Klaus123

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  • #91
Auch - wenn das deine Denkrichtung ist - hat der Mann ein Pendant im Ärmel: "ich bin wohl unfruchtbar". Wobei auch dafür deine (u.U. irrige) Grundannahme Gültigkeit haben müsste, dass die Frau Kinder will und der Mann dem mindestens skeptisch gegenübersteht.
Dann ist die Welt also voller Wunsch-Nachwuchs in deiner Vorstellung?
Ein romantischer Gedanke.
In der Tat ist das einzige, was zwingend dafür nötig ist, der Akt an sich. Alles andere ist ungeachtet der Wahrscheinlichkeit, zumindest möglich.
Da mag so viel Skepsis und Unwille neuem Leben gegenüberstehen, wie sie will.
Wo genau liegt für dich der Unterschied zwischen Verzweiflung und Hilflosigkeit?

Syni, ich wünsche dir, dass dir noch ein wenig Zeit bleibt dein Leben zu genießen, nachdem ihr euch eurem interessierten Desinteresse ergeben oder einen Schritt aufeinander zu gemacht habt.


Ich bin ungeschickt darin persönliche Gesprächsthemen anzuschneiden und er lässt mich gnadenlos auflaufen.
Noch dazu bin ich unsicher darin, was ich von mir (mit)teilen kann bzw ob er überhaupt irgendetwas von mir erfahren will - er hat mir, glaube ich, noch nie eine persönliche Frage gestellt.
:(
Ich lasse einen unliebsamen Gesprächspartner auflaufen. Aber doch niemanden, von dem ich weiß, dass er eventuell sein Lebensglück in mir sieht.
Das ist ganz ganz schlechter Stil.
Ebenso wie jemanden im Ungewissen lassen.
Ihr könntet doch einen Buchklub gründen, oder einen Warp-Antrieb erfinden. Da kann man ab und zu kokettieren ohne in die Tiefe gehen zu müssen. Und sich intellektuell beweisen.
 
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Klaus123

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  • #92
Wir haben definitiv keine Beziehung im soziokulturellen Sinne einer Paarbindung, sondern stehen nur in einer losen zwischenmenschlichen Verbindung zueinander.
Es ist mMn der Normalfall von irgendeinem x-beliebigen Menschen nicht als Partner gewollt zu werden, wodurch sich ergibt, dass dies keine Abwertung darstellt.
Anders gestaltet es sich erst mit einem Anspruchsdenken, dass sich an die anderen richtet und beinhaltet gewollt werden zu müssen.
Und warum gehts dir dann zumindest temporär nicht gut mit dieser (offensichtlich) Wunschsituation, die du geschaffen hast?
 
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  • #93
Dann ist die Welt also voller Wunsch-Nachwuchs in deiner Vorstellung?
Ein romantischer Gedanke.
In der Tat ist das einzige, was zwingend dafür nötig ist, der Akt an sich. Alles andere ist ungeachtet der Wahrscheinlichkeit, zumindest möglich.
Da mag so viel Skepsis und Unwille neuem Leben gegenüberstehen, wie sie will.
Nein. Ich empfinde die manipulative Verwendung einer so erdachten und dem Sprecher bewusst unwahren Aussage als nicht vertretbar.



Wo genau liegt für dich der Unterschied zwischen Verzweiflung und Hilflosigkeit?
Verzweiflung kämpft noch.
Hilflosigkeit sieht keine Handlungsoptionen mehr.



Und warum gehts dir dann zumindest temporär nicht gut mit dieser (offensichtlich) Wunschsituation, die du geschaffen hast?
Ich würde nicht sagen, dass ich sie geschaffen habe. Mir ist es nicht gelungen ihr Entstehen zu vermeiden und mir gelingt es nicht, ihr ein Ende zu setzen.
Weil ich mir mehr wünsche.
 
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Klaus123

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  • #94
Nein. Ich empfinde die manipulative Verwendung einer so erdachten und dem Sprecher bewusst unwahren Aussage als nicht vertretbar.
Moralische Zweifel.... ein Bauernopfer.
Spielst du Schach?


