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  • #271
Eure Sorgen möchte ich haben.
 
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  • #272
Zitat von Pea:
vielleicht, weil wir recht haben und die Jungs keine Ausrede mehr? :)))

Das habe ich in anderen Threads aber auch schon ganz anders gelesen. Die Frauen wollten Männer, die nicht über, möglicherweise noch verletzte, Gefühle sprechen, sondern wollten Spaß, Humor und gute Laune erleben und keinen Mann, der emotional reflektierend wirkt.
 
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  • #273
Zitat von Halligalli:
Alle getrennt lebenden Männer sind nun postwendend raus geflogen.

Na, toll! Ich war ebenfalls ein Jahr lang mit diesem leider mittlerweile durch einige schwarze Schafe in Verruf geratenen Attribut behaftet.
Der Familienstand während die Scheidung läuft, nennt sich nun mal leider so. Ich war schon damals lange Zeit von Tisch und Bett getrennt. Meine Ex-Frau wohnte bereits in einer anderen Stadt.

Und ich war "getrennt lebend". Bis endlich die Scheidung durch war und ich mich dann endlich, offensichtlich für die Frauenwelt erleichtenderweise, als "geschieden" bezeichnen durfte.

Man sollte sich nicht wundern, wenn diverse Männer nach einer Trennung sich sofort als "geschieden" bezeichnen, auch wenn diese Titulierung faktisch gesehen überhaupt nicht zutreffend ist. Und diese Lüge bloß in Kauf nehmen, um diesen "zweifelhaften" Familienstand "getrennt lebend" vermeiden zu können.
 
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  • #274
Zitat von fafner:
Wir wissen ja auch noch aus berufener Quelle hier, daß die wenigen guten Männer ratzfatz wieder vergriffen sind. Oder kommen die gar nicht erst auf den Markt? Weil, wenn sie gut sind, warum gibt sie eine Frau dann her?

Gut oder nicht gut liegt wohl auch hier im Auge der Betrachterin. Die Frau, die den Mann "hergibt", empfindet sicherlich anders als die Frau, in deren Augen dieser "verfügbare" Mann als attraktiv erscheint
 
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  • #275
Zitat von Mentalista:

Wirkt so, als ob du damit sagen willst: Für diejenigen, die's immer noch nicht kapiert haben....

Die Begrifflichkeit von Jammerlappen und Problemfall habe ich nicht ins Forum gebracht.

Absolut korrekt, habe ich so bezeichnet.

Also noch mal richtig die Eingangsfrage lesen.

Und auch dieser Satz wirkt zurechtweisend und suggeriert, dass jemand etwas falsch gemacht hat.
 
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  • #276
Zitat von Pea:
Willst du damit sagen, wir selektieren im Vorfeld zu viel aus? Machen uns zu viele Gedanken, statt es auf uns zukommen zu lassen?

Das machen wohl beide Seiten größtenteils ähnlich. Mit zunehmendem Alter steigt auch oft die Verantwortung, die man trägt. Ob nun den eigenen Kindern, den Eltern, dem Job gegenüber. Und da möchte man sich nicht zusätzliche Probleme ins Leben holen, sondern versucht eine Art Risikoanalyse zu starten, um sich vor größerem Unbill vermeintlich zu schützen.

Ich glaube, dass viele Leute eine Art "Pro- und Contra-Liste" aufmachen und dann eine Entscheidung fällen, ob Date ja oder nein, oder Beziehung/Partnerschaft ja oder nein.
 
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  • #277
Zitat von ENIT:
Ja, es ist tatsächlich so, denke ich. Wir Frauen grübeln zu viel und drehen alles Mögliche in verschiedene Richtungen.

Einige Männer ebenso. Daraus mag auch dieses häufige verhaltene Verhalten der Männer resultieren, die sich eben nicht trauen, eine Frau anzusprechen, weil sie sich vorher tausend Varianten ausmalen, was passiert, wenn sie dies oder das sagt, wenn sie so oder so reagiert etc.
 
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  • #278
Zitat von IMHO:
Das habe ich in anderen Threads aber auch schon ganz anders gelesen. Die Frauen wollten Männer, die nicht über, möglicherweise noch verletzte, Gefühle sprechen, sondern wollten Spaß, Humor und gute Laune erleben und keinen Mann, der emotional reflektierend wirkt.

Kann ein reflektierter Mann keinen Spass, Humor und gute Laune "bieten" und erleben? Können das nur unreflektierte Männer?
 
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  • #279
Zitat von IMHO:
Das machen wohl beide Seiten größtenteils ähnlich. Mit zunehmendem Alter steigt auch oft die Verantwortung, die man trägt. Ob nun den eigenen Kindern, den Eltern, dem Job gegenüber. Und da möchte man sich nicht zusätzliche Probleme ins Leben holen, sondern versucht eine Art Risikoanalyse zu starten, um sich vor größerem Unbill vermeintlich zu schützen.

Ich glaube, dass viele Leute eine Art "Pro- und Contra-Liste" aufmachen und dann eine Entscheidung fällen, ob Date ja oder nein, oder Beziehung/Partnerschaft ja oder nein.

Ich sehe es ähnlich.
 
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  • #280
Zitat von IMHO:
Wirkt so, als ob du damit sagen willst: Für diejenigen, die's immer noch nicht kapiert haben....

Absolut korrekt, habe ich so bezeichnet.

Und auch dieser Satz wirkt zurechtweisend und suggeriert, dass jemand etwas falsch gemacht hat.

Ja, ich habe den Eindruck, dass mein Bezug und mein Denken nicht verstanden wird. Zwischen kapieren und verstehen differenziere ich. Warum interpretierst du gleich negativ und fühlst dich anscheinend angegriffen?

Warum verwendest du die Bezeichnung Waschlappen usw.?

Ich habe keinen Einfluss auf deine Gefühle, so viel Macht habe ich nicht ,-), oder doch?

Warum fühlst du dich zurechtgewiesen und dass jemand, also du, was falsch gemacht hast? Kann ich doch gar nicht wissen und "beurteilen". Steht mir auch nicht zu.
 
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  • #281
Zitat von BellaDonna:
Aber was in dieser langen Ehe mit mir passiert ist, was ich habe mit mir machen lassen, hatte schwere Spuren hinterlassen. ...
Wieviel Zeit oder Intensität gebraucht wird für die Verarbeitung von Wunden ist sicher individuell., aber wenn mir ein Mann erzählt, dass ein oder zwei Gespräche mit Freunden reichen, dann bin ich skeptisch.
Nun ja, nicht jede Ehe muß am Ende "Spuren" und "Wunden" hinterlassen. Klar kratzt es erst mal etwas, wenn man verlassen wird. Man kann aber auch schnell feststellen, daß es womöglich gar nicht die ultimative Katastrophe ist, als die man's zunächst empfindet... :p

Zitat von IMHO:
Man sollte sich nicht wundern, wenn diverse Männer nach einer Trennung sich sofort als "geschieden" bezeichnen, auch wenn diese Titulierung faktisch gesehen überhaupt nicht zutreffend ist. Und diese Lüge bloß in Kauf nehmen, um diesen "zweifelhaften" Familienstand "getrennt lebend" vermeiden zu können.
Ich war da auch völlig ehrlich und ich denke, geschadet hat's nicht. Gab genug Frauen, die mutig genug waren, einfach herauszufinden, daß ich nun nicht das heulende Elend war. Also vor allem die geschiedenen hatten m.E. kein Problem. Und jede von ihnen hat ja auch ihr Päckli zu tragen und wir konnten durchaus vom ersten Date über unsere Erfahrungen reden. Das schafft sofort Vertrauen. :)
 
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  • #282
Hallo. Ich finde diesen Thread sehr interessant. Ich glaube, ich gehöre zu denen, die gerne offen über Probleme sprechen und ich empfinde es auch kaum als Belastung, mir auch mal über Stunden Probleme anderer anzuhören. Klar, nehme ich auch gerne das Leben wieder leicht und werfe dann auch mal alle Probleme über Bord, aber ich setze mich auch gerne mit ihnen auseinander. Mich interessiert das.
Bei meinen ersten Dates hatte ich solche extremen Situationen noch nicht, allerdings schätze ich mich so ein, dass mich das auch da nicht allzu sehr irritieren würde.
Wo bei mir der Punkt kommt, dass ich manchmal nicht mehr zuhören mag, ist, wenn ich den Eindruck habe, der andere wiederholt sich nur, trägt selber zu den meisten seiner Probleme bei, erwartet aber von den anderen, dass sie diese lösen. Da kommt dann mein Interesse auch bald zum erliegen. "Frech" finde ich das nicht, eher uneinsichtig. Ich versuche, das Thema dann so langsam auf ein Ende zuzuführen, verabschiede mich höflich und treffe mich dann mit anderen.
So, das waren meine "Erfahrungen und Tipps" dazu ;-)

