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  • #61
Zitat von ENIT:
Du hast schon recht mit deiner Aussage. Es ist nur so, dass man vielfach gar nicht weiß, ob der Gegenüber etwas Lockeres möchte oder eine Partnerschaft aufbauen möchte. Das hat m. E. n. nichts mit der Planung einer Zukunft zu tun. Sondern man will einfach nur wissen, soll das eine Affäre oder etwas vielleicht ernsthaftes werden. Ich denke auch, dass diese Sichtweise altersabhängig ist. D. h., jüngere Leute denken da anders als wir älteren. Einen schönen Sonntag. ;)
Ich weiss nicht, wie das bei Dir ist, aber bei mir fängt das weder bei Affäre noch Beziehung an, sondern bei einem simplen Gespräch.
 
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  • #62
Zitat von ENIT:
Du hast schon recht mit deiner Aussage. Es ist nur so, dass man vielfach gar nicht weiß, ob der Gegenüber etwas Lockeres möchte oder eine Partnerschaft aufbauen möchte. Das hat m. E. n. nichts mit der Planung einer Zukunft zu tun. Sondern man will einfach nur wissen, soll das eine Affäre oder etwas vielleicht ernsthaftes werden. Ich denke auch, dass diese Sichtweise altersabhängig ist. D. h., jüngere Leute denken da anders als wir älteren. Einen schönen Sonntag. ;)
Mal abgesehen davon, dass es natürlich total widersprüchlich ist, etwas über die Zukunft wissen zu wollen, obwohl man nichts über die Zukunft wissen will, meine Frage:

warum soll man immer in der Opferrolle sein ? "Der Partner muss mir sagen, ob das hier ne Affäre oder ne Beziehung wird". Einer entscheidet doch nicht für Zwei. Das muss man doch auch selbst mit entscheiden. Und wenn man sich da dann son bißchen selbstbewußter aufstellt, dann kann man auch mal ne Affäre genießen.. oder gezielt ne Beziehung suchen.
 
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  • #63
Die richtige finden geht irgendwie anders, denke ich. Da kommt dieser Diskurs gar nicht erst auf, oder?
 
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  • #64
Zitat von Dolph:
Die richtige finden geht irgendwie anders, denke ich. Da kommt dieser Diskurs gar nicht erst auf, oder?

Genau, das hört sich so krampfig an, als könnte man diesen Prozess gezielt steuern - ich denke auch, wenns passt, dann merkt man das einfach - intuitiv sozusagen, da schwingt was mit, und das bedeutet noch lange nicht zu wissen, wie es dann weitergeht, Gespräch, Flirt, ONS, Affaire, Beziehung, ist doch offen; ich merke gerade, dass ich auch mitten in dem Prozess bin und es mir immer mehr gelingt, selber spielerischer, selbstironischer damit umzugehen; dadurch kommt mehr Leichtigkeit ins Thema rein und die strahle ich definitiv auch aus ... und das, ja tatsächlich, steckt andere an, mit mir wiederum Kontakt aufzunehmen, Männer und Frauen tun dies ... nicht im sexuellen Sinne, sondern einfach aus der Offenheit heraus, einfach aus einer Menschenfreundlichkeit heraus ... das wirkt, kann ich euch nur sagen ... :)
 
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  • #65
Ich meinte mehr die Tatsache, dass man nich rumsitzt und wartet, dass einem Alles passiert. Typisch Beispiel die Frau, die unzufrieden mit einer Sache ist und dann aber nicht drüber spricht und lieber darauf wartet, dass der Mann es selber rausfindet. Aber wahrscheinlich spielt das bei der Beziehungsanbahnung wirklich noch keine Rolle. :)
 
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  • #66
Zitat von Dreamerin:
Vielleicht noch ein persönliches Beispiel: vor einiger Zeit war ich sehr krank. Ich musste zwei schwierige Medikamententherapien über mich ergehen lassen, mit schweren Nebenwirkungen. Und ich war allein. Zweimal bin ich in meiner Wohnung durch die starken Medikamte ohnmächtig geworden und habe mir durch den Sturz Verletzungen zugezogen. Niemand hat es bemerkt und ich hatte Glück, dass nicht mehr passiert ist. Das sind so Momente, wo du denkst: wenn doch Jemand da gewesen wäre......
Einen Partner zu haben bedeutet ja nicht zwingend, dass dieser in der damaligen Situation auch dagewesen wäre, oder?

