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  • #61
Zunächst mal: Hallo & ich freu mich, hier zu sein. und gleich zur Sache:
Findet ihr, daß es in unserer heutigen, durch-individualisierten Zeit noch angebracht ist, nach Allgemeinplätzchen bzw. Patentrezepten zu suchen?
Ich denke mal, daß ich besser beraten bin, mir bei jedem neuen Bez.-Versuch den anderen Menschen genauer zu betrachten und mich dann auf das Gesehene einzuschießen.

Geht die Frau vollzeit arbeiten oder ist sie lieber Hausfrau und Mutter? - um nur ein Bsp. zu nennen, das einen massiven Einfluss auf die Bez. und auch auf die Erwartungen an mich als Mann hat.

Hier gilt es, die Zeichen der Zeit zu erkennen - und zwar für beide Geschlechter. Wenn ich z.B. merke, daß ich alles, aber auch alles, was Hausarbeit betrifft, besser in den Griff kriege als meine Liebste, die - sagen wir mal - Staranwältin ist und mich, den Rock-Musiker und Berufs-Rebellen aus der Portokasse mitfinanzieren kann - why not? Kann doch auch niedlich sein - und ich bin mir sicher: Das gewählte Bsp. kann sogar besser funktionieren als eine Juristen-Ehe...^^

Und jetzt komme ich doch mal auf mein "Patentrezept" zu sprechen:

1. Frauen brauchen, um sich bei einem Partner wohlzufühlen, seine Aufmerksamkeit.
2. Aufmerksamkeit gibt es in unzähligen Formen: Blumen, Pralinen, Interesse am Job - auch Schläge, Anschreien und Demütigen sind Formen von gewidmeter Aufmerksamkeit.
3. Welche Form von Aufmerksamkeit die eine oder andere Frau braucht (nicht! "will"), prägt sich im Elternhaus.
4. Es ist meine Aufgabe als Mann rauszufinden, welche Form von Aufmerksamkeit meiner Frau gut tut und welche nicht.
5. Da gibt es sooo viel zu lernen! Ich hab' den Dreh immer noch nicht wirklich raus...

Noch zu Pkt. 2: ich weiß, daß das eine kontroverse Aussage ist. Wer eine bessere Erklärung dafür hat, daß Gewalt leidende Frauen oft sooo lange beim Rüpel-Partner bleiben - ich bin ganz Ohr bzw. Auge...
 
 
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  • #62
Oh, das scheint ein komplizierterer Zusammenhang zu sein, zumindest einer, der manch einen überfordert. Ich machs deswegen möglichst einfach. Also Winston, wenn das mit der Geschlechtszugehörigkeit eine Sache biologischer Fakten sein sollte, dann ist deine "Wahrnehmung" und sind dein Wünsche nicht maßgeblich dafür, welches Geschlecht eine Person hat. Im Fall einer Differenz sind die Fakten, wie sie sind, und deine "Wahrnehmung" ist falsch. So ist das in einer Welt voller Fakten. Du kannst dir selbstverständlich wünschen, daß Frauen lange Haare haben und Röcke tragen. Wenn eine Frau kurze Haare hat und eine Hose trägt, ändert sie damit nicht ihr Geschlecht. Und sofern das in deinen Augen so ist, empfehle ich einen Augenarzt. MIt dem kannst du deine Wahrnehmungmängel dann detailliert bereden, von denen du hier ständig Auskunft gibst. Wenn du ihm allerdings weiter erzählen möchtest, daß man über FAkten keine Theorien aufstellen muß, weil es ja Fakten sind, und du Theorien deswegen über Nichtexistentes aufstellst, mußt du damit rechnen, daß er dich irgendwann an eine andere Art von Arzt überweist. Und nein, wenn du eine Frau, die du nicht als Frau wahrnehmen kannst, auch nicht als Frau toll finden kannst, bedeutet das nicht, daß wenn du sie nicht toll findest, du sie auch nicht als Frau wahrnehmen kannst. Das hat nichts mit Biologie zu tun, das ist einfach elementare Logik. Sorry für die Überforderung.
 
