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  • #1

Warum macht es den Anschein als WOLLEN Frauen mies behandelt werden?

Hallo (nochmal) :)

Ich komme aus einem Haushalt wo man mir beigebracht hat das man Frauen respektvoll behandeln soll. Daran halte ich mich und merke aber irgendwie immer mehr wie das zu einem Problem wird (vieleicht schon, ist). WENN ich eine interessante Frau treffe werd ich eigendlich immer als: "ganz nett" abgestempellt. Ich kann den Spruch echt nichtmehr hören. "Du bist ja ganz nett aaaaber....". Ab aber hör ich meißt schon garnichtmehr zu.
In meinem Familien - freundes und -Bekanntenkreis muss ich aber immer öfter sehen wie die Typen ihren Frauen/Freundinen teilweise echt krasse Sachen um die Ohren hauen. Tu dies tu das... Oder echt beleidigende Sachen. UND DIE MACHEN DAS MIT!!!! Es sind nicht Einzelfälle! Ich hatte vor Jahren einen Freundeskreis wo es ein wenig "Assi" zuging und ich dachte das wäre bei "ihnen" normal. Aber ich hab jetzt "normale" Freunde und es ist das selbe. NICHT SO SCHLIMM WIE DAVOR aber trotzdem merklich ätzend.

Wenn ich n Kaffe haben möchte, hol ich ihn mir selber. Ich bin auch groß, kann mir selber was zu essen machen. Dazu brauch ich keine Frau die ich in die Küche schicke. Wenn sie das von sich aus macht, freue ich mich aber ich erwarte es nicht!
Das ich mir viele, viele, viele Gedanken mache ist mir schon klar aber denke ich echt so falsch?
 
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  • #2
Frauen freuen sich, wenn sie sich nützlich machen können. Das hat dir deine Familie hoffentlich auch beigebracht. Deswegen: probiers doch einfach mal und scheuch sie zum Kaffeeholen. Sie werden, wie du ja festgestellt hast, es dir mit Liebe danken.
 
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  • #3
Zitat von Buford:
Hallo (nochmal) :)

Ich komme aus einem Haushalt wo man mir beigebracht hat das man Frauen respektvoll behandeln soll. Daran halte ich mich und merke aber irgendwie immer mehr wie das zu einem Problem wird (vieleicht schon, ist). WENN ich eine interessante Frau treffe werd ich eigendlich immer als: "ganz nett" abgestempellt. Ich kann den Spruch echt nichtmehr hören. "Du bist ja ganz nett aaaaber....". Ab aber hör ich meißt schon garnichtmehr zu.
In meinem Familien - freundes und -Bekanntenkreis muss ich aber immer öfter sehen wie die Typen ihren Frauen/Freundinen teilweise echt krasse Sachen um die Ohren hauen. Tu dies tu das... Oder echt beleidigende Sachen. UND DIE MACHEN DAS MIT!!!! Es sind nicht Einzelfälle! Ich hatte vor Jahren einen Freundeskreis wo es ein wenig "Assi" zuging und ich dachte das wäre bei "ihnen" normal. Aber ich hab jetzt "normale" Freunde und es ist das selbe. NICHT SO SCHLIMM WIE DAVOR aber trotzdem merklich ätzend.

Wenn ich n Kaffe haben möchte, hol ich ihn mir selber. Ich bin auch groß, kann mir selber was zu essen machen. Dazu brauch ich keine Frau die ich in die Küche schicke. Wenn sie das von sich aus macht, freue ich mich aber ich erwarte es nicht!
Das ich mir viele, viele, viele Gedanken mache ist mir schon klar aber denke ich echt so falsch?
Du schwimmst scheinbar etwas im Frust und Selbstmitleid. Das ist nicht anziehend und Deine Schlussfolgerung noch viel weniger. Wenn es Dir wichtig ist, nett und respektvoll zu sein, dann sei es.

