D

Deleted member 21128

  • #331
ich kann Dich gut empathisch wahrnehmen, deine nahezu chronische Aversion ist eiskalt zu spüren.
Da nimmst du möglicherweise etwas von dir selbst wahr, denn ich verspüre keine Aversion. Nur den Wunsch, dich aufzurütteln. Du könntest es sogar als Akt der Liebe sehen, denn es könnte mir auch völlig gleichgültig sein, wie du dich hier abstrampelst.
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #332
Das lehrende/hinweisende/belehrende ist ein starkes Merkmal von dir. Insofern ist dieser Wunsch nicht von der Hand zu weisen, ist jedoch für mich nicht fester Bestandteil der Empathie. Dass du keine brauchbare Empathie hättest war jedoch nie meine Aussage sondern dass die Aktion nicht gleichbedeutend mit Empathie ist. Ich sehe in dir empathisch gesehen eine Aversion, daraus entsteht ja dann auch dieser Wunsch nach Aufrüttelung. Wobei das heisst nicht dass man keinen empathischen Liebesakt ausführen kann. Liebe hat einen ganz anderen Radius als sich auf solche Einzelkomponente festzulegen oder sich damit hinderlich zu beschränken. Die Beschränkung ist sowieso geistiger Natur, das Herz agiert da anders. Liebe ist nicht rational, kann deswegen auch nicht an einem Parameter fixiert oder festgelegt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
993
Likes
582
  • #333
Euer Liebesverständnis scheint da ganz ähnlich zu sein. Ihr verteilt nur unterschiedliche Labels, je nachdem ob ihr selbst betroffen seid oder es um einen anderen geht. Wenn man es selbst macht, ist es keine Aversion, sondern Empathie und Aufrütteln und Liebe. Wenn der andere es macht, ist es Aversion und keine Empathie und kein Aufrütteln und keine Liebe.
Wenn der andere ne Aversion hat, dann betrifft die einen nicht, weil er ja nur gegen sich selbst kämpft. Wenn man selbst ne Aversion hat, dann betrifft die einen ja nicht, weil man nicht gegen sich selbst kämpft, sondern den anderen nur aufrütteln möchte.
Same procedure as always.
 
D

Deleted member 22756

  • #335
Ich lass mal meinen Aversionen hier freien Lauf wenn ich darf.
@Xeshra Kann es sein, dass deine "Ex" die Tante nur als Alibi benutzt, um dir eine freundliche / höfliche Abfuhr zu erteilen ohne die wahren Gründe nennen zu müssen? Z.B. weil sie erkannt hat, wie sehr Du um Dich selbst kreist, wie sehr du alle Aufmerksamkeit für Dich alleine einforderst (und das dann als "Liebe" verkaufst) und wie gut du dir in deiner edlen Opferrolle gefällst?
Nur mal so am Rande... nicht dass ich glaube, das würde irgendwie bei dir ankommen.
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #336
Oh, ich nehme das gerne als zweite Option wahr. Nur passt da vieles schwer zusammen, denn sie hätte auch nur 1 Woche haben können und es normal auslaufen lassen, ohne besondere Interventionen. Als ob man einen Menschen in 2-3 Tagen verurteilen kann, so einfach klappts dann doch wieder nicht. Freundlich und höflich ist allerdings anders, tut mir leid, da haben wir ein anderes Verständnis wie man etwas freundlich/höflich gestaltet.
weil sie erkannt hat, wie sehr Du um Dich selbst kreist, wie sehr du alle Aufmerksamkeit für Dich alleine einforderst (und das dann als "Liebe" verkaufst) und wie gut du dir in deiner edlen Opferrolle gefällst?
Ah ja? Erläutere mir doch bitte die genauen Details.
Nur mal so am Rande... nicht dass ich glaube, das würde irgendwie bei dir ankommen.
Ah ja? Ja da bin ich ja der perfekte "böse Mensch" denn man aufgrund Mitleid lieben kann.
Du hast nicht die leiseste Ahnung, wovon Du schreibst. Über Deine "Ex-Beziehung" jedenfalls nicht sehr liebevoll. Das klingt alles mehr nach gekränkter Eitelkeit. :rolleyes:
Soso, ja dann erzähle mir mal so was du Liebe nennst oder wie du liebst.

