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  • #46
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Noch nie von der KPI Allergie gehört wie?
Waaaah... unser Verhalten wird objektiv gemessen, ausgewertet und mit dem von anderen verglichen und zu allem Überfluss soll das Ergebnis auch noch veröffentlicht werden und andere können Rückschlüsse ziehen... waaaaahhhhhhhh

Was ist denn, wenn ihr jemand anschreibt, der nur alle 1000 Mal zurück kontaktiert und ihr seid dann gerade der/die Glückliche dem eine Antwort und hernach eine glückliche Verbindung zuteil wird?
 
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  • #47
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Zitat von Doctor Bob:
Parship ist doch kein Erziehungslager. Was hat man davon wenn einer zwangsverpflichtet wird zum antworten? dadurch wird die Wahrscheindlichkeit, wen zu finden nicht größer, nur das Postfach sieht dann umfangreicher aus.
Sag mal wie interpretierst du das denn? Das hat doch überhaupt nichts mit Zwangserziehung zu tun. Da ist doch jedem die Freiheit überlassen wie man damit umgeht. Dies wäre lediglich ein Index der darauf hinweist wie wahrscheinlich es ist eine Antwort zu bekommen.
 
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  • #48
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Zitat von Nyxx:
Dies wäre lediglich ein Index der darauf hinweist wie wahrscheinlich es ist eine Antwort zu bekommen.
Selbst wenn das so wäre, was nützt Dir das? Was nützt Dir denn das Wissen, dass Du mit sagen wir 87%-iger Wahrscheinlichkeit eine Antwort bekommst. Wenn Dir das Gesicht nicht gefällt, ist Dir das doch wurscht. Und wenn Du das Gesicht, die Antworten oder sonst was zum Losschreien gut findest, dann wirst Du Dich kaum davon abhalten lassen ne Anfrage zu senden, selbst wenn da steht, "antwortet nur auf 12% der Anfragen" ... ha, oder stell Dir mal vor, da steht "antwortet auf 99% der Anfragen", aber genau DU bekommst keine Antwort ...
 
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  • #49
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Hallo Nyxx, oder wie auch immer...

interessanter Ansatz. Neben den guten Effekten, die ich hier schon gelesen habe (...), fände ich ganz interessant, dass man ja auch erfahren könnte, wie viele Anschreiben jemand bekommt. Also, nicht, um das als Auswahlkriterium heranzuziehen – das könnte man auch – es würde darüber hinaus ein realistisches Bild ermöglichen, wie viel andere so im Schnitt angeschrieben werden und damit einem der anderen Dauerfrustthema hier begegnen.

Zitat von Nyxx:
…Ich kenn mich ein wenig mit Mathematik aus … Nach einem Monat kann ich doch zumindest eine einzige Antwort erwarten oder? …
Dann scheint ja irgendwo in der Gleichung noch ein Fehler zu sein…

Zitat von Nyxx:
… Wie soll man den sonst die Leute dazu animieren ein bischen Respekt zu zeigen und einfach eine kurze Nachricht zu schreiben?
Gehst du immer an´s Telefon, wenn es läutet?

LG, C.
 
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  • #50
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Zitat von t.b.d.:
Noch nie von der KPI Allergie gehört wie?
Waaaah... unser Verhalten wird objektiv gemessen, ausgewertet und mit dem von anderen verglichen und zu allem Überfluss soll das Ergebnis auch noch veröffentlicht werden und andere können Rückschlüsse ziehen... waaaaahhhhhhhh

Was ist denn, wenn ihr jemand anschreibt, der nur alle 1000 Mal zurück kontaktiert und ihr seid dann gerade der/die Glückliche dem eine Antwort und hernach eine glückliche Verbindung zuteil wird?
KPI-Allergie... LOL... wenn ich sonst allergiefrei bin, aber die hab ich auch !!!!!!!!!!!!!

Dennoch: die Rückschlüsse werden doch so oder so gezogen. Wenn einer mir nicht antwortet, weiß ich halt nicht, ob er MICH nicht will, oder überhaupt nicht mehr aktiv ist. Für die Statistikfreaks hier wäre das (vielleicht) eine Beruhigung... Und die Believer der "Rules" könnten zeigen, dass sie immer nur genau nach x Tagen antworten. Das hindert die anderen, The one and only suchen, ja nicht daran, gerade bei der(m)jenigen, die sonst nie antwortet sein Glück zu versuchen.

