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  • #31
Ist nicht eine jede Beziehung primär ein Kampf? Mit sich selbst, mit den gefühlten Unzulänglichkeiten des Gegenübers, die um so größer werden, je länger die Beziehung geht?

Vollkommene Harmonie (wieder: mit sich selbst / mit dem Gegenüber), wie groß ist der Anteil? Oder vielmehr wie klein.

Der Teil "dazwischen", also zwischen Kampf und Harmonie, ist vielleicht der größte. Und wie nennt man den? Alltag, Gewohnheit,...? :)
 
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  • #32
Als mein Mann sich für eine andere entschieden hatte, dachte ich, ich muss 'kämpfen'. Habe dann aber erkannt, dass dieser Kampf vergebens ist, dass er 'Ihr' verfallen ist und ich nie gewinnen würde. Das kostet Nerven, Zeit und Jahre in der Gesundheit. Ich hab es dann gelassen, mein Leben so gut wie möglich genossen, bin meinen eigenen Weg gegangen. Habe meine Trauer über das Ende der Ehe verarbeitet...Und siehe da, er kam nach einigen Monaten zurück. Wollte nun gemeinsam mit mir kämpfen, damit wir gemeinsam nochmal eine Chance haben.

Jetzt versuchen wir, Probleme aufzuarbeiten, Vertrauen zu gewinnen und kämpfen gemeinsam. ABER, eins hat sich verändert: Ich würde nie wieder alles hingebungsvoll für ihn opfern, wie ich es vorher gemacht hätte. Ich versuche eine bessere Zukunft zu haben, aber wenn ich merke, dass ich vergebens 'kämpfe', würde ich das aufgeben...

Gemeinsam kämpfen ja, aber es muss von beiden die Bereitschaft vorhanden sein. Alleine für einen Partner kämpfen: Kostet zu viel Energie...Entweder ist er von Dir überzeugt und es funktioniert, oder nicht.
 
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  • #33
Nein, das bringt nichts. Ein Mann der gehen will, geht auch.
 
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  • #34
Mir würde es schon schmeicheln, wenn ich sehen würde, dass jemand um mich kämpft. Ich bin nicht immer der so fest entschlossene Typ und muss manchmal einfach irgendetwas sehen und spüren, dass ich dem anderen etwas bedeute. Hartnäckige Typen sind bei mir zumindest oft schon weiter gekommen, als wenn sie einfach aufgegeben hätten.
 
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  • #36
Zitat von Happysunshine:
Und siehe da, er kam nach einigen Monaten zurück. Wollte nun gemeinsam mit mir kämpfen, damit wir gemeinsam nochmal eine Chance haben.

Jetzt versuchen wir, Probleme aufzuarbeiten, Vertrauen zu gewinnen und kämpfen gemeinsam. ABER, eins hat sich verändert: Ich würde nie wieder alles hingebungsvoll für ihn opfern, wie ich es vorher gemacht hätte.
Ich weiß nicht, ob ich die Kraft dazu hätte. Ich glaub, es gab eine (ganz ganz kurze) Zeitspanne, da hätte ich meine Ex zurück genommen. Aber Du bzw ihr beiden habt meinen Respekt. Er, weil er den Mut hat einen - blöden! - Fehler einzugestehen. Und Du weil Du ihm, Euch und Eurer Beziehung und damit ja auch Dir selbst eine zweite Chance gibst. So ein zweiter Anlauf kann schief gehen. Klar. Er kann aber auch ne Menge Potential in sich tragen ... Euch viel Kraft.
 
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  • #37
Zitat von Happysunshine:
Als mein Mann sich für eine andere entschieden hatte, dachte ich, ich muss 'kämpfen'. Habe dann aber erkannt, dass dieser Kampf vergebens ist, dass er 'Ihr' verfallen ist und ich nie gewinnen würde. Das kostet Nerven, Zeit und Jahre in der Gesundheit. Ich hab es dann gelassen, mein Leben so gut wie möglich genossen, bin meinen eigenen Weg gegangen. Habe meine Trauer über das Ende der Ehe verarbeitet...Und siehe da, er kam nach einigen Monaten zurück. Wollte nun gemeinsam mit mir kämpfen, damit wir gemeinsam nochmal eine Chance haben.
Jetzt versuchen wir, Probleme aufzuarbeiten, Vertrauen zu gewinnen und kämpfen gemeinsam. ABER, eins hat sich verändert: Ich würde nie wieder alles hingebungsvoll für ihn opfern, wie ich es vorher gemacht hätte. Ich versuche eine bessere Zukunft zu haben, aber wenn ich merke, dass ich vergebens 'kämpfe', würde ich das aufgeben...
Gemeinsam kämpfen ja, aber es muss von beiden die Bereitschaft vorhanden sein. Alleine für einen Partner kämpfen: Kostet zu viel Energie...Entweder ist er von Dir überzeugt und es funktioniert, oder nicht.
Meinen Respekt für dich, dass du ihm verzeihen kannst, obwohl er sich von dir wegen einer anderen getrennt hat. Ich wünsche euch viel Kraft und alles Gute. Zum letzten Absatz gebe ich dir völlig recht.
 
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  • #38
Ich hatte vor einigen Jahren auch einen zweiten Versuch. Da hat mich mehrmals aus völlig heiterem Himmel ein beklemmender Gedanke angesprungen: Es wird nie wieder so werden, wie es mal war.
 
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  • #39
Zitat von Andre:
Ich hatte vor einigen Jahren auch einen zweiten Versuch. Da hat mich mehrmals aus völlig heiterem Himmel ein beklemmender Gedanke angesprungen: Es wird nie wieder so werden, wie es mal war.
Dann haben wohl Herz und Verstand gesprochen. Es sollte eben nicht sein. Manchmal ist es so und manchmal so. Also ich wüsste nicht, ob ich verzeihen könnte. Ich denke wohl eher nicht.
 
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  • #42
Zitat von Andre:
Ja, aber ich bereue diesen Versuch nicht. Manchen Kelch muss man wohl erst bis zum letzten Tropfen leeren.
Das ist schön. Es hätte ja auch gut gehen können. Na ja, nun bist du ja glücklich liiert, wie ich das in einem Post gelesen hatte, und das ist auch gut so. ;)
 
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  • #43
Als ich das Post geschrieben hab, hab ich eigentlich den speziellen Kampf gemeint, den Kerl _in_Beziehung_zu_bringen_.

Ich hab irgendwann kurz überlegt, das in die Richtung zu präzisieren und bin froh, dass ich es nicht getan hab, denn so wurden die Beiträge kompletter und ich hab mir irgendwann gedacht, dass der Unterschied vll. gar nicht so groß ist und dass man vielleicht immer kämpfen muss, wenn man am Anfang sich schon bereit zeigt, sich zu verausgaben.

Ich dank euch für eure Geschichten.

Ich werde nicht kämpfen und ich bin Überzeugung nahe, dass das, was zu mir gehören will, von alleine kommt und gerne bleibt.

Es werde Frühling :)
 
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  • #44
Hm, das Kämpfen scheint nicht so hoch im Kurs zu stehen. Aufschlussreich ist aber vielleicht, wie ihr das genrell so haltet.
Kämpft ihr zwar gegen die Pfunde, fürs eigene Glück, um die Kinder im Sorgerechtsstreit, um solvente Kunden, um höhere Boni, um den Sieg beim Donnerstagsvolleyball, um einen Platz in der ersten Reihe beim Justin Bieber-Konzert, um Plätze im besten der nähegelegenen Kindergärten, einen freien Strandkorb auf Borkum, gegen den inneren Schweinehund, für den Weltfrieden, um den Erhalt des denkmalgeschützten Bauernhauses - um das alles, nur nicht um einen Mann?
Weshalb ist der so eine Ausnahme?
 
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  • #45
Kämpfen generell musste ich erst lernen. Mancher Kampf wird einem auch vom Leben aufgezwungen, ohne dass man die Wahl hat. Aber man wächst dran. Die Kämpfe, die ich freiwillig wähle, drehen sich darum, ein besseres Leben zu haben, mich zu entwickeln, ein Ziel zu erreichen oder für meine Kinder einzustehen.

Aber generell und auch hier im speziellen Fall stehen einige Fragen im Raum:
-Habe ich Aussicht auf Erfolg?
-Habe ich genug Kraft?
-Gibt es Alternativen zum Kampf?
-Ist das Ziel wirklich so reizvoll?
 
