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Sweety69

  • #91
Das wiederum finde ich schon krass. Noch nicht lange her, da schriebst du (in etwa) dass sie die Liebe deines Lebens wäre und du, selbst wenn, es schiefgehen sollte, du für immer allein bleiben würdest, denn sie sei nicht zu ersetzen, etc., da finde ich dein Bekenntnis jetzt, nur kurz nachdem du abserviert würdest, schon befremdlich. Von Null auf Hundert und wieder zurück. Wie kommt es zu dieser Sinneswandlung?
War wohl mehr Schein als Sein. Zumindest hat sie ganz offensichtlich die Prioritäten richtig gesetzt. :)
 
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Sweety69

  • #93
Männer sind auch nur Menschen und leiden wie Frauen, tun so, als wenn nix wäre und leiden und sagen, das wäre sowieso nix geworden.... :rolleyes:
Aber wie es drinnen aussieht?
Ich vermute, dass es nach 3 Dates nicht so tief war... Und er hat zu schnell gegen sie argumentiert, dass sie ein Helfersyndrom hat usw. wirkt nicht so tiefgründig auf mich. Aber nu. Muss ja nicht so sein wie es wirkt. Hast schon Recht.
 
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  • #94
Das was gekommen war hätte ich nie erwartet, vollkommen geschockt.....
Mein Herz hat sie mal gebrochen.
Wäre es dann nicht vielleicht hilfreicher, diesen Schmerz erstmal auszuhalten, das Herz heilen zu lassen, als sofort die Gleichklang-Damen nun zu kontaktieren? Wärest du dazu schon vorbehaltlos offen? Wäre vielleicht schade, gleich dort die Damen zu verschrecken, nur weil du gerade verbittert bist? Nur so ein Gedanke. Nun hast du 36 Jahre auf eine Beziehung gewartet, da kommt es vielleicht auf ein paar Monate mehr auch nicht drauf an, oder?
 
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  • #95
Sie möchte nichts mehr von mir wissen, da kann ich nichts machen... ich muss das hinnehmen. Weil ich etwas gegen exzessive Pflegeaktivitäten von nicht Kernfamilie habe da es Partnerschaft verunmöglicht und sie fand das enorm offensiv. Wusste gar nicht dass sie so feindlich sein kann, aber jeder hat nunmal einen wunden Punkt.

Ich denke auch gar nicht dass sie ein Zölibat eingeht, das war doch nur dahergesagt um mir irgendwie weniger anzutun. Als ich sie mehrmals anmailte und sie sich jedesmal unerfreut gab drohte sie mir Spambox an und jetzt sucht sie bereits wieder neuen Partner, habs gesehen auf dem Portal.

Wie sie sich das vorstellt weiss ich nicht, jedoch ist das ja nicht mehr meine Sache. Ich hätte sie niemals fallengelassen aber ich bin nun offensichtlich dank dieser Grosstante zum Feind geworden, ich bin baff. Ich habe nur ausgesagt was mir vorschwebte, das war in keinster Weise eine Abfuhr, jedoch weiss ich echt nicht wie sehr sie noch lieben kann. Kurz vor dem Abschied sagte sie noch dass sie noch bei keinem so schnellen Zugang gefunden hatte, nur gutes eigentlich. Woher plötzlich der Wandel kam ist nicht genau erklärbar.
 
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  • #96
Sie möchte nichts mehr von mir wissen, da kann ich nichts machen... ich muss das hinnehmen. Weil ich etwas gegen exzessive Pflegeaktivitäten von nicht Kernfamilie habe da es Partnerschaft verunmöglicht und sie fand das enorm offensiv.

...ich bin nun offensichtlich dank dieser Grosstante zum Feind geworden, ich bin baff.
Na, vermutlich eher und nicht zuletzt dank deiner Art, auf ihre Aufmerksamkeiten der Großtante gegenüber zu reagieren.
Die halt, schlimmes Schicksal, als Großtante nicht zur Kernfamilie gehört. Sonst wäre alles anders, inkl. Infrastruktur.
Du siehst, daß andere Menschen halt die Grenzen anders setzen. Vielleicht findet sie deine Einstellung zu Mutti und Vati etwas seltsam. Du aber halt für richtigen Standard. Und sie ihre Einstellung zur Großtante durchaus ok. Du aber halt für offensichtlich falsch.
Vermutlcih hat da jeder von euch beiden Gründen für seine Einstellung. Und das stärkste Herz und die großtmögliche Liebe muß zugleich so radikal sein, daß sie die Gründe des anderen weder versteht noch akzeptiert, wenn sie nicht mit den eigenen Standards decken.
 
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  • #97
Du kannst pflegen was du möchtest solange es irgendwie hinhaut, aber da ist sie effektiv blind, Partner muss kuschen und verbiegen, fertig Schluss. Hinhauen tut es nicht, deswegen hat sie mich ja auch weggebootet. Man muss Prioritäten setzen, geht im realistischen Management nicht anders. Ich bin zwar gerne Phantast aber ich weiss was bei bestehender Infrastruktur geht und was hier nicht geht. Reingeredet habe ich jedoch nie, sie war darauf gekommen dass ich bei Pflegeaktivitäten inkompatibel bin und fertig. Da hat sie vorallem an Hund und Tante gedacht. Ich versuchte ihr klarzumachen dass sie 36 ist und das Leben noch vor sich hat, sich nicht mit diesen Aktivitäten vieles verunmöglichen soll, das war enorm offensiv angekommen.

