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  • #121
Das mit Narzisst, Danke fürs Kompliment; Frage ist nur ab wann etwas krankhaft wird. Hier ist auch beim "Helfen wollen" der Knackpunkt, ab einem bestimmten Punkt "kippt" es ins pathologische und es entsteht eine sehr erbarmungslose Seite gegenüber jeder Andersartigkeit: Unfein dass ich es antreffen musste.
Sie? Lol.

Echt jetzt. Eis.

Du präsentierst Dich hier als extrem unflexibler Bestimmungsfreak.
Nein, als Minderheit in Bezug auf Passung. Bei der Liebe selber bestimme ich nichts weil ich das nicht kann. Wäre ja praktisch wenn ich es einfach auswählen kann.

Wobei, ich kann natürlich ein Flämmchen zum Flammenmeer verwandeln, jedoch brauchts zuerst eine Flamme, kein Eis.
 
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  • #123
Und hör auch auf, Dich als "Opfer der Gesellschaft" zu sehen.
Ja, der wohl liebste Mensch im Dörfchen mit dem Dorfladen wurde auch von der Gesellschaft völlig fertig gemacht und ist jetzt psychisch labil.

Er gibt nun Geschäft, wo alles was sie hatten drinsteckt, offiziell auf und schrieb:
"Aus Rücksicht und in vorsorglicher Massnahme auf meine Gesundheit, habe ich mich dazu entschlossen auf den..... einen Nachfolger für den Dorfladen zu suchen.

Für die Entscheidungen wo nach dem Ladenumbau getroffen wurden, in Bezug auf das Sortiment, war es nie meine Absicht die hiesigen Detaillisten, Bäckerei und Metzgerei zu konkurrieren."
 
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Deleted member 21128

  • #124
Ich bin ein herzensguter und grundehrlicher Mensch, ich muss doch niemandem etwas vormachen. Kann auch Fakten auf einen Tisch legen, sehen muss man es nicht jedoch scheue ich mich nicht davor, ich bin doch kein Verbrecher. Das halbe Leben werde ich doch gebranntmarkt weil ich offenbar einer der wenigen wirklich ehrlichen Menschen bin, das ist es mir jedoch wert, weil anders könnte ich nicht zu Gott aufschauen, ich würde mich schämen.
Ja, du bist sicherlich perfekt. Einzig bei deiner Selbstwahrnehmung ist was kaputt...
Wie definierst du eigentlich Liebe?
 
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  • #125
Ich liebe (liebte?) sie, aber ich lehne ab, wie sie ist. Da würde ich an ihrer Stelle auch drauf verzichten können.
Ich habe keine Ahnung wovon du redest, ich habe stets Standpunkte klargemacht jedoch nie etwas behindert, nicht einen einzigen Punkt wurde von mir konkret unterbunden. Eigentlich krass wieviel Freiheiten ich tolerieren wollte, da sind andere potentielle Partner ganz anders. Sie meinte u.a. dass ich als Helfer für Mensch und Tier nicht genüge, das ist danach ihre Limitation, nicht die meine. Mehr gibts da kaum zu sagen da lächerlich. Das mit Ultimatum geben geht allgemein nicht, denn es ist eine Aktion welche die Beziehung ruiniert. Es muss immer nach Einverständnis gefragt werden und gemeinsam Lösung gesucht, alles andere ist bezieherisches Schindluder.
Ja, du bist sicherlich perfekt. Einzig bei deiner Selbstwahrnehmung ist was kaputt...
Wie definierst du eigentlich Liebe?
Ich habe mich nie als perfekt bezeichnet, ansonsten müsste ich ja der grosse Menschen- und Tierehelfer sein, das war ich jedoch nicht. Also wie kommst du auf diese irrsinnige Mutmassung, wenn die Fakten klar sind?

Liebe ist grundsätzlich der Moment einer grossen Bindung, Verbindung und höchste Akzeptanz. In weiteren Stadien wird es gar bedinungslos. Da kann man mich dann effektiv anfluchen, Hund/Grosstante nicht pflegen u.a. jedoch werde ich dennoch lieben. Ich sehe mich als dazu fähig, aber ich glaube nicht dass Menschen es allgemein höherwertig können da sie zu sachlich sind.

Klar, offensichtlich liebte sie mich nicht denn ich wurde als etwas sachbezogenes, einer Sache dienlich, gesehen. Das ist keine Liebe sondern lediglich Beziehung. Sie war jedoch auch nur Freundin und nicht Frau, erst beim Status Frau ist gegenseitige Liebe für mich legitim bestätigt.
 
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  • #126
So oder so, es gab nicht einmal ein Kuss... der erste Kuss ist noch nicht vergeben. Ich bin nunmal ungern Hüpferling, ist mir einfach zu pragmatisch denn so liebe ich nicht. Wenn es nicht gegenseitig romantische Liebe ist gibts nicht einmal einen Kuss.
 
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  • #128
Platonische Freundin, jedoch in weiterer Entwicklung, deswegen konnte sie ihrer Meinung nach nicht mehr zum Grundstatus zurückkehren und musste mich verbannen. Wäre ich 2 Wochen dort gewesen wäre es vermutlich, trotz massiver Introversion von ihrer Seite (auch meine), passiert. Die Grosstante kam ja noch dazwischen... das war episch wie das alles ruinierte. Das vermutlich grösste Pech meines Lebens, da es bei ihr aus meiner Sicht danach überschwappte mit ihrem naturgegebenen Helfertick: Sie geniesst diese Situation nun sehr. Von ihrer Sprache kann ich auch entnehmen dass sie sich meistens mit älteren Leuten umgibt, klar war da meine "junge Mentalität" stark im Wege.

