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Gast

  • #451
Und dieser Prof. Dr. Bean redet oft einen Schmarrn daher, aber ich denke, er ist ein feiner Kerl. So wie alle hier. Marlene sei genannt, die mir ans Herz gewachsen ist. Mrs. Right, die Pop-Künstlerin. Sir Brett, der sich rar macht. Der fafner-Dude, Howie, Menta, IMHO usw. Ich mag das Bunte. Ich bin radikalbunt.
 
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Deleted member 4363

  • #452
Zitat von Butte:

"es geht auch nicht darum, dass Frauen sich in eine Richtung entwickeln, die uns Männern gut gefällt - oder nützt

ich habe selber zwei erwachsene Töchter (und eine Schwiegertochter), und ich sehe, wie sie kämpfen

ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE."

Diese zum Beispiel.
 
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Deleted member 4363

  • #453
Zitat von Howlith:
Eigentlich wollte ich ja ein foren-freies Wochenende ...
Was hält dich davon ab? Die so wahnsinnig spannende Diskussion hier? :)

Zitat von Howlith:
Und die Frage, ob jemand viel oder wenig geschrieben hat, finde ich jetzt auch nicht so entscheidend. Um um was richtig Gutes (oder großen Mist) zu schreiben, reicht ein Beitrag völlig aus. Warum quält sich "c.henning" denn so? Junge, schreib doch einfach "hey ich mach mir nix aus diesem ganzen Emanzipationsgequatsche, ich steh auf Frauen vom Typ "Tuareg" Die sind so emanzipiert wie ich mir das wünsche." Und gut is. (na ja, so gut is auch wieder nicht ;-) aber immer noch besser als ...
Das solltest du ihn fragen, nicht mich.

Zitat von Howlith:
Also ich zB steh ja auf selbstbewusste und attraktive Frauen ... zur Not auch sehr attraktiv ;-)
Wie schön, da liegst du ja bei parship völlig richtig!
 
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  • #454
Zitat von Mohnblume:
"es geht auch nicht darum, dass Frauen sich in eine Richtung entwickeln, die uns Männern gut gefällt - oder nützt

ich habe selber zwei erwachsene Töchter (und eine Schwiegertochter), und ich sehe, wie sie kämpfen

ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE."

Diese zum Beispiel.
Wurde aufgenommen und hab ich ja bereits was zu gesagt.

Die Frauen sollen sich selbstverständlich nicht in die Richtung entwickeln, die den Männern gut gefällt - sondern sie sollen so sein, wie sie ureigenst sind, also das Urwesen der Frau verkörpern. Und das ist dasjenige, was ein echter Mann will, weil ein echter Mann will ureigenst die ureigene Frau. Und die gute emanzipierte Frau sieht ein, daß sie nicht gegen die Erwartungen der Männer kämpfen muß, sondern diese einfach nur das UREIGENE der Frau wollen, und das ist ganz in deren eigenen, sogar ureigenen Sinn. Niemand sollen Flausen in den Kopf gesetzt werden, irgendwas anderes zu sein, als die Frau ureigenst ist und sie davon abhält, ihrer natureigensten Bestimmung nachzukommen, nämlich weich, gefügig und gebährend zu sein. Keine Frau soll kämpfen müssen und sich etwa individuell mit einer Umwelt auseinandersetzen müssen und selbst Individualität herausbilden. Das macht nur Falten und schickt sich einfach nicht, das ist überflüssig. Glücklicher ist man, wenn man das nicht tun muß, wenn man einfach ist, was man schon immer ureigenst ist.

Das ist doch der "Trick", von dem ich die ganze Zeit rede.

Vor hunfertfünfzig Jahren mochten die Männer die Frauen übrigens auch. Etwa auf diese Weise.
Sie haben allerdings weniger den Begriff der Emanzipation dafür pervertiert. Finde ich ehrlicher.
 
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Deleted member 4363

  • #455
Zitat von Butte:
Wurde aufgenommen und hab ich ja bereits was zu gesagt.

