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  • #1

Verwitwet, aber eigentlich ledig

Liebe Community,

vor 2 Jahren habe ich mit 30 meinen Partner verloren, unsere Hochzeit stand kurz bevor. Als ich mich vor ein paar Tagen hier angemeldet habe, habe ich – für mich ganz selbstverständlich – als Beziehungsstatus „verwitwet“ angegeben. Für mich selbstverständlich, weil es ja hier um Menschen und Gefühle geht, nicht um Steuertipps. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass sich viele Menschen in meinem Alter mit einem verwitweten Partner schwer tun würden und eine Partnerschaft in diesem speziellen Fall nicht möchten. Gebe ich „Verwitwet“ als Beziehungsstatus an, gibt es keine falschen Hoffnungen und ein potentieller Partner kennt meinen ungewöhnlichen Hintergrund von Anfang an.

Heute bin ich zufällig über einen alten Post gestolpert, in dem jemand in einer ganz ähnlichen Situation war wie ich, sich jedoch nicht sicher war, welchen Beziehungsstatus er angeben soll. Er war geschieden, hatte dann mehrere Jahre eine Beziehung und seine Freundin auch von einem Tag auf den anderen verloren. Die nahezu einstimmige Reaktion auf seine Frage war, dass er als Beziehungsstatus „Geschieden“ angeben sollte. Ist das tatsächlich so? Vielleicht kann mir jemand erklären, warum das so ist?


Viele Grüße
LittleWing
 

Frau M

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  • #2
@LittleWing85:
Nun ja, der " Beziehungsstatus" zeigt ja erst mal "allgemein" an, wie Deine Lage ist in diesem Bereich Deines Lebens ohne die individuelle "Geschichte" dazu.
Wenn Du " verwitwet" angeben würdest ist das Ausdruck Deines Empfindens, bzw. eine persönliche Beschreibung. Vielleicht findest Du eine andere Möglichkeit, Deiner Situation Ausdruck zu verleihen.
Mit Deinem Thema möchtest Du offenbar auf Deine spezielle Situation hinweisen. O.K.!
LittleWing, solche besonderen Erlebnisse bedürfen einer besonderen Verarbeitung. Vielleicht ist das im Grunde das Thema, worum es Dir geht?
Durch gute Gespräche kannst Du das Erlebte besser verarbeiten.
Vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe, die für Dich passend wäre?
Vielleicht findest Du auch eine individuelle Art, Deinen Gefühlen Ausdruck zu geben? Wenn ich eine Freundin von Dir wäre, würde ich Dir das raten wollen.
Wenn Du Deine Erlebnisse gut bearbeitet hast, dann ist es Dir möglicherweise nicht mehr soo dringlich, Deinen möglichen neuen Partner sofort von diesem Umstand wissen zu lassen. Er könnte damit auch überfordert sein. Du musst kein Geheimnis daraus machen. Denke daran, dass Du Dein Gegenüber überfordern könntest. Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe. Hast Du schon einmal psychologische Fachliteratur dazu gelesen?
Ich wünsche Dir, dass Du die für passenden Möglichkeiten findest.
Du wirst sicher bald Dein Glück finden.
Alles Liebe...unbekannterweise.
 
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lisalustig

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  • #3
Du bist ledig. Verwitwet kannst Du nur sein, wenn Du auch verheiratet warst. Und das warst Du nicht. Es gibt ja Menschen, die viele Jahre mit einem Lebenspartner zusammenleben - ohne Trauschein. Die sind dann ja auch ledig bei einer Trennung - und nicht geschieden. Auch wenn es sich ggf. so anfühlt. Deinen Hintergrund kannst Du ja dann erläutern.

Mein Eindruck, wenn sich ein Lediger als Verwitweter bezeichnet, wäre: er hat noch nicht abgeschlossen mit dieser Beziehung.
 
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  • #4
Liebe Frau M,

danke für deine nette Antwort :) Als ich die Nachricht von seinem Tod bekommen habe, kam auch ein Kriseninterventionsteam zu mir. Sie haben mir ein paar tolle Profis vermittelt, mit denen ich darüber gesprochen habe bzw. noch spreche. Ich bin also versorgt :)

Ich bin nur irgendwie so unsicher, wie ich das Thema Partnersuche angehen soll, wenn ich an meine Vergangenheit und Zukunft zugleich denke. Ich komme mir ein bisschen wie ein "Mängelexemplar" vor, als würde mir ein Makel anhaften, weil ich eine sehr ungewöhnliche Vergangenheit mitbringe. Wahrscheinlich mache ich mir zu viele Sorgen und reduziere mich zu sehr auf diesen einen Punkt meiner Vergangenheit.