Ich würde nicht sagen, dass ich sie geschaffen habe. Mir ist es nicht gelungen ihr Entstehen zu vermeiden und mir gelingt es nicht, ihr ein Ende zu setzen.
Weil ich mir mehr wünsche.

Etwas generieren... kann man auch, indem man nicht eingreift. Die Verantwortung bleibt - nüchtern betrachtet - die gleiche.

Es wird dir vermutlich nicht gefallen, wenn ich dir sag, dass mich das sehr an snipes Geschichte erinnert?

„Mir ist es nicht gelungen, ihre Entstehung zu vermeiden.“
Der Gedanke hinter dem Satz ist hinterfragungswürdig.
Warum geißelst du dich selbst?
Du bist gut so, wie du bist. Du bist in keinem Fall zu wenig.
Wenn dir jemand so ein Gefühl gibt, dann renn so schnell und so weit du kannst.
Es geht um dich und dein Gefühl.
Was muß in der anderen Waagschale liegen, dass es das aufwiegen kann?
Der Wunsch allein wird nicht reichen.

Vielleicht solltest du doch mit dem Gedanken spielen einen Bauern zu opfern?
 
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Deleted member 25040

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  • #95
Moralische Zweifel.... ein Bauernopfer.
Spielst du Schach?
Ja, zu mehr als zum Kreismeister hat es aber nie gereicht.
Wie auch immer, die von dir in den Raum geworfene Strategie steht mir nicht offen und die Grundkonstellation ist für eine solche Herangehensweise unpassend - ganz ungeachtet meiner Ablehnung ihr gegenüber.


Es wird dir vermutlich nicht gefallen, wenn ich dir sag, dass mich das sehr an snipes Geschichte erinnert?
Dazu habe ich keine emotionale Wertung. Welcher Aspekt ist es, der dich Parallelen sehen lässt?



indem man nicht eingreift. Die Verantwortung bleibt - nüchtern betrachtet - die gleiche
Und wenn man mit den, einem verfügbaren, Mitteln erfolglos eingreift?



Das ist Heiti-Teiti Regenbogeneinhorn Kuschelweltbullshit. Jeder ist für sehr viele Aspekte zu wenig. Jeder ist aber auch für einige Aspekte gut genug. Wichtig ist es Letztere kennenzulernen und sich an Ersteren nicht abzuarbeiten (daran hapert es bei mir noch).



Vielleicht solltest du doch mit dem Gedanken spielen einen Bauern zu opfern?
Dafür musste ich erst einen Bauern finden, dessen Opfer den gewünschten Effekt erzielen kann und der nichts dagegen hat, geopfert zu werden.
 

Klaus123

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  • #96
Welcher Aspekt ist es, der dich Parallelen sehen lässt?
Euer beider verzweifelter... nein... hilfloser Versuch, das Ding, möglichst selbsstlos, für den anderen geradezubiegen.
Und wenn man mit den, einem verfügbaren, Mitteln erfolglos eingreift?
Dann kannst du dich draußen in einer lauen Sommernacht hinsetzten, ein Gläschen Wein trinken, feinen Prosciutto und Parmesan dazu schmausen, dich zurücklehnen und dir denken "Ich hab mir nichts vorzuwerfen, denn ich habs versucht."
Das tut wirklich gut, erhaben zu sein über "hätte ich doch...".
Wichtig ist es Letztere kennenzulernen und sich an Ersteren nicht abzuarbeiten (daran hapert es bei mir noch).
Das muß ich mir auch merken... gefällt mir gut!

Da denke ich anders, bezüglich Einhornkuschelweltanschauung. Ich seh das nicht so. In meinem Gefühlsleben bin ich die Skala, an denen ich meine Umwelt messe. Infolge dessen bin ich mir immer genug, weil eben das Maß aller Dinge. Wenn ich mich ärgere ist das so und wenn ich glücklich bin ist das auch so.
Natürlich kann es sein, dass ich jemandem nicht genüge - kommt oft vor. Deswegen werd ich mir aber keinen Strick draus drehen.
Irgendwie schreiben wir da aneinander vorbei. Vielleicht finden wir noch einen gemeinsamen Nenner.
Dafür musste ich erst einen Bauern finden, dessen Opfer den gewünschten Effekt erzielen kann
👍
und der nichts dagegen hat, geopfert zu werden.
👎
Du fragst das deine Figuren? Syni... dass dir beim Spielen nie die Zeit ausging...
 