Du bekommst sicherlich keinen Korb, weil Du zu nett bist, sondern aus ganz anderen Gruenden. Manchmal wird eine Abfuhr nur nett verpackt. "Du bist nett, aber" ist doch sowas wie ein Standardspruch, wenn man jemanden einen Korb geben will und die Gefuehle dieser Person nicht (so) verletzen moechte.  

 
 
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  • #4
Hallo Buford,

in Deinem post stecken wirklich mindestens zwei Themen, die Sache mit den Körben und dann das "wollen Frauen schlecht behandelt werden?"
Zu der Korbverteilung: ich halte es wie meine Vorposter für unwahrscheinlich, dass es dazu kommt, weil Du "zu nett" wärst, da hast Du Dich, glaube ich, in was reingesteigert.. Und wenn Du es nicht glaubst, dann mach es, wie Heike vorschlägt und stell Deine eigene Statistik auf: behandle Frauen schlecht und schau mal, wie es Dir bekommt...;-)...aber andererseits würde ich Dir lieber davon abraten, denn das wirkt sich vielleicht nicht so gut auf Deine Gesundheit aus...es gibt auch Frauen mit Temperament! Ich finde es sehr angenehm, respektvoll und zuvorkommend behandelt zu werden, sowohl von Männern als auch von Frauen! Was allgemein nicht so gut wirkt, ist, wenn Jemand zu "bedürftig", zu "einsam" rüberkommt, - klingelt da was?

Jetzt zum Thema :Wollen Frauen schlecht behandelt werden.
Ich glaube, so ganz abwegig ist das nicht, wenn ich es auch nicht verstehe. Neulich habe ich ein Gespräch von zwei jungen Leuten gehört (zwischen 20 und 30) der Mann fragte die Frau, wie ein Mann für sie sein muss. Sie hat lange überlegt und dann gesagt: "Ein nettes Arschloch" Leider blieb unklar, was genau sie damit meinte, aber hier meine Frage an die anwesenden Frauen, kennt Ihr solche Regungen? Oder ist das eine Frage des Alters oder der Generation? Stehen Frauen auf Männer, die sie respektlos und als Untergebene behandeln, im krassen Fall so richtige macho-A...r? Wenn ja, was finden sie daran toll? Hat Jemand Erfahrung?

Ich hatte mal eine Freundin, sehr hübsch, differenziert und schlau, die sagte, sie stehe leider auf machos, und zeitlebens war und blieb Bhagwan Shree Rajneesh ihr verehrter Guru. Ich habe in beiden Phänomenen einen Zusammenhang gesehen...

Frage an Buford: welche Verhaltensweisen sind es, die Du in Deinem Freundeskreis beobachtest, ausser das mit dem Kaffeholen? Würde mich mal interessieren.
 
 
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  • #5
Zitat von Buford:
Ich hatte vor Jahren einen Freundeskreis wo es ein wenig "Assi" zuging und ich dachte das wäre bei "ihnen" normal. Aber ich hab jetzt "normale" Freunde und es ist das selbe. NICHT SO SCHLIMM WIE DAVOR aber trotzdem merklich ätzend.
Wie sagte schon der große Tom Gerhard freudestrahlend? "Endlich normale Leute!"
 
 
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  • #6
Hallo Buford,

Ist schon gut, dass du dir Gedanken machst, ich möchte dir einen anderen Blickwinkel zeigen.

Ist es nicht schlimm, dass es anscheinend "normal" ist, dass zu viele& Frauen es anscheinend gewohnt sind, schlecht behandelt zu werden?

Natürlich wollen Frauen nicht mies behandelt werden, dass will "eigentlich" kein Mensch. Aber erst mit der Zeit lernen m.E. Frauen zu unterscheiden, zu differenzieren, sich selbst zu reflektieren, sofern sie über Selbstreflexion verfügen, was auch mit einem Bildungsgrad zu tun hat, was angeblich respektvoll ist und was nur so scheint.

Wenn du dich wirklich respektvoll den Frauen gegenüber verhältst, kennen viele so ein Verhalten nicht, empfinden es als nicht gewohnt, nicht "normal" und was der Bauer nicht kennt, das will er nicht. Dieses, du bist nett, aber... ist dann nur ein freundlich gemeinter Korb, denn du leicht wegstecken kannst, weil es dann eh nicht die Richtige für dich wäre.

