Beiträge
2.894
Likes
717
  • #661
Ja ne, nur in den wenigsten Fällen ist Verliebtheit gegenseitig. Meistens steckt der Verliebte den Verblüfften an, wenn es nicht gelingt da es nicht genügend erwidert wird dann bricht es auseinander. Meistens kann es nicht erwidert werden aufgrund geistiger Blockade weil es einen funktionellen oder sachlichen Anspruch setzt, dadurch entsteht auch keine Romantik und es dringt nichts ins Herz.

Was denkst du habe ich in den ersten Worten der Ex im Mail gelesen? Etwas völlig anderes als das was tatsächlich geschrieben stand. Ich habe irgendwas jenseits dieser Welt gelesen und es hat mich umgehauen. Erst am nächsten Tag als ich es nochmals durchgelesen habe kam der Text "normal" vor und das Phantastische war kurzfristig weg, nur um urplötzlich wieder zuzuschlagen. Das ist was bei Liebe passiert, ich habs erlebt.
Keine Ahnung wie du darauf kommst. Würde ich so denken dann hätte ich Sie längst in meine Schatztruhe gesteckt und sie gut verschlossen.
Ein Begleiter des Weges, wenn man andere Wege gehen möchte, muss man akzeptieren, wenn der andere geht.
Einfach einen Hund nehmen, der läuft stets auf demselben Pflegepfad. Es wurden ausserdem noch keine Wege ausgehandelt, deswegen tappen diese Wege im dunkeln.
Hier sage ich auch ganz deutlich: Liebe ist nicht, wenn man den anderen zwingt einen zu lieben uch
Völlig surreal dieses Erzwingen, heutzutage wo man hierzulande (ich spreche nicht von Kongo u.a.) wegen Belästigung monatelang eingekerkert werden könnte aber kaum bestraft wird wenn man auf Fussgängerstreifen ein kleines Kind überfährt oder ein ganzes Land in Schutt und Asche legt plus alle Regenwälder in Grund und Boden stampft sowie Meere komplett leerfischt und über die Hälfte davon nicht einmal isst.

Wir haben ein komisches Verständnis sowohl von Liebe als auch Recht und Unrecht. Viele Zwangsverheiratungen laufen sogar mit mehr Liebe ab als der tägliche Liebes-Trouble dem wir heutzutage begegnen, alles ist relativ, auch Zwang und dessen Wert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #664
Eigentlich war das alles so unmöglich zum Scheitern verurteilt, ein richtiger Scherbenhaufen unpassender Umstände wo ein gemeinsamer Weg fast unmöglich war. Aber es ändert nichts daran dass ich sie liebe und ich könnte nicht konkret sagen wieso, es ist einfach so. Ich kann schon wütend werden, entsetzt sein (über das was sie tat), böse über Sie reden und noch mehr als das: Aber ich werde sie niemals hassen noch vergessen können, das geht einfach nicht auch wenn es in dieser Situation so hilfreich wäre. Würde Sie etwas von mir wollen, dann wäre es nach wie vor unmöglich Nein zu sagen. Nur das radikal Abtrennende, wo selbst noch die Freundschaft einfach so gekündigt wird, das war das Einzige wo ich nicht dazu Ja sagen konnte und es hat mich auch wütend gemacht und mich danach in ein falsches Licht gerückt. Ob das eine Art Besitzanspruch ist? Ich weiss es nicht, denn natürlicherweise sind Menschen nicht dazu geschaffen um nur mit Tieren und Menschen komplett anderer Generationen ihren Weg zu gehen, auch wenn es nichts gibt was in der Liebe nicht legitim wäre. Gleichaltrige Partner sind für mich jedoch ohne Zweifel das Optimum wenn das machbar ist. Leider birgt es auch die höchsten Schwierigkeiten, da kaum Abhängigkeitsverhältnise bestehen, besonders nicht wenn sich eine der Partner kaum bis gar nichts was aus Sex, Geld oder Pflege macht. Je abhängiger jemand ist desto einfacher ist es den in einer Beziehung festzuhalten, das hat durchaus zwingende Aspekte selbst wenn es der Abhängige freiwillig tut. Liebe in diesem Sinne ist bei hoher Abhängigkeit weitgehend funktionell, nur wenn man der Liebe wegen liebt geht dieser Anspruch flöten.
 
Zuletzt bearbeitet: