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  • #391
Nunja meine ehrliche meinung für dich...........

Die Behauptung, dass Männer nicht mit selbstbewussten Frauen zurecht kommen ist schlicht FALSCH!!! Nach deiner Argumentation ist eine Frau die handwerklich begabt ist selbstbewusst? Das reingarnichts mit selbstbewusstsein zu tun. Nichteinmal annähernd. Selbstbewusstsein bedeutet sich über vieles bewusst zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Du bist dir bewusst eine handwerkliche Begabung zu besitzen aber bedeutet nicht, dass Männer dein Bewusstsein nicht mögen sondern schlicht und einfach das Männer Frauen nicht besonders mögen die sich wie Männer verhalten. Männerverhalten heisst nicht Selbstbewusstsein diese Annahme ist auch falsch auch wenn du sie nicht direkt erwähnt hast. Männer verhalten sich in Männer und es ist denen shitte egal ob du Frau,Mann oder irgendwas bist. Im alltäglichem Arbeitsleben möchte ich von niemanden gerne geholfen werden das ist nunma FAKT!!! Was das Liebesleben angeht haben Männer bestimmte Vorstellungen wie ihre Frau leben, handeln oder aussehen sollte wie Frauen nunma auch. Und da kommt eine Frau die sich wie ein Mann verhält genauso scheisse rüber wie ein Mann der sich wie eine Frau verhält. Und da wird sich trotz fanatische Gleichberechtigungspolitik nichts in Tausend Jahren ändern. Du hast ein ganz gewöhnliches Selbstbewusstsein wie jeder andere auch. Du hast einfach den Falschen Job wenn es um die Liebe geht. Fertig.......
 
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  • #392
Zitat von Zaphira:
1979 benötigte ich für die Einrichtung eines Bankkontos im angrenzenden, westlichen, Ausland die Autorisation meines Mannes (!) und das, nachdem ich bereits 6 Jahre lang unabhängig von meinem Elternhaus lebte.
Das ist fast 40 jahre her.
Damals wurde man auch erst mit 21 volljährig, Männlein wie Weiblein, es gab noch den §175 StGB, Grönland bekam die Selbstverwaltung, Griechenland trat der EG bei und Margaret Thatcher wurde Premierministerin.

In welchem Verhältnis steht nun dein offenbar traumatisches Erlebnis, kein Bankkonto in einem uns ungenannten Land eröffnen zu können? Hat dich das so verletzt, dass du das bis an dein Lebensende mit dir herumtragen wirst?
Freu dich, dass du heute 100 Konten in der ganzen Welt eröffnen kannst und die Rente sicher ist!
Ich finde es jedenfalls historisch bedeutsamer, dass im selben Jahr der Schrecken der Roten Khmer, und glaub mir, das war wirklich eine Saubande, aufhörte und die erste Cap Anamur ihre Reise begann und irgendwann sind wir Papst und Weltmeister geworden.
Wer kräht angesichts dieser grossen Ereignisse heute noch danach, ob jemand vor 40 Jahren für dein Bankkonto mit unterschreiben musste?
Das macht wenig Sinn, sich daran jetzt noch festzubeissen und zu hadern.
 
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  • #393
Zitat von Zaphira:
Zitat von c.henning:
....... - Frauen dürfen jetzt so sein wie Männer - viel verdienen, dickes Auto, cool und tough daherkommen. Vielleicht gibts zu dieser Sorte Frau einfach nicht genügend kompatible Männer.

Ich habe 33 Jahre in einer politischen Institution gearbeitet, in einer absoluten Männerdomaine! Um als ambitionierte Frau in eine gehobene Position zu kommen, gab es nicht viele Möglichkeiten: sie musste lernen, ihre Ellbogen zu benutzen, um sich durchzusetzen, nahm also ein ‘typisch männliches’ Verhalten an. Warum? Trotz entsprechender oder besserer Qualifikation wäre sie sonst nicht dort hingekommen. Und genau das ist doch die Crux an der Sache.
warum wechselst du in dieser Beschreibung die Person von "ich" zu "sie"?

