babs881

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  • #1

viele Kontakte - nix wird draus

Hallo,
ich bin jetzt schon über ein Jahr hier Mitglied. Ich habe regelmäßig Kontakte und Dates, doch keine langfristige Beziehung.

Kann mir nicht erklären woran es liegt. Ich mag mein Leben, kann mich selbst über Wasser halten und komme auch gut alleine klar. Ich bin sicher auch beziehungsfähig und wünsche mir eine ganz normale Familie. Eine Beziehung, in der ich für jemand da sein kann und jemanden unterstützen kann ohne ausgenutzt zu werden und von meinem Partner Geborgenheit und Liebe bekomme.

Aber nach meiner Trennung aus einer langjährigen Beziehung, bin ich schokiert, was sich hier auf Parship tummelt. Ich war nach meiner langjährigen Beziehung nicht auf all die Abzocker und verwaisten Muttersöhnchen auf dem Singelmarkt vorbereitet.

Nach einem Jahr habe ich das alles unter Erfahrungswerte abgehakt. Bei Parship bin ich nur noch, weil ich vergaß zu kündigen. Aber ehrlich: sind die guten Männer alle vergeben?

Ich möchte nur einen Mann, der mir nicht auf der Tasche liegt, und Hobbimäßig für sich selbst sorgen kann und bindungsfähig ist.
Das sind doch keine zu hohen Ansprüche?

Aber Zuschriften bekommt man zu 95% von Playern, die für Sex alles versprechen oder von verwaisten Muttersöhnchen, die schnell Ersatzmami brauchen, wo sie am besten noch heute einziehen können. Einige mit äußerst intimer Beziehung zu ihrer Therapeutin waren auch dabei.

Danke Nein, da bleibe ich lieber Singel. Ich werde mein Leben durch eine Beziehung mit dieser Auswahl sicher nicht runterziehen lassen.

Dennoch würde ich gerne einen Mann für langfristige Beziehung finden. Wo sind die?
 
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Markus Ernst

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  • #2
Hallo babs881,

Ihre bisherigen Erfahrungen scheinen nicht gut zu sein, das tut mir leid. Die Frage stellt sich natürlich, woran es liegt. Es gibt genug Männer hier, die ernsthaft auf der Suche nach einer langfristigen und glücklichen Beziehung sind und nicht zu den von Ihnen genannten Kategorien gehören. Manchmal kann es auch am eigenen Profil liegen, dass (ungewollt) Menschen mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften angesprochen werden. Nutzen Sie doch mal unsere Rubrik "Profilberatung", um ein Feedback zu erhalten.

Viele Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst
 
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nonamespls

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  • #3
Es ist eben schwer, den richtigen Partner zu finden. Aber die Erfahrung zeigt auch, dass man nicht immer nur die anderen verurteilen darf, ohne sich selbst zu reflektieren. Wenn Du Männer mit Niveau suchst, wirst Du Deinem Schreibstil nach zu urteilen, Schwierigkeiten haben.

Das spiegelt jetzt meine Meinung wieder.
 
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Mentalista

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  • #4
Hallo babs881,

Ihre bisherigen Erfahrungen scheinen nicht gut zu sein, das tut mir leid. Die Frage stellt sich natürlich, woran es liegt. Es gibt genug Männer hier, die ernsthaft auf der Suche nach einer langfristigen und glücklichen Beziehung sind und nicht zu den von Ihnen genannten Kategorien gehören. Manchmal kann es auch am eigenen Profil liegen, dass (ungewollt) Menschen mit bestimmten Persönlichkeitseigenschaften angesprochen werden. Nutzen Sie doch mal unsere Rubrik "Profilberatung", um ein Feedback zu erhalten.

Viele Grüße aus Hamburg,
Markus Ernst

Sehr geehrter Herr Ernst,

bei allem Respekt, ich habe vor Jahren die gleichen Erfahrungen gemacht, fast alle meine Freundinnen auch bei Parship, also woher wollen Sie wissen, das es bei Parship genug Männer gibt, die nicht zu den kaputten, bindungs- und beziehungsfähigen Menschen gehören?

