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  • #31
Ich erinnere mich noch sehr genau daran, das erste Mal ein großes "Männerauto" gefahren zu haben. Im Gegensatz zu den nur mit größtem Kräfteinsatz zu lenkenden Kleinwagen, hatten die damals schon alle Servolenkung. Was war es ein Kinderspiel in die kleinsten Parklücken ohne große Rangiererei hineinzufahren. Seitdem ist jeder Mann, der mir weismachen wollte, Frauen könnten nicht einparken vor mir in meinen Augen zu Staub zerfallen...was da gemacht wird, ist übelst.
Ich habe zwei unterschiedlichen Frauen, mit denen ich mit Kindern zusammengelebt habe, vorgeschlagen, sie solle doch (mit Kindern, Einkäufen usw.) das Familienauto nehmen, während ich mit einem Kleinwagen jeden Tag ins Büro fahre. Antwort: Neeeee, der ist mir zu groß. :)
 
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schnee

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  • #32
Ich habe zwei unterschiedlichen Frauen, mit denen ich mit Kindern zusammengelebt habe, vorgeschlagen, sie solle doch (mit Kindern, Einkäufen usw.) das Familienauto nehmen, während ich mit einem Kleinwagen jeden Tag ins Büro fahre. Antwort: Neeeee, der ist mir zu groß. :)

Vielleicht sind sie größere Autos mit viel Komfort noch nie gefahren? Vielleicht denken sie, es sind ihre Autos in noch schwergängiger, weil größer? Ich kann nur sagen, man gewöhnt sich allzu schnell daran.
 

Julianna

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  • #33
...pinkfarbene Schraubenzieher, dafür ist der Stahl dann aber minderwertiger und die Dinger sind nach der dritten Schraube durchgedreht...
Ich hab noch nie irgendwo pinkfarbene Akkuschrauber gesehen.
Aber vielleicht liegt es auch daran, dass mein Vater mir damals, als ich ausgezogen bin von zuhause, Bohrmaschine und Akkuschrauber aus seinem Werkezeug- Arsenal aufs Auge gedrückt hat. Inklusive "Hier sind verschiedene Dübelsorten... xy ist besser als zy ...und nimm diese Schrauben... aber meist reichen auch Stahlnägel..." usw usf....

Zu Weihnachten gabs auch mal nen Bausatz-Kasten von Märklin mit echtem Minimotor für den Bau von Hubschrauber oder Auto. Oder ein Kinder-Mikroskop. Und ich erinnere mich auch noch an meinen ersten Kinder-Lern-Computer. Highlight war natürlich ein Gameboy :D Das beste Weihnachten war jedoch, als wir einen Familienhund (Welpen) bekamen. Und meine Mutter wusste nix davon :D DIE hat sich gefreut ---- nicht! :D In der Werkstatt hat man mir mit 6 Jahren einen dicken Holzklotz vorgesetzt, eine Packung Nägel und die Ansage " üb mal. Schau mal, ob du es schaffst mit zwei Schlägen einen Nagel sauber und gerade ins Holz zu schlagen".
.... ich kann das noch heute. :) Aber ich hatte auch bissel Glück, da ich oft in der Werkstatt von meinem Vater rumgelungert habe.... und ihm wahrscheinlich auch manchmal mit meinen Fragen auf die Nerven gegangen bin :D und da auch allerhand Blödsinn gemacht habe. Das Schlimmste war der Teppichkleber. So ähnlich wie Kinder mit Zuckerwatte ... die dann überall ist ... nur dass dieser Kleber nur noch mit Terpentin wieder abging :D

Ich kann nur allen Vätern ans Herz legen, ihren kleinen Mädels sowas "anzubieten" und mit auf den Weg zu geben.

Bei mir hats scheinbar funktioniert. Ich bin Ingenieurin geworden. In dem Studiengang hatten wir einen Frauenanteil von ca. 10%.

Edit: Meine Nichte hat auch viele rosane Sachen. Gefühlt 1000 Pferde. Barbies und rosa-Krimskram. Ich bin momentan die einzige die dagegen hält. Von mir gibts zum Geburtstag und zu Weihnachten absichtlich Sachen für Jungs :)
Dies Jahr gabs einen Chemie-Baukasten. Auf der Packung abgebildet: Ein Junge. Farbe: blau/grün.
 