Ich habe unglaublich viele liebe Menschen, mit denen ich reden kann, da habe ich sehr viel Glück. Momentan möchte ich einfach mal die unvoreingenommene Meinung von Menschen hören, die mich gar nicht kennen :)

Liebe Grüße
LittleWing85
 
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  • #6
@lisalustig hat es recht gut beschrieben.

Eigentlich hätte ich keine Probleme damit, daß Du das angibst, was Du für Dich als richtig emtfindest. Aber der 2. Absatz ihres postings ist der entscheidende !
 
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  • #7
@LittleWing85
Grundsätzlich erwarte ich zumindest unter "Beziehungsstatus" nicht den Zivilstand, wie Du ihn auf dem Amt angeben würdest.
Und in Deinem Beispiel würde mich der Status "geschieden" doch irritieren, weil nach der Scheidung ja nochmal was Ernsthaftes war. Wie soll das abgebildet werden? Die längst vergangene Ehe kann doch nicht für den Rest des Lebens definierend sein -- jedenfalls nicht hier.

In Deinem Falle halte ich "verwitwet" noch nichtmal für falsch. Wie sollte sich denn jemand bezeichnen, der lange in einer Partnerschaft ohne Trauschein war und dem dann der Partner gestorben ist?
Ob ihr einen Trauschein hattet, halte ich hier für irrelevant -- und wer immer auf Dein Profil kommt, weiss ja eh noch nicht, ob ihr de jure verheiratet wart oder nur de facto.

Immerhin denkbar wäre, dass Witwe mit Anfang 30 manche abschreckt (siehe die Schlussfolgerungen, die @Frau M zieht und @lisalustigs letzten Satz).
Wer allerdings da schon abspringt, dürfte eh nicht passen.
 

Mestalla

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  • #8
Ich m/47 kann hier nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten. Ich hatte in 3 Jahren ca. 15 Dates, darunter eines mit einer Witwe. Es gab zwar keinen Funken, aber die Frau hat auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen in sich gefestigt und ausgeglichen wirkte. Wenn die Ehe oder Beziehung gut war, trägt man natürlich andere Erinnerungen in sich als nach Scheidungen aber meiner Meinung nach ist man weniger geschädigt.

Ich würde jederzeit wieder eine Frau mit dem Status "verwitwet" treffen.

Übrigens habe ich auch mal eine sehr nette Frau mit Kindern getroffen, deren Mann mit Ende 30 sie mit einem neuen männlichen Partner überrascht hat... Auch da wüßte ich nicht so recht, was ich als Status optimalerweise angeben sollte.
 
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rac

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  • #9
Ich würde in dem Fall ledig passender finden. Wenn du verwitwet angibst, musst du damit rechnen, dass das Thema früh angesprochen wird.
Z.B. ich würde in dem Fall wissen wollen, ob die Frau damit überhaupt schon abgeschlossen hat.
 

Frau M

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  • #10
@LittleWing85: Dein Beinaheehemann würde sich sicher mit Dir freuen,
wenn Du wieder einen Partner findest.
Du wurdest von deinem Beinaheehemann "getrennt".
Die Zeit mit ihm gehört also mit zu Deinem " Lebenslauf".
Und es wartet ein ganz neues Leben auf Dich.
 
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  • #12
Danke für eure Antworten :)

Anscheinend wären beide Angaben, also sowohl "Ledig" als auch "Verwitwet" irgendwie richtig, aber auch falsch.

@rac Das wäre vollkommen in Ordnung. Darüber sprechen ist kein Problem, weil es mir inzwischen wieder sehr gut geht. Ich weiß nicht, ob man damit jemals "abschließen" kann, denn ich glaube nicht, dass man das jemals vollkommen hinter sich lassen kann, dass ein geliebter Mensch - egal ob Partner, Eltern, Kind oder Freund - plötzlich für immer aus dem Leben verschwunden ist. Vielleicht gibt es einen geeigneteren Begriff als "abschließen", mehr etwas Richtung "frei sein für eine neue Beziehung" oder so.
 
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  • #13
@LittleWing85: Dein Beinaheehemann würde sich sicher mit Dir freuen,
wenn Du wieder einen Partner findest.
Du wurdest von deinem Beinaheehemann "getrennt".
Die Zeit mit ihm gehört also mit zu Deinem " Lebenslauf".
Und es wartet ein ganz neues Leben auf Dich.

