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  • #1

Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Hallo liebe Community.

Folgende Frage beschäftigt mich. Ich bin ein Mensch der sich viel mit sich selbst beschäftigt und Spiritualität ist ganz wichtig für mich.

Die meisten Männer haben aber davor große Angst. Zumindest würde ich sagen, daß der Hauptgrund für Trennungen oft der ist, daß sich Frauen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und unglücklich werden bzw. ihren Partner verlassen weil sie keine Unterstützung finden und meistens mur belächelt werden.

Also meine Frage an Euch Männer wovor fürchtet ihr Euch so sehr???
 
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  • #2
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Hallo liebe Community.

Die meisten Männer haben aber davor große Angst. Zumindest würde ich sagen, daß der Hauptgrund für Trennungen oft der ist, daß sich Frauen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und unglücklich werden bzw. ihren Partner verlassen weil sie keine Unterstützung finden und meistens mur belächelt werden.
Ich (w) kann dir nicht zustimmen...
Dein genannter Hauptgrund für Trennungen - habe ich noch nie so erlebt...
Meine Freundinnen und ich haben mit "Spiritualität und Selbsterfahrung" wenig zu tun...
Pauschalisiere das bitte nicht so...
Jeder ist eben anders.
Hauptgrund für Trennung ist: es passt eben (leider doch) nicht!!!
(Habe auch noch NIE von Freunden nach Trennungen gehört, dass mangelnde Spiritualität oder mangelnde Selbsterfahrung ein Hauptgrund gewesen wäre...)
 
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  • #3
sich vor Spiritualit#t oder Selbsterfahrung " fürchten"

Guten Tag "lovecat"

für mich gilt das Thema dann ja nur am Rande, da ich weder / noch Angst davor habe.

Ich bin der Ansicht, daß der Bereich Spirituelles, Religiöses und Weltanschauung, sowie die Grundfragen; ( woher komme ich, warum bin ich jetzt "so" und was wird mit mir sein, wenn ich sterbe ) unbedingt in einer Partnerschaft Platz haben müßten.

Es gibt bei uns Menschen sogar eine klare Sympathie für bestimmte Modelle im Leben und je nachdem ist es dann sehr wichtig, daß es dort übereinstimmt. Man erinnere sich z.B. an die frühen 60'ger Jahre wo eine Verbindung zwischen einem Katholiken und einem Protestanten fast noch ein Tabu war - und bei Streng-Gläubigen aller Arten heute noch ist.

Ob eine Ausrichtung schon da ist wäre eventuel gleichgültig, aber wie offen geht ein Partner damit um, wenn er selbst überhaupt keinen Bezug zu diesen Dingen hat. Es kann ja auch ein völlig neues Thema in einer Beziehung werden, weil das Leben 'zig Arten hat mit mir in Kontakt zu treten. Schicksale, Begegnungen, dramatische Erfahrungen, Verluste.. etc.

Spirtualität, Esoterik, Mystik, Astrologie, Philosophie befassen sich in eigener Weise mit dem Selbst ( mit unserer Seele ) oder dem Mensch-Sein als solches. Dazu gehört unser Werden und Vergehen, und genau das ist es vielleicht, wo wir an unsere Grenzen und Ängste rühren.

Die Reise ins "Ich" ist auch vielen nicht so geheuer, weil ja schließlich ( angeblich *selbstbewußt* ) im "außen" gelebt wird, folglich wird die innere Erlebniswelt gerne als Land der Phantasie oder Gefühlsduselei belächelt.

Eine gewisse Selbst-Kenntnis ist aber auch nötig um sich seiner "Selbst" bewußt zu sein, was eben mit dem gerne herausgesputzten Selbstbewußtsein so gar nichts gemeinsam hat.

Lieber Gruß "Sesam"
 
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  • #4
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Liebe Blanche

Ich pauschaliere gar nichts, habe nur meine Wahrnehmung mitgeteilt und da ich damit such beruflich beschäftigt bin, ist mir einfach aufgefallen daß das ein häufiger Trennungsgrund ist.

Allerdings war das eigentlich auch nicht meine Frage. Sondern mich interessiert warum es für viele Menschen so schwer tun über den Tellerrand hinauszublicken.

