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  • #421
Butte, die Likes und Dislikes purzeln immer dann, wenn man provoziert.
"Ich-mein'-ja-nur", "meine-Erfahrung", Semiwissenschaftliches und ganz viel Gefühl sind dabei die Renner.
Und natürlich gaaaaaanz viel Humor.
 
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  • #422
Manche passen sich dann stilistisch an. Man will ja schließlich mitreden. Hat auch was zu sagen.
 
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  • #423
Zitat von chiller7:
Likes und Dislikes purzeln immer dann, wenn man provoziert.
"Ich-mein'-ja-nur", "meine-Erfahrung", Semiwissenschaftliches und ganz viel Gefühl sind dabei die Renner.
Und natürlich gaaaaaanz viel Humor.
Danke Chiller, es geht ja nicht um Dogmatismus, sondern um Meinungsaustausch. Und das schöne ist, das hier jedem seine Freiheit zusteht. Hoheitsdenken ist etwas was ich nicht in Anspruch nehmen würde.
 
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  • #424
Ein allgemeiner Prozess einer Emanzipation, das Geschlecht vernachlässigend, löste z.B. auch das latente Problem: emanzipierte Frauen vs. Männer.
 
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  • #425
@ butte
verstehe - du hast hier die Deutungshoheit

mit ist schon länger deine Neigung zur Rationalisierung aufgefallen - du weisst sicher, dass deren vermeintliche Logik kognitive Dissonanzen reduziert und der Person dadurch ein Gefühl sinnvollen Handelns vermitteln soll.. gehört zu den Abwehrreaktionen übrigens

hätte da noch eine Literaturempfehlung: in seiner Kulturgeschichte der Arroganz "Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?" erklärt Ari Turunen, warum hochmütiges Verhalten so verbreitet ist
 
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  • #426
Zitat von c.henning:
@ butte
verstehe - du hast hier die Deutungshoheit

mit ist schon länger deine Neigung zur Rationalisierung aufgefallen - du weisst sicher, dass deren vermeintliche Logik kognitive Dissonanzen reduziert und der Person dadurch ein Gefühl sinnvollen Handelns vermitteln soll.. gehört zu den Abwehrreaktionen übrigens

hätte da noch eine Literaturempfehlung: in seiner Kulturgeschichte der Arroganz "Kann mir bitte jemand das Wasser reichen?" erklärt Ari Turunen, warum hochmütiges Verhalten so verbreitet ist
Na, womöglich verwechselst du Rationalisierung und Intellektualisierung.
Ein gutes Immunsystem dürfte auf jeden Fall zur Volksgesundheit beitragen.
Zum Egoreiben und Überheblichkeitsminderwertigkeitsdiskurskreisen empfehle ich dir allerdings eher Rothaar oder so.
Ich hingegen bevorzuge hier Beiträge zum thematischen Punkt Emanzipation oder eben auch: "Emanzipation" durch Fixierung von Frauen in die Fesseln des Stereotyps, das einem so am Herzen (!) liegt, weil man ist ja ein Liebhaber des Wesens der Frau.
Wer tatsächlich so unschuldig ist, daß ihm sein eigenen Taschenspielertrick unbekannt ist, dürfte dem Aufklärer doch eigentlich dankbar sein.
 
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  • #427
sag ich ja - bistn armes Würstchen - und bissig
 
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  • #428
Ab zur nächsten Fortbildungseinheit im Rahmen von "Der kleine Systemiker". Die Rauschwirkung scheint nachzulassen. Plötzlich wirst du du selbst, so ganz ureigenst.
 
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  • #429
Zitat von Butte:
Ich hingegen bevorzuge hier Beiträge zum thematischen Punkt Emanzipation oder eben auch: "Emanzipation" durch Fixierung von Frauen in die Fesseln des Stereotyps, das einem so am Herzen (!) liegt, weil man ist ja ein Liebhaber des Wesens der Frau.
Wer tatsächlich so unschuldig ist, daß ihm sein eigenen Taschenspielertrick unbekannt ist, dürfte dem Aufklärer doch eigentlich dankbar sein.
Butte, bei allem Respekt, du kannst die Menschen nicht ändern, wenn sie es nicht wollen. Auch wenn für dich manche Gedanken noch so eindeutig klar erscheinen, es bleibt einem nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, das die Welt sich nach ihren eigenen Regeln dreht. Und wenn ein jeder von uns sich eine Suppe einbrockt, muss sie auch jeder selbst wieder auslöffeln. Und klar, Gejammer mehr oder weniger ist natürlich die Folge.
Ich könnte fast wetten, dass du Steinbock bist, oder Stier, oder Widder, ein Sternzeichen mit Hörnderln. :) …... Spaß beiseite. … :)
 