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  • #46
Zitat von Butte:
Kämpft ihr zwar gegen die Pfunde, fürs eigene Glück, um die Kinder im Sorgerechtsstreit, um solvente Kunden, um höhere Boni, um den Sieg beim Donnerstagsvolleyball, um einen Platz in der ersten Reihe beim Justin Bieber-Konzert, um Plätze im besten der nähegelegenen Kindergärten, einen freien Strandkorb auf Borkum, gegen den inneren Schweinehund, für den Weltfrieden, um den Erhalt des denkmalgeschützten Bauernhauses - um das alles, nur nicht um einen Mann?
Nein. Kämpfen für den Weltfrieden käme mir absurd vor. Ähnlich absurd wie um einen Mann.
Kämpfen ist generell nicht (mehr) das Mittel meiner Wahl.
 
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  • #47
Zitat von cafune:
Ich werde nicht kämpfen und ich bin Überzeugung nahe, dass das, was zu mir gehören will, von alleine kommt und gerne bleibt.
Unterm Strich ist es auch so. Es ist aber auch so, dass wir in unserem Wollen und Fühlen nicht immer gleich sind, und vor allem: wir sind nicht immer gleich darin, den anderen so behandeln, dass er bei uns bleiben will. Hat man sich einen richtigen "Korken" geleistet, wird man wohl oder übel den anderen "zurückerobern" müssen.

Zitat von cafune:
Ja! Im Schlüpper auf Terrasse sitzen woll!
 
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  • #48
Ich habe vor vielen Jahren um meinen Exmann gekämpft - er wollte raus aus der Beziehung (es war keine andere Frau im Spiel) - an irgend einem Punkt mußte ich dann jedoch erkennen, dass es keinen Sinn hat, wenn eine Partei mit der Beziehung bereits abgeschlossen hat.

Mittlerweile würde ich das nicht mehr tun - es hat einfach keinen Sinn, ein totes Pferd zu satteln - man gibt und gibt bis von einem selbst nicht mehr übrig bleibt und man sich kaum mehr findet - das ist kein schönes Gefühl.

Wenn mein Partner mich nicht mehr will dann ist die Beziehung zu Ende - so weh das tut, so verletzt man auch ist, aber dass ich mich verbiege um so zu sein, wie der Andere mich haben möchte - nein - nie wieder!

Ich bin über 50 Jahre alt und weiß, wer ich bin und was ich will - auch würde nicht versuchen, den Anderen zu ändern - das geht in diesem Alter nicht mehr!

Von daher - nein - ich würde und werde um keinen Mann mehr kämpfen!
 
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  • #49
Zitat von Butte:
Hm, das Kämpfen scheint nicht so hoch im Kurs zu stehen. Aufschlussreich ist aber vielleicht, wie ihr das genrell so haltet.
Kämpft ihr zwar gegen die Pfunde, fürs eigene Glück, um die Kinder im Sorgerechtsstreit, um solvente Kunden, um höhere Boni, um den Sieg beim Donnerstagsvolleyball, um einen Platz in der ersten Reihe beim Justin Bieber-Konzert, um Plätze im besten der nähegelegenen Kindergärten, einen freien Strandkorb auf Borkum, gegen den inneren Schweinehund, für den Weltfrieden, um den Erhalt des denkmalgeschützten Bauernhauses - um das alles, nur nicht um einen Mann?
Weshalb ist der so eine Ausnahme?
Ganz einfach, weil Frau nie weiß, ob er das auch will bzw. überhaupt an einem interessiert ist. Nachher heißt es noch, dass man keinen anderen finden kann und ihm nachläuft. Nee, bin keine 12 mehr. Der Mann kämpft doch auch nicht. Irgendwie denke ich, sind wir alle in einem falschen Film. ;)
 
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  • #50
Zitat von Andre:
Unterm Strich ist es auch so. Es ist aber auch so, dass wir in unserem Wollen und Fühlen nicht immer gleich sind, und vor allem: wir sind nicht immer gleich darin, den anderen so behandeln, dass er bei uns bleiben will. Hat man sich einen richtigen "Korken" geleistet, wird man wohl oder übel den anderen "zurückerobern" müssen.
Gute Erkenntnis. ;)
 
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  • #51
Zitat von Mentalista:
Kannst du mir bitte erklären, warum die Erfahrungswerte von anderen Frauen aus einem anonymen Forum erfahren möchtest? Was bringen bzw. können dir diese subjektiven Erfahrungen bringen?
@Mentalista ich dachte das wäre genau das wozu Foren gut sind - anonym Erfahrungswerte zu einem bestimmten Thema erhalten. Kannst du mir bitte erklären, warum du hier so grundsätzlich in Frage stellst, dass sie diese Frage überhaupt einstellt? Wenn es dich nicht interessiert, brauchst du ja nicht mitzulesen?
 