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  • #35
Vielleicht sind sie größere Autos mit viel Komfort noch nie gefahren? Vielleicht denken sie, es sind ihre Autos in noch schwergängiger, weil größer? Ich kann nur sagen, man gewöhnt sich allzu schnell daran.
Doch, sie sind natürlich auch öfter mit dem Familienauto gefahren. Übrigens mit allem Komfort und Assistenzsystemen wie Einparkhilfe (ich muss das gar nicht können...;))
 
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schnee

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  • #36
Zum Thema Gender-Forschung:

Nehmen wir das Beispiel Chips.
Ich esse nicht gerne Chips mit Barbecue Soße, oder Burger mit Barbecue Soße. Eigentlich stehe ich gar nicht auf Barbecue Soße.

Ist das jetzt so, weil mich das Gender-Marketing beeinflusst hat?
Oder hat das Gender-Marketing herausgefunden, dass Frauen weniger gerne Barbecue-Soße essen?

War zu erst das Huhn da, oder das Ei?

Ich mag garkeine Chips...und nun? Was haben kulinarische Geschmäcker mit Gender zu tun? Gibt es da Unterschiede? Die meisten Männer, die ich kenne sind extreme Kuchenfans....absolut nichts für mich, da ist mit ein Biosteak jederzeit lieber... Ist Kuchen nicht etwas für Kaffeetanten?
Das ist doch alles Unsinn mit der Genderei, finde ich. Ich hatte damit jedenfalls mein ganzes Leben lang Probleme. Wenn meine Eltern nicht der Meinung gewesen wären, Computer sind doch ausschließlich etwas für Jungs und mir den Zugang zum Commodore meines Bruders verboten hätten, wäre ich heute vielleicht Infomatikerin..ich konnte mich sehr dafür begeistern. Stattdessen stand ich damals zwei Wochen vor dem Vordiplom vor der Vorderung, ich müsse meine Arbeit nun, als einer der ersten Jahrgänge auf dem PC geschrieben und auf einem Speichermedium übertragen abgeben und hatte weder so ein Gerät, noch hatte ich es jemals wirklich bedienen dürfen. Nahezu 50% der männlichen Kollegen hatten sowas jedoch...war ja eine Männerdomäne..und einer war so lieb mir so ein Ding auszuleihen und hat mir sogar einen Wochenendcrashkurs gegeben, so dass ich loslegen konnte. Wenn ich mich nicht wenige Jahre zuvor spät abends in das Zimmer meines Bruders geschlichen hätte, um mir von ihm zeigen zu lassen, wie ein paar Spiele darauf funktionieren, wäre ich hoffnungslos verloren gewesen...
 
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fleurdelis*

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  • #38
Ich erinnere mich noch sehr genau daran, das erste Mal ein großes "Männerauto" gefahren zu haben. Im Gegensatz zu den nur mit größtem Kräfteinsatz zu lenkenden Kleinwagen, hatten die damals schon alle Servolenkung. Was war es ein Kinderspiel in die kleinsten Parklücken ohne große Rangiererei hineinzufahren. Seitdem ist jeder Mann, der mir weismachen wollte, Frauen könnten nicht einparken vor mir in meinen Augen zu Staub zerfallen...

Das Einparken pipfax ist ... ist für mich auch logisch ... :) ... mein erstes Auto war eine Ente, also Citroen 2CV, das Lenkrad so groß wie bei einem LKW ... und keine Servolenkung ... man musste kurbeln wie ein Ochs ... hinten und vorne nix raus gesehen und das ohne piepsige Einparkhilfe ... da lernt man Einparken ... da ist das heute mit den modernen Fahrzeugen ein Klacks ... wollte sagen: ich versteh dich ... Aber: die Ente hatte 27 PS ... da war Geschwindigkeit echt noch kein Thema, ... und man konnte das Dach aufmachen, und die Sitze rausnehmen ... am See sitzen ... Huch, ich werd nostalgisch ... :)
 
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schnee

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  • #39
Ich hab noch nie irgendwo pinkfarbene Akkuschrauber gesehen.
Aber vielleicht liegt es auch daran, dass mein Vater mir damals, als ich ausgezogen bin von zuhause, Bohrmaschine und Akkuschrauber aus seinem Werkezeug- Arsenal aufs Auge gedrückt hat. Inklusive "Hier sind verschiedene Dübelsorten... xy ist besser als zy ...und nimm diese Schrauben... aber meist reichen auch Stahlnägel..." usw usf....

Zu Weihnachten gabs auch mal nen Bausatz-Kasten von Märklin mit echtem Minimotor für den Bau von Hubschrauber oder Auto. Oder ein Kinder-Mikroskop. Und ich erinnere mich auch noch an meinen ersten Kinder-Lern-Computer. Highlight war natürlich ein Gameboy :D Das beste Weihnachten war jedoch, als wir einen Familienhund (Welpen) bekamen. Und meine Mutter wusste nix davon :D DIE hat sich gefreut ---- nicht! :D In der Werkstatt hat man mir mit 6 Jahren einen dicken Holzklotz vorgesetzt, eine Packung Nägel und die Ansage " üb mal. Schau mal, ob du es schaffst mit zwei Schlägen einen Nagel sauber und gerade ins Holz zu schlagen".
.... ich kann das noch heute. :) Aber ich hatte auch bissel Glück, da ich oft in der Werkstatt von meinem Vater rumgelungert habe.... und ihm wahrscheinlich auch manchmal mit meinen Fragen auf die Nerven gegangen bin :D

Ich kann nur allen Vätern ans Herz legen, ihren kleinen Mädels sowas "anzubieten" und mit auf den Weg zu geben.

Bei mir hats scheinbar funktioniert. Ich bin Ingenieurin geworden. In dem Studiengang hatten wir einen Frauenanteil von ca. 10%.

Edit: Meine Nichte hat auch viele rosane Sachen. Gefühlt 1000 Pferde. Barbies und rosa-Krimskram. Ich bin momentan die einige die dagegen hält. Von mir gibts zum Geburtstag und zu Weihnachten absichtlich Sachen für Jungs :)
Dies Jahr gabs einen Chemie-Baukasten. Auf der Packung abgebildet: Ein Junge. Farbe: blau/grün.

Siehst du, da hast du großes Glück gehabt. Als Kind durfte ich nie dabei sein, wenn mein Vater meinem Bruder handwerkliche Dinge beigebracht hat..ich habe mich immer wieder versucht dazwischenzu schleichen und wurde regelmäßig dort weggeholt.."Komm, hilf mir mal in der Küche.." Als ich auszog hatte ich kein einzuges Werkzeug und als ich mir dann von meinen Großeltern eine bestimmte Bohrmaschine von Bosch zu Weihnachten gewünscht hatte, weil ich sie einfach für mich rauchet, gab es massive Einwände meiner Eltern, wozu ich denn so ein Gerät bräuchte, mit dem ich sowieso nict umgehen könnte. Wenige Jahre später kam dann mein Vater auf mich zu und lieh sich meine Maschine asu. Ich wollte ihm bei seinem Projekt helfen, aber er lehnte ab und meint, es ginge schneller, wenn er das mit einem Nachbarn machte, der Handwerker sei. Ich bekam meine Maschine nach mehrmaligem Nachfragen dann ein halbes jahr später wieder und sie lief nicht mehr gescheit. Die Kohlefilter waren aufgrund der unsachgemäßen Handhabung durchgebrannt. Also bin ich damals los und habe mir einen Satz Kohlefilter gekauft (Geld für eine Reparatur hätte ich nie gehabt), das Teil mit einem kleien Billigwerkzeugsatz, den ich mir leisten konnte zerlegt und die neuen Filter eingebaut. Die Maschine lebt noch und ist ein sehr gutes Werkzeug, dass auch anderen helfen darf, aber nur in meiner Hand...Und es ist bis heute noch so, dass ich bei den meisten Handwerkern, die mir ins Haus geschickt werden, die Krise kriege, weil sie mir zu langsam, zu unpräzise und zu fehlerhaft arbeiten...
Und nein, Spielzeug meines Bruders durfte ich nicht anfassen..ich hatte immer eine Kiste verstaubter unberührter Puppen im Zimmer stehen und habe mich mit Dingen beschäftigt, die ich mir selber hergestellt hatte oder die ich mir von draußen ins Haus geholt habe. Mein Zimmer war voller Steine und Stöcke, Bindfäden, Gläser und anderer Behältnisse und Seile, die ich regelmäßig wieder entfernen musste und die trotzdem immer wieder ihren Weg in meine Schränke und unter mein Bett fanden...
 