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  • #63
Bezeichnend für diese Art der Argumentation ist tatsächlich der Hinweis darauf, es sei Fakt.
Und wenn man dann nachfragt, was denn genau Fakt sei, wird man an eine naturwissenschaftliche Buchhandlung verwiesen.
In den Natur- und Geisteswissenschaften nennt man für gewöhnlich bei Verweisen Quellen, die eine Theorie etwas untermauern und auf deren Basis man eine Sachlage erörtern kann.
Für mich erübrigt sich bei einem derartigen Konglomerat zusammengeschusteter Meinung jede weitere Diskussion.

Selbst als Satire taugt dieses Potpourri nicht.
 
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  • #65
Zitat von IMHO:
Das, liebe Viola, entscheiden offensichtlich mittlerweile wohl die Frauen, gell?
 

Unter einer Hinsicht wird das nicht entschieden, sondern ist eine Tautologie.
Unter einer anderen Hinsicht scheint es nicht so selbstverständlich zu sein und wird gerne von Entscheidung gesprochen. Dann fragen wir doch mal ruhig: wer entscheidet, wann ein Mann ein Mann ist und eine Frau eine Frau?
Bitte möglichst konkrete Antworten. Gerne auch nach vorherigem Nachdenken. Das ist an die Adresse aller gesprochen.
 
A

authentisch_gelöscht

  • #66
Es kann nur jede und jeder für sich entscheiden, ob er oder sie ein Mann, eine Frau oder allenfalls etwas Drittes ist. Das heisst aber auch, dass wir uns nicht so verunsichern lassen sollten von anderen, die irgendwelche Ansprüche stellen oder Dinge für nötig oder "normal" halten.
 
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  • #67
Zitat von ElektriXer:
2. Aufmerksamkeit gibt es in unzähligen Formen: Blumen, Pralinen, Interesse am Job - auch Schläge, Anschreien und Demütigen sind Formen von gewidmeter Aufmerksamkeit.

Noch zu Pkt. 2: ich weiß, daß das eine kontroverse Aussage ist. Wer eine bessere Erklärung dafür hat, daß Gewalt leidende Frauen oft sooo lange beim Rüpel-Partner bleiben - ich bin ganz Ohr bzw. Auge...
Das kann man klar differenzieren: sind es Frauen, die auf SM und Sonstiges stehen oder eben "Gewalt leidende Frauen".
Ich denke, du meinst das Zweite.
Dass diese Frauen Schläge, Anschreien und Demütigungen "brauchen", glaube ich nicht.
Sie sind unfähig (nicht das gleiche wie "unwillig"), sich zu wehren/ schützen. Haben es vielleicht nie anders kennengelernt.
Du schreibst es doch selbst "Gewalt leidende Frauen" - sie leiden.
Leiden hat nichts mit wollen, Spaß, Freude, brauchen zu tun.
Punkt 2 - könnte so nur stimmen, wenn sie sich über die Gewalt, Schläge, Anschreien, Demütigungen "erfreuen" können.
 
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  • #68
Bei "brauchen" würde ich einfach nachfragen: brauchen wofür?
Wie der Spaziergänger Spaziergänge braucht, um Spaziergänger zu sein, braucht der Betrüger es zu betrügen, um Betrüger zu sein. Ich würde nicht absolut formulieren, daß er es braucht zu betrügen. Aber er braucht es zu betrügen, um das zu sein, als den wir ihn und er sich selbst bezeichnet: um echter, authentischer Betrüger zu sein.
Entsprechend ist es mit Opfern auch.
Ob der jeweilige Mensch selbst notwendig betrügen muß bzw. Konstellationen suchen muß, in denen er Opfer sein kann, ist eine andere Frage. Die menschenfreundliche Antwort wäre: nein, er ist frei, er muß nicht Sklave seiner bisherigen Funktionsweise sein, er muß nicht im Hamsterrad seiner Authentizität laufen.
Die Umstände spielen dafür eine Rolle. Geraten diese Menschen an Leute, die ihnen sagen: du sagst oder strahlst es aus, du bist Betrüger bzw. Opfer, also behandele ich dich so, daß du es weiter sein kannst, denn nur so bist du du selbst, wie du ja selbst behauptest oder ausstrahlst?
Alternativ könnten sie auch mal Sand ins Hamsterradgetriebe streuen und andere Möglichkeiten aufweisen, die auf Dauer vielleicht nicht schlechter, sondern besser "funktionieren".
 
