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MaryCandice

  • #136
@Xeshra
So, jetzt nehm ich dich mal in den Arm. Ist nicht schön, wie es gelaufen ist, aber es ist gelaufen.
Jetzt finde eine Methode, das zu verarbeiten und versuch dabei trotzdem, dir zu merken, dass sie eine gewisse Zeit die perfekte Droge für dich war. Werd nicht hässlich. Sei enttäuscht, aber nicht nachtragend.
 
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  • #137
Naja, ich denke kaum dass sie bei so schwierigem Pflegeumfeld und knapper Infrastruktur brauchbare Partner findet, wobei das hat mich nicht mehr zu interessieren. Ich muss nur irgendwie drüber hinwegkommen, weil da leider Liebe war.

Keine Ahnung wie ich allgemein auf Mitmenschen nach dem Erlebten zugehe, es färbt schon ab. Jedoch kann ich gut versichern dass sobald ich eine neue gute Droge bekomme und sie es diesmal tatsächlich ernst meint mit der Liebe, dann komme ich sehr sicher über das Erlebte hinweg und trage da bestimmt niemandem etwas nach. Da habe ich innerlich schon genug Stärke, jedoch ist Liebe harte Kost und auch ich bin nicht dagegen immun, obwohl üblicherweise ziemlich hartgesotten. Ich denke dass ich emotional sehr stark verbinden kann, mag gut sein in der Liebe, aber beim Fehlschlag ist es ein echter Dampfhammer was ich hier verkraften muss; ich fühle nicht gerade wenig.

Ich hatte zwar schon immer starke Gefühle empfunden da emotionaler Mensch, aber ich habe das erste Mal richtige Liebe empfunden... und dann dieser blöde Riesen-Pech-Fehlschlag, einfach nur hauptsächlich weil zur falschen Zeit am falschen Ort (potentielle Entwicklung blockiert, Pflegeanspruch angehoben); aber jetzt muss ich ganz einfach über diesen Berg gehen, reiner Fakt.
 
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Sweety69

  • #138
Habe mal die Mail kurz nach der Abfuhr reinkopiert, um aufzuzeigen wie kritisch plötzlich der Geist wurde und jegliches Herz offenbar mit einem Schlag einfach weg, krass sowas.

Auch ich habe nachgedacht und war auf das Resultat gekommen dass dir diese Pflege der Dame kaum aufgedrängt werden konnte und du vermutlich, auch wenn anders ausgesagt, doch nicht alles versucht hast um es abzuwenden da du es sicherlich auch so wolltest. Deine Familie konnte es dir kaum zwingend aufdrängen, wärst du tatsächlich ohne Zweifel dagegen gewesen.

Das mit Pflege von Mensch und Tier wäre ansich keine Sache in vernünftigem Ausmass, jedoch bestimmt es in allen Facetten dein jetztiges Leben. Das geht soweit dass du nicht mehr zu Partnerschaft fähig bist, es jedoch auch nicht als höchste Priorität, wenn es überhaupt eine wirkliche Priorität war, ansiehst weswegen du hier auch einen Laufpass geben kannst, bis hin zum Zölibat. Wenn du gerne pflegen möchtest würde dasselbe auch mit Kindern gehen, nur ist dies natürlich ein Bereich der Partnerschaft wo meine Pflegeinteressen gleichstark wären wie bei dir (sofern du eines hättest). Bei Tieren und älteren Menschen welche auch gute Pflege-Alternativen haben ist es eindeutig nicht gleichstark.

Wenn es jedoch um schwer kranke Tiere geht welche oft mit Einschläfern besser bedient wären, da sie trotz Lebenswillen dennoch leiden (bei schwerer Krankheit normal) dann ist es für mich eindeutig ein Grenzfall wo ich der Sache nicht mehr sicher bin, denn trotz aller Pflege muss das Tier auch leiden. Es steht an der Grenze zu leben wollen und doch nicht leben wollen, unklarer Fall. Es ist hier nicht immer klar ob besser oder schlechter für Tier und Mensch. Wobei ich auch nicht dagegen wäre wenn meine Partnerin das möchte, da weder Pro noch Con, es wäre undefiniert. Allerdings reicht deine Infrastruktur für ältere Menschen im selben Haushalt nicht wirklich aus, das weisst du genau.

