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Wann ist Kritik eine Kritik und wann geht diese zuweit?

Hallo Leute,

ich würde gerne mal wissen, ab wann eine Kritik eine Kritik ist und ab wann diese zu weit geht. Wir (ich 28, sie 23) sind seit 8 Monaten zusammen. Sie ist !umwerfend! schön und reich. Entsprechend hoch ist eig. ihr Selbstbewusstsein. Auch fühlt sie sich etwas besser als andere. Wir haben öfters streit und sind kurz davor uns zu trennen. Grund: Ich kritisiere sie zu viel und verletzte sie jedes Mal unheimlich tief. Nach jeder Kritik ist sie 1 Tag eingeschnappt und sagt, dass nichts sei. Am zweiten Tag kommt die Konfrontation, auch dieser Tag ist ebenfalls für die Katz: Hier ein paar Auszüge:

Ich: oh, deine Skier haben Rost. Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Skier sind alt, billig und nicht schön. Meine Intention: Bemerkung was ich gesehen habe, ohne bewerten zu wollen.

Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen. Sie: Unfassbar gekränkt und erwägt Trennung.

Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen. Sie: total gekränkt

Ich in einer Ihrer Wohnungen zum Vermieten: Das ist aber kein Parkett, oder? Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Wohnung sei billig, etc. Meine Intention: Neugier

Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest. Sie: total sauer, dass ich das von ihr einfordern würde. Ihre Exen hätten sie so etwas nicht gemacht.

Sie: ich bin nicht irgendein Mädchen, ich bin High-Class. Ich: High-Class? Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter. Sie: unfassbar sauer.

Ich: Was arbeitet dein Vater? Sie: Sauer, wie könne man so etwas fragen, das gehe in die Privatsphäre. Meine Intention: Neugier.

Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act. Sie: sauer

Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.

Sie um 1 Uhr Nacht beim feiern: Ich komme heim. Der Club hat zu. Ich: Hattest du denn überhaupt Lust (Fragezeichen vergessen). Sie: du unterstellst mir, dass ich keine Lust hätte und war total sauer.

Ich könnte jetzt noch 100 Beispiele bringen. Eigentlich bin ich ein sehr selbstbewusster und kommunikativer Mann. Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal. Man muss dazu sagen, dass sie sehr wenig redet. Somit haben wir bei einer 4-Stunden Autofahrt nicht einmal geredet. Ich bin total verhärtet. Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden. Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik. Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht. Das sie noch nie getankt hat, weil ihr Vater das zu machen hat, habe ich auch noch nie gesagt. Das wäre Kritik. Oder liege ich so falsch? Ist das Genannte schon Genörgel und Kritik? Sie sagt mir jedenfalls, dass noch nie jemand so mit ihr gesprochen habe. An Wertschätzung kann es nicht liegen, da ich dauernd etwas nettes sage, ihr Briefe schreibe, Geschenke mache, sie einlade, etc. Sie hat auch viele gute Seiten, ist fürsorglich, treu, loyal, etc. Aber das tut hier nichts zur Sache. Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?

Besten Dank du beste Grüße
 
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35 qm Wohnfläche und reich o_O
 
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Hallo Leute,

ich würde gerne mal wissen, ab wann eine Kritik eine Kritik ist und ab wann diese zu weit geht. Wir (ich 28, sie 23) sind seit 8 Monaten zusammen. Sie ist !umwerfend! schön und reich. Entsprechend hoch ist eig. ihr Selbstbewusstsein. Auch fühlt sie sich etwas besser als andere. Wir haben öfters streit und sind kurz davor uns zu trennen. Grund: Ich kritisiere sie zu viel und verletzte sie jedes Mal unheimlich tief. Nach jeder Kritik ist sie 1 Tag eingeschnappt und sagt, dass nichts sei. Am zweiten Tag kommt die Konfrontation, auch dieser Tag ist ebenfalls für die Katz: Hier ein paar Auszüge:

Ich: oh, deine Skier haben Rost. Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Skier sind alt, billig und nicht schön. Meine Intention: Bemerkung was ich gesehen habe, ohne bewerten zu wollen.

Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen. Sie: Unfassbar gekränkt und erwägt Trennung.

Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen. Sie: total gekränkt

Ich in einer Ihrer Wohnungen zum Vermieten: Das ist aber kein Parkett, oder? Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Wohnung sei billig, etc. Meine Intention: Neugier

Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest. Sie: total sauer, dass ich das von ihr einfordern würde. Ihre Exen hätten sie so etwas nicht gemacht.

Sie: ich bin nicht irgendein Mädchen, ich bin High-Class. Ich: High-Class? Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter. Sie: unfassbar sauer.

