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  • #61
Du hättest mal ein bisschen alleinerziehend, freiberuflernd, in Konkursfirmen oder sonstwie in der bunten Lebenswelt unterwegs sein sollen. Wäre anstrengender - aber deutlich lebendiger. Flexibler. Vitaler.
Jaja, mit den Folgen PTB, Burnout, Nervenzusammenbruch, Herzinfarkt, psychische Indisponiertheiten, private Insolvenz, ruinierte Gesundheit..., geehrte 'himbeermond'!

Das wusste die 'Lusche' schon als Kind, dass für sie eher ein geruhsames und maßvolles Beamtenleben in Frage kommt. Die 'Lusche' wollte schon immer stressfreier und nachhaltiger leben als die meist anderen Zeitgenossen:D
 
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  • #62
Das wusste die 'Lusche' schon als Kind, dass für sie eher ein geruhsames und maßvolles Beamtenleben in Frage kommt. Die 'Lusche' wollte schon immer stressfreier und nachhaltiger leben als die meist anderen Zeitgenossen:D
Na was sind wir anderen auch Deppen, dass uns das Leben nicht so gehorcht :D

Ganz abgesehen davon, dass nicht jeder mit nem turbulenten Leben in privater Insolvenz oder gesundheitlichem Ruin enden muss (und jeder mit gedrosseltem Tempo wirklich entspannter ist) - welche Form von Nachhaltigkeit meinst du?
 
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  • #63
Jaja, mit den Folgen PTB, Burnout, Nervenzusammenbruch, Herzinfarkt, psychische Indisponiertheiten, private Insolvenz, ruinierte Gesundheit...,

Du glaubst ja nicht, wieviele Beamten an Burnout leiden. Natürlich sind auch welche an Langeweile gestorben.

Ich bin übrigens auch Beamtin, hatte aber ein ausgesprochen interessantes und abwechslungsreiches Berufsleben. Es gibt auch sowas wie "positiver Stress". Und davon hatte ich reichlich.
Und was habe ich jetzt? Ich bin fit, lebendig und voller Tatendrang. Ich warte nicht aufs Sterben sondern genieße mein Leben. Meine 60+ merkt man mir nicht an und ich fühle mich auch nicht so. Ein Mann, der sein ganzes Leben lang nur auf Sicherheit aus war und es nicht versteht, zu leben - nein, der wäre mein Tod.
Es gibt nämlich keine Sicherheit im Leben. Das Leben ist lebensgefährlich und endet immer tödlich.
 
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equinox

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  • #64
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  • #65
... das nicht zu unterschätzende Risiko eines ruhigen und geruhsamen Beamtenlebens (so es das noch wirklich geben sollte) besteht allerdings darin, mit 60+ feststellen zu müssen, was man alles versäumt hat. Das macht dann nachhaltig unzufrieden.

Ich glaube, es gibt noch vereinzelt diese ruhigen Beamtenjobs.

Ich glaube auch, dass solche Menschen mit 60+ nicht festellen, dass sie was versäumt haben. Sie waren mit ihrem Berufsleben zufrieden und werden auch zufrieden mit ihrem Leben danach sein.
 

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  • #66
Sie waren mit ihrem Berufsleben zufrieden und werden auch zufrieden mit ihrem Leben danach sein.
Ja, das glaube ich auch. Die Beamten, die ich kenne, waren schon während ihrer Berufstätigkeit sehr aktiv und sind es dann später auch. Und die wenigen Klischee-Beamten, die den ganzen Tag auf den Feierabend warten, die warten dann später auf den Tod. Da ist dann das "Warten" die Essenz des Lebens.
Na ja, jeder wie er es mag.
Mir reicht das geruhsame Leben, wenn ich dann gesundheitlich nicht mehr anders kann. Da habe ich dann sicher noch genug Zeit zum Nichtstun.
 