Aus meiner Sicht hast du eine Art Helfersyndrom mit fürsorgerischem Anspruch, das mag bei Mitmenschen sowie Tieren gut und lieb erscheinen jedoch kann es auch stark Leute verletzen welche es wirklich ehrlich meinen mit dir; also nicht nur Hilfe und Pflege beanspruchen beziehungsweise wertschätzen. Leute welche mit Dir zusammen eine Zukunft Richtung Kernfamilie aufbauen möchten, jedoch stets in Kontakt zur Überfamilie, und den Fokus hier am Ende zentrieren.

Als du das mit der Grosstante erwähntest und diesen damit verbundenen neuen Pflegebedarf direkt bei dir zuhause, da bemerkte ich dass es jetzt überschwappen könnte mit deinem Hang zum Helfen. Das war dann auch tatsächlich so passiert da du dich damit wohler fühltest als gedacht. Erst hat es noch geheissen dass du das mit dieser angefragten Pflege in diesem Ausmass nicht OK findest und es nie mehr zulassen möchtest, vielleicht wars kurzfristig auch tatsächlich so. Jedoch war ja dann auch wieder der fürsorgerische Anspruch für mein Befinden im Spiel da du mir nichts antun wolltest und dadurch etwas passendes aussagen wolltest. Im Endeffekt wars es offensichtlich dann doch OK.

Du hattest mir mit meiner Ausladung ein Ultimatum, das sogar innert eines Tages, gestellt. Sowas macht man in der Liebe nicht ausser du liebst mich offenbar nicht innig genug, wobei für so eine Entwicklung auch kaum Zeit war… die war ganz einfach nicht da.

Ich frage mich an der Stelle auch, was hat dir an mir fasziniert und wie konnte es so schnell fast abrupt abbrechen; ausser nunmal das mit der Helfersache was in dir deutlich etwas auslöste.

Die Frage ob du quasi im Gegenzug der Grosstante ein Ultimatum stellen würdest bei Pflegeaktivität wurde jedenfalls klar verneint. Es wurde also nicht mit selbem Mass gemessen, das fand ich kritisch.

Ich weiss jetzt nicht wie vehement dein Entscheid feststeht, da meine jüngere Schwester meint dass du gerade das machst was anfällt und du dich nicht wehren kannst. Wäre das tatsächlich der Fall dann würde ich wie schon gesagt dein Schild sein damit du dich wehren kannst. Den gordischen Knoten durchtrennen das musst jedoch du selber solltest du doch noch ein gemeinsamer Weg als möglich erachten.

Ich kann dir nur mitteilen, dass für Leute die helfen möchten bei Kernfamilie genug Potential besteht, das was du momentan tust kann auch ein Irrweg sein. Ich sehe in der menschlichen Beziehung mit gleichaltrigen und Kernfamilie mehr Potential als mit Tieren und älteren Menschen welche auch kaum mehr als ein Jahrzehnt noch bei dir sein werden. Das wird in deinem noch jungen Leben oft wechseln und du wirst so keine wahre Tiefe erfahren da dies auch eine Zeitfrage und natürlich geistige Passung ist.

Du stehst hier vor einer grossen Entscheidung die dein weiteres Leben bestimmen wird.

Entweder mit gleichaltrigem Mensch der dich innig lieben kann mit einem aktiven Hund (wenn Chihuahua bald nicht mehr ist) sowie Katze da neue Pflege-Elemente in die Partnerschaft kommen oder aber

Du wirst so wie du es dir nun vorstellst ausschliesslich zusammen mit pflegebedürftigen Tieren sowie älteren Menschen rein im Zölibat alt werden und… wenn es wirklich so sein muss… damit alt werden. Diese Entscheidung könntest du vielleicht bereuen, da du etwas verpassen könntest.

Auch die Meinung deiner Eltern wäre für mich nicht unbedeutend da sie dank Beziehung auch Lebenserfahrung haben.

Es ist allgemein wegen Helfersyndrom problematisch, da ich dich jedoch in der Anfangsphase liebe würde ich den anderen Weg mit dir gehen.

