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  • #556
AW: Warum wollen Frauen keinen Sex?

Das Buch MAKE MORE LOVE klingt interessant. Ich habs mir gerade bestellt. Man(n) / Frau lernt ja nie aus....

Ansonsten glaube ich, dass Sexunlust hauptsächlich mit Schwierigkeiten in der Beziehung zusammenhängt. Läuft die Beziehung gut, hat Frau (oder Mann) auch Lust auf Sex mit dem Partner.
 
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  • #557
Zitat von Mohnblume:
Gerade fällt mir ein anderes neues Buch ein, das vielleicht interessant sein könnte. Allerdings für Menschen um die 40/45 : "Make more Love... Ein Aufklärungsbuch für Erwachsene" von Ann Marlene Henning und Annik von Keiser.
Würde natürlich eher sagen, für um die 50/52. :) Hab etwa 2/3 durch. Bin anderweitig drauf gekommen, also nicht durchs Forum hier. Les ich meistens morgens in der vollen S-Bahn. :)
Kann jetzt nicht sagen, daß es mich uneingeschränkt fesselt. Der spannendste Teil bisher war der über die männlichen Wechseljahre, wegen der Ahamomente. :) Und nein, Sex muß danach nicht vorbei sein, weder bei ihr noch bei mir. So rund 20 Jahre gehen wohl schon noch. :)
Zitat von lisalustig:
Ansonsten glaube ich, dass Sexunlust hauptsächlich mit Schwierigkeiten in der Beziehung zusammenhängt. Läuft die Beziehung gut, hat Frau (oder Mann) auch Lust auf Sex mit dem Partner.
Das seh ich auch so. Die Schwierigkeit liegt nur darin, zu erkennen, wo denn genau die Schwierigkeiten liegen, welche zu weniger Sex führen... :-/
 
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  • #558
Zitat von fafner:
Würde natürlich eher sagen, für um die 50/52. :) Hab etwa 2/3 durch. Bin anderweitig drauf gekommen, also nicht durchs Forum hier. Les ich meistens morgens in der vollen S-Bahn. :)
Kann jetzt nicht sagen, daß es mich uneingeschränkt fesselt. Der spannendste Teil bisher war der über die männlichen Wechseljahre, wegen der Ahamomente. :) Und nein, Sex muß danach nicht vorbei sein, weder bei ihr noch bei mir. So rund 20 Jahre gehen wohl schon noch. :)
Deine Altersangabe teile ich. Gelesen habe ich es immer noch nicht! Liegt da so rum und lächelt mich nicht an.:))

Zitat von fafner:
Das seh ich auch so. Die Schwierigkeit liegt nur darin, zu erkennen, wo denn genau die Schwierigkeiten liegen, welche zu weniger Sex führen... :-/
Wie wäre es mit der Frage: ...........was meinst du, woran könnte es liegen, dass wir weniger/keinen Sex miteinander haben?
Ansonsten finde ich Entspannung, Achtsamkeit(in dem Moment sein, nicht werten) und das Ansprechen sexueller Wünsche wichtig!
Sex fängt im Kopf an!

Außerdem glaube ich, dass viele Mißvertständnisse und unschöne Situationen durch Sätze wie "Wenn es in der Beziehung nicht läuft, läuft auch der Sex nicht" Dann reduziert sich das Hinschauen auf die Beziehung und lässt äußere Bedingungen außen vor. Wenn ich z.B. Stress im Alltag habe, habe ich ab einem gewissen Maß auch keine Lust auf Sex. Erst durch gezielte Entspannung (auch mit meinem Partner) kommt die Lust zurück.
 