Es gibt junge Frauen, die anders denken, die auch so ähnlich aufgewachsen sind wie du und die zu finden, ist dein Ziel. Ich wünsche dir beim Finden viel Erfolg.
 
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  • #7
Mein Beitrag oben war übrigens durchaus ernst gemeint.
Wir befinden uns ja auf dem Niveau der guten alten Kinderstube. Und da wird den Jungs nicht nur beigebracht, Frauen respektvoll zu behandeln, sondern eben auch Mädchen, später ihrem Mann den Kaffee zu bringen.
Wenn schon, denn schon. Halbe gute Kinderstube geht eben nicht. Das schlagen nur die üblichen Egoisten vor. Und die haben augenscheinlich eine schlechte Kinderstube.
Also, lieber Threadstarter. Wenn du es richtig machen willst und deiner guten Kinderstube Ausdruck geben willst, dann gib den Frauen die Möglichkeit, ihrer guten Kinderstube Ausdruck zu geben. Und in der wurde ihnen beigebracht, für ihren Mann dazu sein und ihm den Kaffee zu bringen und das Essen zu kochen. 
Jemand anderem die Gelegenheit zu geben, der guten Kinderstube Ausdruck zu geben, ist übrigens kein mieses Verhalten.
Das ist ja etwas auffällig an deinem Text. Daß du so von miesem Verhalten sprichst und dann an konkretem Beispiel nur sagst: also du selbst seist nicht mies, denn du holst dir deinen Kaffee selbst und kochst dein Essen selbst.
 
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  • #8
Zitat von Heike:
Frauen freuen sich, wenn sie sich nützlich machen können. Das hat dir deine Familie hoffentlich auch beigebracht. Deswegen: probiers doch einfach mal und scheuch sie zum Kaffeeholen. Sie werden, wie du ja festgestellt hast, es dir mit Liebe danken.
Ach wirklich - ich bin also auch eine Frau und weiss es durchaus zu schätzen, wenn "man/n" sich selbst helfen kann...und sich nicht "nur" bedienen lässt.
 
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  • #9
Zitat von Meiyo:
Ach wirklich - ich bin also auch eine Frau und weiss es durchaus zu schätzen, wenn "man/n" sich selbst helfen kann...und sich nicht "nur" bedienen lässt.
Ja, aber das klingt eben sehr emanzipiert.
Ich weiß nicht, von welcher Kinderstube Buford genau spricht. Vielleicht geht es um eine aus eher voremanzipatorischen Zeiten.
Das kann nur er selbst beantworten. Deswegen hab ich ja nachgefragt.
Ich fänd auch interessant, ob gemäß seiner Kinderstube nur Frauen, oder auch Männer respektvoll behandelt werden sollen. Und wie sich jeweils Respekt äußert.
Buford schildert das Problem doch so, daß das, worauf seine Kinderstube ihn vorbereitet hat, und die realen Frauen, die ihm so im Leben begegnet, nicht recht zueinander passen. Anstatt zu sagen "Tja, Pech gehabt, mein Lieber!" empfehle ich an beiden Enden zu gucken: Also sind die realen Frauen wirklich so, wie er sie wahrnimmt? Und gibts mit oder gar in der Kinderstube irgendwelche Mißverständnisse.
Da ich seine Eltern nicht persönlich kenne, wird das allerdings nur über Buford selbst herauszukriegen sein. Ich vermute, er muß jetzt selbst mal ran.
 
 
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  • #10
am schönsten ist es, wenn beide sich gegenseitig verwöhnen!
 
