Serenity

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  • #1

Wahre Männer...

haben es nicht nötig hier zu posten, aber in unserer heutigen Zeit der Emanzipation kommt es mir dennoch immer mehr so vor vor als würden die Männer zu Weibern... und die Frauen immer mehr zu Kerlen... was macht denn einen wahren Mann heute noch aus? An all die Frauen dieser Erde, wir beschützen euch vor dem Ypsilon... *waka waka
 

frth

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  • #2
haben Selbstvertrauen und ein Bewusstsein um ihre Männlichkeit, welche nicht ein Hindernis ist, sich geistigem Austausch anzuschließen!

Einen wahren Mann macht aus, gerade in der heutigen Zeit in der Frauen auf Augenhöhe agieren, die Situationen filtern zu können, in denen Männlichkeit gefragt ist!
Und aufgrund von Intelligenz und Bildung macht auch die Zwischenmenschlichkeit und Kompromissprämisse das Geschlecht temporär...

Mann sein heißt es heute im Haus, im Garten und am Grill seiner Verantwortung nach zu kommen! :)
 
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  • #3
Lebendigkeit, Leidenschaft, Umgangsformen, Stil, Tatkraft, Souveränität
 
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Vizee

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  • #6
Puh..warum hab ich jetzt die Version vom Marlboro Man vor Augen...Er und sein Glimmstengel in der weiten Prärie...und den Blechbecher Kaffee in der Hand. xD
 
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  • #7
Zitat von Vizee:
Puh..warum hab ich jetzt die Version vom Marlboro Man vor Augen...Er und sein Glimmstengel in der weiten Prärie...und den Blechbecher Kaffee in der Hand. xD

Der hat seinen Stengel, nicht nur den zum glimmen, längst abgegeben. LUNGENKREBS. Hat aber vorher noch Marlboro verklagt.

Auf den Zigarettenschachteln sollte stehen:

RAUCHERKINDER ERBEN FRÜHER!
 

nutzer2015

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  • #10
Das ist doch wohl mehr als einfach: Mann muss:
- kochen können
- im Haushalt helfen (nicht nur Autoputzen, den Müll raustragen und Schränke zusammenbauen)
- Gefühl zeigen (nicht nur beim Fußball)
- Auf sein äußeres achten (auch Parfum wen nötig) und stets Gentleman sein.
- Im Bett ein Hengst sein (obwohl viele Frauen sagen, dass das nicht stimmt bzw. sein muss, aber irgendwie taucht das Thema immer wieder auf)

Ich glaube das sind so die meisten Sachen die man in der heutigen Zeit hört.

Bodenständigkeit, Charakter und Selbstbewusst sind doch eher von der alten Schule und wird man immer wieder hören
 

Vizee

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  • #14
Zitat von nutzer2015:
Das ist doch wohl mehr als einfach: Mann muss:
- kochen können
- im Haushalt helfen (nicht nur Autoputzen, den Müll raustragen und Schränke zusammenbauen)
- Gefühl zeigen (nicht nur beim Fußball)
- Auf sein äußeres achten (auch Parfum wen nötig) und stets Gentleman sein.
- Im Bett ein Hengst sein (obwohl viele Frauen sagen, dass das nicht stimmt bzw. sein muss, aber irgendwie taucht das Thema immer wieder auf)

Ich glaube das sind so die meisten Sachen die man in der heutigen Zeit hört.

Bodenständigkeit, Charakter und Selbstbewusst sind doch eher von der alten Schule und wird man immer wieder hören

So und jetzt bitte Deine eigene Meinung. Denn die aufgeführten Punkte waren ja nur nachgeplappert vom hören-sagen. Und hörte sich auch komplett so an wie von einer Frau diktiert.
 

Vizee

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  • #15
Zitat von HenryVIII:
Der hat seinen Stengel, nicht nur den zum glimmen, längst abgegeben. LUNGENKREBS. Hat aber vorher noch Marlboro verklagt.

Auf den Zigarettenschachteln sollte stehen:

RAUCHERKINDER ERBEN FRÜHER!

