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  • #61
Phra·sen·schwein
Substantiv, Neutrum [das]
Sparschwein, in das diejenige Person eine Münze werfen muss, die eine abgedroschene Redensart verwendet ("das Phrasenschwein ordentlich füttern")
 

Look

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  • #62
[/QUOTE]
Aufgrund aktueller und auch älterer Threads gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass viele Menschen die Online-Partnersuche* unnötig verkomplizieren. Da gibt es Beiträge wie z.B.
  • Soll ich ihn anrufen oder auf seinen/ihren Anruf warten?
  • Ruf nicht an, sondern warte auf einen Anruf!
  • Ich habe zweimal jemanden angeschrieben, weil mir das Profil gefallen hat. Das mache ich nicht mehr.
  • Jetzt habe ich den schwarzen Peter, weil ich seine/ihre Telefonnummer habe.
  • Soll ich ins Profil schreiben, dass ich einen Hund habe? Das könnte manche Männer/Frauen doch abschrecken.
  • Jetzt liegt der Ball wieder bei ihm/ihr, weil er/sie meine Telefonnummer hat.
  • Du sollest nicht zu schnell mit ihm/ihr ins Bett gehen, weil das deinen Wert mindert.
  • Du solltest dein Interesse nicht zeigen, weil du dich dadurch uninteressant machst.
Da wird taktiert und abgewogen. Man versucht sich als jemand zugeben, der man nicht ist. Man glaubt, ein Spiel spielen zu müssen. Auch viele Beiträge hier im Forum raten dazu, nicht authentisch zu sein. Und meine Erfahrungen bei der Online-Partnersuche deuten darauf hin, dass dies auch praktiziert wird. Doch wozu? Um erst später dahinterzukommen, mit wem man es eigentlich zu tun hat? Was ist so schwierig daran, so zu sein, wie man eigentlich ist, dies auch zu sagen und zu tun, was man eigentlich will? Ist es wirklich von Nachteil, dem/der anderen gegebenenfalls kundzutun, dass man Interesse hat und die Initiative zu ergreifen?

Meine konkrete Frage ist:
Was veranlasst euch, eine bestimmte Rolle zu spielen, von der ihr annehmt, dass sie gut ankommt anstatt authentisch zu sein?

* Ich beziehe mich ausdrücklich auf die Online-Partnersuche. Im RL ist ja meist nicht klar, ob ein Mensch überhaupt an einer Beziehung interessiert ist.
Bei Partnersuchplattformen wie Parship halte ich es für eine vertretbare Arbeitshypothese, dass die meisten Mitglieder auf der Suche nach einer Beziehung (welcher Art auch immer) sind. Das ist kein Nullsummenspiel, sondern setzt Kooperation voraus und man kann nur gemeinsam gewinnen - oder gar nicht.
Das Wort "authentisch" finde ich überhaupt überstrapaziert.
Stiftet nur Verwirrung. Im Kontext von Rolle.
Schauspieler spielen eine Rolle. Die stellen eine Figur dar. Ein guter Schauspieler ist der der unverkennbar u einmalig seine ureigene Persönlichkeit ...in die Rolle ein.
Was ich meine, Begriffe wie Authentizität . .Rollen...uam
der Fachsprache entlehnt.....stiften mehr Verwirrung als Klarheit.
Denn die wenigsten verstehen den Unterschied zwischen ehrlichkeit u Echtheit.
Da sie oft selbst nicht wirklich wissen, wer sie in wahrheit sind.
Wer Wer nur eine Rolle im Leben spielt, hat nicht gelebt...
keine Ahnung von wem das Zitat stammt.
 
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Ursina60

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  • #63
Ich fürchte, wir reden aneinander vorbei. Wir definieren den Begriff anders.

Ich probier's mal anders.
Wir spielen immer eine Rolle, und wenn wir uns in dieser besonders wohlfühlen, dann ist es keine Rolle mehr, sondern so sind wir dann. Ganz authentisch.
Jetzt?

Deinen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Es scheint, als schreiben wir aneinander vorbei. Klar, wenn man 30 Jahre eine Rolle spielte, dann wird es irgendwann authentisch sein. Trotzdem ist diese Rolle dann einfach "anerzogen", oder von sich selber auferlegt und es entspricht nicht dem wahren "Ich".
 