Es ist mir einfach aufgefallen daß Frauen da eher zugang finden als Männer.

Gibt aber sicher auch Frauen die keinen Zugang dazu finden.
 
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  • #5
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
mich interessiert warum es für viele Menschen so schwer tun über den Tellerrand hinauszublicken.
Es ist mir einfach aufgefallen daß Frauen da eher zugang finden als Männer.
Gibt aber sicher auch Frauen die keinen Zugang dazu finden.
Was genau meinst du? Welcher Tellerrand? Zugang "dazu", Zugang wozu? Spiritualität? Was genau verstehst du darunter in diesem Zusammenhang?
 
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  • #6
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
daß sich Frauen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und unglücklich werden bzw. ihren Partner verlassen weil sie keine Unterstützung finden und meistens mur belächelt werden.
Pauschalisiere bitte nicht war auf diesen Abschnitt bezogen...
Ich bin eben auch eine Frau und finde es nicht so gut, wenn du deine eigene Meinung gleich auf alle Frauen überträgst...

Natürlich hast du eine andere Frage gestellt - da ich ja kein Mann bin, konnte ich darauf ja nicht antworten ;-)

Ich wollte nur mitteilen, dass ich deine Behauptung oder Beobachtung bzgl. "Hauptgrund einer Trennung" nicht teile bzw. so nicht erfahren habe - mehr nicht.
 
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  • #7
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Sondern mich interessiert warum es für viele Menschen so schwer tun über den Tellerrand hinauszublicken.

Es ist mir einfach aufgefallen daß Frauen da eher zugang finden als Männer.

Gibt aber sicher auch Frauen die keinen Zugang dazu finden.
Mir ist nicht wirklich klar, was du damit meinst...

Darf ich fragen, was du beruflich machst? (weil du schriebst, dass du beruflich diese Beobachtungen gemacht hast)...
 
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  • #8
AW: sich vor Spiritualit#t oder Selbsterfahrung " fürchten"

hallo

Zitat von Sesam:
Guten Tag "lovecat"
für mich gilt das Thema dann ja nur am Rande, da ich weder / noch Angst davor habe. [\Quote]

Damit gehe ich davon aus du bist Männlich

Ich bin der Ansicht, daß der Bereich Spirituelles, Religiöses und Weltanschauung, sowie die Grundfragen; ( woher komme ich, warum bin ich jetzt "so" und was wird mit mir sein, wenn ich sterbe ) unbedingt in einer Partnerschaft Platz haben müßten.
Das hast du schön auf den Punkt gebracht. Weil es im Grunde darum geht. Ich beschäftige mich speziell mit dem Körper und Energetischer arbeit. Wie kann ich meine Gedanken verändern, welche Energien wirken auf der Erde und wie beeinflußt mich das bzw. kann ich es beeinflussen

Es gibt bei uns Menschen sogar eine klare Sympathie für bestimmte Modelle im Leben und je nachdem ist es dann sehr wichtig, daß es dort übereinstimmt. Man erinnere sich z.B. an die frühen 60'ger Jahre wo eine Verbindung zwischen einem Katholiken und einem Protestanten fast noch ein Tabu war - und bei Streng-Gläubigen aller Arten heute noch ist[\quote]

Ich weiß das es in streng Religiösen gemeinschaften welcher Art auch immer nicht gerne gesehen wird wenn man sich mit ausenstehenden einlässt.
Das ist aber nicht ganz die Richtung von der ich hier spreche.
Ich gehe vielleicht mehr in die Richtung New Age obwohl das ja auch schon einen negativen Nachgeschmack hat. Die Quantenphysik die ja mittlerweile in Esoterischen Kreisen auch ein wenig misbraucht wird. Aber wenn man sich einen Gregg Braden ansieht, der über die Quantenphysik ganz viele Paranormalitäten erklärt, dann merke ich doch immer wieder wie viele Begrenzungen in uns selbst und auch der Welt existieren durch unser materialistisch aufgebautes Weltbild.

Ob eine Ausrichtung schon da ist wäre eventuel gleichgültig, aber wie offen geht ein Partner damit um, wenn er selbst überhaupt keinen Bezug zu diesen Dingen hat. Es kann ja auch ein völlig neues Thema in einer Beziehung werden, weil das Leben 'zig Arten hat mit mir in Kontakt zu treten. Schicksale, Begegnungen, dramatische Erfahrungen, Verluste.. etc.
Genau oft ist es schwierig sich gegenseitig so zu akzeptieren wie man ist, und wenn man sich zu sehr auseinander entwickelt ist es fordernd den Weg zurück zu finden.

Spirtualität, Esoterik, Mystik, Astrologie, Philosophie befassen sich in eigener Weise mit dem Selbst ( mit unserer Seele ) oder dem Mensch-Sein als solches. Dazu gehört unser Werden und Vergehen, und genau das ist es vielleicht, wo wir an unsere Grenzen und Ängste rühren.
Die Reise ins "Ich" ist auch vielen nicht so geheuer, weil ja schließlich ( angeblich *selbstbewußt* ) im "außen" gelebt wird, folglich wird die innere Erlebniswelt gerne als Land der Phantasie oder Gefühlsduselei belächelt.[\Quote]

Wahrscheinlich geht es viel um Gefühle, den Mut Gefühle zu zeigen ehrlich mit sich selbst zu sein. Wir beschneiden uns in Mitteleuropa sehr mit diesen Dingen. Da ich viel Zeit im Ausland verbracht habe, weiß ich, daß in anderen Ländern viel authentischer mit Gefühlen umgegangen wird als bei uns. Das ist schade.

Eine gewisse Selbst-Kenntnis ist aber auch nötig um sich seiner "Selbst" bewußt zu sein, was eben mit dem gerne herausgesputzten Selbstbewußtsein so gar nichts gemeinsam hat.[\Quote]

Ich denke es ist unerläßlich in Beziehungen weil man sonst das Gegenüber für die Probleme verantwortlich macht. Und der Partner ist eine riesige Projektionsfläche.

Danke für deine Gedanken hat mir geholfen mich selbst zu ordnen.

Grüße zurück

[\Quote]
 
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  • #9
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Liebe Blanche

Ich pauschaliere gar nichts, habe nur meine Wahrnehmung mitgeteilt und da ich damit such beruflich beschäftigt bin, ist mir einfach aufgefallen daß das ein häufiger Trennungsgrund ist.

Allerdings war das eigentlich auch nicht meine Frage. Sondern mich interessiert warum es für viele Menschen so schwer tun über den Tellerrand hinauszublicken.

Es ist mir einfach aufgefallen daß Frauen da eher zugang finden als Männer.

Gibt aber sicher auch Frauen die keinen Zugang dazu finden.
Hallo lovecat,
jetzt antworte ich dir mal als Mann,..
1. Was oft verwechselt werden dürfte, ist die Ursache für die Trennung und das, was im Vorfeld davon bei dem oder der Betroffenen geschieht. Viele Betroffene /(Frauen) beginnen sich im Vorfeld einer Trennung mit Spiritualität, Religion und Selbstbeobachtung zu beschäftigen, da sie feststellen, dass etwas nicht stimmt, etwas fehlt oder ähnlich. Diese Veränderung der Betroffenen kann wiederum das Verhalten des Gegenübers beeinflussen, zeigen, dass da etwas schief steht, sich jemand von ihm weg entwickelt, da in der Phase oft keine Kommunikation mehr erfolgt bzw. die Kommunikation auf einem "Nebenkriegsschauplatz" unerwünscht ist. Dass beide zu dem Zeitpunkt den Wunsch nach der gleichen Form von Spiritualität, nach Religiosität oder was immer verspüren, ist eher unwahrscheinlich. Die Beschäftigung mit sich selbst geht ja auch erst mal nach innen und damit vom Partner weg, wird damit auch gern mit Ablehnung in Verbindung gebracht.
2. Spiritualität ist bei Frauen oft mit Esoterik verbunden, was Männer, die eher zu rationalem Denken (nicht alle Männer, sondern die Männer, die so denken!) neigen, abschreckt, weil sie nicht verstehen können, wieso Frau plötzlich denkt, sie leben besser, weil sie den Tisch zwei Meter weiter nach links schieben, ein Plätscherbrünnlein mit Halbedelsteinen auf den Tisch stellen,... ;-)
3. Bei Frauen beobachte ich eher, dass sie sich (mal wieder) vom neusten Trend in "ihrer" Frauenzeitschrift beeinflussen lassen. Männer sind da oft eher träge. Dass Spiritualität und Selbsterfahrung bei Männern zu kurz kommen, kann auch daran liegen, dass sie oft ihre Partnerschaft, ihre Persönlichkeit, ihre Entwicklung gar nicht so im Fokus haben, wie Frauen. Warum achten Männer oft weniger auf sich, passen auf, dass sie sich nicht überlasten, sind überrascht, wenn sie plötzlich zusammenbrechen? Selbsterfahrung, Reflexion Fehlanzeige?
4. Spiritualität wird leider sehr oft (leider oft zurecht) mit Humbug gleichgesetzt, da es sehr viele Beispiele gibt, wo unter dem Deckmäntelchen einfach nur abkassiert wird.
5. Plötzliche Beschäftigung mit Spiritualität ist oft deswegen nicht im Blickfeld, weil man(n) vor lauter Arbeit oft nicht einmal die Zeit findet, sich mit sonst irgend etwas zu beschäftigen. Das passiert dann am ehesten bei einem Zusammenbruch oder einer (unerwarteten) Trennung.
6. Im Durchschnitt sind Männer voraussichtlich auch grundsätzlich eher technisch, denn geistig/spirituell orientiert, was sich ja auch in der Berufswahl widerspiegelt.

Nettmann
 
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  • #10
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Liebe Blanche

Ich pauschaliere gar nichts, habe nur meine Wahrnehmung mitgeteilt und da ich damit such beruflich beschäftigt bin, ist mir einfach aufgefallen daß das ein häufiger Trennungsgrund ist.

Allerdings war das eigentlich auch nicht meine Frage. Sondern mich interessiert warum es für viele Menschen so schwer tun über den Tellerrand hinauszublicken.

Es ist mir einfach aufgefallen daß Frauen da eher zugang finden als Männer.

Gibt aber sicher auch Frauen die keinen Zugang dazu finden.
Hallo,

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele Geschiedene oder Getrenntlebende.
Allerdings war das, was Du beschreibst, in keinem Fall der Grund dafür.

Ich kann Deine Ansicht ganz und gar nicht teilen, dass jemand der sich für Spiritualität und Selbsterfahrung nicht interessiert, über den Tellerrand nicht hinaus blicken kann.
Er sieht vielleicht ganz andere Dinge, die Menschen, die gerade dabei sind, spirituelle Erfahrungen zu sammeln, nicht sehen.

Aber Du magst durchaus Recht haben, denn sollte mein Partner während unserer Beziehung plötzlich auf die Idee kommen, spirituelle Erfahrungen machen zu müssen, bin ich mir relativ sicher, dass ich diesen Weg nicht mit ihm gehen würde.
Ob unsere Beziehung dies aushalten würde, weiß ich aufgrund fehlender Erfahrung nicht.

Du hast vollkommem Recht mit Deiner Annahme, dass es auch viele Frauen gibt, die keine Zugang zu Spiritualität und Selbsterfahrung haben und suchen.
Ich bin eine davon.

Wenn diese Dinge für Dich von Bedeutung sind, dann wünsche ich Dir, dass Du einen Partner findest, der dies mit Dir teilt.
Erzwingen kann man dies, ganau wie alles andere, nicht.
Jeder hat das Recht auf seine eigenen Ansichten.

Alice-im-Wunderland
 
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  • #11
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Ich bin mir – wie einige andere wohl auch – nicht ganz sicher, worum es in diesem Thread geht. Aber ich würde mir wünschen, dies vorab zu klären, bevor «es» (was auch immer «es» ist) sich zu fruchtlosen Scheingefechten «die Männer» vs. «die Frauen» aufschaukelt.