Klaus123

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  • #99
Wo siehst du bei mir den Drang Dinge für ihn geradebiegen zu wollen (insbesondere in Anbetracht meiner Reaktionen auf deine bereits vormalig geäußerten Vermutungen in diese Richtung)?

Ich traue mir auch zu, sehr gut mit seinen Ängsten umgehen zu können, ohne dass er sich derer bewusst ist, weil ich eben das passende Pendant dafür mitbringe/ bin.
Vermutlich bin ich einfach unfähig emotionale Bindungen aufzubauen. 🤷‍♀️
weil ihm die Selbstwirksamkeitsüberzeugung fehlt
ob er überhaupt irgendetwas von mir erfahren will
Mir ist es nicht gelungen ihr Entstehen zu vermeiden

Alles irgendwie die Richtung:
"Ich bin die Richtige, er sieht es nur nicht, ich muß ihm die Augen öffnen - um Himmels willen, warum macht er nicht einfach die Augen auf? Es liegt an mir - ich streng mich einfach zu wenig an."
Schon klar...
weil du es dir wünschst - das hast du ja auch schon geschrieben.

Du kennst seine Angst? Ja dann nimm sie ihm doch. Was hält dich ab?
Nur verbieg nicht dich für ihn. Denn du bist dann geknickt, aber er ist trotzdem nur Statist in deinem Leben und die können jederzeit ohne angabe von Gründen aufstehen und gehen.

Den Mutigen gehört die Welt, Syni.
Mach was.

Und beginne mit: "Ich will..." denn alles andere ist Heititeitieinhornkacke 😜

BTW, ich hab einen damenbespitzten Rüffel bekommen - sie fühlt sich in permanenter Geberposition und fordert nun Augenhöhe. :)
 
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  • #100
Du kennst seine Angst? Ja dann nimm sie ihm doch. Was hält dich ab?
Das kann ich nicht. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand, für irgendjemanden nachhaltig (!) kann.

Was es bedarf ist, sich in die Situation zu begeben und dann zu erleben, dass das Gefürchtete nicht eintritt. Ich kann (und will) ihn aber nicht in die Situation zwingen. Daher verharrt er in Vermeidung, Verdrängung und Ablenkung - bis er soweit ist. 👵🧓


Es liegt an mir - ich streng mich einfach zu wenig an.
Diese Leiche liegt schon länger im Keller.......



Nur verbieg nicht dich für ihn. Denn du bist dann geknickt, (...)
Der ist gut!!


Den Mutigen gehört die Welt, Syni.
Mach was.
*seufz 😟

Und beginne mit: "Ich will..." denn alles andere ist Heititeitieinhornkacke 😜
Merci! 😆



ich hab einen damenbespitzten Rüffel bekommen - sie fühlt sich in permanenter Geberposition und fordert nun Augenhöhe. :)
Was löst das bei dir aus?
 
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Klaus123

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  • #101
Schon mal ein Rohr geknickt, das du eigentlich biegen wolltest?
Aber ja schon gut. Ich wollte Dramaturgie und biegen ist nicht so dramatisch. ;)

Vor dem Zurückrudern heute Morgen: Begeisterung darüber, dass sie weiß, was sie will. Nach dem Zurückrudern zusätzlich Amusement. :D
Was ist passiert? Wieder ein Schritt näher zusammen. Gespenstisch. Will ich das?
 