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IMHO

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  • #68
Um es gleich vorwegzunehmen, die Lusche müsste quasie so gesehen ein Erfolgsmodell beim Online-Dating sein. Gar nicht so unattraktiv, studiert, verbeamtet, familiär ungebunden, da keine Kinder, keine Beziehungsaltlasten, gesunde Ansichten in punkto Beziehung zwischen Mann und Frau, mit Humor garniert, status- und konsumresistent und vor allem sparsam.
Oh Mann, irgendwann übertreibst du so sehr, dass selbst ich am Wahrheitsgehalt deiner Posts beginne zu zweifeln........o_O
Nun muss aber einer meiner leider feststellen, dass die Tugend der Sparsamkeit bei den Damen leider nicht so gewertschätzt wird wie das vernünftigerweise sein sollte, im Sinne einer entspannten Beziehung.
Oh doch, das wird sie in der Regel schon. Nur solltest du nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, Lusche. Wenn du dieses Attribut gleich zu Beginn (oder gar im Profil) anführst (und somit ausdrückst, WIE wichtig dir das ist), klingt es nicht nach Sparsamkeit, sondern nach Geiz. Und Geiz ist, konträr zur Behauptung einer großen Elektromarktkette, ziemlich "ungeil".
Diese Erkenntnis sollten dir die Damen in Ostpommern + Schlesien eigentlich ebenfalls vermittelt haben. Denn dort ist meistens, Zitat Gunther Gabriel: "ohne Moos nichts los".
 
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Xeshra

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  • #69
Einspruch, geehrte 'Xeshra'! Die Qualität unserer sogenannten industriellen Ware ist nicht wirklich schlecht. Problematisch ist eher die Zusammensetzung. Die meisten unserer Lebensmittel sind zu sehr mit Zucker durchsetzt und damit zu reichhaltig an Kohlenhydraten. Die 'Lusche' versucht deshalb Zucker zu meiden. Selbst das Fleisch aus der Massentierhaltung ist nicht von schlechter Qualität. 'Lusche' kauft aber (nur) aus ethisch-moralischen Gründen ab und zu Fleisch beim Bio-Bauern. Den Mehrpreis spart er dadurch ein, dass es bei ihm nur einmal in der Woche Fleisch gibt, sonst viel Gemüse und Eintöpfe. Süße Nachspeisen, Alokohol etc. gibt es gar nicht, ebensowenig Lieferungen vom Pizzadienst etc.Viel zu teuer und viel zu kohlenhydratenreich.
Oh, ein "Low Carb"?

Das was noch schlimmer ist sind schlechte Fette. Carb kommt auf Bedarf an, kann man schlecht verallgemeinern.
Ich dachte du bist eher ein Verfechter der Kernfamilie? Die Großfamilie darf dir aber schon unter die Arme greifen?
Dein Quasigeist möchte ich haben. Es ist nichts voneinander unabhängig in einem gesamtheitlichen Konstrukt. Kernfamilie ist zugleich auch Bestandteil der Grossfamilie, jedoch für sich prioritisiert. Deswegen hilft sie nur im Notfall oder bei akutem Bedarf und nicht kontinuierlich wie bei Kernfamilie. Wenn Kernfamilie wegfällt, ich habe z.B. momentan keine eigene, dann wären die Prioritäten nicht mehr da sondern nur das Gesamtkonstrukt zählt.

Wenn jemand meint er könne alles absolut gleichbehandeln dann kommt er aus dem Helfen nicht mehr raus und verliert Ressourcen für Kernfamilie. Da hat sich die Ex ja dazu entschieden, Partnerschaft mit Kindern halte ich bei ihr für utopisch. Hunde, Tanten, Beruf, alles unter einem beschränkten Dach vereint... dann ist fertig lustig und ausser Helfen kaum noch was los.

Das sagt zumindest der gesunde Menschenverstand. Da ist nicht einmal Symmetrie, sie buckelt sich quasi für alles ab... die Anderen, fast alles Greise, helfen höchstens beschränkt mit etwas Finanzen. Ihr Entscheid, sie ist einfach der grosse Gutmensch und ich offenbar der Schlechtmensch, janu...
Manche nennen es eher "Realist".

Klar, Lösungen gibts schon, wenn man "Lasten" verteilt und richtig managed. Das geht jedoch nur bei Liebe und Teamwork, ansonsten ist einfach fertig lustig.
 