Jetzt der Foristin den Hinweis zu geben, doch mal ihr Profil überprüfen zu lassen liest sich für mich wie Hohn, denn wenn es mehr gute Männer bei Parship gibt, als die ungewollten Männer, laut Ihrer obigen Aussagen, dann ist es doch komisch, dass ausgerechnet, die wenigen Männer gezielt die Foristin anschreiben.

An solche Zufälle glaube ich, nach meinen Erfahrungen mit Parship und den sehr ähnlichen Erfahrungen aus meinem Umfeld und an den vielen Beiträgen anderer Foristen hier, definitiv nicht.

Mit freundlichem Gruß

Mentalista
 
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Mentalista

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  • #5
Dennoch würde ich gerne einen Mann für langfristige Beziehung finden. Wo sind die?

Du suchst die bodenständigen, erwachsenen, wirklich reifen Männer in deinem Alter. Die wenigen, die es gibt, sind fest vergeben und tauchen in SB wenig auf.

Lies dich hier mal im Forum richtig ein. Es gibt viele Beiträge zu dem Thema, auch schon ältere.

Du bist nicht die Einzige, die hier ihr "Leid" klagt.
 
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Markus Ernst

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  • #6
Sehr geehrter Herr Ernst,
bei allem Respekt, ich habe vor Jahren die gleichen Erfahrungen gemacht, fast alle meine Freundinnen auch bei Parship, also woher wollen Sie wissen, das es bei Parship genug Männer gibt, die nicht zu den kaputten, bindungs- und beziehungsfähigen Menschen gehören?

Liebe Mentalista,
es gibt für mich keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Großteil der partnersuchenden Männer hier bei PS "kaputt und beziehungsunfähig" ist, abgesehen davon wäre es sehr vermessen und verurteilend, so etwas - ausschließlich aufgrund der eigenen Erfahrungen - zu behaupten.
Dagegen spricht zum einen, dass sich über Parship im Laufe der Jahre sehr viel Paare gefunden haben, die bis heute glücklich zusammenleben. Zum anderen habe ich bislang u.a. zu vielen tausend männlichen Partnersuchenden Mitgliedern im Rahmen meiner Tätigkeit persönlichen Kontakt gehabt, lediglich einem sehr geringen Teil davon würde ich Bindungsangst/Bindungsvermeidung zuschreiben. Es mag für die allerersten Anfänge der Online-Partnersuche über bestimmte Portale zugetroffen haben, dass sich dort vorwiegend Personen angemeldet haben, die "auf freier Wildbahn" Schwierigkeiten hatten, einen geeigneten Partner/Partnerin zu finden, diese Zeiten sind aber längst vorbei. Es gibt eine Menge von Studien, die belgen, dass die seriöse Online-Partnersuche längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und sich quer durch alle Schichten als gute Ergänzung zur Offline-Partnersuche etabliert hat. Bei allem Respekt - für mich klingt es wie ein Hohn, einem Großteil der Männer, die hier auf Partnersuche sind, Beziehungsunfähigkeit zu unterstellen.
Meine Empfehlung, das eigene Profil mal von anderen Personen checken zu lassen, beruht auf der Erfahrung, dass es oft an bestimmten Formulierungen oder teilweise auch unglücklichen Ausdrucksweisen liegen kann, dass sich nicht der gewünschte Erfolg einstellt. Es wäre wenig hilfreich und v.a. eben auch vollkommen falsch, lediglich zu bestätigen, dass die Ursachen ausschließlich extern zu suchen sind.