Dass ich eitel (geistig betrachtet, körperlich bestimmt nicht, ich date auch ohne Fotos) sein kann sollte zutreffen, aber dass man mich ohne Liebe kränken kann halte ich für dicke Post; weil dann wäre mir jede einzelne Person auf der Welt vollkommen egal. Ea gibt nämlich fast nichts sachliches was ich da lieben kann, ist mir ganz einfach egal da ich diese Dinge bereits habe.

So, jetzt habt ihrs mir ja gegeben. Das ist gut so, denn man kann mich ja erst dann lieben wenn ich entgültig zu einem Würstchen vertrampelt bin, das wirkt offenbar immer: Hauptsache die Gesellschaft fühlt sich bei nichts mehr unterlegen. Sie kriechen zwar noch für Geld aber das bin nicht Ich sondern sie selbst.

Starke Opposition gegenüber allem was sich irgendwie überlegen oder stärker zeigt, das ist mir gut bekannt; jämmerliche sich vereinende Geschöpfe. Da bleibe ich besser lieblos, wenn sowas Liebe ist. Offensichtlich ist Liebe gar nichts wert sondern ein grauenhaftes sich vereinendes etwas von selbst ernannten Gutemenschen, welche noch definieren wie geliebt werden soll und was geliebt werden kann. Die Definition findet natürlich nach geistigen Kriterien statt.

Es wäre mal schön wenn sich Betroffene genauer äussern können anstatt untergründig etwas anzudeuten, oder aber sie sollen fortgehen und für immer schweigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #337
Das klingt alles mehr nach gekränkter Eitelkeit. :rolleyes:
Wenn der wüsste wieviele Tränen ich heute vergossen habe, jedoch liebe ich ja auch mich selber. Vermutlich bin ich deswegen betroffen weil ich ja eigentlich mich selber gar nicht mehr lieben darf sondern nur den Korbgeber, welcher jedoch gar nicht (mehr) liebt,... quasi bedinungslos nichts mehr lieben. Leute ihr solltet das besser Babe oder so verkaufen, der versteht es vermutlich besser als ich. Mentalista, die Kleekuh, die mag ich jetzt (auch) nicht mehr: Mir unterstellen dass ich keine Liebe kenne ist schwere Beleidigung.

So oder so, seit einigen Tagen habe ich fast 1.5 kg Rohkostpralinen kompensatorisch gefuttert und heute sollten endlich die Ohaku Umeshus da sein. Ein besserer Freund als das gibts momentan nicht: Liebe ist ja doch erstaunlich materialistisch und vor allem verlässt es mich nicht, stets für mich da wenn ichs brauche. Kann ja noch über Affäre nachdenken, weil da liebt man auch fast nur körperlich, das sollte ich eitler Pfau (ja, die Schönen sind männlich) ja noch hinkriegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 21128

  • #338
@Xeshra Was hättest du denn gerne?
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #339
und wie gut du dir in deiner edlen Opferrolle gefällst?
Es gefällt mir gar nicht gut, ich weiss mir nur nicht anders zu helfen um es zu verarbeiten; es wäre mir lieber ich könnte in Glück schwelgen und stattdessen mein Glück rumposaunen, das liegt mir mehr. Wobei ich eine seit jahrzehnten funktionierende Beziehung kenne wo der Mann sich auch ständig als Opfer sieht, jedoch nährt dieser komische Umstand sogar ihre Liebe; es gibt nichts was es nicht gibt, auch bei erfolgreicher Beziehung. Die Frau ist eigentlich unterbutterig bösartig; sie tut immer ganz lieb und fromm, hat aber ein sehr harter Kern und der Mann ist das gern gesehene Opfer, beide lieben ihre radikale Liebesrolle. Eine Liebe muss auch keine Symmetrie sein, es kommt nur drauf an was und wie man liebt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #340
In der Verschwörungstheorie gibts sogar einen Haken, bis vor der Abfuhr war ich nie ein Opfer; sieht nach "maximal ausgeholt" aus um den Usern zu gefallen, quasi den Volksmund unterstützend mithilfe Sympathie.
Wie die Ex aber diesmal ohne Geist, dann lieben wir körperlich anstatt platonisch. Der Mensch liebt für mich grundsätzlich komplett, Sie hat es jedoch stets sehr abgetrennt behandelt. Auch kann sie nicht "on the fly" Liebesarten wechseln, leider geistige Limitation. Trotz allen Fehlern, Liebe ist Liebe, oft nicht zu erklären. Auch wenn man fast nur das Helfende oder Erbarmungswürdige liebt ist es sehr einseitig. Man kann genausogut auch ein stolzer Pfau lieben, es gibt keinen Grund wieso der nicht liebenswert sein sollte.