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  • #11
Ich denke, da ist was Wahres dran. Das haben mir schon viele Frauen erzählt. Auch Freunde haben mich schon darauf aufmerksam gemacht, dass ich eventuell zu "nett" zu Frauen bin. Vermutlich hängt es auch mit der Bedürftigkeit zusammen. Ar********* mögen weniger bedürftig sein und kein Problem haben, eine Partnerin zu finden und ständig Sex zu haben, dafür zerbrechen die Beziehungen immer wieder, weil sie destruktiv sind. Da wo keine tiefergehenden Gefühle existieren, kann auch nichts gesundes waches, geschweige denn zusammenhalten. Spätestens, wenn es in Richtung Familie geht, liegen zuverlässige und warmherzige Männer wahrscheinlich höhen im Kurs. Wenn du mal durch den Alltag gehst und Paare beobachtest, wird dir eventuell auffallen, wie viele einen distanzierten und unglücklichen Eindruck machen. Nicht zu unrecht, wie ich finde.
 
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  • #12
Ich habe den Eindruck, dass ziemlich viele Maenner heutzutage viel zu verweichlicht sind. Das hat nichts mit nett sein und nichts mit A********** sein zu tun. Die Mischung machts. Ein Mann muss seinen Mann stehen koennen, aber ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass manche zu ueberfordert sind und selbst nicht wissen was sie sein wollen.
 
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  • #13
Man könnte auch so sagen: Frauen (nicht etwa Menschen, den Nachbarn oder die Kreatur als solche) betont mit Respekt zu behandeln (ja, genau: behandeln!), und sie zum Kochen in die Küche zu schicken, sind zwei Seiten derselben Medaille.
Wie auch Frauen auf den Sockel zu stellen und nicht für voll zu nehmen, sondern gering zu schätzen.
Wem das als Gedanke unvertraut dialektisch erscheinen sollte: einfach mal nen typischen Film aus den goldenen 50ern anschauen und sich ein Bild davon machen.

 
 
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authentisch_gelöscht

  • #17
Mir fällt auf, dass immer mal wieder die Thesen aufgestellt werden, dass Frauen keine netten Männer wollen und Männer keine selbstbewussten Frauen. Und dann ganz viele dem widersprechen.
Ich überlege mir dazu gerade Folgendes: Wir verlieben uns nicht unbedingt in eine Person, in die wir uns gerne verlieben würden. Es gibt psychologische Theorien, die behaupten, dass wir uns als Erwachsene in Menschen verlieben, die uns (unbewusst) an unsere Eltern erinnern. Vielleicht empfinde ich ja (unbewusst) Männer, die nicht mindestens ebenso "stark" (oder dominant) auftreten wie mein Vater, irgendwie nicht bewunderungswürdig. Und ein Mann empfindet vielleicht mich als zu "dominant", weil ich - im Gegensatz zu seiner Mutter - auch mal etwas für mich fordere. Seit der Zeit, als unsere Eltern sich zusammengetan haben, hat sich unsere Gesellschaft stark verändert. Deshalb wünschen wir uns (bewusst) nicht mehr solche Beziehungen, wie sie unsere Eltern geführt haben, und wir (ob Frau oder Mann ist egal!) haben uns auch von den alten, bestimmenden Rollenmustern emanzipiert und möchten so leben, wie das uns selbst und unseren eigenen Werten entspricht. Doch leider schlägt uns unsere Prägung aus der Kindheit ein Schnippchen dabei, weil wir uns nicht in die Menschen verlieben, in die wir uns verlieben möchten, sondern in die, die uns an etwas erinnern, von dem wir uns in unserm Denken und Wollen emanzipiert haben.
Ich möchte nun aber auf keinen Fall damit ausdrücken, dass wir wieder solche Beziehungen leben sollten, wie unsere Eltern, wenn wir dies überhaupt nicht wünschen. Sondern wir sollten vielleicht versuchen, uns selbst besser zu verstehen. Vielleicht ist es ja möglich, mit genügend Arbeit an sich selbst solche unbewusste Muster zu verändern? Alternativ dazu gäbe es die Möglichkeit, weniger Wert auf Verliebtheit zu legen, sondern darauf zu setzen, dass Liebe langsam wächst, wenn sich zwei Menschen gut verstehen, sich Zuneigung und Aufmerksamkeit entgegenbringen und genügend Zeit zusammen verbringen.
Die gute Nachricht bei dieser These wäre auf jeden Fall, dass es die nächste Generation wieder einfacher haben wird, wenn wir es schaffen - trotz der Schwierigkeiten -, unsere Beziehungen mit einer selbstverständlichen Gleichwertigkeit zu leben.
 