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Klaus123

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  • #102
Das kann ich nicht. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand, für irgendjemanden nachhaltig (!) kann.
Ist auch nicht nötig.
Eine Initialzündung wär halt nicht schlecht.
Was es bedarf ist, sich in die Situation zu begeben und dann zu erleben, dass das Gefürchtete nicht eintritt.
Ja und wie könnte man dieser Skepsis begegnen?
Über eine Hemmschwelle helfen, ist nicht das gleiche, wie:
Ich kann (und will) ihn aber nicht in die Situation zwingen.
Außer natürlich, er hätte dir ohne Zweifel zu verstehen gegeben, dass er absolut kein Interesse daran hat, mit dir ein Stück zu gehen.
Das ist ja auch möglich. Wenn man sich so sehr etwas wünscht, dass man solche Signale und/oder Aussagen einfach nicht sieht oder ignoriert - als Fehler in der Sichtweise des anderen betrachtet.
Daher verharrt er in Vermeidung, Verdrängung und Ablenkung - bis er soweit ist.
Klingt wie ein Kind, dass am 3 Meterbrett steht und sich nicht springen traut. Wie könnte man das Kind dazu bringen trotzdem zu springen, wenn du ganz sicher weißt, dass es einen Mordsspaß dabei haben wird.
Die romantische Ader läßt sich mit Emojis so süß ausleben! :cool:
 
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  • #103
:rolleyes: 🤔🤷‍♀️
Welchen Brandbeschleuniger hat deine Holde denn genutzt?


An den Emojies war rein gar nix romantisch, weil sie darstellen sollten, dass beide alt und grau werden, bevor irgendwas zündet, wenn es in seinem Tempo weitergeht.


Schon mal ein Rohr geknickt, das du eigentlich biegen wolltest?
Natürlich. An den Seiten bricht es dann meist auch noch....


Vor dem Zurückrudern heute Morgen: Begeisterung darüber, dass sie weiß, was sie will. Nach dem Zurückrudern zusätzlich Amusement. :D
Warum ist sie zurückgerudert?
Was macht das mit deiner Achtung/ deinem Respekt vor ihr?
Wieso brachte euch das vor und zurück näher zusammen?


Über eine Hemmschwelle helfen, ist nicht das gleiche, wie:
🤔
Schwer zu übertragen, wenn schon ein Unterfassen zum Stützen - geschweige denn Heben - abgewehrt wird.


als Fehler in der Sichtweise des anderen betrachtet.
Nein, das nicht.


Außer natürlich, er hätte dir ohne Zweifel zu verstehen gegeben, dass er absolut kein Interesse daran hat, mit dir ein Stück zu gehen.
Das ist ja auch möglich. Wenn man sich so sehr etwas wünscht, dass man solche Signale und/oder Aussagen einfach nicht sieht oder ignoriert -
Die Krux mit der Wahrnehmung.
Wäre es bei mir zweifelsfrei angekommen, wäre ich jetzt nicht in der Situation, in der ich bin.
Ein "Ich würde so gern, kann aber nicht, verstehe mich selbst nicht, verzweifle an mir, kann es aber nicht beeinflussen und alles, was du vorschlägst, ist sinnlos." ist bei mir angekommen. Vielleicht muss ich den Fokus auf den allerletzten Teilsatz legen.
 
