fleurdelis

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  • #541

Doch kenne ich. Mein Vater hegte sehr konservativ religiös, größte Anstrengungen, mir das als Kind zu vermitteln ... und dann noch mit dem Hinweis: Frauen sollten Männern untertan sein. Da hab ich ihm damals bereits gesagt, dass ich das niemals sein werde .... 😀

Nüchtern vielleicht.Pragmatisch.
Gerade bei älteren Frauen hört man öfter " nur noch ambulant,nicht mehr stationär "

Wenn man das befürwortet, gehört man dann zu den älteren Frauen? ;)
Ist doch okay.Jeder wählt die für ihn aktuell passende Beziehungsform.

Yep. @tina* hat es interessant formuliert: "Veränderung ist einfach, aber nicht leicht". Da ist wohl was dran. Allerdings hab ich wenig Verständnis für Leute die dann jammern, über das was nicht gut läuft, und keine Konsequenzen ziehen. Aber jeder Jeck is anders .... :)


Sehr schön. Viel Glück weiterhin. ... Aber so muss es aus meiner Sicht eben auch sein. Entweder es passt zu allem, aber so ein dahin gegurke mit Zweck und Bratkartoffeln wäre nicht meins. :)
 
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Megara

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  • #542
Doch kenne ich. Mein Vater hegte sehr konservativ religiös, größte Anstrengungen, mir das als Kind zu vermitteln ... und dann noch mit dem Hinweis: Frauen sollten Männern untertan sein. Da hab ich ihm damals bereits gesagt, dass ich das niemals sein werde .... 😀



Wenn man das befürwortet, gehört man dann zu den älteren Frauen? ;)


Yep. @tina* hat es interessant formuliert: "Veränderung ist einfach, aber nicht leicht". Da ist wohl was dran. Allerdings hab ich wenig Verständnis für Leute die dann jammern, über das was nicht gut läuft, und keine Konsequenzen ziehen. Aber jeder Jeck is anders .... :)



Sehr schön. Viel Glück weiterhin. ... Aber so muss es aus meiner Sicht eben auch sein. Entweder es passt zu allem, aber so ein dahin gegurke mit Zweck und Bratkartoffeln wäre nicht meins. :)
Meinte Josefsehe landläufig, jede feste sexlose Beziehung,ohne religiösen Hintergrund.
Der Wunsch nach einem Ambulanten Verhältnis wurde begründet,kein alltägliches Zusammenleben mehr zu wollen,meist mit Hinweis, was ihnen daran in ihrer Vergangenheit lästig war.
Veränderung ist manchmal recht aufwendig und anstrengend.In unserem Fall muss viel neu organisiert werden,fast alles.Loslassen und Flexibilität ist gefragt..
Dafür braucht es schon mehr als einen Beziehungsversuch.
 
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mitzi

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  • #543
Vielleicht ist bei @Magneto73 und seiner Partnerin eh alles in Ordnung, wenn sich der menschliche Geist nicht soo sehr nach der Intensität der Unordnung sehnen müsste. 😀
 
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Luzi100

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  • #544
Klar subjektiv. Das aus deinem Mund entbehrt nicht einer gewissen Komik ;).
Ich lese das jetzt Mal als missglückten Humorversuch. :rolleyes:

Aber selbst wenn ich selbst bitter, unreif und wütend agieren würde (!) hier (😊), wäre das doch kein Grund, mir kein Urteil über andere Foristen erlauben zu dürfen?
Im Gegenteil; ich wäre dann quasi Expertin.

Nun ja, die "andere" hat da ja auch mitzureden - ich sehe da kein einseitiges "Opfertum". It takes two to tango.
Das macht es doch nicht besser, dass beide da irgendwie "Opfer" sind.

Jaa.. "an sich arbeiten" ist doofer Selbstoptimierungs-Sprech.
Vielleicht trifft es "Selbsterkenntnis" oder "seine eigenen Schwächen anerkennen" besser.
... und diese dann dem Partner nur möglichst wenig zuzumuten; und das dem Partner eben auch zuzugestehen.
So ungefähr.
 