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  • #69
Zitat von Heike:
Muss ich ... ?
Zitat von IMHO:
Das, liebe Viola, entscheiden offensichtlich mittlerweile wohl die Frauen, gell?
Darin sehe ich nun kein Problem. Das dürfen Männer UND Frauen entscheiden. (btw ... mit teilweise überraschend ähnlichem Ergebnis.) Problematisch wird's doch erst, wenn eine Seite die Deutungshoheit für sich alleine beansprucht. Oder glaubt, dass es hier nur eine mögliche Antwort geben kann. Oder man(n) die Entscheidung zuerst frau überlässt und sich hinterher über das Ergebnis aufregt ...
 
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  • #70
Zitat von TK85:
Hallo BellaDonna,

ich verstehe zwar absolut deinen Punkt, trotzdem hinkt der Vergleich mit dem Schwulen.
Eine Hetero-Frau und ein Hetero-Mann sind ja theoretisch kompatibel als Geschlechtspartner, sodass die Anmache da evtl. auf (im wahrsten Sinne des Wortes) fruchtbaren Boden fallen könnte.

Ein Hetero-Mann und ein Schwuler sind ja theoretisch nicht kompatibel und deswegen findet ein Hetero-Mann eine solche schwule Anmache evtl abstoßender.

Eine Hetero-Frau müsste die Anmache also eigentlich gar nicht abstoßend finden, weil sie ja theoretisch kompatibel ist.

Man müsste den Vergleich so machen: Wie findet ein Mann es, wenn er von einer für ihn unattraktiven Frau sexuell bedrängt wird und wenn diese sich z.B. einfach auf seinen Schoß setzen will...

Viele Grüße,

TK85

Aber durchaus nicht. Ich wollte Winston an diesem plakativem Beispiel klar machen - und deshalb sollte er ja in eine imaginäre Ekel-Welt abtauchen - wie es für Frauen ist, sexuell missbraucht und genötigt zu werden. Deshalb auch das Beispiel mit einem Schwulen - denn für die meisten Männer scheint das ja etwas sehr unangenehmes zu sein, wenn sie ein Schwuler wirklich anmacht, auch wenn sie "ja sonst nichts gegen Schwule haben", was ich oft bezweifele.
Eine Frau müsste schon extremst unattraktiv sein, um diese gefühle der totalen Machtlosigkeit und Abwehr auszulösen.

Genau das wollte ich bei Winston auslösen:
Zitat von TK85:
Ein Hetero-Mann und ein Schwuler sind ja theoretisch nicht kompatibel und deswegen findet ein Hetero-Mann eine solche schwule Anmache evtl abstoßender.

Da Winston in seiner schlichten Weltanschauung das nicht verstanden, hat biete ich ihm an - er solle sich das bitte mal mit Claudia Roth oder Alice Schwarzer vorstellen.

Zitat von TK85:
Eine Hetero-Frau müsste die Anmache also eigentlich gar nicht abstoßend finden, weil sie ja theoretisch kompatibel ist.
Dann dürfen Frauen wohl auch dankbar für Begrabschen und Betatschen sein. Ich bin jedenfalls nicht kompatibel mit jedem ungewaschenen Penner oder schmierig glänzenden fettem FlaWi

Ja - und jetzt gehe ich mal den Weg vieler Foristen, die eigene Meinung als Fakt darzustellen:
Fakt ist, dass keine Frau eine ANGEMSSENE Ansprache zur Anzeige bringt.
Was aber das Holz vor den Hütten angeht: Siehe meine Aussage eines Schwulen: Dein Schw... kann ja meinen Hintern füllen.
Das ist durchaus vergleichbar!

De facto hast Du nichts von dem verstanden was ich geschrieben habe, es nicht mal ansatzweise versucht!
Aber es ist ja eine schöne Verschlagwortung zu schrieben: Ich habe ja Verständnis....aber............................... ..alles Quatsch

 
 
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  • #71
Dieses "NiceGuy" vs "A-Loch" Phänomen verstehe ich mittlerweile besser. Im Endeffekt ist es ein gravierendes Falschverstädnis auf männlicher Seite, teils emotional getrieben.
Natürlich stehen Frauen auf Männlichkeit, das hat der liebe Gott so vorgesehen. Ein richtiges "A-Loch" wird in der Beziehungsanbahnung auch immer erfolgreich sein, denn er ist sexy. In der Umsetzung später dann scheitert er aber gravierend, weil er ein totaler Egoist ist. Ein "NiceGuy" leidet weniger darunter, dass er so ein emotionaler Mann ist, sondern eher darunter, dass er es allen recht machen will und dabei wenig er selbst ist. Stellt euch ein Date mit einer Frau vor, die zu allem Ja sagt, was ihr vorschlagt. Wo ist denn dann die Herausforderung ? Klar den Sex nimmt man mit aber spätestens nach 1-2 Monaten wird diese Beziehung langweilig. Eine Beziehung lebt von Reibung nicht im Sinne von Streit sondern im Sinne von Andersartigkeit. Dadurch, dass mein Partner seine Interessen verfolgt und die Dinge tut, die er will, entdecke ich neues und werde dazu eingeladen neues auszuprobieren.