Zu der Diskussion ums Thema drum rum: Ich dachte, "kapieren" und "verstehen" bedeutet beides das gleiche, nämlich etwas zu "checken" ;-)
 
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  • #283
Zitat von Mentalista:
Kann ein reflektierter Mann keinen Spass, Humor und gute Laune "bieten" und erleben? Können das nur unreflektierte Männer?

Doch, selbstverständlich. Nur ist das oft eine Gratwanderung. Wieviel Offenheit ist angemessen/verkraftet der/die Andere und ab wann fängt das Lamentieren an......
 
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  • #284
Zitat von Mentalista:
Ja, ich habe den Eindruck, dass mein Bezug und mein Denken nicht verstanden wird. Zwischen kapieren und verstehen differenziere ich. Warum interpretierst du gleich negativ und fühlst dich anscheinend angegriffen?

Warum verwendest du die Bezeichnung Waschlappen usw.?

Ich habe keinen Einfluss auf deine Gefühle, so viel Macht habe ich nicht ,-), oder doch?

Warum fühlst du dich zurechtgewiesen und dass jemand, also du, was falsch gemacht hast? Kann ich doch gar nicht wissen und "beurteilen". Steht mir auch nicht zu.

Es ging um deine einleitenden Worte, wie:

"Also nochmal...." (impliziert für mich: "da ihr es immer noch nicht zu verstehen scheint")

Oder

"Genaues Lesen der Fragestellung ist oft hilfreich" (wirkt für mich überheblich und suggeriert mir, dass ich etwas falsch oder nicht richtig gemacht habe, hier: Lesen der Fragestellung).

Derartige Dinge könnte man umgänglicher formulieren, um den Lesern zu vermitteln, dass man ihnen helfen will und sich nicht hinstellt und sagt: "Lies nochmal" oder "verstehe es doch endlich".

So kommt es zumindest bei mir an.

Den Ausdruck "Waschlappen" habe ich gewählt als (vermutlich verkehrtes) Synonym für "Jammerlappen".
Ich mag den Ausruck "Loser" absolut überhaupt nicht.
 
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  • #285
Zitat von IMHO:
Einige Männer ebenso. Daraus mag auch dieses häufige verhaltene Verhalten der Männer resultieren, die sich eben nicht trauen, eine Frau anzusprechen, weil sie sich vorher tausend Varianten ausmalen, was passiert, wenn sie dies oder das sagt, wenn sie so oder so reagiert etc.

Ja, dass mag sein. Aber ich würde sagen, dass ein Mann schon sieht, ob die Frau "Haare auf den Zähnen" hat oder nicht. Also, wenn man so schaut, sieht man eigentlich, ob jemand nett wirkt oder nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann von einer netten Frau runtergemacht wird, nur weil er etwas nettes sagt.
 
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  • #287
Zitat von ENIT:
"Kapieren" und "verstehen" haben auch die gleiche Bedeutung.

Nun ja, "bitte nimm Platz", "setz dich" und "pflanz dich endlich hin" haben auch die gleiche Bedeutung.

Beim " nicht verstehen" spielt für mich auch die Ausdrucksweise des Senders eine Rolle, hat sie/er sich vielleicht missverständlich oder ungenau ausgedrückt und ist auch in der Lage, seine Ausdrucksweise mal zu überdenken?
Beim " nicht kapieren" schwingt für mich ein "du bist zu blöd dazu" mit. Die eigene Wortwahl wird gar nicht erst hinterfragt und selbstverständlich als die einzig Richtige wahrgenommen.
 