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  • #430
Zitat von fleurdelis:
Butte, bei allem Respekt, du kannst die Menschen nicht ändern, wenn sie es nicht wollen. Auch wenn für dich manche Gedanken noch so eindeutig klar erscheinen, es bleibt einem nichts anderes übrig, als zu akzeptieren, das die Welt sich nach ihren eigenen Regeln dreht. Und wenn ein jeder von uns sich eine Suppe einbrockt, muss sie auch jeder selbst wieder auslöffeln. Und klar, Gejammer mehr oder weniger ist natürlich die Folge.
Ich könnte fast wetten, dass du Steinbock bist, oder Stier, oder Widder, ein Sternzeichen mit Hörnderln. :) …... Spaß beiseite. … :)
Wenn der Sinn meiner Ausführungen allein nur der wäre, den jeweilig genannten Adressaten zu einer völligen Umkehr seiner Meinungen, oder vielleicht doch besser: seiner Mechanismen usw. zu treiben, dann wären sie vergebens, ja. Wie ich allerdings annehme, erschöpft sich der Sinn nicht darin.

Wie stehen die Sterne heute? Vielleicht können sie erklären, weshalb gerade heute hier und in Parallelthreads so einige, die sich sonst eher sanft, weich (also im Forenjargon: weiblich), vielleicht sogar anbiedernd oder schafig, gern auch frauenversteherisch geben, heute eher einigermaßen unsägliche Geschlechterstereotype von sich geben?
Also ich erklär mir das ja anders, aber vielleicht hört sich eine Erklärung mittels der Sterne ja netter an. Also irgendwie hilfreicher. :)
 
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Deleted member 4363

  • #431
Zitat von c.henning:
ich habe nicht geschrieben, dass es solche Frauen nicht gibt, noch dass Frauen "fehlemanzipiert" seien - ich hatte geschrieben, dass es im Rahmen meiner Vorstellungsfähigkeit liegt, dass der Emanzipationsprozess noch nicht abgeschlossen ist und wir noch mittendrin stecken.
Wenn du mit Emanzipationprozess, dass Bestreben - einen gleichberechtigten/gleichwertigen Status zu erreichen - meinst, teile ich deine Vorstellung, dass wir noch mitten drin stecken.
Alles andere sehe ich, wie schon erwähnt, als individuelle Entwicklung an. :)
 
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  • #432
Zitat von t.b.d.:
Es fällt tatsächlich eine Tendenz zur Verallgemeinerung auf. Schon der der Titel dieses Threads ist eine. Man müsste mal zählen wie oft im Vergleich zur Gesamtzahl der Themen verallgemeinerten Annahmen bezgl. Geschlechtern und deren vermuteten Geschlechtsstereotypen auftauchen.
Ich würde schon zwischen beiläufigen, einfach abkürzenden oder auch unbedachten verallgemeinernde Formulierungen unterscheiden, und solchen, die mit einigem Gewicht in Zusammenhängen fallen, wo für die Problematik von Verallgemeinerungen nicht nur sensibilisiert ist, sondern sie thematisch sind, eigens Aussagen zum Thema ausmachen.

Ich hatte c.henning eher nicht verallgemeinernd empfunden.
... Möglicherweise deshalb, weil ich den Post durch die Brille meiner Vorstellungswelt betrachte.
Ich fände es ein wenig seltsam, darüber zu rätseln. In einer Diskussion könnte es auch möglich sein, daß jemand nicht nur sagt, er schriebe einfach mal so Gedanken hin, sondern auch, daß er Stellung dazu nimmt, wenn einige andere etwas seltsam finden, was er schreibt. Dazu ist es nicht gekommen. Das kann jeder bewerten, wie er mag. Manche mögen mir so viel Schuld und Macht zusprechen, da jemanden so arg in die Enge getrieben zu haben, daß er nicht mehr weiß, was er sagen soll und deswegen lieber schweigt. Das mag teilweise so sein. Erklärts aber vielleicht doch nicht ganz. Ich habe bislang den Eindruck, von Henning noch an keiner Stelle eine konkrete Stellungnahme zu einem sachlichen Streitpunkt gelesen zu haben. Er springt sehr schnell weg auf so eine Ebene, auf der nichts mehr zum Thema gesagt wird, sondern nur irgendwelche Metaeinstellungen ausgedrückt oder unterstellt werden. Zurück gehts nicht mehr, parallel offenbar auch nicht. Schon irgendwie auf dem Niveau des üblichen: Was, du bringst ein Argument gegen meine Meinung? Ich kann zwar nichts darauf erwidern, weil ich keine Argumente zur Thematik habe, aber ich kann ja glücklicherweise immer die Generalkeule anbringen, indem ich dir vorwerfe, du glaubst wohl, immer recht zu haben?

Aber es geht ja nicht um Hennings Diskussionsverhalten, sondern das Thema. Dann muß ichs halt auch konkret machen und die Äußerungen noch mal zitieren:
Zitat von c.henning:
natürlich war und ist es absolut wichtig, dass die Frau aus der männlichen Vormundschaft heraus findet, aber:

vielleicht ist es ja so, dass die Frauen mit dem bisherigen Ergebnis ihrer Emanzipation selbst nicht so ganz glücklich sind - denn was haben sie erreicht? - Frauen dürfen jetzt so sein wie Männer - viel verdienen, dickes Auto, cool und tough daherkommen. Vielleicht gibts zu dieser Sorte Frau einfach nicht genügend kompatible Männer.

Vielleicht geht das noch weiter mit der Emanzipation der Frau - und sie wird wirklich eine - würdevolle, stolze, selbst-bewusste, weiche, weibliche Frau.... dafür gibts genug Männer, bin ich mir sicher.

ich habe längere Zeit in Marokko verbracht, bei den Berbern und Tuareg. Deren Frauen sind absolut emanzipiert - und dabei stolz auf ihr Frausein, voller Würde, Anmut, Fröhlichkeit - wie soll ich es beschreiben - die wollen nicht wie Männer sein, damit sie als vollgültig wahrgenommen werden - die sind als Frauen absolut vollgültig - für sich selbst und damit auch für andere

bei "den Frauen" (entschuldigt bitte) hier denke ich manchmal, sie definieren sich sehr stark über das, was sie alles nicht sind - nämlich zB kein Mann - und entwickeln sich verstärkt in eine Richtung, von der sie meinen, damit könnten sie das ausgleichen
vielleicht ist die westliche Emanzipationsbewegung (die ich für absolut nötig halte) ja etwas übers Ziel hinausgeschossen..

eben - und für mich ist diese grundsätzliche moderne Unzufriedenheit der Frauen mit den Männern ein deutliches Zeichen dafür, dass sie mit ihrem Frausein auch nicht so wirklich im Reinen sind

ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE

die Frage ist doch, wie können wir Männer dazu beitragen, dass diese Entwicklung gelingt? in meinen Augen vor allem, indem wir klar - die Frauen unterstützen, aber noch wichtiger - indem wir selbst schauen, dass wir mehr in unsere eigene männliche Kraft kommen
Wenns nun um Deutung geht. Hast du Anhaltspunkte dafür, daß wenn von Frauen im Plural die Rede ist, auch nur einigermaßen eine Rolle spielt, daß es durchaus unterschiedliche Frauen gibt, daß das "IHRE" und "EIGENE" in einem individuell menschlichen Sinn gemeint ist? Ich sehe sie nicht.
Ich sehe aber Anhaltspunkte für die gegenteile Deutung.
Es ist genauso von "die Frau" die Rede, in denselben Zusammenhängen, wie von "den Frauen". Die Anfürhungszeichen, die einmal bei "den Frauen" gesetzt wurden, haben keine weitere Konsequenz; in dem Satz steht dasselbe wie in den anderen ohne Anführungszeichen. Die Unzufriedenheit "der Frauen" usw. - es findet an keiner Stelle eine Eingrenzung statt wie "mancher Frauen" oder "derjenigen Frauen, die so und so sind".
Wenn von Abgrenzung die Rede ist, geht es auch nicht um Abgrenzung eines Menschen von anderen Menschen, etwa einer Frau von anderen Frauen, sondern um die Abgrenzung DER Frau von DEM Mann. Entsprechend wenn es darum geht, daß die Frau in "ihre" Kraft finden soll und eine "eigene" Position entwickeln soll - auch dann wird das kontrastiert von der Abhängigkeit von "den Männern". Die Frauen sollen dabei ihren "wirklichen, ureigenen Platz finden". Weswegen "ureigen", wenn es um die Herausbildung ganz unterschiedlicher Lebenswege untershciedlicher Frauen gehen sollte, um die Entwicklung von Individualität? "Ureigen" ist das, was war, ein irgendwie angenommenes vorgegebenes Wesen der Frau, dahin soll wieder zurückgekehrt werden. Oder in welchen Zusammenhängen sonst würdest du ein Wort wie "ureigen" verwenden?
Entsprechend Formulierung wie bei den Tuaregfrauen, daß die als Frauen absolut vollgültig sind. Soll man das einfach nur als ungeschickte Formulierung abtun, oder transportiert es doch was? Was genau ist damit gesagt, gibt es Frauen, die nicht als Frauen absolut vollgültig sind? Offenbar wird das angenommen, sonst macht die Erwähnung ja gar keinen Sinn. Wer sind die Frauen, die nicht als Frauen vollgültig sind? Die sich nicht dem angelegten und gewünschten Urtyp der Frau fügen?
Dann die inhaltlichen Attribute: würdevolle, selbstbewußte, stolze, weiche, weibliche Frau - Kontext: erhoffte Emanzipation der Frau; (Singular) und auch noch "wirklich"; sie ist dann emanzipiert im guten Sinne, wenn sie dazu wird, zu so einer Frau mit diesen Attributen.