Frauen haben schon immer viel erreicht, sofern sie Leistung gebracht haben. Es ist natürlich leichter, alles auf die bösen Männer zu schieben, wenns mal nicht so klappt. Aber glaube mir, auch Männer mussten und müssen Leistung bieten, um weit zu kommen. Es bekommt niemand etwas geschenkt.
 
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  • #394
Liebe Kinder, ich hatte wieder einen vergnüglichen Abend hier in dieser lustigen Runde und werde nun das Sandmännchen kommen lassen.
Schlaft gut, träumt schön und denkt dran: Immer die Patschehändchen über die Bettdecke!
 
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  • #395
Zitat von Truppenursel:
Das ist fast 40 jahre her.
Damals wurde man auch erst mit 21 volljährig, Männlein wie Weiblein, es gab noch den §175 StGB, Grönland bekam die Selbstverwaltung, Griechenland trat der EG bei und Margaret Thatcher wurde Premierministerin.

In welchem Verhältnis steht nun dein offenbar traumatisches Erlebnis, kein Bankkonto in einem uns ungenannten Land eröffnen zu können? Hat dich das so verletzt, dass du das bis an dein Lebensende mit dir herumtragen wirst?
Freu dich, dass du heute 100 Konten in der ganzen Welt eröffnen kannst und die Rente sicher ist!
Ich finde es jedenfalls historisch bedeutsamer, dass im selben Jahr der Schrecken der Roten Khmer, und glaub mir, das war wirklich eine Saubande, aufhörte und die erste Cap Anamur ihre Reise begann und irgendwann sind wir Papst und Weltmeister geworden.
Wer kräht angesichts dieser grossen Ereignisse heute noch danach, ob jemand vor 40 Jahren für dein Bankkonto mit unterschreiben musste?
Das ist doch fanatischer Blödsinn, sich daran jetzt noch festzubeissen und zu hadern.
:))) immer wieder erfrischend, mit welcher Vehemenz Du einem Deine Meinung um die Ohren haust.

Ich hatte weder ein traumatisches Erlebnis, noch bin ich verletzt, 'fanatischen Blödsinn' kenn ich nicht, festbeissen und hadern tu ich auch nicht - alles reine Interpretation..., aber wenn, dann gehört das auch dazu:

'dass es natürlich wichtig war und ist, dass die Frau aus der männlichen Vormundschaft heraus findet'

Ich dachte, wir hätten das alles längst hinter uns gelassen... , doch dann wird diese Diskussion erneut angefacht, und ich wollte nur hervorheben, dass es noch gar nicht so lange her ist - und im Rahmen dieser Entwicklung sind 40 Jahre nicht lang, wenn man bedenkt, dass wir zwar weiter aber noch nicht weit genug gekommen sind...

btw - Dir scheint dies alles ziemlich bekannt zu sein, kennst Dich gut aus in jüngerer Zeitgeschichte ;-)
 
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  • #396
Zitat von Truppenursel:
In welchem Verhältnis steht nun dein offenbar traumatisches Erlebnis, kein Bankkonto in einem uns ungenannten Land eröffnen zu können?

Das macht wenig Sinn, sich daran jetzt noch festzubeissen und zu hadern.
Männer können das nicht nachvollziehen.

Ich kann jetzt nirgends finden, das Zaphira sich hier irgendwo festgebissen hat.
 
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  • #397
Zitat von Truppenursel:
Zitat von Zaphira:
Aber glaube mir, auch Männer mussten und müssen Leistung bieten, um weit zu kommen. Es bekommt niemand etwas geschenkt.
Das mag bis zu einer bestimmten Ebene wohl gelten, aber dann ist nur noch Vetternwirtchaft und das Zuschieben von Jobs von Unfähigen an Unfähige. Siehe neuen Berliner Flughafen, siehe die Organisation der Registrierung von Flüchtlingen in Berlin usw., ohne die viele Hilfe der Ehrenamtlichen, würden viele Krankenhäuser in Berlin von fast erfrorenen, kranken, unterernährten, schwer erkrankten Menschen überfüllt sein.
 