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Julianna

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  • #40
Das ist auch unnötiger Schnickschnack. Wer Autofahren kann, braucht so einen Schwachsinn nicht :)

Meine Freundin fährt einen BMW X3.... der piept sich jedes Mal halb zu Tode, wenn sie einparkt. Sie ignoriert das Geräusch, weil sie auf den mm genau einparkt, der Signalton aber gefühlt schon einen halben Meter vom Bordstein entfernt anfängt zu jodeln. Mega nervtötend.
 
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Marlene

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  • #41
Das mit den Farben könnte man jetzt auch kontrovers diskutieren. Mal so kurz und grob: eigentlich war bis in die 40ger Jahre "rosa" die Farbe des männlichen Babys im Sinne von das "kleine rot". Und blau des weiblichen. Und zwar in der Darstellung in Gemälden. Jesus im rosa Gewande und die Jungfrau Maria im blauen. Rot steht für Macht usw. usw. Somit könnte man jetzt auch sagen, durch die Umkehrung der Zuschreibung dieser Farben im letzten Jahrhundert hat auch eine Umschreibung der männlichen und weiblichen Definition stattgefunden. Wurde zumindest aufgebrochen. Wenn das bewußt wäre. Im Grunde genommen kommt es immer darauf an, was man assoziiert. Parallel dazu fand sowieso immer das Neutrale auf dem Hintergrund von Funktionalität statt.
Anderes ist aber viel ausschlaggebender. Und zwar diese Begriffe: "Empfangen" = weiblich und "Erzeugen" = männlich. Und dieses Übel, darüber auch den Geist zu definieren. Weiblich Erzeugtes war lange bedrohlich und irgendwie gefährlich. Oder wurde nicht ernst genommen. Auch sogar die Existenz abgesprochen. Und dann irgendwie künstlich wieder besonders herausgestellt. Jetzt, denke ich, ist es annähernd ausgewogen.? Die erzeugende Frau/Mutter und der empfangende Mann/Vater, ich glaube, auf diesem Level sind wir gerade. Und da das sehr schwierig ist, wird "rosa"/"pink" gesellschaftlich nun assoziiert mit "süß", "lieblich", "sanft", usw. anstatt mit der Vorstufe zu "kraftvoll", "Energie" usw. und der reinen Funktionalität diese Attribute zugeteilt, damit eine Frau sich nicht "unweiblich" fühlt bzw. ein Mann sie als Bedrohung empfindet auf seinem männlichen Gebiet. Wie vielleicht auch umgekehrt. Darüber müsste ich noch nachdenken.:rolleyes:
Das Übel liegt in dieser Dualität, in diesen von Menschen gedachten Gegenpolen des "Empfangens" und "Erzeugens", die aus der Bibel stammen. Man hätte sie von Anfang an auch in einem Begriff harmonisieren können. Dann wäre es einfacher gewesen.
 
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  • #42
@schnee
Durch solche Spielsachen wird die Kreativität und Phantasie viel besser ausgebildet. Da ist nichts vorgegeben.
 
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  • #43
Das ist auch unnötiger Schnickschnack. Wer Autofahren kann, braucht so einen Schwachsinn nicht :)

Meine Freundin fährt einen BMW X3.... der piept sich jedes Mal halb zu Tode, wenn sie einparkt. Sie ignoriert das Geräusch, weil sie auf den mm genau einparkt, der Signalton aber gefühlt schon einen halben Meter vom Bordstein entfernt anfängt zu jodeln. Mega nervtötend.

