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  • #32
Die Affaire ist schon länger her, warum sollen die beiden nicht unbefangen miteinander umgehen können. Ich würde es einfach mal drauf ankommen lassen und schauen wie dein Gefühl dabei ist. Wenn Du dich unwohl dabei fühlst, dann lass es, aber es ist Vergangenheit und manchmal schafft man es richtig gute Freunde zu werden und die neuen Partner brauchen das nicht wissen, es ist schließlich schon lange vorbei
 
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  • #33
Eins vorweg: ich habe ein freundschaftliches Verhältnis zu meinem Ex-Gatten.
Aber hier geht es um eine frühere Affäre mit einem verheirateten Mann, das ist mMn etwas komplizierter. Und da kann ich mir eben in diesem Fall keinen ungezwungen Umgang vorstellen. Leider habe ich für die TE auch kein Patentrezept, wie sie idealerweise damit umgehen soll.
Ich würde es einfach mal drauf ankommen lassen und schauen wie dein Gefühl dabei ist.
Ich denke, dass das am besten ist: auf das Bauchgefühl hören.
 
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  • #34
Wäre ich in dieser Zwickmühle, würde ich erst mal abwarten, ob die neue Partnerschaft überhaupt hält. Wenn ja, würde ich meinen neuen Freund einweihen, und wir müssten gemeinsam überlegen, wie wir das handhaben wollen.
Eine Lösung, bei der ich mit der betrogenen Ehefrau gemeinsam was unternehme ohne dass sie weiß, was Sache ist, könnte ich nicht tun. Für mich wäre das ein Vertrauensbruch.
 
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  • #36
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  • #38
Hi,

du hast ein ungutes Gefühl, wenn du mit deinem neuen Freund das andere Paar triffst - das kann ich verstehen. Wenn du deinem Neuen die alte Affäre ausbreitest wird er immer ein ungutes Gefühl haben, wenn ihr das andere Paar trifft. Du verschiebst das Problem auf ihn, das ist keine gute Voraussetzung.

Außerdem kenn man in der Regel kein "Paar" sondern eine der Personen des Paars. Wenn deiner Neuer den Mann kennt, wird ihn das entweder besonders stören oder er ist mit dem Mann solidarisch. Wenn er die Frau kennt... ganz schlecht...

Mein Empfehlung: behalte die Affäre für dich. Das ist keine Lüge. Hinterfrage dein Mitteilungsbedürfnis.

Gruß
Zapp
 
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  • #39
Hallo,

entschuldigt bitte, dss ich mich nicht mehr zu Wort gemeldet hab. Das finde ich selbst respektlos, denn ihr habt mir sehr geholfen. Eine Antwort wäre dann irgendwie das Mindeste, um meine Wertschätzung zu zeigen.

Zunächst möchte ich wiederholen, dass ich es überraschend und toll fand, dass die Moralkeule nicht über mir schwebte. ich finde, ich hätte sie verdient: Ich finde es nicht richtig, eine heimliche Geliebte zu sein; meine Rolle damals (zur Zeit der Affäre) war moralisch mehr als fragwürdig. Und ich dachte, wenn ich meine Situation hier schildere, meldet ihr mir das im Chor zurück. Ich hab lange darüber nachgedacht, warum ich meine Frage hier stelle, wenn ich doch vorher die Antworten zu kennen glaube. Ich kann über mcih selbst nur Vermutungen anstellen: Ich schätze, ich dachte, ihr nehmt mir die Entscheidung quasi ab. Ich glaube, ich nahm an, ihr seid im Chor der Meinung: Wer mal daran beteiligt war, eine Ehe kaputtzumachen, der muss heute unter den Folgen leiden. Ihr sagt, ich soll den Bekannten meiner damaligen Affäre gefälligst gehen lassen - und dann muss ich selbst nicht mehr grübeln, was zu tun ist.

So war es nicht. Und ich hab in Erwägung gezogen, die Dinge einfach auf mich zukommen zu lassen.

Wie folgt kamen sie dann: Es wurde keine Beziehung aus dem vielversprechenden Kontakt. Irgendwie passte es dann doch nicht. Vielleicht hab ich ja nur halbe Energie in die Anfangsphase gesteckt, weil in meinem Kopf eben immer die andere Geschichte mitschwang. Ich weiß es selber nicht genau.

Wir sind jedenfalls wieder auseinander gegangen, ohne dass er irgendwas darüber weiß, dass ich seinen Bekannten "kenne".

Für eure Unterstützung danke ich euch von Herzen!