Ein kleines psychologisches Experiment kann man immer mal gerne in einem Chat beobachten. Männer machen dort außschließlich sexuelle Anspielungen, um eine Frau zu bekommen; klappt nie. Diese platte unsoziale Art führt nie zum Erfolg. Was wollen Frauen also ? Einen Mann der sich sozial gefestigt benehmen kann und erstmal wie ein normaler Menschn mit ihnen spricht. Dass kann jeder normale Mensch, der was zu erzählen hat. Danach ist ein leichtes Desinteresse auf männlicher Seite durchaus attraktivitätsförderung für ihn, weil man damit signalisiert, dass man es nicht nötig hat. Also auch im Bereich Beziehung gefestigt ist. Macht man sich in dem Chat zum Mittelpunkt über dessen Kommentare sowohl Männer als Fraun herzlich lachen, rennen sie dir die Bude ein. Ignorierst du die Frauen beleidigen sie deine Männlichkeit, um dich aus der Reserve zu locken.

Mann muss hier also weit drüberstehen.

In unserer heutigen Welt ist es gar nicht möglich, Menschen schlecht zu behandeln, um an irgendein Ziel zu kommen. Das ist nicht sozialverträglich und wenn nur in den untersten Schichten möglich. Aber dieses Phänomen "Mann ist zu nett für eine Frau" gibt es nicht. Jemand der als zu nett empfunden wird, ist jemand der Alles macht was sie will, der ist nicht zu nett sondern langweilig. Du musst deinen eigenen Kopf haben, deine eigenen Sachen machen und wenn es sie nicht interessiert, hat sie Pech gehabt. Aber ein "A-Loch" oder "richtiger Mann" muss niemand sein. Meine weibliche Seite ist riesig und ich liebe es Shoppen zu gehen, allerdings hat mir noch nie ne Frau attestiert, ich sei zu nett.



 
 
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  • #72
Zitat von BellaDonna:
(...) - und deshalb sollte er ja in eine imaginäre Ekel-Welt abtauchen - wie es für Frauen ist, sexuell missbraucht und genötigt zu werden. Deshalb auch das Beispiel mit einem Schwulen - (...) um diese gefühle der totalen Machtlosigkeit und Abwehr auszulösen.
Vielleicht braucht es ein anderes Beispiel um dieses Gefühl "totaler Machtlosigkeit" zu verdeutlichen ... Mann geht leicht angetrunken und ziemlich fröhlich zu Fuß nach Hause ... und plötzlich stehen da diese 3 Typen, mehr als nur angetrunken ... vielleicht macht dies es klarer was Du Winston vermitteln möchtest.
Zitat von BellaDonna:
(...) bitte mal mit Claudia Roth oder Alice Schwarzer vorstellen.
"BellaDonna", das ist entschieden zu grausam ;-)
 
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  • #73
Zitat von Howlith:
"BellaDonna", das ist entschieden zu grausam ;-)

;-))

Ach Howi, manchmal glaube ich, Männer glauben wirklich, wir Frauen müssen das doch toll finden.
Woher sonst hört man immer wieder Argument: Die Vergewaltigung hat sie doch selbst provoziert - das wollte die doch

Männer wie Winston gehe da einfach nur von ihrer eigenen Warte aus, ohne den geringsten Versuch mal durch eine andere Brille zu sehen.
Ohne Empathie und ichbezogen glauben sie, sie und ihre Meinung wären das Zentrum des Universums und deshalb muss das jeder so sehen.
Bei Frauen sind es dann Frauen wie Mentalista, die gebetsmühlenartig vorbeten, wie ein Mann zu sein hat, damit er zumindest in der Partnersuche Erfolg hat.
Männer abseits des gewünschten Schemas sind dann generell eben mal nicht beziehungsfähig oder sonst was.