Es ist schlimm wenn man so pauschal Leute in bestimmte Rollen oder Verhaltensmuster/Charakteristiken drängt welche sie würdig oder unwürdig für die Liebe machen, solange sie lieben und es erwidert werden kann gibts hier weder richtig noch falsch. Ich möchte einfach nur eine gütige Frau, gütig mit mir, nicht mit weiss ich was (z.B. Hund, Katze, Tante, höfliche Erfindungen, Gesellschaft).
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deleted member 21128

  • #341
Ähm sorry, ich wollte eigentlich wissen, was du dir hier erwartest...
Aber danke trotzdem.
Wenn du heute deine "Ex" siehst, liebst du sie dann so wie sie ist?
 
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #342
Ich empfinde keinen Hass, nur unsagbare Traurigkeit. Würde sie mich antreffen und fragen "ob ich sie liebe wie sie ist", dann würde ich entgegnen "du hast zwar viele Fehler, aber ich liebe dich nach wie vor, weil es du bist und niemand anders". Mir ist auch egal was effektiv gelaufen war, ab dem Punkt wo es irrelevant wird, da das Vertrauen die Frage eliminiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #344
Das ist lediglich eiskalte Berechnung und alles andere als gewaltlos, besonders wenn ich dessen Absicht oder bewusst unterschlagene Inhalte erkenne. Eine höfliche Lügengeschichte wäre für mich die schlimmste aller Gewalten, vor allem weil ich es fast immer irgendwie noch aufdecke; dieser Schmerz ist gross. Ich mag direkte und ehrliche Menschen wo ich weiss was Sache ist, auch wenn vordergründig hart. Besser aber wenn das Herz stimmt, dann kommt man gar nie dazu einem etwas vormachen zu wollen, rein aus Höflichkeit. Ich möchte keine Höflichkeit sondern ganz einfach Liebe. Wer sie nicht geben kann muss auch nicht versuchen "um den heissen Brei zu reden", weil es kommt sowieso fast immer noch raus und danach tuts sogar doppelt weh.

Seid einfach ehrlich, immer dieser eiskalte-Berechnungsstuss wo noch jemand verwirrt im Regen verlassen wird, so ein unmoralischer Unsinn. Es ist echt besser die Eier/Eierstöcke zu haben um zu sagen was Sache ist. Kann auch aus der Distanz klargestellt werden, aber die allerletzte Aktion ist "Ultimatum stellen", das tut man höchstens bei kritischen Vergehen. Besser man schätzt von vornherein gut ein mit was man klarkommt und legt es realistisch fest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
2.894
Likes
717
  • #345
Einen Kurs besuchen damit ich weiss wie ich manipulativ per Kommunikation "Liebe erzwingen" kann, wird ja immer schöner. Diese Kurse werden bei psychisch desolaten Leuten gebraucht damit es therapierfähig wird und überhaupt machbar im Umgang. Jedoch bei Leuten mit brauchbarem Niveau im Umgang, da sollte man es ohne Berechnung verkraften können und gerade dann erst recht lieben und annehmen. Nicht verstellen oder beschönigen, einfach nur lieben, das ist alles was ich möchte und auch suche.

Natürlich ist starker Pessimismus und Verbitterung nie förderlich, das bringt man man mit einem Kurs auch nicht weg sondern ist ein eigener Reifeprozess.

Auch stark einseitige Betrachtungsweisen, sowie excessiv Opposition beziehen, halte ich für Irrtum. In jeder Sprache ist Gewalt vorhanden, jedoch selten so direkt und unverschnörkelt wie bei mir. Meistens sehr diffus und dadurch unberechenbar mit heimlich agierender Gewalt. Insgesamt aber kein bischen gewaltfreier, lediglich unehrlich und gerade deswegen oft verletzend. Gerade nachdem man mal all diese verstreuten Schrotkugeln (oft gesellschaftlicher Natur) zusammengelesen hat und bemerkt wieviel ein nahezu unsichtbarer Schuss wiegen kann.
 
Zuletzt bearbeitet: