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  • #61
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zu den Religionen habe ich jetzt - konsequenterweise - wieder eine diametral andere Meinung.

Also, ich bin überzeugt, dass Religionen als Machtinstrumente entwickelt worden sind.
Und dass die Bestrafung für die Ungehorsamen immer durch Menschen erfolgt.

Zitat von lovecat:
Ich denke daß Religionen eingeführt wurden damit sich die Menschen nicht gegenseitig die Schädel einschlagen, denn dies scheint eine Veranlagung unserer Rasse zu sein.

Und die Schaffung von Göttern einem Höheren Wesen, daß dich bestraft wennst nicht spurst war und ist immer noch effektiv.

Leider haben sich Menschen schlupflöcher gesucht, wie sie sich dennoch Gegenseitig die Schädel einhauen können ohne den Zorn der Götter auf dich zu ziehen.
 
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  • #62
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Das mit den Warheiten ist schon so eine Sache.

Die Möglichkeit, die absolute, exakte, objektive, echte, usw. Wahrheit zu ermitteln, besteht meiner Meinung nach schon aus physikalischen Gründen nicht.
Und in der Praxis stösst man bei der Wahrheitssuche viel früher schon an Grenzen. Nicht jeder hat einen Teilchenbeschleuniger zu Hause ;-).

Der Bereich, der innerhalb meinen praktischen Grenzen liegt, finde ich schon mal spannend. Hier muss ich nichts glauben, weil ich es einfach nachprüfen kann.

Ausserhalb der physikalischen Grenzen Wahrheiten zu suchen finde ich fruchtlos. Entweder existiert keine ermittelbare Kausalität oder keine erfahrbare Wirkung.

Was übrig bleibt, ist der Bereich ausserhalb den eigenen praktischen Grenzen bis zu den physikalischen Grenzen. Da muss man schauen was für einen funktioniert. Was für mich am besten funktioniert sind objektivierte, durch mich falsifizierbare Wahrheiten. Also solche, die ohne den ursprünglichen Beobachter funktionieren, und die ich direkt oder indirekt erfahren kann.

Zitat von carlo:
* Ich schreibe "Wahrheit" in "", weil es für mich DIE "Wahrheit" für uns Menschen nicht gibt. Jeder von uns hat seine eigene "Wahrheit", die vielleicht nur ein wenig, aber immerhin von der der anderen abweicht. Das macht Kommunikation so herausfordernd. Und zeigt für mich, dass wir als Menschen nicht "objektiv" sein können - sonst wären wir ja nicht Menschen...
 
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  • #63
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Lieber Bruce

Zitat von Bruce:
Zu den Religionen habe ich jetzt - konsequenterweise - wieder eine diametral andere Meinung.

Also, ich bin überzeugt, dass Religionen als Machtinstrumente entwickelt worden sind.
Und dass die Bestrafung für die Ungehorsamen immer durch Menschen erfolgt.


Ich finde es schön daß du konsequent bist, hätte mich auch gewundert wenn du einer Meinung mit mir wärest, außerdem würde es dann auf Dauer auch fad werden:)

Wir haben hier zwei schöne Theorien, die beide wahrscheinlich nicht belegbar sind. Der Gemeinsame Nenner, Religionen wurden geschaffen um Menschen zu kontrollieren. Der Istzustand ist, daß die meisten Kriege immer noch Glaubenskriege sind. Und ich bin mir nicht sicher wie diese Welt heute aussehen würde wenn die Katholische Kirche immer noch so viel Macht hätte. Da fällt mir dazu spontan auf daß der 1. und speziell der 2. Weltkrieg die Kirche endgültig entronth hat. Oder irre ich da???

Daß die Menschen bestrafen stimmt bedingt, da es ja auch Naturkatastrofen, Dürre, Schädlinge Seuchen und vieles mehr gibt, diese wurden fast immer als Strafe der Götter betittelt.
Ich glaube so weit daneben ist das nicht. Denn die Natur wehrt sich gegen unser ausbeuterisches Verhalten ihr gegenüber, und das kann mittlerweile niemand mehr bestreiten. Ich glaube an die Natur. Gott als solches wie er in der Bibel beschrieben ist, ist für mich nicht greifbar. Aber das es in der Natur gewisse Gesetze und Energien gibt mit denen man ihr dienen und schaden kann daran glaube ich sehr wohl, und ich finde es wichtig ein Bewußtsein dafür schaffen, das wir mit unseren Gedanken Energien und in erster Linie mit unserem Verhalten dafür verantwortlich sind, wie es dem Planeten der uns freundlicher Weise aufgenommen hat geht. Wenn dieses Bewußtsein nicht schnell wachst, wird es auf Erden sehr sehr ungemütlich werden.
Ob und an wem Mann nun glaubt ist mir persönlich relativ egal, was mir nicht egal ist, ist wie wir mit unserer Umgebung umgehen. Natur, Menschen, Tiere und dafür braucht es Bewußtheit und die Kritische Auseinandersetzung mit sich selbst. Jeder einzelne kann ein Beitrag sein um diese Welt schöner, friedlicher und harmonischer zu gestalten aber das Bedarf in erster Linie die Auseinandersetzung mit sich selbst, wer immer so tut als wären die Anderen an Allem Schuld und als könnte man nix tun und als wäre man nur Opfer, trägt ganz stark dazu bei daß unsere Welt langsam aber sicher auf den Abgrund zusteuert.

Für diese Aussage kann man mich hier in diesem Forum gerne Lynchen aber niemand kann sich dieser Realität verwehren.
 
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  • #64
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Wir haben hier zwei schöne Theorien, die beide wahrscheinlich nicht belegbar sind. .

Einverstanden: was nicht belegt oder nicht belegbar ist, soll man nicht einfach so hinnehmen.

Nebenbei: Darum schreibe ich hier möglichst viel mit ich-Aussagen, um zu unterstreichen, dass ich hier meine persönliche Meinung vortrage. Ich finde, dass Diskurse keine geeigneten Mittel zur Wahrheitsfindung sind.


Zitat von lovecat:
... Naturkatastrophen ... wurden fast immer als Strafe der Götter betitelt..

Ja, aber ich vermute deshalb, weil sie früher aus praktischen Gründen keine natürlichen Zusammenhänge herstellen konnten, und nicht, weil sie Belege für das Wirken übernatürlicher Wesen hatten.


Zitat von lovecat:
Ob und an wen Mann nun glaubt ist mir persönlich relativ egal, was mir nicht egal ist, ist wie wir mit unserer Umgebung umgehen.

Ja, Toleranz in einer Beziehung finde ich auch sehr wichtig. Aber in einer Beziehung finde ich es eben noch schöner, wenn man nicht nur kompatibel handelt, sondern auch kompatible Beweggründe hat.


Ne ne Lynchen tun wir hier gar nix. Das ist hier ein Flirtforum. Und deine ursprüngliche Frage war ja, wovor Männer zurückschrecken.
 
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  • #65
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von Bruce:
... Also, ich bin überzeugt, dass Religionen als Machtinstrumente entwickelt worden sind.
Und dass die Bestrafung für die Ungehorsamen immer durch Menschen erfolgt.

Da möchte ich ganz klar widersprechen!

Religionen sind kein Machtinstrument, sondern ergaben sich aus dem Glauben der Menschen.

Ich bin kein Religions-Experte, aber ich habe den Eindruck, dass jede Religion dieser Welt entstanden ist, weil Menschen den Wunsch hatten, etwas zu konkretisieren, was allen Beteiligten helfen soll, ein angenehmeres Miteinander zu haben, also besser miteinander auszukommen. -- Deshalb ist jeder Religions-Krieg Quatsch, denn er widerspricht der Religion (egal welcher)! Kein Gott will Krieg, oder?

Was die Bestrafung der Ungehorsamen betrifft, ist freilich immer die Frage, wer sich als "gehorsam" sieht und was er daraus ableitet. -- Im menschlichen Miteinander muss es Regeln geben (ich als Christ nenne hier die zehn Gebote, die nun wirklich nicht schwer einzuhalten sind), damit man sich nicht ständig gegenseitig auf die Füße tritt. Das tolle an den zehn Geboten ist, das hier nicht von Strafe die Rede ist, sondern von angemessenem Verhalten. -- Vor vielen Jahren (in der Pubertät) habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass die Freiheit jedes Einzelnen dort endet, wo sie beginnt, die Freiheit eines anderen einzuschränken. Wenn jeder (wie auch immer) gläubige Mensch sich daran halten würde, hätten wir viele mehr Frieden auf dieser Welt, im Kleinen wie im Großen!
 
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  • #66
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Jawoll,- sich bloß nicht mit so 'nem Heckmeck auseinandersetzen! Das Kind wird erzogen in strenger Realität, für. Hirngespinste ist das Leben doch zu kurz! Was soll man denn überhaupt in diesem Leben? - Seine Pflicht erfüllen! - Für Gefühlsduselei ist dabei keine Zeit! Hart wie.....

Kennt man solche Sätze? Brutal, oder? Und wenn das Kind dann später das Leben anders sieht oder gar seinen Traum leben möchte, hast Du ganz verlernt, auf Deine innere Stimme zu hören?
Sorry:(:(:(
 
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  • #67
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Wenn ich spirituell bin, bin ich in der Lage, die Perspektiven zu wechseln. Ich habe einen anderen Überblick und sehe Zusammenhänge. Männer fürchten sich davor,"erkannt" zu werden.
Sie müssen doch immer stark sein, wenn jemand also ihre Schwächen sieht, vielleicht sind sie verängstigt? Im Übrigen hinkt die Partnerschaft schon von vornherein, wenn der eine spirituell und der andere vermeintlich ein Realist ist. So seh ich es.
Liebe Grüße von giselle
 
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  • #68
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von InDenWindGesprochen:
Vor vielen Jahren (in der Pubertät) habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass die Freiheit jedes Einzelnen dort endet, wo sie beginnt, die Freiheit eines anderen einzuschränken. Wenn jeder (wie auch immer) gläubige Mensch sich daran halten würde, hätten wir viele mehr Frieden auf dieser Welt, im Kleinen wie im Großen!