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  • #399
Zitat von Mentalista:
Das mag bis zu einer bestimmten Ebene wohl gelten, aber dann ist nur noch Vetternwirtchaft und das Zuschieben von Jobs von Unfähigen an Unfähige. Siehe neuen Berliner Flughafen, siehe die Organisation der Registrierung von Flüchtlingen in Berlin usw., ohne die viele Hilfe der Ehrenamtlichen, würden viele Krankenhäuser in Berlin von fast erfrorenen, kranken, unterernährten, schwer erkrankten Menschen überfüllt sein.
Mit dieser Auffassung präsentierst du aber nur Männerhass und findest kein Gehör. Wenn du meinst, Frauen können das besser, dann müssen sich die Frauen auch mal in die Machtpositionen durchbeißen. Eine Führungsposition ist auch nichts, was wir Männer exklusiv geschenkt bekommen, wir müssen dafür auch über Leichen gehen. Macht ist immer gleich, sei es weiblich oder maskulin gesteuert.
Dennoch wird die Organisation von Großprojekten Frauen auch nicht besser gelingen. Denn ein Scheitern dort ist selten die Konsequenz der Inkompetenz eines Einzelnen, sondern die Dynamik der Masse aller beteiligten Personen macht die Herausforderung.
Im Moment organisiere ich ein Großprojekt mit bereits ca. 50 beteiligten Personen und wachsend. Was sich an Dynamiken dann unter diesen Personen nach links und rechts entwickelt, kannst du stellenweise kaum greifen oder steuern, weil du es mal auch einfach nicht weißt, obwohl du schon ständig mit allen Partnern kommunizierst. Oder es gibt Querschläger, die selber die Macht übernehmen wollen und deswegen Teile des projektes boykottieren, damit die Schuld auf dich fällt. Oder es gibt Leute, die Eigeninteressen auf ihren Job bezogen verfolgen und daher ihre Arbeit nur in Teilen, sehr langsam oder gar nicht richtig machen. Diese Menschen einfach aus dem Projekt zu "entfernen" ist ebenfalls nicht immer so einfach.

Also du solltest nicht einfach so pauschal urteilen, manche Dinge besitzen eine Komplexität und Dynamik, die ebenfalls schwerer - auch mit überragender Intelligenz, Stöckelschuhen und mangelendem räumlichem Sehen - zu steuern ist.
 
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  • #400
Zitat von Mentalista:
(...) aber dann ist nur noch Vetternwirtchaft und das Zuschieben von Jobs von Unfähigen an Unfähige.
Ach ja, die heile Welt der "Mentalista". Eigentlich schade, dass nicht mehr Frauen wie Du in verantwortungsvollen Positionen zu finden sind. Lass mich raten, Deinen Chef kritisierst Du auch gerne. Aber nur wenn er es nicht hört ...

(Irgendwie funktioniert bei mir die Zitatefunktion nicht richtig. Hat das Problem sonst noch wer???)
 
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  • #402
Zitat von Mohnblume:
....Das es solche Frauen nicht gibt? Das alle Frauen fehlemanzipierte Wesen sind, die nicht mehr kompatibel sind? Das emanzipierte Frauen kalte, männliche Wesen sind?
ich habe nicht geschrieben, dass es solche Frauen nicht gibt, noch dass Frauen "fehlemanzipiert" seien - ich hatte geschrieben, dass es im Rahmen meiner Vorstellungsfähigkeit liegt, dass der Emanzipationsprozess noch nicht abgeschlossen ist und wir noch mittendrin stecken

es geht auch nicht darum, dass Frauen sich in eine Richtung entwickeln, die uns Männern gut gefällt - oder nützt

ich habe selber zwei erwachsene Töchter (und eine Schwiegertochter), und ich sehe, wie sie kämpfen

ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE
 
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  • #403
Zitat von chiller7:
Ich bin ein großer Anhänger der Emanzipation - beider Geschlechter.
Weder habe ich Bock, der Dübellochbohrer zu sein noch mich sonstwie einer weiblichen Vorstellungswelt zu unterwerfen. Sie hat heute die Möglichkeit, ihr Dasein selbst zu bestimmen.
Und das ist gut, es löst seltsame Verstrickungen. Emanzipation ist auch immer Emanzipation des Mannes.
ja ich auch
die Frage ist doch, wie können wir Männer dazu beitragen, dass diese Entwicklung gelingt? in meinen Augen vor allem, indem wir klar - die Frauen unterstützen, aber noch wichtiger - indem wir selbst schauen, dass wir mehr in unsere eigene männliche Kraft kommen
 
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  • #405
Zitat von c.henning:
ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE
Ja, die Mohren sollen endlich ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, in ihre ureigene Kraft finden, nämlich mit Rhythmus im Blut und beringt vom Bananrock souverän ihre ureigen eigensten Tänze vollführen. Da ist der Mohr endlich ganz Mohr. Da kann er sein, was er ureigenst ist. Da lebt er sein ureigensten Mohrsein aus. Da ist ein vollgüter Mohr. Und nur ein mohrenvollgütiger Mohr ist ein echter und guter Mohr.
 
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  • #410
Zitat von c.henning:
ich wünsche ihnen und allen Frauen, dass sie ihren wirklichen, ureigenen Platz finden, - dass sie in IHRE eigene Kraft finden - die nicht eine (immer noch von den Männern) abgeleitete Anti-Position ist, sondern eine souveräne EIGENE
Emanzipation und Recht für Frauen sind zwei paar Stiefel, Emanzipation selbst hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun. Frauen die sich wie Männer kleiden, in Hosenanzügen und dann noch mit einer Krawatte und maskulinem auftreten finde ich äußerst zuwider.

Es geht nicht darum, dass eine Frau die selbstbewusst auftritt, sich den Männern gleich stellt. Ich wollte das gar nicht. Frauen haben Attribute, die eben in der Erweiterung der Emanzipation erwünscht wären. Frauen können sanft, einfach feminin sein, einfach sie selbst, ohne verstellen. Natürlich hat das Leben uns Frauen geprägt, wir mussten teilweise mehr oder weniger den Winden des Lebens entgegen treten und eine Härte lernen, um überhaupt bestehen zu können. Diese Härte gehört normalerweise nicht zu uns, weibliche Urinstinkte, Intuitionen sind das was als Gegenpart zum Maskulinem gesetzt werden kann und auch dringend nötig ist.

Die Erweiterung, diese Weiblichkeit, im äußeren und im inneren, also Verhalten der Frauen an den Tag zu legen, ist das was jetzt gefragt ist. Sonst kommt der Geschlechterkampf nicht zur Ruhe. Völlig falsch verstanden wäre hier der Gedanke, sich dem Willen der Männer unterzuordnen, das ist etwas was Männer auch gar nicht wollen.

Die Gegensätze, der Ausgleich in den Qualitäten ist es, was beiden gut tun würde. Natürlich gehört dazu, die Stärke sich so zu präsentieren wir man ist, und dem Gegenüber auch eine Chance zu geben.

So würde ich persönlich das nicht als Weiterentwicklung der Emanzipation bezeichnen, sondern der Frau die Möglichkeit zu geben sie selbst zu sein. Voraussetzung: wir Frauen müssen den ersten Schritt machen und zu dem stehen was wir sind. Voraussetzung: Wissen, Intellekt und Intuitionen müssen ineinander harmonieren, sprich (klingt jetzt böse) Frauen müssen das selbst erst mal kapieren.
 