Luzi100

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  • #545
Fragst Du das Dich auch regelmäßig? Mir kommt es oft so vor, dass Personen, die anderen solche Sachen anraten, sich selbst nie in Frage stellen.
Siehe oben meine Antwort an @tina*
Sie kennt mich und sie ist umgekehrt genauso berechnend. Es ist halt auch manchmal vom Vorteil, dass es nicht so tief ist, tut halt auch nicht so weh, wenn es vorbei ist.
Ich möchte nicht über die Beziehungsmodelle anderer urteilen.
Ich frage mich nur: reicht dir das?

Also ich benötige ja auch ziemlich viel Distanz; aber ohne eine echte, tiefe innere Verbindung und Vertrauen kann ich mir Beziehung nicht vorstellen.
Aber wiegesagt: ich will das nicht werten!
Ich denke, es ist von großem Vorteil, zu wissen, was man will und kann beziehungstechnisch.. sozusagen.
Dein Anspruch "es soll nicht wehtun wenn es vorbei ist" ist aber schon sehr niedrig finde ich.
So ungefähr aus Angst vor dem Tod nicht zu leben... in etwa?
 

Magneto73

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  • #546
Siehe oben meine Antwort an @tina*

Ich möchte nicht über die Beziehungsmodelle anderer urteilen.
Ich frage mich nur: reicht dir das?

Also ich benötige ja auch ziemlich viel Distanz; aber ohne eine echte, tiefe innere Verbindung und Vertrauen kann ich mir Beziehung nicht vorstellen.
Aber wiegesagt: ich will das nicht werten!
Ich denke, es ist von großem Vorteil, zu wissen, was man will und kann beziehungstechnisch.. sozusagen.
Dein Anspruch "es soll nicht wehtun wenn es vorbei ist" ist aber schon sehr niedrig finde ich.
So ungefähr aus Angst vor dem Tod nicht zu leben... in etwa?
Mmh, man müsste ja jemanden finden, wo es sich lohnt ... das habe ich bisher nicht. Ich sehe bei den Menschen eben oft, dass sie sich oft trotz kleiner Kinder aus niedrigsten Beweggründen trennen, fremd gehen + .... darauf lässt sich nichts aufbauen, denke ich. Ich dachte ja meine Langzeitpartnerin sei anders, aber da hatte ich mich sehr getäuscht.
 

chrissi22

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  • #548
Was tust du denn dir und insbesondere deiner "Partnerin" an?
Die Frage finde ich total legitim. Hauptsache mit jemandem zusammen sein egal wie? Auch wenn die emotionale Verbindung fehlt? Da frierts mich auch. Josefsehe oder Bratkartoffelverhältnis finde ich persönlich furchtbar, wenn auch als eine Variante für Menschen, denen das so recht ist. Mir nicht.
 

Luzi100

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  • #550
Lohnt es sich denn bei Dir? Ich meine, würde eine Frau bei Dir offene Türen finden für eine tiefergehende Beziehung oder schreibst Du nicht doch jeder von vornherein schon zu, dass die Beziehung ja so enden wird wie die letzte?
Das würde mich auch interessieren.

Zur Beziehung gehört die Fähigkeit, Trennungen aushalten zu können.

Natürlich war (und ist) das anders im 19 .Jh, oder bei den Katholiken / Evangelikalen / Mormonen...
Das ist und war alles Zwang, Konvention, Notwendigkeit .

Jetzt sind wir frei in der Partnerwahl (auch die Frauen :oops: ). Das ist nicht einfacher.

Trennungskompetenz ist das, was kein Mensch richtig lernen konnte. Wir (insbesondere die Frauen!) haben erst die Wahl seit zwei (?) Generationen. Die ganze Romantik kam eh erst ins Spiel seit dem 19. Jh.
Ich denke, das muss man / frau erst lernen?
Beziehungen sind nicht mehr für das ganze Leben.
Oder halt nur noch sehr selten.
 
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  • #551
Das würde mich auch interessieren.