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Klaus123

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  • #104
Welchen Brandbeschleuniger hat deine Holde denn genutzt?
Das erste Mal, war es wohl das Loslassen von einer krampfhaften Vorstellung/Angst, die eine für Beziehung förderliche Unbekümmertheit blockiert hat.
Das zweite Mal, eben dieses Wiederentdecken der eigenen Bedürfnisse. Und zwar nicht das Vermeiden von dem, was ihr Angst macht, sondern das erlangen dessen, was sie will.
Klingt vielleicht kalt und hart. Aber es interessiert mich nicht, was hinter ihr liegt. Sie kanns mir gern erzählen - hat aber keinen Einfluß auf die Zukunft. Für mich. Insofern liegt es auch nicht in meinem Interesse, was sie vermeiden will, sondern das, was sie erlangen will. Was ihr gut tut.
Nur zu wissen, was sie nicht will ist mir zu wenig. Da stocher ich doch ewig rum...
An den Emojies war rein gar nix romantisch, weil sie darstellen sollten, dass beide alt und grau werden, bevor irgendwas zündet, wenn es in seinem Tempo weitergeht.
Ich finde das schon romantisch, gemeinsam in Harmonie alt zu werden.
Natürlich. An den Seiten bricht es dann meist auch noch....
Ja genau. nicht mehr zu reparieren - kann man nur tauschen. Wer will dann noch so eine geknickte Seele an seiner Seite? Lieber gerade bleiben, jemandem einmal halt nicht entsprechen und dafür intakt.
Warum ist sie zurückgerudert?
Was macht das mit deiner Achtung/ deinem Respekt vor ihr?
Ich nehme an, dass mit dem Alkoholspiegel auch der Mut gesunken ist. Ich fands süß. Irgendwie war das, als würde man jemanden unbeabsichtigt die Vorfahrt nehmen und sich hinterher peinlich berührt entschuldigen. Warum sollte das meine Achtung/ meinen Respekt vor ihr verändern? Das ist kein Wesenszug, der mir verborgen blieb bis dahin. Ändert also nichts.
Was es für mich aber nicht ungefährlicher macht. Oft lass ich mich überrumpeln und versuche dann dem Überrumpelnden zu entsprechen. Was zur Folge hat, dass es uninteressant wird und irgendwann der Punkt erreicht ist, wo man dann eben aussteigt, keiner aber Anzeichen bemerkt hat.
Da muß ich an mir arbeiten - "nein" sagen bei mir lieben Menschen.
Die Ablehnung gilt dann ja nicht dem Menschen.
Wieso brachte euch das vor und zurück näher zusammen?
Du wirst das vermutlich nicht für möglich halten. Aber wir haben uns dadurch besser kennengelernt. Nicht nur den anderen, auch uns selbst.
Schwer zu übertragen, wenn schon ein Unterfassen zum Stützen - geschweige denn Heben - abgewehrt wird.
Er ist ja auch kein kleines Kind. Du kannst versuchen einen Esel zu ziehen, oder zu schieben. Wenn er nicht will, wird er sich nicht bewegen. Mit ein wenig seines Lieblingsfutters in der Hand wirds halt einfacher gehen. Und weil Geschmäcker verschieden sind, frißt jeder Esel was anderes lieber. Das gilts halt rauszufinden.
Wichtiger aber noch, als zu wissen worauf er anspricht, ist zu wissen, wo man ihn hinführen will.
Was hast du denn vorgeschlagen?
Vielleicht das falsche Futter...
... oder das falsche Ziel.
Dass es die falschen Protagonisten sein könnten, schließen wir mal kategorisch aus. Frauen haben einen Sinn dafür, die wissen das einfach.
 
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Deleted member 25040

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  • #105
Dass es die falschen Protagonisten sein könnten, schließen wir mal kategorisch aus.
Nein, würde ich nicht ausschließen.
Er ist insofern der Richtige, alsdass ich mich an ihm abarbeiten kann - mehr aber wohl nicht.
Und ich bin für ihn wohl in keinerlei Hinsicht die Richtige, abgesehen von der Theorie, in der er sich überlegte, wer/ wie seine Frau sein sollte. Aber Theorie ist nunmal nicht Praxis.....


Was hast du denn vorgeschlagen?
Vielleicht das falsche Futter...
... oder das falsche Ziel.
Mit Sicherheit das falsche Futter, schließlich "frisst er mir" nicht im geringsten "aus der Hand" .
Kann "sich kennenlernen" das falsche Ziel sein?


Klingt vielleicht kalt und hart. Aber es interessiert mich nicht, was hinter ihr liegt. Sie kanns mir gern erzählen - hat aber keinen Einfluß auf die Zukunft. Für mich.
Insofern liegt es auch nicht in meinem Interesse, was sie vermeiden will, sondern das, was sie erlangen will. Was ihr gut tut.
Nur zu wissen, was sie nicht will ist mir zu wenig. Da stocher ich doch ewig rum...
Ok. Interessanter Blickwinkel. Danke fürs Teilen.