Ich: Was arbeitet dein Vater? Sie: Sauer, wie könne man so etwas fragen, das gehe in die Privatsphäre. Meine Intention: Neugier.

Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act. Sie: sauer

Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.

Sie um 1 Uhr Nacht beim feiern: Ich komme heim. Der Club hat zu. Ich: Hattest du denn überhaupt Lust (Fragezeichen vergessen). Sie: du unterstellst mir, dass ich keine Lust hätte und war total sauer.

Ich könnte jetzt noch 100 Beispiele bringen. Eigentlich bin ich ein sehr selbstbewusster und kommunikativer Mann. Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal. Man muss dazu sagen, dass sie sehr wenig redet. Somit haben wir bei einer 4-Stunden Autofahrt nicht einmal geredet. Ich bin total verhärtet. Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden. Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik. Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht. Das sie noch nie getankt hat, weil ihr Vater das zu machen hat, habe ich auch noch nie gesagt. Das wäre Kritik. Oder liege ich so falsch? Ist das Genannte schon Genörgel und Kritik? Sie sagt mir jedenfalls, dass noch nie jemand so mit ihr gesprochen habe. An Wertschätzung kann es nicht liegen, da ich dauernd etwas nettes sage, ihr Briefe schreibe, Geschenke mache, sie einlade, etc. Sie hat auch viele gute Seiten, ist fürsorglich, treu, loyal, etc. Aber das tut hier nichts zur Sache. Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?

Besten Dank du beste Grüße
Mir scheint, du bist sehr direkt, ist nicht jedermanns Sache und so wie du sie beschreibst ist sie ne von Papa Verwöhnte.

Was findest du an ihr so toll, dass du so direkt mit ihr reden willst, musst?
 
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Was soll sie mit dieser Information anfangen?
Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen.
Vorwurf.
Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen.
Vorwürfe.
Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest.
Vorwurf.
Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter.
Belehrender, ungefragter Ratschlag.
Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act.
Vorwurf.
Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.
Ungefragte Mutmaßung.
Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal.
Das scheint mir nicht so zu sein, ansonsten würde mich das ängstigen, wenn meine Partnerin nach 5-maligem Überlegen derartige Dinge in dieser Form äußern würde.
Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden.
Hm, hat bisher wohl noch nicht so viel Früchte getragen.
Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik.
Da liegt wohl das Problem in den unterschiedlichen Kommunikationsebenen-/stilen.
Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht.
Ist das wirklich deine (äußerst abfällige) Denkweise über sie? Willst du sie umerziehen? Damit sie "besser zu dir passt"?
Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?
Hm, zumindest siehst du es ziemlich einseitig. Wenn deine Art der "Kritikäußerung" in der bekannten Form nicht ankommt, du deine "Ratschläge" aber weiterhin unbedingt beibehalten möchtest, liegt es wohl an dir, diese völlig anders zu vermitteln.
 
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apfelstrudel

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Hallo Leute,

ich würde gerne mal wissen, ab wann eine Kritik eine Kritik ist und ab wann diese zu weit geht. Wir (ich 28, sie 23) sind seit 8 Monaten zusammen. Sie ist !umwerfend! schön und reich. Entsprechend hoch ist eig. ihr Selbstbewusstsein. Auch fühlt sie sich etwas besser als andere. Wir haben öfters streit und sind kurz davor uns zu trennen. Grund: Ich kritisiere sie zu viel und verletzte sie jedes Mal unheimlich tief. Nach jeder Kritik ist sie 1 Tag eingeschnappt und sagt, dass nichts sei. Am zweiten Tag kommt die Konfrontation, auch dieser Tag ist ebenfalls für die Katz: Hier ein paar Auszüge:

Ich: oh, deine Skier haben Rost. Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Skier sind alt, billig und nicht schön. Meine Intention: Bemerkung was ich gesehen habe, ohne bewerten zu wollen.

Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen. Sie: Unfassbar gekränkt und erwägt Trennung.

Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen. Sie: total gekränkt

Ich in einer Ihrer Wohnungen zum Vermieten: Das ist aber kein Parkett, oder? Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Wohnung sei billig, etc. Meine Intention: Neugier

Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest. Sie: total sauer, dass ich das von ihr einfordern würde. Ihre Exen hätten sie so etwas nicht gemacht.

Sie: ich bin nicht irgendein Mädchen, ich bin High-Class. Ich: High-Class? Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter. Sie: unfassbar sauer.

Ich: Was arbeitet dein Vater? Sie: Sauer, wie könne man so etwas fragen, das gehe in die Privatsphäre. Meine Intention: Neugier.

Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act. Sie: sauer

Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.

Sie um 1 Uhr Nacht beim feiern: Ich komme heim. Der Club hat zu. Ich: Hattest du denn überhaupt Lust (Fragezeichen vergessen). Sie: du unterstellst mir, dass ich keine Lust hätte und war total sauer.