Danke :-* Inzwischen habe ich auch das Gefühl, dass es noch viel Schönes in meinem Leben gibt, das darauf wartet, entdeckt und erlebt zu werden :)
 
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HH_77

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  • #14
Aus meiner Sicht hätte ich als Mann kein Problem mit einer "Witwe", später würde ich dann ja feststellen, dass Du "offiziell" gesehen keine Witwe bist.
Es macht den Anschein, dass du es noch nicht wirklich verarbeitet hast und somit wäre für mich das Interesse verschwunden.
 

199MKt8gf

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  • #15
Bei verwitwet würde ich auf einen trauernden Menschen schließen.
 

fafner

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  • #16
Wenn du verwitwet angibst, musst du damit rechnen, dass das Thema früh angesprochen wird.
Und wieso das?
Z.B. ich würde in dem Fall wissen wollen, ob die Frau damit überhaupt schon abgeschlossen hat.
Aha, deshalb. Ich glaube nicht, daß die Ledigen oder Getrennten oder Geschiedenen grundsätzlich irgendwas besser abschließen könnten... :rolleyes:
Bei verwitwet würde ich auf einen trauernden Menschen schließen.
Könnte man bei getrennt oder geschieden ebenfalls. Trauer über das Vergangene. Und bei ledig kann ja so ziemlich alles "dahinterstecken"... :eek:
 
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199MKt8gf

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  • #17
Sicher auch. Es gibt viele Anlässe zur Trauer. Verwitwet impliziert den Tod eines geliebten Menschen. Mich würde es etwas befangen machen, aber nicht an der Kontaktaufnahme hindern.
 
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  • #18
Mein Eindruck, wenn sich ein Lediger als Verwitweter bezeichnet, wäre: er hat noch nicht abgeschlossen mit dieser Beziehung.
Oder aber, er hat die "Beziehung" mindestens ebenso intensiv angesehen wie eine Ehe. Es gibt doch auch den Ausdruck "eheähnliche Lebensgemeinschaft" oder so ähnlich. Da verschwimmen irgendwann die Grenzen, oder nicht?

Ich denke, dass mit dem Status "verwitwet" auch ein gewisser emotionaler, sozialer Status ausgedrückt werden soll, z.B. dass die- oder derjenige völlig ungewollt single ist (außer natürlich man hätte beim Ableben des anderen "nachgeholfen" :eek:).

Dies ist beim Status "geschieden" nicht so, da nicht erkennbar ist, von welcher Seite die Trennung initiiert oder vorangetrieben wurde. Wobei "geschieden" bei vielen impliziert, dass die-/derjenige möglicherweise schon einmal eine längere Beziehung hatte - und sich immerhin auch zu einer gewissen Verantwortung bekannt hat.
 
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lisalustig

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  • #20
Oder aber, er hat die "Beziehung" mindestens ebenso intensiv angesehen wie eine Ehe.
Mag ja sein - egal ob nun nach längjähriger Partnerschaft auseinandergegangen oder kurz vor der Hochzeit durch das Schicksal getrennt.

Intensiv war auch die langjährige Partnerschaft ohne Trauschein einmal. Meistens jedenfalls. Und man bleibt trotzdem ledig und ist nicht "getrennt lebend" oder "geschieden".

Ich empfinde es als falsch, sich verwitwet zu bezeichnen, wenn man doch nicht verheiratet war.
 
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IMHO

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  • #21
Ich empfinde es als falsch, sich verwitwet zu bezeichnen, wenn man doch nicht verheiratet war.
Ja, rein rechtlich magst du Recht haben. Für mich drückt jedoch dieser "Status" schon beim Lesen des Profils aus, dass der Profilinhaber schon mal einen offensichtlich herben Verlust in seinem Leben hinnehmen musste. Das würde meine persönliche Einstellung ihm gegenüber womöglich etwas verändern. Möglicherweise wäre ich bei Themen wie Tod etc. etwas vorsichtiger.
 
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fafner

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  • #23
Möglicherweise wäre ich bei Themen wie Tod etc. etwas vorsichtiger.
Inwiefern denn?

Bei mir kommt "verwitwet" schon ab und zu vor bei Dates und ich "behandel" die Damen genau wie jede andere. Warum auch nicht.

Wenn man sich noch nicht so gut kennt, wartet man einfach ab, ob sie was erzählt. Bisher war das noch nie ein Problem. Es ging noch nie um den verstorbenen Partner.
 
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Friederike84

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  • #24
"Verwitwet, aber eigentlich ledig"

Mir geht es ums "eigentlich" - ich komme schlecht mit gefühlten Fakten zurecht. Ich empfinde es als unehrlich.
Und ich hätte tiefes Verständnis wenn sich jemand wie verwitwet fühlt und vielleicht auch dem offiziellen Status etwas hinterhertrauert. Die Geschichte ergreift sicher einige.
Es macht einen Unterschied ob man verheiratet ist oder nicht. Ich stimme lisalustig zu.