Die Frauen sollen sich selbstverständlich nicht in die Richtung entwickeln, die den Männern gut gefällt - sondern sie sollen so sein, wie sie ureigenst sind, also das Urwesen der Frau verkörpern. Und das ist dasjenige, was ein echter Mann will, weil ein echter Mann will ureigenst die ureigene Frau. Und die gute emanzipierte Frau sieht ein, daß sie nicht gegen die Erwartungen der Männer kämpfen muß, sondern diese einfach nur das UREIGENE der Frau wollen, und das ist ganz in deren eigenen, sogar ureigenen Sinn. Niemand sollen Flausen in den Kopf gesetzt werden, irgendwas anderes zu sein, als die Frau ureigenst ist und sie davon abhält, ihrer natureigensten Bestimmung nachzukommen, nämlich weich, gefügig und gebährend zu sein. Keine Frau soll kämpfen müssen und sich etwa individuell mit einer Umwelt auseinandersetzen müssen und selbst Individualität herausbilden. Das macht nur Falten und schickt sich einfach nicht, das ist überflüssig. Glücklicher ist man, wenn man das nicht tun muß, wenn man einfach ist, was man schon immer ureigenst ist.
Das ist deine Interpretation des Geschriebenen, die du an einem Wort festmachst. Anstatt zu fragen, was er mit ureigen meint, interpretierst du auf deine Art und Weise. Und die ist ganz schön heftig! Außerdem hast du dich da ganz schön festgebissen.

Ich könnte diese Aussage auch anders interpretieren. Das er z.B. seinen Töchtern und der Schwiegertochter keine anstrengenden Machtkämpfe wünscht, finde ich als Mutter völlig nachvollziehbar.
 
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  • #456
Zitat von Mohnblume:
Das ist deine Interpretation des Geschriebenen, die du an einem Wort festmachst. Anstatt zu fragen, was er mit ureigen meint, interpretierst du auf deine Art und Weise. Und die ist ganz schön heftig! Außerdem hast du dich da ganz schön festgebissen.

Ich könnte diese Aussage auch anders interpretieren. Das er z.B. seinen Töchtern und der Schwiegertochter keine anstrengenden Machtkämpfe wünscht, finde ich als Mutter völlig nachvollziehbar.
Klar ist es meine Interpretation. Ich begründe sie. Ich hab dir geantwortet, weil du schriebst, Henning habe Erklärungsversuche gestartet, die keinen Leser gefunden hätten. Dem ist nicht so.
Und nein, ich mache es nicht an einem Wort fest. Wenn es dich interessiert, lies meine Beiträge dazu.

Daß Väter ihren Töchtern in der Regel das Beste wünschen, also das, was sie selbst für sie als das Beste halten, ist klar. Auch das war vor hundertfünfzig Jahren auch so. Es hat wenig mit Emanzipation zu tun.
Wer Kinder hat, weiß hoffentlich auch, daß Liebe zum Kind sicherlich kein Garant dafür ist, daß ein Kind sich nicht bevormundet fühlt.
Weiterhin behaupte ich auch nicht, daß jedes bevormundete Kind sich auf negative Weise bevormundet fühlt.

Und selbstverständlich wird man in allen Kulturen, in denen ein Großteil der westlichen Welt einen Mangel an Gleichberechtigung und Frauenrecht feststellt, genug Frauen finden, die bezeugen, sie fänden es genau richtig, weil sie eben ganz ihre weibliche Rolle ausfüllen würden. Das gilt für viele Burkaträgerinnen und reicht auch bis zu Verstümmelungsopfern. Das sind die schwierigeren Diskussionen. Unsere dürfte etwas simpler sein.
 
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  • #457
Zitat von Mohnblume:
Für mich ist ein selbstbewusster Mensch eine Person, die ihre Stärken und Reccourcen kennt ...
... und ihre Defizite. Ansonsten ist sie lediglich selbstgefällig. -- Schade, dass ich mir den Urheber nicht gemerkt habe, aber kürzlich las ich folgendes: "Wer noch nie Selbstzweifel hatte, ist entweder ein Lügner oder ein Idiot".
 
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  • #458
Zitat von chiller7:
Manchmal scheint es mir ein weiblicher Mythos zu sein, dass Männer Angst vor selbstbewussten Frauen haben.
Seh' ich auch so, aber an diesem Mythos scheint trotzdem was dran zu sein. Bei einer speziellen Konstellation bin ich mir sogar sicher: Wenn Selbstbewusstsein die Übersetzung von "Ich bin sexy und ich weiß es" ist, und zwei von diesen Geschöpfen aufeinandertreffen, dann fragt sich jeder der beiden (also nach meiner Logik), wem die Rolle zugedacht ist, das Sahnehäubchen auf dem Leben des anderen zu sein. Also auf einem Leben, das bisher -- und wenns sein muss, auch zukünftig -- auch ohne Sahnehäubchen gut und "schmackhaft" war.