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  • #18
Freud war dieser Ansicht. Die Psychologie ist jedoch in vielem uneins. Allein Freud und Jung hatten teilweise sehr konträre Ergebnisse.
Sokrates sah das so: "Schön ist, was nützlich ist". Das dürfte wohl ein häufiges Motiv sein.
 
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authentisch_gelöscht

  • #19
@lone rider
Ich nehme an, du willst sagen, Freud war der Ansicht, dass wir uns in einen Menschen verlieben, der uns an unseren Vater oder an unsere Mutter erinnert. Sah er das als Problem? Es war ja damals auch eine andere Zeit. Und falls er es als problematisch ansah, was war seine Lösung?
Ist Jung anderer Meinung gewesen?
Die Individualpsychologische Schule (angelehnt an Adler, den dritten im Bunde der Tiefenpsychologen) geht auch von dieser These aus. Es wird einem geraten, auf Verliebtheit zu verzichten. Ich bin da nicht so ganz davon überzeugt. Irgendwie wird dann Partnerwahl so beliebig. :-( Oder wie seht Ihr das?
Aber auf eine befriedigende Beziehung zu verzichten, mag ich auch nicht, nur weil ich meine Eltern in Sachen Beziehungsverhalten und Kommunikation nicht unbedingt als Vorbilder sehe.
 
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  • #20
authentisch,
das hat Freud nicht gesagt und ich auch nicht ;), er sprach von Prägungen, die auf Vater und Mutter basieren. Eigentlich eine Binse. Er verwob das dann in einen libidinösen Kontext.
Ich bin auf der Seite von Sokrates.
 
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  • #22
Zitat von authentisch:
Der Ansicht, die Du oben skizzierst hast. Vater, Mutter usw.
Dass die Partnerwahl stark davon bestimmt sei. Damit hat er (Freud) sicher recht. Weil: Prägung usw.
Aber ich finde Sokrates Spruch weitgehender. Was er sagt, geht weit über das hinaus.
Ich halte den Satz für einen der klügsten überhaupt. Das ist brillant. Nicht umsonst war Sokrates so sehr von Bedeutung.
 
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authentisch_gelöscht

  • #23
Hä?
Ich hatte in meiner Argumentation verschiedene Ideen miteinander verknüpft, und als du sagtest, dass Freud dieser Ansicht gewesen sei, war mir nicht klar, welche meiner Ideen du jetzt genau meinst. Aber ich glaube, wir lassen diese Diskussion besser.

Könntest du das, was Sokrates deiner Ansicht nach sagen wollte, noch etwas erläutern. Und was das mit dem Thema (dieses Threads oder dem, was ich geschrieben habe?) zu tun hat. Danke im Voraus! Ich wage jetzt keine Hypothesen mehr über das, was du vielleicht sagen wolltest.
Und ich muss gleich los, also schönen Abend allerseits!
 
 
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  • #24
Nö, ich erkläre nicht Dinge, die ich bereits erklärt habe. Ich mache doch hier nicht die Endlosschleife. Ich habe Deine Ausführungen um die von Sokrates ergänzt und erweitert. Was es mit Thema zu tun hat, ist selbsterklärend. Steig' darauf ein oder lasse es bleiben.
 
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  • #25
Die ganzen Namen sind eindeutig dem Denken schädlich. Ganz abgesehen davon, daß ständig falsch zugeordnet wird. Und dann auch noch Sokrates und eine Käsemeinung und wieder ein Superlativ? Also das ist entweder ein doppelter Treppenwitz oder auch einfach dreifach gar nichts verstanden.
Aber ulkig isser schon, der Diskussionsverlauf. Da freud sich Jung und Ald!
 