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  • #64
Deinen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Es scheint, als schreiben wir aneinander vorbei. Klar, wenn man 30 Jahre eine Rolle spielte, dann wird es irgendwann authentisch sein. Trotzdem ist diese Rolle dann einfach "anerzogen", oder von sich selber auferlegt und es entspricht nicht dem wahren "Ich".
Was @WolkeVier meint, ist, daß jede/r jederzeit eine Rolle spielt.

Niemand gibt sich jederzeit so, wie sie/er sich gerade fühlt - Stichwort "Konventionen" : Auch wenn Du gerade denkst "Ihr könnt mich alle mal !", wirst Du das nicht laut sagen und Dich womöglich auch bemühen, es Dir nicht (so sehr) anmerken zu lassen.

Ergo spielst Du eine Rolle.
 
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Bastille

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lisalustig

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  • #66
Stell dir vor, du lernst jemanden kennen, findest ihn/sie attraktiv, weil er/sie die Rolle gut spielt und später, nach einigen Monaten oder wie auch immer, kann er/sie die Rolle nicht mehr aufrecht erhalten. Dann kommt der richtige Mensch dahinter hervor und das kann gegenseitig zu einem bösen Erwachen führen.
Ich glaube, das kennen so einige, die sich hier tummeln (wobei es nicht nur aufs OD beschränkt werden kann). Ich auch. Und es macht was mit einem. So nachhaltig. Auch wenn man das gar nicht will, weil es nicht verallgemeinerbar ist. Nicht mal dann, wenn es mehrfach passiert.....
 
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Mentalista

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  • #67
Ich fühle mich auch nicht als "Übriggebliebene", im Gegenteil..., als Befreite und Erlöste.:D
 
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  • #71
Deinen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Es scheint, als schreiben wir aneinander vorbei. Klar, wenn man 30 Jahre eine Rolle spielte, dann wird es irgendwann authentisch sein. Trotzdem ist diese Rolle dann einfach "anerzogen", oder von sich selber auferlegt und es entspricht nicht dem wahren "Ich".

Wenn jemand eine Rolle spielt, oder spielen muss, empfinde ich das eher als pathologisch. Auch nach 30 Jahren wird dieser Mensch nicht authentisch sein, sondern hat eher den Bezug zu sich selbst verloren. Selbst nach langer Zeit, ist es möglich herauszufinden, was ein Mensch möchte, und was er nicht möchte. Dieser Prozess kann sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Zu wissen, welche Wünsche jemand hat, ist das Ende eine Rollenspiels, also aufzuhören, sich nach den Konventionen, Wünschen oder Erwartungen anderer oder Institutionen zu richten.
 
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Julianna

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  • #72
Deinen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen. Es scheint, als schreiben wir aneinander vorbei. Klar, wenn man 30 Jahre eine Rolle spielte, dann wird es irgendwann authentisch sein. Trotzdem ist diese Rolle dann einfach "anerzogen", oder von sich selber auferlegt und es entspricht nicht dem wahren "Ich".
Begrifflichkeiten.... unterschiedlich definiert....
Eine Frau kann z.B. folgende Rollen einnehmen:
Mutter, Ehefrau, Geliebte, Köchin, Freundin, beste Freundin, Vertraute, Berufstätige, Hausfrau, Erzieherin, Managerin, usw...

image.png


Nicht alle Rollen liegen jedem gleichermaßen. Manche werden gut ausgefüllt und andere sind uns wenig zu eigen.
Nicht zuletzt kann man sich der Rolle im gesellschaftlichen Geschehen nur bis zu einem bestimmten Grad entziehen.

Oder auch:
http://gesellschaft.psycho-wissen.net/images/inter-rollenkonflikt_530.jpg
 
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  • #73
Eine Frau kann z.B. folgende Rollen einnehmen:
Mutter, Ehefrau, Geliebte, Köchin, Freundin, beste Freundin, Vertraute, Berufstätige, Hausfrau, Erzieherin, Managerin, usw...

image.png
Man muss in solchen Rollen aber nicht unbedingt unauthentisch sein. Oft geht es doch eher darum, auf welche Eigenschaften (von denen man ja viele hat), auf welche Aspekte der eigenen Wahrnehmung, Sichtweise und Bedürfnisse man in welcher Rolle den Fokus oder die Betonung legt. Das muss ja dann nicht falsch oder vorgespielt sein, sondern eventuell hilft einem die vordefinierte Rolle einfach, eine Auswahl aus der inneren Vielfalt zu treffen. Ich denke aber, im Kontext der Partnersuche war mit "Rolle spielen" nicht das gemeint, sondern sich bewusst verstellen, sich anders zeigen, als man ist. Also nicht nur die Rolle eines (Date-)Partners einnehmen, sondern sich darin von einer Seite zeigen, zu der man sich bewusst zwingt, weil man annimmt, sie gefalle dem anderen, und die sich spätestens, wenn der Alltag einkehrt, in Luft aufgelöst haben wird.
 
