viel wie möglich Zeit mit ihr zu verbringen, um sie besser kennenzulernen, auch wenn ich keine Schmetterlinge im Bauch habe.

Allerdings besteht dann wirklich das Risiko, das ich nie weiß, ob es nicht noch was besseres gibt, wo es bei beiden so richtig funkt. Damit müßte man sich dann arrangieren und nicht der "Taube auf dem Dach" nachtrauern.
 
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  • #23
Wenn Du dir nicht sicher bist, lass es. Klingt erstmal hart, aber wenn Du glaubst das deine Partnerin nur 2 Wahl ist, dann ist sie nichts für dich.
 
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fleurdelis

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  • #24

Nein, ich nicht:

Wenn ich eine Frau toll finde und ich mich bei ihr wohlfühle, werde ich versuchen so viel wie möglich Zeit mit ihr zu verbringen, um sie besser kennenzulernen, auch wenn ich keine Schmetterlinge im Bauch habe.

Allerdings besteht dann wirklich das Risiko, das ich nie weiß, ob es nicht noch was besseres gibt, wo es bei beiden so richtig funkt. Damit müßte man sich dann arrangieren und nicht der "Taube auf dem Dach" nachtrauern.

.... wenn ich wüsste, meine 'Bekanntschaft', denkt so .... wäre ich weg ... aber ratzfatz.
 
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rav

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  • #25
Was man in Filmen sieht, kann nicht stimmen.
 

Rise&Shine

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  • #26
Letztendlich stellst du zwei verschiedene Fragen:
  • Wenn die "Liebe auf den ersten Blick" ausbleibt, lohnt es sich dann abzuwarten, ob sich daraus auf längere Zeit noch etwas entwickelt?
  • Sollte man unbedingt auf die "Große Liebe" warten, oder sollte man vielleicht besser die Ansprüche etwas zurückschrauben und sich auch mit weniger zufrieden geben, nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach"?
Tolle Fragen!
 

Nuvoletta

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  • #27
Ich bin einverstanden, doch gemäss meinen Erfahrungen sind die Männer auf PS nicht dazu bereit. Erlebe hier Schwarz-Weiss-Denken. Ich bin überzeugt, dass wenn man sich gegenseitig mehr Zeit widmen würde, es mehr Paare gäbe.
 
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Lashita

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  • #28
Man sieht ja in den meisten Filmen immer, wie sich die Protagonisten das erste Mal sehen, und meist weiß man schon direkt, dass sie sich verlieben und am Ende zusammen kommen.

Nun sehe ich das im realen Leben nicht ganz so idealisiert. Wenn sich zwei Menschen treffen und kennenlernen, beide vom jeweils anderen geflasht sind, ist es ja meist klar, dass es in einer Beziehung endet. Ich schreibe hier bewußt nicht von Liebe, sondern von dem Gefühl der Verliebtheit.

Wenn ich aber einen Menschen kennenlerne, der vielleicht nicht genau mein Typ ist, bei dem ich also nicht geflasht bin, mich aber in seiner Nähe total wohlfühle, sein darf wie ich bin, wir gemeinsame Hobbys und auch sonst eine recht ähnliche Lebenseinstellung haben, wie geht ihr damit um?

Wer meinen ersten Beitrag verfolgt hat, mag meinen, dass ich eine Rechtfertigung für eine weitere Chance suche, dem ist aber nicht so.

Ich frage mich tatsächlich, ob man gerade bei den Singles mittleren Alters (45 - 55, jeder hat ein halbes Leben gelebt, hat Erfahrungen gemacht, Verletzungen erlitten) noch auf die "große Liebe" warten sollte, wo es beide flasht, wo die Funken sprühen, wenn sie sich sehen, oder ob man mit einen Menschen, den man mag, mit dem man sich super versteht und bei den man sich wohlfühlt möglichst viel Zeit verbringen sollte, um der Liebe auf den 2. Blick eine Chance zu geben. Auch in dem Bewußtsein, dass es nach ein paar Monaten noch mehr schmerzen könnten, wenn man feststellt, dass es doch nicht reicht.

Ich kann es auch mit einer Metapher zusammenfassen: Sollte man auf der Suche nach dem großen Glück an dem Kleinen vorüberziehen?
Ich erlebe gerade das , netter Mann,dreimal gedatet, war nett, fühlt sich vertraut an, aber ich spüre keinen "Flash" und wie seht ihr das mit der körperlichen Anziehung?
Wenn die nicht da ist?
Auch vom Mann keine Initiative zum wenigstens "Händchenhalten" aber zeigt trotzdem viel Interesse usw.
Wie lange so weitermachen?
Ist es dann ok, bei der Suche aktiv zu bleiben und andere zu daten....??????
 
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  • #29
Gibt es auch Liebe vor dem ersten Blick?
 
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