@lovecat: Vielleicht möchtest Du mit Deinem Eingangspost andeuten, dass manche Männer einen (auch für sie selbst) nicht ganz leicht zugänglichen Zugang zu ihrer Emotionalität haben? Und Dir das Mühe macht?

Jedenfalls interpretiere ich das so, aber da mag ich gänzlich falsch liegen.

Im Sinne der Spiritualität und gegenseitiger Achtung würde ich Dir raten, dort nachzuspüren: «Worum geht es mir? Was empfinde ich? Warum ist das so?»

Um Deine Empathie und Dein Verständnis zu erweitern bzgl. Männern empfehle ich z.B. die Lektüre eines Buches, wie z.B. Björn Süfke: «Männerseelen: Ein psychologischer Reiseführer.»

In einem Forum eine Klage an die Männerwelt zu richten mit der Bitte um Rechtfertigung, ist mE weniger hilfreich.

Nichts für ungut,
Suzanne
 
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  • #12
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

@Suzanne

Dank dir,...

Nettmann
 
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  • #13
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Zitat von lovecat:
Hallo liebe Community.

Folgende Frage beschäftigt mich. Ich bin ein Mensch der sich viel mit sich selbst beschäftigt und Spiritualität ist ganz wichtig für mich.

Die meisten Männer haben aber davor große Angst. Zumindest würde ich sagen, daß der Hauptgrund für Trennungen oft der ist, daß sich Frauen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen und unglücklich werden bzw. ihren Partner verlassen weil sie keine Unterstützung finden und meistens mur belächelt werden.

Also meine Frage an Euch Männer wovor fürchtet ihr Euch so sehr???
Hallo lovecat,

zunächst habe auch ich das Bedürfnis hier ein bisschen zu sortieren: Beschäftigung mit sich selbst und Spiritualität sind für mich zwei verschiedene Themen. Genauso Angst und Trennung. Auf die Henne-Ei-Frage nach Selbstbeschäftigung/Spiritualität und Trennungsprozessen ist Nettmann schon eingegangen.

Ich erlebe es nicht so, dass Männer und Frauen in meinem Umfeld sich mehr oder weniger mit sich selbst beschäftigen. In der Tat läuft das jedoch im Mittel etwas anders ab.

Vielleicht gibt es einen Abschnitt im Leben, wenn die von den Eltern/der Gesellschaft vorgelebten Lebensziele (Beruf, Kinder) erst mal erledigt sind, wo so eine Leere einsetzt und man nach Sinn sucht. Ich glaube, man hat dann eine Chance näher zu sich selbst zu kommen. Und oft scheinen Paare dann festzustellen, dass sie außer diesen gemeinsamen Zielen (zu) wenig verbindet. Ein bisschen so, wie man auf Klassentreffen oder Alumni-Zusammenkünften mit den ehemaligen Blutsbrüdern und -Schwestern kaum noch ein Gespräch findet. Wenn man dann zu schnell auf das nächste Thema springt (Spiritualität, Sport, was-auch-immer) dann läuft man Gefahr, den gleichen Fehler zu wiederholen. Genauso wie sich Viele von den traditionellen christlichen Kirchen ab-, und sich dafür anderen/Pseudo-/Ersatz-Religionen zuwenden. Und ewig grüßt das Murmeltier.

Den Sinn wirklich in sich selbst zu finden ist vielleicht weniger spektakulär und gibt weniger das Gefühl ein Teil eines größeren Ganzen zu sein.

C.
 
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  • #14
AW: Warum fürchten dich so viele Männer vor Spiritualität und Selbsterfahrung??

Hallo lovecat,

als ich mich hier anmeldete, habe ich bewusst im Profil alle Signale in diese Richtung weggelassen, da mir klar war, dass es da sehr geteilte Meinungen gibt.
Wir waren dann schon sehr verliebt, als mein Mann mit erzählte, er hätte mich wegegeklickt, wenn er was "Esoterisches" gerochen hätte.
Für mich gehören Selbsterfahrung und Spiritualität zu mir und sind für mich wertvoll. Ich erwarte Respekt und eine gewisse Offenheit, muss diese Themen aber nicht unbedingt mit meinem Partner teilen können.