G

Gast

  • #31
Hast Du vor, Vater zu werden?
 
G

Gast

  • #32
Ich war noch nie Vater und bereue es auch nicht.
Und zum Super-Papi tauge ich auch nicht. Mich interessieren weder Kitaplätze noch Babynahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:

vhe

Beiträge
549
Likes
27
  • #33
Zitat von Dr. Bean:
Das fragt man sich als Single-Mann ja mal abundzu, zwischen 105 kg Bankdrücken und Biermarathon in der Pinte für 15 Cent die Runde !
Der Biermarathon ist vielleicht nicht so vatergeeignet. Saufende Eltern braucht's nicht.
Ansonsten denke ich, wirst Du Dich nicht besser oder schlechter anstellen als alle anderen. Wichtig ist, dass du Dein Kind magst und das wirst Du, auch wenn du es Dir jetzt nicht vorstellen kannst.
Der Rest ist machbar.

Zitat von Dr. Bean:
Ich mein, ich bin ein Millenial, wir haben uns damit abgefunden, dass Alles Morgen vor die Hunde gehen kann. Können so Menschen, Kinder großziehen ?
Ach Gottchen, eine Generation die denkt, morgen könnte alles zu Ende sein - hat's vorher bestimmt noch nie gegeben, besonders im kalten Krieg nicht oder noch früher wenn mal wieder ein Komet am Himmel stand oder Pest angesagt war, stimmt's? Also alles gut, Du wirst das genauso können, wie die tausenden Pessimistengenerationen vor Dir auch.
 
Beiträge
3.575
Likes
956
  • #35
Zitat von vhe:
Der Biermarathon ist vielleicht nicht so vatergeeignet. Saufende Eltern braucht's nicht.
Ansonsten denke ich, wirst Du Dich nicht besser oder schlechter anstellen als alle anderen. Wichtig ist, dass du Dein Kind magst und das wirst Du, auch wenn du es Dir jetzt nicht vorstellen kannst.
Der Rest ist machbar.

Ach Gottchen, eine Generation die denkt, morgen könnte alles zu Ende sein - hat's vorher bestimmt noch nie gegeben, besonders im kalten Krieg nicht oder noch früher wenn mal wieder ein Komet am Himmel stand oder Pest angesagt war, stimmt's? Also alles gut, Du wirst das genauso können, wie die tausenden Pessimistengenerationen vor Dir auch.
Schöne, unaufgeregte Meinung !
Bohne, bevor ich meinen Sohn bekam, dachte ich immer ich könne tief lieben. Mit der Geburt, wurde ich eines Besseren belehrt. Ins Elternsein wächst man/frau. Voraussetzung ist natürlich die Fähigkeit zu lieben und manchmal etwas zu tun, was einem keinen Spass macht.
 
G

Gast

  • #36
Hallo, Dr. Bean, Du könntest ja mal Babysitten gehen, um mal zu schauen, wie das so ist.
 

hmm

Beiträge
928
Likes
49
  • #37
Zitat von Mohnblume:
Schöne, unaufgeregte Meinung !
Bohne, bevor ich meinen Sohn bekam, dachte ich immer ich könne tief lieben. Mit der Geburt, wurde ich eines Besseren belehrt. Ins Elternsein wächst man/frau. Voraussetzung ist natürlich die Fähigkeit zu lieben und manchmal etwas zu tun, was einem keinen Spass macht.

Siehst du und bei mir war es umgekehrt.
Als Mann realisiert man das Kinder haben meist erst dann, wenn das Kind auch auf der Welt ist, man es also anfassen und hören kann, vorher ist das nur graue Theorie.

Job schon gewechselt, Mohnblume?
 
Beiträge
3.575
Likes
956
  • #38
Zitat von hmm:
Siehst du und bei mir war es umgekehrt.
Als Mann realisiert man das Kinder haben meist erst dann, wenn das Kind auch auf der Welt ist, man es also anfassen und hören kann, vorher ist das nur graue Theorie.

Job schon gewechselt, Mohnblume?
Ach du meine Güte, da habe ich mich wohl zu schwurbelig ausgedrückt. Ich wollte einfach nur ausdrücken, dass ich niemanden so liebe, wie mein Kind. Es ist nochmal eine andere Art zu lieben, aber unübertrefflich!

Nee, noch nicht gewechselt. Aber heute Morgen hat sich was interessantes aufgetan. Wird schon, so schnell gebe ich nicht auf. :)

Und du, die Wellen des Lebens begradigt?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
2.306
Likes
1.409
  • #39
Zitat von Dr. Bean:
Ich will aber meine Kinder nicht liebhaben. Wenn sie kacke sind, will ich sie auch hassen.
Dann lass es lieber.

Dein Kind ist nicht da um dich zu bespassen, sondern Du bist da um das Kind zu bespassen.

Kinder sind auch nicht kacke, sondern sie machen immer mal wieder Kacke (am Anfang besonders viel ;-) ), dieser Unterschied ist bedeutend.
 

hmm

Beiträge
928
Likes
49
  • #40
Habe eben einen Artikel von dem sonst unsäglichen Martenstein in der Zeit gelesen. Es geht um "regrettting motherhood" , die Aufreger-Veröffentlichung letzten Jahres. Thema sind Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen. Gleichzeitig behaupten sie aber, NATÜRLICH ihre Kinder zu lieben.
Martenstein erzählt von einer Interviewsituation mit so einer Mutter. ihre große Tochter ist dabei: Die Tochter sagt :"Ich muss das irgendwie annehmen", verläßt den Raum und man hört ihr Schluchzen.