Wie gesagt, jeder darf sich so ziemlich wünschen, was er will. Ich qualifiziere nicht den Wunsch, sondern das Manöver, den bevorzugten Frauentyp mit dem der wirklich emanzipierten Frau zu identifizieren. Da gehts halt um was anderes.
 
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Dr. Bean

  • #433
Zitat von Butte:
Ich würde schon zwischen beiläufigen, einfach abkürzenden oder auch unbedachten verallgemeinernde Formulierungen unterscheiden, und solchen, die mit einigem Gewicht in Zusammenhängen fallen, wo für die Problematik von Verallgemeinerungen nicht nur sensibilisiert ist, sondern sie thematisch sind, eigens Aussagen zum Thema ausmachen.



Ich fände es ein wenig seltsam, darüber zu rätseln. In einer Diskussion könnte es auch möglich sein, daß jemand nicht nur sagt, er schriebe einfach mal so Gedanken hin, sondern auch, daß er Stellung dazu nimmt, wenn einige andere etwas seltsam finden, was er schreibt. Dazu ist es nicht gekommen. Das kann jeder bewerten, wie er mag. Manche mögen mir so viel Schuld und Macht zusprechen, da jemanden so arg in die Enge getrieben zu haben, daß er nicht mehr weiß, was er sagen soll und deswegen lieber schweigt. Das mag teilweise so sein. Erklärts aber vielleicht doch nicht ganz. Ich habe bislang den Eindruck, von Henning noch an keiner Stelle eine konkrete Stellungnahme zu einem sachlichen Streitpunkt gelesen zu haben. Er springt sehr schnell weg auf so eine Ebene, auf der nichts mehr zum Thema gesagt wird, sondern nur irgendwelche Metaeinstellungen ausgedrückt oder unterstellt werden. Zurück gehts nicht mehr, parallel offenbar auch nicht. Schon irgendwie auf dem Niveau des üblichen: Was, du bringst ein Argument gegen meine Meinung? Ich kann zwar nichts darauf erwidern, weil ich keine Argumente zur Thematik habe, aber ich kann ja glücklicherweise immer die Generalkeule anbringen, indem ich dir vorwerfe, du glaubst wohl, immer recht zu haben?

Aber es geht ja nicht um Hennings Diskussionsverhalten, sondern das Thema. Dann muß ichs halt auch konkret machen und die Äußerungen noch mal zitieren:


