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  • #46
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

Zitat von t.b.d.:
Wie ich mich kenne, kenn ich ich den nicht nur, sondern hab sogar noch mitgepostet und jetzt... kann ich mich nicht dran erinnern. Ich sollte mir doch mal Tebonin kaufen... aber ich vergess immer wie das Zeug heißt. Meinst du den von _Isabell_?
Ich kann ihn leider auch nicht mehr lokalisieren. Glaube mich eher daran zu erinnern, daß die Frage von einem Mann gestellt wurde, ob man nach langer Singlezeit überhaupt noch beziehungsfähig sein könne oder so. Ich erinnere mich aber nicht mehr gut.
 
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  • #47
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

Zitat von Heike:
Ich kann ihn leider auch nicht mehr lokalisieren. Glaube mich eher daran zu erinnern, daß die Frage von einem Mann gestellt wurde, ob man nach langer Singlezeit überhaupt noch beziehungsfähig sein könne oder so. Ich erinnere mich aber nicht mehr gut.
Abteilung Single-Leben, Seite 15 unten, "Schon länger Single" von Roter Mohn....
;-))

https://www.parship.de/forum/single-leben/index15.html
 
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  • #48
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

Zitat von Schreiberin:
Abteilung Single-Leben, Seite 15 unten, "Schon länger Single" von Roter Mohn....
;-))

https://www.parship.de/forum/single-leben/index15.html

Gut isser jedenfalls. Ob es der ist den Heike meint oder ob der den Heike meint ein anderer guter ist?

So gänga die Gäng... Zu der Zeit habe ich die Singlethemen noch weitgehend ignoriert. Jetzt fang ich schon selbst an darüber nachzudenken.... *grübel*
 
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  • #49
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

Bin mir nicht sicher, aber ich meinte einen anderen, glaube ich. Vielleicht ging der nicht von Beginn an zu diesem Thema, aber entwickelte sich in der zweiten HÄlfte dahin? Ach, ich weiß es wirklich nicht. Aber ist ja auch nicht so wichtig. Gab sowieso schon beinahe alles irgendwo. Was einen nicht daran hindern sollte, es neu anzugehen!
 
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  • #50
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

@t.d.d.
ich finde beide Aspekte des Themas "Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?" und "Schadet eine kängere Singlephase (die ja nicht immer freiwillig so gewählt ist ;-)) der Beziehungsfähigkeit?" so gut, dass da jeden tag jemand einen Thread dazu starten könnte von mir aus :).
Heute ist einer der schwierigsten Tage des Jahres - 11/1 ist sozusagen mein persönliches 9/11: der Tag zwischen den beiden Trennungsjahrestagen. Gestern vor 3 Jahren zerbrach meine Ehe, morgen vor zwei Jahren mein erster und einziger Patchworkversuch bisher. Ich habe versucht, diese Daten aktiv zu vergessen, merke aber, dass mir das schon seit Tagen auf der Seele gelegen hat.
Zu dem Patchworkmann habe ich keinen Kontakt mehr. Er hat das so entschieden. Er habe nichts gegen "ein Lebenszeichen hin und wieder, so lange das für Dich keinen Seelen-Suizid bedeutet. Sonst lassen wir das lieber, ok?" Ich war damals trennungserprobt und im Schockzustand und dachte "Was faselt der da für einen sentimentalen Quatsch?" Ich hab aber festgestellt: Ich hab das unterschätzt. Unter dieser Prämisse, dass ich keinerlei Schmerz mehr empfinde, kann ich mich nicht wieder bei ihm melden. Ok, das krieg ich hin. Was mich ärgert ist, dass ich Angst habe ihm zufällig irgendwo zu begegnen. Was auch Quatsch ist, weil wir uns auch vorher 20 Jahre nicht begegnet sind, obwohl wir in derselben Stadt wohnten. Ich will ihn nicht wiederhaben. ich könnte ihm nie mehr vertrauen. Ich trauere um das, was wir hatten, nicht um ihn.

Zu meinem Exmann habe ich den Kontakt so weit wie möglich reduziert. Wenn es geht, ist es nicht mehr als ein "Hallo" bei der Kinderübergabe. Terminabsprachen eher per mail und sms, klappt alles. Ohne Theater. Die Kooperation ist gut. Ich gebe viel nach, weil ich keine Kraft mehr für Streit habe. In besseren Phasen gibt es ein Telefonat pro Woche zwecks Absprachen wegen der Kinder. Im Moment will ich auch das lieber vermeiden.