Herzliche Grüße,
Markus Ernst
 

Mentalista

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  • #7
Liebe Mentalista,
es gibt für mich keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der Großteil der partnersuchenden Männer hier bei PS "kaputt und beziehungsunfähig" ist, abgesehen davon wäre es sehr vermessen und verurteilend, so etwas - ausschließlich aufgrund der eigenen Erfahrungen - zu behaupten.
Dagegen spricht zum einen, dass sich über Parship im Laufe der Jahre sehr viel Paare gefunden haben, die bis heute glücklich zusammenleben. Zum anderen habe ich bislang u.a. zu vielen tausend männlichen Partnersuchenden Mitgliedern im Rahmen meiner Tätigkeit persönlichen Kontakt gehabt, lediglich einem sehr geringen Teil davon würde ich Bindungsangst/Bindungsvermeidung zuschreiben. Es mag für die allerersten Anfänge der Online-Partnersuche über bestimmte Portale zugetroffen haben, dass sich dort vorwiegend Personen angemeldet haben, die "auf freier Wildbahn" Schwierigkeiten hatten, einen geeigneten Partner/Partnerin zu finden, diese Zeiten sind aber längst vorbei. Es gibt eine Menge von Studien, die belgen, dass die seriöse Online-Partnersuche längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und sich quer durch alle Schichten als gute Ergänzung zur Offline-Partnersuche etabliert hat. Bei allem Respekt - für mich klingt es wie ein Hohn, einem Großteil der Männer, die hier auf Partnersuche sind, Beziehungsunfähigkeit zu unterstellen.
Meine Empfehlung, das eigene Profil mal von anderen Personen checken zu lassen, beruht auf der Erfahrung, dass es oft an bestimmten Formulierungen oder teilweise auch unglücklichen Ausdrucksweisen liegen kann, dass sich nicht der gewünschte Erfolg einstellt. Es wäre wenig hilfreich und v.a. eben auch vollkommen falsch, lediglich zu bestätigen, dass die Ursachen ausschließlich extern zu suchen sind.

Herzliche Grüße,
Markus Ernst

Sehr geehrter Herr Ernst,

gerne würde ich es beim "Sehr geehrter" belassen. Ich bin über Ihre obigen Zeilen doch irritiert, denn Sie können als Mann und Fachkraft in einer SB meine Erlebnisse bzw. die Erlebnisse anderer Frauen gar nicht nachvollziehen, weil Ihr Kontakt mit den Männern, die sich hier in der SB aufhalten und die Sie kennengelernt haben sich auf einer ganz anderen Ebene befindet und ganz andere Dynamiken im Kontakt mit Männern entstehen, als zu mir als Frau bzw. zu den anderen Frauen.

Von daher können Sie m.E. aufgrund der anderen Ebene gar nicht beurteilen, wie diese Männer sich gegenüber Frauen verhalten. Garantiert anders, als Ihnen gegenüber, von Mann zu Mann. Mag sein, dass viele Männer hier bei Parship ernsthaft suchen, aber es gibt auch wissenschaftliche Studien, dass ein doch realativ großer Teil der ernsthaft suchenden Männer eigentlich vergeben bzw. verheiratet sind.

Da kann Frau noch so toll Ihr Profil ausfüllen, wenn es zu wenig der gesuchten Männer gibt, die die Basics haben, die Mann braucht, bzw.auch Frau, um zu Daten und auch eine gesunde Beziehung eingehen zu können.

Natürlich müssen Sie schreiben, dass sich bei Parship soooo viele glückliche Paare gefunden haben und immer noch zusammen sind. Ist doch logisch, wer macht sein eigenes Produkt, was verkauft werden soll, schlecht ,-)?

Nein, meinerseits ist es kein Hohn, sondern nur Erfahrung, die sich nach und nach verfestigt hat, weil immer mehr Frauen es mir erzählen bzw. ich es hier immer mehr lese. Unfassbar, dass Sie meine Erfahrungen als Hohn zu bezeichnen.

Da helfen auch keine Studien, wenn die Wahrheit aus Frauensicht doch anders aussieht, Und es ist bekannt, um Umsatzu zu machen, das Studien gerne einseitig betrieben werden, zum Vorteil des Unternehmens. Wie die wissenschaftlichen Studien bzw. Methoden wirken, sehen wir ja an dervTV-Sendung "Hochzeit auf den ersten Blick....." .-), wo Sie involviert sind. Die meisten der angeblich durch wissenschaftliche Methoden ausgesuchten "super zueinander" passenden Paare, haben sich wieder getrennt......

Den Hinweis, sein Profil zu überprüfen, sehe ich als sinnvoll, aber nicht im Kontex und in der Art und Weise, wie Sie das hier geschrieben haben. Da gibt es männliche Foristen hier im Forum, die das respektvoller auf den Punkt gebracht hätten .-).

Mit freundlichem Gruß

Mentalista
 
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Philippa

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  • #8
@babs881, @Mentalista: Ich würde da eher behaupten, dass derartige Probleme und Sichtweisen auf die Männer mit einem selbst zu tun haben.
 