Wenn jeder ein bisschen mehr auch die Andersartigkeit von anderen Menschen mögen könnte - nein nicht lieben - dann wäre es sicher bunter in der Welt.....aber das liegt im Auge des Betrachters ;-)))



 
 
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  • #74
Mentalista finde ich ziemlich in Ordnung. Sie ist komplex. Auch wenn "ihr" Thema anderes vermuten lässt. Sie ist anspruchsvoll und thematisiert das schwerpunktmässig.
Nur sie darf mich Süßer nennen.
 
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  • #75
Zitat von BellaDonna:
Männer wie Winston gehe da einfach nur von ihrer eigenen Warte aus, ohne den geringsten Versuch mal durch eine andere Brille zu sehen.
Ohne Empathie und ichbezogen glauben sie, sie und ihre Meinung wären das Zentrum des Universums und deshalb muss das jeder so sehen.
Bei Frauen sind es dann Frauen wie Mentalista, die gebetsmühlenartig vorbeten, wie ein Mann zu sein hat, damit er zumindest in der Partnersuche Erfolg hat.
Männer abseits des gewünschten Schemas sind dann generell eben mal nicht beziehungsfähig oder sonst was.


Ich habe eher Mitleid mit solchen Männern bzw. Menschen. Es gibt sie ja auch unter Frauen. Sie sind relativ einfach gestrickt, zu Reflexion und den Einnehmen von div. Blickwinkeln und zur Differenzierung bzw. Betrachtung von unterschiedlichen Ebenen nicht fähig.

Daher schätze ich Menschen sehr, die das können, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, aber diese von beiden Seiten respektvoll dem Anderen ausgedrückt bzw. geschrieben wird.
 
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  • #76
Zitat von lone rider:
Mentalista finde ich ziemlich in Ordnung. Sie ist komplex. Auch wenn "ihr" Thema anderes vermuten lässt. Sie ist anspruchsvoll und thematisiert das schwerpunktmässig.
Nur sie darf mich Süßer nennen.

Hast du meinen Like gesehen ,-)? Dein Kompliment ist schön zu lesen, ich fühle mich verstanden, ich glaub, ich bin gerade a bissel rot an den Backen, nein Wangen heisst das ja.
 
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  • #77
Zitat von BellaDonna:
Männer wie Winston gehe da einfach nur von ihrer eigenen Warte aus, ohne den geringsten Versuch mal durch eine andere Brille zu sehen.
Ohne Empathie und ichbezogen glauben sie, sie und ihre Meinung wären das Zentrum des Universums und deshalb muss das jeder so sehen.

Und was machst Du da entscheidend anders ?

Ist doch völlig klar, daß jeder seine eigenen Vorstellungen hat. Darin kann ich nichts verwerfliches finden, zumal das niemand toll finden muß. 
Kompatibilität kann man nur herausfinden, wenn man überhaupt erst mal weiß, was einem selbst wichtig ist. Und nicht, wenn man versucht, irgendetwas zu imitieren, von dem man annimmt, daß es gerade im Trend liegt oder irgendjemand gefällt. 
Ich weiß nicht, was es bringen sollte, sich Dinge schönzureden, die nicht zu einem passen.

Daß Du über andere behauptest, sie seien ichbezogen oder unempathisch, obwohl Du sie nicht einmal persönlich kennst, ist natürlich empathischer Weitblick pur. Und daß Du solche Bewertungen abgibst, hat natürlich auch rein gar nichts damit zu tun, daß Du unfähig dazu wärst, andere Einstellungen zu respektieren oder durch eine andere Brille zu schauen.
Aber das entspricht eben dem neuen Feminismus. Objektivierbare Argumente braucht man da nicht. Man sendet einfach möglichst viele Giftpfeile, pickt sich überall die Rosinchen raus und wenn die kleinste Kritik erfolgt, geht es nur noch mit hysterischer Diffamierung. 

Soll mir auch recht sein, weil ich weiß ja selbst, wer ich bin. Und die Frauen, mit denen ich zu tun habe, auch. Da gab es komischerweise noch nicht mal ansatzweise solche Beschwerden - ganz im Gegenteil. 


 
 
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  • #78
Zitat von Mentalista:
Ich habe eher Mitleid mit solchen Männern bzw. Menschen. Es gibt sie ja auch unter Frauen. Sie sind relativ einfach gestrickt, zu Reflexion und den Einnehmen von div. Blickwinkeln und zur Differenzierung bzw. Betrachtung von unterschiedlichen Ebenen nicht fähig.