Beide Beziehungen sind beendet, schon lange. Beide Männer sind nur noch Phantome. Sie lösen keine Gefühle mehr aus, die auf ihre Person bezogen sind. Aber sie erinnern mich. Was bleibt sind die Trennungstraumata, die völlig unterschiedlich waren.Diese werden in eine neue Beziehung hinein wirken, positiv und negativ.

Ich weiß nicht, wann eine Beziehung abgeschlossen ist. Ich tendiere zu carlo´s Meinung "nie". Vielleicht wenn ich heute einen Unfall hätte und dabei mein Gedächtnis verlieren würde. So eine partielle Amnesie. Auslöschung der letzten 10-15 Jahre. Gar nicht so unangenehm, die Vorstellung :).

Du hattest ja auch in dem Thread über die negativen Nebengefühle mitgeschrieben. Mit dem Mann, der nicht mehr gerne auf Hochzeiten arbeitet, von dem ich da erzählt habe, hatte ich gestern bei einem Kaffee ein Gesprächzum Thema "mit Beziehungen abschließen". Bei ihm ist es ja erst ein Dreiviertel Jahr her, dass ihn seine Frau betrogen hat. Und es gibt immer noch hin und her, er möchte die Scheidung, sie sagt "warte doch mal ab, bis ich an mir gearbeitet habe". Er wird langsam ungeduldig und würde gern von mir, "die ich ja schon viel weiter bin" was Positives hören, am besten einen festen Zeitplan. Da musste ich ihn enttäuschen. Er war nicht überrascht. Es deckte sich mich dem, was andere Leute (vorwiegend Männer) ihm erzählt hatten: Nach 8 jahren und zahlreichen Kurzbeziehungen immer noch mit der Exliebe hadernd. In der neuen Beziehung nur noch 50% geben können, was aber ok ist, weil die neue Partnerin auch nur 50% gibt. Eheaus wegen Daueraffäre, Hoffnung, dass sie sich doch auch endlich trennen möge, die aber nie erfüllt wird (bei erlahmendem Interesse der Affärenfrau hilft aber todsicher ein Parship-Bauernopfer...).

Es steht ja auch noch das Dogma im Raum, man dürfe erst wieder eine Beziehung haben oder auf Parship sein oder, oder...wenn man mit seiner alten Beziehung abgeschlossen habe. Von anderer Seite werden wiederum die heilenden Kräfte einer neuen Liebe beschworen.
Ich weiß nicht. Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen. Ich möchte gesehen und angenommen werden, mit meinen alten Verletzungen. Im Gegenzug kann ich glaube ich gut mit Macken anderer umgehen und eine ganze Menge aushalten. Mich faszinieren Männer, die sich mir in diesem Sinne zu erkennen geben, also sich "sehen lassen".

Um auf das Eingangsthema zu kommen: Ich denke, in einer neuen Beziehung wird die Vorgeschichte des anderen und meine eine sehr große Rolle spielen. Und zwar nicht, indem sie die Beziehung überschattet, sondern das sie vieles erklärt. Dass man sich so manchen Schuh nicht anziehen muss, wenn´s schwierig wird. Und dass der andere sich einem öffnet und es leichter wird, sich zu vertrauen. Ob das ein erfolgreiches Konzept ist, weiß ich noch nicht. Ich habe aber so ein Gefühl, dass es toll werden könnte.

Ich übe das gerade in meiner Affäre. Unter der Prämisse "es ist keine Beziehung" haben wir innerhalb von jetzt zwei Jahren ein erstaunliches Maß an Vertrautheit, Angenommensein und Verlässlichkeit entwickelt. Zum Teil unter sehr schrägen Vorzeichen. Und das wir gerade beide nicht anderes können, als das was wir haben, hängt mit unseren Beziehungserfahrungen zusammen. Nicht abgeschlossenen Dingen,an denen wir beide unabhängig voneinder rum puzzeln.
 
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  • #51
AW: Wann gilt eine Beziehung als abgeschlossen?

Ich denke, wenn man merkt, dem Partner ist so ziemlich alles egal, was man macht. Wenn diese gewohnte Vertrautheit nicht mehr da ist. Unabhängig, ob man noch zusammen wohnt oder nicht.