Bewerten würde ich so ganz grundsätzlich keinen Status (wenn mir das Profil gut gefällt) ohne den Menschen kennengelernt zu haben oder ihn im ersten schriftlichen Austausch etwas zu erfassen.
Hatte auch öfter Kontakt zu verwitweten Männern, sie kennengelernt. Mich schreckt das nicht ab.
Aber schon im Profil etwas zu lesen was dann eigentlich gar nicht stimmt, würde mich dann schnell Abstand nehmen lassen.
 
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Ulla

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  • #25
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AlexBerlin

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  • #26
Für mich ist das eben der Familienstand, genauso wie das Alter, die Körpergröße,...
Wenn Du jemanden näher kennen lernst, ergibt es sich doch, dass man über vergangene Partnerschaften spricht. Wichtig ist - egal was vorher war -, dass man damit abgeschlossen hat und bereit für eine neue Partnerschaft ist.
Du fühlst Dich verwitwet, aber formal bist Du es nicht.
Ich würde in Deiner Situation „ledig“ schreiben. Wenn Dir das schwer fällt, weil Du das Gefühl hast, Deinen verstorbenen Partner irgendwie zu verraten, dann würde ich versuchen, das in meinem Herzen zu klären, irgendwie „Zwiesprache“ mit ihm zu halten, bis Du das Gefühl hast, dass es jetzt tatsächlich ok ist, auf Partnersuche zu gehen.
 
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  • #28
Mag ja sein - egal ob nun nach längjähriger Partnerschaft auseinandergegangen oder kurz vor der Hochzeit durch das Schicksal getrennt.

Intensiv war auch die langjährige Partnerschaft ohne Trauschein einmal. Meistens jedenfalls. Und man bleibt trotzdem ledig und ist nicht "getrennt lebend" oder "geschieden".

Ich empfinde es als falsch, sich verwitwet zu bezeichnen, wenn man doch nicht verheiratet war.
So sehr ich Deine formale, juristische Sichtweise normalerweise schätzen würde, bin ich in diesem Falle sehr zwiegespalten und tendiere dazu, beides als "richtig" anzusehen. Welche Variante, würde ich dem Bauchgefühl derer überlassen, die diese Entscheidung zu treffen haben. Nur die wissen, was sich *für sie* "richtig" anfühlt.
 
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Friederike84

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  • #29
So kann man es tatsächlich auch sehen. Die Frage ist nur, wie sieht, der Andere es.

Das denke ich auch.
Mich stört es halt wenn jemand mit "0 Kindern" auf einmal Vater eines fast 18-jährigen Sohnes ist, weil der "eigentlich bald aus dem Haus ist". Oder wenn getrennt lebend bedeutet, dass man überdurchschnittlich viel Zeit alleine im noch gemeinsamen Badezimmer verbringt, man quasi "getrennt in gemeinsamen Räumen lebt" oder dass geschieden heißt, man habe sich kürzlich juristisch beraten lassen und das könne teuer werden. Unsachliche aber erlebte Beispiele an dieser Stelle :)

Ich kann mit Unehrlichkeit einfach grundsätzlich wenig anfangen.
Dass sich das für einige sehr richtig anfühlt, daran habe ich überhaupt keine Zweifel.
Bloß ich bin schnell weg bzw. gar nicht erst da.
Wie fast immer spürt oder erfährt man das schon im Schriftwechsel.
Ich würde die Wichtigkeit und Tiefe von dieser einen Beziehung dann eher mit ins Profil nehmen, wesentliche Aspekte darstellen und den Einleitungstext nutzen. Ich halte dann wiederum die Frage, weshalb der Aspekt auf der Suche nach etwas Neuem so wichtig ist, für berechtigt - aus Sicht eines neuen Partners.
Und ich wünsche der TE von Herzen sie möge auf tolerantere Menschen treffen, als ich es bin.
Alles Gute und Liebe!
 
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Inge21

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  • #30
Ich würde ledig angeben. Du kannst ja irgendwo im Freitext auf den Verlust des geliebten Partners eingehen, wenn Du das zu dem Zeitpunkt schon willst.
Ich hatte ein Date mit einem Mann, der letztes Jahr seine Lebensgefährtin verloren hat. Er hat es mir erzählt und es war ok. Was nicht ok war, er redete und redete und interssierte sich kaum für mein Leben. Und dann kam, ich würde ihn optisch sehr an seine Partnerin erinnern. Das geht gar nicht.
 
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