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elve

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  • #74
Gute Grafik @Julianna !

Jetzt sind wir aber nicht mehr bei der Onlinesuche, sondern im Leben.

Allerdings bezeichne ich es nicht als Rolle spielen, wenn ich mich zu den unterschiedlichen Menschen jeweils anders benehme. Jeder bekommt eine andere Seite von mir zu sehen. Die Kinder anders als die Enkel, ein Freund oder Freundin, mein Metzger, der Arzt, die Nachbarn, ein Date, eine Bekanntschaft, Liebhaber, Partner, im Forum ... Ich bin überall ICH, aber mancher bekommt eben nur die Sonnenseite von mir zu sehen, die ich ihm präsentieren möchte. Deshalb spiele ich aber niemandem etwas vor, sondern zeige nur ein Teil von mir. Je näher mir ein Mensch steht, desto mehr gebe ich von mir preis. Und nur ganz wenigen zeige ich mich komplett. Als Schauspieler fühle ich mich dabei aber nicht, der verschiedene Rollen SPIELT. Ich finde mich dabei eigentlich ganz normal und durchschnittlich.
 
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Julianna

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  • #76
Man muss in solchen Rollen aber nicht unbedingt unauthentisch sein. Oft geht es doch eher darum, auf welche Eigenschaften (von denen man ja viele hat), auf welche Aspekte der eigenen Wahrnehmung, Sichtweise und Bedürfnisse man in welcher Rolle den Fokus oder die Betonung legt. Das muss ja dann nicht falsch oder vorgespielt sein, sondern eventuell hilft einem die vordefinierte Rolle einfach, eine Auswahl aus der inneren Vielfalt zu treffen. Ich denke aber, im Kontext der Partnersuche war mit "Rolle spielen" nicht das gemeint, sondern sich bewusst verstellen, sich anders zeigen, als man ist. Also nicht nur die Rolle eines (Date-)Partners einnehmen, sondern sich darin von einer Seite zeigen, zu der man sich bewusst zwingt, weil man annimmt, sie gefalle dem anderen, und die sich spätestens, wenn der Alltag einkehrt, in Luft aufgelöst haben wird.
Gute Grafik @Julianna !

Jetzt sind wir aber nicht mehr bei der Onlinesuche, sondern im Leben.

Allerdings bezeichne ich es nicht als Rolle spielen, wenn ich mich zu den unterschiedlichen Menschen jeweils anders benehme. Jeder bekommt eine andere Seite von mir zu sehen. Die Kinder anders als die Enkel, ein Freund oder Freundin, mein Metzger, der Arzt, die Nachbarn, ein Date, eine Bekanntschaft, Liebhaber, Partner, im Forum ... Ich bin überall ICH, aber mancher bekommt eben nur die Sonnenseite von mir zu sehen, die ich ihm präsentieren möchte. Deshalb spiele ich aber niemandem etwas vor, sondern zeige nur ein Teil von mir. Je näher mir ein Mensch steht, desto mehr gebe ich von mir preis. Und nur ganz wenigen zeige ich mich komplett. Als Schauspieler fühle ich mich dabei aber nicht, der verschiedene Rollen SPIELT. Ich finde mich dabei eigentlich ganz normal und durchschnittlich.
Das geht doch konform zu dem, was ich meine.

Müsste man jetzt (um die Kurve zu bekommen zum Ursprungsthema) mal schauen, welche Rollen man inne hat beim Dating bzw. Kennenlernen? Welche Rollen repräsentiert man dabei?

Das ist durchaus eine schwierige Frage. Zum Beispiel: Die Rolle der Mutter. Ist diese beim Dating im Vordergrund (weil sie wichtig ist für eine Person) oder wird sie zurückgeschoben (weil sie nicht mehr so wichtig ist)?
Wie ist die Rolle der Beruftätigen (oder des Berufstätigen), der/die wenig Zeit hat? usw.