Es ist den Entscheid des Lebens, überlege es dir gut. Natürlich werde ich bei aktuellem Entscheid verlieren ohne nennenswerte Chance (das ist in 4-5 aktiven Tagen klar unmöglich) jedoch möchte ich trotz diesem Niederschlag dir auch klarmachen dass dies ein Lebensentscheid sein wird und wir würden für immer auseinandergehen, da selbst Freundschaft offensichtlich unmöglich wird. Für mich klar eine massive potentielle Niederlage, von uns kann ich da nicht akut sprechen da du es offensichtlich nicht mehr als Option ansiehst… mit all seiner einseitigen wenn auch berechtigten Heiligkeit.

Dazu möchte ich noch den Text niederschreiben welcher in der Maria Herz Kirche in der Chronik stand. Ich habe es noch vor unserem ersten Date niedergeschrieben als ich dort Gott um unseren Segen bittete. Eine sehr ärmliche Kirche welche auch in deiner nächsten Nähe ist und mit hohen Schwierigkeiten während ihrem Aufbau kämpfte. Keine Kirche ist passender als das.

Dort stand (leicht verändert):

Der Teufel wollte unser Werk zerschlagen, Gott und unsere liebe Frau waren stärker und helfen aus aller Not und Gefahr auf wundersame Weise.

Es sieht so aus als ob Gott diesen Segen nicht erteilen wollte, dennoch wollte ich dir das noch mitteilen aber ich fand nie den richtigen Moment… diesmal war der richtige Moment gekommen und ich habe diese Inschrift nun dir mitgeteilt, selbst wenn sie zu den letzten Worten gehören… Gott wird zumindest dennoch mit uns sein, mit oder ohne Segen.

Ihre Antwort (jedes Artistische oder Wohlwollende war plötzlich dahin, hat sich herzlos angefühlt. Auf das Meiste ging sie gar nicht ein, sondern nur auf das für sie akut Wesentliche. Der bisher für mich zweitschlechteste Text, der Schlechteste folgte danach, voller Hass erfüllt. Hätte sie immer so geschrieben hätte ich nie geliebt.):

Schade für dich, dass du mich nicht verstehen kannst und du eine derartig hartherzige Einstellung zur Pflege von geliebten Lebewesen hast und eine erschreckende Meinung, was das Einschläfern von Tieren und die Pflege von Tieren und Menschen betrifft und deine Einteilung und die damit verbundene Zuwendung und Hilfsbereitschaft, wie du sie als Kernfamilie benennst, teile ich auch absolut nicht. Auch dass du glaubst, dass bei mir ein Helfersyndrom im Spiel ist, sehe ich eindeutig als Irrtum deinerseits, aber mir geht es nicht darum zu urteilen, sondern du hast nur mit deinen Worten noch einmal ganz klar gezeigt, dass wir absolut nicht zusammen passen. Ich finde es nicht gut, wenn wir weiter mailen, denn es ist alles nötige geschrieben und geklärt und alles weitere sollten wir uns sparen und besser einfach in die Zukunft schauen und gehen, jeder für sich.

Fazit: Die Pflege war ihr schwacher Punkt, wurde jedoch kaum je angesprochen, allerding umfassend bei exzessiv anmutenden Aktivitäten angezeigt. Da ich jedoch liebe war ein kritischer Geist unmöglich. Ihr Text zeigt auch starke Methodik/Erwartung auf, keine Liebe mehr.
Was an dem Geschriebenen ist nach deinen Empfinden hartherzig? Dass sie schreibt, dass sie deine Einstellung nicht teilt oder, dass ihr nicht zusammenpasst? Sie zieht eine klare Grenze und vertritt diese. Offen und ehrlich. Ich lese da keine Hartherzigkeit raus.
 
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  • #139
Als meine Muttsch krank wurde - haben sich Freunde und Großfamilie verkrümelt...
Mir sind am Ende nur noch meine erwachsenen Kinder als Unterstützung geblieben...
Im Nachhinein verstehe ich, dass es auch für Außenstehende nicht einfach ist, mit so einer Situation fertig zu werden - erst recht, wenn man die Möglichkeit hat sich zu entziehen.

Gestern kam bei mir ein kleiner Dämon durch, den ich eigentlich schon in die Wüste geschickt haben wollte: Dieses Gefühl im Stich gelassen worden zu sein und das auch noch von Menschen, die mit mir seit vielen Jahren eng verbunden waren.

