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  • #16
Wie siehst Du das? Eine Beziehung um jeden Preis?
Natürlich nicht.
Wo ist Deine Schmerzgrenze? Oder wo ist die Grenze, an der Kompromisse nicht mehr möglich sind?
Keine Ahnung, ich war noch nie in der Situation.

Offenbar gibt's auch unterschiedliche Auffassungen über die Begriffe "Freiheit" vs. Beziehung. Du machst Unfreiheit am "Klammern" fest. Das ist eh so'n Forumshorrorszenario, offenbar. Scheint weit verbreitet zu sein und vor allem die Angst davor. So als würde der Großteil der Beziehungen dahin abdriften. Mir sagt das irgendwie gar nix. Deshalb finde ich es auch kurios, sich als Single über die Abwesenheit eines Klammerproblems zu freuen. :rolleyes:

Für mich ist die wahre Herausforderung, zwei Leben mit ihren bisherigen Verläufen nun zusammenzuführen.
 
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  • #17
Wenn jemand Partnerschaft als "unfrei" ansieht, dann ist es sicher besser so... o_O
Man verliert immer Freiheit, wenn man sich mit anderen Menschen ernsthaft auseinandersetzt. Weil man dauernd Kompromisse schließen muss. Zurücksteckt, ob nun aus Liebe oder aus Klugheit oder aus dem Wunsch, Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Mir fällt Alleinsein ganz schwer, ich nehme dafür sehr vieles hin. Will ich das Gefühl der Geborgenheit so schätze, die körperliche Nähe, das Teilen von Sorgen...
 
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  • #18
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Deleted member 21128

  • #19
Männer-Erkältung gibt es laut Quarks und Co. angeblich wirklich. Durch das Östrogen wird bei Frauen stärker und schneller die Immunantwort initiiert, was auch zur Schmerzlinderung führt. Daher soll es angeblich so sein, dass Männer bei Grippe tatsächlich mehr leiden, als Frauen.
Klasse! Meine Kosmetikerin erzählt mir auch immer, dass Waxing für Männer viel schmerzhafter sei als für Frauen, weil ja die Haare dicker sind. Mir ist's egal, ob das stimmt, aber ich fühle mich dadurch immer gleich etwas tapferer... ;)
 
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  • #20
Ich weiß nicht ob man das so pauschal sagen kann... Ich bin enorm schmerzempfindlich...beim Zahnarzt brauch ich schon eine Betäubung wenn ich nur zur Tür rein geh. Und ich leide enorm wenn ich krank bin, die Frage ist halt oft, was stärker ist - das Leiden oder das Verantwortungsgefühl. Ich kann ja die Kinder nicht hungrig zu Bett schicken, nur weils mir schlecht geht.
 
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  • #21
Ich weiß nicht ob man das so pauschal sagen kann... Ich bin enorm schmerzempfindlich...beim Zahnarzt brauch ich schon eine Betäubung wenn ich nur zur Tür rein geh. Und ich leide enorm wenn ich krank bin, die Frage ist halt oft, was stärker ist - das Leiden oder das Verantwortungsgefühl. Ich kann ja die Kinder nicht hungrig zu Bett schicken, nur weils mir schlecht geht.
hehe. Ne alles korrekt was du schreibst ;) Deine Wahrnehmung täuscht dich nicht. Frauen sind in der Tat Schmerzempfindlicher, als Männer.
Das wurde eindeutig nachgewiesen. Mit sehr guten Mess-Methoden, die wenig Störr- bzw. Fehlerquellen hatten. Der Unterschied ist auch signifikant.

Vielleicht mal ein "für zuhause" Experiment bei heißen, schwülen Temperaturen zum Spaß zwischendurch ;)
Du nimmst ein größeres Gefäß und füllst dort ordentlich Eiswürfel und kaltes Wasser ein. Dann stoppst du die Zeit, wie lange du deine Hand bzw. den Arm in dem Eiswasser lassen kannst, bis der ERSTE Schmerz eintritt. Dann Zeit stoppen.
Geh zu einem Mann deiner Wahl und bitte ihn (ohne viel zu erklären), dies ebenfalls du tun und stoppe die Zeit. Natürlich sollte das Wasser annähernd gleich kalt sein (also zur Korrektheit frische Eiswürfel verwenden). Egal zu wievielen Männern du gehst und sie bittest, dies mal mitzumachen, sie alle werden erst sehr viel später einen Kälteschmerz versprüren. Die Schmerzrezeptoren bei Frauen sind sensitiver.