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  • #52
Zitat von Butte:
Hm, das Kämpfen scheint nicht so hoch im Kurs zu stehen. Aufschlussreich ist aber vielleicht, wie ihr das genrell so haltet.
Kämpft ihr zwar gegen die Pfunde, fürs eigene Glück, um die Kinder im Sorgerechtsstreit, um solvente Kunden, um höhere Boni, um den Sieg beim Donnerstagsvolleyball, um einen Platz in der ersten Reihe beim Justin Bieber-Konzert, um Plätze im besten der nähegelegenen Kindergärten, einen freien Strandkorb auf Borkum, gegen den inneren Schweinehund, für den Weltfrieden, um den Erhalt des denkmalgeschützten Bauernhauses - um das alles, nur nicht um einen Mann?
Weshalb ist der so eine Ausnahme?
Ich wuerde es nicht Ausnahme nennen. Mit den Jahren lernt man einfach, welche Kaempfe man fuehren sollte (aus welchen Gruenden auch immer). Nicht jeder Kampf lohnt sich bzw. fuehrt zum Ziel.
 
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  • #53
Zitat von SchöneHelena:
@Mentalista ich dachte das wäre genau das wozu Foren gut sind - anonym Erfahrungswerte zu einem bestimmten Thema erhalten. Kannst du mir bitte erklären, warum du hier so grundsätzlich in Frage stellst, dass sie diese Frage überhaupt einstellt? Wenn es dich nicht interessiert, brauchst du ja nicht mitzulesen?
Nee, ich glaube nicht, dass ein Forum dazu da ist, anonym Erfahrungwerte von vielen wildfremden Foristen zu sammeln. Was bringt es mir zu wissen, wie Frau X mit dem gleichen Problem, was ich ins Forum zur Diskussion stelle, umgeht? Sie ist ein anderer Mensch, sie war in einer anderen Situation mit anderen Menschen. Ich sehe da wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Anders ist es, wenn ich gezielt eine Frage reinstelle und um Feedback, Tipps bitte, wie ich das Problem anders heran gehen könnte, vielleicht sogar lösen könnte, ob ich ein den Denkfehler, oder was auch immer haben könnte.

Gezielt habe ich auch gefragt, weil die Art und Weise, wie in letzter Zeit immer mehr allgemein gefragt wird, mich aufhorchen lies, weil ich den Schreib-Stil woanders her kenne, wo es gar nicht gezielt um ein Foristen geht, sondern nur, von wem auch immer, Erfahrungswerte gesammelt werden soll. Warum auch immer? Vielleicht um ein bissel Spannung ins Forum zu bringen?

Dazu finde ich es schon irgendwie komisch, wenn ein relativ neuer Forist gezielt was sehr persönliches abfragt.
 
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  • #55
Zitat von Mentalista:
Nee, ich glaube nicht, dass ein Forum dazu da ist, anonym Erfahrungwerte von vielen wildfremden Foristen zu sammeln. Was bringt es mir zu wissen, wie Frau X mit dem gleichen Problem, was ich ins Forum zur Diskussion stelle, umgeht? Sie ist ein anderer Mensch, sie war in einer anderen Situation mit anderen Menschen. Ich sehe da wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Anders ist es, wenn ich gezielt eine Frage reinstelle und um Feedback, Tipps bitte, wie ich das Problem anders heran gehen könnte, vielleicht sogar lösen könnte, ob ich ein den Denkfehler, oder was auch immer haben könnte.
Wie so oft muss die eigene Vorstellung nicht das Maß der Dinge sein. Hat alles Platz hier ;)
Ich sehe das so, dass einige Menschen lieber lesen wollen, wie andere etwas gelöst haben, um sich dann vielleicht was Passendes rausziehen zu können, statt Rat“schläge“ zu erhalten. Andere wollen lieber ihre eigene Situation schildern und konkretes Feedback haben.