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Sweclane

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  • #9
Wo ich @Mentalista zu 100% volle Zustimmung geben möchte: Ein Mann, egal wie erfahren er ist und in wie viele Studien er einblickt, kann immer nur die Männersicht auf die Welt beschreiben und kennt einfach keine weiblichen Erfahrungen im Umgang mit Männern. Ich finde es sehr schade, dass es hier keine Beratungen auch durch eine ExpertIN gibt. Ich finde Ihre Antworten im Allgemeinen sehr ausgewogen und durchdacht, @Markus Ernst, Sie machen Ihren Job ganz sicher sehr gut, aber Mentalista hat voll und ganz Recht: Sie kennen den Umgang von Männern mit Frauen nur aus einem einzigen Fall, nämlich Ihrem persönlichen. Das liegt nicht an Ihnen, sondern an der Natur der Sache. Das ist leider ein Fehler im System, hier keine Frau einzubeziehen. Das geht an schätzungsweise 50% der Kundschaft vorbei (kenne die Zahlen nicht, wie das Männer-Frauen-Verhältnis tatsächlich ist). Es ist ein Symptom der Gesellschaft, dass es immer wieder Männer sind, die Frauen die Welt erklären. Wir kennen die Welt allerdings selbst, und Frauen-Erfahrungen sind fundamental anders als Männer-Erfahrungen. Das könnten Männer herausfinden, wenn sie Frauen öfter zuhören würden. Vor allem den Expertinnen.
 
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Philippa

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  • #10
@Sweclane: Also wenn frau davon ausgeht, dass Männer sie grundsätzlich weder verstehen, noch sich in sie einfühlen können, weil Männer und Frauen so unvereinbar unterschiedliche Erfahrungen machen, dann müsste frau logischerweise ihre Anforderungen an die Männer einfach fallen lassen. Die Männer würden die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen dann ja eh nicht mal im Ansatz verstehen können.
 
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Sweclane

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  • #11
@Sweclane: Also wenn frau davon ausgeht, dass Männer sie grundsätzlich weder verstehen, noch sich in sie einfühlen können, weil Männer und Frauen so unvereinbar unterschiedliche Erfahrungen machen, dann müsste frau logischerweise ihre Anforderungen an die Männer einfach fallen lassen. Die Männer würden die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen dann ja eh nicht mal im Ansatz verstehen können.

Nein, du hast mich nicht verstanden. Nichts von deinen Folgerungen habe ich im Ansatz geschrieben.
 
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Sandbank

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  • #12
Es wäre wenig hilfreich und v.a. eben auch vollkommen falsch, lediglich zu bestätigen, dass die Ursachen ausschließlich extern zu suchen sind.

Bei allem Respekt, Herr Ernst, es ist aber mindestens ebenso wenig hilfreich und in meinen Augen auch unbefriedigend, einer Userin ausschließlich! vorzuschlagen, die Ursachen in der Ausdrucksweise im Profil zu suchen oder auch immer wieder gerne den „Bitte reflektieren Sie sich selbst- Modus“ zu bedienen.
Mir ist natürlich klar, dass Sie hier die Meinung des Unternehmens repräsentieren (müssen), Glaubwürdigkeit erreicht man mMn jedoch nicht, indem man positive Einzelbeispiele präsentiert und negative Erfahrungen und kritische Äußerungen dazu als Unterstellung bezeichnet.( wo doch der Hinweis auf Verallgemeinerung es auch getan hätte)
Jedes Unternehmen hat auch Schwächen bzw. kann nicht alle Bedürfnisse abdecken, mit einem Hinweis darauf bricht sich kein Unternehmen den berühmten Zacken aus der Krone.
Hilfreich und ernstzunehmen empfinde ich zusätzlich den Hinweis von @Sweclane, auch eine weibliche Expertensicht hinzuzunehmen- ihrer Argumentation stimme ich absolut zu. Es würde auch in meinen Augen der seriösen Aussenwirkung dieser Plattform zugute kommen.
 
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Markus Ernst

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  • #13
Wo ich @Mentalista zu 100% volle Zustimmung geben möchte: Ein Mann, egal wie erfahren er ist und in wie viele Studien er einblickt, kann immer nur die Männersicht auf die Welt beschreiben und kennt einfach keine weiblichen Erfahrungen im Umgang mit Männern. Ich finde es sehr schade, dass es hier keine Beratungen auch durch eine ExpertIN gibt. Ich finde Ihre Antworten im Allgemeinen sehr ausgewogen und durchdacht, @Markus Ernst, Sie machen Ihren Job ganz sicher sehr gut, aber Mentalista hat voll und ganz Recht: Sie kennen den Umgang von Männern mit Frauen nur aus einem einzigen Fall, nämlich Ihrem persönlichen. Das liegt nicht an Ihnen, sondern an der Natur der Sache. Das ist leider ein Fehler im System, hier keine Frau einzubeziehen. Das geht an schätzungsweise 50% der Kundschaft vorbei (kenne die Zahlen nicht, wie das Männer-Frauen-Verhältnis tatsächlich ist). Es ist ein Symptom der Gesellschaft, dass es immer wieder Männer sind, die Frauen die Welt erklären. Wir kennen die Welt allerdings selbst, und Frauen-Erfahrungen sind fundamental anders als Männer-Erfahrungen. Das könnten Männer herausfinden, wenn sie Frauen öfter zuhören würden. Vor allem den Expertinnen.
Guten Morgen Sweclane,
zuerst mal vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag und die positive Rückmeldung.
Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass Männer und Frauen sich in ihrer Sicht auf die Dinge unterscheiden - genau das macht es ja auch interessant.
Meine Tätigkeit bringt es allerdings mit sich, dass ich den Umgang zwischen Mann und Frau nicht nur aus einem einzigen Fall kenne, sondern mich auch tagtäglich in die Sichtweise der Frau im Rahmen der Partnersuche hineinversetzen muss und möchte. Ich sehe es als meine Aufgabe, nicht einseitig Position zu beziehen, sondern "den neutralen Blick von oben" zu bewahren. Ein respektvoller Umgang mit meinem Gegenüber ist für mich - beruflich wie privat - selbstverständlich.
Übrigens: auch einem Mann, der den Großteil der hier partnersuchenden Frauen als "kaputt und beziehungsunfähig" beschreiben würde, würde ich empfehlen, zunächst die eigene Selbstdarstellung zu reflektieren.

Herzliche Grüße,
Markus Ernst
 

Sweclane

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  • #14
Hallo Herr Ernst,

jetzt bin ich doch einigermaßen enttäuscht von Ihrer Antwort. Sie geben die geläufige Mansplaining-Meinung wider, dass es Männern möglich ist, Frauen das Leben aus Frauensicht darzustellen. Ich hatte Ihnen eine komplexere Sicht auf die Dinge zugetraut.

"sondern mich auch tagtäglich in die Sichtweise der Frau im Rahmen der Partnersuche hineinversetzen muss und möchte" schreiben Sie. Teilnehmende Beobachtung ist ein professionelles Vorgehen, keine Frage. Das macht Sie aber nicht zur Expertin.

Das Unternehmen Parship sollte sich einfach überlegen, wie es sich in Sachen "Beratung" aufstellt, um seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. In Ihrer Hand liegt das nicht, Sie können nur Ihren Job so gut machen, wie Sie ihn eben machen können. Aber dazu gehört eben auch, die Grenzen der eigenen Möglichkeiten zu reflektieren.

Es grüßt Sie Sweclane,
die im anderen Thread heute ja schon erwähnte, dass der Parship-Persönlichkeitstest sie als harmoniesüchtiges Weibchen ohne Streitlust einsortiert hat. Wenn der Test das meint ... was soll man machen.
 
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fafner

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  • #15
Sehr geehrte Foristinnen,

wenn Euch das "Angebot" an Männern nicht zusagt, dann wird das nicht dadurch besser, indem
  • Ihr es hier immer wieder beklagt oder
  • PS eine Psychologin anstellt.
Mich würde mal interessieren, was genau Ihr wollt? Oder was soll denn @Markus Ernst ändern oder etwa eine Kollegin von ihm bei PS? Für das erhoffte "bessere Angebot" sorgen?

Also: was sollte eine PS-Psychologin bewirken können oder müssen?
 