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Dreamerin

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  • #70
Kernfamilie ist zugleich auch Bestandteil der Grossfamilie........Wenn Kernfamilie wegfällt, ich habe z.B. momentan keine eigene,
Das verstehe ich nicht. Wieso hast du keine Kernfamilie? Und wieso momentan? Ich dachte, dass seien Eltern und Geschwister? Und die hast du doch. Oder ist für dich Kernfamilie die Partnerin und Kinder? Und Eltern und Geschwister sind Grossfamilie? Dass würde aber wieder nicht dazu passen, dass die Kernfamilie dich finanziell unterstützt, wenn du doch gar keine hast.
 
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Xeshra

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  • #71
Ich habe meiner Mutter auch freiwillig Hilfe im Alter angeboten. Sie hatte nur gelacht und fand es komisch. Sie wandert mit Papa nach Ungarn aus, zusammen mit Freunden (alle in der Nähe). Da helfen sie sich gegenseitig in einer Art Freundesnetzwerk. Ich würde zwar helfen, muss jedoch fast nichts tun. Wir sind nicht so beschränkt im Helfermanagement, es gibt immer gute Lösungen um die junge Generation zu entlasten.

Was meine Ex da tut ist unnötiger Herkulesakt, das könnte ich anders lösen, aber dazu müsste ich natürlich Geliebter sein, ansonsten ist es einfach ihre "schöne heile Welt" OK.

"Eigene Kernfamilie" ist für mich Frau/Kind. Eltern/Geschwister ist eher "erweiterte Kernfamilie" und alles andere Grossfamilie.

Danach bin ich dann quasi "nur" noch mit Geschwistern in der Schweiz, vielleicht jedoch irgendwann mit Frau/Kind. Um irgendwelche alte Generationen muss ich mich kaum kümmern, da sie bei mir sehr selbstständig ist, auch ohne staatliches Zeugs (Heim undso).
 
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IPv6

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  • #72
Klingt langweilig. :rolleyes: Oder wie kurz vorm Einsargen. o_O
Drum...
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Xeshra

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  • #73
Ne, also, meine "ältere Generation" von mir steht mir bei nichts im Wege und freut sich gar über jeden neuen Partner (jeder wird akzeptiert wenn ich es für gut befinde) und Kind, jedesmal ein Segen für sie... das ist eine irgendwie andere Welt. Ich fühle mich irgendwie unter "Zugzwang", richtige Liebe kann man jedoch nicht erzwingen, es braucht etwas Glück dazu, aber auch romantisches Engagement.
 
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Zynimus

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  • #75
Die 'Lusche' wollte schon immer stressfreier und nachhaltiger leben als die meist anderen Zeitgenossen:D
Lusche du bist mir sympathisch, habe schon einiges gelesen.
Und in diesem Punkt bin ich genau bei dir. Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Ich mag es manchmal positiven Stress zu haben. Ich glaube genau das zu haben was ich wollte. Bin nicht selbstständig, denke und handle aber so. Habe als Teamleiter, schon die Freiheit mich einbringen zu dürfen, etwas Anerkennung für meine Taten, aber wenig Hamsterrad. Da ich eben meine Bedürfnisse und Wünsche im Zaum halten kann, bin ich im Einklang mit mir selbst.
Nur weil Lusche massvoll lebt, bedeutet es nicht, er sei weniger zufrieden.
... das nicht zu unterschätzende Risiko eines ruhigen und geruhsamen Beamtenlebens (so es das noch wirklich geben sollte) besteht allerdings darin, mit 60+ feststellen zu müssen, was man alles versäumt hat. Das macht dann nachhaltig unzufrieden.
Oder du stellst eben fest, du warst so im Hamsterrad gefangen, du bemerkst erst später, die Zeit der Ruhe verpasst zu haben.
Die Seele baumeln zu lassen, dich einfach treiben zu lassen, da es einem eigentlich an nichts fehlt, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, man könne was verpassen.... der Stress.
Nennt sich Seelenruhe ;)
Ich kenne beides, Lusche´s Einstellung kann ich definitiv mehr abgewinnen ;-p
 
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Zynimus

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  • #76
Übrigens, fällt mir noch ein.
Einer meiner Mitarbeiter war selbstständig mit seiner Bäckerrei
60, er sagte mal wie er es gehasst hatte, auch er hat selbige Einstellung und kann der jetztigen Lebensweise viel mehr abgewinnen.
Also quasi auch die Erkenntnisse, mehr Zeit für sich selbst und Familie zu haben. Nicht ständig getrieben zu sein :)
 