Wenn @Baudolino z.B. schreibt, dass da jemand denkt, er/sie habe den "Schwarzen Peter" zugeschoben bekommen und müsse nun den nächsten Telefonanruf machen - ... vielleicht hat das Gegenüber auch die Rolle der Mutter und ist sich unsicher.... oder die Rolle der eingebundenen Beruftätigen. Ist das dann ein "Rollenspiel" ?
 
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  • #77
Das geht doch konform zu dem, was ich meine.

Wenn @Baudolino z.B. schreibt, dass da jemande denkt, er/sie habe den "Schwarzen Peter" zugeschoben bekommen und müsse nun den nächsten Telefonanruf machen - ... vielleicht hat das Gegenüber auch die Rolle der Mutter und ist sich unsicher, oder die Rolle der eingebundenen Beruftätigen. Ist das dann ein "Rollenspiel" ?

Nein, das sind zwei paar Stiefel die du hier komplett durcheinander bringst. @elve geht auch nicht konform mit deiner Sichtweise, sie schreibt, dass eine Frau, Eigenschaften als Mutter, Hausfrau usw. in sich vereinigt. Sie wechselt nicht von Rolle zu Rolle. Ein Rollenspiel ist ein fiktiver oder verfälschter Charakter, eine Darstellung einer Person, die in ihrem selbst nicht gezeigt wird. Also ein "Vormachen" von etwas, was nicht vorhanden ist, aber zum Vorteil genutzt werden soll.
 
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Julianna

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  • #78
Nein, das sind zwei paar Stiefel die du hier komplett durcheinander bringst.
Wenn du meinst. Mir ging es erstmal nur um die Begrifflichkeit.

@elve geht auch nicht konform mit deiner Sichtweise, sie schreibt, dass eine Frau, Eigenschaften als Mutter, Hausfrau usw. in sich vereinigt. Sie wechselt nicht von Rolle zu Rolle.
Das z.B. habe ich anders gelesen.
[...] wenn ich mich zu den unterschiedlichen Menschen jeweils anders benehme. Jeder bekommt eine andere Seite von mir zu sehen. Die Kinder anders als die Enkel, ein Freund oder Freundin, mein Metzger, der Arzt, die Nachbarn, ein Date, eine Bekanntschaft, Liebhaber, Partner, im Forum ... Ich bin überall ICH, aber mancher bekommt eben nur die Sonnenseite von mir zu sehen, die ich ihm präsentieren möchte. Deshalb spiele ich aber niemandem etwas vor, sondern zeige nur ein Teil von mir. Je näher mir ein Mensch steht, desto mehr gebe ich von mir preis. Und nur ganz wenigen zeige ich mich komplett.
Also ist man doch irgendwie in seinen Rollen gefangen. Was ja auch gut so ist. Alles andere wäre sicherlich seltsam im Sinne von extrem unangepasst.

Nachtrag: Ich finde es "natürlich" am Mensch sein, dass man verschiedene Rollen inne hat und das auch in unterschiedlicher Ausprägung. Das Leben wäre eintönig und langweilig, wenn man keine Möglichkeiten hätte, auch mal anderes auszuprobieren.
Hier war ja eher die Frage aufgeworfen worden, was "authentisch" ist beim Dating/Kennenlernen. Und die Unterstellung gemacht worden (ganz allgemein), dass Menschen sich "verstellen" und nicht so geben wie sie sind.
Und es wurde diese Frage eigentlich auch ausreichend beantwortet (z.B. von @WolkeVier ) , dass es eher um die Frage von "Angepasstheit" und "Unangepasstheit" geht und in welchen Grenzen sich dies bewegt.
@elve ist eher ein angepasster Typ. Lange erlernt und trainiert - schon in frühster Kindheit. Unangepasst zu sein kostet Mut. Und besonders unangepasste Menschen sind doch oft auch Menschen, die nicht beliebt sind, gar einsam, und/oder in der Gesellschaft nicht so recht ihren Platz finden. Sollen diese Menschen - auf der Suche nach einer Partnerschaft - "authentisch" bleiben? Auch, wenn die Aussicht auf Zweisamkeit dadurch quasi minimiert wird? Oder sich doch besser an Konventionen anpassen - zumindest ein Stück weit?
 