Der Spruch klingt theoretisch fein, hilft aber praktisch wenig. Das liegt darin, daß nicht jeder in seiner eigenen, sondern wir in einer gemeinsamen Welt leben, und im Konfliktfall natürlich jeder die sogenannten Grenzen seiner Freiheit und der des anderen unterschiedlich zieht.

Nimm etwa die Straße und schau dir an, was unterschiedliche Menschen da alles stört: Frauen ohne Kopftücher, Frauen mit Kopftuch, lärmende Trommler, ein sich küssendes Männerpaar, Gestank, Bettler, Prostituierte, Nudisten, öffentlichen Sex Praktizierende, Zusammenrottungen von Glatzenträgern mit lautstarken Parolen, Männer mit wallendem Haar in einem femininen Goldglitzerkleid und Bart, Menschen die Kätzchen in den Bauch treten, Menschen die einen knusprigen Hundeschenkel verspeisen, ...

Was hilft nun der wohlfeile Spruch mit den Grenzen der Freiheit? Näher besehen: nichts! Jeder, den etwas stark stört, der wird es so beschreiben, daß er sich in seiner Freiheit durch Tun und Auftreten des anderen eingeschränkt fühlt, der also seinen Freiheitsraum überschreitet.

Entsprechendes gilt überall, wo Öffentlichkeit ist. Sogar in so einem Forum wie hier. Und auch da, wo keine Öffentlichkeit ist, aber mehrere Menschen zusammen leben oder was zusammen etwas tun oder auf irgendeine Weise im Austausch mit anderen stehen. Und das tun sie ständig, weil halt niemand allein auf einem Planeten wohnt.
 
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  • #69
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von Heike:
Der Spruch klingt theoretisch fein, hilft aber praktisch wenig. Das liegt darin, daß nicht jeder in seiner eigenen, sondern wir in einer gemeinsamen Welt leben, und im Konfliktfall natürlich jeder die sogenannten Grenzen seiner Freiheit und der des anderen unterschiedlich zieht....
Was hilft nun der wohlfeile Spruch mit den Grenzen der Freiheit? Näher besehen: nichts! Jeder, den etwas stark stört, der wird es so beschreiben, daß er sich in seiner Freiheit durch Tun und Auftreten des anderen eingeschränkt fühlt, der also seinen Freiheitsraum überschreitet.
... Und das tun sie ständig, weil halt niemand allein auf einem Planeten wohnt.

Was dieser Spruch praktisch hilft? Er sensibilisiert für die Freiheit des anderen! Auch wenn einem selbst das nicht passt!

Freilich leben wir nicht alleine auf diesem Planeten. Umso wichtiger ist es diesen "Spruch" zu verinnerlichen! -- Anders gesagt: Ich werde immer meinen Mitmenschen auf die Füße treten, aber ich werde weniger überrascht sein, wenn sie mir dies sagen, und ich werde sensibler damit umgehen. Darum geht es!
 
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  • #70
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von InDenWindGesprochen:
Was dieser Spruch praktisch hilft? Er sensibilisiert für die Freiheit des anderen! Auch wenn einem selbst das nicht passt!

Freilich leben wir nicht alleine auf diesem Planeten. Umso wichtiger ist es diesen "Spruch" zu verinnerlichen! -- Anders gesagt: Ich werde immer meinen Mitmenschen auf die Füße treten, aber ich werde weniger überrascht sein, wenn sie mir dies sagen, und ich werde sensibler damit umgehen. Darum geht es!

Worin besteht die Sensibilisierung? Also nimm beispielsweise ein homosexuelles Männerpärchen, die sich auf der Straße leidenschaftlich küssen. Der Spruch hilft ihnen, sich für die Freiheit der anderen zu sensibilisieren. Wie sähe das aus? Sie sind weniger überrascht, wenn ihnen jemand sagt, daß er das nicht so schön findet? Nee, dazu verhilft der Freiheitsspruch nicht, das würden sie auch ohne Kenntnis des Freiheitsspruch wissen. Dazu müssen sie nur wissen, daß sie in einer Umgebung leben, in denen einigen anderen nicht gefällt, was sie tun.
Wie sähe der sensiblere Umgang nun aus? Daß sie sich auf der Straße nicht küssen, an einer Reihe sich küssender heterosexueller Paare vorbeigehen, bis sie in ihrer Wohnung angekommen sind und sich nun dort küssen können?
Wie stellst du es dir vor?
 

vhe

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  • #71
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Nun ja, dass die meisten Sachen, mit denen sich solche Leute beschäftigen (Aurafotografie z.B. oder diese ganze welcher-Stein-ist-wozu-gut) entweder schon lang als Hokuspokus entlarvt sind oder einfach nur Einbildung dahinter steckt. Typischerweise kommt noch dazu, dass man dann meist aufgefordert wird, von irgendeinem Unsinn das Gegenteil zu beweisen. Ich kann mir hundert sinnlose Dinge pro Tag ausdenken und dann herumlaufen und von anderen Leuten irgendwelche Getenteilsbeweise fordern, was die ganze Aktion ad absurdum führt. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne Weshalb es ja gerade so ist, dass derjenige der die Existenz eines Dinges oder Einflusses behauptet, den Nachweis zu führen hat. Wenn also meine eventuell noch-Liebste mit der Tour anfangen würde, müßte ich sie für entweder unfähig zu logischem Denken oder für manipulativ halten. Damit ist der Respekt flöten und eine Beziehung nur noch sehr schwer denkbar.

Zitat von lovecat:
a) Es ist nicht mehr möglich mit den Partner in Kontakt zu gehen, weil der nur noch suf seinen Guru hört.
Sollte heut eher selten vorkommen, aber, klar.

Zitat von lovecat:
b) es kommt zu Ausgrenzung wenn man nicht auf den Zug aufspringt und dann entstehen unlösbare Konflikte die mit Trennung enden.
Sicher. Noch dazu, wo bei solchen Sachen oft auch ein gewisses Elitebewußtsein geschaffen wird. Nicht umsonst geht es da ja meistens um "höheres" Wissen, Sphären, Ebenen, Wesen oder was auch immer. Wenn Frau dann naserümpfenderweise auf ihren Sancho Pansa herabschaut, währen sie ihre Plastik-Heilkristalle mit http://www.einhornessenz.de/essenzen/ besprüht, ist klar, dass die Beiden nicht mehr viele Gemeinsamkeiten haben.
 
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  • #72
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Das homosexuelle Männerpärchen müsste gar nichts ändern, sondern die anderen müssten akzeptieren, dass es das eben auch gibt. Die von mir gewünschte Sensibilität zielt nicht darauf ab, dass die Kritisierten sich ändern, sondern darauf, dass die Kritiker sich sensibler Gedanken darüber machen, ob ihre Kritik wirklich notwendig ist oder nur Unfrieden stiftet.
 

vhe

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  • #73
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von InDenWindGesprochen:
Da möchte ich ganz klar widersprechen!

(ich als Christ nenne hier die zehn Gebote, die nun wirklich nicht schwer einzuhalten sind)
Schon das erste ist für mich völlig unmöglich einzuhalten.
a) steckt da keinerlei Entscheidung oder Tätigkeit meinerseits dahinter und
b) ist dieser Herr noch nicht bei mir aufgetaucht, um mich von seiner Existenz zu überzeugen.

Tut mir leid, was die Schwere der Einhaltung der 10 Gebote angeht, muss ich hiermit widersprechen.
 
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  • #74
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von vhe:
Schon das erste ist für mich völlig unmöglich einzuhalten.
a) steckt da keinerlei Entscheidung oder Tätigkeit meinerseits dahinter und
b) ist dieser Herr noch nicht bei mir aufgetaucht, um mich von seiner Existenz zu überzeugen.

Tut mir leid, was die Schwere der Einhaltung der 10 Gebote angeht, muss ich hiermit widersprechen.

Nun musste ich tatsächlich erst mal googeln, um mich zu vergewissern, was das erste Gebot ist: "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."

Ich bin nicht zum Missionieren hier! Ich bin in den christlichen, evangelischen Glauben hineingewachsen und habe erlebt, dass er mir im täglichen Leben hilft.

Nach meinem Verständnis schränkt das erste Gebot Dich ins keinster Weise hinsichtlich Entscheidung oder Tätigkeit ein. Du glaubst, woran Du glaubst und das ist die Basis für Deine Entscheidungen oder Tätigkeiten. -- Das behaupte ich selbst dann, wenn Du kein Christ bist.

Wenn dieser Herr noch nicht bei Dir aufgetaucht ist, ist das eben so. Was soll ich dazu sagen? Beweisen kann ich ihn nicht. -- Es kommt nicht darauf an, dass der Herr bei Dir auftaucht, sondern dass Du an das glaubst, wofür er steht. Und wenn das Leben mit Deinen Erfahrungen Dich darin bestärkt, wächst Dein Glaube, und wenn nicht dann eben nicht.
 
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  • #75
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von InDenWindGesprochen:
Religionen sind kein Machtinstrument, sondern ergaben sich aus dem Glauben der Menschen. ... Kein Gott will Krieg, oder? ... Im menschlichen Miteinander muss es Regeln geben (ich als Christ nenne hier die zehn Gebote, die nun wirklich nicht schwer einzuhalten sind), damit man sich nicht ständig gegenseitig auf die Füße tritt. Das tolle an den zehn Geboten ist, das hier nicht von Strafe die Rede ist, sondern von angemessenem Verhalten.


Da ist einfach ein Widerspruch in deinem Beitrag: Ein "Gebot" ist eine verbindliche Anweisung. Enthält eine Religion Gebote, dann ist sie ein Machtinstrument.


Und folgendes kannst du ja selber nachprüfen:

In der Bibel führt Gott sein Volk in etliche Kriege und ruft zur Gewalt gegen andere Völker auf. z.B. um die Völker zu vertreiben die das Pech hatten auf dem Land zu wohnen, das er seinem auserwählten Volk versprochen hatte.

Die Verletzung der 10 Gebote steht unter Strafe. Ich habe gerade kurz in eine Online-Version reingeklickt: Gott ahndet Fehlbare bis in die dritte oder vierte Generation!

Die Bibel enthält neben den 10 Geboten noch viele andere Gebote mit den dazugehörenden von Menschen auszuführenden, meist kapitalen, Strafen.


In der Kirchentradition sind die biblischen Gebote etliche Male ignoriert, umgedeutet, abgeschwächt oder verschärft worden. Zum Beispiel das Abbildungsverbot (Gebot #2) würde Kruzifixe und Gemälde von Heiligen in Kirchen verbieten...
 
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  • #76
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von Bruce:
Einverstanden: was nicht belegt oder nicht belegbar ist, soll man nicht einfach so hinnehmen.

Nebenbei: Darum schreibe ich hier möglichst viel mit ich-Aussagen, um zu unterstreichen, dass ich hier meine persönliche Meinung vortrage. Ich finde, dass Diskurse keine geeigneten Mittel zur Wahrheitsfindung sind.

Dafür danke ich dir auch. Das zeugt von Reflektiertheit und darum ging es mir ja auch in diesem THREAD. Das Thema Selbsterfahrung, was ja durchaus gerne mit Esoterik verwechselt wird, weil sich viele Esoterische Lehren an der Psychotherapie orientieren. Daher der ganze misch masch denke ich.

Es hat auch einen gewissen Reiz unbeweißbare Theorien in den Raum zu stellen über die andere sich dann streiten können.




Zitat von BRUCE:
Ja, aber ich vermute deshalb, weil sie früher aus praktischen Gründen keine natürlichen Zusammenhänge herstellen konnten, und nicht, weil sie Belege für das Wirken übernatürlicher Wesen hatten.

Meine Meinung, das war ein bissi wie in der Kindererziehung, "wennst nicht auf ißt regnets morgen". Die Erstellung solcher Kausalitäten hilft zu kontrollieren.

Mein Glaube an Gott ( ich nenn ihn mal so der einfachheit halber) steht da vielleicht ein bissi meinem Wissen über Gesellschafts und Gruppenbildung im Wege. Es gibt laut Verschiedenen Systemtheoretischen Modellen in jeder Gruppe Rollen. Vereinfacht ausgedrückt. Die die eine Führungsrolle annehmen werden Mittel und Wege suchen um die die andere Rollen einnehmen kontrollieren zu können, sonst wirds anstrengend. In meiner positivistischen Einstellung tun sie dieses um dem gesamtwohl zu dienen, auch wenn es nicht immer dem Wohl von allem dient.





Zitat von BRUCE:
Ja, Toleranz in einer Beziehung finde ich auch sehr wichtig. Aber in einer Beziehung finde ich es eben noch schöner, wenn man nicht nur kompatibel handelt, sondern auch kompatible Beweggründe hat.

Ich bin mir nicht ganz sicher was du damit meinst. Ich übersetze es für mich so das man in einer Beziehung in die gleiche Richtung schaut. Ähnliche Lebenseinstellungen hat, sonst wird es kompliziert.


Zitat von BRUCE:
Ne ne Lynchen tun wir hier gar nix. Das ist hier ein Flirtforum. Und deine ursprüngliche Frage war ja, wovor Männer zurückschrecken.

Das ist nett, und danke für den hinweis, daß das hier ja eigentlich ein Flirtforum ist, das könnte man glatt vergessen wahrscheinlich tät ein bissi humor dem Ganzen hier nicht schaden.
Schönen Feiertag
 
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  • #77
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von Bruce:
Da ist einfach ein Widerspruch in deinem Beitrag: Ein "Gebot" ist eine verbindliche Anweisung. Enthält eine Religion Gebote, dann ist sie ein Machtinstrument.