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  • #26
Zitat von lone rider:
Nö, ich erkläre nicht Dinge, die ich bereits erklärt habe. Ich mache doch hier nicht die Endlosschleife. Ich habe Deine Ausführungen um die von Sokrates ergänzt und erweitert. Was es mit Thema zu tun hat, ist selbsterklärend. Steig' darauf ein oder lasse es bleiben.
Ach ja? Ich bin mal selbsterklärend auf die Primärquellen zu deinen Freudthesen gespannt. Lass doch mal sehen. Denn das hat authentisch nicht behauptet. Ich meine, weder Freud noch authentisch haben es verdient plattgewalzt zu werden. Aber so betrachtet, erschließt sich mir der Bezug zum Threadthema.
 
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  • #27
Zitat von authentisch:
@lone rider
Ich nehme an, du willst sagen, Freud war der Ansicht, dass wir uns in einen Menschen verlieben, der uns an unseren Vater oder an unsere Mutter erinnert. .
wie machen das eigentlich die jungen Männer heutzutage, die ihren Vater gar nicht kennen, weil ihre Mütter bei keinem lange bleiben oder alls 3 Monate einen neuen Daddy vorgsetzt bekommen? Welcher Daddy zählt dann?


 
 
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  • #28
Zitat von Truppenursel:
wie machen das eigentlich die jungen Männer heutzutage, die ihren Vater gar nicht kennen, weil ihre Mütter bei keinem lange bleiben oder alls 3 Monate einen neuen Daddy vorgsetzt bekommen? Welcher Daddy zählt dann?


 
Solche Kinder wachsen meist gestört auf und können dann auch keine gesunde Beziehung führen.

Hier wird oft davon gesprochen, wie Männer sich verhalten sollten oder was sich Frauen wünschen. Das eigene Verhalten ist überwiegend auf die Kindheit zurück zu führen. Später lässt sich das Verhalten verändern, aber nur bedingt. Was viele vergessen, ist, dass wenn eine Frau oder Mann sich gut dabei fühlt schlecht behandelt zu werden, dann haben diese Menschen meist selbst destruktive Verhaltensmuster, die aus einer nicht funktionierenden Partnerschaft der Eltern zurück zu führen sind. Meine Ex konnte es auch nicht ertragen, von mir gut behandelt zu werden, weil sie es aus der Kindheit anders gewohnt ist. Da war letztendlich jede Mühe umsonst, leider.
 
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  • #29
Ich glaube, dass die Frauen, von denen du schreibst, dass sie sich vieles gefallen lassen, ihre Männer wirklich lieben oder noch frisch verliebt sind. Da tun Frauen wirklich eine Menge für das Wohlbefinden des Mannes und nehmen vieles, für sie eigentlich Negatives, in Kauf.

Solange die Männer es nicht übertreiben mit dem Macho-Gehabe, kann das eine ganze Weile gut gehen. Haben Sie jedoch den Bogen überspannt und die Frau fängt an, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und zu selbstreflektieren, dann dürfte mit der eigenen "Unterwerfung" schnell Schluss sein.

 
 