Komm hör mir damit auf. Ich habe im Moment eine One-off Beziehung zu Zigaretten &Co. Wären das jedes Mal Ehen und Scheidungen, man wäre ich arm. Aber diesmal, chaka chaka chaka think positivie - diesmal schaff ich den Absprung (ging ja immerhin jahrelang gut ohne...) Liebes Tagebuch - Tag 4 ohne..der Husten lässt langsam nach :)
 
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  • #16
Zitat von Vizee:
Komm hör mir damit auf. Ich habe im Moment eine One-off Beziehung zu Zigaretten &Co. Wären das jedes Mal Ehen und Scheidungen, man wäre ich arm. Aber diesmal, chaka chaka chaka think positivie - diesmal schaff ich den Absprung (ging ja immerhin jahrelang gut ohne...) Liebes Tagebuch - Tag 4 ohne..der Husten lässt langsam nach :)

Mit dem Rauchen aufzuhören ist doch ganz einfach. Ich habe es schon 4 mal hingekriegt. Völlig problemlos. Bei den ersten malen habe ich einigen Rauchern beim Sterben zu geschaut. Die blotzen noch weiter als die halbe Lunge weg war. Das hat hat zwar geholfen, aber es gab Rückfälle bei schweren Streßsituationen. Das letzte Mal bin ich 6 Wochen in die Wüste gegangen. Dort gabs nur Sand und keien Tabak. Habe unter den Sternen auf meiner Luma gepennt. Sozusagen das Kreuz des Südens vor Augen statt "Heimat deine Sterne". Jetzt bin ich 17 Jahre völlig trocken. Bei all den anderen Wehwehchen die ich habe, wäre ich als Raucher längst tot.Ob das gut oder schlecht ist, vermag ich im Moment nicht zu entscheiden.
Da fällt mir ein, meine Luma war eigentlich die die liebste Frau bei der ich geschlafen habe. Außer dass sie ab und an mal ordentlich Luft abließ war sie immer treu und lies mich sogar durchschlafen. Sie zickte nie und hörte mir immer geduldig zu, selbst beim schnarchen. Sogar scheinbare Schwangerschaften entpuppten sich immer als Blähungen.
 
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Zaphira

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  • #17
Hihi :)

Wenn Du unter dem Kreuz des Südens geschlafen hast, warst Du unterhalb des Äquators unterwegs? Darf ich fragen, in welcher Wüste?
Mich hat das fasziniert, man liegt auf dem Rücken und hat das Gefühl, man braucht nur die Arme zu heben und kann die Sterne berühren, so gross und so nah sind sie dort.
Ich muss da nochmal hin!
 
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  • #18
Das war in Südafrika und Namibia. Im Januar, da ist dort Sommer. Ich hatte sogar ein übernatürliches Wüstenerlebnis.Wir waren eigentlich zu fünft unterwegs. Die anderen hatten sich weiter abgesetzt und waren irgendwo in einer Senke verschwunden und ich lag bäuchlings vor einer blühenden Pflanze, die ich fotografieren wollte, es hatte wohl so 2 Wochen vorher geregnet und jetzt blühten vereinzelte Pflanzen. Plötzlich hörte ich das Lied Stille Nacht Heilige Nacht. Auf Deutsch wohlgemerkt. Es gab bis zum Horizont keinen Menschen, kein Gebäude kein Auto. Nur Sand Steine und ab und zu einen vertrockneten Busch. AN Lebewesen begegnete mir nur eine Schildkröte. Die konnte nicht singen und hat mir nur auf die Hand gepinkelt.
 
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Zaphira

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  • #19
Du bist sicher, dass Du da nichts eingeworfen hattest ...!???!!!??

Das ist immer noch ein Traum von mir, einmal über mehrere Wochen oder sogar Monate durch Afrika zu fahren, durch die Kalahari bis hinauf nach Botswana. Oder durch die Namib bis zum Caprivi-Zipfel. Am liebsten in so einem umgebauten Unimog. Aber wenn ich dann mal einen Reifen wechseln müsste - und das muss man wegen der Schottenpisten ja häufiger - wäre ich wohl aufgeschmissen...
Sich frei fühlen, weil es so unglaubliche Weiten gibt, genau so, wie Du es beschreibst: der Blick über diese weite Ebene wurde durch nichts beschränkt, was an Zivilisation erinnern konnte, kein Mensch, kein Auto, kein Haus, kein Telefonmast. Einfach nichts.
Das war ein sehr einschneidendes Erlebnis, danach war ich mehrere Wochen unfähig, mich hier an den Alltag zu gewöhnen. Ich wollte nur noch weg.

OH, Entschuldigung, wir sind dabei, den Thread zu missbrauchen, vielleicht sollten wir besser zum OT wechseln...