Wenns nun um Deutung geht. Hast du Anhaltspunkte dafür, daß wenn von Frauen im Plural die Rede ist, auch nur einigermaßen eine Rolle spielt, daß es durchaus unterschiedliche Frauen gibt, daß das "IHRE" und "EIGENE" in einem individuell menschlichen Sinn gemeint ist? Ich sehe sie nicht.
Ich sehe aber Anhaltspunkte für die gegenteile Deutung.
Es ist genauso von "die Frau" die Rede, in denselben Zusammenhängen, wie von "den Frauen". Die Anfürhungszeichen, die einmal bei "den Frauen" gesetzt wurden, haben keine weitere Konsequenz; in dem Satz steht dasselbe wie in den anderen ohne Anführungszeichen. Die Unzufriedenheit "der Frauen" usw. - es findet an keiner Stelle eine Eingrenzung statt wie "mancher Frauen" oder "derjenigen Frauen, die so und so sind".
Wenn von Abgrenzung die Rede ist, geht es auch nicht um Abgrenzung eines Menschen von anderen Menschen, etwa einer Frau von anderen Frauen, sondern um die Abgrenzung DER Frau von DEM Mann. Entsprechend wenn es darum geht, daß die Frau in "ihre" Kraft finden soll und eine "eigene" Position entwickeln soll - auch dann wird das kontrastiert von der Abhängigkeit von "den Männern". Die Frauen sollen dabei ihren "wirklichen, ureigenen Platz finden". Weswegen "ureigen", wenn es um die Herausbildung ganz unterschiedlicher Lebenswege untershciedlicher Frauen gehen sollte, um die Entwicklung von Individualität? "Ureigen" ist das, was war, ein irgendwie angenommenes vorgegebenes Wesen der Frau, dahin soll wieder zurückgekehrt werden. Oder in welchen Zusammenhängen sonst würdest du ein Wort wie "ureigen" verwenden?
Entsprechend Formulierung wie bei den Tuaregfrauen, daß die als Frauen absolut vollgültig sind. Soll man das einfach nur als ungeschickte Formulierung abtun, oder transportiert es doch was? Was genau ist damit gesagt, gibt es Frauen, die nicht als Frauen absolut vollgültig sind? Offenbar wird das angenommen, sonst macht die Erwähnung ja gar keinen Sinn. Wer sind die Frauen, die nicht als Frauen vollgültig sind? Die sich nicht dem angelegten und gewünschten Urtyp der Frau fügen?
Dann die inhaltlichen Attribute: würdevolle, selbstbewußte, stolze, weiche, weibliche Frau - Kontext: erhoffte Emanzipation der Frau; (Singular) und auch noch "wirklich"; sie ist dann emanzipiert im guten Sinne, wenn sie dazu wird, zu so einer Frau mit diesen Attributen.

Wie gesagt, jeder darf sich so ziemlich wünschen, was er will. Ich qualifiziere nicht den Wunsch, sondern das Manöver, den bevorzugten Frauentyp mit dem der wirklich emanzipierten Frau zu identifizieren. Da gehts halt um was anderes.
Aber du müsstest doch Wissen, das Logik und Frauen sich beißt. Also wie kannst da mit Logik rangehen? Das ist ne andere Dimension
 
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  • #434
Zitat von Dr. Bean:
Aber du müsstest doch Wissen, das Logik und Frauen sich beißt. Also wie kannst da mit Logik rangehen? Das ist ne andere Dimension
Verstehe ich nicht, dass ein logisch denkender Mann nicht ausreichend Logik zu haben scheint, andere logische Dimensionen verstehen zu können.
 
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Dr. Bean

  • #435
Zitat von Mentalista:
Verstehe ich nicht, dass ein logisch denkender Mann nicht ausreichend Logik zu haben scheint, andere logische Dimensionen verstehen zu können.
Ich meine die Brille, die man aufhat, wenn man einem Menschen begegnet. Buttes Analyse ist meiner Meinung nach anwendbar in einer Welt, in der die Entscheidungen des Einzelnen nur durch eine Tatsache beeinflusst werden. Zum Beispiel Logik. Viele Männer leben in so einer Welt, es gibt nur eine Dimension. Aber Frauen sind multidimensional. Eine Frau die dich mag antwortet auf die selbe Frage anders als eine Frau, die dich nicht mag. Und wenn abseits des Gefühls noch mehr Dimensionen hinzukommen, wird es schnell eine lebendige Dynamik, ein echtes Menschenleben.
 
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  • #436
Es ist sicherlich richtig, dass mehr Männer als Frauen logisch denken können. Ob alle Männer logischer denken als alle Frauen, wohl kaum ;-) Männer denken sich oft weniger aus, manchmal auch weniger nach :) und sind allgemein nicht so kompliziert ;-) Aussagen von Menschen, die einem sympathischer sind werden völlig anders beurteilt als die von Menschen, die einem unsympathisch sind. Das ist bei Männern und Frauen so, dazu gibt es zahlreiche Untersuchungen. Der Mensch ist sehr selten so objektiv, wie er sich selbst gerne einredet. :)
 