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Sweclane

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  • #16
Sehr geehrte Foristinnen,

wenn Euch das "Angebot" an Männern nicht zusagt, dann wird das nicht dadurch besser, indem
  • Ihr es hier immer wieder beklagt oder
  • PS eine Psychologin anstellt.
Mich würde mal interessieren, was genau Ihr wollt? Oder was soll denn @Markus Ernst ändern oder etwa eine Kollegin von ihm bei PS? Für das erhoffte "bessere Angebot" sorgen?

Also: was sollte eine PS-Psychologin bewirken können oder müssen?

Haha, ja genau, auf zum Männer-Recruiting. ;-)

Nein, was hier passiert, ist eine Vermischung zweier Themen. Das zweite Thema hätte besser einen eigenen Thread bekommen sollen, aber wie das so ist in Diskussionen: Ein Thema ergibt das andere.

Das Einstiegsthema war die Enttäuschung über sehr negative Erfahrungen mit Männer-Matchings.
Daraus ergab sich das Thema, dass das soziale Geschlecht eines Beraters Limitationen in Sachen Wahrnehmung und Interpretation von Erfahrungen bewirkt.

Zur Klarstellung: Jeder meiner Beiträge hat sich auf Thema 2 bezogen, keiner auf Thema 1.

Natürlich ist eine Frau nicht automatisch die bessere Beraterin für eine Frau, natürlich ist ein Mann nicht automatisch ein schlechter Berater für eine Frau. Es gibt betriebsblinde Frauen, es gibt außerordentlich einfühlsame Männer. Geschlecht allein ist nie ein Garantieversprechen.

Eine Beratung in einer Umgebung, in der es um Thematiken heterosexueller Beziehungen geht (Hallo -> Partnervermittlung?), muss gendersensibel sein - ich finde, das erklärt sich ganz von allein. Und natürlich ist ein männlicher Berater genau so in den Grenzen seines gesellschaftlichen Geschlechts gefangen, wie es eine Frau auch ist: Wahrnehmung, Interpretation, Erfahrungen - alles vom sozialen Geschlecht beeinflusst.

Bloß kommt es einfach signifikant seltener vor, dass eine Frau einem Mann erklärt, wie die Welt so läuft, als es andersrum der Fall ist und irgendwie auch als gottgegeben angesehen wird.

Es gibt ein paar echt witzige Beiträge, Zusammenschnitte und Verarbeitungen zum Stichwort "Mansplaining". Die wunderbare Maren Kroymann nimmt es hier ab Minute 6 super auf die Schippe: http://www.ardmediathek.de/tv/Comed...te/Video?bcastId=25304236&documentId=49060742

Ein Bekannter sagte mal zu mir, bevor "Mansplaining" zum Modebegriff wurde, war ihm das Phänomen überhaupt nicht bewusst - aber seit er darauf achte, beobachte er das täglich und könne gar nicht fassen, dass wir Frauen das aushielten. Das bringt es auf den Punkt.
 
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Sandbank

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  • #18
Sehr geehrter Herr Forist @fafner :),

ich halte es für durchaus legitim, wenn eine TE erst- und einmalig, dazu als zahlendes Mitglied, ein „Angebot“ beklagt.
Wie du als auch viele andere hier wissen, ist die Möglichkeit, tatsächlich das Angebot vorab zu prüfen, doch recht- sagen wir mal- begrenzt und führt im Zusammenhang mit dem nicht ganz preiswerten Finanzeinsatz bei dem Einen oder Anderen auch zu Enttäuschungen.

Bei meiner Äußerung ( und so habe ich auch die anderen hier empfunden) ging es nicht darum, das " Männer- Angebot" zu beklagen, sondern sich zur Antwort des hiesigen Experten zu äußern. Er brachte u.a. das Thema des Angebots aus seiner Sicht zur Sprache und dieser Sicht wurde mit z.T. persönlichen, negativen Erfahrungen widersprochen. Über die Forschheit von Formulierungen mag man dabei streiten können, ändert für mich aber nichts an der inhaltlichen Intention.

Der Wunsch für eine zusätzliche weibliche Expertensicht hat für mich nichts mit dem „Partner-Angebot“ zu tun, sondern mit dem deklarierten Angebot einer Expertise bei der Partnersuche und/oder partnerschaftlichen Themen. Eine weibliche Sicht könnte und würde- und da stimmst du mir sicher zu- zumindest eine ausgewogenere Betrachtung und Beratung bedeuten.