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  • #563
Warum wollen Frauen keinen Sex?
Es gibt noch eine andere Variante der Sichtweise. Frauen, die lange in einer Partnerschaft waren oder welche die keine hatten. Manche haben Angst davor bzw. mit einem Mann darüber zu sprechen. Es wird ja viel darüber geredet und einige Männer möchten auch nur eine Bettgeschichte. Wer keine Erfahrung hat, kommt sich halt blöd vor, um es mal ganz einfach auszudrücken. Wenn man alles so liest, ist es so, dass diese Gruppen von Frauen denken, na ja, da ich wieso keine Chance. Was ist denn, wenn ein 40jähiger erfahrener Mann eine Weiblichkeit trifft, die keine großen Erfahrungen auf diesem Gebiet hat? Hm, schwierige Sache. Hier ist es wieder so, dass es verschiedene Typen von Männern gibt. Also ich denke, so eine Frau müsste schon an einen geraten, der viel Verständnis und Einfühlungsvermögen hat. Dann schaffen sie es schon.
 
G

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  • #564
Bei mir wars immer umgekehrt. Sie wollte immer Sex haben und als es mir irgendwann langweilig wurde, hat sie gedacht ich lieb sie nicht mehr.

Wo find ich diese Frauen, die keinen Sex wollen. Ich brauch ma nen Buddy !
 
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  • #565
Zitat von t.b.d.:
Wusstet ihr, dass es in nahezu jeder Beziehung einen Partner mit schwächerem sexuellen Verlangen gibt?
In 50% aller Fälle ist es die Frau, in den anderen 50% ist es der Mann. Sofern alles rechtskonform läuft, also niemand zum Sex gezwungen oder genötigt wird, ist es immer der Partner mit dem schwächeren Verlangen, der den Sex in der Partnerschaft kontrolliert. Daran führt kein Weg vorbei.
Nein, das wusste ich nicht. Hm.....da muss ich mal überlegen.Wie war das in der Vergangenheit? Wo hast du das denn her?

Zitat von t.b.d.:
Bei vielen Paaren führt das zu andauernden Spannungen und/oder gegenseitigen Vorwürfen, weil sich entweder einer überfordert und ständig unter Druck gesetzt fühlt und infolgedessen sein Verlangen weiter zurückgeht oder der andere sich vernachlässigt, zurückgesetzt, unattraktiv oder gar ungeliebt fühlt. Sind die Partner emotional stark miteinander verbunden, kann es dadurch zu einer Art Feedbackschleife kommen, welche die Problematik noch verstärkt.
Wenn die Kommunikation stimmt, d.h. die Bedürfnisse offen kommuniziert werden, dürfte das eigentlich nicht passieren. Oder?

Zitat von t.b.d.:
Die eigentliche Frage müsste also lauten, woran es liegt, dass viele Partner/Paare keinen Weg finden, sich so mit sich und miteinander zu arrangieren, dass der Partner mit dem stärkeren Verlangen die Erfüllung desselben nicht außerhalb der Beziehung suchen zu müssen glaubt.
Ich glaube, dass es vielen Menschen schwer fällt über sexuelle Wünsche und Begehrlichkeiten zu sprechen. Und, dass sexuelles Verlangen sehr individuell ist. Wie willst du deinem Partner erklären, warum du ein z.B. ein für ihn schwächeres Verlangen hast, wenn du es selber als ganz "normal" ansiehst? Nie anders erlebt hast.

Zitat von t.b.d.:
Man könnte auch fragen, wie man bereits in der Phase des Kennenlernens herausfinden kann, wie es mit der sexuellen Kompatibilität steht, denn immerhin ist die Sexualität ein entscheidender Aspekt einer Liebesbeziehung.
Jedoch kann man kaum zu Beginn einer Beziehung eine verlässliche Prognose stellen, wie sich deren Verlauf gestalten wird.
Da hast du dir deine Frage ja schon selbst beantwortet. Meine Erfahrung sagt mir, dass man am Anfang einer Beziehung in der Regel kaum aus dem Bett (oder welchem Ort auch immer) kommt und das Sexualität im Verlauf der Partnerschaft auch anderen Aspekten einer Beziehung Platz macht.Also nicht mehr so häufig wie am Anfang "stattfindet".