Daher schätze ich Menschen sehr, die das können, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, aber diese von beiden Seiten respektvoll dem Anderen ausgedrückt bzw. geschrieben wird.


Ich habe kein Mitleid mit Frauen, die es in 3 Zeilen schaffen, einerseits etwas einzufordern, von dem sie in Form einer völlig argumentationsfreien Unterstellung auf primtivsten Niveau eindrucksvoll belegen, daß sie selbst dazu nicht einmal innerhalb dieser 3 Zeilen in der Lage sind.

 
 
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  • #79
Jemand, der von Psychologie nichts hält und auf kein einziges Argument meinerseits betrachtet, aber hysterische Diffamierung unterstellt, wenn eine Frau sagt, es sei nicht in Ordnung, wenn sie oder andere Frauen massiv sexuell genötigt wird.........das ist schon ganz großes Kino.
 
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  • #80
"Fakt" ist: die Männer sind daran schuld, dass Frauen sich kaum noch wie Frauen benehmen. Ich habe früher gerne Kleider und Röcke getragen, auch körperbetont. Meine wirklich ziemlich langen Haare gerne offen getragen.

Heute mache ich das nur noch in Begleitung und für die Winstons dieser Welt habe ich auch im Zweigespräch eine Menge Giftpfeile im Köcher. Denn wenn eine Frau sich nicht sofort zur Wehr setzt, ist das für Männer eine Einladung weiter zu gehen. Ich lächele jedenfalls nicht dümmlich, wenn jemand unter die Gürtellinie geht, ich brauche auch kein Gericht der Welt um diesen Mann sofort in seine Schranken zu verweisen.

Und nein...um auch mal wieder das Thema zu berühren...ich will nicht mies behandelt werden oder altmodisch. Während meiner Singlezeit habe ich mich beruflich gut entwickelt und ich werde einen Teufel tun, das wieder aufzugeben um einem Mann das Haus zu putzen oder nur die hübsche kultivierte Gattin zu spielen, die freundlich brav lächelnd die Kommentare der Geschäftsfreunde über sich ergehen lässt.

Das habe ich in meiner langjährigen Ehe erfolgreich hinter mich gebracht um zu sehen, dass die Freiheit einen besseren Geschmack hat als die Abhängigkeit.
Und ich weiss, dass sehr wohl Männer gibt, die emanzipierte Frauen im Alltagsleben achten aber dennoch unglaublich "männlich" genug sind diese sich immer noch als Frau fühlen lassen zu können. Aber das ist ganz große Kunst und wird nur von wenigen beherrscht.
 
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  • #81
Zitat von Mentalista:
Ich habe eher Mitleid mit solchen Männern bzw. Menschen. Es gibt sie ja auch unter Frauen. Sie sind relativ einfach gestrickt, zu Reflexion und den Einnehmen von div. Blickwinkeln und zur Differenzierung bzw. Betrachtung von unterschiedlichen Ebenen nicht fähig.

Daher schätze ich Menschen sehr, die das können, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, aber diese von beiden Seiten respektvoll dem Anderen ausgedrückt bzw. geschrieben wird.

Ich bin sehr gespannt, wann du uns deine differenziert betrachtende Seite zeigen wirst.
 
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  • #82
Zitat von BellaDonna:
Und ich weiss, dass sehr wohl Männer gibt, die emanzipierte Frauen im Alltagsleben achten aber dennoch unglaublich "männlich" genug sind diese sich immer noch als Frau fühlen lassen zu können. Aber das ist ganz große Kunst und wird nur von wenigen beherrscht.

Ich beneide Foristen, die sich gut ausdrücken können.

Ich bedaure, dass Winston es nicht checkt, wie er sich selber mit seiner Wortwahl ins Bein schiesst.

Ich bin a bissel traurig, dass es so viele ungewollte weibliche Single gibt, weil es zu wenig Männer gibt, die die große Kunst beherrschen.
 
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  • #83
Zitat von BellaDonna:
Ich bin sehr gespannt, wann du uns deine differenziert betrachtende Seite zeigen wirst.

Meine Gute, was für dich differenzierend zu scheinen mag, muss für andere Menschen nicht so sein. Es ist schon eine Form der Differenzierung nur für sich sich und nicht für "UNS" zu schreiben ,-).
 