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  • #288
Zitat von Lisa:
Nun ja, "bitte nimm Platz", "setz dich" und "pflanz dich endlich hin" haben auch die gleiche Bedeutung.
Beim " nicht verstehen" spielt für mich auch die Ausdrucksweise des Senders eine Rolle, hat sie/er sich vielleicht missverständlich oder ungenau ausgedrückt und ist auch in der Lage, seine Ausdrucksweise mal zu überdenken?
Beim " nicht kapieren" schwingt für mich ein "du bist zu blöd dazu" mit. Die eigene Wortwahl wird gar nicht erst hinterfragt und selbstverständlich als die einzig Richtige wahrgenommen.

Vom Prinzip her gebe ich dir recht. Beim nicht kapieren kommt es ja darauf an, wie es gemeint ist. Bei der Frage, ob man es nicht kapiert kommt es sicherlich auf den Unterton an. Kapieren heißt für mich verstehen.
 
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  • #289
hm.. "Verstehst du das etwa nicht?" hat für mich auch einen negativen Unterton. Aber ich glaube, ich check schon, was du meinst :D
 
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  • #292
Zitat von fafner:
Nun ja, nicht jede Ehe muß am Ende Spuren und Wunden hinterlassen. Klar kratzt es erst mal etwas, wenn man verlassen wird. Man kann aber auch schnell feststellen, daß es womöglich gar nicht die ultimative Katastrophe ist, als die man's zunächst empfindet... :p

Sicher nicht. Kommt drauf an was in der Ehe passiert ist. Aber wenn die Ehe glücklich läuft trennt man sich ja auch nicht.
Wenn Lug, Betrug und einige andere Dinge passiert sind, sieht das anders aus.
Ich weiß nicht wie ein betroffener Mann damit umgeht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so anders ist als vielleicht bei Frauen. Da wird doch erstmal eine große Schublade aufgemacht, auf der Misstrauen steht. Und noch eine, auf der Vorsicht steht.
Und was da raus kommt, wird dann auf einen zufälligen potentiellen Partner projektiert.
Damit kann die neue Beziehung dann auch schon zu Ende sein, bevor sie anfängt. Schade ist das alles....mit den gegenseitigen Verletzungen.

Zur politischen Korrektheit, damit einige nicht wieder herumnörgeln, dass verallgemeinert wird: es kann, muss aber so nicht sein, das ganze ist individuell und differenziert zu betrachten, ich schreibe von meinen Erfahrungen, das ist meine Meinung, es mag auch andere Fälle geben und überhaupt sind wir alle individuell.
 
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  • #293
Hmja, klingt irgendwie einleuchtend. Vermutlich habe ich noch nie richtig schlechte Erfahrungen gemacht. Und womöglich erleichtert das die Partnersuche ungemein.

Zitat von BellaDonna:
Aber wenn die Ehe glücklich läuft trennt man sich ja auch nicht.
Für meine Frau war "nicht mehr spannend genug" völlig ausreichend für die Trennung. ;-))
 
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  • #294
Ich kenne nur "wir können ja Freunde bleiben". Mir war das nicht spannend genug. Und wenn ich mit jeder Frau befreundet geblieben wäre, hätte ich keine Zeit mehr für jene gehabt, die meine Liebe verdiente.
 
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  • #295
Zitat von BellaDonna:
Sicher nicht. Kommt drauf an was in der Ehe passiert ist. Aber wenn die Ehe glücklich läuft trennt man sich ja auch nicht.
Wenn Lug, Betrug und einige andere Dinge passiert sind, sieht das anders aus.

Och, es muss nicht gleich Lug und Betrug sein. Langeweile (wie bei Fafner) oder "Mann/Frau fühlt sich nicht mehr genug geliebt" (äußert dies allerdings nur äußerst subtil) oder "die Spannung ist raus" - "wir haben uns auseinandergelebt".

Da gab es weder Vertrauensbruch noch ein Hintergehen/Betrügen des Partners. Sicherlich können auch diese Dinge zu einem Unglücklichsein führen. Schade ist dabei, dass man derartige Dinge möglicherweise "heilen" könnte, wenn sie konkret geäußert würden.

Und wenn dann aufgrund derartiger Umstände langfristige Beziehungen/Ehen scheitern, dann ist das einfach nur noch schade und für den Verlassenen umso unverständlicher.