Mein Mini !! ... macht das auch .... und mit dem kommst du blind in jede Parklücke ... :)
 
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schnee

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  • #44
Das Einparken pipfax ist ... ist für mich auch logisch ... :) ... mein erstes Auto war eine Ente, also Citroen 2CV, das Lenkrad so groß wie bei einem LKW ... und keine Servolenkung ... man musste kurbeln wie ein Ochs ... hinten und vorne nix raus gesehen und das ohne piepsige Einparkhilfe ... da lernt man Einparken ... da ist das heute mit den modernen Fahrzeugen ein Klacks ... wollte sagen: ich versteh dich ... Aber: die Ente hatte 27 PS ... da war Geschwindigkeit echt noch kein Thema, ... und man konnte das Dach aufmachen, und die Sitze rausnehmen ... am See sitzen ... Huch, ich werd nostalgisch ... :)

Ja, ist ein Pipifax... bei einem Kleinwagen musste man kurbeln und das ganze Fahrwerk mit der Kraft der Arme hin und her drehen. Der Wenderadius der Kleinwagen war eine Katastrophe... um in eine Parklücke zu kommen, war es nicht anders möglich, als mehrmal zu rangieren. Und ja, ich kanns daher auch...einmal hatte ich mir in den Kopf gesetzt, in eine ganz bestimmte Lücke zu kommen und mir auch die Zeit genmmen, bis ich richtig drin stand. Als ich ausstieg kam ein Mann auf mich zu und meinte, es sei ja eine Unverschämtheit, wie sie mich eingeparkt hätten, da käme ich ja im Leben nicht heraus, er wolle mir versuchen zu helfen, er könne für mich versuchen, eine Frau käme da ja niemals mehr heraus.... I
 
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  • #47
Ich mag "nostalgische Autos" auch sehr gerne. Ente, Käfer, VW Bus.
Lustig wirds, wenn die noch einen Choke besitzen, dafür aber keine Heizung :D

Ja ... und wenn du den Choke zu weit rausziehst, versäuft das Auto ...

Da hab ich noch ein unvergessenes Erlebnis: bei der Ente gabs ja einen Druckknopf am Fenster, der wenn gedrückt: fliegt das Fenster nach außen auf und man hakt es nach außen oben ein. Hatte mal einen Freund damals mitgenommen, wir sind zusammen wo hin gefahren, der noch nie in einer Ente saß, und das Fenster geöffnet hatte .... er drückt und das Fenster fliegt nach außen, und er lässt einen mega Schrei los, weil er dachte, das Fenster wäre rausgefallen ... ich konnte damals vor lachen nicht mehr. ...... Mein Vater hat noch eine Ente ... 30 Jahre alt. Ab und zu mal, leih ich mir die aus ... man denkt man fährt in Zeitlupe, aber es macht Spaß ...
 
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  • #48
Ja, das waren noch Zeiten... Wisst ihr noch. The endless summer.:rolleyes:
 
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schnee

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  • #49
Das mit den Farben könnte man jetzt auch kontrovers diskutieren. Mal so kurz und grob: eigentlich war bis in die 40ger Jahre "rosa" die Farbe des männlichen Babys im Sinne von das "kleine rot". Und blau des weiblichen. .

Ich wusste, das Blau die Farbe der Weiblichkeit ist und als ich es erfuhr, war ich damals verwundert, stimmt. Aber bis in die 40er...das ist ja witzig...danke für die Information! Seltsam, dieser 100%ige Wechsel..


Und zwar diese Begriffe: "Empfangen" = weiblich und "Erzeugen" = männlich. Und dieses Übel, darüber auch den Geist zu definieren. Weiblich Erzeugtes war lange bedrohlich und irgendwie gefährlich. Oder wurde nicht ernst genommen. Auch sogar die Existenz abgesprochen. Und dann irgendwie künstlich wieder besonders herausgestellt. ..... .