Ich finde das schon romantisch, gemeinsam in Harmonie alt zu werden.
Ok. Schön.
Es hatte ja nun aber rein gar nichts mit *gemeinsam* alt werden zu tun - wie bereits erklärt.




achso.....


Erscheint mir unmöglich.


Wichtiger aber noch, als zu wissen worauf er anspricht, ist zu wissen, wo man ihn hinführen will.
Warum?
Wenn man einfach nur gemeinsam Spazieren gehen will? Der Weg ist das Ziel, und so.... bla bla blubb....
 
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Julianna

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  • #107
Vielleicht geht es aber auch gar nicht um Resignation, sondern Akzeptanz.
Was willst du denn akzeptieren? Dass sein Interesse an dir geringer ist, als dein Interesse an ihm?
Langfristig würde dein Selbstwertgefühl darunter leiden.

Wir befinden uns in keiner Beziehung. Auch nicht Beziehungsanbahnung. Es hapert schon am Übergang vom oberflächlichen zum tiefgründigen Kennenlernen. Wir wabern an der Oberfläche rum.
....weil:


Und da kannst du dich nicht "verbiegen", da solche Eigenschaften häufig naturgebunden sind. Du könntest dich um deiner selbst Willen, darin üben, mehr Emotionen zuzulassen. Doch wirst du es niemals auf die andere Seite schaffen und die Kontrolle durch den Verstand vollständig aufgeben können. Damit würdest du dich selbst verraten und dir auch keinen Gefallen tun. D.h. konkret, du kannst ihm nicht bieten, wonach er offenbar sucht. Und du kannst auch nicht werden, wonach er sucht.


Daher möchte er verhindern, dass ich mich in ihn verliebe und deshalb hält er mich auf Abstand. Er erlaubt der Situation nicht, sich dynamisch zu entwickeln.
Ja, weil er eben andere Vorstellungen hat. Warum sollte er "sich etwas entwickeln lassen", wenn er jetzt schon weiß, dass es für ihn nicht passt?

Dem liegen wohl zusätzlich auch Dinge zu Grunde, die dem nahe kommen, was du beschreibst: Befürchtungen eingeengt/ eingeschränkt zu werden,[...]
Das sind noch vorgeschobene Gründe. Sobald er die Frau mit dem "Feuerwerk" gefunden/kennengelernt hat, wird er auch das "sich eingeengt fühlen" über Bord werfen.

[...] obwohl diese Befürchtungen nicht im Geringsten irgendeine Quelle in meiner Person haben, sondern nur in ihm selbst ihren Ursprung haben.
Nein, du engst ihn sicherlich nicht ein. Dein Verstand und deine "Verhaltensanalyse" hindern dich daran. Du glaubst, dass das was Gutes sei und er es wertschätzen und erkennen müsse. Eine Frau mit "Feuerwerk" würde das aber tun. D.h. die Frau, die er sucht, müsste sich seinen antizipierten Erwartungen entsprechend verhalten. So paradox und unlogisch es klingt. Er sucht (unbewusst) nach einer Frau, die diese seine Erwartungen erfüllt. Da du es nicht tust, kommst du nicht für ihn in Frage. So bescheuert es sein mag. Daran wirst du nichts ändern. Da ist das "Unterbewusstsein" mächtiger, als jedes Gespräch, dass du mit ihm darüber führen könntest.




.... Aber eigentlich auch an mir selbst akzeptieren, dass es mir seine Ambivalenz nicht gut tut und dass das wiederum nicht hinnehmbar ist.
Dann lass ihn ziehen und löse dich. Es passt von ihm aus nicht. Er sucht (unbewusst) eine komplizierte, anstrengende Feuerwerksfrau. Da kannst du nicht mit dienen.

Ich hoffe darauf, dass seine Ambivalenz in die eine oder andere Richtung umschlägt.
Warum ihm die Entscheidung überlassen? Ist der Selbstwert schon in den Keller gerutscht?