Ähnlich unterschiedlich sind auch die Antworttypen. Einige haben keine Scheu, ihr ganzes Leben im Internet auszubreiten (das meine ich jetzt völlig wertungsfrei), sind in allen möglichen Online-Plattformen und sehen da nichts besonders drin. Andere wollen lieber weniger persönliche Daten online stellen und schreiben lieber allgemein (ha, zu welchen gehöre ich wohl ;) ??).
 
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  • #56
Zitat von tina*:
Andere wollen lieber weniger persönliche Daten online stellen und schreiben lieber allgemein (ha, zu welchen gehöre ich wohl ;) ??).
Das muss ich spontan an ...

Zitat von tina*:
AW: Meine größte Stärke/Schwäche

Meine Intelligenz, meine Attraktivität bzw. gutes Aussehen (mindestens 10 Jahre jünger), mein Humor. Bin Philanthropin. Und ich kann nicht bis drei zählen. Ab und zu lüge ich ein bisschen.

Ich glaub, bisschen Lügen ist meine Stärke.

Hauptsache, das Selbstverständnis ist gesund!
... denken.
 
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  • #57
Zitat von Howlith:
Klar. Ich bin doof, hässlich, humorbefreit und selbstsüchtig. Gibt's ne bessere Tarnung?

(irgendwie habe ich ja eine Abneigung gegen Threads, in denen es um "gesunde" irgendwas geht... sei es Basics, Kommunikationsverhalten, Selbstverständnis o.ä.; ja ja das gesunde Volksempfinden ...)
 
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  • #58
Aber in einem solchen Forum gehts doch immer bunt zu - das sieht man doch hier an Schlössern und Burgen und die darin befindlichen Büchern.
Mir macht eher Gedanken, dass es Foristen gibt, die ihre eigene Erfahrungen ein wenig mit Ratschlägen garnieren und das ganze Paket als allgemein gültige Wahrheit adressieren.
Dieser (oft) Unfug wird manchmal noch mit pathologischen Etiketten versehen und kann beim Empfänger auch schon mal Unheil anrichten, wenn dieser Empfänger sich in einer emotional instabilen Lage befindet.

Und deshalb finde ich ein konkretes Nachfragen, sofern ich nicht Sensationslust und die pure Neugier heraus lese, ziemlich gut. Dann denke ich, dass der (vielleicht unbeteiligte) Frager sich gedanklich kritisch damit auseinandersetzt und so den Empfänger darauf aufmerksam machen kann, dass nicht jeder gebtesmühlenartig wiederholte Vorschlag auch richtig für ihn persönlich ist.
 
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  • #59
Zitat von BellaDonna:
Aber in einem solchen Forum gehts doch immer bunt zu - das sieht man doch hier an Schlössern und Burgen und die darin befindlichen Büchern.
Mir macht eher Gedanken, dass es Foristen gibt, die ihre eigene Erfahrungen ein wenig mit Ratschlägen garnieren und das ganze Paket als allgemein gültige Wahrheit adressieren.
Dieser (oft) Unfug wird manchmal noch mit pathologischen Etiketten versehen und kann beim Empfänger auch schon mal Unheil anrichten, wenn dieser Empfänger sich in einer emotional instabilen Lage befindet.
Bei allem Respekt, das magst du gerne so lesen, empfinden, aber übertrage das doch nicht auf den "Hilfesuchenden" und den Foristen, die die erbetene Meinung, Tipps und Gedanken geben.

Ist dir nicht bewusst, dass du dem Hilfesuchenden mit deiner Ansicht die Fähigkeit absprichst, aus der Vielfalt der Antworten das Passende für sich selbst heraus suchen zu können?

Ich empfinde deinen Beitrag als Unfug, denn solange du Gedanken von anderen Foristen als Unfug bezeichnest, verhältst du dich letztendlich genauso, wie du es anderen Foristen "vorwirfst" ,-).
 
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  • #60
Zitat von tina*:
Ähnlich unterschiedlich sind auch die Antworttypen. Einige haben keine Scheu, ihr ganzes Leben im Internet auszubreiten (das meine ich jetzt völlig wertungsfrei), sind in allen möglichen Online-Plattformen und sehen da nichts besonders drin. Andere wollen lieber weniger persönliche Daten online stellen und schreiben lieber allgemein (ha, zu welchen gehöre ich wohl ;) ??).
Hm? Wen interessiert es, zu welchen du gehörst? Das ist doch gar nicht das Thema dieses Threads.

Mir scheint, du willst nur Aufmerksamkeit haben.