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Multixx

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  • #77
Lusche du bist mir sympathisch, habe schon einiges gelesen.
Und in diesem Punkt bin ich genau bei dir. Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Ich mag es manchmal positiven Stress zu haben. Ich glaube genau das zu haben was ich wollte. Bin nicht selbstständig, denke und handle aber so. Habe als Teamleiter, schon die Freiheit mich einbringen zu dürfen, etwas Anerkennung für meine Taten, aber wenig Hamsterrad. Da ich eben meine Bedürfnisse und Wünsche im Zaum halten kann, bin ich im Einklang mit mir selbst.
Nur weil Lusche massvoll lebt, bedeutet es nicht, er sei weniger zufrieden.

Oder du stellst eben fest, du warst so im Hamsterrad gefangen, du bemerkst erst später, die Zeit der Ruhe verpasst zu haben.
Die Seele baumeln zu lassen, dich einfach treiben zu lassen, da es einem eigentlich an nichts fehlt, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, man könne was verpassen.... der Stress.
Nennt sich Seelenruhe ;)
Ich kenne beides, Lusche´s Einstellung kann ich definitiv mehr abgewinnen ;-p
Vielleicht hat die Lusche recht in so manchen Dingen. Sich selbst finden und zufrieden sein. Auch nicht einen Partner suchen, der einen glücklich macht, vervollständigt, oder den man erst noch "gesundtherapieren" muss.
Meine neue Flamme ist gestern erloschen. Nach 10 Treffen und Sich-Näherkommen meinte sie, es passe nicht. Sie sucht die eierlegende Wollmilchsau. Ich habe ihr gesagr, dass man auch Kompromisse eingehen muss und ihr viel Glück gewünscht. Jetzt will sie mich wiedersehen und Kompromisse suchen....WTF....gibts da keine normalen, gesunden, reifen Frauen da draussen?
Ich kann alleine bleiben, habe ein erfülltes Leben. Der ganze "Frauenstress" schadet mehr als dass er nützt.
Vielkeicht wäre MGTOW ja was, die nicht so radikale Ansicht:D
https://youtu.be/Tx-g1Fm70zI
 
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  • #78
Vielleicht hat die Lusche recht in so manchen Dingen. Sich selbst finden und zufrieden sein. Auch nicht einen Partner suchen, der einen glücklich macht, vervollständigt, oder den man erst noch "gesundtherapieren" muss.
Meine neue Flamme ist gestern erloschen. Nach 10 Treffen und Sich-Näherkommen meinte sie, es passe nicht. Sie sucht die eierlegende Wollmilchsau. Ich habe ihr gesagr, dass man auch Kompromisse eingehen muss und ihr viel Glück gewünscht. Jetzt will sie mich wiedersehen und Kompromisse suchen....WTF....gibts da keine normalen, gesunden, reifen Frauen da draussen?
Ich kann alleine bleiben, habe ein erfülltes Leben. Der ganze "Frauenstress" schadet mehr als dass er nützt.
Vielkeicht wäre MGTOW ja was, die nicht so radikale Ansicht:D
https://youtu.be/Tx-g1Fm70zI
Oh, das tut mir leid.
Aber Kompromisse "suchen"? o_O
 
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  • #79
Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Und die Lösung heißt dann Stillstand? Na ja, jedem das Seine.
Es gibt übrigens auch Abstufungen zwischen Stillstand und Hamsterrad.
Habe als Teamleiter, schon die Freiheit mich einbringen zu dürfen, etwas Anerkennung für meine Taten, aber wenig Hamsterrad. Da ich eben meine Bedürfnisse und Wünsche im Zaum halten kann, bin ich im Einklang mit mir selbst.
Dann hast du ja für dich das richtige gefunden. Ich bin übrigens der Ansicht, dass man es sich als "Chef" immer auch sehr bequem machen kann, je weiter oben desto besser. Vielleicht hättest du es als Abteilungsleiter noch gemütlicher?
Nur weil Lusche massvoll lebt, bedeutet es nicht, er sei weniger zufrieden.
Hier geht es halt auch darum, wie zufrieden eine Frau an seiner Seite sein könnte. Und die Beziehungshistorie eines 58jährigen, bei dem keine Beziehung länger als 2 Jahre dauerte, und der immer von allen Frauen verlassen wurde, spricht da ja eine deutliche Sprache. Übrigens finde ich an der Stelle die Kunstfigur @Datinglusche sehr plausibel, da sie ja auch gar nicht versteht, warum die Frauen ihn nicht für den Womanizer schlechthin halten.
Die Seele baumeln zu lassen, dich einfach treiben zu lassen, da es einem eigentlich an nichts fehlt, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, man könne was verpassen.... der Stress.
Das kann man aber auch, wenn man ein aktives und intensives Leben führt. Jeden macht halt was anderes zufrieden.
 