[...], weil der Kontakt allein von mir ausgeht.
Gibt es von mir keine Aktionen mehr, gibt es keinen Kontakt mehr und somit ist dann auch der - bis dahin - aktuelle Status geschichte.
🤷‍♀️

Und was gibt es dann da noch zu überlegen?
Höchstens, dass du schauen kannst, was du daraus für dich mitnimmst. Wieso lässt du so mit dir umgehen? Wieso hast du dich (emotional) von ihm abhängig gemacht? Weil er nicht erreichbar ist? Triggert dich das?

Nehme ich aber Kontakt auf, ist er voll dabei und begeistert.
.... wobei.... wenn ich so überlege.... er lässt mehr und mehr (ganz vereinzelte über Monate gestreckte) "Anfragen" im Nichts verlaufen...
Aber wenn wir uns dann sehen, scheint er sich sehr zu freuen.
Das ist doch alles Käse. Und das weißt du selbst.



[...] denn er passt mit seinen Macken/ Ängsten sehr gut zu meinen Macken/ Ängsten - ob er sich seiner Ängste nun bewusst ist oder nicht. Ich traue mir auch zu, sehr gut mit seinen Ängsten umgehen zu können, ohne dass er sich derer bewusst ist, weil ich eben das passende Pendant dafür mitbringe/ bin.
Du bist nicht sein passendes Pendant. Dir fehlt, wie oben schon erwähnt, das Feuerwerk. Er will keine Frau, die professionell mit seinen Ängsten umgehen kann. Er will eine Frau, die ihm Reibungsfläche bietet und wenn es nötig ist, ihn in einen Rosenkrieg verstrickt. Also das genaue Gegenteil von dem, was du ihm anbietest.

Das Problem ist eher, dass er mMn alle Frauen über einen Kamm schert und daher nicht mich als Individuum sieht und daher auch nicht sieht, wie gut es bei diesem Thema - jenseits der sehr guten oberflächlichen Passung, die er auch sieht - passt.
Nein. Du entsprichtst einfach nicht seinen Erwartungen/Vorstellungen, wie eine Frau sein sollte (für ihn). Wenn du also nicht über diesen Kamm geschert werden kannst/willst, passt es für ihn nicht. Es erscheint paradox, aber genau so ist es in seinem Unterbewusstsein manifestiert. Das sind uralte Vorstellungen/Muster, die sich schon in seiner Kindheit tief eingeprägt haben. Er sagt vielleicht, dass "Frauen" einengen usw. (kognitiv), sucht aber (emotional/unterbewusst) genau danach. Er sucht seine selbsterfüllende Prophezeiung. Und die bist du nunmal nicht. Das ist auch der Grund, warum du dich so wunderst, dass er nicht erkennt, dass du es anders machst und Freiraum lässt usw. Damit bist du uninteressant für ihn, weil er seine selbsterfüllende Prophezeiung damit nicht bedienen kann. It´s simple.


Hat er kommmuniziert: weil er - für sich unerklärlich - kein emotionales Feuerwerk verspürt.
Und das muss man nicht erklären oder analysieren. Du triggerst ihn einfach nicht.


Meine Theorie: Er hat viel zu schnell viel zu viel von sich erwartet und dann verkrampft.
Nein. Er kommt aus seinen (alten) Mustern nicht raus. Du triggerst nicht die selbsterfüllende Prophezeiung, dass Frauen chaotisch, kompliziert, emotional aufwühlend, unlogisch und anstrengend sind. Vermutlich würde er sich sofort unsterblich in eine Borderlin-Persönlichkeit verlieben. Diese bieten all das. Damit wäre sein "Frauen-Bild" dann auch wieder bestätigt. Und nochmal: Er sucht diese Bestätigung. Auch wenn er kognitiv (also vom Verstand her) etwas anderes behauptet. Das ist eben sein Ding (Muster). Da kannste nicht bei helfen oder irgendetwas dran ändern. Das kann nur er. Und darauf sollst du beim besten Willen nicht warten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das niemals passieren wird.
 