Wenn wir mal von den Fällen absehen, dass jeder von beiden lieber der Kuchen als der Sahneklacks wäre oder einer sich tatsächlich mit der Rolle des Lückenfüllers begnügt, dann bliebe noch die Variante, dass man dem anderen *Partner* sein möchte. Das geht aber nur, wenn der andere das auch sein kann und möchte. Wenn der/die andere nun aber explizit zu verstehen gibt, dass er/sie sein Leben komplett fertig "gebacken" hat, also keinerlei Störung im Lauf seiner Dinge wünscht, dann sortieren sich "ganze Kerle" bzw. "ganze Frauen" klugerweise selbst aus. Übrig bleiben die, die man sowieso unsexy findet. Also niemand.
 
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  • #461
Zitat von Andre:
Seh' ich auch so, aber an diesem Mythos scheint trotzdem was dran zu sein.
Offensichtlich. Wobei ...

Zitat von c.henning:
wenn sich eine Frau in ihrem Profil als "selbstbewusst" bezeichnet, guck ich inzwischen gar nicht weiter...entweder sie hat Minderwertigkeitskomplexe, oder sie hasst Männer, oder sie hat sonstwie ein Rad ab...(meine Erfahrung)
Ist das nun "Angst", "Verunsicherung" oder einfach nur "Vorurteil"? Hat jemand der "Angst" vor selbstbewussten Frauen hat eigentlich auch Angst vor selbstbewussten Männern. Oder verwandelt sich dort die Angst in Respekt?
 
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Deleted member 4363

  • #463
Zitat von Andre:
... und ihre Defizite. Ansonsten ist sie lediglich selbstgefällig. -- Schade, dass ich mir den Urheber nicht gemerkt habe, aber kürzlich las ich folgendes: "Wer noch nie Selbstzweifel hatte, ist entweder ein Lügner oder ein Idiot".
Natürlich, das gehört dazu. Mir begegnen allerdings häufig Menschen (ganz oft Frauen) die ihre Defizite benennen können, fragt man sie nach ihren Stärken, ist erst mal Ruhe.
 
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  • #467
Mir dünkt, dass die Reformation geschlechtsspezifischer Eigenarten der nächste größere evolutionäre Schritt der Menschheit sein wird. Das Spezifische wird an Bedeutung verlieren.
Das muss nicht einhergehen mit abnehmender Attraktion zueinander. Wenn sich ein Universum in seiner Ganzheit auftut ist das immer interessant.
 
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Gast

  • #468
Und so betrachtet stimme ich c. hennig zu, wenn er sagt, der Prozess der Emanzipation sei noch nicht abgeschloßen.
Mein Kontext ist jedoch nicht "ureigens", im Sinne von Bestimmtheit oder Determiniertheit.
Wobei ich ihm da nichts in den Mund legen möchte. Die Definition von ureigens kann sehr unterschiedlich sein. Ein Buddhist versteht darunter etwas anderes als ein Christ. (Beispielshaft, um zu verdeutlichen, was ich bezeichne.)
 
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  • #469
Zitat von Mohnblume:
Willst du tatsächlich das Eine mit dem Anderen vergleichen. Oder ist das ein Spass, den ich nicht verstehe?
Ich denke, dass beide Themen sich nicht gut für Späße eignen. Vergleichen??? Wie kommst Du darauf? Ich habe die Frage von Menta in dem Zusammenhang "Angst vor selbstbewussten Frauen" nicht verstanden. Wie ich auch zunehmend meine Probleme mit ihren kruden Gedankengängen habe. Aber das nur am Rande.

Ich habe mir (Neugier) die Situation von Frauenhäusern für NRW "angesehen", also zumindest soweit dies im Netz möglich ist. Und ja, ich habe im ersten Anlauf nur freie Plätze für Frauen mit Kindern gefunden. Dann habe ich nach "Männerhäusern" gesucht. Meine Suche führte mich zu Statistiken über Armut und dann Obdachlosigkeit. So kam ich zu der Frage.
 
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Dr. Bean

  • #470
Zitat von Howlith:
Ich denke, dass beide Themen sich nicht gut für Späße eignen. Vergleichen??? Wie kommst Du darauf? Ich habe die Frage von Menta in dem Zusammenhang "Angst vor selbstbewussten Frauen" nicht verstanden. Wie ich auch zunehmend meine Probleme mit ihren kruden Gedankengängen habe. Aber das nur am Rande.

