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  • #121
AW: Vertrauen vs Naivität

Zitat von Minette:
Na das denke ich mir!
Käme schätzungsweise auch nicht wirklich gut.
Und jetzt wünsche ich dir/euch eine gute Nacht und ein schönes Wochenende, wobei auch immer....
Liebes, sei nicht schwermütig. Der Mann, der Deinen Wert zu schätzen weiß, wird kommen!
Gute Nacht und denk nicht mehr an den Speck-Mann.
 
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  • #122
AW: Vertrauen vs Naivität

Nein, das bin ich aber doch gar nicht.
Meine Einstellung hat sich grundlegend geändert.
Alles bestens!
 
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  • #124
AW: Vertrauen vs Naivität

Zitat von LunaLuna:
Und genau das finde ich absolut unpassend. Die Nachricht war für DICH persönlich, nicht für alle Menschen mit Internetzugang.
Luna... sei bitte nicht so streng... es wird so viel Persönliches im Internet verbreitet, dass das annähernde Zitat sicher keine Steigerung dazu ist. Es war halt ein Beispiel, oder bist du persönlich betroffen?
Sonst müsste mensch ja in diesem Forum so oft sagen, dass diese Dinge und Überlegungen nicht in die Öffentlichkeit gehören. Haben wir hier so viel Vertrauen, dass wir uns hier so austauschen, oder ist das Gros so naiv zu glauben, es sei eine vertrauliche Beratung?
Ich meinerseits versuche niemanden irgendwo blosszustellen, nichts was ich hier schreibe wäre so, dass ich es in einem normalen Gespräch nicht auch erzählen würde, also...
 
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  • #125
AW: Vertrauen vs Naivität

@No_Kitty

Nein, das war nicht mein Zitat.
Persönliches zu verbreiten sei jedem zugestanden - solange es um ihn/sie selbst geht.

Aber hier, quasi im Foyer eines Konzerthauses, sich über das, was gerade auf der Bühne stattgefunden hat, lustig machen, wenn die Künstlerin evt. daneben steht und mithört, finde ich extrem geschmacklos.

Wir alle versuchen, uns beim Schreiben der Nachrichten persönlich zu präsentieren. Und es ist sehr verletzend, wenn das dann öffentlich lächerlich gemacht wird. Wenn dem Empfänger die Art der Schreiberin nicht gefällt, kann er sie auch einfach verabschieden. Niemand ist gezwungen, mit unsympathischen Personen in Kontakt zu bleiben.
 
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  • #126
AW: Vertrauen vs Naivität

Hallo,

Naivität ist wohl das korrekte Wort für die frühzeitige und vorschnelle Preisgabe von allzu intimen Details des Privatlebens.

Man sollte den normalen Menschenverstand walten lassen, aufmerksam dem Gegenüber sein, und seine Hormone (auch wenn's schwer fällt!) unter Kontrolle halten, damit die "rosarote" Sicht nicht alles verschleiert.

Anfangs sollte man wohl eher allgemeine und unverbindliche Aussagen tätigen. Das hat überhaupt nichts mit verschweigen oder verheimlichen zu tun. Nach und nach (also: Geduld ist hier gefragt) kann man, wenn man denn ein gutes Vertrauensgefühl hat (hier bitte auf den "Bauch" hören!), sich öffnen und auch andere Dinge preisgeben.

Das Gefühl bekommt man auch ganz gut, in dem man achtsam mit sich und aufmerksam dem Gegenüber ist. Wieviele Details gibt er/sie preis? Wie intim sind diese Details wirklich?

Sicherlich gibt es Meister der Manipulation; Menschen, bei denen es unmöglich scheint, deren Unaufrichtigkeit zu erfassen oder zu bemerken. Das ist halt das Restrisiko, welches fast immer und überall bleibt.

Und letzten Endes muss man auch in einer langjährigen Beziehung nicht zwingend wirklich ALLES dem Anderen gegenüber offenbaren, vor allem, wenn dies nichts mit der aktuellen Partnerschaft zu tun hat und diese Details auch keinen Vertrauensbruch darstellen.

1. Beispiel: wenn ich früher Alkoholiker war, dann spielt das früher oder später auch eine Rolle in der aktuellen Beziehung, da man nicht immer Ausreden finden kann, wenn man nichts Alkoholisches trinken mag.

2. Beispiel: wenn man früher vielleicht auf SM-Spiele gestanden und diese auch praktiziert hat, dann ist diese Information, so man diesen Fetisch nicht mehr leben möchte, für die aktuelle Partnerschaft völlig unerheblich, könnte jedoch zu unangenehmen Gefühlen dem Partner gegenüber führen, wenn dieser meint, er genüge dem neuen Partner nicht.

Man muss sich nicht vollkommen auf "links ziehen" (das Innerste nach außen kehren), um kein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Einige "Leichen im Keller" bleiben lieber dort, wo man diese begraben hat.