Kuss ist für mich übrigens intimer als Sex, das heisst viel für mich. Gesicht und Geschlechtsbereich sind allgemein intim und da ist bei Intimität nichts minderwertiger.
 
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  • #129
Ich kann das Ganze gut nachvollziehen, @Xeshra , kenn ich doch dieses Helfersyndrom, das ins pathologische geht und nur noch die Schattenseite bedient. Das Thema ist dann allein das Leiden hin zum Tod und besetzt jeden Bereich. Die Lebensseite wird negiert und der Widerspruch, in dem man sich selbst befindet, ausgeklammert. Denn, wenn man konsequent zu Ende denken würde, gäbe es nur eine Konsequenz. Ich denke auch, dass es mit Hochsensibilität zu tun hat und daraus resultiert, dass der Schmerz so stark mitempfunden wird, dass dieser alles Andere überragt. Die andere Seite davon ist, ein behutsamer und liebevoller Umgang mit den Geschöpfen dieser Welt. Nur gibt es dann die Bösen, die Verursacher, und, wenn Du zu diesem Lager identifiziert wirst, hast Du keine Chance mehr. Dein "Fehler" war wohl, überhaupt etwas zu diesem Thema zu sagen, das kann nur schief gehen. Man kann da nur reinpassen in der Übereinstimmung.
 
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  • #130
Sie: "Magst Du eigentlich Tiere"
Ich: "Nagetiere sehr gerne, Hunde eigentlich auch, Katzen geht so"
Sie: "Wenn Du keine Tiere magst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das was mit uns wird"

Das waren die letzten Zeilen mit einer durchaus vielversprechend begonnenen Parship/WhatsApp-Bekanntschaft vor ca. zwei Jahren.

Sie war Besitzerin einer Katze. Und ich in dem Punkt authentisch bzw. ehrlich.
 
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  • #131
Als ich das mit den Tieren genauer angesprochen habe, als auch wie ich das mit Menschen genauer sehe und in diesem Bereich mich lieber dem jungen Leben helferisch zuwende, da kam in ihr die absolute Wut hoch... sehr kompetenter Text von Marlene.

Grundsätzlich darf man nicht nur allgemein etwas helferisch bevorzugen, man soll eher noch das was als besonders hilfsbedürftig gilt prioritisieren, damit es für jemanden mit Helfersyndrom gut klingt: Allgemein soll das zu Pflegende nahe einem Tod sein, wies aussieht. Der Tod selber wird jedoch als besonders schlimm wahrgenommen und da braucht man immer externe Hilfe.

Da ist weitaus weniger Toleranz als man meint, sobald man feindliche Signatur veräussert.
 
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  • #132
Ist schon lustig wenn sie bei ablehnender Haltung zu Katzen es als "mag keine Tiere" auffasst. Da sieht man einfach wie strikt eine Weltanschauung oft sein kann.

Allgemein finde ich das mit "Fallen legen" eine unfeine Machart. Ich lege lieber meine Karten offen auf den Tisch, auch wenn mich diese Ehrlichkeit böse beissen kann.

Wobei, wenn ich jemand innig liebe, dieser Faktor ist im Grundsatz (nur Intensivierung) nicht bewusst zu beeinflussen, dann bin ich zuversichtlich dass ich fast alles irgendwie passend machen kann, sofern diese Liebe auch erwiedert wird.
 
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  • #133
Sie: "Magst Du eigentlich Tiere"
Ich: "Nagetiere sehr gerne, Hunde eigentlich auch, Katzen geht so"
Sie: "Wenn Du keine Tiere magst, kann ich mir nicht vorstellen, dass das was mit uns wird"

Das waren die letzten Zeilen mit einer durchaus vielversprechend begonnenen Parship/WhatsApp-Bekanntschaft vor ca. zwei Jahren.

Sie war Besitzerin einer Katze. Und ich in dem Punkt authentisch bzw. ehrlich.
Viele Menschen sind sehr egozentrisch, manchen geht es auch nicht um das Tierwohl, sonst würden sie keine Hunde aus Qualzüchtungen kaufen, sondern Tieren aus Heimen ein echtes Zuhause geben. Wenn die Frau nur auf Katzen fixiert ist und dir unterstellt du würdest generell keine Tiere mögen, sagt das auch etwas aus. So ist das eben mit den sog. Tierfreunden.
 
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  • #134
@Xeshra
Was deine Freundin bewogen hat, die Tante zu pflegen, ist m. E. eher zweitrangig.

Ein plötzlicher Pflegefall in der Familie ist ziemlich sicher für die meisten eine enorme Herausforderung und nicht nur für ein so recht zartes Beziehungspflänzchen wie eures eine harte Probe.

Vermutlich würden diese Probe viele so junge Beziehungen nicht überstehen...
 
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  • #135
Das ist leider so, es war ein irres Pech gewesen und kein Zufall.

Wobei ich das mit der Ausladung noch verkraftet hätte, nur ihre spätere Reaktion wo sie meinte dass ich ihr pflegerisch (Mensch, Tier) nicht genügen kann, daher Abbruch der Beziehung, das war effektiv der Gnadenstoss.

Sie hat mit dieser Mutmassung (da sie mich hier leider noch nicht genug kennt) zwar nicht ganz unrecht, zumindest im vorliegenden Fall, jedoch war das auch nie deklarierter Inhalt dieser potentiellen Partnerschaft gewesen, sondern plötzlich zum Fokus geworden.
 
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