Oder, nein, es geht schon auch um das Thema in diesem Zusammenhang, weil wieder mal klar wird, wo unsere Grenzen sind. Ich könnte natürlich vor Antritt der Reise einen Crash-Kurs im Unimog reparieren und 'wiewechseltFraueinenüberdimensioniertenReifen' machen, aber dann fehlt doch der Hero, der mich vor dem Löwenrudel im Rücken schützt. ;-)
 
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Andre

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  • #20
Zitat von Zaphira:
Sich frei fühlen, weil es so unglaubliche Weiten gibt, genau so, wie Du es beschreibst: der Blick über diese weite Ebene wurde durch nichts beschränkt, was an Zivilisation erinnern konnte, kein Mensch, kein Auto, kein Haus, kein Telefonmast.
Das hab ich hier in der brandenburgischen Provinz vor der Haustür. War heute morgen joggen und da hab ich son kleines händereibendes Ritual: ich muss einmal über eine (schnurgerade) Bundesstraße, und da stelle ich mich immer für einen Moment auf den Mittelstreifen und zelebriere die Leere und Stille. :)

Was das mit dem Thread-Thema zu hat? Nun, ich breche bei jedem Wind und Wetter im Morgengrauen zur Jagd auf und erbeute unterwegs die Sonntagsbrötchen fürs anschließende Heldenfrühstück. Hach! ;-)
 
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  • #21
Mit der Wüste liegen wir bei den wahren Männern schon richtig. Da gibt es übrigens keine Schottenpisten,(lustig) nicht mal Schotterpisten, nur Sandpisten die ein bis zweimal im Jahr platt gewaltzt werden.
Es gibt auch eine wahrscheinliche Lösung des Rätsels. Namibia war um 1900 Deutsch Südwestafrika, dort gibt es noch heute viele Deutschstämmige und viele, auch dunkelhäutige sprechen deutsch. Die Wüste ist auch nicht ganz leer. Es gibt Rinderfarmen die brauchen riesig viel Land. Mindestens 100 Quadratkilometer weil ja kaum was wächst. Mit Windrädern wird Grundwasser für die Viehtränken gefördert.
Die Musik kam von einer CD oder Cassette In der Wüste gibt es kaum Geräüsche . Man hört keine Vögel, keine Auto und auch kein Grundrauschen der Zivilisation. da trägt der Ton von einer sehr weit entfernten Farm die hinter dem Horizont liegt, sehr weit. Das war mir natürlich klar. Aber ohne diese Überlegungen ist die Geschichte viel schöner.
 

Zaphira

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  • #22
@Andre - wie schön, innehalten in der Stille.

Die Jagd muss auch gewürdigt werden, schliesslich sind die Dinger ziemlich schlau und entziehen sich selbst modernsten Fangmethoden.

Ach, wenn's Euch nicht gäbe!!
 
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  • #24
Ja, Outdoor, was für echte Kerle. Und das Schöne an der Wüste ist ja auch der Sand und die Sterne und Stille. Nur wenn einen eine Schildkröte anpinkelt, des nachts bei minus 15 Grad, da kann einem schon warm werden.
 

Pit Brett

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  • #26
Zitat von HenryVIII:
Namibia war um 1900 Deutsch Südwestafrika, dort gibt es noch heute viele Deutschstämmige und viele, auch dunkelhäutige sprechen deutsch.
Ja. Jaja. Jajaja.

Zitat von www.spiegel.de/spiegel/print/d-13495893.html:
Deutsch ist in Namibia immer noch halboffiziell Amtssprache - sie wurde lange genug eingebleut, wie der Ehrenvorsitzende der SPD, Willy Brandt, mit einer Anekdote zu belegen weiß.

Bei einer seiner Afrikareisen sei ihm ein alter Herero vorgestellt worden. Der habe auf die Frage, ob er denn tatsächlich noch Deutsch könne, die Hacken zusammengeknallt und zackig seinen ganzen Wortschatz ausgebreitet: "Jawoll! Stillgestanden du schwarzes Schwein!"

Ist leider wohl erfunden. Es wird auch mit Heinrich Lübke, einem seinerzeit gern belachten Bahnwärter aus dem Sauerland, aber aus Togo berichtet.
 
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  • #29
Zitat von Pit Brett:
Ja. Jaja. Jajaja.



Ist leider wohl erfunden. Es wird auch mit Heinrich Lübke, einem seinerzeit gern belachten Bahnwärter aus dem Sauerland, aber aus Togo berichtet.

Lübke war toll da gibt es eine Pardon LP Der hat in einem afrikanischen Land gelobt das die sogar Duschen haben und begrüßte die Leute mit : Sehr geehrte Damen und Herren, liebe ***** (Letzteres ist nicht verbürgt). Es kam erst nach seinem Tod heraus dass er eine Demenz hatte. Als er als Architekt ******************* (da hat mal wieder die Zensur zugeschlagen Concentrationcamp)
entwarf war er aber so klar im Kopf wie andere Deutsche auch.
 
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Zaphira

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  • #30
Zitat von chiller7:
Ja, Outdoor, was für echte Kerle. Und das Schöne an der Wüste ist ja auch der Sand und die Sterne und Stille....

Chiller7, Du gehst doch auch gern in den Wald, weil Du dort in der Natur das findest, was Du für Dich und Dein Wohlbefinden brauchst, richtig? Zumindest kommunizierst Du es hier so.

Jeder hat so seins.