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  • #437
Zitat von Dr. Bean:
Ich meine die Brille, die man aufhat, wenn man einem Menschen begegnet. Buttes Analyse ist meiner Meinung nach anwendbar in einer Welt, in der die Entscheidungen des Einzelnen nur durch eine Tatsache beeinflusst werden. Zum Beispiel Logik. Viele Männer leben in so einer Welt, es gibt nur eine Dimension. Aber Frauen sind multidimensional. Eine Frau die dich mag antwortet auf die selbe Frage anders als eine Frau, die dich nicht mag. Und wenn abseits des Gefühls noch mehr Dimensionen hinzukommen, wird es schnell eine lebendige Dynamik, ein echtes Menschenleben.
Also abgesehen davon, daß tbd meines Wissens nach nicht der Nick einer Frau ist, find ich das eher krude mit dieser Geschlechterzuteilung. Entscheidungen werden auch eher nie durch bloß eine Tatsache beeinflußt. Und Logik ist was völlig anderes als eine Tatsache. Multidimensional ist alles, da sind auch die Frauen nicht auszuschließen. Und daß Menschen je nach Sympathie antworten, dürfte eine - Achtung! - Tatsache sein, die auch du als offenbar eindimensionaler Mensch verstehst. Kurz und gut. Wolltest du irgendwas sagen? :)
Ach ja, eins noch. Hier erscheint mir wenig rationaler als die Gefühlsökonomie. Es sind auch viele Sparfüchse unterwegs. Unter Männern wie Frauen. Es wird geschaut, worein man investiert. Wenn es sich nicht auszahlt, ist der andere ein Betrüger. Seine Gefühle schließt man in der Bank ins Schließfach. Und Selbstschutz scheint was ganz Tolles zu sein. Zumindest nickt da immer jeder verständnisvoll, wenn jemand das Kalkül des Selbstschutzes anführt. Wer an den Gegensatz von Gefühl und Rechnung oder Logik glaubt, erzählt vermutlich auch seinen Kindern, die Erde sei eine Scheibe.
 
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Dr. Bean

  • #438
Hoffe du wirst mal wieder der Verführer, der du mal warst. Das verbitterte arschloch steht dir nicht.
 
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  • #439
Der Mensch ist komplexer als butte ihn beschreiben möchte und Beziehungen haben ihre eigene Dynamik. Da hat Dr. Bean schon recht.
Viel wichtiger als die Theorie, einfach auch mal rausgehen :) Sorry, aber so bitterernst ist es doch alles gar nicht.
 
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  • #440
Ich sehe Butte ganz und gar nicht verbittert. Er führt uns lediglich vor Augen, dass es Männer wie henning gibt, die ihre eigenen Wünsche unter dem Wort "Emanzipation" verstecken, damit es besser aussieht.

Das Ganze wir dann noch auf die Frauen übergestülpt und schwupps haben wir den Grund, warum er Single ist. Da es ja diese vollgültigen Frauen nur bei den Tuareg gibt, wirds schwierig.
Dass er tradierten Vorstellungen hinterherweint lässt sich so sehr leicht überlesen.welche Frau möchte denn nicht als weiblich wahrgenommen werden?
Und müssen nun diejenigen, die vielleicht sogar unter "Kämpfen" (auch das las ich hier irgendwo) in Männerdomänen behaupten, sich schämen?

Es ist einfach, sich die Rosinen heraus zu picken im Zuge der Emanzipation - auch als Mann - und das Ganze dann als vollgültig Frau zu titulieren. Ich habe dieses Wort vorher noch nie gehört und fühle mich nun als gehandicaped, weil ich beruflich erfolgreich bin.
Hat sich so ergeben, aber da ich lieber weiblich vollgültig sein möchte, werde ich nun wieder zurück treten und das Feld lieber vollgültigen Männern überlassen. Damit die Welt wieder die Ordnung bekommt im Verständnis von den Hennings dieserjenigen.

Deshalb von mir ein danke an Butte, der übrigens mit ihrem ehemaligen weiblichen Avatar und Namen den Eindruck bei mir hinterließ ein Mann zu sein und nun mit dem Gegenstück bei mir den Eindruck macht sich doch lieber dem weiblichen Geschlecht zugehören.
Und das passt ganz wunderbar zum Thema. Wir sind in allererster Linie iMenschen und so unähnlich im Aufbau der Emotionen sind wir gar nicht. Es fängt sowieso alles im Kopf an.
 