Und folgendes kannst du ja selber nachprüfen:

In der Bibel führt Gott sein Volk in etliche Kriege und ruft zur Gewalt gegen andere Völker auf. z.B. um die Völker zu vertreiben die das Pech hatten auf dem Land zu wohnen, das er seinem auserwählten Volk versprochen hatte.

Die Verletzung der 10 Gebote steht unter Strafe. Ich habe gerade kurz in eine Online-Version reingeklickt: Gott ahndet Fehlbare bis in die dritte oder vierte Generation!

Die Bibel enthält neben den 10 Geboten noch viele andere Gebote mit den dazugehörenden von Menschen auszuführenden, meist kapitalen, Strafen.


In der Kirchentradition sind die biblischen Gebote etliche Male ignoriert, umgedeutet, abgeschwächt oder verschärft worden. Zum Beispiel das Abbildungsverbot (Gebot #2) würde Kruzifixe und Gemälde von Heiligen in Kirchen verbieten...

Da muß ich dir - du wirst es kaum glauben - recht geben. Speziell im Alten Testament bekommt man den Eindruck die Menschen müssen ziemlich blutrünstige Barbaren gewesen sein und Gott kommt da für mich nicht sehr sympatisch rüber wenn er jungfrauenopfer und vieles mehr von seinem Volk fordert.

Das neue Testament ist da anders. Jesus scheint mir darin viel mehr einen Weg aufzuzeigen wie man es schafft Mitmenschlickeit und Nächstenliebe zu leben. Als dass er großartige Regeln aufstellt.

Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen Glauben und Spiritualität.

Im Glauben lebe ich alles nach was mir gesagt wird, hinterfrage ich nix, und bewerte streng jene die sich anders verhalten.

Spiritualität ist für mich mehr die Suche nach dem göttlichen in mir. Es hat viel für mich damit zu tun mich von bewertenden Gedanken zu befreien mich selbst zu beleuchten und die Schönheit in den Dingen wahrnehmen zu können. Mich über kleine Dinge freuen auch wenn in meinem Leben nicht alles nach Plan läuft, und vor allem nicht meine Mitmenschen für meine Probleme verantwortlich zu machen. Hier kommt dann die Selbsterfahrung und Psychotherapie ins spiel. Die mir Werkzeuge in die Hand gibt mich selbst zu reflektieren und mich weiterzuentwickeln. Wie viele andere bin auch ich der Meinung das eine fundierte Ausbildung und eine lange Eigentherapie wichtig ist um in der Psyche von Menschen zu arbeiten.

All das hat für mich mit Esoterik gar nichts zu tun, wird aber offensichtlich gern vermischt.
 
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  • #78
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von InDenWindGesprochen:
Das homosexuelle Männerpärchen müsste gar nichts ändern, sondern die anderen müssten akzeptieren, dass es das eben auch gibt. Die von mir gewünschte Sensibilität zielt nicht darauf ab, dass die Kritisierten sich ändern, sondern darauf, dass die Kritiker sich sensibler Gedanken darüber machen, ob ihre Kritik wirklich notwendig ist oder nur Unfrieden stiftet.

Jeder definiert eben einfach die Grenze zwischen der eigenen Freiheit und der des anderen so, wie es seinen eigenen Interessen entspricht. Und dafür kann der Spruch mißbraucht werden, eben weil er so tut, als bestünde zwischen der eigenen Freiheit und der des anderen eine Grenze (die eigene aufhört, wo die andere anfängt). Jeder kann das für sich selbst natürlich gerne so definieren, etwa daß er sagt, es gehöre zu seiner Freiheit, mit seinem Freund öffentlich Küsse auszutauschen. Aber eben, wenn andere sich dadurch in ihrer Freiheit gestört fühlen, weil sie eben durch die Stadt gehen wollen, ohne küssende Männerpärchen sehen zu müssen, dann ist der Konfliktfall da.
Und beide könnten den wohlfeilen Spruch zur Absicherung ihres Interesses anführen. Der Küssende sagt, die Freiheit dessen, der das nicht sehen will, hört eben da auf, wo seine, des Küssenden, Freiheit beginnt, also darf er küssen. Derjenige, der das Küssen nicht sehen will, sagt, die Freiheit des Küssenden höre dort auf, wo seine, des Zuschauers, Freiheit beginnt, also dürfe er nicht küssen.

Das Prinzip hilft nichts für das Verständnis oder gar die Lösung des Konflikts. Su möchtest eben einfach die Grenze bestimmen, was ok ist und was nicht - und wo genau die liegen soll, das hat mit dem Spruch gar nichts zu tun.
Im genannten Beispiel tust du es so. Da sagst du: die KÜssenden dürfen einfach küssen, und die, denen das nicht gefällt, sollen gefälligst überlegen, ob sie nicht Unfrieden stiften. - Aber natürlich können die sagen: nein, wir wollen so etwas einfach nicht sehen, und das Pärchen solle das gefälligst unterlassen und überlegen, ob sie damit nicht Unfrieden stiften.