Ich habe mir (Neugier) die Situation von Frauenhäusern für NRW "angesehen", also zumindest soweit dies im Netz möglich ist. Und ja, ich habe im ersten Anlauf nur freie Plätze für Frauen mit Kindern gefunden. Dann habe ich nach "Männerhäusern" gesucht. Meine Suche führte mich zu Statistiken über Armut und dann Obdachlosigkeit. So kam ich zu der Frage.
Das kannst du übrigens fortführen, such mal nach "Gleichstellungsbeauftragte", "Frauenförderung", "Girl's Day", da findest du kein Männeräquivalent. Wir Männer sind immer noch angehalten unseren Mann zu stehen, uns macht keiner Komplimente und wir müssen uns alleine zum Erfolg hochbeißen. Fallen wir mals durchs Raster werden wir Alkoholiker oder springen von der Brücke, weil wir keine Anlaufstellen haben, um uns so leicht professionelle Hilfe zu holen. Die Selbstmordstatistik wird mit einem großen Überschuss von Männern angeführt. Die Statistik der Gewaltopfer, wird von Männern angeführt.

Da kümmert sich keiner drum. Die Emanzipation war wichtig aber mittlerweile geht mir der Quatsch nur noch auf die Nerven und er ist eigentlich auch nur noch Thema - pardon für diese Aussage - eurer älteren Generation. Wir jüngeren Männer sind nicht alle per se frauenfreundlich, da gibts auch noch genug Arschlöcher aber wir sind mehr daran interessiert ein Auskommen unter Menschen (nicht unter Mann/Frau) zu schaffen und diesen Ansatz betrachte ich als die optimale Vorgehensweise.
 
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  • #471
Zitat von Dr. Bean:
Das kannst du übrigens fortführen, such mal nach "Gleichstellungsbeauftragte", "Frauenförderung", "Girl's Day", da findest du kein Männeräquivalent. Wir Männer sind immer noch angehalten unseren Mann zu stehen, uns macht keiner Komplimente und wir müssen uns alleine zum Erfolg hochbeißen. Fallen wir mals durchs Raster werden wir Alkoholiker oder springen von der Brücke, weil wir keine Anlaufstellen haben, um uns so leicht professionelle Hilfe zu holen. Die Selbstmordstatistik wird mit einem großen Überschuss von Männern angeführt. Die Statistik der Gewaltopfer, wird von Männern angeführt.

Da kümmert sich keiner drum. Die Emanzipation war wichtig aber mittlerweile geht mir der Quatsch nur noch auf die Nerven und er ist eigentlich auch nur noch Thema - pardon für diese Aussage - eurer älteren Generation. Wir jüngeren Männer sind nicht alle per se frauenfreundlich, da gibts auch noch genug *********** aber wir sind mehr daran interessiert ein Auskommen unter Menschen (nicht unter Mann/Frau) zu schaffen und diesen Ansatz betrachte ich als die optimale Vorgehensweise.
Frauenbeauftrage sind out. Wer etwas auf sich hält, hat Gleichstellungsbeauftragte und es geht um Geschlechtergerechtigkeit. Aus dem girls-day ist längst ein Zukunftstag geworden. Und natürlich wird die Verweiblichung in manchen Berufen auch oder gerade wegen der männlichen Bevölkerung kritisiert (Erzieherinnen, Lehrerinnen). Und ja, es gibt auch Beratungsstellen und Häuser für Männer.
 
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Dr. Bean

  • #472
Zitat von Else:
Frauenbeauftrage sind out. Wer etwas auf sich hält, hat Gleichstellungsbeauftragte und es geht um Geschlechtergerechtigkeit. Aus dem girls-day ist längst ein Zukunftstag geworden. Und natürlich wird die Verweiblichung in manchen Berufen auch oder gerade wegen der männlichen Bevölkerung kritisiert (Erzieherinnen, Lehrerinnen). Und ja, es gibt auch Beratungsstellen und Häuser für Männer.
Es geht aber nicht darum, ob es die gibt. Sondern es geht darum wie Mann sich fühlt.
 
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  • #473
Zitat von Dr. Bean:
"Girl's Day", da findest du kein Männeräquivalent.
So viel ich weiss, ist der Girls Day speziell dafür da, um Schülerinnen Männerberufe schmackhaft zu machen.

Wir Männer sind immer noch angehalten unseren Mann zu stehen, uns macht keiner Komplimente und wir müssen uns alleine zum Erfolg hochbeißen. ´
Hast du die Erlaubnis von allen Männern in der WIR-Form schreiben zu dürfen ,.-)? Ich liebe Komplimente machen, aber nur ehrliche und wenn wirklich was gemacht wurde, wo ein Kompliment angebracht ist.

