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  • #107
Es kann natürlich auch ganz simpel passiert sein, dass der Andere mit der Zeit gemerkt hat, dass es doch nicht passt, oder ihm/ihr doch alles zu schnell geht, weil man selber gefühlsmässig plötzlich Gefühle merkt, die einem Angst machen und sus Angst vor Enttäuschung kommt man mit dem Gerede... ich brauch noch Zeit.... Nur so als Gedanke.
Alles von Dir angeführte wäre ja auch ok, warum zum Teufel wird das dann nicht kund getan? Vor lauter Angst gestorben ist trotzdem tot :)
 
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  • #109
Alles von Dir angeführte wäre ja auch ok, warum zum Teufel wird das dann nicht kund getan? Vor lauter Angst gestorben ist trotzdem tot :)
Nicht gelernt, sich klar zu artikulieren, Position zu beziehen. Das merke ich z.B. immer wieder bei Frauen. Immer lieb sein wollen, mit dem Wind reden, kaum drehste dich weg, genau anders rum, drehste dich wieder um, ah da bist du ja.... und immer wieder das gleiche Spiel. Und... sie merken es nicht mal. :rolleyes:
 
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  • #110
Ah, du verstehst unter hinein denken, Empathie.
Nicht nur, aber natürlich auch!
Der wollte mehr Distanz, für sich als Schutz.
Das ist ja das alte Dilemma: die Annahme dass Distanz Schutz bedeuten würde und damit eine Postion der Stärke; das is natürlich ein kompletter Schwachsinn: wenn ich mich öffne, ohne wenn und aber, DANN ist das Stärke weil ich zeige "du kannst von mir wissen was immer du möchtest, keine dunklen Ecken hier, nicht was sich zu verstecken lohnen würde" :)
 
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  • #113
Diese Ecken werden aus gutem Grund versteckt. Gibt nicht nur liebe Menschen. Es ist zT überlebenswichtig (gewesen), diese Ecken zu verstecken.

Ich glaube einfach, es gibt Menschen mit Angst, die (kleine, mittlere, große) Schritte wagen und dies auch tun (--> Beziehungsfähiger Ansatz ...?!)
Und dann gibt es die, die es nicht tun - aus welchen Gründen auch immer (an denen kann man/fra sich abarbeiten, bis man das Bundesverdienstkreuz erhält, nur ne Beziehung hat man dann noch lange nicht..
 
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  • #114
Nicht nur, aber natürlich auch!

Das ist ja das alte Dilemma: die Annahme dass Distanz Schutz bedeuten würde und damit eine Postion der Stärke; das is natürlich ein kompletter Schwachsinn: wenn ich mich öffne, ohne wenn und aber, DANN ist das Stärke weil ich zeige "du kannst von mir wissen was immer du möchtest, keine dunklen Ecken hier, nicht was sich zu verstecken lohnen würde" :)
Hm, hin und her den Kopf wiegend. Öffnen ja, aber Step by Step, und heute, als alte Frau:D denke ich, lieber erstmal weniger, als zuviel des Guten. Die meisten Menschen können mit viel des Guten nicht umgehen. Sie trauen dem nicht.
 
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  • #117
Das ist ja das alte Dilemma: die Annahme dass Distanz Schutz bedeuten würde und damit eine Postion der Stärke;
Du siehst das Dilemma aus nachvollziehbaren Gründen negativ, zwei Entscheidungsmöglichkeiten führen in die unerwünschte Richtung. Positiv gesehen kann ein Dilemma die entweder-oder-Frage für die Person umwerten: Distanz stellt die eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund.
Er möchte sich vielleicht im sowohl-als-auch öffnen. Davon habt ihr vermutlich nicht gesprochen. :oops:
 
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  • #119
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  • #120
Distanz stellt Angst in den Vordergrund und Angst ist selten ein guter Ratgeber, eine gute Ausgangsbasis
Das mag für dich so stimmen. Manche Menschen haben ihre Persönlichkeit in der Kindheit anders ausgebildet, z.B. wegen emotionaler Kälte seitens der Eltern, und damit auch das Bedürfnis nach Nähe. Der Partner sollte sich da schon im Klaren sein auf was er oder sie sich einlässt, da steht oft viel Beziehungsarbeit an. Ich möchte dir einen Stups zu einer positiven Sichtweise geben, die dich mit dieser Erfahrung versöhnt. :)