Die für mich entscheidende Frage ist wohl eher, welches Ziel hat die hier angebotene schriftliche Expertenberatung, was soll sie bieten, was kann sie bieten und was eben nicht.
Allein der Begriff 'Expertenrat' weckt da möglicherweise falsche Erwartungen.
Ob das im Sinne der Marketing- Strategie von PS erfolgreich ist, mag ich nicht beurteilen.
 
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fafner

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  • #19
Nö.

Nur weil Euch die Antwort von @Markus Ernst nicht gefällt, betreibt er "Mansplaining"? Was ist denn mit @Philippa? Offenbar ist sie dann eine Mansplainerin (oder wie man das auch immer in Neudeutsch ausdrückt). Daß ich es auch so sehe, daß der "Fehler" in den meisten Fällen nicht auf der Angebotsseite liegt, sondern auf der Nachfrageseite, paßt dann natürlich wieder ins Bild. :D

Übrigens gibt's hier mindestens ebensoviele Kerle, welche ihr "Angebot" als zu prinzessinnenhaft oder sonstwie zu schwierig empfinden, auf jeden Fall für sie und ihr Geld, was sie bezahlen, nicht ausreichend ansprechend. Die Beschwerden sind auf der Seite doch fast noch größer. Und wetten daß, @Markus Ernst wird denen es ebenfalls "mansplainen", vermute ich zumindest stark, daß sie mal bei sich selbst schauen sollten... :eek:

Eine weibliche Sicht könnte und würde- und da stimmst du mir sicher zu- zumindest eine ausgewogenere Betrachtung und Beratung bedeuten.
Offenbar erwartest Du und setzt voraus, daß diese weibliche Sicht dann eine ganz andere wäre als die von @Markus Ernst. Ich glaub das ehrlich gesagt nicht... :rolleyes:

Wie heißt doch immer so schön hier ein Forumsmantra? Man sei für seine Gefühle selbst verantwortlich. Dann doch wohl auch für die zu dem "schlechten Angebot", oder nicht? Wobei das "Angebot" ja oft generell bemängelt wird, noch nicht mal immer nur speziell das auf PS. Und ein weiteres Mantra ist, daß man immer nur sich selber ändern kann, aber nicht die Gegenüber. Oder hab ich das eben erst erfunden...? :)
 
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Sandbank

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  • #21
Offenbar erwartest Du und setzt voraus, daß diese weibliche Sicht dann eine ganz andere wäre als die von @Markus Ernst.
Das ist deine Interpretation, ich setze weder etwas voraus noch erwarte ich etwas in dieser Richtung. Ich benutze den gesunden Menschenverstand und meine Lebenserfahrungen, die mir sagen, dass die Meinung mehrerer Menschen selten absolut identisch ist und dadurch durchaus verschiedene Blickwinkel entstehen können (die sich im Übrigen nicht zwangsläufig voneinander unterscheiden müssen, sondern sich auch ergänzen können).
Nun, zwischen "glauben" und "wissen" gibt es bekanntermaßen einen gravierenden Unterschied. Weder du noch ich können in diesem Fall "wissen"- den gesunden Menschenverstand kann jeder benutzen.
Wie heißt doch immer so schön hier ein Forumsmantra? Man sei für seine Gefühle selbst verantwortlich. Dann doch wohl auch für die zu dem "schlechten Angebot", oder nicht? Wobei das "Angebot" ja oft generell bemängelt wird, noch nicht mal immer nur speziell das auf PS. Und ein weiteres Mantra ist, daß man immer nur sich selber ändern kann, aber nicht die Gegenüber. Oder hab ich das eben erst erfunden...? :)

Entschuldige bitte, fafner, aber dein Glaube an angebliche Forenmantren hier erinnert mich zuweilen an den Kinderglaube an den Weihnachtsmann. ;)
Zum Anderen hat weder die Verantwortung für seine Gefühle noch die Binsenweisheit der eigenen Veränderung irgendetwas mit der von dir zitierten Beratungsbalance zu tun.
 
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Sweclane

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  • #22
Nö.

Nur weil Euch die Antwort von @Markus Ernst nicht gefällt, betreibt er "Mansplaining"?

Nein.