Würde sie in einer Villa wohnen wo man ganze Sippe unterbringen kann mit 10 schwerkranken Hunden und mit Butler, damit wir überhaupt noch Zeit füreinander finden, hätte ich nie Bedenken erwähnt. Sie braucht Zimmer für sich alleine, dann wäre da nur noch anderes Zimmer für Tante. Alles andere inklusive Küche wäre kaum für lange Zeit brauchbar und noch mit Betagtenpflege inklusive 3 riesen Hundekörbchen. Ich weiss echt nicht was sich da gewisse Leute vorstellen. Sie hatte mich deswegen auch weggebeamt da es nicht ging, mein Bedenken sehr berechtigt.

Ich kann sie natürlich auch in Ungarn (von Wien aus gut zu erreichen) in viel grösserem Haus der Eltern (mit über halbe ha Land) unterbringen für gemeinsame Zeit, aber dazu muss sie erst in der Lage sein hinzufahren, da waren dann die Hunde im Wege (ständig Sorgen über deren Wohlergehen, kann auch kaum noch lange weg sein). Allerdings irrelevant da ich ja inkompetent bei Pflege von ihren "geliebten Lebewesen" bin... oje... sie kann es auch selber pflegen, tut sie vermutlich sowieso für immer.

Ich fass mir an den Kopf ab der herbeigezauberten Schwierigkeiten mancher Menschen das obwohl ich viele Optionen hätte.
 
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MaryCandice

  • #98
Du hast aber mitbekommen, dass wegen der räumlichen Distanz die Treffen über mehrere Tage gingen?
Und er hat zu schnell gegen sie argumentiert, dass sie ein Helfersyndrom hat usw. wirkt nicht so tiefgründig auf mich.
@Fraunette hatte vier Dates (in Summe wohl weniger Zeit als bei @Xeshra ), bekommt aber als ebenfalls Abservierte mehr Mitgefühl und Verständnis.
Woran liegt es?
 
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Sweety69

  • #100
Ihr passt wohl nicht so gut zueinander. Als Außenstehende und Mitlesende kann ich an ihrem Verhalten echt nichts Verwerfliches sehen. Ich lese eher Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Mitmenschlichkeit heraus. Aber gut, ist ja auch sehr subjektiv, was ich herauslesen. Neutral beschrieben hat sie einfach andere Prioritäten als du und möchte dafür wohl auch nicht kritisiert oder verändert werden von dir.
 
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  • #101
Habe es trotzdem noch gelesen, fand es oke, deshalb von mir wieder mal ein kleiner Roman ;):rolleyes: ( soll aber keine Kritik an Andersdenkende sein, sondern eine reine ICH-Geschichte ) :

Als meine Muttsch krank wurde - haben sich Freunde und Großfamilie verkrümelt.
Als sie mehrmals todkrank im Krankenhaus lag - kamen sie dafür dann alle zu Besuch, obwohl sie davon gar nix mitbekam.
Als mein Herbie krank wurde - genau das gleiche. Ein kleiner Kern war für mich und ihn da - aber auf der Beerdigung weinten dann 140 Menschen bitterlich um ihn.
Als wir bekannt machten, dass mein Paps ganz plötzlich schwer krank wurde und im Sterben lag - wieder ganz viele Telefonate, WA Nachrichten manchmal 50 am Tag, jeder besuchte ihn.
Jetzt herrscht wieder Stille, obwohl meine Mutti ganz allein im Heim leidet
( nach 11 Jahren Pflege zu Hause durch meinen Vater ) und vor sich hin vegetiert. Aber ich weiß jetzt schon, wenn sie nachweislich im Sterben liegen würde, kämen sie alle, um sie ein letztes Mal zu sehen, und die Friedhofskapelle wird wieder viel zu klein sein.
Die meisten Menschen sind mit schleichenden Krankheiten und Demenz total überfordert, sind hilflos, haben dann Angst vor Besuchen, bieten keine Hilfe und keinen Trost an. Das haben schon viele - auch hier im Forum - erlebt, können wir auch nicht ändern, so ist das Leben. Manche wenige haben aber zum Glück so viel Liebe im Bauch, dazu Kraft, Platz und Zeit zur Hilfe; andere schieben ins Pflegeheim ab ( ich ja auch mit meinen Eltern zum Schluss :(), weil sie ihr Leben nicht umstellen wollen oder können, um einen 24-Stunden-Dienst zu leisten.
Ich habe absolut kein Helfer-Syndrom, bin aber hilfsbereit. Und - das ist nun wirklich keine Krankheit. Menschen, die mir viele Jahre ihre Liebe geschenkt haben, helfe ich gerne. Und die Zeit, die ich in meine Eltern, Kinder, Enkel und Freunde investiere, bekomme ich als Liebe zurück.
Und - trotzdem hätte ich noch genug Energie für einen neuen Lebenspartner. Die paar Familientage im Monat, da könnte ER sich voll und ganz einklinken - oder auch ausklinken. Und wenn ich mich in Zukunft 2 bis 3 Stunden täglich um meine Muttsch kümmern sollte . . . blieben für IHN
( wenn denn einer vom Himmel plumpste :rolleyes:, ich suche keinen mehr ) immer noch 21 Stunden täglich übrig . . . das sollte doch reichen, um eine Beziehung aufzubauen, finde ich halt . . . :) . . . und wenn IHM das nicht gefallen sollte . . . dann ist er meiner Liebe eben nicht würdig.
 