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Dr. Bean

  • #411
Zitat von fleurdelis:
Emanzipation und Recht für Frauen sind zwei paar Stiefel, Emanzipation selbst hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun. Frauen die sich wie Männer kleiden, in Hosenanzügen und dann noch mit einer Krawatte und maskulinem auftreten finde ich äußerst zuwider.

Es geht nicht darum, dass eine Frau die selbstbewusst auftritt, sich den Männern gleich stellt. Ich wollte das gar nicht. Frauen haben Attribute, die eben in der Erweiterung der Emanzipation erwünscht wären. Frauen können sanft, einfach feminin sein, einfach sie selbst, ohne verstellen. Natürlich hat das Leben uns Frauen geprägt, wir mussten teilweise mehr oder weniger den Winden des Lebens entgegen treten und eine Härte lernen, um überhaupt bestehen zu können. Diese Härte gehört normalerweise nicht zu uns, weibliche Urinstinkte, Intuitionen sind das was als Gegenpart zum Maskulinem gesetzt werden kann und auch dringend nötig ist.

Die Erweiterung, diese Weiblichkeit, im äußeren und im inneren, also Verhalten der Frauen an den Tag zu legen, ist das was jetzt gefragt ist. Sonst kommt der Geschlechterkampf nicht zur Ruhe. Völlig falsch verstanden wäre hier der Gedanke, sich dem Willen der Männer unterzuordnen, das ist etwas was Männer auch gar nicht wollen.

Die Gegensätze, der Ausgleich in den Qualitäten ist es, was beiden gut tun würde. Natürlich gehört dazu, die Stärke sich so zu präsentieren wir man ist, und dem Gegenüber auch eine Chance zu geben.

So würde ich persönlich das nicht als Weiterentwicklung der Emanzipation bezeichnen, sondern der Frau die Möglichkeit zu geben sie selbst zu sein. Voraussetzung: wir Frauen müssen den ersten Schritt machen und zu dem stehen was wir sind. Voraussetzung: Wissen, Intellekt und Intuitionen müssen ineinander harmonieren, sprich (klingt jetzt böse) Frauen müssen das selbst erst mal kapieren.
Das finde ich sehr gut, was du sagst. Und ich finde, das hat sehr sehr viel mit Selbstbewußtsein zu tun. Für mich persönlich liegt hier sogar die Crux.

Du sagst, Frauen mussten eine gewisse Härte lernen, um sich durchzusetzen und jetzt müssen sie für sich selbst schaffen das auch wieder mit ihrer Weiblichkeit zu vereinen. Ich finde ein selbstbewußter Mensch braucht diese Härte eben nicht. Weil er sich von der Außenwelt nicht kränken lässt, sondern einfach sein Ding macht. Und das fehlt den Frauen noch in der Emanzipation, das Selbstbewußtsein zu verstehen, dass sie etwas besonderes sind. Und nicht ständig selbst an sich herummäkeln müssen.

Ich weiß, was es bedeutet seine Gefühle zu leben in unserem Land. Ich weiß zusätzlich noch dazu, was es bedeutet seine Gefühle in einer Männerrunde zu leben. Das geht alles, sogar sehr einfach, wenn man sich einfach mag so wie man ist; auch wenn alle anderen denken, du seist anders. Dann respektieren sie dich.
 
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Gast

  • #412
Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass Frauen und Männer das sein können, was sie wollen.
 
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  • #413
Zitat von Dr. Bean:
Du sagst, Frauen mussten eine gewisse Härte lernen, um sich durchzusetzen und jetzt müssen sie für sich selbst schaffen das auch wieder mit ihrer Weiblichkeit zu vereinen. Ich finde ein selbstbewußter Mensch braucht diese Härte eben nicht. Weil er sich von der Außenwelt nicht kränken lässt, sondern einfach sein Ding macht.
Das kommt auf die Lebensgeschichte an, aber grundsätzlich hast du Recht.