Carlo
 
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  • #51
AW: Uuups ...

Zitat von Howlith:
Ich gehe davon aus, dass keine Antworten immer Absagen sind, die nicht ausgesprochen werden. (Oder eben "Baisismitglieder".) Und: einfach mal nachfragen ... tut nicht weh. Das Ego nimmt auch nicht wirklich Schaden.
Vielen, die sich beklagen, geht es um die Wartezeit, also die Ungewißheit. Wenn du viel Begeisterung in ein Anschreiben steckst und nach zwei TAgen keine ANtwort hast, dann weißt du eben nicht, woran du bist. Du kannst nicht einfach davon ausgehen, daß es eine Absage ist. - Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand eher nicht im Ungewissen gelassen werden möchte. Ob ich selbst auch so reagiere, ist ja eine andere Sache. Aber sehr viele Foristen klagen darüber und leiden offenbar darunter. Und ich finds generell auch gut, wenn man mit etwas Begeisterung und Eifer und Neugier bei der Sache ist. Und die Kehrseite der Medaille ist dann eben die Enttäuschung.

Also, worin liegt der Mehrwert dieser (erzwungenen) Antworten???
Nochmal: wieso erzwungene Antworten? Es geht um die Angabe von Erstreaktionshäufigkeit und Reaktionszeit, in unterschiedlichen Varianten, die Profilbesuchern eine Einschätzung erlauben, wie viele andere Angaben auch. Niemand muß diese Werte zur Kenntnis nehmen, aber wer möchte, der könnte.

Äh, in die Richtung ging doch mein (Horror)Vorschlag, oder etwa nicht ...
Ja, also ich fänd so ein System attraktiv, das ziemlich heftig in die von dir geschilderte Richtung ginge. Aber ich kann das natürlich auch leicht sagen, weil ich ja nicht an der Börse bin. Ich fänds als System interessant. - DAs ist aber nicht das, was hier zur Diskussion gestellt wurde. Sondern eben ein viel moderaterer Vorschlag.

Hinter der im Eingangsthread skizzierten Lösung steht doch der Glaube, dass man nur gang ganz viele Informationen aufaddieren muss, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen.
Nein, steht er nicht. Und ich hätte in der Tat nicht erwartet, daß so viele hier das offenbar da hineinprojizieren. Weshalb projizierst du es da hinein?
Bzw.: "ein Stück näher", ja, das ist es. Ein kleiner weiterer Baustein. Wie viele andere auch. Und ich finde frappierend, daß gegen einen zusätzlichen Baustein offenbar damit argumentiert wird, er würde ja gar nichts helfen, weil er ja nicht todsicher den richtigen Partner beschere.

Ich bleibe dabei: es gibt da nicht wirklich ein Problem.
Wenn viele Leute mit etwas ein Problem haben, ist es wirklcih ein Problem.

Und: die Unsicherheit, die mit dem Schweigen verbunden ist, die muss man aushalten können ...
Mag sein, daß du das gut fändest. Vielleicht sollte man auch die Unsicherheit aushalten können, wann der andere das letzte Mal online war (deswegen: kein "zuletzt online" mehr), und vielleicht sollte man auch die Unsicherheit aushalten können, ob derjenige, mit dem man chattet, überhaupt einen Partner sucht (deswegen: keine gezielten Partnerbörsen mehr!) ...
 
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  • #52
AW: Uuups ...

Zitat von Heike:
Vielen, die sich beklagen, geht es um die Wartezeit, also die Ungewißheit. Wenn du viel Begeisterung in ein Anschreiben steckst und nach zwei TAgen keine ANtwort hast, dann weißt du eben nicht, woran du bist. Du kannst nicht einfach davon ausgehen, daß es eine Absage ist. - Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand eher nicht im Ungewissen gelassen werden möchte.
Finde ich auch verständlich. Ein sogenannter Antwortquotient sorgt allerdings auch nicht für mehr Sicherheit, wie Howlith praktisch ausgeführt (siehe "87%, und nun?")hat. Und die Ungewissheit endet ja auch nicht mit dem ersten Mailwechsel.

Zitat von Heike:
Aber sehr viele Foristen klagen darüber und leiden offenbar darunter.
Ja, auch das ist nachvollziehbar. Aber dass einerseits Leidensdruck besteht, heißt ja nicht, dass mit der angedachten Lösung das Problem aus der Welt wäre bzw. die angedachte Lösung die adäquate Lösung für`s Problem ist. Ich finde sie daher einfach sinnlos.

Zitat von Heike:
Und ich finds generell auch gut, wenn man mit etwas Begeisterung und Eifer und Neugier bei der Sache ist. Und die Kehrseite der Medaille ist dann eben die Enttäuschung.
Enthusiasmus erfährt einen Dämpfer, anstelle von Neugier tritt Desinteresse. Die Kehrseite von Enttäuschung ist für mich eine vorausgegangene Täuschung im Sinne einer Illusion bzw. unrealistischen Erwartung. Auch wenn`s unangenehm ist, nicht unbedingt was Schlechtes. Dazu kommt die Frustration als Gegenteil der ZUfriedenheit über die Erfüllung eines Bedürfnisses..

Zitat von Heike:
Nochmal: wieso erzwungene Antworten? Es geht um die Angabe von Erstreaktionshäufigkeit und Reaktionszeit, in unterschiedlichen Varianten, die Profilbesuchern eine Einschätzung erlauben, wie viele andere Angaben auch. Niemand muß diese Werte zur Kenntnis nehmen, aber wer möchte, der könnte.
Als "gezwungen" würde ich mich nicht erleben, aber mich über eine veröffentlichte Kennziffer meines Nutzungsverhaltens auf der Börse kontrolliert fühlen. Hinzu kommt, dass Im Gegensatz zu meinem Online-Status, der eine reine Info über mich selbst ist, das Vorgeschlagene eine Aussage über mein Verhalten gegenüber den Interessenten a bis g beinhaltet. Diese Information würde ich persönlich den mir unbekannten Nutzern h bis z nicht zur Verfügung stellen wollen. Ich habe gerne die Kontrolle darüber, was ich Fremden preisgebe. Insofern stünde mein Bedürfnis nach Kontrolle einem Bedürfnis nach Sicherheit entgegen. Letzteres erscheint mir auch durch einen AQ nicht befriedigt. Insofern: Ich bin auch heute noch nicht in der Flotte :)

Zitat von Heike:
Vielleicht sollte man auch die Unsicherheit aushalten können, wann der andere das letzte Mal online war (deswegen: kein "zuletzt online" mehr), und vielleicht sollte man auch die Unsicherheit aushalten können, ob derjenige, mit dem man chattet, überhaupt einen Partner sucht (deswegen: keine gezielten Partnerbörsen mehr!)
Ja, in extremer Konsequenz wäre eine Nichtpartnersuche auf Börsen wie im RL die konsequente Lösung um Unsicherheit und Enttäuschung zu vermeiden. Frustriert bliebe man halt dann dennoch.


@ Howlith: Nix uups, ich fands recht sympathisch, dass du mal andere "Saiten" aufziehst. :)
 
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  • #53
Spannend ...

Heike, ich bin zwar todmüde, trotzdem ...

Zitat von Heike:
Wenn du viel Begeisterung in ein Anschreiben steckst und nach zwei TAgen keine ANtwort hast, dann weißt du eben nicht, woran du bist. Du kannst nicht einfach davon ausgehen, daß es eine Absage ist. - Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand eher nicht im Ungewissen gelassen werden möchte.
Klar, ich kann Dir auch nicht sagen, wie ich genau in so einer Situation reagieren würde. Und natürlich ist "keine Antwort" nicht automatisch eine Absage. "Keine Antwort" ist für mich eben einfach nur "keine Antwort".

Zitat von Heike:
Aber sehr viele Foristen klagen darüber und leiden offenbar darunter. (...) Und die Kehrseite der Medaille ist dann eben die Enttäuschung.
Ja, dass viele darunter leiden, sehe ich auch. Ich bezweifle nur, dass - ... uuups ... im anderen Fenster sehe ich, dass "nuit" auch schon geantwortet hat ... ok, dem kann ich nicht wirklich etwas hinzufügen.

Gut, sagen wir, wenn es für viele bei PS (oder in PB) ein schwerwiegendes Problem ist, dass Anfragen nicht beantwortet werden, dann kann man ruhig nach einer Lösung suchen. Ich versuche ja nur, das Problem dort zu lösen, wo es meiner (!!!) Meinung nach entsteht: im Kopf desjenigen, der auf eine Antwort wartet. Und nicht bei dem der - aus welchen Gründen auch immer - nicht antwortet.