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  • #102
Weil ich etwas gegen exzessive Pflegeaktivitäten von nicht Kernfamilie habe da es Partnerschaft verunmöglicht.....
Wie definierst du Kernfamilie? Ist eine möglicherweise ungeliebte Schwester in deinen Augen mehr wert als eine innig geliebte Großtante? Wenn man keine Eltern und/oder Geschwister (mehr) hat, vielleicht ist dann Tante schon Kernfamilie?
Oder anders gefragt: angenommen, deine Freundin ist als sozusagen drittes Date von dir für zwei Wochen zu dir eingeladen. Sie kommt zu dir. Am zweiten Tag eures Treffens erhältst du einen Anruf, deine Schwester hätte einen Unfall und müsste nun dringend erstmal versorgt werden. Würdest du dann auch sagen: ich nee, dass passt jetzt aber grad gar nicht, weil, ich hab grad Besuch von meiner Freundin, wir lernen uns grad erst kennen und lieben. Ich meine, ihr ward gerade erst in der Kennenlernphase. Hättest du es da vielleicht auch nicht erstmal besser gefunden, wenn sie erstmal wieder nach Hause gefahren wäre, damit du alles klären kannst? Wir lesen hier ja nur deine Variante, deshalb meine Nachfrage mal nach ihrer Sichtweise.
 
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Sweety69

  • #103
Du hast aber mitbekommen, dass wegen der räumlichen Distanz die Treffen über mehrere Tage gingen?

@Fraunette hatte vier Dates (in Summe wohl weniger Zeit als bei @Xeshra ), bekommt aber als ebenfalls Abservierte mehr Mitgefühl und Verständnis.
Woran liegt es?
Ich hab bei Fraunette nicht alles mitbekommen und zu ihrer Geschichte auch nix gepostet. Bei der Definition von SFS habe ich ein paar freundlichere Assoziationen gepostet, weil da nur sehr negative standen.

Aber du hast Recht. Ich würde wohl anderes schreiben, wenn der Grund des Schlussmachens ein anderer wäre.
Ich bekomme öfter gesagt, dass ich sehr hilfsbereit und "zu gutmütig" wäre.
Ich bin also bei dieser Darstellung nicht ganz unparteiisch.
Ich finde nämlich nicht, dass man zu nett / zu hilfsbereit / zu gutmütig / etc. sein kann. Es gibt in meinen Augen einfach nur Leute, die das weniger sind und sich nicht vorstellen können, dass andere es mehr sind. Aber egal, darum geht's hier ja gar nicht.
Aber ich werde nicht schreiben, dass sie die falsche ist, weil sie hilfsbereit und sozial handelt und das eine ganz schlechte Eigenschaft ist, wenn sich das nicht nur auf den eigenen Partner (+Kernfamilie) bezieht. :rolleyes:
Ich kann sie verstehen und könnte mir vorstellen, dass ich in so einer Situation auch so oder so ähnlich handeln würde und, dass die Bemerkung bzgl. Infrastruktur und Exzessivität wohl kaum was daran ändern würde.
 
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  • #104
Ich meine, ihr ward gerade erst in der Kennenlernphase. Hättest du es da vielleicht auch nicht erstmal besser gefunden, wenn sie erstmal wieder nach Hause gefahren wäre, damit du alles klären kannst? Wir lesen hier ja nur deine Variante, deshalb meine Nachfrage mal nach ihrer Sichtweise.
Wir hätten Alternativen gehabt, ich hätte sie niemals weggesendet... ein echtes Tabu, das darfst du mir glauben. Keiner darf mir vorschreiben was in mein Haus darf und was nicht. Bis ich jedoch jemanden reinlasse muss es schon 5 Dates oder rund 1-2 Wochen Kennenlernzeit sein. Ist es soweit ist jedes Ultimatum Tabu und falls jemand schwer verletzt wäre reisen wir zusammen hin.

Jedoch habe ich bis zum Korb (nach der Ausladung) nie etwas verwerfliches gesagt sondern nur hingenommen, sie war von sich aus darauf gekommen dass ich nicht pflegen könnte und daher inkompatibel. Ich habe das auch nie vorgehabt muss ich sagen, auch stand das nie zur Debatte noch wurde es je getestet.

Sie machte die Aussage ohne Erfahrung in diesem Punkt, aber ja, Tante war wirksam. Sie sucht vermutlich jetzt den passenden Helfermann.
 
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