Übrigens, wer sich jetzt wundert: Während der Schwangerschaft wird der Körper der Frau auf die bevorstehende Geburt und den damit verbundenen Schmerz "vorbereitet" indem durch verschiedene Hormone und Botenstoffe die Schmerzgrenze hochgesetzt wird, bzw. die Schmerzempflindlichkeit herab gesetzt wird. Wenn dem NICHT so wäre, würden wahrschleinlich 3/4 aller Frauen bei der Geburt vor Schmerz ohnmächtig werden. Mutter Natur ist schon recht clever manchmal ;)
Da fällt mir noch ein: Es gibt "Geburtssimulatoren" (Elektronen) die angebracht werden können und den Schmerz simulieren bzw. die Wehen. Es gibt dazu Videos wo ein oder zwei Männer diese Simulation mitmachen (natürlich freiwillig) und sich vor Schmerzen irgendwann die Seele aus dem Leib schreien

Eine nicht-schwangere Frau hat aber höheres Schmerzempfinden und sensitivere Schmerz-Rezeptoren.
 
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  • #22
Klasse! Meine Kosmetikerin erzählt mir auch immer, dass Waxing für Männer viel schmerzhafter sei als für Frauen, weil ja die Haare dicker sind. Mir ist's egal, ob das stimmt, aber ich fühle mich dadurch immer gleich etwas tapferer... ;)
ähhh... jain. :D
Die Schmerzempfindlichkeit ist bei Männern nicht höher.
Das Männer mehr leiden bei grippalem Infekt durch Eindringlinge wie Bakterien und Viren hängt mit der Immunantwort zusammen. Frauen haben zusätzliche Signal-Kaskaden die bewirken, dass Viren und Baktrien effizienter abgewehrt werden können und dass schon in den ersten 24 h nach der Infektion, also quasi schön während der Inkubationszeit. Östrogen gehört z.B. dazu und hat hier eine Art Schutz-Funktion. Östrogen kann Körperzellen schützen vor Viren und Bakterien. Testosteron kann das leider nicht. Wenn also eine Frau und ein Mann dieselbe bakterielle Infektion haben und z.B. Halsschmerzen bekommen, so sind beim Mann mehr Zellen betroffen, der Hals vielleicht stärker geschwollen und der Kröper steht mehr unter Stress, das Fieber ist vielleicht etwas höher usw. Deswegen sind - obwohl selbes Bakterium - die Halsschmerzen beim Mann dann tatsächlich schmerzhafter und die Grippe anstrengender für den Körper. :)
 
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  • #23
Aber am schmerzempfinlichsten sind die Männer immer noch an ihrem Stolz. Viele sind daq geradezu Hypochondrich veranlangt.
 
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Challenge72

  • #24
@fafner: In meinen Beiträgen wollte ich darauf aufmerksam machen, dass auch das Alleinsein seine beglückenden und zufriedenen Momente haben kann trotz der Sehnsucht nach einem anderen Menschen,also partnersuchend nicht gleich "partnersiechend" sein muss. Ich habe "Freiheit" auch in Zusammenhang damit gebracht in den eigenen Entscheidungen unabhängig zu sein, was auch Vorteile haben kann. @Rakkaus Beitrag geht in diese Richtung, wobei ich aber finde, dass in einer Beziehung etwas anderes dazukommt, auch wenn ich einen Kompromiss mache-es geht mir nicht um Verlust, sondern eben um etwas anderes.
Dass Du trotzdem (mit Verweis auf mich) "Unfrei sein" nur mit "Klammern" in Beziehung setzt, finde ich nicht "kurios", sondern-zumindest-bemerkenswert. Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an. Es ist Deine Interpretation.
Abgesehen davon ist für viele Menschen die Balance zwischen Nähe und Distanz nicht so leicht zu finden, und dass man/frau sich als Single darüber Gedanken macht wie zukünftige Beziehungen aussehen könnten, was anders/besser gemacht werden könnte, macht in meinen Augen Sinn.
 
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  • #25
Aber am schmerzempfinlichsten sind die Männer immer noch an ihrem Stolz. Viele sind daq geradezu Hypochondrich veranlangt.
Ja, das wundert mich auch manches mal immer wieder.
Allerdings bin ich vergleichsweise erst recht spät darauf gekommen. Im jungen Erwachsenenalter (ca. 18-26) hatte ich das noch gar nicht auf dem Schirm. Ist mir erst recht spät klar geworden, dass der Stolz eines Mannes manchmal empfindlicher ist, als ich zunächst dachte.
 