Im Gegensatz zu "t.b.d." und "carlo" habe ich auch keine KPI-Allergie, Im Gegenteil, im Berufsleben sammle ich Zahlen, soviel die Rechner hergeben. In der Hoffnung etwas zu finden, was andere noch nicht gefunden haben. Hier aber fürchte ich, ist nicht ein Mangel an Zahlen das Problem ... und somit die skizzierte Lösung zwar interessant, aber sinnlos.
 
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AW: Uuups ...

Zitat von nuit:
Finde ich auch verständlich. Ein sogenannter Antwortquotient sorgt allerdings auch nicht für mehr Sicherheit, wie Howlith praktisch ausgeführt (siehe "87%, und nun?")hat. Und die Ungewissheit endet ja auch nicht mit dem ersten Mailwechsel.
Für einen Partnersuchenden, der weiß, daß er nicht gern wartet und mit ausbleibenden Antworten nicht gut umgehen kann, hat ein Profil mit hohem Rückschreibwert einen zusätzlichen Pluspunt; und je nach durchschnittlicher Antwortzeit kann der Anschreibende sich einstellen.
Daß nicht jede Zahl einem völlige Sicherheit über irgendetwas gibt, scheint mir klar. Das beansprucht aber doch niemand. Aber weswegen wird daraus, daß die Zahlen nicht immer Sicherheit geben, geschlossen, sie seien völlig sinnlos? DAs scheint mir ein Fehlschluß zu sein, der auf der Vorstellung aufsitzt, was helfen könnte, müßte 100%ig helfen. Also genau die Vorstellung, die zugleich bekämpft wird. Das find ich das Interessante.

Enthusiasmus erfährt einen Dämpfer, anstelle von Neugier tritt Desinteresse. Die Kehrseite von Enttäuschung ist für mich eine vorausgegangene Täuschung im Sinne einer Illusion bzw. unrealistischen Erwartung.
Find ich nicht, daß einer Enttäuschung immer eine Täuschung vorangehen muß. Eine HOffnung muß nicht unrealistisch sein, um, wenn sie nicht erfüllt wird, eine Enttäuschung nach sich zu ziehen.
Oftmals gilt schon: ohne Möglichkeit von Freude kein Leid und ohne MÖglichkeit von Leid keine Freude.
Aber da sind wir vielleicht nicht so weit auseinander.

Als "gezwungen" würde ich mich nicht erleben, aber mich über eine veröffentlichte Kennziffer meines Nutzungsverhaltens auf der Börse kontrolliert fühlen. Hinzu kommt, dass Im Gegensatz zu meinem Online-Status, der eine reine Info über mich selbst ist, das Vorgeschlagene eine Aussage über mein Verhalten gegenüber den Interessenten a bis g beinhaltet. Diese Information würde ich persönlich den mir unbekannten Nutzern h bis z nicht zur Verfügung stellen wollen. Ich habe gerne die Kontrolle darüber, was ich Fremden preisgebe. Insofern stünde mein Bedürfnis nach Kontrolle einem Bedürfnis nach Sicherheit entgegen. Letzteres erscheint mir auch durch einen AQ nicht befriedigt. Insofern: Ich bin auch heute noch nicht in der Flotte :)
Hatte ja schon vorgeschlagen, daß die Angabe dieser Werte genauso wählbar und abwählbar ist wie auch die Profilbesuche. Du könntest also dein Antwortverhalten geheimhalten. Wie man auch geheimhalten kann, welche Profile man besucht hat. Aber dort gibt es eben die Wahl, es transparent zu machen. Und es ist genau das, was du als Verhalten gegenüber anderen Nutzern beschreibst.
 
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AW: Spannend ...

Zitat von Howlith:
Ich versuche ja nur, das Problem dort zu lösen, wo es meiner (!!!) Meinung nach entsteht: im Kopf desjenigen, der auf eine Antwort wartet. Und nicht bei dem der - aus welchen Gründen auch immer - nicht antwortet.
Es geht doch in diesem Thread gar nicht darum, die Nicht- oder Spätantwortenden verantwortlich zu machen. Weshalb mischst du das hier so rein? Das Problem hat natürlich immer derjenige, der es halt hat, das scheint mal sicher.

