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  • #61
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Aber... *steht mit offenem Mund da*

Hilfe? :)
 
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  • #62
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Zitat von Scheherezade:
ich bin zwar kurz vorm einschlafen at the end of this day now
am bildschirm (was weniger an den ergüssen des heutigen forumstages liegt, als vielmehr an too much things in my real life), aber DIESER trupp fragen hat jetzt doch noch mal einen heiterkeitsanfall aus mir herausgekitzelt... und sogar wenn ich wollte, könnte ich heut nicht mehr die schönheit der fragen durch (m)eine antwort ruinieren... :))))))) ... gute nacht allerseits ;-)
Ja, so ging es mir gestern auch mit der - ich denke mal doch scherzhaft in den Raum gestellten Frage danach, wie groß kleine Brüste sind - und die Männer antworteten prompt und schrieben fast nur noch über Körbchengrößen. Dabei ging es ja eigentlich um Sportlichkeit. Diese geht, das wissen wir nun, bei Frauen im allgemeinen mit zu kleinen Brüsten (A oder B) einher:))) Ach manchmal ist es einfach zu schön hier!.
 
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  • #63
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

ja.
 
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  • #64
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Zitat von agony:
Hast du eine Vorstellung, was diese Fragen bei einigen hier auslösen? Auf mich wirken sie sehr "einfach" und "pseudo" - anders mag ich es gerade nicht ausdrücken. Sie sind so unnatürlich...Und sie sind ein gutes Beispiel für deine Ausgangsfrage: Davor hat der eine oder andere Angst... also dass sein Partner mal in Gesellschaft solche Fragen stellt.
Gibt es denn natürliche Fragen? Und was ist an der Frage, ob es für eine Frau ein Problem wäre, wenn der Mann sich als funktionaler Analphabet herausstellen würde, „unnatürlich“? Oder inwiefern eine gute Allgemeinbildung wichtig ist?
 
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  • #68
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Zitat von Timur05x:
Wie soll man das verstehen können? Einige Deiner bisherigen Beiträge haben - nicht nur für mich - ironisch gewirkt, aber Du hast immer beteuert, wie ernst es Dir ist. Du musst es wohl kennzeichnen, wenn Du verstanden werden möchtest.
 
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  • #69
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Ich ziehe es niemandem aus der Nase, welchen Bildungsgrad er hat und suche auch nicht zwingend eine Akademikerin. Wenn ich aber merke, dass jede Mail miserabel formuliert ist, der Satzbau mir zu schlicht ist und ein Telefonat mich ratlos zurücklässt, weil die Gesprächsebene einfach zu unterschiedlich ist, würde ich schnell und höflich den Kontakt beenden. Dabei geht es nicht um Schulbildung, sondern Lebenswelten, die im Zweifelsfall zu unterschiedlich sein können.

Nichts gegen Gabelstaplerfahrerinnen und Fließband-Schichtarbeiterinnen... Warum auch? Nur in einer Partnerschaft mit mir würde das - eine Ausnahme mag meine Einschätzung widerlegen - nicht funktionieren. That's it.
 
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  • #70
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

vorneweg: den Begriff Sonderschule gibt es ohnehin nicht mehr. Abgesehen davon, korreliert die Intelligenzleistung negativ mit der Abiturnote, was seit über zwanzig Jahren auch nichts neues sein dürfte. hinzu kommt, dass ein fleißiger Rechtsanwalt nicht unbedingt über einen besonders hohen IQ verfügen muss, ein ehemaliger Förderschüler aber durchaus ein intellektueller Überflieger sein kann, nur mit einem Handicap in besonderen Bereichen - siehe Asperger Syndrom. Die Schulbildung stellt letztlich eine Orientierungshilfe für manche Menschen dar, diejenigen welche das nicht nötig haben, fragen ohnehin nicht nach Deiner Schulbildung, sondern schauen Dir in Deine Augen .... soviel dazu ... Ja, auch ich war mal in einen Förderschüler sehr verliebt, er war der intelligenteste Mensch, der mir bis heute je begegnet ist, aber in der Schule wurde er nicht akzeptiert.
 
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  • #71
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Zitat von Charly Chaplin:
... Ja, auch ich war mal in einen Förderschüler sehr verliebt, er war der intelligenteste Mensch, der mir bis heute je begegnet ist.
woran hast du seine vermeintlich hohe intelligenz ausgemacht?
 
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  • #72
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Ob ich ein Problem hätte, das kommt ganz auf den Fall an.
Ich klicke bei "Hauptschule" normalerweise weg, da ich studiert habe und glaube, dass man sich da nicht viel zu sagen hat. Vor allem bei Berufen wie Kraftfahrer oder Lagerarbeiter. Ein Mann, der mich aber mit viel Witz und Humor anschreibt, kann trotzdem auf Antwort hoffen, man sieht dann nach einigen mails, ob ein Mindesmaß an Niveau da ist.