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  • #441
Zitat von Butte:
Wie stehen die Sterne heute? Vielleicht können sie erklären, weshalb gerade heute hier und in Parallelthreads so einige, die sich sonst eher sanft, weich (also im Forenjargon: weiblich), vielleicht sogar anbiedernd oder schafig, gern auch frauenversteherisch geben, heute eher einigermaßen unsägliche Geschlechterstereotype von sich geben?
Also ich erklär mir das ja anders, aber vielleicht hört sich eine Erklärung mittels der Sterne ja netter an. Also irgendwie hilfreicher. :)
Manchmal erklären die Sterne etwas doch interessant…:

Ein passendes Thema für den Herbstanfang in zehn Tagen! Ein Neumond für Geduld! Für Selbstbeherrschung. Somit auch die logische Konsequenz der vorangegangenen Widder-Super-Mondfinsternis, in der auch das Widderthema zurückgehalten wurde, indem es in den Schatten fiel: vorzeitiger, blinder Aktionismus macht die Dinge unter Umständen nur schlimmer. Es ist Grundvoraussetzung, über seinen Tellerrand erst einmal hinauszusehen, um ein vollständiges Bild des Ganzen zu bekommen, bevor man aus seiner Käferperspektive heraus einfach zu kurz springt und abprallt…"

Über den Tellerrand sich mal ein vollständiges Bild zu machen, denke authentisch zu sein, könnte so manches Mal zu anstrengend sein. ….. :)))
 
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  • #442
Sein/ihr Avatar hat keinerlei Relevanz und das unterstreicht seine/ihre Anschauungen sehr glaubwürdig. Die Diskussionen hier wären wesentlich relaxter, wenn diese Genderneutralität häufiger ausgeprägt wäre. Sätze, die "ich als Frau ..." oder "Männer sind ... " etc. beinhalten wären dann wohltuend obsolet.
 
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  • #443
Zitat von fleurdelis:
Butte, bei allem Respekt, du kannst die Menschen nicht ändern, wenn sie es nicht wollen.
Nun, es wäre schon viel erreicht, wenn man den einen oder anderen dazu bringt, mal ein paar neue - unbequeme - Gedanken zuzulassen, die Blickrichtung zu wechseln. Ich habe aus den nun schon über 2 Jahren, die ich hier mitlese einiges mitgenommen was genaues Lesen/Zuhören, Formulieren und Diskutieren angeht.

Es geht nicht darum Menschen zu verändern. Es geht darum, dass sie es wollen. Dass sie den Mut aufbringen, endlich auch die Dinge zu sehen, die sie bislang nicht sehen konnten. Oder wollten.

Bestes Beispiel ist da ja ...

https://www.parship.de/forum/single-leben/204885-komme-nicht-über-letzte-enttäuschung-hinweg

"Mjamm" hätte da eine Menge für sich mitnehmen können ...

Zitat von REDHEAD:
Es ist sicherlich richtig, dass mehr Männer als Frauen logisch denken können.
Kaum. Männer reden halt nur ungern über Gefühle. Frauen dafür umso lieber. Wenn man das was gesagt und das was verschwiegen wird zusammen in einen Topf wirft, dürften die so ungefähr gleich voll sein ...
 
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  • #444
Zitat von chiller7:
Sein/ihr Avatar hat keinerlei Relevanz und das unterstreicht seine/ihre Anschauungen sehr glaubwürdig. Die Diskussionen hier wären wesentlich relaxter, wenn diese Genderneutralität häufiger ausgeprägt wäre. Sätze, die "ich als Frau ..." oder "Männer sind ... " etc. beinhalten wären dann wohltuend obsolet.
Na ja. Das hier ist schließlich ein Forum mit Schwerpunkt Partnerschaft. "Genderneutralität" würde da so manche Diskussion nicht relaxter sondern wohl auch unübersichtlich und sehr sehr schwierig machen. Ein bisschen Mann/Frau muss man da schon aushalten können. Zumal die allermeisten Probleme in Partnerschaften nun mal zwischen Mann & Frau ausgefochten werden. Schwierig wirds doch erst wenn aus einem "mein Mann geht fremd" ein "ALLE Männer gehen fremd und das immer und überall" wird.

Der Trick mit "Buttes Mohr" ist da oft hilfreich. Und ihr unermütlicher Einsatz nicht immer mal wieder kollektiv über Nicht-Anwesende herzufallen und so sich selbst je Chance zu nehmen etwas aus der Situation zu lernen. Aktuell: "Mjamm". Oder ihre Hinweise, dass so manches Verhalten eben nicht männlich oder weiblich, sondern einfach "nur menschlich" ist.

Ich will die Diskussionen hier gar nicht relaxt. Da dürfen doch auch mal die Fetzen fliegen.
Ich will Dinge lesen (müssen) wie zB ...

Zitat von Mentalista:
Schön wärs.... nur warum sind sehr gut qualifizierte Frauen, mit gut bezahlten Jobs, öfter Single, als die ich übertreibe jetz mal die übergewichtige, wenig attraktive Verkäuferin aus meinem Supermarkt?