Hier aber fürchte ich, ist nicht ein Mangel an Zahlen das Problem ... und somit die skizzierte Lösung zwar interessant, aber sinnlos.
Das scheint hier eine sehr dominante Argumentationsstrategie zu sein, ich pack sie mal in einen Reim:
Was nicht 100%ig den Partner fürs Leben beschert, wird einfach mit schneller Hand für gänzlich sinnlos erklärt.
 
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  • #57
AW: Uuups ...

Zitat von Heike:
Daß nicht jede Zahl einem völlige Sicherheit über irgendetwas gibt, scheint mir klar. Das beansprucht aber doch niemand. Aber weswegen wird daraus, daß die Zahlen nicht immer Sicherheit geben, geschlossen, sie seien völlig sinnlos? DAs scheint mir ein Fehlschluß zu sein, der auf der Vorstellung aufsitzt, was helfen könnte, müßte 100%ig helfen. Also genau die Vorstellung, die zugleich bekämpft wird. Das find ich das Interessante.
Aus meiner Sicht besteht der Leidensdruck oft nur vordergründig aus der zu ertragenden Unsicherheit. Vielmehr scheint es mir um die Enttäuschung der "Garantie" (die ja durch die Werbung suggeriert und teils geglaubt wird) und die Frustration des Bedürfnisses nach einem Partner zu gehen. Daher hab ich das vorhin aufgedröselt. Solange die Unsicherheit da ist, besteht der Wunsch nach "Sicherheit "in Form von Antwort. Wenn dann tatsächlich die Antwort da ist.. Tja, Hand auf`s Herz, wieviele von denen, die bereits Schwierigkeiten haben, die Unsicherheit auszuhalten, können denn tatsächlich mit einer NEGATIVEN Antwort und der damit verbundenen Frustration umgehen?

Zitat von Heike:
Find ich nicht, daß einer Enttäuschung immer eine Täuschung vorangehen muß. Eine HOffnung muß nicht unrealistisch sein, um, wenn sie nicht erfüllt wird, eine Enttäuschung nach sich zu ziehen.
Ich sehe Hoffnung meist dort, wo es realistischerweise und gegen die eigene Erfahrung, Wissen und Intuition nicht dasselbe Ausmaß zu erwarten gibt. Das wäre allerdings eine eigene - spannende - FDiskussion.


Zitat von Heike:
Hatte ja schon vorgeschlagen, daß die Angabe dieser Werte genauso wählbar und abwählbar ist wie auch die Profilbesuche. Du könntest also dein Antwortverhalten geheimhalten. Wie man auch geheimhalten kann, welche Profile man besucht hat. Aber dort gibt es eben die Wahl, es transparent zu machen. Und es ist genau das, was du als Verhalten gegenüber anderen Nutzern beschreibst.
Würde ich wahrscheinlich auch so handhaben. Zum Vergleich aberl: Nein, meine Besucherliste ist nicht für alle Nutzer einsehbar/ öffentlich. Nur demjenigen, dessen Profil ich besucht habe, wird mein Besuch angezeigt (wenn ich sie aktiviert habe)

Zitat von Heike:
Aber da sind wir vielleicht nicht so weit auseinander.[QUOTE)

Ahoi, das seh ich auch so.
 
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  • #58
AW: Uuups ...

Zitat von nuit:
Aus meiner Sicht besteht der Leidensdruck oft nur vordergründig aus der zu ertragenden Unsicherheit. Vielmehr scheint es mir um die Enttäuschung der "Garantie" (die ja durch die Werbung suggeriert und teils geglaubt wird) und die Frustration des Bedürfnisses nach einem Partner zu gehen. Daher hab ich das vorhin aufgedröselt. Solange die Unsicherheit da ist, besteht der Wunsch nach "Sicherheit "in Form von Antwort. Wenn dann tatsächlich die Antwort da ist.. Tja, Hand auf`s Herz, wieviele von denen, die bereits Schwierigkeiten haben, die Unsicherheit auszuhalten, können denn tatsächlich mit einer NEGATIVEN Antwort und der damit verbundenen Frustration umgehen?
Zumindest ist hier oft zu lesen "Ach, würde er doch wenigstens mit einem negativen Bescheid antworten, dann wüßte ich wenigstens, woran ich bin!" - Klar, ich bin mit die erste, die da vermuten würde, daß sich da jemand was vormacht. Aber gleichwohl.
Und ich glaube tatsächlich, daß auch jemand, der vom Anbieter keine Garantie erwartet (also nicht nur behauptet, keine zu erwarten, weil er weiß, daß er keine erwarten darf, sondern sie auch tatsächlich emotional nicht erwartet), enttäuscht sein kann, wenn er auf seine Anschreiben keine Antwort bekommt.