Im Beispiel, wo es nicht um öffentliches Küssen geht, sondern um heftigen Sex in der Öffentlichkeit, möchtest du die Grenze vielleicht woanders ziehen. Da sagst du dann womöglich nicht mehr, daß die Zuschauer das halt einfach akzeptieren müssen, sondern sagst, daß die, die Lust auf öffentlichen Sex haben, akzeptieren müssen, daß das auf einer öffentlichen Straße nicht geht, weil andere das nicht wollen.

Und so ist das eben: von Fall zu Fall muß man schauen, aus welchen Gründen man wohin die Grenze legt, wechselseitig Rücksicht üben oder auch mal rücksichtslos sein, wenn man sich das zugesteht.
Und der Spruch mit der Freiheit hilft einem für diese Arbeit nicht, aber auch gar nichts.
 
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  • #79
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@Bruce und Lovecat: Ist das eigentlich ein Diskurs, den ihr führt? Wenn ja, kann es euch nach Bruce explizit geäußerter Auffassung ja nicht darum gehen, herauszufinden, was stimmt. Denn dazu ist ein Diskurs nicht in der Lage. Worum geht es euch dann?
Ich weiß, das hinter dieser Frage stehende Argument ist reflektiert. Ich hoffe nicht zu reflektiert. Aber weil ich ihr euch ja wechseitig das Attribut "reflektiert" in lobender Absicht zukommen laßt, schreibe ichs mal hin.
Entsprechend die Spekulationen über Eigenart und ENtstehung von Religionen usw. WEnn ihr darüber Meinungen äußert, glaubt ihr dann, daß eure Meinungen stimmen? Wenn nicht, weshalb habt ihr sie? Wenn ja, weswegen äußert ihr sie? Ist es möglich, eine Meinung zu überprüfen? Heißt das, zu überprüfen, ob sie stimmt, also wahr ist? Wie macht ihr das? Vermutlich doch etwa, in dem ihr einen "Diskurs" führt, oder?
 
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  • #80
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@Heike

Ich würde sagen: wir flirten.

Wenn ich es auf einen Diskurs angelegt hätte, hätte ich schon lange einen ad hominem gegen Gregg Braden gefahren, den Studien methodische Mängel unterstellt und per fas et nefas alle übrigen Argumente niedergewalzt. Lovecat ist auch nicht auf den Kopf gefallen und hätte mir wohl mit ähnlich scharfen Geschütz irgendwann mal brilliant den Boden unter den Füssen weggezogen.

Ich schreibe hier nur, weil ich einer von denen bin, der Frauen, die das Wort "Spiritualität" im Profil haben, wegklickt. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob dies das Richtige ist.
 
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  • #81
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

nicht schlecht.
 
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  • #82
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen Glauben und Spiritualität. Im Glauben lebe ich alles nach was mir gesagt wird, hinterfrage ich nix, und bewerte streng jene die sich anders verhalten.

Das sehe ich genauso.
(Siehste, ich gebe dir auch mal recht. :)

Zitat von lovecat:
Spiritualität ist für mich mehr die Suche nach dem göttlichen in mir. ... Mich über kleine Dinge freuen auch wenn in meinem Leben nicht alles nach Plan läuft, ... Hier kommt dann die Selbsterfahrung und Psychotherapie ins spiel. Die mir Werkzeuge in die Hand gibt mich selbst zu reflektieren und mich weiterzuentwickeln. ... All das hat für mich mit Esoterik gar nichts zu tun, wird aber offensichtlich gern vermischt.

Das ist für mich auch nicht kontrovers. Das man sich zur Entspannung Idealbilder oder andere Gedankenwelten schafft finde ich zweckmässig.
Selbsterfahrung funktioniert meiner Meinung nach ohne Übernatürliches bestens.

Im Gegensatz dazu sind Spiritualität und Esoterik Reizwörter für mich. Weil im Ersteren den Gedankenwelten eine Realität (Ursache+Wirkung) zugesprochen wird die nicht belegbar ist, und Letzteres ein Geschäftsmodell auf dieser Basis ist.
 

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  • #83
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Für mich gibt es einen großen Unterschied zwischen Glauben und Spiritualität.

Im Glauben lebe ich alles nach was mir gesagt wird, hinterfrage ich nix, und bewerte streng jene die sich anders verhalten.

Spiritualität ist für mich mehr die Suche nach dem göttlichen in mir. Es hat viel für mich damit zu tun mich von bewertenden Gedanken zu befreien mich selbst zu beleuchten und die Schönheit in den Dingen wahrnehmen zu können.
Hm. Ein Quaker, der von sowas anscheinend auch Ahnung - äh - zu haben - glaubt ... , hatte vor ein paar Tagen im BBC einen anderen Unterschied betont:

Religion betont die Gemeinschaft, Spiritualität ist eher ich-orientiert.