Dazu hatte ich mal etwas von Vera Birkenbihl gesehen. Dass Männer Angst davor haben, als Frau angesehen zu werden und sich deshalb besonders abgrenzen müssen, um sich männlich fühlen zu können. Ein innerlich manifestiert männlicher Mann hat dieses Problem eher selten. Das hat ganz sicher eine sehr lange Ursprungsgeschichte...

Das Übel liegt in dieser Dualität, in diesen von Menschen gedachten Gegenpolen des "Empfangens" und "Erzeugens", die aus der Bibel stammen. Man hätte sie von Anfang an auch in einem Begriff harmonisieren können. Dann wäre es einfacher gewesen.

Ja, diese von Männern geschriebenen Bücher, unter denen wir weltweit als Frau leiden...und hier geht es uns ja noch wirklich gut...

Wenn man die Genderei aufheben könnte, wäre allem gedient, das sehe ich ganz sicher so.
 

Julianna

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  • #50
Siehst du, da hast du großes Glück gehabt. Als Kind durfte ich nie dabei sein, wenn mein Vater meinem Bruder handwerkliche Dinge beigebracht hat.
Ich hatte keine "männliche" Konkurrenz. Wir waren nur Mädels. Ich hatte auch als kleines Mädchen so eine fesche Kurzhaarfrisur :rolleyes: (fürchterlich). Sobald ich in dem Alter war, wo man selbstbestimmter/autonomer wird, ließ ich mir die Haare lang wachsen. Bis heute pflege ich meine lange Haarpracht :D

ich habe mich immer wieder versucht dazwischenzu schleichen und wurde regelmäßig dort weggeholt.
Ich kenne auch Männer, die mir erzählten, dass sie zuhause nichts machen durfen, weil es ja "vernünftig werden soll". Und dann zwar einen handwerklich begabten Vater haben, selbst aber keinen einzigrn geraden Nagel in die Wand bekommen. Das gibts tatsächlich öfter als man denken mag.

Und nein, Spielzeug meines Bruders durfte ich nicht anfassen.
Ja sowas ist gemein. Gibts aber auch öfter unter Geschwistern. Auch unter Mädchen ist das manchmal so.

[...]und habe mich mit Dingen beschäftigt, die ich mir selber hergestellt hatte oder die ich mir von draußen ins Haus geholt habe. Mein Zimmer war voller Steine und Stöcke, Bindfäden, Gläser und anderer Behältnisse und Seile, die ich regelmäßig wieder entfernen musste und die trotzdem immer wieder ihren Weg in meine Schränke und unter mein Bett fanden...
Na schau mal, da warst du doch sehr kreativ. Kinder die sich mit "einfachen Dingen" beschäftigen können, besitzen ja meist Fanatsie und haben gute Ideen. Schade, dass deine Eltern das nicht gefördert haben, bzw. scheinbar verboten (entfernt).
 
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  • #51
Im Grunde ist das ganze Ding doch schon spätestens Ende der 70er ausdebattiert worden. Mittlerweile ist das aufgewärmter Eintopf.
 
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Julianna

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  • #54
das wussten wir schon (du als Avantgardist)

Im Grunde ist das ganze Ding doch schon spätestens Ende der 70er ausdebattiert worden. Mittlerweile ist das aufgewärmter Eintopf.
...trotzdem möchten manche darüber diskutieren bzw. sich austauschen. Also völlig irrelevanter Einwand. :rolleyes:

Ja, das waren noch Zeiten... Wisst ihr noch. The endless summer.:rolleyes:
... ja du bist halt zu cool für Nostalgie.
 
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  • #55
Zu alt. Ich bin zu alt dazu. Lebenszeit ist etwas Kostbares.
 
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  • #57
Die Generation der 20+, in die ich etwas Einblick habe, beschäftigt sich damit nicht mehr. Der Drops ist für sie gelutscht. Alles Selbstverständlichkeit geworden und sehr relaxed.
 
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schnee

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  • #58
Die Generation der 20+, in die ich etwas Einblick habe, beschäftigt sich damit nicht mehr. Der Drops ist für sie gelutscht. Alles Selbstverständlichkeit geworden und sehr relaxed.