Würde ich wahrscheinlich auch so handhaben. Zum Vergleich aberl: Nein, meine Besucherliste ist nicht für alle Nutzer einsehbar/ öffentlich. Nur demjenigen, dessen Profil ich besucht habe, wird mein Besuch angezeigt (wenn ich sie aktiviert habe)
Ja, das stimmt schon. Weswegen ist dir dieser Unterschied wichtig, also weswegen ist es für dich zwar unproblematisch, daß dein Onlinestatus jedem angezeigt wird und dein Profilbesuch demjenigen, dessen Profil du besucht hast, auch wenn du ihn nicht so interessant fandest, ihn anzuschreiben, aber dein Antwortverhalten gegenüber anderen problematisch? Er kriegt ja nicht die Nummern derjenigen, mit denen du in Kontakt stehst. Und man muß auch nicht die Zahl der Anschreiben angeben, die du kriegst.
Und wenn das für dich ein so starker Unterschied ist, ganz gleich weswegen, ist es eben doch möglich, daß das für viele andere keinen so starken Unterschied macht. Wen persönlich die Altersangabe nicht interessiert, der kann ja doch zugestehen, daß viele andere sie interessieren, weswegen es, wenn es sie nicht schon gäbe, sinnvoll einzuführen wäre.
Vermutlich ist es aber so, daß viele daran interessiert wären, diese Werte bei anderen zu lesen, aber nicht so daran interessiert sind, daß andere die eigenen lesen.
 
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AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Zitat von carlo:
KPI-Allergie... LOL... wenn ich sonst allergiefrei bin, aber die hab ich auch !!!!!!!!!!!!!

Dennoch: die Rückschlüsse werden doch so oder so gezogen. Wenn einer mir nicht antwortet, weiß ich halt nicht, ob er MICH nicht will, oder überhaupt nicht mehr aktiv ist. Für die Statistikfreaks hier wäre das (vielleicht) eine Beruhigung... Und die Believer der "Rules" könnten zeigen, dass sie immer nur genau nach x Tagen antworten. Das hindert die anderen, The one and only suchen, ja nicht daran, gerade bei der(m)jenigen, die sonst nie antwortet sein Glück zu versuchen.

Carlo
Wenn jemand nicht antwortet und man weiß auch nicht, wie viele Anfragen derjenige bekommt und auf welche er antwortet, dann wird das Spektrum der möglichen Antworten umso größer und damit auch die Wahrscheinlichkeit, das der Nichtantworter der "Böse" ist.
Wenn nun aber z.B. jemand ein Profil anschreibt, bei dem 100% Antwortquote innerhalb eines Tages verbrieft ist. Wie groß wird da erst die Enttäuschung sein, wenn gerade er keine Antwort bekommt und wie klein wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Ursache der Nichtantwort nicht in der Anfrage/dem Anfragenden begründet liegt?
Ist es da nicht geradezu human von PS, dass sie so viel Spielraum lassen?
 
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  • #60
AW: Vorschlag für Betreiber bezüglich mangelnder Antworten

Zitat von t.b.d.:
Wenn nun aber z.B. jemand ein Profil anschreibt, bei dem 100% Antwortquote innerhalb eines Tages verbrieft ist. Wie groß wird da erst die Enttäuschung sein, wenn gerade er keine Antwort bekommt und wie klein wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Ursache der Nichtantwort nicht in der Anfrage/dem Anfragenden begründet liegt?
Sie geht gegen 100%.
Deswegen ploppt was auf, auf dem steht: "Es liegt nicht an Ihnen. Das angeschriebene Profil gehört zu einem äußerst rückschreibeverläßlichen Dater. Da Sie bislang keine Antwort bekommen haben, ist davon auszugehen, daß er gerade im Urlaub in den Bergen weilt oder einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen ist."