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  • #84
Ich finde schon, dass du in Teilen differenzierst: in wohlwollend und abwertend.
Ansonsten ist es ja immer fast das Gleiche. Deine Ansprüche an Deine Umwelt und Dich müssen ja für alle gut sein, weil es Dir damit gut geht.
Und wenn Dir nicht geglaubt wird, holtst du eben noch ein paar Freunde dazu, denen das gleiche passiert ist oder schreibst von Dingen die Du "irgendwo" gelesen hast um Deinen Standpunkt zu verstärken. Das erinnert mich an meinen Ex: "Meine Mutter meint auch...."

Das Ganze wird dann als Meinung verpackt als Fakt dem Forum serviert.
Das ist wohl Differenzierung Deiner Wahrnehmung nach.
Und wenn gar nichts mehr geht, sollte man zum Thema zurück kehren - ansonsten wird man - gar nicht abgewertet- als Troll verunglimpft.
 
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  • #85
Zitat von BellaDonna:
Ich finde schon, dass du in Teilen differenzierst: in wohlwollend und abwertend.
Ansonsten ist es ja immer fast das Gleiche. Deine Ansprüche an Deine Umwelt und Dich müssen ja für alle gut sein, weil es Dir damit gut geht.
Und wenn Dir nicht geglaubt wird, holtst du eben noch ein paar Freunde dazu, denen das gleiche passiert ist oder schreibst von Dingen die Du "irgendwo" gelesen hast um Deinen Standpunkt zu verstärken. Das erinnert mich an meinen Ex: "Meine Mutter meint auch...."

Das Ganze wird dann als Meinung verpackt als Fakt dem Forum serviert.
Das ist wohl Differenzierung Deiner Wahrnehmung nach.
Und wenn gar nichts mehr geht, sollte man zum Thema zurück kehren - ansonsten wird man - gar nicht abgewertet- als Troll verunglimpft.

Nee, nicht schon wieder die alte Leier. Lass es gut sein. Und Tschüss.
 
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  • #88
Es ist auch lustig und irgendwie auch bezeichnend für die Frauenwelt, dass sich letztlich auch BellaDonna und Mentalista in die Haare kriegen, obwohl sie sich doch eigentlich einig darin waren, Winston doof zu finden. :)
 
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  • #89
Nicht letztlich - schon immer.
Aber in einem einzigen Punkt stimme ich zu: Berlin...Love of my Life...zumindest Städtetechnisch....hier bin ich glücklich.
 
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  • #90
Zitat von BellaDonna:
"Fakt" ist: die Männer sind daran schuld, dass Frauen sich kaum noch wie Frauen benehmen. Ich habe früher gerne Kleider und Röcke getragen, auch körperbetont. Meine wirklich ziemlich langen Haare gerne offen getragen.

Heute mache ich das nur noch in Begleitung und für die Winstons dieser Welt habe ich auch im Zweigespräch eine Menge Giftpfeile im Köcher. Denn wenn eine Frau sich nicht sofort zur Wehr setzt, ist das für Männer eine Einladung weiter zu gehen. Ich lächele jedenfalls nicht dümmlich, wenn jemand unter die Gürtellinie geht, ich brauche auch kein Gericht der Welt um diesen Mann sofort in seine Schranken zu verweisen.

Und nein...um auch mal wieder das Thema zu berühren...ich will nicht mies behandelt werden oder altmodisch. Während meiner Singlezeit habe ich mich beruflich gut entwickelt und ich werde einen Teufel tun, das wieder aufzugeben um einem Mann das Haus zu putzen oder nur die hübsche kultivierte Gattin zu spielen, die freundlich brav lächelnd die Kommentare der Geschäftsfreunde über sich ergehen lässt.

Das habe ich in meiner langjährigen Ehe erfolgreich hinter mich gebracht um zu sehen, dass die Freiheit einen besseren Geschmack hat als die Abhängigkeit.
Und ich weiss, dass sehr wohl Männer gibt, die emanzipierte Frauen im Alltagsleben achten aber dennoch unglaublich "männlich" genug sind diese sich immer noch als Frau fühlen lassen zu können. Aber das ist ganz große Kunst und wird nur von wenigen beherrscht.

Da weiß man nicht was schlimmer ist; Oberflächlichkeit, Einsamkeit oder die tiefe Verletztheit.