Ich hatte dir geantwortet. Nämlich hierauf:

Sehr geehrte Foristinnen,

wenn Euch das "Angebot" an Männern nicht zusagt, dann wird das nicht dadurch besser, indem
  • Ihr es hier immer wieder beklagt oder
  • PS eine Psychologin anstellt.
Und auch hierauf:

Mich würde mal interessieren, was genau Ihr wollt? Oder was soll denn @Markus Ernst ändern oder etwa eine Kollegin von ihm bei PS? Für das erhoffte "bessere Angebot" sorgen?

Also: was sollte eine PS-Psychologin bewirken können oder müssen?

Ich hab verneint, dass ich mich über ein Männer-Angebot beklage, ich hab dir geantwortet, warum ich eine Expertin für eine ausgewogene Beratung für notwendig halte.

Das Mansplaining-Thema hab ich nicht eingebracht, weil ich sagte, hier sei eine Mansplainer-Antwort gegeben worden, die Behauptung findest du nirgends, deshalb ist das hier ...


Nö.

Nur weil Euch die Antwort von @Markus Ernst nicht gefällt, betreibt er "Mansplaining"?

... Blödsinn, denn das ist ja nicht geschehen. Dagegen hab ich dargstellt, dass Mansplaining Tür und Tor geöffnet ist, wenn der Berater das hier schreibt:

"Meine Tätigkeit bringt es allerdings mit sich, dass ich den Umgang zwischen Mann und Frau nicht nur aus einem einzigen Fall kenne, sondern mich auch tagtäglich in die Sichtweise der Frau im Rahmen der Partnersuche hineinversetzen muss und möchte."

Da fehlt mir die Reflektiertheit der eigenen Begrenztheit, was im professionellen Rahmen machbar ist.

Ich hab nicht gesagt, dass hier Mansplaining geschehen ist, aber sage klipp und klar, dass Mansplaining hier als unproblematisch deklariert wurde (bzw. nicht als solches erkannt wird - da sind die Grenzen fließend, denke ich).
 
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Sandbank

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  • #27
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babe

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  • #28
Bloß kommt es einfach signifikant seltener vor, dass eine Frau einem Mann erklärt, wie die Welt so läuft, als es andersrum der Fall ist und irgendwie auch als gottgegeben angesehen wird.
Für viele Bereiche trifft das zu, für Beziehungsdinge ist es eher umgekehrt. Da galten und gelten immer noch eher Frauen als Erklärbärinnen.
Das sollte sich auch anhand von Forumslektüre nachvollziehen lassen.
 

babe

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  • #29
Aber ihr dürft behaupten, dass 95% der Männer auf Parship entweder nur Sex wollen oder verwaiste Muttersöhnchen sind?!
Ich bleibe bei meiner Aussage.

Ich vermute, daß Aussagen wie etwa die, 95% der Frauen auf Parship seien beziehungsunfähig, auf demonstrativere allgemeine Ablehnung stoßen würden, vielleicht sogar gelöscht würden.
Da gibts eine Asymmetrie. Aussagen wie die oben von Frauen werden tendenziell als harmloser erachtet, man nimmt sie nicht so ernst, übergeht sie eher, da weiß ja jemand einfach nicht, was er sagt, das ist ja sogar schon nett unbeholfen wie bei einem Kind. Wenn ein Mann Umgekehrtes äußern würde, wärs frauenfeindlich. Ich finds hingegen frauenfeindlich, hanebüchene Äußerungen nur deswegen Verständnis entgegenzubringen (= sie nicht ernst zu nehmen), weil sie von einer Frau geäußert werden.
 
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Menno

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  • #30
Aber Zuschriften bekommt man zu 95% von Playern, die für Sex alles versprechen oder von verwaisten Muttersöhnchen, die schnell Ersatzmami brauchen, wo sie am besten noch heute einziehen können. Einige mit äußerst intimer Beziehung zu ihrer Therapeutin waren auch dabei.
95% finde ich etwas überzogen! Sicherlich gibt es Männer, die der o.g. Kategorie entsprechen. Ich kann aber auch von Frauen berichten ... Freizügige Fotos mit entsprechenden Darstellungsformen. Ich bekomme hier auch direkte Fotofreigaben mit/ohne Text ... Ist garnicht mein Anspruch! Ich kicke die Frauen ... Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass 95% bei einer Anfrage gleich von Sex reden.
 
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