Ich könnte jetzt noch 100 Beispiele bringen. Eigentlich bin ich ein sehr selbstbewusster und kommunikativer Mann. Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal. Man muss dazu sagen, dass sie sehr wenig redet. Somit haben wir bei einer 4-Stunden Autofahrt nicht einmal geredet. Ich bin total verhärtet. Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden. Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik. Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht. Das sie noch nie getankt hat, weil ihr Vater das zu machen hat, habe ich auch noch nie gesagt. Das wäre Kritik. Oder liege ich so falsch? Ist das Genannte schon Genörgel und Kritik? Sie sagt mir jedenfalls, dass noch nie jemand so mit ihr gesprochen habe. An Wertschätzung kann es nicht liegen, da ich dauernd etwas nettes sage, ihr Briefe schreibe, Geschenke mache, sie einlade, etc. Sie hat auch viele gute Seiten, ist fürsorglich, treu, loyal, etc. Aber das tut hier nichts zur Sache. Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?

Besten Dank du beste Grüße
Lauf....
 
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Deleted member 22408

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Hallo Leute,

ich würde gerne mal wissen, ab wann eine Kritik eine Kritik ist und ab wann diese zu weit geht. Wir (ich 28, sie 23) sind seit 8 Monaten zusammen. Sie ist !umwerfend! schön und reich. Entsprechend hoch ist eig. ihr Selbstbewusstsein. Auch fühlt sie sich etwas besser als andere. Wir haben öfters streit und sind kurz davor uns zu trennen. Grund: Ich kritisiere sie zu viel und verletzte sie jedes Mal unheimlich tief. Nach jeder Kritik ist sie 1 Tag eingeschnappt und sagt, dass nichts sei. Am zweiten Tag kommt die Konfrontation, auch dieser Tag ist ebenfalls für die Katz: Hier ein paar Auszüge:

Ich: oh, deine Skier haben Rost. Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Skier sind alt, billig und nicht schön. Meine Intention: Bemerkung was ich gesehen habe, ohne bewerten zu wollen.

Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen. Sie: Unfassbar gekränkt und erwägt Trennung.

Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen. Sie: total gekränkt

Ich in einer Ihrer Wohnungen zum Vermieten: Das ist aber kein Parkett, oder? Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Wohnung sei billig, etc. Meine Intention: Neugier

Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest. Sie: total sauer, dass ich das von ihr einfordern würde. Ihre Exen hätten sie so etwas nicht gemacht.

Sie: ich bin nicht irgendein Mädchen, ich bin High-Class. Ich: High-Class? Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter. Sie: unfassbar sauer.

Ich: Was arbeitet dein Vater? Sie: Sauer, wie könne man so etwas fragen, das gehe in die Privatsphäre. Meine Intention: Neugier.

Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act. Sie: sauer

Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.

Sie um 1 Uhr Nacht beim feiern: Ich komme heim. Der Club hat zu. Ich: Hattest du denn überhaupt Lust (Fragezeichen vergessen). Sie: du unterstellst mir, dass ich keine Lust hätte und war total sauer.

Ich könnte jetzt noch 100 Beispiele bringen. Eigentlich bin ich ein sehr selbstbewusster und kommunikativer Mann. Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal. Man muss dazu sagen, dass sie sehr wenig redet. Somit haben wir bei einer 4-Stunden Autofahrt nicht einmal geredet. Ich bin total verhärtet. Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden. Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik. Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht. Das sie noch nie getankt hat, weil ihr Vater das zu machen hat, habe ich auch noch nie gesagt. Das wäre Kritik. Oder liege ich so falsch? Ist das Genannte schon Genörgel und Kritik? Sie sagt mir jedenfalls, dass noch nie jemand so mit ihr gesprochen habe. An Wertschätzung kann es nicht liegen, da ich dauernd etwas nettes sage, ihr Briefe schreibe, Geschenke mache, sie einlade, etc. Sie hat auch viele gute Seiten, ist fürsorglich, treu, loyal, etc. Aber das tut hier nichts zur Sache. Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?

Besten Dank du beste Grüße
Wenn das Geld nicht wäre, würde ich RitscheRatsche sagen, geehrter
@CouteX !o_O:D
 
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Hallo Leute,

ich würde gerne mal wissen, ab wann eine Kritik eine Kritik ist und ab wann diese zu weit geht. Wir (ich 28, sie 23) sind seit 8 Monaten zusammen. Sie ist !umwerfend! schön und reich. Entsprechend hoch ist eig. ihr Selbstbewusstsein. Auch fühlt sie sich etwas besser als andere. Wir haben öfters streit und sind kurz davor uns zu trennen. Grund: Ich kritisiere sie zu viel und verletzte sie jedes Mal unheimlich tief. Nach jeder Kritik ist sie 1 Tag eingeschnappt und sagt, dass nichts sei. Am zweiten Tag kommt die Konfrontation, auch dieser Tag ist ebenfalls für die Katz: Hier ein paar Auszüge:

Ich: oh, deine Skier haben Rost. Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Skier sind alt, billig und nicht schön. Meine Intention: Bemerkung was ich gesehen habe, ohne bewerten zu wollen.