Martenstein schreibt nun ganz richtig, wenn das Unglück das Glück überwiegt, es sicher nicht an den Kindern liegt. Sondern an den eigenen unrealistischen Erwartungen oder am Partner oder am eigenen Perfektionismus , den Umständen oder oder oder.

" Das Kind ist halt da und kann an seiner Existenz höchstens durch Suizid was ändern." und weiter :
"Ist das nicht auch eine Art Kindesmissbrauch? Das Kind, auch das bereits erwachsene kann sich nicht wehren gegen diese existentielle Erschütterung, es besteht ein Machtgefälle. Zu einem Chef, von dem sie abhängig ist, würde die Mutter sicher nicht sagen: "Besser Sie wären nie geboren "

Kannst es ja auf potentielle Väter übertragen, Herr Bean;-)
 
Beiträge
1.923
Likes
86
  • #41
Zitat von hmm:
einen Artikel von dem sonst unsäglichen Martenstein in der Zeit gelesen
Hallo, ich habe fleissig mitgelesen und möchte mich jetzt mal zu deinem Kommentar zu Wort melden, weil ich den ansprechend finde. Den Martenstein, also als ich ihn in der Zeit und dem Magazin entdeckte, fand ich anfänglich unglaublich schräg und ich habe die Kommentare von ihm sehr lange ignoriert (Ich hoffe, er liest hier nicht mit); irgendwann, und das muss auch ganz lange her sein, hat er dann erneut meine Aufmerksamkeit erregt - danach habe ich mich auf jeden Donnerstag gefreut, im Grunde auf seinen Kommentar, den ich immer als alles erstes las - also dann, wenn ich Abonnentin war oder mir die Wochenzeitung am Kiosk holte .. neulich sah ich ihn im TV ... ein unglaublicher Mensch, der mir sehr imponiert ...
 

hmm

Beiträge
928
Likes
49
  • #42
Zitat von Mohnblume:
Ach du meine Güte, da habe ich mich wohl zu schwurbelig ausgedrückt. Ich wollte einfach nur ausdrücken, dass ich niemanden so liebe, wie mein Kind. Es ist nochmal eine andere Art zu lieben, aber unübertrefflich!

Nee, noch nicht gewechselt. Aber heute Morgen hat sich was interessantes aufgetan. Wird schon, so schnell gebe ich nicht auf. :)

Und du, die Wellen des Lebens begradigt



Mein Leben verläuft einfach ein wenig krumm;-)

Hatte dich wirklich falsch verstanden und kann dir jetzt nur zustimmen. Hast du ein oder zwei Kinder, ich weiß es grad nicht mehr?

Und täuscht mich hier der Eindruck, dass die meisten Männer im Forum kinderlos sind?
 
Beiträge
1.885
Likes
107
  • #43
Zitat von hmm:
Habe eben einen Artikel von dem sonst unsäglichen Martenstein in der Zeit gelesen. Es geht um "regrettting motherhood" , die Aufreger-Veröffentlichung letzten Jahres. Thema sind Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen. Gleichzeitig behaupten sie aber, NATÜRLICH ihre Kinder zu lieben.
Martenstein erzählt von einer Interviewsituation mit so einer Mutter. ihre große Tochter ist dabei: Die Tochter sagt :"Ich muss das irgendwie annehmen", verläßt den Raum und man hört ihr Schluchzen.
Das ist aber ein Widerspruch in sich. Mutterschaft bereuen und gleichzeitig beteuern, das Kind zu lieben?
Ohne Schwangerschaft kein Kind. Wenn die Mutterschaft bereut wird, bereut man dann nicht automatisch das Kind?
 

hmm

Beiträge
928
Likes
49
  • #44
Zitat von Vizee:
Das ist aber ein Widerspruch in sich. Mutterschaft bereuen und gleichzeitig beteuern, das Kind zu lieben?
Ohne Schwangerschaft kein Kind. Wenn die Mutterschaft bereut wird, bereut man dann nicht automatisch das Kind?

Ja, eben! Deshalb sagt der Autor: Wenn es schon so schlimm ist, Klappe halten, die Kinder damit verschonen!
 
Beiträge
194
Likes
15
  • #45
Zitat von Vizee:
Das ist aber ein Widerspruch in sich. Mutterschaft bereuen und gleichzeitig beteuern, das Kind zu lieben?
Ohne Schwangerschaft kein Kind. Wenn die Mutterschaft bereut wird, bereut man dann nicht automatisch das Kind?
Aus meiner Sicht schon, und das ist eine völlig üble Hypothek für ein Kind.

Ich kannte einmal einen Mann, dessen Mutter sehr früh verstarb. Aus vielen kleinen Eindrücken und Bemerkungen gewann er den Eindruck, dass er seinem Vater und der Stiefmutter im Grunde nur lästig sei und nur seine Arbeitskraft gebraucht wurde, noch nicht einmal richtig geschätzt.

Der Gute hatte daran zu knabbern, aber heftig, so etwas sitzt extrem tief. Eine Gemeinheit, seinem Kind so etwas an zu tun, man sollte wenigstens den Mund halten. Wenigstens das.