Zitat von t.b.d.:
Man wird daher vermutlich früher oder später doch (wieder) damit konfrontiert sein, dass der (neue) Partner entweder ein stärkeres oder aber ein schwächeres Verlangen als man selbst hat. Es scheint mir deshalb naheliegend, sich mit der Thematik auseinander zu setzen und zu lernen damit umzugehen.
Jep, da hast du wohl wahr! :)
 
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  • #566
Zitat von Mr. Bean:
Bei mir wars immer umgekehrt. Sie wollte immer Sex haben und als es mir irgendwann langweilig wurde, hat sie gedacht ich lieb sie nicht mehr.
Wo find ich diese Frauen, die keinen Sex wollen. Ich brauch ma nen Buddy !
Da brauchst du keinen Buddy. Es gibt Männer und auch Frauen, bei denen steht der Sex an 1. Stelle und es gibt Männer und Frauen, bei denen steht der Sex an 2. Stelle. Jeder entscheidet für sich, was für ihn das Beste ist. Du kannst eine Frau ganz einfach testen, d. h. mit einer Frage weißt du, was sie denkt.
 
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  • #568
Warum wollen Frauen keinen Sex?

An Heike und alle Anderen auch,
was meint ihr dazu, wenn ich für einzelne Fälle ein Parallele zu Kafka's Hungerkünstler ziehe?

Das wäre dann einmal eine andere Unter-Gruppe als jene von mir im August 2014 beschriebene Gruppe der Macht-taktischen Verweigerer.


Die Wikipedia-Zusammenfassung zu Kafka's Hungerkünstler lautet:

„Ein Hungerkünstler lebt zunächst in Zeiten, in denen in der Öffentlichkeit ein reges Interesse an seiner Kunst besteht. In seinem Gitterkäfig wird er vom Publikum von Hungertag zu Hungertag interessiert begutachtet und bewundert. Für den Hungerkünstler ist aber das andauernde Hungern „die leichteste Sache von der Welt“. Er leidet darunter, dass man ihm das nicht glaubt, ihm möglicherweise sogar unterstellt, geschickt heimlich zu essen, oder ihm zumindest absichtlich die Möglichkeit dazu gibt. Zudem besteht sein Impresario darauf, dass er nach vierzig Tagen das Hungern beenden solle. Er öffnet ihm den Käfig und stellt ihm Essen bereit. Der Hungerkünstler fühlt sich absolut missverstanden, er weiß, dass er noch viel länger hungern kann. Aufgrund des andauernden Nichtverstandenseins bekommt er eine immer trübere Laune.
Aber die Zeiten ändern sich und das Hungerkünstlertum kommt außer Mode. Der Hungerkünstler ist nicht mehr die Attraktion. Er trennt sich von seinem Impresario und befindet sich nun in einem der vielen mit Stroh ausgelegten Käfige eines Zirkus neben den Tieren. Hier hungert er immer weiter, von Zuschauern kaum noch bemerkt.
Arbeiter entdecken ihn irgendwann ganz klein unter seinem Stroh. Bevor er stirbt, verrät er ihnen mit seinen letzten Worten den wahren Grund seines Hungerns. Er könne nicht anders, weil er die Speise, die ihm schmeckt, nicht gefunden habe. Hätte er sie gefunden, er hätte sich „vollgegessen wie alle“. Er wird mit dem Stroh zusammen begraben.
In seinen Käfig wird ein junger kraftvoller Panther gesteckt, der sofort zum neuen Anziehungspunkt wird.“


Für wie plausibel und wie weit verbreitet haltet Ihr diese Variante?

Oder wer sieht (oder sah) sich selbst in einer parallelen Situation?
 
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  • #569
Zitat von t.b.d.:
Die Frage ist unwichtig. Es ist sogar möglich, dass Frage und Antwort nicht gemeinsam im gleichen Universum existieren können.
Wichtig ist die richtige Antwort. Und die kennst du.
Wenn die Frage unwichtig wäre, würde man sie nicht stellen. Die richtige Antwort ist das Wichtigste. Das stimmt.