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  • #46
Es fühlt sich manchmal leicht an, manchmal nicht. Mittlerweile viel leichter als früher, zu Kleinkindzeiten fand ich es trotz meiner überschäumenden Liebe auch häufig ermüdend.
Und ebenso ist es in einer Partnerschaft doch auch.
Ja, da gebe ich dir Recht. Was am Anfang relativ leicht fällt, kann im Laufe der Zeit zermürbend sein und als belastend empfunden werden. Vor allem dann, wenn auf der Gegenseite nicht auch Kompromisse stattfinden.
 
C

Challenge72

  • #47
@fafner und @IMHO: Ich führe ein sehr gechilltes Leben und lerne momentan auch privat viele Menschen kennen. Mein Glas, also mein Leben, ist gut gefüllt mit den unterschiedlichsten sozialen Kontakten. Es gibt Menschen, die mir sehr nahe stehen und andere weniger. Frei zu sein in meinen Entscheidungen und mich auch alleine ganz zu fühlen und zu sein und nicht halb, genieße ich sehr. Trotzdem bleibe ich offen für das, was sich im Leben vielleicht noch ergibt. Wenn Jemand das nicht hat, dann braucht dieser Mensch Hilfe, denn das Leben muss nicht so sein.
Was @babe angesprochen hat, hat mir gut gefallen. Zwischen totaler Freiheit und Unfreiheit gib es doch so viel Spielraum. Wenn ich einen Mann in mein Leben lasse und er mich in seines, dann machen wir zwar Kompromisse-es braucht schon eine gewisse soziale Verträglichkeit-geben einander aber auch viel. Zum Beispiel im Halbschlaf hinübergreifen zu können und da ist Jemand oder auch das Körpern im Alltag, ja auch der Sex!, das sich um den anderen Gedanken machen, u.s.w.
Momentan suche ich nicht sehr intensiv, ich möchte eher gefunden werden. Vielleicht kennt Ihr die Szene aus "der englische Patient", in der die Krankenschwester und der Bombenentschärfer in der fast völlig zerstörten Kirche mit den schönen Fresken einander ihre Zuneigung gestehen und er sagt zu ihr: "Wer den ganzenTag sucht, möchte in der Nacht gefunden werden". Schöner könnte ich es nicht sagen.