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  • #26
Man verliert immer Freiheit, wenn man sich mit anderen Menschen ernsthaft auseinandersetzt. Weil man dauernd Kompromisse schließen muss. Zurücksteckt, ob nun aus Liebe oder aus Klugheit oder aus dem Wunsch, Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Das ist m.E. eine völlig falsche Perspektive, diese "Angst vor Unfreiheit". Was Du da beschreibst, gilt ja für jegliche soziale Interaktion mit Menschen. Z.B. auch im Job. Da kommt nur i.a. keiner drumrum, weil man ja schließlich Kohle braucht. Aber in einer Beziehung sollen dann plötzlich die "Freiräume" heilig sein. Funktioniert so halt nicht... :oops:
Bzw., man muß eben auch diese Freiräume aufeinander abstimmen. Wer wann was hat oder das Gegenüber. Wenn jemand sein Zeug durchzieht, ist es halt keine Partnerschaft mehr... o_O
Und wenn man aufeinander abstimmt, dann könnte man es wieder als "Unfreiheit" empfinden. Wenn man denn unbedingt will... :eek: :rolleyes: :p
Dass Du trotzdem (mit Verweis auf mich) "Unfrei sein" nur mit "Klammern" in Beziehung setzt, finde ich nicht "kurios", sondern-zumindest-bemerkenswert. Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an.
Du selbst hast es als Beispiel eingebracht. Aus irgendeinem Grund muß es Dir ja in den Kopf gekommen sein...
... und dass man/frau sich als Single darüber Gedanken macht wie zukünftige Beziehungen aussehen könnten, was anders/besser gemacht werden könnte, macht in meinen Augen Sinn.
Hm. Gibt m. E. nur bedingt Sinn. Die möglichen konkreten Situationen sind derart vielfältig, da kann kaum etwas "auf Vorrat gedacht" werden, nach meiner Erfahrung...
 
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Deleted member 21128

  • #27
Man verliert immer Freiheit, wenn man sich mit anderen Menschen ernsthaft auseinandersetzt. Weil man dauernd Kompromisse schließen muss. Zurücksteckt, ob nun aus Liebe oder aus Klugheit oder aus dem Wunsch, Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Zugleich nehmen aber sowohl Freiheit wie auch Freiräume in einer Beziehung zu, weil man sich gegenseitig unterstützt und entlastet und Aufgaben sowie Verantwortung teilt.
 
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Challenge72

  • #28
@fafner: Ich habe differenzierter auf Single-Freiheit und Beziehungs-Kompromisse geschaut, Du hast versucht es nur auf Unfreiheit und Klammern herunterzubrechen.
Verhaltensmuster zu erkennen und das als ersten Schritt zu sehen einen neuen Weg im Leben einzuschlagen, halte ich für sinnvoll.
 
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  • #29
@fafner

Vielleicht erzählst Du uns mal wieso Deine Ex davongelaufen ist? Hatte sie sich auch unfrei gefühlt? Meines Erachtens warst Du gar nicht lange genug Single um überhaupt mitreden zu können.

Du hast Dich auf die erstbeste Beziehung gestürzt und redest uns seit zwei oder drei Jahren ein, dass Du die besser Wahl getroffen hast, dabei kennst Du die Alternative nicht einmal.

Es gibt Leute, die haben einfach kein Glück in der Partnersuche - Für die Tatsache, dass Du nicht zu denen gehörst solltest Du dankbar sein. Ich werde jedenfalls so lange Single bleiben bis mir irgendjemand etwas anzubieten hat, das ich auch selber will.
 
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  • #30
Zugleich nehmen aber sowohl Freiheit wie auch Freiräume in einer Beziehung zu, weil man sich gegenseitig unterstützt und entlastet und Aufgaben sowie Verantwortung teilt.
In einer guten Beziehung. Aber es gibt nicht nur diese. Ich bin ein Scheidungskind und habe nie ein gute Beziehung von innen gesehen. Ich musste meiner Exfreundin vertrauen und sie hat die Beziehung nach ihren Wünschen gestaltet, die leider nicht ganz uneigennützig waren.

Ich habe die letzten 5 Jahre damit verbracht, mich von EInflüssen zu befreien, die mir nicht gut getan haben. Ich mache meinen Eltern oder meiner Exfreundin keine Vorwürfe, aber ich würde mir welche machen, wenn ich nicht alles versuche um mein Leben in eine Neue Richtung zu lenken.

Ich habe mich lange genug nach anderen gerichtet und jetzt gehe ich meinen eigenen Weg. Und jetzt wird es langsam Zeit, eine Person zu finden, welche dieselbe Träume und Ziele hat wie ich.

Manchmal braucht man mehr Freiheit und Freiraum für sich selbst, damit man sich weiterentwickeln kann.
 
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