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  • #80
Lusche du bist mir sympathisch, habe schon einiges gelesen.
Und in diesem Punkt bin ich genau bei dir. Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Ich mag es manchmal positiven Stress zu haben. Ich glaube genau das zu haben was ich wollte. Bin nicht selbstständig, denke und handle aber so. Habe als Teamleiter, schon die Freiheit mich einbringen zu dürfen, etwas Anerkennung für meine Taten, aber wenig Hamsterrad. Da ich eben meine Bedürfnisse und Wünsche im Zaum halten kann, bin ich im Einklang mit mir selbst.
Nur weil Lusche massvoll lebt, bedeutet es nicht, er sei weniger zufrieden.

Oder du stellst eben fest, du warst so im Hamsterrad gefangen, du bemerkst erst später, die Zeit der Ruhe verpasst zu haben.
Die Seele baumeln zu lassen, dich einfach treiben zu lassen, da es einem eigentlich an nichts fehlt, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, man könne was verpassen.... der Stress.
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Ich kenne beides, Lusche´s Einstellung kann ich definitiv mehr abgewinnen ;-p

À propos Teamleiter :D Aufpassen, sonst...

In einer Firma werden 5 Kannibalen als Programmierer angestellt. Bei der Begrüßung der Kannibalen sagt der Firmenchef: "Ihr könnt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und könnt zum Essen in unsere Kantine gehen. Also lasst die anderen Mitarbeiter in Ruhe." Die Kannibalen geloben keine Kollegen zu belästigen. Nach vier Wochen kommt der Firmenchef wieder und sagt: "Ihr arbeitet sehr gut. Allerdings fehlt uns eine Putzfrau, wisst Ihr was aus der geworden ist?" Die Kannibalen antworten alle mit nein und schwören mit der Sache nichts zu tun haben. Als der Firmenchef wieder weg ist, fragt der Boss der Kannibalen: "Wer von euch Affen hat die Putzfrau gefressen?" Meldet sich hinten der letzte ganz kleinlaut: "Ich war es." Sagt der Kannibalen-Boss: "Du Idiot, wir ernähren uns seit vier Wochen von Teamleitern, Abteilungsleitern und Projekt-Managern damit keiner etwas merkt und du Depp musst die Putzfrau fressen ...!"
 
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  • #81
Vielleicht hat die Lusche recht in so manchen Dingen. Sich selbst finden und zufrieden sein. Auch nicht einen Partner suchen, der einen glücklich macht, vervollständigt, oder den man erst noch "gesundtherapieren" muss.
Meine neue Flamme ist gestern erloschen. Nach 10 Treffen und Sich-Näherkommen meinte sie, es passe nicht. Sie sucht die eierlegende Wollmilchsau. Ich habe ihr gesagr, dass man auch Kompromisse eingehen muss und ihr viel Glück gewünscht. Jetzt will sie mich wiedersehen und Kompromisse suchen....WTF....gibts da keine normalen, gesunden, reifen Frauen da draussen?
Ich kann alleine bleiben, habe ein erfülltes Leben. Der ganze "Frauenstress" schadet mehr als dass er nützt.
Vielkeicht wäre MGTOW ja was, die nicht so radikale Ansicht:D
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Oh, das ist schade und ich hatte mich schon für dich gefreut :(
 