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Klaus123

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  • #109
Er ist insofern der Richtige, alsdass ich mich an ihm abarbeiten kann - mehr aber wohl nicht.
Dann nutz ihn doch auch als solches.
Aber dann hilfts nix, wenn du verhalten herumdruckst und nichts falsch machen willst.
Hier führst du dich auf wie eine Löwin und da mimst du auf einmal ein zwei Tage altes Kätzchen. ;)
Syni, es geht um nix, das ist nur ein Mann. Einer von vielen. Es wird schon noch einer kommen, der deinen Ansprüchen genügt und der dich aber nicht geringschätzig behandelt, weil er - so wie du ihn - auch dich als mögliche Partnerin wahrnimmt und schätzt und dich um jeden Preis kennenlernen will.
Wenn nicht du der Grund bist, sondern das Futter, ist doch schon was verkehrt.
Dann heißts umorientieren, oder schon mal die Faltencremen testen, die so am Markt kursieren und Abtönfarben für die Haare und es gibt sicher auch etwas gegen Orangenhaut.

Sei mutig, Kätzchen ;)
 
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Klaus123

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  • #110
@Julianna
Der Beitrag von dir für @Syni ... ist total nett.
Das gehört auch gesagt.
Nicht nur des wirklich guten Inputs wegen. Du hast echt Zeit investiert und den ganzen Thread durchgelesen. Und letztendlich war es dir ein Bedürfnis irgendwie zu helfen.
Ich sag nicht danke, weil ich nicht in der Position dafür bin, danke zu sagen. Aber ich sag, dass es mir gefällt.
 
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Klaus123

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  • #112
@Snipes
Siehst du Parallelen zu synis Beitrag in deinem Thread?
 

Klaus123

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  • #117
Dem anderen entsprechen. Kann nicht das Ziel sein.
Nur wie sagt man das?
"Ich will dir nicht entsprechen!"?
Problematisch ist das.
 

Klaus123

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  • #119
"Ich mag dich und möchte auf dich zugehen (/ dir entgegenkommen (cave: klingt gönnerhaft)); muss (/ möchte) mir aber selbst auch treu bleiben."
Sehr fein. Danke.
Das Problem liegt nur, so denke ich, doch wo anders.
Sie bemüht sich permanent über ihren Schatten zu springen. Ich kann es nicht einordnen, ob das Annäherung ist, oder Selbstaufopferung, die mir irgendwann auf den Kopf fällt. Das Schlimme für mich ist, dass ich - wenn dann ihre Bedürfnisse durchblitzen und gefordert werden - ich mich bemüßigt fühle zu entsprechen und Dinge geradezubiegen - aus Reflex.
Die ich nicht geradebiegen will.
Ich habe die Angst, dass sie mich um jeden Preis halten möchte. Ich möchte das nicht, ich möchte, dass jeder er selbst sein kann.

"sometimes i feel like/i dont have a partner..."

Man hat nie einen Partner.
 
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Deleted member 25040

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  • #120
Sie bemüht sich permanent über ihren Schatten zu springen. Ich kann es nicht einordnen, ob das Annäherung ist, oder Selbstaufopferung
Das klingt nicht gut.
Weshalb muss sie über ihren Schatten springen? Warum will sie mit dir sein, wenn sie dafür so viele Schattensprünge absolvieren muss?


sinnlose Gedanken, mMn. Die Verantwortung für ihre Handlungen liegt bei ihr - nicht bei dir.


Das Schlimme für mich ist, dass ich - wenn dann ihre Bedürfnisse durchblitzen und gefordert werden - ich mich bemüßigt fühle zu entsprechen und Dinge geradezubiegen - aus Reflex. Die ich nicht geradebiegen will.
Warum willst du mit jemandem sein, dessen Bedürfnisse dir eine unangenehme Last sind?

Ich habe die Angst, dass sie mich um jeden Preis halten möchte.
Warum möchte sie dich um jeden Preis halten? Warum ist es ihr so viel Wert dich zu halten, während sie sich dabei selbst verliert? Was ist es, was sie eigentlich (von dir/ durch dich) will?