Sonderschüler sind aber ein spezieller Fall. Es gibt (oder gab) nicht "den" Sonderschüler. Aus meiner berufliche Erfahrung kenne ich viele ehemaligen Sonderschüler, die durchaus ihren Weg gehen. Eine Schülerin von mir war wegen Dyskalkulie einige Jahre auf der Förderschule, bevor man dies erkannte und sie speziell gefördert wurde. Sie hat dann den Realschulabschluss gemacht und ist heute auf der Fachoberschule im Sozialen Zweig, bei dem man eben weniger Mathe braucht.
Ein Schüler von mir war auf der Förderschule, weil er eine unerkannte Schwerhörigkeit hatte. Ein Freund meines Sohnes kam auf die Förderschule obwohl er hochbegabt war. Mein Sohn sollte auch auf die Förderschule, weil er sich gelangweilt hat und den Unterricht gestört hat. Wenn ich mich da nicht auf die Hinterfüße gestellt hätte, hätte er heute nicht studiert.

Das sind natürlich nur Einzelfälle, aber man sollte eben immer genauer hinschauen.

Zu meiner Jugend wurde da nicht viel untersucht und getestet, da war der Weg auf die Sonderschule sehr kurz. Aber man erkennt doch, was ein Mensch dann nachher aus sich gemacht hat. Wer es nie geschafft hat, sich "fördern" zu lassen, der wird auch so im Leben nicht viel Biss haben - oder er ist wirklich einfach gestrickt und passt dann nicht.
 
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  • #73
AW: Wäre es für euch ein Problem, wenn euer/-e Partner/-in auf einer Sonderschule war

Zitat von taube54:
Ob ich ein Problem hätte, das kommt ganz auf den Fall an.
Ich klicke bei "Hauptschule" normalerweise weg, da ich studiert habe und glaube, dass man sich da nicht viel zu sagen hat. Vor allem bei Berufen wie Kraftfahrer oder Lagerarbeiter. Ein Mann, der mich aber mit viel Witz und Humor anschreibt, kann trotzdem auf Antwort hoffen, man sieht dann nach einigen mails, ob ein Mindesmaß an Niveau da ist..
Ich handhabe es ähnlich. Es mag vielleicht herablassend und arrogant erscheinen. Aber meine Lebenserfahrung und meine eigene Vita zeigen mir: was nutzt es mir, wenn eine Frau zwar ein herzensguter, ja vielleicht sogar der liebste Mensch auf der Welt ist, wenn sie mir intellektuell nicht das Wasser reichen kann? Ich bin selber nun nicht der intellektuelle Überflieger, aber meine akademische Ausbildung und auch meine sonstige gute Allgemeinbildung kann und werde ich nicht verleugnen.

Und bevor hier jemand auf mich eindrischt, ich wäre zu oberflächlich und würde nicht hinter die Fassaden der Menschen gucken: meine Eltern (wie auch der gesamte Rest meiner Verwandtschaft, außer jüngere Cousins und Cousinen) sind Hauptschüler mit handwerklichen Ausbildungsberufen. Daran ist absolut nichts verwerfliches, nur prallen da intellektuell Welten aufeinander: sie verstehen nichts von dem, was mich interessiert oder was ich beruflich mache. Und mich langweilt ihr Leben, weil es mich nicht intellektuell fordert. Es dauert nicht lang und bei Gesprächen ist die Lauft raus, weil es mich nicht interessiert, welche Farbe beim Nagellack gerade in ist oder welcher "Musikstar" sich mal wieder daneben benommen hat.

Bei schriftlichem Erstkontakt (und dies ist bei Online-Datingplattformen technisch bedingt nun mal unumgänglich) ist es mir schon schon wichtig, ob sich eine Frau mit der deutschen Sprache ausdrücken kann. Mir ist das Krankheitsbild der Legasthenie nicht unbekannt, ich kann in meinem nächsten Umfeld ein paar Leute aufzählen, die davon betroffen sind und zum Teil erfolgreiche akademische Karrieren hingelegt haben. Man kann mit einiger Übung schon erkennen, ob jemand Legasthenie haben könnte oder tatsächlich nicht so recht mit der deutschen Sprache umzugehen weiß. Und da ich täglich mit deutschen und englischen Texten zu tun habe und diese auch noch Korrekturlesen muss, habe ich da naturgemäß eine differenziertere Wahrnehmung.

Letztlich muss die Chemie zwischen zwei Menschen stimmen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zwischen zwei Menschen muss es so etwas wie eine gleiche Wellenlänge geben. Ansonsten werden sie nicht langfristig miteinander kooperieren/kommunizieren. Egal, ob als Paar oder einfach nur so als Freunde/Bekannte.