Ein anders Beispiel: gerade, wenn die Kinder aus dem Haus sind, die berufliche und finanzielle Situation geklärt. Dann denkst du: so, jetzt ist es endlich soweit, jetzt kannst du dein Leben genießen! Und dann bist du allein. Und ja, ich weiß schon, jetzt kommen wieder die Stimmen, dass das alles gar nicht so schlimm ist, wenn man sich selber liebt.. Schön wäre es aber, jedoch für mich, dies alles, was jetzt noch kommt, mit jemandem zu teilen, und zwar auf Dauer!
Das trifft es meiner Meinung nach sehr gut: Das Leben mit jemandem teilen können. Sowohl die vermeintlich zu erwartenden schönen Zeiten, als auch die Probleme des Alters und des Alterns. Beistand, Rückhalt, Stütze zu sein und auch zu empfangen. Sich aneinander zu erfreuen, für jemanden da zu sein, Freude und Lust bereiten, Zärtlichkeit und Zuneigung erhalten.

Nun mögen einige den Einwand bringen, dass man dafür keinen Partner bräuchte, sondern einige der o.g. Dinge auch anderweitig umsetzen könnte. Allerdings würden sich Fragen nach einer Kontinuität und vor allem nach der Anzahl der Personen ergeben, mit denen dies dann "erlebt" werden sollte.

Durch einen festen Partner kann sich eine von vielen gewünschte und angestrebte tiefe Verbundenheit und ein im besten Falle rückhaltloses Vertrauen entwickeln, die selbst eine noch so intensive Freundschaft einfach nicht bieten kann.
 
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  • #67
Zitat von Dolph:
@Victor Ich weiß das genauso wenig und finde es schon etwas beängstigend, wenn eine Frau in der zweiten Mail schreibt, sie hätte gerne zwei Kinder, aber nicht mehr. Obwohl man sich noch nicht mal kennt! Ich habe keine Ahnung, was Frauen dazu treibt, ich hätte dazu auch gerne eine Erklärung.

Zusätzlich: was erwartet sich eine Frau als Antwort darauf?
Sie hofft darauf, dass der Mann antwortet:
"Ja, so ähnlich sieht auch meine Lebensplanung aus", und hätte somit ein ganz wichtiges Eckdatum im Benchmarking positiv abgehakt.
 
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  • #68
Zitat von entropie:
Ich meinte mehr die Tatsache, dass man nich rumsitzt und wartet, dass einem Alles passiert. Typisch Beispiel die Frau, die unzufrieden mit einer Sache ist und dann aber nicht drüber spricht und lieber darauf wartet, dass der Mann es selber rausfindet. Aber wahrscheinlich spielt das bei der Beziehungsanbahnung wirklich noch keine Rolle. :)
In einer guten Beziehung findet man es nicht heraus, sondern weiß es bereits. Es ist Teil der Beziehung, Wünsche und Bedürfnisse des anderen zu kennen. In Sitcoms ist das vielleicht anders, da sitzt einer auf dem Sofa und versteht nur Bahnhof.

Du bedienst fast jedes Klischee in vielen Deiner Beiträge. Ich finde das zum Gähnen. Lege mal eine andere Platte auf.
 
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  • #69
Zitat von IMHO:
Sie hofft darauf, dass der Mann antwortet:
"Ja, so ähnlich sieht auch meine Lebensplanung aus", und hätte somit ein ganz wichtiges Eckdatum im Benchmarking positiv abgehakt.
Lebensplanung. Ein total interessantes Wort, mir jagt es einen Schauer über den Rücken.
 
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  • #71
Darf man auch sagen, man habe seine Lebensplanung bereits abgeschlossen...? :))
 
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  • #73
Zitat von fafner:
Darf man auch sagen, man habe seine Lebensplanung bereits abgeschlossen...? :))
Nein :)) das wäre ja furchtbar. Wie heißt der Spruch 1. kommt es und 2. anders als man denkt. Ich meinte damit, dass ich mich auf nichts Festes einfahre, sondern ich nehme es wie es kommt und mache das Beste draus. Und da ich grundsätzlich ein recht optimistischer Mensch bin, kommt es meistens nie so schlecht. :)
 
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  • #75
Zitat von fleurdelis:
Nein :)) das wäre ja furchtbar. Wie heißt der Spruch 1. kommt es und 2. anders als man denkt. Ich meinte damit, dass ich mich auf nichts Festes einfahre, sondern ich nehme es wie es kommt und mache das Beste draus. Und da ich grundsätzlich ein recht optimistischer Mensch bin, kommt es meistens nie so schlecht. :)

Das war in der mittelalterlichen Ständegesellschaft natürlich deutlich einfacher, genau! Einmal Magd, immer Magd, nix mit Lebensplanung; eben; Risikogesellschaft der Postmoderne - dumm gelaufen! :)