An dieser Stelle passt das wieder zu deinem Thema, liebe @chava.
Wenn man einen Partner verloren hat (warum auch immer), macht das etwas mit einem selbst. Das kratzt z.B. heftig am Selbstwertgefühl und an der Fähigkeit wieder Vertrauen zu fassen. Ich gehe davon aus, dass das geschlechtsunspezifisch ist.

Dann sitzt du da mit deinen in Schach gehaltenen Dämonen, aber der andere hat ähnliche Erfahrungen und artikuliert sie nur anders. Hin und wieder schaut dann doch ein Hörnchen heraus. Häufig spricht man dann in verschiedenen Sprachen miteinander und meint doch das gleiche.
 
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MaryCandice

  • #140
Daher ist diese Sache mit Partner und Liebe wohl nie 'a gmahte Wiesn'. :D
 
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Sweety69

  • #141
Das ist leider so, es war ein irres Pech gewesen und kein Zufall.

Wobei ich das mit der Ausladung noch verkraftet hätte, nur ihre spätere Reaktion wo sie meinte dass ich ihr pflegerisch (Mensch, Tier) nicht genügen kann, daher Abbruch der Beziehung, das war effektiv der Gnadenstoss.

Sie hat mit dieser Mutmassung (da sie mich hier leider noch nicht genug kennt) zwar nicht ganz unrecht, zumindest im vorliegenden Fall, jedoch war das auch nie deklarierter Inhalt dieser potentiellen Partnerschaft gewesen, sondern plötzlich zum Fokus geworden.
Hätte sie dich abgelehnt, weil du für sie nicht gut genug aussiehst, wäre sie oberflächlich. Nun lehnte die dich wegen zu geringer Pflegebereitschaft ab. Ist sie nun unterflächlich? Ach ne, sie hat einfach nur ein Helfersyndrom.
 
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  • #142
Was an dem Geschriebenen ist nach deinen Empfinden hartherzig? Dass sie schreibt, dass sie deine Einstellung nicht teilt oder, dass ihr nicht zusammenpasst? Sie zieht eine klare Grenze und vertritt diese. Offen und ehrlich. Ich lese da keine Hartherzigkeit raus.
Dieses Missverständniss ist ja toll, denn das mit "Hartherzigkeit" wurde ja von der Ex geschrieben, nicht von mir. Ich erkenne nun klar wie neutral ihr mir gegenüber seid. Danke für diese Erleuchtung, tut gut es bestätigt zu haben.

Als einzig Liebender im Spiel ist das Herz leider nicht hart genug, wäre manchmal hilfreich.
 
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  • #143
Dieses Missverständniss ist ja toll, denn das mit "Hartherzigkeit" wurde ja von der Ex geschrieben, nicht von mir.
Stimmt.
Als einzig Liebender im Spiel ist das Herz leider nicht hart genug, wäre manchmal hilfreich.
Hilft dir die Vorstellung des einzig Liebenden in einem Spiel? Selbstmitleid ist ja ok, aber das klingt schon etwas verkitscht.
 
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  • #145
Selbstmitleid finde ich so ein schreckliches Wort, meistens um jemanden zu ächten da es so erbärmlich klingt. Ich habe hier lediglich andeuten wollen dass Weichherzigkeit kein Vorteil sein muss, selbst wenn es eine edle Gesinnung darstellt. Es kommt halt immer auf die Situation an, ansonsten landet es sicherlich gerne im eher fragwürdigen Kitsch. Als Antwort fand ich es jedoch stimmig-passend und kaum kitschig.
Nun lehnte die dich wegen zu geringer Pflegebereitschaft ab. Ist sie nun unterflächlich? Ach ne, sie hat einfach nur ein Helfersyndrom.
Nun rede ich aber Tacheles, unwerte Dame: Sie war realistisch gesehen gar nicht fähig dieses Attribut vollumfassend zu beurteilen, weil dann hätte sie es ja effektiv anfordern und testen sollen, gerade dann wenn die alte Dame da war; wobei das ja wegen schlechter Infrastruktur schlecht ging.

Da war schon ein Meer von Inkompetenz involviert, deswegen muss ich mal auf den Sessel stampfen. Wie soll man überhaupt sowas in total 4-5 Tagen brauchbar beurteilen. Im Kern hat sie mich rein nach Gefühl und ev. Überforderung fallengelassen.