Warum ticken Männer aus, stuerzen sich mit den beiden Kindern die Brücke runter, bringen sich mit den Kindern um, rasen mit dem Auto, wo das eigene Kind drin sitzt, gegen den Baum, Kind ist tot, Mann überlebt, alles aktuelle Fälle, weil die Frau sich selbstbewusst getrennt hat?

Warum sind Frauenhäuser ständig überfüllt?
... auch wenn sich da jeder weitere Kommentar verbietet. Und wohl auch überflüssig ist. Das ist einfach nur unterirdisch.

Zum relaxt Chillen gibt es schließlich immer noch "das Schloss" ;-) Das müsste doch reichen.

Euch allen ein chilliges Wochenende ...
 
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  • #445
Na ja, so chillig ist das Schloss nun auch nicht. Man muss andauernd die Fauteuils umstellen.
 
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Deleted member 4363

  • #447
Zitat von BellaDonna:
Ich sehe Butte ganz und gar nicht verbittert. Er führt uns lediglich vor Augen, dass es Männer wie henning gibt, die ihre eigenen Wünsche unter dem Wort "Emanzipation" verstecken, damit es besser aussieht.
Das sehe ich nicht so. Das wäre viel zu kurz gegriffen. Er führt uns hier nicht Einzelne vor, sondern kritisiert, dass in der Diskussion alle Männer und alle Frauen gleich gemacht werden. ( die Frau, der Mann ) Und das dieses "Gleichsein" nicht einmal einen gemeinsamen Konsenz hat, sondern dass Platitüden und Worthülsen benutzt werden, um weibliche und männliche Eigenschaften zu beschreiben, oder auseinander zu halten.

Verbittert erlebe ich Butte allerdings auch nicht.

Diese Schamützel zwischen Butte und c.henning erlebe ich eher wie einen "Hahnenkampf". Beide hören (lesen:)) sich gegenseitig nicht zu. Eine wirkliche Diskussion findet nicht statt.
Außerdem hat c. henning mehrmals versucht sich erklären, darauf ist nicht eingegangen worden. Doch ansatzweise von t.b.d.
Was du hier machst BellaDonna, ist einem Mitschreiber in diesem Forum, von dem du bisher kaum etwas gelesen hast (er ist noch nicht lange dabei) zu unterstellen, dass er eine frauenfeindliche Haltung hat. Das finde ich doch sehr weit hergeholt.
 
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  • #448
Eigentlich wollte ich ja ein foren-freies Wochenende ...

Zitat von Mohnblume:
Was du hier machst BellaDonna, ist einem Mitschreiber in diesem Forum, von dem du bisher kaum etwas gelesen hast (er ist noch nicht lange dabei) zu unterstellen, dass er eine frauenfeindliche Haltung hat. Das finde ich doch sehr weit hergeholt.
Ich nehme an sie hat es u.a. aus folgendem Beitrag "weit hergeholt" (zumindest hätte ich das getan ...)

Zitat von c.henning:
wenn sich eine Frau in ihrem Profil als "selbstbewusst" bezeichnet, guck ich inzwischen gar nicht weiter...entweder sie hat Minderwertigkeitskomplexe, oder sie hasst Männer, oder sie hat sonstwie ein Rad ab...(meine Erfahrung) (...)
Und die Frage, ob jemand viel oder wenig geschrieben hat, finde ich jetzt auch nicht so entscheidend. Um um was richtig Gutes (oder großen Mist) zu schreiben, reicht ein Beitrag völlig aus. Warum quält sich "c.henning" denn so? Junge, schreib doch einfach "hey ich mach mir nix aus diesem ganzen Emanzipationsgequatsche, ich steh auf Frauen vom Typ "Tuareg" Die sind so emanzipiert wie ich mir das wünsche." Und gut is. (na ja, so gut is auch wieder nicht ;-) aber immer noch besser als ...

Zitat von c.henning:
bei "den Frauen" (entschuldigt bitte) hier denke ich manchmal, sie definieren sich sehr stark über das, was sie alles nicht sind - nämlich zB kein Mann - (...)
Also ich zB steh ja auf selbstbewusste und attraktive Frauen ... zur Not auch sehr attraktiv ;-)
 
G

Gast

  • #450
Ich möchte Butte keinesfalls missen. Die strenge Butte. Die hochgescheite. Die süffisante Butte. Die umtriebige Butte.
 
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