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  • #30
Also von Freud und Psychologie halte ich mal gar nichts. Es liegt auf der Hand, daß solche Dinge Kaffeesudleserei sind.
Zum Eingangsthread: Also ich kenne den Ersteller nicht, deshalb kann man im konkreten Fall nur sehr schwer sagen, was dahinter stecken könnte.
Mir fällt aber eine Geschichte aus dem Bekanntenkreis ein, die ich irgendwie damit im Zusammenhang bringe (wie gesagt nicht mit dem Ersteller, weil den kenne ich ja nicht): Nämlich ein guter Bekannter, der einige Jahre einer Frau nachgelaufen ist. Und sie wußte nicht so recht, ob er jetzt der richtige für sie ist oder nicht. 
Für mich als Außenstehenden war das nur schwer verträglich mitanzusehen: Er hat immer so nach dem Prinzip "wie hättest Du es gerne" gehandelt. Und ließ sich teilweise auch auf der Nase herumtanzen. Selbst, als sie ihm dann mitgeteilt hat, daß sie eigentlich nichts von ihm will. Die hat ihm bei sich übernachten lassen und er hat "aus Rücksicht" keine Anstalten gemacht, um mit ihr intim zu werden.
Also ich meine, ich kann in diese Frau ja nicht hineinsehen - aber ich denke, es war ihr unmöglich, ihn als Mann wahrzunehmen. Bei mir hätte ich mir auch gar nicht vorstellen können, daß ich mich auf Dauer so verhalten hätte können wie er. Ja, natürlich, man bemüht sich eine zeitlang, aber es gibt auch Momente, wo ich dann mal auf den Tisch haue, und Tacheles spreche. Ich denke das stehe auch nicht im Widerspruch dazu, respektvoll zu sein. Denn man kann etwas auch sehr deutlich machen, ohne daß man persönlich herablassend oder beleidigend wird.
Ich denke, an diesem Phänomen ist der Feminismus auch nicht ganz unschuldig, weil er eine Generation von Männern an die Oberfläche gebracht hat, die ziemlich weichgespült sind. Und damit können viele Frauen in Wahrheit nicht viel anfangen - das habe ich in einer persönlichen Korrespondenz hier sogar schon 1:1 so zu hören bekommen. Wobei der Feminismus ja sowieso eines ignoriert - nämlich die Gene - die kann niemand verleugnen. Und ein Mann ist im allgemeinen nun mal ein Mann und eine Frau ist eine Frau - entgegen den unsinnigen Genderideologien ist halt vieles biologisch festgelegt. Und diese Unterschiedlichkeit ist ja keine Katastrophe, sondern eigentlich ungemein spannend. Selbst als Single, denn je älter ich werde, desto mehr lerne ich über Frauen. Und desto interessierter bin ich, etwas über sie zu erfahren - ganz im Gegensatz zum jugendlichen Alter.
Nicht falsch verstehen: Auch ich brauche grundsätzlich niemand, der für mich kocht oder bügelt - wenn es jemand macht, habe ich natürlich auch nichts dagegen - ich würde sagen, unter einem Dach eher Vereinbarungssache. Aber einer Frau nachkriechen, mir auf der Nase herumtanzen lassen oder mir den Mund verbieten lassen - nein, das würde ich sicher nicht tun.
Ich denke, Frauen wollen sicher respektvoll behandelt werden (no na), aber sie wollen auch einen Mann, der auch mal klare Ansagen macht, der ihnen nicht immer und überall alles recht machen will und der auch mal "ohne Rücksicht" auf Verluste "rangeht". Wenn mich eine Frau (wie in oberen Beispiel angeführt) mehrmals mit nach Hause nimmt, dann muß sie auch damit rechnen, daß ich irgendwann versuche, etwas intimer zu werden. Wobei in dem Fall glaube ich ja fast, daß das Interesse ihrerseits nicht (mehr) gegeben war, weil er nichts dergleichen versucht hat. Da ist dann Rücksicht einfach fehl am Platz. Und wenn mir eine sagt, daß sie im Prinzip nichts von mir will, dann ziehe ich einen Schlußstrich und ich werde ihr - wie ihm obigen Fall - nicht weiter nachkriechen, sondern sie wird nicht mehr viel von mir hören.
Und umgekehrt ist es ja eigentlich nicht viel anders: Mit einer Frau, die mich 24h am Tag fragt, wie ich es denn gerne hätte und zu nichts eine eigene Meinung vertritt, könnte zumindest ich auch nichts anfangen. Und ja, ich mag selbstbewußte Frauen - allerdings sind das nicht solche, die Selbstbewußtsein mit Egoismus verwechseln oder besonders zickig sind, sondern die ganz im Gegenteil in sich ruhen. Oder z.B. auch mal das Selbstbewußtsein haben, sich besonders sexy zu kleiden. Weil das heißt ja auch nicht, daß in der nächsten Sekunde wie ein wildes Tier über sie herfalle, sondern in erster Linie mal, daß ich sie als Frau wahrnehme. Und das erlebt man(n) ja leider auch nicht mehr so oft - insofern sehe ich das Problem auf beiden Seiten.