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Julianna

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.... ja da kann man "authentisch" bleiben und diese Eigenschaft als "Original" verkaufen wollen.... oder man denkt mal darüber nach, warum das ein oder andere Verhalten irgendwie nicht so gut ankommt....beim Dating....
 
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.... ja da kann man "authentisch" bleiben und diese Eigenschaft als "Original" verkaufen wollen.... oder man denkt mal darüber nach, warum das ein oder andere Verhalten irgendwie nicht so gut ankommt....beim Dating....
Ameisentätowierer das muss erst mal einer nachmachen. :D
 
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  • #86
@Baudolino Und es gibt ja dann auch noch die Möglichkeit, dass einen die eigene Wahrnehmung dessen, was Rolle beim Gegenüber ist und was nicht, trügt.
Ich denke, ob es eine Rolle war, erkennt man oft später, wenn die "Rolle" nicht mehr aufrecht erhalten wird und die eigentliche Person dahinter zu Vorschein kommt. Ich denke nämlich, dass man eine Rolle nicht dauerhaft spielen kann - außer man lebt sich in sie hinein und verinnerlicht sie.
 
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Deleted member 23363

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  • #88
Eigentlich geht es mir bei diesem Thema nicht so sehr um den Begriff "Rolle", unter den man offenbar sehr Unterschiedliches verstehen kann, sondern um solche Dinge:
die ganzen Do`s und Dont`s... ich verstehe das nicht. Das sind doch alles erwachsene Menschen mit Lebenserfahrung. Wie kann man sich so den Kopf zermartern ob man jetzt anrufen darf, wie lange mann / frau warten soll, ob es richtig war einen Zettel in den Briefkasten zu werfen....
und was es alles für gute Gründe gibt, jemanden nicht zu treffen.
Man könnte meinen, hier ginge es darum, bloß jeden Kontakt zu anderen Menschen zu verhindern, weil... ja warum eigentlich? Man das Gesicht verlieren könnte? Der andere denken könnte man will was von ihm / ihr (wie peinlich!)? Man Schwäche oder überhaupt etwas von sich zeigen könnte?
Irgendwo hab ich hier gelesen, dass jemand verhindern will, sich zu verlieben, bevor man sicher ist, dass der andere bereits signalisiert hat, dass er verliebt ist!?
 
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  • #89
Ich denke, ob es eine Rolle war, erkennt man oft später, wenn die "Rolle" nicht mehr aufrecht erhalten wird und die eigentliche Person dahinter zu Vorschein kommt. Ich denke nämlich, dass man eine Rolle nicht dauerhaft spielen kann - außer man lebt sich in sie hinein und
Eigentlich geht es mir bei diesem Thema nicht so sehr um den Begriff "Rolle", unter den man offenbar sehr Unterschiedliches verstehen kann, sondern um solche Dinge:
jA Verzeihung Du hast den Begriff eingebracht. Remember my Post bzgl. Rolle. Ich denke du hast schon verstanden....indem du den Begriff "Rolle" reflektiert u differenziert betrachtest.
 
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Bastille

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  • #90
Ich denke, ob es eine Rolle war, erkennt man oft später, wenn die "Rolle" nicht mehr aufrecht erhalten wird und die eigentliche Person dahinter zu Vorschein kommt. Ich denke nämlich, dass man eine Rolle nicht dauerhaft spielen kann - außer man lebt sich in sie hinein und verinnerlicht sie.
Verstehe. Ich dachte es eher umgedreht, das ist mir nämlich passiert. Also, dass mir vorgeworfen wurde, ich würde etwas darstellen, was ich nicht wäre und würde selbstverliebte Spielchen spielen. Und das sind noch die netten Sachen.
Mich hat das seinerzeit schwer getroffen, weil ich ja wusste, dass es nicht an dem war und ich war völlig konsterniert, wie mir so en passant jegliche Wahrhaftigkeit abgesprochen werden konnte. Rückblickend denke ich, dass da eben seine Assoziationen zu meinem Verhalten die Oberhand gewonnen haben, aber, naja, es waren halt nur seine Assoziationen und hatten nichts mit mir zu tun. Für mich war's trotzdem schlimm.
Das nur mal um einen anderen Aspekt ins Thema einzubringen.
 
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