Klar, als ich nach der Abfuhr auch mal Tacheles mit Ihr redete hatte sie mich schon gehasst, jedoch nur weil ich mir nun nicht zu schade war ihre "heilige Kuh" (kranke/alte Menschen/Tiere sowie exzessive Pflege) anzufassen und es mal kritisch zu behandeln; was ich vorher bewusst verhindert habe da ich wusste dass sie damit nicht klarkommt.

Wenn sie weiterhin diesen Kurs fährt wird sie kaum in nennenswerte Partnerschaften kommen und Kinder völlig utopisch, jedoch war es vermutlich nie ihr Ziel noch brauchbare Priorität: Schade um die Partner welche effektiv zu Pfleger reduziert werden, aber wers mag.

Deswegen habe ich zum Abschluss kritisch auf den Sessel gestampft, sie war sehr wütend und es deckte ihre versteckte Intoleranz auf, leider.

Sie wird einfach bei bestehendem System zusammen mit kinderlosen Grossfamilie langsam verwelken wie ein Vergissmeinnicht (ihre Lieblingsblume) in der vertrockneten Sonne, aber wenn das ihr Weg ist... bitte sehr. Es ist nicht mein Weg mit aller Macht Tod aufzuhalten, da er natürlich ist, stattdessen Leben fördern,... hier sind wir wie Feuer und Eis.
 
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Sweety69

  • #146
Dieses Missverständniss ist ja toll, denn das mit "Hartherzigkeit" wurde ja von der Ex geschrieben, nicht von mir. Ich erkenne nun klar wie neutral ihr mir gegenüber seid. Danke für diese Erleuchtung, tut gut es bestätigt zu haben.
Stimmt, hartherzig hast du sie nicht beschrieben. Ich erkenne nun, wie neutral du ihr gegenüber bist.

"dass er nun im Zölibat leben will"; so pseudo-heilige Aussagen (...) Da muss man effektiv hardcore drauf sein (...) Sicher mal unehrlich (...) dermassen wankelhaft dass ich es als nicht loyale Persönlichkeit einstufe
Herzallerliebst.
 
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  • #147
Selbstmitleid finde ich so ein schreckliches Wort, meistens um jemanden zu ächten da es so erbärmlich klingt.
Du empfindest Fremdeinschätzungen so bitter, weil du verletzt bist; da ist Selbstmitleid eine normale Reaktion. Aber die Selbstdarstellung als einzig Liebender finde ich kitschig und anmaßend, weil nicht nur du Liebeskummer kennst, genausowenig die Sonne um uns kreist, sondern umgekehrt.
 
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Sweety69

  • #148
Ist okey, du darfst doch deine Meinung haben. Sie ist dazu sachlich formuliert.

Aber warum findest du meinen Kommentar unpassend?
Ich hab in dem Beitrag so ne Unterstellung herausgelesen, dass der Mann unbedingt erste Geige spielen will. Das fand ich unfair. Aber das ist ja auch sehr subjektiv. Xeshra hat deinen Beitrag dann ja geliked, also war's wohl gar nicht so daneben. :)
 
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  • #149
Der Partner möchte erste Geige sein, das finde ich vollkommen legitim und fand die Aussage gut.

Die Ex fand es kaum legitim und Kernfamilie prioritisieren schon gar nicht, hier wäre der Partner bestenfalls Pfleger/zweite Violine piccolo.

Ne wirklich, sollte mein Partner nicht die erste Geige sein werde ich das Hindernis aus dem Weg räumen, ganz egal wie gross es ist, da gebe ich meinen Stempel drauf, versprochen.
Aber die Selbstdarstellung als einzig Liebender finde ich kitschig und anmaßend, weil nicht nur du Liebeskummer kennst, genausowenig die Sonne um uns kreist, sondern umgekehrt.
Zwischen Sie und Mich, sicher nicht die Welt war damit gemeint: Gesunder Menschenverstand?
 
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rac

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  • #150
@Xeshra Man kann sich alles schön reden, wenn man will.
Warum fällt es dir so schwer es zu akzeptieren, dass es vorbei ist?
Vor allem versteh ich den Sinn dahinter nicht, dass du hier den Schriftverkehr postest.
Was willst du damit beweisen?
 
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