Das fände ich sehr schön, wenn es so wäre...beträfe es auch nur unser winziges Fleckchen Erde in Mitteleuropa..
Ich sehe das in meinem eigenen Umfeld noch nicht und weiche daher selbst lieber auf Gesellschaftsgruppen aus, in denen die Frauen in der Überzahl sind..das ist eigentlich traurig. Und im Stadbild sehe ich fast nur überschminkte Mädchen, die sich 12 Stunden am Tag Schuhe antun, die ihre Fußknochen ruinieren und Unmengen von Männern, deren Gesichter man vor lauter Haaren kaum noch erkennt...es ist eher eine Betonung der Geschlechterdifferenzierung, die ich in der Menge erkenne. Vielleicht ist das regional ja auch unterschiedlich. Ich bilde mir ein, erneut einen verstärkten Einfluss alter patriarchalischer Kulturen wahrzunehmen.
 
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equinox

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  • #59
@WolkeVier
"Frauen sind im Schnitt weniger offensiv in ihrem Ehrgeiz, sie entscheiden sich häufig für Kinder & Familie ..."
Ist 'offensiver Ehrgeiz' ein Qualitätsmerkmal per se? Man könnte auch fragen, ob eine - bewusst getroffene und nicht dem Zwang der Verhältnisse geschuldete - Entscheidung für Familie und Kinder nicht auch mit der 'Inhumanität' der Arbeitswelt zusammenhängt. Will sagen, wenn ich die Chance habe, der Tretmühle zu entkommen und dafür - zwar eine andere, aber eben auch - soziale Anerkennung erhalte, why not? Muss 'offensive' berufliche Karriere zwangsläufig für jede/n das erstrebenswerte Lebensziel sein?

Das könnte ebenso für Männer gelten. Allerdings: Teilzeitbeschäftigungen sind definitiv Karrierebremsen und sozial wenig akzeptiert, gar nicht erst zu reden von Hausmännern, das ist kaum eine Gruppe, der besonders viel Anerkennung zuteil wird.

Das Problem wird zwar im Alltag zwar meist über Männer-Frauen-Gegensätze vermittelt, liegt aber weitaus tiefer: welche Tätigkeiten erfahren eine hohe gesellschaftliche Wertschätzung? Wenn Tätigkeiten, die häufiger von Frauen ausgeübt werden, wenn Arbeitszeitmodelle, die Zeit für Familienarbeit ()oder auch andere Interessen) lassen, die Anerkennung fehlt, dann wäre der erste Schritt, genau diese herzustellen. Funktioniert in unserer Gesellschaft i.d.R. recht einfach über Bezahlung. Also, warum KindergärtnerInnen oder KrankenpflegerInnen nicht ebenso bezahlen wie Ingenieure?

(Natürlich ist 'offensiver Ehrgeiz' in einem ausschließlich wachstumsorientenierten Wirtschafts- und Sozialsystem zentraler und nicht diskutierbarer, sprich alternativloser, Wert. Womit sich alles weitere eigentlich erübrigt ...)

@199MKt8gf
"Im Grunde ist das ganze Ding doch schon spätestens Ende der 70er ausdebattiert worden."
Sicher, aber auch der nachwachsenden Generation sollte man den Spass am Diskurs lassen. Und ad Futuristisches: Neuzeitlichen Puristen wäre der Elektro-Transporter von Post und RWTH Aachen empfehlen, die Reduktion auf das Wesentliche...
 
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schnee

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  • #60
Ich denke es ist noch ein sehr langer Weg, bis sich tatsächlich etwas nachhaltig verändern wird:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3261/umfrage/gender-pay-gap-in-deutschland/

Eine mir sehr interessante Analyse, die eigentlich die Gleichstellung der Geschlechter völlig verneint:

https://www.stiftungen.org/fileadmi...taltungen/AK-Bildung/2017/Gender-Tillmann.pdf

Interessant fand ich auch folgendes:
Sexting
Versand selbst aufgenommener erotisch inszenierter Fotos
⇒ Mädchen: Anerkennung von Jungen als begehrenswert
⇒ Jungen: Anerkennung von Jungen als bewundernswert