Fallen wir mals durchs Raster werden wir Alkoholiker oder springen von der Brücke, weil wir keine Anlaufstellen haben, um uns so leicht professionelle Hilfe zu holen.
Also hier kann ich sehr gut mitreden. In Berlin gibt es u.A. in jedem Stadtbezirk einen Krisendienst, der von Mann und Frau 24 Stunden rund um die Uhr genutzt werden kann. Diese Anlaufstellen sind sowohl persönlich wie auch telefonisch erreichbar, auch von ausserhalb. Dazu gibt es bundesweit eine kirchliche und religionsfreie Telefonseelsorge, die zudem kostenlos ist. Dort erhält man auch Beratungsstellen usw. in der Stadt, wo man wohnt. Somit stimmt deine Aussage, interessant wieder im Namen aller Männer geschrieben, nicht, dass es keine Anlaufstellen für Männer gäbe.

Ich lese in deinen Zeilen u.a. auch, dass Männer nur deswegen Alkoholiker werden und von der Brücke springen, weil der Staat es nicht schafft, Anlaufstellen zu schaffen. Das meinst du doch nicht wirklich so, oder?

Ich wünsche dir von Herzen, dass du lernst in der Ich-Form zu kommunizieren.
 
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  • #474
Zitat von Mentalista:
Hast du die Erlaubnis von allen Männern in der WIR-Form schreiben zu dürfen ,.-)?
Braucht er denn eine Erlaubnis? Wohl kaum. Doch wenn es so wäre, dann hat er zumindest schon mal meine Erlaubnis. Und das völlig unabhängig davon, ob ich dem was er schreibt zustimme oder nicht. Weil ich weiß, das weder Dr B noch sonst wer hier bei der Formulierung "die Männer" oder "die Frauen" automatisch 100%-ig ALLE meint.
 
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Deleted member 4363

  • #475
Zitat von Howlith:
Ich denke, dass beide Themen sich nicht gut für Späße eignen. Vergleichen??? Wie kommst Du darauf? Ich habe die Frage von Menta in dem Zusammenhang "Angst vor selbstbewussten Frauen" nicht verstanden. Wie ich auch zunehmend meine Probleme mit ihren kruden Gedankengängen habe. Aber das nur am Rande.
OK, dann sehe ich deine Antwort, die du Menta auf ihre zusammenhanglose Frage gestellt hast, als rhetorisches Stilmittel an?! :))


Zitat von Howlith:
Ich habe mir (Neugier) die Situation von Frauenhäusern für NRW "angesehen", also zumindest soweit dies im Netz möglich ist. Und ja, ich habe im ersten Anlauf nur freie Plätze für Frauen mit Kindern gefunden. Dann habe ich nach "Männerhäusern" gesucht. Meine Suche führte mich zu Statistiken über Armut und dann Obdachlosigkeit. So kam ich zu der Frage.
Was nun Obdachlosigkeit mit "Angst vor selbstbewussten Frauen zu tun" hat, erschliesst sich mir grad auch nicht so.
Aber vielleicht verstehe ich hier auch was völlig falsch:-(
 
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  • #476
Der pauschalisiert doch andauernd. Meine Erlaubnis in Namen der Männer zu reden hat er nicht.
 
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  • #479
Zitat von Else:
Frauenbeauftrage sind out. Wer etwas auf sich hält, hat Gleichstellungsbeauftragte und es geht um Geschlechtergerechtigkeit. (...)
Und ob man es glaubt oder nicht, seit 2013 darf sogar ein Mann Gleichstellungsbeauftragter werden ... ;-))

http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Maenner-erreichen-die-Gleichstellung-141801994

Danke für Deinen Kurz-Beitrag "Else". Speziell der Hinweis zum Zukunftstag und zum Thema "Männer in Frauenberufen".
 
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  • #480
Zitat von Howlith:
Dann habe ich nach "Männerhäusern" gesucht. Meine Suche führte mich zu Statistiken über Armut und dann Obdachlosigkeit.
Ja, stimmt, diese Art von "Männerhäusern" gibt es. Ich meinte aber das Äquivalent zu Frauenhäusern, also wohin Frauen (bzw. Männer) vor häuslicher Gewalt flüchten können. Vor ein paar Jahren las ich mal irgendwo, dass so ein Männerhaus in England eingerichtet wurde – mit der Bemerkung, dass dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei, da (wenn die Dunkelziffern denn stimmen) sich Frauen und Männer in Sachen häuslicher Gewalt zahlenmäßig gar nicht so viel nehmen.