Zitat von Dr. Bean:
Ich weiß, was es bedeutet seine Gefühle zu leben in unserem Land. Ich weiß zusätzlich noch dazu, was es bedeutet seine Gefühle in einer Männerrunde zu leben. Das geht alles, sogar sehr einfach, wenn man sich einfach mag so wie man ist; auch wenn alle anderen denken, du seist anders. Dann respektieren sie dich.
Du wirst mir langsam unheimlich… :)))
 
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Dr. Bean

  • #415
Zitat von fleurdelis:
Ja ich war ma Gothic früher, mit langem schwarzen Mantel, Flachmann in der Tasche und einer tiefen Sehnsucht und Melancholie. Heute ist diese Bewegung ja versaut, heißt Emos und ich will nicht mehr damit identifiziert werden :)
 
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  • #417
Zitat von fleurdelis:
Frauen die sich wie Männer kleiden, in Hosenanzügen und dann noch mit einer Krawatte und maskulinem auftreten finde ich äußerst zuwider.
Ja, zuwider. Wie Mohren, die sich wie Weiße kleiden, in Hosenanzügen und dann noch mit einer Krawatte und weltmännischem Auftreten!

der Frau die Möglichkeit zu geben sie selbst zu sein.
Das ist der Punkt: nicht DER Frau die Möglichkeit geben, sie selbst zu sein, nämlich das, was sich irgendjemand als Wesen DER Frau vorstellt. Sondern derjeweilige Mensch hat die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, was und wie er sein möchte und was für ihn seine Männlichkeit oder ihre Weiblichkeit ausmacht.

Genau dieser Punkt wird hier ständig verunklart. In den Posts, die am großgeschriebensten vorgeben, Frauen in ihr ureigenstes Wesen zu entlassen, finden sich zugleich die starken Festschreibungen, worin dieses Wesen jeweils besteht.
Immer stereotyp gedacht, ohne Sinn fürs Individuum.


Zitat von chiller7:
Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass Frauen und Männer das sein können, was sie wollen.
Interessant finde ich, weswegen es vielen so schwer fällt, dem zuzustimmen.
Also es mögen Lippenbekenntnisse dazu kommen. Aber die Posts in diesem Thread sprechen ja eine andere sprache. Da geht es nicht darum, was ein jeweiliger Mensch möchte, sondern darum, was das Wesen von Frau und Mann ist, inhaltliche Festsetzungen davon, was weiblich und männlich ist usw.
Offenbar haben viele ein riesiges Bedürfnis dazu.
Vielleicht macht alles andere ihnen Angst?

Wie gräßlich so manches scheinbar harmlos geäußerte "Meinungs"gut ist, wird vielleicht tatsächlich erst deutlich, wenn man einen kleinen Transfer auf den Mohren, oder Homosexuelle oder so versucht.
Aber im Dienste der Meinung muß Denken sicherlich boykottiert werden. Ignoranz ist ja wenigstens wohlig warm.
 
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  • #418
Zitat von fleurdelis:
Emanzipation und Recht für Frauen sind zwei paar Stiefel,
Was genau ist für dich der Unterschied dabei?
Emanzipation selbst hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun.
Hmm, meinem Eindruck nach vermischst du es aber in deinen folgenden Ausführungen.
Frauen die sich wie Männer kleiden, in Hosenanzügen und dann noch mit einer Krawatte und maskulinem auftreten finde ich äußerst zuwider.
Das ist als deine persönliche Meinung völlig ok. Hat mit Emanzipation allerdings nicht viel zu tun.
Es geht nicht darum, dass eine Frau die selbstbewusst auftritt, sich den Männern gleich stellt.
Gleich stellt - das ist doch genau das Thema bei Emanzipation. Keine Gleichmacherei.
Allerdings hat das mit Selbstbewusstsein nicht so viel zu tun.
Frauen haben Attribute, die eben in der Erweiterung der Emanzipation erwünscht wären.
?
Frauen können sanft, einfach feminin sein, einfach sie selbst, ohne verstellen.
Sanft = feminin = sie selbst? Auch Männer können sanft sein.