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  • #82
Das tut mir sehr leid für dich!
Sie sucht die eierlegende Wollmilchsau. Ich habe ihr gesagr, dass man auch Kompromisse eingehen muss
Das sehe ich ganz anders! Kompromisse muss man gewiss machen, wenn es darum geht, sich in der Beziehung abzustimmen. Aber Kompromisse bei der Partnerwahl? Würde ich nicht machen, da wäre ich lieber allein geblieben. Und wenn einem schon nach 10 Wochen Dinge nicht gefallen, dann ist es tatsächlich besser, zu gehen. Zumal sie dann ja nicht (mehr) in dich verliebt gewesen zu sein scheint.
Jetzt will sie mich wiedersehen und Kompromisse suchen....WTF...
Aber dann ist sie doch auf deine Intervention eingegangen!? Siehst du, das willst du auch nicht. Du möchtest doch sicherlich auch eine Freundin, die ein großes Ja für dich hat, ohne Einschränkung und ohne Zweifel.
Der ganze "Frauenstress" schadet mehr als dass er nützt.
Dann lass dich doch davon einfach nicht stressen. Ist ne Frage der Einstellung. Kann aber natürlich verstehen, dass du gerade frustriert bist. Hey, die Welt dreht sich weiter, und du wirst bestimmt auch bald eine finden, wo's passt. Und dann weißt du, dass sich das alles mehr als rentiert hat. Good luck!
 
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  • #83
Das tut mir sehr leid für dich!

Das sehe ich ganz anders! Kompromisse muss man gewiss machen, wenn es darum geht, sich in der Beziehung abzustimmen. Aber Kompromisse bei der Partnerwahl? Würde ich nicht machen, da wäre ich lieber allein geblieben. Und wenn einem schon nach 10 Wochen Dinge nicht gefallen, dann ist es tatsächlich besser, zu gehen. Zumal sie dann ja nicht (mehr) in dich verliebt gewesen zu sein scheint.

Aber dann ist sie doch auf deine Intervention eingegangen!? Siehst du, das willst du auch nicht. Du möchtest doch sicherlich auch eine Freundin, die ein großes Ja für dich hat, ohne Einschränkung und ohne Zweifel.

Dann lass dich doch davon einfach nicht stressen. Ist ne Frage der Einstellung. Kann aber natürlich verstehen, dass du gerade frustriert bist. Hey, die Welt dreht sich weiter, und du wirst bestimmt auch bald eine finden, wo's passt. Und dann weißt du, dass sich das alles mehr als rentiert hat. Good luck!
Es wären keine Kompromisse bzgl mir, eher schon abstimmungsrelevante Dinge, Kleinigkeiten.
Naja, mal sehen was ich damit anfange, es gibt ja nicht nur die eine:D
 
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  • #86
Das tut mir leid für dich @Multixx. Und tut sicher weh.
Aber warum ist sie jetzt plötzlich unnormal, nicht gesund und unreif? Weil sie Zweifel hat? Du hast dich immerhin in sie verliebt.
Meine Verliebtheit hält sich zum Glück noch in Grenzen, hätte aber Potenzial.
Unreif finde ich, dass gestern sie sehr viel Nähe gesucht hat, dann nachts schreibt, es passe nicht, und jetzt drängt, mich zu sehen. Wenn es schon so chaotisch anfängt:eek:
 
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  • #87
Lusche du bist mir sympathisch, habe schon einiges gelesen.
Und in diesem Punkt bin ich genau bei dir. Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Ich mag es manchmal positiven Stress zu haben. Ich glaube genau das zu haben was ich wollte. Bin nicht selbstständig, denke und handle aber so. Habe als Teamleiter, schon die Freiheit mich einbringen zu dürfen, etwas Anerkennung für meine Taten, aber wenig Hamsterrad. Da ich eben meine Bedürfnisse und Wünsche im Zaum halten kann, bin ich im Einklang mit mir selbst.
Nur weil Lusche massvoll lebt, bedeutet es nicht, er sei weniger zufrieden.