Zur Beziehung gehört die Fähigkeit, Trennungen aushalten zu können.

Natürlich war (und ist) das anders im 19 .Jh, oder bei den Katholiken / Evangelikalen / Mormonen...
Das ist und war alles Zwang, Konvention, Notwendigkeit .

Jetzt sind wir frei in der Partnerwahl (auch die Frauen :oops: ). Das ist nicht einfacher.

Trennungskompetenz ist das, was kein Mensch richtig lernen konnte. Wir (insbesondere die Frauen!) haben erst die Wahl seit zwei (?) Generationen. Die ganze Romantik kam eh erst ins Spiel seit dem 19. Jh.
Ich denke, das muss man / frau erst lernen?
Beziehungen sind nicht mehr für das ganze Leben.
Oder halt nur noch sehr selten.
Hm. Liefert man da nicht schon die Begründung, wenn man sagt, Beziehung ja, aber nicht für immer? 🤔
Eine Beziehung ist ja nicht selbstverständlich, und läuft Gefahr irgendwann zur Gewohnheit zu werden und einzuschlafen.
 
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Megara

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  • #552
Die Frage finde ich total legitim. Hauptsache mit jemandem zusammen sein egal wie? Auch wenn die emotionale Verbindung fehlt? Da frierts mich auch. Josefsehe oder Bratkartoffelverhältnis finde ich persönlich furchtbar, wenn auch als eine Variante für Menschen, denen das so recht ist. Mir nicht.
Wir wissen doch gar nicht, ob beide es nicht ähnlich sehen.
Er schrieb von fehlender tiefer emotionaler Bindung.
Geht meist nicht lange gut, z.B.weil einer sich richtig verliebt.
Da darf sich der @Magneto73 dann aber nicht beschweren.;-)

Manchen Leuten geht es z.B. auch mit dem Übergangspartner, nach der Trennung vom langjährigen Partner, so.
Halt mit eher lauwarmer Beteiligung.
 

Megara

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  • #553
Das könnte sich auch erst nach Jahren der Gemeinsamkeit zeigen.
Es gibt auch Menschen, die ihre Segel viel zu früh einziehen.
Auch einen eher kurz dauernden Beziehungsversuch, kann man als eine schöne Erfahrung in Erinnerung behalten.

Durchhalte Vermögen ist wirklich wichtig.
Und ein gutes Stück weg von Disneyfizierung und geschönten Idealen, ohne kühl und pragmatisch zu werden.
 
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Luzi100

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  • #554
Hm. Liefert man da nicht schon die Begründung, wenn man sagt, Beziehung ja, aber nicht für immer? 🤔
Das ist eine Tatsache (keine Begründung) für mindestens die Hälfte der (freien) Menschheit.
Eine Beziehung ist ja nicht selbstverständlich, und läuft Gefahr irgendwann zur Gewohnheit zu werden und einzuschlafen.
Tut mir leid, aber du hast nicht die geringste Ahnung von Beziehungen. Lass mal stecken deine Plattitüden..
 

Single1970

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  • #555
Das ist eine Tatsache (keine Begründung) für mindestens die Hälfte der (freien) Menschheit.

Tut mir leid, aber du hast nicht die geringste Ahnung von Beziehungen. Lass mal stecken deine Plattitüden..
Natürlich, man hat ja keine Ahnung 🙄 Freunde, Bekannte haben Beziehungen, und auch da kriegt man mit, leider, das manche zur Gewohnheit wurden, und wegen Kinder fortgesetzt werden, aber die Liebe erloschen ist. Was ich traurig finde.
 
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Apollonia

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Trennungskompetenz ist das, was kein Mensch richtig lernen konnte. Wir (insbesondere die Frauen!) haben erst die Wahl seit zwei (?) Generationen. Die ganze Romantik kam eh erst ins Spiel seit dem 19. Jh.
Ich denke, das muss man / frau erst lernen?

Du hast keine Ahnung von Geschichte. Wann wurde das Konzept Hausfrau erfunden? Oder wann fängt dein Geschichtsempfinden an?