Sie: Gib mir den Schirm. Ich: bitte. Sie: Zu meinem Freund muss ich nicht dauernd bitte und danke sagen. Ich (etwas scherzhaft): Na du wurdest ja gut erzogen. Sie: Unfassbar gekränkt und erwägt Trennung.

Im Ort, an dem sie sehr oft ist und geparkt hat: Wo ist die Parkuhr? Ich: Puh, keine Ahnung, du bist doch dauernd hier. Sie: das ist der Job meines Vaters. Ich: Na du wirst doch eine Parkuhr finden. Ohne ihn bist du wohl völlig aufgeschmissen. Sie: total gekränkt

Ich in einer Ihrer Wohnungen zum Vermieten: Das ist aber kein Parkett, oder? Sie: sauer. Ihre Interpretation: Ihre Wohnung sei billig, etc. Meine Intention: Neugier

Ich: Kannst du mir bitte helfen, ich habe etwas sperriges zu schleppen, aber es ist nicht schwer. Sie: Ne, mache ich nicht, mit meinem Rücken kann ich nicht schwer heben. Ich: es ist wirklich nicht schwer, kannst du zumindest mal probieren? Sie: Nein. Ich: Schade, ich hatte gehofft, dass du mich unterstützen würdest. Sie: total sauer, dass ich das von ihr einfordern würde. Ihre Exen hätten sie so etwas nicht gemacht.

Sie: ich bin nicht irgendein Mädchen, ich bin High-Class. Ich: High-Class? Sie: Weil ich so gut aussehe und Geld habe. Ich: Hier ein Tipp, bilde dir nicht zu viel auf deine Schönheit ein, diese ist vergänglich. Entwickle dich in allen Bereichen weiter. Sie: unfassbar sauer.

Ich: Was arbeitet dein Vater? Sie: Sauer, wie könne man so etwas fragen, das gehe in die Privatsphäre. Meine Intention: Neugier.

Sie: Ich hole mir eine Putzfrau (für 35m² Wohnfläche). Ich: Du wirfst damit aber schon Geld raus. Du Arbeitest nicht oder hast sonst etwas zu tun. 35m² ist doch nun wirklich kein Act. Sie: sauer

Sie: meine Mum darf zuhause nicht putzen, weil sie laut ihrem Mann etwas besseres verdient. Ich: Ist ihr dann nicht langweilig. Die hat ja überhaupt keine Aufgaben, wenn sie auch nicht arbeitet.

Sie um 1 Uhr Nacht beim feiern: Ich komme heim. Der Club hat zu. Ich: Hattest du denn überhaupt Lust (Fragezeichen vergessen). Sie: du unterstellst mir, dass ich keine Lust hätte und war total sauer.

Ich könnte jetzt noch 100 Beispiele bringen. Eigentlich bin ich ein sehr selbstbewusster und kommunikativer Mann. Bei ihr jedoch traue ich mich nicht mehr den Mund aufzumachen. Jedes Wort überlege ich 5-mal. Man muss dazu sagen, dass sie sehr wenig redet. Somit haben wir bei einer 4-Stunden Autofahrt nicht einmal geredet. Ich bin total verhärtet. Da ich ein sehr reflektierter Mensch bin, versuche ich natürlich an mir zu arbeiten und die Kritik zu unterbinden. Jedoch empfinde ich das oben genannte nicht wirklich als Kritik. Das sie ein verzogenes, unselbstständiges und arrogantes Gör ist, erwähne ich nicht. Das sie noch nie getankt hat, weil ihr Vater das zu machen hat, habe ich auch noch nie gesagt. Das wäre Kritik. Oder liege ich so falsch? Ist das Genannte schon Genörgel und Kritik? Sie sagt mir jedenfalls, dass noch nie jemand so mit ihr gesprochen habe. An Wertschätzung kann es nicht liegen, da ich dauernd etwas nettes sage, ihr Briefe schreibe, Geschenke mache, sie einlade, etc. Sie hat auch viele gute Seiten, ist fürsorglich, treu, loyal, etc. Aber das tut hier nichts zur Sache. Sehe ich alles falsch und bin eventuell zum Nörgler geworden?

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Geht beide zurück in den Kindergarten und fangt noch mal bei Null an.