Oder du stellst eben fest, du warst so im Hamsterrad gefangen, du bemerkst erst später, die Zeit der Ruhe verpasst zu haben.
Die Seele baumeln zu lassen, dich einfach treiben zu lassen, da es einem eigentlich an nichts fehlt, wenn man nicht ständig das Gefühl hat, man könne was verpassen.... der Stress.
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Ich kenne beides, Lusche´s Einstellung kann ich definitiv mehr abgewinnen ;-p
Ein sehr guter Beitrag, geehrter 'Zynismus'! Ich werde auf alle Fälle ganz bei mir bleiben und mich in kein Beziehungshamsterrad begeben, wo die Dame meint, dass sie irgendwie immer was versäumt.
Unser dekadenter und unruhiger Zeitgeist, der mehr auf oberflächliche Erlebnisgeschwindigkeit statt Erlebnistiefe setzt, produziert natürlich immer mehr Menschen, die rast- und ruhelos immer nach irgendetwas hinterherhecheln, das ihnen in Wirklichkeit keine innere Befriedigung, seelische Ruhe und Ausgeglichenheit, verschafft. Hamsterrad!
Menschen, die meinen, immer irgendwas zu versäumen, versuchen ihre eigene innere Leere und Unzufriedenheit auf den Partner zu projizieren. Den als "langweilig" stigmatisierten in sich ruhenden und seelisch ausgeglichenen Partner versuchen sie in ein Aktionshamsterrad zu bringen, der letztendlich nicht gut tut und eher der Konsum-, Pharma- und Psychoindustrie dient. Amphitamine, Nervenpillen, Sitzungen beim Psychiater, Selbsthilfegruppen für Burnout-Kranke... Lobbygruppen, die an dem in sich ruhenden und seelisch ausglichenen Menschen nichts verdienen.

Kurzum: Die 'Lusche' verweigert sich dem dekadenten, konsumorientierten und hektischen Zeitgeist und wird sich keinesfalls in ein Beziehungshamsterrad begeben, das durch ständige Unruhe und Liefernmüssen geprägt ist.
 
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  • #88
Je älter man ist, umso mehr Gepäck bringt jede/r mit. Ich finde es wirklich naiv zu denken, dass bei zwei erwachsenen Menschen sofort alles reibungslos fluppt.

Natürlich muss es grundsätzlich passen und kribbeln. Aber gerade Kleinigkeiten können stören, wie ein Sandkorn im Auge. Da kommt es dann darauf an, ob man das hinbekommt, hinbekommen möchte.

So wie es sich anhört, warst du ja selbst nicht 100%ig bei der Sache.
 
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  • #89
Vielleicht hat die Lusche recht in so manchen Dingen. Sich selbst finden und zufrieden sein. Auch nicht einen Partner suchen, der einen glücklich macht, vervollständigt, oder den man erst noch "gesundtherapieren" muss.
Meine neue Flamme ist gestern erloschen. Nach 10 Treffen und Sich-Näherkommen meinte sie, es passe nicht. Sie sucht die eierlegende Wollmilchsau. Ich habe ihr gesagr, dass man auch Kompromisse eingehen muss und ihr viel Glück gewünscht. Jetzt will sie mich wiedersehen und Kompromisse suchen....WTF....gibts da keine normalen, gesunden, reifen Frauen da draussen?
Ich kann alleine bleiben, habe ein erfülltes Leben. Der ganze "Frauenstress" schadet mehr als dass er nützt.
Vielkeicht wäre MGTOW ja was, die nicht so radikale Ansicht:D
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Das tut mir sehr leid, geehrter 'Multixx'!
Gerade Du, der vernünftige und realistische Beziehungsvorstellungen hat, hättest eine tolle Frau verdient.
Die erwartete "eierlegende Wollmilchsau" ist das Problem gewesen, das Du richtig erkannt hast. Solche Spätpubertätsdamen mit Prinzesschenträumen scheinen sowieso beim Online-Dating immer mehr überhand zu nehmen. Unreif, selbstüberschätzend und unrealistisch...
Du hast auch vollkommen recht damit, dass zu einer Beziehung auch Kompromisse gehören und die, die keine machen wollen, sollen Dauersingle bleiben und Punkt!
 

60+

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  • #90
Ich verpasse nichts, wenn ich immer nur im Hamsterrad renne.
Na, es gibt ja wohl einen Unterschied zwischen "stressfrei" und "Hamsterrad".
Mein Motto war immer: Solange die Arbeit Spaß macht, darf sie mich auch fordern. Ein wenig positiver Stress und viel Abwechslung hält jung und fit.

Die Hamsterrad-Kandidaten haben meist das Problem, dass sie sich für unersetzlich halten und nicht deligieren können, sie definieren sich zu sehr durch den Erfolg im Job.
Ein langweiliger, völlig stressfreier Job stumpft ab. Ich hatte mal so einen Job, das war die Hölle und ich habe alles getan um den Job loszuwerden.
 
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