Ich finde, das beschreibt das, was Du hier über Deine Spiritualität schreibst, auch ganz gut.

Die Nichthinterfragerei halt ich eher für religionsabhängig. Christen und Muslime sind da das eine Extrem, Juden und Buddhisten das andere, die hinterfragen und beweifeln relativ viel,
 
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  • #84
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@ Bruce.
Danke das du mir recht gibst. Sehr schön finde ich auch, daß wir miteinander flirten. Da machts gleich mehr Spaß zu diskutieren, als wenn immer alles so tierisch ernst sein muß.

Natürlich interessiert es mich wie du denn gegen Gregg Braden auffahren würdest.:)

Letztlich darf man bei der ganzen Diskussion auch Menschen stehen, die einen Glauben die anderen nicht. Der Charakter einer Person macht allerdings aus wie das ganze vermittelt.

Es gibt in beiden Lager Menschen die den jeweiligen anderen davon überzeugen wollen, daß die alleinig wissen wie das Leben funktioniert. Dann wird es einfach schwierig in Kontakt zu gehen. Das erlebe ich auf beiden Seiten, da muß ich dir recht geben. Das ist anstrengend (Schon wieder)

Dazu kommt, dass man oft die Verbindung zu seinem Körper verliert wenn man zu viel in anderen Sphären herumhängt. Man kommt zwar immer mehr drauf wie wichtig es ist
im körper zu sein aber das wie man dahin kommt ist schwierig. Zu viel im Internet rumzuhängen ist der Erdung leider auch nicht zuträglich wie ich feststellen muß.

Die Esoterik ist der schnellstwachsende Markt im Moment, hat mir ein Wirtschaftsstudent verraten. Und das glaube ich sofort. Wie dir ein Autoverkäufer versuchen wird dir ein neues Auto zu verkaufen, selbst wenn deines grad mal 2 Jahre alt ist, wird dir jemand der sich im Esoterischen Sektor selbständig macht versuchen sein Produkt zu verkaufen, das ist Marketing und Public Relation. Und in erster Linie Überlebenskampf.
 
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  • #85
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von Bruce:

Haha - na, dann macht doch mal! Also anstatt so zu tun, als würdest ihr über ein Thema sprechen. Denn als Beiträge zum Thema genommen und also mißverstanden, ist ja der Großteil dessen, was die letzten Seiten befüllt hat, ja eher Käse. Und lass es Schmelzkäse sein. Wäre wenigstens ein leckeres Sorbet nicht flirtier? Oder schwärm halt vom Schmelz in ihren Augen, oder ihrer Lippen, oder ihrer Stimme, oder ihres Schokoparfums. Weißt du zwar auch alles nicht, ob es zutrifft, aber anders als bei euren gelehrten Aussagen zu Wesen und Entwicklung der Religionen usw. kommts in dem Falle auch gar nicht drauf an. :)
 
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  • #86
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@Heike

Der Gratin liegt zwischen den Zeilen (äh, Käse)! :)
 
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  • #87
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Ne, das Flirten zwischen den Zeilen, der Käse in den Zeilen - so siehts momentan aus. Deswegen meine Empfehlung.
Man muß doch nicht eine Wiese zuasphaltieren, nur damit die Blume, die man schenken möchte, eine Rose im Asphalt ist.
 
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AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@Bruce

Ich mag Käse gerne und danke dir daß du dich drauf eingelassen hast. Hat Spaß gemacht.
 
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  • #89
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Ich denke, Männer fürchten sich weniger vor Selbsterfahrung und Spiritualität, sondern nur vor Frauen, die beides in den Lebensmittelpunkt stellen.
Das Leben ist meist schön und konkret und da kann ewiger Selbstzweifel und die ohne hin nicht sinnvolle Frage nach dem Sinn des Leben (es hat nun mal leider keinen) schon eine Beziehung schnell belasten.
Man soll dem Leben einen Inhalt geben, sich Ziele setzen und auch mal vom Weg abkommen, das alles ist verzeihlich.
Die Sinnsuche hingegen erinnert an die drei Philosophen die in einem dunklen Zimmer ein schwarze Katze suchen.
Plötzlich ruft einer: "Ich hab sie"
Die anderen beiden sind neidisch.
Im Zimmer war nie eine Katze. ;-)
 
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  • #90
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von moi_non_plus:
...die drei Philosophen die in einem dunklen Zimmer ein schwarze Katze suchen.
Plötzlich ruft einer: "Ich hab sie"
Die anderen beiden sind neidisch.
Im Zimmer war nie eine Katze. ;-)

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Trifft hier im Forum ja auf so manche Diskussion zu.

Hast du kluger Mensch auch noch eine Idee, wie man sicher sein kann, ob in dem Zimmer nicht doch eine Katze ist?

LG
C.