Natürlich hat das Leben uns Frauen geprägt, wir mussten teilweise mehr oder weniger den Winden des Lebens entgegen treten und eine Härte lernen, um überhaupt bestehen zu können. Diese Härte gehört normalerweise nicht zu uns,
Was setzt du da als Vergleichszeitraum an - die Steinzeit?

weibliche Urinstinkte, Intuitionen sind das was als Gegenpart zum Maskulinem gesetzt werden kann und auch dringend nötig ist.
Hört sich ziemlich dogmatisch an.

Die Gegensätze, der Ausgleich in den Qualitäten ist es, was beiden gut tun würde. Natürlich gehört dazu, die Stärke sich so zu präsentieren wir man ist, und dem Gegenüber auch eine Chance zu geben.
Was meinst du mit Ausgleich? Die Frau wieder mehr Klischee-weiblich? Inwiefern führt das zu einem Ausgleich?

So würde ich persönlich das nicht als Weiterentwicklung der Emanzipation bezeichnen, sondern der Frau die Möglichkeit zu geben sie selbst zu sein.
Wer soll das denn geben können? Also ich bin ganz ich selbst.
(ich hatte allerdings auch noch nie das Gefühl, benachteiligt zu sein, weil ich eine Frau bin; vielleicht darf ich dann nicht mitreden).
 
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  • #419
Für mich steht das, dass jeder Mann und jede Frau am Besten sich selbst in seiner/ihrer Facette und seiner/ihrer Persönlichkeit präsentiert völlig außer Frage. Es wäre eine interessante Form des Irrsinns, zu glauben, es stehe nur den Frauen zu.

Hier bin ich überzeugt, dass beide noch etwas Arbeit leisten müssen. Die vielen Unterschiede sind es doch, die das Leben spannend machen. Mit einigen bleibt man in Freundschaft, und den einen nimmt man dann gerne mal in nähere Bereiche auf. Die Herausforderung ist es doch, den anderen so zu lassen wir er ist, schließlich hat man sich "so" kennen gelernt. Auch wenn nicht immer alles Eitel Sonnenschein ist, ein gutes Verhältnis oder Beziehung oder was auch immer, darf man auch lernen Schwierigkeiten zu überwinden. So lange man sich gegenseitig wichtig genug ist.
 
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  • #420
Zitat von t.b.d.:
Ein Adolf ******-Zitat... sind wir jetzt schon so weit?

Interessant wie viel Spielraum zur Interpretation es da gibt. Von welcher Prämisse gehst du aus?

Ich fand c.hennings Beitrag unter der Annahme, dass jede Frau so wie überhaupt jeder Mensch individuell und von anderen verschieden ist und demzufolge seinem eigenen Weg folgt, ziemlich gut. Meinst du er hat das eher verallgemeinernd gemeint?
Tragikomischerweise bringt das Zitat doch am besten die Tendenz in den Posts von Henning, Fleurdelis und manchem anderen auf den Punkt.
Ich finde es inhaltich in der Tat recht krass. Und glaube zugleich, daß es nicht so leicht auffällt.
Wo liest du da den Gedanken von Individualität? In den Posts steht er nicht, sondern eben das Gegenteil. Manches habe ich zitiert, man könnte die Liste gerne verlängern.
Wie gesagt, als Lippenbekenntnis mag kommen, daß ja nicht alle Männer und Frauen jeweils gleich wären. Aber wenn man die Post liest, die ja ach so generös den Frauen erleben möchte, wieder richtig Frau zu sein, liest man, daß zugleich bestimmt wird, was es (ganz generell) heißt, richtig Frau zu sein.